<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title><![CDATA[Echoes of the Empire - » Mittlerer Rand «]]></title>
		<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/</link>
		<description><![CDATA[Echoes of the Empire - https://starwarsrpg.dryadris.de]]></description>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 08:37:47 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Ithor]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=741</link>
			<pubDate>Sat, 02 May 2020 17:18:13 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=741</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Ithor</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
[...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Ithor</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
[...]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Velmor]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=678</link>
			<pubDate>Sun, 18 Feb 2018 15:27:07 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=678</guid>
			<description><![CDATA[[...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[...]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[catch me if you can - Akt III]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=677</link>
			<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 18:44:57 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=677</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Nal Hutta</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
[...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Nal Hutta</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
[...]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Jäger des Verlorenen Wissens]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=636</link>
			<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 03:17:24 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=39">Luke Skywalker</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=636</guid>
			<description><![CDATA[Luke hatte gerade die letzten seiner Sachen in dem schmalen Spind verstaut und hielt nun ein wenig nachdenklich inne. Es war schon eine ganze Weile her, als er sich zum letzten Mal auf dem Falken befunden hatte und doch war ihm irgendwie jede Ecke vertraut. Im ersten Moment hatte er nicht wollen, dass Han ihn auf dieser Reise begleitete, doch nun war er ehrlich gesagt froh einen Freund an seiner Seite zu haben. Er wusste nicht was ihn auf Yavin erwarten würde. Der Planet, auf dem er Monate verbracht hatte und wo er zu einem vollständigen Mitglied der Rebellion geworden war. Er erinnerte sich noch genau an sein X-Wing Training und an die Zeit mit seinem alten Freund Biggs, mit dem er schon auf Tatooine befreundet gewesen war. Die Schlacht gegen den Todesstern war ein fast unmögliches Unterfangen gewesen, mit nur einer winzigen Chance auf Erfolg. Genauer gesagt einer zwei auf zwei Meter großen Chance. Es war gelinde gesagt ein Selbstmordkommando gewesen, bei dem viele tapfere Frauen und Männer ihr Leben gelassen hatten. Am Ende war es die Macht gewesen die ihnen den Sieg eingebracht hatte. Er selbst war nur ihr Werkzeug gewesen, auch wenn viele das anders sahen. Für sie war er ein Held. <br />
<br />
Es verwunderte Luke ein wenig, dass sich ausgerechnet auf Yavin die Verlorenen Jediarchive befinden sollten. Als sie dort gewesen waren, hatten sie alles genau untersucht, doch außer ein paar verlassene und halb zerstörte Tempelruinen nicht viel mehr gefunden. Damals hatten sie gefühlt eine Ewigkeit Zeit gehabt ohne auch nur etwas von Interesse zu finden und nun glaubte er das Archiv in wenigen Stunden finden zu können. Vielleicht überschätzte er sich, aber vielleicht vertraute er sich und der Macht einfach nicht genug. Ebenfalls fragte sich Luke was das für eine Gefahr sein konnte, vor der ihn Ben gewarnt hatte. Er hatte Yavin zwar nicht gerade als besonders friedlichen Planeten in Erinnerung, aber auch nicht gerade als gefährlichen. Er hatte damals nichts gespürt, aber damals war er auch nur ein Farmerjunge von Tatooine gewesen. Unwissend, unerfahren und untrainiert. Vielleicht war er es dem, was dort auch immer sein mochte, auch einfach nicht wert gewesen. Er konnte es nicht sagen, aber er würde es wohl herausfinden. Vollkommen gleich ob er wollte oder nicht.<br />
<br />
<br />
Mit ruhigen Schritten verließ Luke sein kleines Reich auf dem Falken und begab sich in Richtung Cockpit. Han hatte darauf bestanden, dass er die Reise auf dem Falken verbrachte und nicht im Cockpit seines X-Wings, der nun einzig und alleine mit R2 unter dem Falken hing. Zuerst hatte er ihn zurücklassen wollen, immerhin stand die Entscheidung darüber, ob er ihn behalten durfte oder nicht, noch aus, sich dann allerdings dagegen entschieden. Weder Han noch er konnten wissen, was sie auf Yavin erwarten könnte und da man nicht gerade in befreundetes Gebiet unterwegs war, war vielleicht ein Schiff mehr nicht ganz falsch. Luke stützte sich mit der Hand an den oberen Rand des Durchganges und grinste in Hans Richtung. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Wie hast du es eigentlich geschafft“</span>, fing er an zu fragen und auf seinem Gesicht lag ein Grinsen, welches so überhaupt gar nicht zu einem Jedi passen wollte, sondern mehr an den jungen Mann von Tatooine erinnerte, der damals zum ersten Male einen Fuß in das Innere des Falken gesetzt hatte. Unterstrichen wurde das wohl auch durch die absolut normale Kleidung, welche Luke trug. Dass sie eine gewisse Ähnlichkeit mit dem aufwies, was er damals getragen hatte, war schlichtweg Zufall. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Meine Schwester davon abzubringen dir 3PO als Begleiter aufzudrängen?“</span> Er ließ sich auf den Notsitz sinken, während ein kehliges Knurren das Cockpit erfüllte und das Wookieequivalent eines Lachens darstellte. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Hör auf zu lachen Chewie“</span>, knurrte Han ohne es böse zu meinen und überflog mit einem kurzen Blick die Anzeigen im Cockpit des Falkens. Ein Schiff, welches schon so einige Jahre und so manche Schlacht auf dem Buckel hatte und welches wohl einzig und alleine von ihm wirklich verstanden wurde. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Kleiner“</span>, meinte Han und warf Luke einen Blick über die Schulter zu. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Du kennst Leia, wie also kommst du darauf, dass ich es geschafft habe?“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Nun, ich habe ihn nirgendwo gesehen und auch nicht gehört und daher bin ich davon ausgegangen, er ist nicht mit an Bord“</span>, antwortete Luke und neigte mit einem leicht fragenden Blick den Kopf auf die Seite.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Du hast ihn nicht gesehen weil ...“</span>, begann Han und wurde dann allerdings von Chewie unterbrochen, der mit den Händen gestikulierend und von Lachen begleitet Luke erzählte, wo sich C3PO gerade befand.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Moment … Du hast ihn in den Frachtraum gesperrt?“</span><br />
Mit großen Augen sah Luke von Chewie zu Han, denn so ganz glauben konnte er es nicht, wenn auch er es Han durchaus zutrauen würde, genau dies getan zu haben. Immerhin war Hans Verhältnis zu 3PO nicht unbedingt als eines der freundschaftlichen zu bezeichnen. 3PO redete gerne und er redete gerne viel und Han war jemand, der nicht gerade besonders viel Geduld aufbringen konnte, wenn es nicht sein musste. Eine Kombination die nicht nur einmal in einer angedrohten Deaktivierung geendet hatte. <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ja natürlich habe ich ihn in den Frachtraum gesperrt“</span>, antwortete Han in einem Tonfall, als wäre eine derartige Vorgehensweise das normalste der Welt. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Han! Du kannst ihn doch nicht einfach in den Frachtraum sperren.“</span> Luke wusste nicht so recht, ob er jetzt darüber lachen oder ob er dieses Handeln verurteilen sollte. Sein Gesichtsausdruck jedenfalls beinhalte gerade wohl beides. <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Du siehst doch, dass ich es kann“</span>, entgegnete Han mit einem leichten Schulterzucken und wandte sich zu Luke um, nachdem er den Autopilot eingeschaltet hatte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Und dort wird er auch schön bleiben. Ich will nicht, dass dieser Haufen Metall durch den Falken stolziert und jedem erzählt welche Tiere auf Yavin leben, wie hoch die Luftfeuchtigkeit ist oder wie hoch die Erfolgschancen dieser Mission sind. Ich war schon auf diesem Planeten und ich weiß in welchem Einflussgebiet er liegt. Darüber braucht mir keine Blechschüssel einen Vortrag halten.“</span> Aber das waren allerdings nicht die einzigen Gründe warum er 3PO in den Frachtraum gesperrt hatte. Leia hatte relativ gefasst auf seine Ankündigung reagiert, dass er Luke begleiten würde und ihr auch nicht verraten konnte, wohin die Reise gehen würde. Es war ein für ihn unerwartetes Verhalten gewesen und unerwartetes Verhalten von Personen, die er glaubte gut zu kennen, führten bei dem alten Schmuggler stets zu einer gewissen Portion Misstrauen. Hatte sich einfach so über die Jahre ergeben und ließ sich auch nicht mehr abstellen. Zuerst hatte Han gedacht, dass sie verstanden hätte, dass ihr Bruder es tun musste und wäre froh darüber, dass er ihn begleiten würde und somit ein Auge auf ihn haben konnte, doch dann hatte Leia geradezu darauf bestanden, dass C3PO sie begleiten solle. Eine Forderung, die sein Misstrauen nicht gerade hatte schwinden lassen. Vielleicht mochte der Gedankengang, dass sie darauf bestand, damit C3PO ihr Informationen zukommen lassen konnte, Leia gegenüber nicht fair gewesen, aber Han war den Beigeschmack einfach nicht losgeworden. Er hatte sich hartnäckig gehalten. Ja, er hatte C3PO wie gewünscht mitgenommen, aber da sie ihm nicht gesagt hatte, wo er die Reise verbringen sollte, hielt er den Frachtraum für vollkommen angemessen. Dort stand er niemanden im Weg, konnte niemanden auf die Nerven gehen und er konnte keine Gespräche belauschen, die nicht für seine Sensoren gedacht waren. Aber dass er diesen Verdacht bei C3PO hegte, würde er Luke gewiss nicht auf die Nase binden. Später vielleicht, aber gewiss nicht jetzt. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Wenn Leia davon erfährt und das wird sie mit Sicherheit, dann wird sie dich umbringen“</span>, meinte Luke und konnte sich aber dennoch ein leises Lachen nicht ganz verkneifen. <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Hoffen wir einfach, dass ihr da niemand zuvor kommt“</span>, murmelte Han daraufhin einfach nur und gab Luke, wie auch Chewie zu verstehen, dass das Cockpit nicht gerade der beste Platz war, um sich gepflegt zu unterhalten.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Auf dem Weg nach Yavin 4</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Luke hatte gerade die letzten seiner Sachen in dem schmalen Spind verstaut und hielt nun ein wenig nachdenklich inne. Es war schon eine ganze Weile her, als er sich zum letzten Mal auf dem Falken befunden hatte und doch war ihm irgendwie jede Ecke vertraut. Im ersten Moment hatte er nicht wollen, dass Han ihn auf dieser Reise begleitete, doch nun war er ehrlich gesagt froh einen Freund an seiner Seite zu haben. Er wusste nicht was ihn auf Yavin erwarten würde. Der Planet, auf dem er Monate verbracht hatte und wo er zu einem vollständigen Mitglied der Rebellion geworden war. Er erinnerte sich noch genau an sein X-Wing Training und an die Zeit mit seinem alten Freund Biggs, mit dem er schon auf Tatooine befreundet gewesen war. Die Schlacht gegen den Todesstern war ein fast unmögliches Unterfangen gewesen, mit nur einer winzigen Chance auf Erfolg. Genauer gesagt einer zwei auf zwei Meter großen Chance. Es war gelinde gesagt ein Selbstmordkommando gewesen, bei dem viele tapfere Frauen und Männer ihr Leben gelassen hatten. Am Ende war es die Macht gewesen die ihnen den Sieg eingebracht hatte. Er selbst war nur ihr Werkzeug gewesen, auch wenn viele das anders sahen. Für sie war er ein Held. <br />
<br />
Es verwunderte Luke ein wenig, dass sich ausgerechnet auf Yavin die Verlorenen Jediarchive befinden sollten. Als sie dort gewesen waren, hatten sie alles genau untersucht, doch außer ein paar verlassene und halb zerstörte Tempelruinen nicht viel mehr gefunden. Damals hatten sie gefühlt eine Ewigkeit Zeit gehabt ohne auch nur etwas von Interesse zu finden und nun glaubte er das Archiv in wenigen Stunden finden zu können. Vielleicht überschätzte er sich, aber vielleicht vertraute er sich und der Macht einfach nicht genug. Ebenfalls fragte sich Luke was das für eine Gefahr sein konnte, vor der ihn Ben gewarnt hatte. Er hatte Yavin zwar nicht gerade als besonders friedlichen Planeten in Erinnerung, aber auch nicht gerade als gefährlichen. Er hatte damals nichts gespürt, aber damals war er auch nur ein Farmerjunge von Tatooine gewesen. Unwissend, unerfahren und untrainiert. Vielleicht war er es dem, was dort auch immer sein mochte, auch einfach nicht wert gewesen. Er konnte es nicht sagen, aber er würde es wohl herausfinden. Vollkommen gleich ob er wollte oder nicht.<br />
<br />
<br />
Mit ruhigen Schritten verließ Luke sein kleines Reich auf dem Falken und begab sich in Richtung Cockpit. Han hatte darauf bestanden, dass er die Reise auf dem Falken verbrachte und nicht im Cockpit seines X-Wings, der nun einzig und alleine mit R2 unter dem Falken hing. Zuerst hatte er ihn zurücklassen wollen, immerhin stand die Entscheidung darüber, ob er ihn behalten durfte oder nicht, noch aus, sich dann allerdings dagegen entschieden. Weder Han noch er konnten wissen, was sie auf Yavin erwarten könnte und da man nicht gerade in befreundetes Gebiet unterwegs war, war vielleicht ein Schiff mehr nicht ganz falsch. Luke stützte sich mit der Hand an den oberen Rand des Durchganges und grinste in Hans Richtung. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Wie hast du es eigentlich geschafft“</span>, fing er an zu fragen und auf seinem Gesicht lag ein Grinsen, welches so überhaupt gar nicht zu einem Jedi passen wollte, sondern mehr an den jungen Mann von Tatooine erinnerte, der damals zum ersten Male einen Fuß in das Innere des Falken gesetzt hatte. Unterstrichen wurde das wohl auch durch die absolut normale Kleidung, welche Luke trug. Dass sie eine gewisse Ähnlichkeit mit dem aufwies, was er damals getragen hatte, war schlichtweg Zufall. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Meine Schwester davon abzubringen dir 3PO als Begleiter aufzudrängen?“</span> Er ließ sich auf den Notsitz sinken, während ein kehliges Knurren das Cockpit erfüllte und das Wookieequivalent eines Lachens darstellte. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Hör auf zu lachen Chewie“</span>, knurrte Han ohne es böse zu meinen und überflog mit einem kurzen Blick die Anzeigen im Cockpit des Falkens. Ein Schiff, welches schon so einige Jahre und so manche Schlacht auf dem Buckel hatte und welches wohl einzig und alleine von ihm wirklich verstanden wurde. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Kleiner“</span>, meinte Han und warf Luke einen Blick über die Schulter zu. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Du kennst Leia, wie also kommst du darauf, dass ich es geschafft habe?“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Nun, ich habe ihn nirgendwo gesehen und auch nicht gehört und daher bin ich davon ausgegangen, er ist nicht mit an Bord“</span>, antwortete Luke und neigte mit einem leicht fragenden Blick den Kopf auf die Seite.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Du hast ihn nicht gesehen weil ...“</span>, begann Han und wurde dann allerdings von Chewie unterbrochen, der mit den Händen gestikulierend und von Lachen begleitet Luke erzählte, wo sich C3PO gerade befand.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Moment … Du hast ihn in den Frachtraum gesperrt?“</span><br />
Mit großen Augen sah Luke von Chewie zu Han, denn so ganz glauben konnte er es nicht, wenn auch er es Han durchaus zutrauen würde, genau dies getan zu haben. Immerhin war Hans Verhältnis zu 3PO nicht unbedingt als eines der freundschaftlichen zu bezeichnen. 3PO redete gerne und er redete gerne viel und Han war jemand, der nicht gerade besonders viel Geduld aufbringen konnte, wenn es nicht sein musste. Eine Kombination die nicht nur einmal in einer angedrohten Deaktivierung geendet hatte. <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ja natürlich habe ich ihn in den Frachtraum gesperrt“</span>, antwortete Han in einem Tonfall, als wäre eine derartige Vorgehensweise das normalste der Welt. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Han! Du kannst ihn doch nicht einfach in den Frachtraum sperren.“</span> Luke wusste nicht so recht, ob er jetzt darüber lachen oder ob er dieses Handeln verurteilen sollte. Sein Gesichtsausdruck jedenfalls beinhalte gerade wohl beides. <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Du siehst doch, dass ich es kann“</span>, entgegnete Han mit einem leichten Schulterzucken und wandte sich zu Luke um, nachdem er den Autopilot eingeschaltet hatte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Und dort wird er auch schön bleiben. Ich will nicht, dass dieser Haufen Metall durch den Falken stolziert und jedem erzählt welche Tiere auf Yavin leben, wie hoch die Luftfeuchtigkeit ist oder wie hoch die Erfolgschancen dieser Mission sind. Ich war schon auf diesem Planeten und ich weiß in welchem Einflussgebiet er liegt. Darüber braucht mir keine Blechschüssel einen Vortrag halten.“</span> Aber das waren allerdings nicht die einzigen Gründe warum er 3PO in den Frachtraum gesperrt hatte. Leia hatte relativ gefasst auf seine Ankündigung reagiert, dass er Luke begleiten würde und ihr auch nicht verraten konnte, wohin die Reise gehen würde. Es war ein für ihn unerwartetes Verhalten gewesen und unerwartetes Verhalten von Personen, die er glaubte gut zu kennen, führten bei dem alten Schmuggler stets zu einer gewissen Portion Misstrauen. Hatte sich einfach so über die Jahre ergeben und ließ sich auch nicht mehr abstellen. Zuerst hatte Han gedacht, dass sie verstanden hätte, dass ihr Bruder es tun musste und wäre froh darüber, dass er ihn begleiten würde und somit ein Auge auf ihn haben konnte, doch dann hatte Leia geradezu darauf bestanden, dass C3PO sie begleiten solle. Eine Forderung, die sein Misstrauen nicht gerade hatte schwinden lassen. Vielleicht mochte der Gedankengang, dass sie darauf bestand, damit C3PO ihr Informationen zukommen lassen konnte, Leia gegenüber nicht fair gewesen, aber Han war den Beigeschmack einfach nicht losgeworden. Er hatte sich hartnäckig gehalten. Ja, er hatte C3PO wie gewünscht mitgenommen, aber da sie ihm nicht gesagt hatte, wo er die Reise verbringen sollte, hielt er den Frachtraum für vollkommen angemessen. Dort stand er niemanden im Weg, konnte niemanden auf die Nerven gehen und er konnte keine Gespräche belauschen, die nicht für seine Sensoren gedacht waren. Aber dass er diesen Verdacht bei C3PO hegte, würde er Luke gewiss nicht auf die Nase binden. Später vielleicht, aber gewiss nicht jetzt. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Wenn Leia davon erfährt und das wird sie mit Sicherheit, dann wird sie dich umbringen“</span>, meinte Luke und konnte sich aber dennoch ein leises Lachen nicht ganz verkneifen. <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Hoffen wir einfach, dass ihr da niemand zuvor kommt“</span>, murmelte Han daraufhin einfach nur und gab Luke, wie auch Chewie zu verstehen, dass das Cockpit nicht gerade der beste Platz war, um sich gepflegt zu unterhalten.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Auf dem Weg nach Yavin 4</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[catch me if you can - Akt II]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=818</link>
			<pubDate>Fri, 02 Jun 2017 07:25:49 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=0">Tal'ana</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=818</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Weltraum im Mittleren Rand</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<br />
<div class="subheading">Raumschiff Legacy</div>
<br />
Die Sekunden bis zum Sprung flossen zäh wie Honig dahin und ihr zweifelhaftes Glück schien sich genauso schnell zu verbrauchen wie die Energie der Schilde. Tal starrte auf die Energieanzeige und ließ den Weltraum völlig außen vor. Eine vertraute Härte hatte sich in ihre Züge und ihre Gedanken eingeschlichen. Der Frachter wurde von einem weiteren Treffer erschüttert und ihre Schilde gehörten der Vergangenheit an. Doch statt eines jähen Endes begannen plötzlich die weit entfernten Sterne Fäden zu ziehen und das gewohnte Kribbeln beim Sprung in den Hyperraum stellte sich ein. Setzte sich als zittriger Schauer durch den gesamten Körper der Twi’lek fort und löste ihre Anspannung in einem leisen Keuchen. Corellia lag nun weit hinter ihr – und doch war mehr als nur ein Teil von ihr auf diesem verdammten Planeten zurückgeblieben. Trotz eines Gefühls der Erleichterung wollte sich nicht einmal ein flüchtiges Lächeln auf ihrem Gesicht zeigen. Davon abgesehen, dass ihr Leben weiterging, gab es für die Schmugglerin momentan keinen Grund zur Freude. Und sie sollte Recht behalten.<br />
<br />
Als der Captain dieses Schiffes sich wieder zu ihr drehte, ruhte ein Blaster auf seinem Schoß, der nur rein zufällig in ihre Richtung zeigte. Und auch nur rein zufällig seine Gestik unterstützte, als er sie aufforderte, das Cockpit zu verlassen. Tal gab ein leises, entnervtes Stöhnen von sich, begleitet von einem dementsprechenden Blick, der so viel aussagte wie: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Muss das wirklich sein?</span> Doch sie konnte seine Beweggründe zumindest teilweise nachvollziehen. Wenn er über die Mission informiert war – wenn auch offensichtlich nicht über das Diebesgut – dann war sehr deutlich, dass sie nicht auf der Liste der Beteiligten stand. Vielleicht hatte die Twi’lek sich als Saboteurin oder Nutznießerin eingeschlichen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Und dabei nur nebenbei zusammenschießen lassen, damit es echt aussieht.</span> Letzteres stimmte sogar. Zumindest hatte e zu Beginn der Wahrheit entsprochen. Sie hatte Letos Schiff benutzen wollen, um ihr eigenes wieder in ihren Besitz zu bringen. Aber jetzt war es unwahrscheinlich, dass auch nur eines von beiden je wieder in den Himmel aufsteigen würde. Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Liberation</span> und die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hazard</span> würden bestenfalls als Teilspender dienen und im schlimmsten Fall als geschmolzenes Metall enden. Es tat weh, darüber nachzudenken. Doch gerade hatte sie genug andere Probleme. Ein bärtiger Mann mit Blaster war eines davon.<br />
<br />
Ihr Bein protestierte nicht einmal mehr, als sich die Schmugglerin abermals erhob und humpelnd mit langsamen Schritten das Cockpit verließ. Stattdessen hatte sich Taubheit eingestellt. Tal behielt den Captain dabei im Blick, um zu wissen, wo er sie hintreiben wollte. Bekam sie einen ordentlichen Sitzplatz für ihr Verhör, durfte sie mit dem Boden vorlieb nehmen oder würde man ihr die wundervolle Aussicht aus der Luftschleuse zeigen? <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Wenn du mich durchsuchen willst, wirst du einen Blaster und einen Datenstick finden“</span>, sagte Tal mit gepresster Stimme. Es war alles, was sie hatte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Der Datenstick enthält angeblich Koordinaten für einen Rendezvouspunkt. Er wurde mir gegeben, bevor…“</span> Der Rest des Satzes blieb unausgesprochen, während Tal ihre Stirn in Falten zog. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich fürchte, das Imperium kennt den Sprungpunkt bereits oder wird ihn bald in Erfahrung bringen.“</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Weltraum im Mittleren Rand</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<br />
<div class="subheading">Raumschiff Legacy</div>
<br />
Die Sekunden bis zum Sprung flossen zäh wie Honig dahin und ihr zweifelhaftes Glück schien sich genauso schnell zu verbrauchen wie die Energie der Schilde. Tal starrte auf die Energieanzeige und ließ den Weltraum völlig außen vor. Eine vertraute Härte hatte sich in ihre Züge und ihre Gedanken eingeschlichen. Der Frachter wurde von einem weiteren Treffer erschüttert und ihre Schilde gehörten der Vergangenheit an. Doch statt eines jähen Endes begannen plötzlich die weit entfernten Sterne Fäden zu ziehen und das gewohnte Kribbeln beim Sprung in den Hyperraum stellte sich ein. Setzte sich als zittriger Schauer durch den gesamten Körper der Twi’lek fort und löste ihre Anspannung in einem leisen Keuchen. Corellia lag nun weit hinter ihr – und doch war mehr als nur ein Teil von ihr auf diesem verdammten Planeten zurückgeblieben. Trotz eines Gefühls der Erleichterung wollte sich nicht einmal ein flüchtiges Lächeln auf ihrem Gesicht zeigen. Davon abgesehen, dass ihr Leben weiterging, gab es für die Schmugglerin momentan keinen Grund zur Freude. Und sie sollte Recht behalten.<br />
<br />
Als der Captain dieses Schiffes sich wieder zu ihr drehte, ruhte ein Blaster auf seinem Schoß, der nur rein zufällig in ihre Richtung zeigte. Und auch nur rein zufällig seine Gestik unterstützte, als er sie aufforderte, das Cockpit zu verlassen. Tal gab ein leises, entnervtes Stöhnen von sich, begleitet von einem dementsprechenden Blick, der so viel aussagte wie: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Muss das wirklich sein?</span> Doch sie konnte seine Beweggründe zumindest teilweise nachvollziehen. Wenn er über die Mission informiert war – wenn auch offensichtlich nicht über das Diebesgut – dann war sehr deutlich, dass sie nicht auf der Liste der Beteiligten stand. Vielleicht hatte die Twi’lek sich als Saboteurin oder Nutznießerin eingeschlichen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Und dabei nur nebenbei zusammenschießen lassen, damit es echt aussieht.</span> Letzteres stimmte sogar. Zumindest hatte e zu Beginn der Wahrheit entsprochen. Sie hatte Letos Schiff benutzen wollen, um ihr eigenes wieder in ihren Besitz zu bringen. Aber jetzt war es unwahrscheinlich, dass auch nur eines von beiden je wieder in den Himmel aufsteigen würde. Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Liberation</span> und die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hazard</span> würden bestenfalls als Teilspender dienen und im schlimmsten Fall als geschmolzenes Metall enden. Es tat weh, darüber nachzudenken. Doch gerade hatte sie genug andere Probleme. Ein bärtiger Mann mit Blaster war eines davon.<br />
<br />
Ihr Bein protestierte nicht einmal mehr, als sich die Schmugglerin abermals erhob und humpelnd mit langsamen Schritten das Cockpit verließ. Stattdessen hatte sich Taubheit eingestellt. Tal behielt den Captain dabei im Blick, um zu wissen, wo er sie hintreiben wollte. Bekam sie einen ordentlichen Sitzplatz für ihr Verhör, durfte sie mit dem Boden vorlieb nehmen oder würde man ihr die wundervolle Aussicht aus der Luftschleuse zeigen? <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Wenn du mich durchsuchen willst, wirst du einen Blaster und einen Datenstick finden“</span>, sagte Tal mit gepresster Stimme. Es war alles, was sie hatte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Der Datenstick enthält angeblich Koordinaten für einen Rendezvouspunkt. Er wurde mir gegeben, bevor…“</span> Der Rest des Satzes blieb unausgesprochen, während Tal ihre Stirn in Falten zog. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich fürchte, das Imperium kennt den Sprungpunkt bereits oder wird ihn bald in Erfahrung bringen.“</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Druckenwell]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=568</link>
			<pubDate>Sat, 11 Jun 2016 15:31:09 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=568</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eine imperiale Festungswelt. Gefallen nach schwerem Raumkampf. Inzwischen republikanisch besetzt nach schweren Bodenkämpfen.</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eine imperiale Festungswelt. Gefallen nach schwerem Raumkampf. Inzwischen republikanisch besetzt nach schweren Bodenkämpfen.</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kaal]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=520</link>
			<pubDate>Sat, 02 Jan 2016 16:13:49 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=520</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Planeten Kaal</span><br />
<br />
Bei dem Planeten Kaal handelt es sich um einen Wasserplaneten mit tropischem Klima. Die einzigen Landmassen sind lang gezogene Archipel und einzelne, kleine Inseln. Der Großteil der Bevölkerung konzentriert sich auf die Hauptinsel, wo zu Zeiten des Galaktischen Imperiums ein paradiesisches Resort für die Gutbetuchten und ranghöheren Militärvertreter erbaut wurde. Heute befindet es sich in der Hand eines Warlords. Ebenfalls auf der Hauptinsel liegt der einzige Sternenhafen Kaals, dafür findet sich auch auf der kleinsten Insel eine voll ausgebaute Anlegestelle für Motor- und Ruderboote, Kanus und Kajaks. <br />
<br />
Für gewöhnlich herrschen auf Kaal durch das ganze Jahr hindurch Temperaturen zwischen 25 Grad und 30 Grad, können aber auch auf unbarmherzige 35 Grad ansteigen, was in Kombination mit einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von 95 Prozent zu einem Saunaerlebnis der feinsten Art führt. Vor allem Mittags herrscht deshalb für gewöhnlich eine fast schon unheimliche Stille auf den Inseln. <br />
<br />
Kaal ist aber nicht nur für schneeweiße Strände und die gelegentlichen, fürchterlichen Stürme, sondern auch exzellentes Essen bekannt - wenn man sich die noblen Restaurants denn leisten kann. Ansonsten bietet auch die hinterletzte Hafentaverne frisch gefangenen Fisch und gewürzte Muscheln an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kurzbeschreibung des Planeten Kaal</span><br />
<br />
Bei dem Planeten Kaal handelt es sich um einen Wasserplaneten mit tropischem Klima. Die einzigen Landmassen sind lang gezogene Archipel und einzelne, kleine Inseln. Der Großteil der Bevölkerung konzentriert sich auf die Hauptinsel, wo zu Zeiten des Galaktischen Imperiums ein paradiesisches Resort für die Gutbetuchten und ranghöheren Militärvertreter erbaut wurde. Heute befindet es sich in der Hand eines Warlords. Ebenfalls auf der Hauptinsel liegt der einzige Sternenhafen Kaals, dafür findet sich auch auf der kleinsten Insel eine voll ausgebaute Anlegestelle für Motor- und Ruderboote, Kanus und Kajaks. <br />
<br />
Für gewöhnlich herrschen auf Kaal durch das ganze Jahr hindurch Temperaturen zwischen 25 Grad und 30 Grad, können aber auch auf unbarmherzige 35 Grad ansteigen, was in Kombination mit einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von 95 Prozent zu einem Saunaerlebnis der feinsten Art führt. Vor allem Mittags herrscht deshalb für gewöhnlich eine fast schon unheimliche Stille auf den Inseln. <br />
<br />
Kaal ist aber nicht nur für schneeweiße Strände und die gelegentlichen, fürchterlichen Stürme, sondern auch exzellentes Essen bekannt - wenn man sich die noblen Restaurants denn leisten kann. Ansonsten bietet auch die hinterletzte Hafentaverne frisch gefangenen Fisch und gewürzte Muscheln an.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ord Pardron]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=468</link>
			<pubDate>Sun, 22 Mar 2015 17:40:15 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=23">Batchs Imperium</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=468</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><img src="http://cassio.pytalhost.de/sw-eote/bilder/profile/profil_martio_batch.png" loading="lazy"  alt="[Bild: profil_martio_batch.png]" class="mycode_img" /></div>
<div style="text-align:justify;">Schatten krochen die Innenwände der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Meniscus</span> empor, als wäre eine Verderbnis dem wummernden Reaktorkern entstiegen, bereit den großen Sternenzerstörer in seinen Untergang zu ziehen. Und Schatten krochen auch in das Antlitz desjenigen, der von seinem Schreibtisch aus verlorenen in das weite Meer der Sterne schaute. Martio Batch, ehemaliger Großadmiral, nunmehr gejagt, verstoßen, geächtet - von den eigenen Männern gehasst. Seine Blickposition veränderte sich, weg von den funkenden Sternen und hin zu dieser klaffenden schwarzen Wunde, die ihm die Dunkelheit ins Gesicht trieb. Die finstere Seite des Mondes, wo nur vereinzelte Lichter kurze, helle Impulse in diese perfekte Schwärze entsandten. Irgendwo zwischen diesen felsigen Schluchten, lag das Netz der unsichtbaren Spinne, die gleichsam darauf lauerte herauszukriechen, wie leichte und überraschte Beute zu machen. Und doch hatte die Spinne gierige Kinder, verfressen und undankbar. Sie kannten die Kunst der stillen Jagd nicht und erwarteten schnelle Beute um ihre hungrigen Bäuche zu füllen. Batch wusste es. Batch wusste, dass er liefern musste, wenn er nicht eines Tages die Beute sein wollte. Und ebenso wusste er, dass dieser Tag näher rückte.<br />
Und doch ließ sich ein imperialer Großadmiral nicht endgültig schlagen nur weil es einer Bande Rebellen gelungen war sein Prestigeprojekt zu zerstören. Es hatte ihn gebremst, der Verlust der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tarkin</span> und der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Terror</span>, um Jahre zurückgeworfen. Aber doch stand er, noch war er nicht vollends geschlagen und das bedeutete, dass man mit ihm rechnen sollte, mit ihm rechnen musste. Einen Großadmiral zu ignorieren war töricht, sehr töricht. Derlei ließe sich vielleicht mit degenerierten Speichelleckern der Marke eines Conan Antonio Motti einst tun, oder diesem an Größenwahn leidenden Delvardus. Doch er gehörte zu einem Personenkreis, der über solchen Marionetten stand, gebremst einzig und allein durch seine eigenen Untergebenen.<br />
<br />
Batch war kein dummer Mann, er betrachtete die Dinge stets nüchtern und rational, neigte nicht zur Selbstüberschätzung und hielt sich generell bedeckt. Batch war ein Denker, eine Person, die selten aktiv Eingriff, sondern sich zurückzog, einen Plan ausarbeitete und diesen Stück für Stück umsetzte. Er war nicht der Dirigent eines beeindruckenden Orchesters, doch er war ihr Komponist, er schrieb die Noten für die Symphonien des Triumphes, ein Architekt der Siege. Und doch war er auch unflexibel, man konnte ihn überraschen, das hatte die Rebellion gezeigt, doch nie mehr als einmal. Der Großadmiral lernte aus seinen Fehlern - so man ihm die Chance gab, eine Chance, die ihm Palpatine zweifellos nicht gewährt hätte. Auf skurrile Art und Weise kam der Tod es Imperators ihm also sehr gelegen, er verschaffte ihm für den Moment die nötige Luft, ein wenig Freiraum und mit der anschließenden Fragmentierung des Imperiums wurden zumindest manche der kritischen Stimmen in seinen Reihen etwas leiser - denn eindrucksvoll hatte sich offenbart, dass Ehre und Treure im Imperium das Papier nicht wert waren, auf dem sie geschrieben standen. Batch wusste, dass sein Hauptmakel der Ruf eines Feiglings war, man vertraute ihm weniger wegen mangelnder Fähigkeiten, gewiss nicht, sondern weil er es nicht gewagt hatte, nicht den Mut aufgebracht hatte sich seinem Schicksal zu stellen, sondern sich verkroch und versteckte wie krimineller Abschaum. Wie Il-Raz es wohl treffend formulieren würde, litt Martio Batch allein an einem akuten Imageschaden, man sah keinen furchtlosen Anführer in ihm, sondern einen ängstlichen Mann, dem nicht zu trauen war. Und Batch wiederum war dieser Umstand vollkommen bewusst, verfügte aber nicht über die Mittel seine Leute kurzfristig vom Gegenteil zu überzeugen. Der Großadmiral legte nicht viel Wert auf unerwünschte Aufmerksamkeit und hielt sich damit zurück die Rebellion zu provozieren - zumindest nicht so, dass sie wussten, dass er es war und erst recht nicht auf eine Art und Weise die ihnen verriet wo er war. Am besten wäre es, so schlussfolgerte Batch, wenn sein Name und seine Person nur noch ein Mythos in der Galaxis waren. Der Großadmiral musste sterben ohne zu sterben - eine würdige letzte Aufgabe.<br />
<br />
Batch hatte sich nie vorgemacht, dass er die Mittel dafür aufbringen könnte sein Militär in eine aufstrebende Großmacht umzuformen. Derlei war nicht praktikabel und erst recht nicht zielführend - der imperiale Raum betrachtete ihn als Verräter, für die Rebellen war er eine Trophäe, eine Entdeckung war also tunlichst zu vermeiden. Dennoch hielt sich das bedauern des Mannes in Grenzen, sich diesen lächerlichen Kleinkriegen der Kriegsherren anzuschließen, Kriege um belanglose Territorien, die sie langfristig und es würde so kommen sobald eine Partei im galaktischen Konflikt durchsetzte, an das neue Hegemonialreich abtreten würden müssen. Vielleicht würde er später Kommandos geben, Anweisungen, doch nicht mehr von den Brücken von Kriegsschiffen aus, sondern von abgeschiedenen Sandstränden paradiesischer Inseln aus, weit weg von den Sorgen, von dem Alltag eines Militärs. Wozu nach Macht und Herrschaft gieren, wenn das Leben auch anderswo Vergnügungen zu Hauf bot? Wozu das Leben riskieren, wo der Ruf ohnehin schon dahin war? Das einzige was Martio Batch benötigte war ein neuer Batch. Ein neuer unsichtbarer Admiral, ein jemand, der seine Rolle übernahm. Dabei spielte weniger militärische Kompetenz eine Rolle, als vielmehr eine gute Inszenierung, eine Inszenierung die dafür sorgte, dass seine Leute ihren neuen Admiral die Treue schwuren und ihn für tot hielten. Eigentlich war der Punkt mit der Treue sogar vernachlässigbar, aber man musste ihn für tot halten, so tot, dass niemand nach ihm suchen würde, ihn niemand erkennen konnte und was am wichtigsten war, es musste publik gemacht werden. Batch seufzte. Für ein derart theatralisches Meisterwerk wäre Il-Raz genau der richtige gewesen. Aber nun war es ebenso. Der Großadmiral wandte den Blick von der Mondbasis ab und ließ geschickt ungesehen eine Sabacc-Karte aus dem Ärmel der strahlend weißen Uniform gleiten. Elegant rutschte sie zwischen Mittel- und Zeigefinger, die sie umher drehten, ehe sie wieder, ebenso schnell und ungesehen im Ärmel verschwand. Noch hatte er nicht ausgespielt, das letzte Ass war noch im Ärmel. Batch griff nach seinem kirstallverzierten Weinglas und führte den edlen Tropfen genüsslich an die Lippen. Eine letzte Karte für einen letzten Plan und er war sich sehr sicher, dass er auch diesen Plan ohne sein Ableben umsetzen könnte. Der Mann setzte das Glas ab und aktivierte seine Komm-Konsole. Nach allem was Martio Batch über sich wusste war ihm klar, dass er vieles war, aber kein Idiot. Was er benötigte waren lediglich Kontakte, eine Handvoll Attentäter, einen guten Ersatz und einen meisterhaften Fluchtplan. Das war nicht unmöglich, nur etwas schwerer. Etwas herausfordernder. Eine letzte Prüfung seiner Fähigkeiten vor dem endgültigen Verschwinden.</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: right;" class="mycode_align"><img src="http://cassio.pytalhost.de/sw-eote/bilder/profile/profil_martio_batch.png" loading="lazy"  alt="[Bild: profil_martio_batch.png]" class="mycode_img" /></div>
<div style="text-align:justify;">Schatten krochen die Innenwände der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Meniscus</span> empor, als wäre eine Verderbnis dem wummernden Reaktorkern entstiegen, bereit den großen Sternenzerstörer in seinen Untergang zu ziehen. Und Schatten krochen auch in das Antlitz desjenigen, der von seinem Schreibtisch aus verlorenen in das weite Meer der Sterne schaute. Martio Batch, ehemaliger Großadmiral, nunmehr gejagt, verstoßen, geächtet - von den eigenen Männern gehasst. Seine Blickposition veränderte sich, weg von den funkenden Sternen und hin zu dieser klaffenden schwarzen Wunde, die ihm die Dunkelheit ins Gesicht trieb. Die finstere Seite des Mondes, wo nur vereinzelte Lichter kurze, helle Impulse in diese perfekte Schwärze entsandten. Irgendwo zwischen diesen felsigen Schluchten, lag das Netz der unsichtbaren Spinne, die gleichsam darauf lauerte herauszukriechen, wie leichte und überraschte Beute zu machen. Und doch hatte die Spinne gierige Kinder, verfressen und undankbar. Sie kannten die Kunst der stillen Jagd nicht und erwarteten schnelle Beute um ihre hungrigen Bäuche zu füllen. Batch wusste es. Batch wusste, dass er liefern musste, wenn er nicht eines Tages die Beute sein wollte. Und ebenso wusste er, dass dieser Tag näher rückte.<br />
Und doch ließ sich ein imperialer Großadmiral nicht endgültig schlagen nur weil es einer Bande Rebellen gelungen war sein Prestigeprojekt zu zerstören. Es hatte ihn gebremst, der Verlust der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tarkin</span> und der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Terror</span>, um Jahre zurückgeworfen. Aber doch stand er, noch war er nicht vollends geschlagen und das bedeutete, dass man mit ihm rechnen sollte, mit ihm rechnen musste. Einen Großadmiral zu ignorieren war töricht, sehr töricht. Derlei ließe sich vielleicht mit degenerierten Speichelleckern der Marke eines Conan Antonio Motti einst tun, oder diesem an Größenwahn leidenden Delvardus. Doch er gehörte zu einem Personenkreis, der über solchen Marionetten stand, gebremst einzig und allein durch seine eigenen Untergebenen.<br />
<br />
Batch war kein dummer Mann, er betrachtete die Dinge stets nüchtern und rational, neigte nicht zur Selbstüberschätzung und hielt sich generell bedeckt. Batch war ein Denker, eine Person, die selten aktiv Eingriff, sondern sich zurückzog, einen Plan ausarbeitete und diesen Stück für Stück umsetzte. Er war nicht der Dirigent eines beeindruckenden Orchesters, doch er war ihr Komponist, er schrieb die Noten für die Symphonien des Triumphes, ein Architekt der Siege. Und doch war er auch unflexibel, man konnte ihn überraschen, das hatte die Rebellion gezeigt, doch nie mehr als einmal. Der Großadmiral lernte aus seinen Fehlern - so man ihm die Chance gab, eine Chance, die ihm Palpatine zweifellos nicht gewährt hätte. Auf skurrile Art und Weise kam der Tod es Imperators ihm also sehr gelegen, er verschaffte ihm für den Moment die nötige Luft, ein wenig Freiraum und mit der anschließenden Fragmentierung des Imperiums wurden zumindest manche der kritischen Stimmen in seinen Reihen etwas leiser - denn eindrucksvoll hatte sich offenbart, dass Ehre und Treure im Imperium das Papier nicht wert waren, auf dem sie geschrieben standen. Batch wusste, dass sein Hauptmakel der Ruf eines Feiglings war, man vertraute ihm weniger wegen mangelnder Fähigkeiten, gewiss nicht, sondern weil er es nicht gewagt hatte, nicht den Mut aufgebracht hatte sich seinem Schicksal zu stellen, sondern sich verkroch und versteckte wie krimineller Abschaum. Wie Il-Raz es wohl treffend formulieren würde, litt Martio Batch allein an einem akuten Imageschaden, man sah keinen furchtlosen Anführer in ihm, sondern einen ängstlichen Mann, dem nicht zu trauen war. Und Batch wiederum war dieser Umstand vollkommen bewusst, verfügte aber nicht über die Mittel seine Leute kurzfristig vom Gegenteil zu überzeugen. Der Großadmiral legte nicht viel Wert auf unerwünschte Aufmerksamkeit und hielt sich damit zurück die Rebellion zu provozieren - zumindest nicht so, dass sie wussten, dass er es war und erst recht nicht auf eine Art und Weise die ihnen verriet wo er war. Am besten wäre es, so schlussfolgerte Batch, wenn sein Name und seine Person nur noch ein Mythos in der Galaxis waren. Der Großadmiral musste sterben ohne zu sterben - eine würdige letzte Aufgabe.<br />
<br />
Batch hatte sich nie vorgemacht, dass er die Mittel dafür aufbringen könnte sein Militär in eine aufstrebende Großmacht umzuformen. Derlei war nicht praktikabel und erst recht nicht zielführend - der imperiale Raum betrachtete ihn als Verräter, für die Rebellen war er eine Trophäe, eine Entdeckung war also tunlichst zu vermeiden. Dennoch hielt sich das bedauern des Mannes in Grenzen, sich diesen lächerlichen Kleinkriegen der Kriegsherren anzuschließen, Kriege um belanglose Territorien, die sie langfristig und es würde so kommen sobald eine Partei im galaktischen Konflikt durchsetzte, an das neue Hegemonialreich abtreten würden müssen. Vielleicht würde er später Kommandos geben, Anweisungen, doch nicht mehr von den Brücken von Kriegsschiffen aus, sondern von abgeschiedenen Sandstränden paradiesischer Inseln aus, weit weg von den Sorgen, von dem Alltag eines Militärs. Wozu nach Macht und Herrschaft gieren, wenn das Leben auch anderswo Vergnügungen zu Hauf bot? Wozu das Leben riskieren, wo der Ruf ohnehin schon dahin war? Das einzige was Martio Batch benötigte war ein neuer Batch. Ein neuer unsichtbarer Admiral, ein jemand, der seine Rolle übernahm. Dabei spielte weniger militärische Kompetenz eine Rolle, als vielmehr eine gute Inszenierung, eine Inszenierung die dafür sorgte, dass seine Leute ihren neuen Admiral die Treue schwuren und ihn für tot hielten. Eigentlich war der Punkt mit der Treue sogar vernachlässigbar, aber man musste ihn für tot halten, so tot, dass niemand nach ihm suchen würde, ihn niemand erkennen konnte und was am wichtigsten war, es musste publik gemacht werden. Batch seufzte. Für ein derart theatralisches Meisterwerk wäre Il-Raz genau der richtige gewesen. Aber nun war es ebenso. Der Großadmiral wandte den Blick von der Mondbasis ab und ließ geschickt ungesehen eine Sabacc-Karte aus dem Ärmel der strahlend weißen Uniform gleiten. Elegant rutschte sie zwischen Mittel- und Zeigefinger, die sie umher drehten, ehe sie wieder, ebenso schnell und ungesehen im Ärmel verschwand. Noch hatte er nicht ausgespielt, das letzte Ass war noch im Ärmel. Batch griff nach seinem kirstallverzierten Weinglas und führte den edlen Tropfen genüsslich an die Lippen. Eine letzte Karte für einen letzten Plan und er war sich sehr sicher, dass er auch diesen Plan ohne sein Ableben umsetzen könnte. Der Mann setzte das Glas ab und aktivierte seine Komm-Konsole. Nach allem was Martio Batch über sich wusste war ihm klar, dass er vieles war, aber kein Idiot. Was er benötigte waren lediglich Kontakte, eine Handvoll Attentäter, einen guten Ersatz und einen meisterhaften Fluchtplan. Das war nicht unmöglich, nur etwas schwerer. Etwas herausfordernder. Eine letzte Prüfung seiner Fähigkeiten vor dem endgültigen Verschwinden.</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Lantillies]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=422</link>
			<pubDate>Thu, 13 Nov 2014 04:05:27 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=2">Der Unbekannte</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=422</guid>
			<description><![CDATA[<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Golan-II-Kampfstation "Democracy" über Lantillies</span></span><br />
<br />
Mit leisem, metallischem Klacken setzte die Fähre im Hangar der Democracy auf, ein dämlicher Name für eine Raumstation die im Grunde nur dem Zweck der Vernichtung diente, aber der Rat hatte eben so entschieden und solange er sich mit solch, eher repräsentativen, Entscheidungen zufriedengab und Jannos und Alessa nicht ins Handwerk pfuschte konnte sie damit leben, unpassend fand sie es dennoch, schon allein weil es im Lantillies-Sektor im Grunde nichteinmal eine wahre Demokratie gab.<br />
Sicher, die Bewohner wollten die Regierung der Widerstandspartei, Jannos und Alessa genossen das Vertrauen des Volkes und alle waren zufrieden, aber andere Parteien gab es nicht wirklich und wenn nur eine ernstzunehmende Partei zur Wahl stand empfand sie es schon als Heuchelei von einer Demokratie zu sprechen, leider konnte sie Heuchelei nicht leiden, aber sie wusste auch das der Rat es nicht so gemeint hatte wie sie es assoziierte.<br />
<br />
Mit einem Seufzer schüttelte sie die Gedanken ab und erhob sich, 4 Monate waren vergangen das sie das letzte Mal auf Lantillies selbst gewesen war, die Arbeit war um einiges stressiger geworden seit der Aufstand gelungen war, irgendwie ironisch wenn man bedachte das sie davor immer unter der Gefahr gefangen und hingerichtet zu werden agierte, man sollte meinen das soetwas mehr Stress hervorrufen würde als administrative Arbeiten, aber Alessa war eben immer schon etwas anders gewesen.<br />
Mit einem Ruck erhob sie sich von ihrem Sitz und ging auf die, sich öffnende, Rampe zu, auf dem Weg nach unten konnte sie aufgeregtes Getuschel von allen Seiten auffangen, der Raum war voll mit Soldaten, aufgereiht mit fast schon imperialer Genauigkeit, aber offenbar bei weitem weniger ängstlich darin mit ihren Nachbarn zu kommunizieren, mindestens zweihundert Mann mussten das sein, während direkt vor der Rampe ein vergleichsweise junger Mensch in Offiziersuniform stand, den sie wiedererkannte, sie erinnerte sich wie sie ihn vor einem halben Jahr befördert und zum Kommandanten der Station gemacht hatte und er strahlte ihr entgegen <span style="color: grey;" class="mycode_color">"Admiral! Ich bin stolz sie auf der Democracy-Station begrüßen zu dürfen, wir fühlen uns geehrt die Feierlichkeiten zur Indienststellung ihres neuen Flagschiffes ausrichten zu dürfen."</span><br />
Er sah tatsächlich stolz aus und auch die Soldaten im Umkreis strahlten eine gewisse Zufriedenheit aus, was widerrum Alessa gut gelaunt stimmte, lantillische Soldaten waren keine Männer und Frauen die nur ihren Job taten, sie glaubten an etwas besseres als das Imperium und das taten in dieser Galaxis immernoch viel zu wenige.<br />
<span style="color: orange;" class="mycode_color">"Es freut mich hier zu sein Commander, aber sie hätten den Armen ruhig ihre Freizeit lassen können, ich brauche kein Begrüßungskommando, das sollten sie doch wissen"</span><br />
Im Großen und Ganzen war der Vorwurf gegenüber dem Commander der Station eher freundlicher Natur, aber der grinste nur kurz bevor er antwortete: <span style="color: grey;" class="mycode_color">"Nun, das Begrüßungskommando bin selbstverständlich nur ich, allerdings habe ich eventuell alle Mitarbeiter der Station darüber in Kentniss gesetzt wann sie ankommen, die die Freizeit haben haben das offensichtlich auf eigene Faust genutzt um sie zu begrüßen. Die Zeremonie beginnt übrigens in einer Stunde, soll ich sie schon zum Festsaal führen?"</span><br />
Alessa strich sich seufzend eine Haarsträhne hinters Ohr während sie auf die Frage des Commanders nickte, ihr behagte diese Behandlung als große Volksheldin manchmal nicht, viele die ebensoviel getan hatten, wie etwa Jannos, wurden zwar auch dafür geehrt, jedoch nie in der Weise wie man es ihr gegenüber ausdrückte, Jannos selbst dagegen hielt es für wichtig eine Leitfigur zu haben an die sich alle irgendwie halten konnten, es hielt seiner Meinung nach die Bevölkerung zusammen und das war in stürmischen Zeiten nicht unwichtig.<br />
<br />
Sie waren einige Zeit durch die Gänge der Station gelaufen, überall fast ehrfürchtig von Soldaten und Arbeitern der Station gegrüßt, bis sie schließlich in eine große, saubere Halle traten, eine Festhalle war es natürlich nicht, das ließ schon der militärische Charakter der Golan-II-Stationen nicht zu, es war der größte Hangar der Station, befreit von technischem Gerät und störenden Fliegern war er in einen Saal mit einem Haufen Stuhlreihen umfunktioniert worden, die in Richtung des blau schimmernden Kraftfeldes auf ein perfekt in Szene gesetztes Schiff schauten, Alessa musste sich ganz unwillkürlich fragen wer das Schiff so perfekt manövrierte das es genau in diesem Winkel zu sehen war, an den Seiten umrahmt von lantillischen Bannern, die an den Enden des Kraftfeldes an der Hangarwand angebracht waren.<br />
Mit einigen Schritten trat sie an dem ebenfalls bereit stehendem Rednerpult vorbei direkt an das Kraftfeld und sah auf das vor ihr liegende Schiff, es war eindrucksvoll, obwohl es nur ein Viertel so groß war wie ein imperialer Sternenzerstörer strahlte es die gleiche Kraft hinaus, auf den ersten Blick konnte man es für ein imperiales Schiff halten, kein Wunder, war es doch ein imperiales Projekt gewesen, doch der fehlende Kommandoturm und die vergleichsweise geringe Größe ließen einen stutzen, alles in allem wirkte das Schiff eleganter, es erinnerte Alessa tatsächlich mehr an ihren alten Venator aus den Zeiten der Klonkriege, als an die imperialen Machtmaschinen und das lag nicht nur an den roten Markierungen, mit denen das Schiff, als Symbol für die Zeiten der Republik, geschmückt war.<br />
<span style="color: grey;" class="mycode_color">"Ein schönes Schiff nicht wahr? Wäre ich spirituell veranlagt würde ich sagen es strahlt Hoffnung aus"</span><br />
<br />
Grinsend drehte Alessa sich um und erhob die Arme um den alten Mann vor ihr zu Umarmen, <span style="color: orange;" class="mycode_color">"Jannos! Wie wird sie heißen, Hoffnung?"</span><br />
Er lachte leise <span style="color: grey;" class="mycode_color">"Jetzt tu nicht so, das ist die 'Widerstand II' oder hättest du auch nur im Ansatz gedacht der Rat würde deiner Benennungsbitte nicht entsprechen? Sie wissen wie sehr dich alle hier verehren, hättest du nicht direkt einen Namen erbeten hätten sie wahrscheinlich versucht herauszufinden welcher dir am besten gefallen würde.<br />
Sie ist absolut einsatzbereit und bemannt, inklusive meinem Enkel Julius, der es offensichtlich geschafft hat den Platz des ersten Offiziers auf deinem neuen Schiff zu ergattern.<br />
Außerdem vierundzwanzig ihrer Schwesterschiffe, fünf weitere sind fast fertig gestellt, deine 'Widerstand' hat ein paar andere Kapazitäten gebraucht um rechtzeitig fertig gestellt zu werden, offensichtlich hat Lantillian ShipWrights sich entschlossen dir ein besonderes Schiff zu liefern und dem Flagschiff einige Extras hinzuzufügen, von denen das extra Admiralsquartier wohl noch das am wenigsten zeitintensive war, verbesserte Panzerung, verbessertes Energiesystem, verbesserte Kommandofunktionen, zumindest letzteres ist für ein Flagschiff wohl eine wirklich gute Sache, auch wenn ich natürlich nicht weiß was die Ingenieure da geritten hat, besonders effizient im Bau sind solche Modifikationen ja nicht."</span><br />
Alessa verdrehte ein wenig die Augen und boxte ihn leicht an die Schulter, es war unwahrscheinlich das die Werft die Modifikationen auf eigene Faust beschlossen hatten, viel wahrscheinlicher war das Jannos selbst sie in Auftrag gegeben hatte, er gehörte der Minderheit der Lantillier an für den Effizienz nicht immer über alles andere ging.<br />
<span style="color: grey;" class="mycode_color">"Jaja schon gut, ich wars, sprechen wir nicht mehr drüber, die Zeremonie zur Schiffsübergabe beginnt gleich und ich denke wir sollten das abgeschlossen haben bis der erste angekündigte Repräsentant für die Beitrittsverhandlungen zur neuen Republik eintrifft, ein Mitglied des provisorischen Rates wird schon bald hier sein und es wäre unhöflich jemanden so Hochgestellten allein im Schloss warten zu lassen während wir hier oben Sektflaschen gegen Schiffe werfen, meinst du nicht?"</span><br />
Alessa grinste ihn mit leuchtenden Augenan, das Bild von wartenden Diplomaten in einer leeren Halle, während sie hier oben die Sektkorken knallen ließen amüsierte sie.<br />
<span style="color: grey;" class="mycode_color">"Mein Gott Alessa, kannst du nicht wenigstens versuchen etwas älter auszusehen? Ich kenne dich seit 40 Jahren und während ich fröhlich vor mich hin altere habe ich das Gefühl du würdest langsam immer noch jünger werden."</span><br />
Er seufzte theatralisch, wandte sich aber, bevor Alessa ihm Konter geben konnte, in Richtung der ersten Eintreffenden, zur bald beginnende Zeremonie.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schloss in der lantillischen Hauptstadt</span></span><br />
<br />
Die Zeremonie hatte etwas unwirkliches gehabt, warum schleuderte man überhaut eine Sektflasche gegen ein neues Schiff wenn man es in Dienst stellte? Ob irgendjemand in dieser Galaxis sich erinnern konnte woher dieser Brauch stammte? Alessa bezweifelte es.<br />
Ihr neues Schiff hingegen war wunderbar, nicht nur äußerlich, auch im Innern erinnerte es Alessa viel stärker an die alten Venator-Kreuzer, als an die kalten imperialen Sternenzerstörer, es strahlte einen gewissen Charme aus der ihr gefiel und fünfundzwanzig davon hielten jetzt Wache über Lantillies während sie hier unten auf die ersten Gäste der neuen Republik wartete.<br />
<br />
Es war keine Frage das sie jetzt lieber die ersten Manöver durchführen würde, Simulationen waren nunmal nicht das gleiche wie wirklich im Schiff zu sitzen und die Besatzungen mussten sich mit den Eigenheiten ihrer neuen Schiffe vertraut machen, statdessen hockte sie hier unten fest um Politik zu machen hinter der sie selber nichteinmal wirklich stand, der Beitritt zur Republik, sie verglich die Republik nicht mit dem Imperium, niemals, die Republik hatte hehre Ziele, das glaubte sie durchaus, trotzdem war sie misstrauisch, ob die Repräsentanten der Republik dieses Misstrauen zerstreuen konnten? Wohl kaum. Aber villeicht konnten sie es weit genug abmildern.<br />
Lantillies war ein nicht unwichtiger Sektor und im Orbit schwebten fünfundzwanzwig Beweise dafür das auch die lantillischen Werften ein großer Gewinn für die neue Republik sein konnten, solange Lantillies also genug Eigenverantwortlichkeit und Einfluss innerhalb dieser neuen Republik zuerkannt wurde war sie bereit dem Ersuchen auf einen Beitritt Lantillies nachzugeben, schon allein weil sie wusste das im Volk eine positive Stimmung zu dieser Sache vorherrschte und diesem Volk fühlte sie sich nuneinmal verpflichtet, egal was sie selber villeicht für gut halten mochte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Golan-II-Kampfstation "Democracy" über Lantillies</span></span><br />
<br />
Mit leisem, metallischem Klacken setzte die Fähre im Hangar der Democracy auf, ein dämlicher Name für eine Raumstation die im Grunde nur dem Zweck der Vernichtung diente, aber der Rat hatte eben so entschieden und solange er sich mit solch, eher repräsentativen, Entscheidungen zufriedengab und Jannos und Alessa nicht ins Handwerk pfuschte konnte sie damit leben, unpassend fand sie es dennoch, schon allein weil es im Lantillies-Sektor im Grunde nichteinmal eine wahre Demokratie gab.<br />
Sicher, die Bewohner wollten die Regierung der Widerstandspartei, Jannos und Alessa genossen das Vertrauen des Volkes und alle waren zufrieden, aber andere Parteien gab es nicht wirklich und wenn nur eine ernstzunehmende Partei zur Wahl stand empfand sie es schon als Heuchelei von einer Demokratie zu sprechen, leider konnte sie Heuchelei nicht leiden, aber sie wusste auch das der Rat es nicht so gemeint hatte wie sie es assoziierte.<br />
<br />
Mit einem Seufzer schüttelte sie die Gedanken ab und erhob sich, 4 Monate waren vergangen das sie das letzte Mal auf Lantillies selbst gewesen war, die Arbeit war um einiges stressiger geworden seit der Aufstand gelungen war, irgendwie ironisch wenn man bedachte das sie davor immer unter der Gefahr gefangen und hingerichtet zu werden agierte, man sollte meinen das soetwas mehr Stress hervorrufen würde als administrative Arbeiten, aber Alessa war eben immer schon etwas anders gewesen.<br />
Mit einem Ruck erhob sie sich von ihrem Sitz und ging auf die, sich öffnende, Rampe zu, auf dem Weg nach unten konnte sie aufgeregtes Getuschel von allen Seiten auffangen, der Raum war voll mit Soldaten, aufgereiht mit fast schon imperialer Genauigkeit, aber offenbar bei weitem weniger ängstlich darin mit ihren Nachbarn zu kommunizieren, mindestens zweihundert Mann mussten das sein, während direkt vor der Rampe ein vergleichsweise junger Mensch in Offiziersuniform stand, den sie wiedererkannte, sie erinnerte sich wie sie ihn vor einem halben Jahr befördert und zum Kommandanten der Station gemacht hatte und er strahlte ihr entgegen <span style="color: grey;" class="mycode_color">"Admiral! Ich bin stolz sie auf der Democracy-Station begrüßen zu dürfen, wir fühlen uns geehrt die Feierlichkeiten zur Indienststellung ihres neuen Flagschiffes ausrichten zu dürfen."</span><br />
Er sah tatsächlich stolz aus und auch die Soldaten im Umkreis strahlten eine gewisse Zufriedenheit aus, was widerrum Alessa gut gelaunt stimmte, lantillische Soldaten waren keine Männer und Frauen die nur ihren Job taten, sie glaubten an etwas besseres als das Imperium und das taten in dieser Galaxis immernoch viel zu wenige.<br />
<span style="color: orange;" class="mycode_color">"Es freut mich hier zu sein Commander, aber sie hätten den Armen ruhig ihre Freizeit lassen können, ich brauche kein Begrüßungskommando, das sollten sie doch wissen"</span><br />
Im Großen und Ganzen war der Vorwurf gegenüber dem Commander der Station eher freundlicher Natur, aber der grinste nur kurz bevor er antwortete: <span style="color: grey;" class="mycode_color">"Nun, das Begrüßungskommando bin selbstverständlich nur ich, allerdings habe ich eventuell alle Mitarbeiter der Station darüber in Kentniss gesetzt wann sie ankommen, die die Freizeit haben haben das offensichtlich auf eigene Faust genutzt um sie zu begrüßen. Die Zeremonie beginnt übrigens in einer Stunde, soll ich sie schon zum Festsaal führen?"</span><br />
Alessa strich sich seufzend eine Haarsträhne hinters Ohr während sie auf die Frage des Commanders nickte, ihr behagte diese Behandlung als große Volksheldin manchmal nicht, viele die ebensoviel getan hatten, wie etwa Jannos, wurden zwar auch dafür geehrt, jedoch nie in der Weise wie man es ihr gegenüber ausdrückte, Jannos selbst dagegen hielt es für wichtig eine Leitfigur zu haben an die sich alle irgendwie halten konnten, es hielt seiner Meinung nach die Bevölkerung zusammen und das war in stürmischen Zeiten nicht unwichtig.<br />
<br />
Sie waren einige Zeit durch die Gänge der Station gelaufen, überall fast ehrfürchtig von Soldaten und Arbeitern der Station gegrüßt, bis sie schließlich in eine große, saubere Halle traten, eine Festhalle war es natürlich nicht, das ließ schon der militärische Charakter der Golan-II-Stationen nicht zu, es war der größte Hangar der Station, befreit von technischem Gerät und störenden Fliegern war er in einen Saal mit einem Haufen Stuhlreihen umfunktioniert worden, die in Richtung des blau schimmernden Kraftfeldes auf ein perfekt in Szene gesetztes Schiff schauten, Alessa musste sich ganz unwillkürlich fragen wer das Schiff so perfekt manövrierte das es genau in diesem Winkel zu sehen war, an den Seiten umrahmt von lantillischen Bannern, die an den Enden des Kraftfeldes an der Hangarwand angebracht waren.<br />
Mit einigen Schritten trat sie an dem ebenfalls bereit stehendem Rednerpult vorbei direkt an das Kraftfeld und sah auf das vor ihr liegende Schiff, es war eindrucksvoll, obwohl es nur ein Viertel so groß war wie ein imperialer Sternenzerstörer strahlte es die gleiche Kraft hinaus, auf den ersten Blick konnte man es für ein imperiales Schiff halten, kein Wunder, war es doch ein imperiales Projekt gewesen, doch der fehlende Kommandoturm und die vergleichsweise geringe Größe ließen einen stutzen, alles in allem wirkte das Schiff eleganter, es erinnerte Alessa tatsächlich mehr an ihren alten Venator aus den Zeiten der Klonkriege, als an die imperialen Machtmaschinen und das lag nicht nur an den roten Markierungen, mit denen das Schiff, als Symbol für die Zeiten der Republik, geschmückt war.<br />
<span style="color: grey;" class="mycode_color">"Ein schönes Schiff nicht wahr? Wäre ich spirituell veranlagt würde ich sagen es strahlt Hoffnung aus"</span><br />
<br />
Grinsend drehte Alessa sich um und erhob die Arme um den alten Mann vor ihr zu Umarmen, <span style="color: orange;" class="mycode_color">"Jannos! Wie wird sie heißen, Hoffnung?"</span><br />
Er lachte leise <span style="color: grey;" class="mycode_color">"Jetzt tu nicht so, das ist die 'Widerstand II' oder hättest du auch nur im Ansatz gedacht der Rat würde deiner Benennungsbitte nicht entsprechen? Sie wissen wie sehr dich alle hier verehren, hättest du nicht direkt einen Namen erbeten hätten sie wahrscheinlich versucht herauszufinden welcher dir am besten gefallen würde.<br />
Sie ist absolut einsatzbereit und bemannt, inklusive meinem Enkel Julius, der es offensichtlich geschafft hat den Platz des ersten Offiziers auf deinem neuen Schiff zu ergattern.<br />
Außerdem vierundzwanzig ihrer Schwesterschiffe, fünf weitere sind fast fertig gestellt, deine 'Widerstand' hat ein paar andere Kapazitäten gebraucht um rechtzeitig fertig gestellt zu werden, offensichtlich hat Lantillian ShipWrights sich entschlossen dir ein besonderes Schiff zu liefern und dem Flagschiff einige Extras hinzuzufügen, von denen das extra Admiralsquartier wohl noch das am wenigsten zeitintensive war, verbesserte Panzerung, verbessertes Energiesystem, verbesserte Kommandofunktionen, zumindest letzteres ist für ein Flagschiff wohl eine wirklich gute Sache, auch wenn ich natürlich nicht weiß was die Ingenieure da geritten hat, besonders effizient im Bau sind solche Modifikationen ja nicht."</span><br />
Alessa verdrehte ein wenig die Augen und boxte ihn leicht an die Schulter, es war unwahrscheinlich das die Werft die Modifikationen auf eigene Faust beschlossen hatten, viel wahrscheinlicher war das Jannos selbst sie in Auftrag gegeben hatte, er gehörte der Minderheit der Lantillier an für den Effizienz nicht immer über alles andere ging.<br />
<span style="color: grey;" class="mycode_color">"Jaja schon gut, ich wars, sprechen wir nicht mehr drüber, die Zeremonie zur Schiffsübergabe beginnt gleich und ich denke wir sollten das abgeschlossen haben bis der erste angekündigte Repräsentant für die Beitrittsverhandlungen zur neuen Republik eintrifft, ein Mitglied des provisorischen Rates wird schon bald hier sein und es wäre unhöflich jemanden so Hochgestellten allein im Schloss warten zu lassen während wir hier oben Sektflaschen gegen Schiffe werfen, meinst du nicht?"</span><br />
Alessa grinste ihn mit leuchtenden Augenan, das Bild von wartenden Diplomaten in einer leeren Halle, während sie hier oben die Sektkorken knallen ließen amüsierte sie.<br />
<span style="color: grey;" class="mycode_color">"Mein Gott Alessa, kannst du nicht wenigstens versuchen etwas älter auszusehen? Ich kenne dich seit 40 Jahren und während ich fröhlich vor mich hin altere habe ich das Gefühl du würdest langsam immer noch jünger werden."</span><br />
Er seufzte theatralisch, wandte sich aber, bevor Alessa ihm Konter geben konnte, in Richtung der ersten Eintreffenden, zur bald beginnende Zeremonie.<br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schloss in der lantillischen Hauptstadt</span></span><br />
<br />
Die Zeremonie hatte etwas unwirkliches gehabt, warum schleuderte man überhaut eine Sektflasche gegen ein neues Schiff wenn man es in Dienst stellte? Ob irgendjemand in dieser Galaxis sich erinnern konnte woher dieser Brauch stammte? Alessa bezweifelte es.<br />
Ihr neues Schiff hingegen war wunderbar, nicht nur äußerlich, auch im Innern erinnerte es Alessa viel stärker an die alten Venator-Kreuzer, als an die kalten imperialen Sternenzerstörer, es strahlte einen gewissen Charme aus der ihr gefiel und fünfundzwanzig davon hielten jetzt Wache über Lantillies während sie hier unten auf die ersten Gäste der neuen Republik wartete.<br />
<br />
Es war keine Frage das sie jetzt lieber die ersten Manöver durchführen würde, Simulationen waren nunmal nicht das gleiche wie wirklich im Schiff zu sitzen und die Besatzungen mussten sich mit den Eigenheiten ihrer neuen Schiffe vertraut machen, statdessen hockte sie hier unten fest um Politik zu machen hinter der sie selber nichteinmal wirklich stand, der Beitritt zur Republik, sie verglich die Republik nicht mit dem Imperium, niemals, die Republik hatte hehre Ziele, das glaubte sie durchaus, trotzdem war sie misstrauisch, ob die Repräsentanten der Republik dieses Misstrauen zerstreuen konnten? Wohl kaum. Aber villeicht konnten sie es weit genug abmildern.<br />
Lantillies war ein nicht unwichtiger Sektor und im Orbit schwebten fünfundzwanzwig Beweise dafür das auch die lantillischen Werften ein großer Gewinn für die neue Republik sein konnten, solange Lantillies also genug Eigenverantwortlichkeit und Einfluss innerhalb dieser neuen Republik zuerkannt wurde war sie bereit dem Ersuchen auf einen Beitritt Lantillies nachzugeben, schon allein weil sie wusste das im Volk eine positive Stimmung zu dieser Sache vorherrschte und diesem Volk fühlte sie sich nuneinmal verpflichtet, egal was sie selber villeicht für gut halten mochte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nal Hutta | Nar Shaddaa]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=306</link>
			<pubDate>Mon, 24 Feb 2014 23:09:07 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=2">Der Unbekannte</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=306</guid>
			<description><![CDATA[Nar Shaddaa also... Der Schmuggler Mond schlechthin. Von den Hutts kontrolliert und von so ziemlich jeder Spezies besucht stellt er wohlmöglich einen der Hauptstützpunkt der gesamten Unterwelt da. Drogenhandel, Prostitution, und natürlich Mord standen hier auf der Tagesordnung, was, wenn man Keltics Vorhaben beachtete, sicherlich das richtige Umfeld dafür war. Ein Mord mehr würde wenig bis gar nicht auffallen vor allem wenn man sein Opfer bedachte. Unbekannte klein Kriminelle waren vermutlich die Hauptbevölkerungsgruppe des Hutt-Mondes, noch vor Spice-Händlern und Kopfgeldjägern. Breka Ephiat war sein Ziel. Es wurde Zeit den Möchtegern Killer zur Strecke zu bringen. Das ganze würde schnell von statten gehen. Keltic hatte weder die Zeit noch das Verlangen danach hier irgendwelche extravagante Aktionen durchzuführen die vielleicht noch ungewollte Aufmerksamkeit auf ihn lenken würden. Er würde den Apartment Komplex aufsuchen, dessen Adresse ihm Falso praktischer Weise aufgeschrieben hatte, den Jungen aufsuchen und das ganze ohne viele Worte hinter sich bringen. Es war ihm nicht die liebste Arbeit, das kaltblütige Morden, doch viel Wahl wurde ihm nicht gelassen. Töten oder getötet werden, fressen oder gefressen werden, das waren die Grundsätze denen man sich als Söldner verschrieb. Keltic kannte sie, Falso kannte sie und dieser Chagrianer, Breka kannte sie auch. Und falls nicht war es wohl an der Zeit sie kennenzulernen. <br />
<br />
Der Freisoldat hatte sein Schiff auf einer der vielen Plattformen im ärmeren Viertel des Schmugglermondes gelandet. Die Reise von Florrum nach Nar Shaddaa war schnell und einfach vorüber gegangen. Keltic hatte kein Lust auch nur eine Minute mehr Zeit auf diesem von Abschaum verseuchten Mond zu verbringen. Es hieß schnell rein, schnell raus und möglichst wenig Lärm machen. Der Weg zum Apartment des Chagrianers war von Spiceabhängigen und Obdachlosen Bettlern gepflastert und führte von einer schaurigen Gasse zur nächsten. Eine Zigarre im Mund schritt der Söldner entschlossen den anscheinend stark bewanderten Weg entlang. Bewaffnet war er nur mit seiner DE-10 blaster Pistole, der StarAnvil Blaster hing noch immer in der dafür vorgesehenen Halterung an Board der Vecchia Signora. Der Heavy Blaster wäre zu auffällig und unhandlich für die engen Wege gewesen welche Keltic gerade beschritt. Die Pistole müsste also reichen. Und das sollte sie auch, schließlich lag sie in den Händen eines sehr erfahrenen Mannes mit einer sehr kurzen Zündschnur. <br />
<br />
Laut der aufgeschriebenen Adresse war er nichtmal mehr 30 Meter von seinem Ziel entfernt. Seine Finger juckten, seine Augen huschten aufmerksam hin und her und sein Gang wurde deutlich schneller. Seine Gedanken waren voll fokussiert und bei "der Sache", welche sich wie gewöhnlich ums töten handelte. Ob im Krieg, als Attentäter oder wie zurzeit auf eigene Faust, Mord war nunmal sein Geschäft. Und in Zeiten wie diesen, wo Krieg wütete und der Schwarzmarkt boomte war es ein lukratives noch dazu. Er rief sich den Plan noch einmal ins Gedächtnis. Er war nicht allzu schwierig und deshalb leicht zu merken. Das Gebäude betreten, Wohnung im dritten Stock aufsuchen, einbrechen, Breka erschießen, und wieder raus. Simpel und schnell. Doch wie gewöhnlich lief nicht alles nach Plan, nur dass das Schicksal Keltic diesmal in die Hände spielte. <br />
<br />
Der Mann in der dunklen Lederjacke und dem noch viel dunklerem Vorhaben bog um die Ecke, den Blick gerade aus, die Hände locker, jedoch in der Nähe seines Holsters hängend und die Zigarre nur noch leicht glimmend im Mund. Der Wohnkomplex glich den nebenstehenden wie ein Ei dem anderen. Man kannte diese Riesigen Stahl und Beton Kolosse von Welten wie Corouscant und Onderon, und auch hier schienen sie nicht fehl am Platz. Etwas heruntergekommen und mit Graffiti beschmiert machte es genau den Eindruck den Keltic erwartet hatte und vor dem Falso ihm gewarnt hatte. Fortunas Soldat ging einige Schritte auf die Eingangstür des Appartementgebäudes zu bevor diese plötzlich aufsprang und eine hochgewachsene Gestallt raustrat. Der Söldner schloss für einen Moment die Augen um sich genau das Bild in Erinnerung zu rufen welches Falso ihm gezeigt hatte. Schließlich wollte Keltic nicht den falschen Kriminellen erschießen, was schon mal vorkommen konnte auf einer Welt an der Bankräuber und Mörder Haus an Haus wohnten. Er öffnete seine beiden Augen schnell wieder und warf noch mal einen genauen Blick auf die Gestalt ein paar Meter vor ihm. Keltic war mit seinen 1,90m nicht klein gewachsen doch das Wesen vor ihm überragte ihn locker um einen Kopf. Seine Haut war blau und aus seinem Kopf ragten lange Hörner. Ohne Frage war es ein Chagrianer doch noch konnte der Freisoldat nicht das Gesicht seines möglichen Opfers ausmachen. Doch auch dieses Problem war schnell gelöst als die Blauhaut sich umwand und wie angewurzelt stehen blieb als er erkannte wer sich einige Meter entfernt befand. Es gab keinen Zweifel mehr, es war Breka Ephiat, Keltics vermeintlicher Attentäter. <br />
<br />
Ein geübter Schütze konnte seine Waffe ziehen und entsichern ohne auch nur zum Holster zu Blicken und Keltic hatte beinahe 25 Jahre Erfahrung im Umgang mit Blastern. Breka jedoch sah man die fehlende Erfahrung deutlich an. Seine zappelten Finger hatten noch nichtmal den Holster erreicht als Keltics bereits seine DE-10 Pistole erhoben und auf die Brust des Chagrianers gerichtet hatte. <br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">"Lass es Junge!" </span> bellte der Söldner, die Zigarre immer noch im Mundwinkel. Normalerweise hätte Keltic vielleicht noch eine kurze Rede gehalten bevor er den Kleinkriminellen erschoss, doch nicht dieses mal und nicht hier. Er war genug geflogen für einen Tag, er hatte sich in genügend zwielichtigen Gegenden und heruntergekommenen Spelunken aufgehalten und er hatte genug von Möchtegern Kopfgeldjägern die ihm den Tag verderben wollten. Einen Blick, mehr hatte er für den jungen Mann nicht übrig. Keine letzten Worte und keinen coolen Spruch. Er atmete aus und drückte den Abzug. Ein roter Blitz schnellte durch die Luft und durchbohrte Breka. Keltic hatte gut gezielt, die Wunde war tödlich und würde auch binnen Sekunden den, vom Söldner gewünschten Effekt haben. Der Freisoldat senkte die Waffe wieder und verstaute sie im Holster. Er hatte getan was getan werden musste, das wusste er, doch um einiges Besser fühlte er sich nicht. Der Junge war erst um die 20 gewesen und Keltic war nicht froh darüber ihn umgebracht zu haben, doch so ging es eben zu in seinem Gewerbe. Er puffte ein paar mal an seiner Zigarre bevor er sich umwand und den Weg zurück zu seinem Schiff antrat. <br />
<br />
Auf dem Weg zur Plattform kam er an einigen "Exotischen Tanzbars" vorbei und wünschte sich für eine paar Sekunden dort verweilen zu können. Doch dann erinnerte sich der Söldner, dass er sich immer noch im Huttenraum befand und eilte mit schnellen Schritten davon. Tänzerinnen und "Kaufbare Frauen" gab es in jedem Winkel der Galaxis und oft auch zu besserer Qualität wenn man wusste wo man zu suchen hatte. Und das wusste Keltic besser als die meisten. Fürs erste hieß es jedoch: Zurück nach Naboo! Die Vecchia Signora stand bereit, doch ihr Besitzer trödelte noch ein paar Minuten als er sein geliebtes Schiff genauestens auf Bomben, Ortungsgeräte etc. untersuchte. Schließlich hatte ihn seine Unachtsamkeit erst hierher gebracht und Lust auf einen zweiten Besuch hatte er nicht wirklich. Diesmal wurde der Test bestanden und nach einigen Minuten saß Keltic wieder in den bequemen Ledersesseln welche die eigentlichen Pilotenstühle schon vor langer Zeit ersetzt hatten und flog mit seinem Shuttle in Richtung Naboo.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nar Shaddaa also... Der Schmuggler Mond schlechthin. Von den Hutts kontrolliert und von so ziemlich jeder Spezies besucht stellt er wohlmöglich einen der Hauptstützpunkt der gesamten Unterwelt da. Drogenhandel, Prostitution, und natürlich Mord standen hier auf der Tagesordnung, was, wenn man Keltics Vorhaben beachtete, sicherlich das richtige Umfeld dafür war. Ein Mord mehr würde wenig bis gar nicht auffallen vor allem wenn man sein Opfer bedachte. Unbekannte klein Kriminelle waren vermutlich die Hauptbevölkerungsgruppe des Hutt-Mondes, noch vor Spice-Händlern und Kopfgeldjägern. Breka Ephiat war sein Ziel. Es wurde Zeit den Möchtegern Killer zur Strecke zu bringen. Das ganze würde schnell von statten gehen. Keltic hatte weder die Zeit noch das Verlangen danach hier irgendwelche extravagante Aktionen durchzuführen die vielleicht noch ungewollte Aufmerksamkeit auf ihn lenken würden. Er würde den Apartment Komplex aufsuchen, dessen Adresse ihm Falso praktischer Weise aufgeschrieben hatte, den Jungen aufsuchen und das ganze ohne viele Worte hinter sich bringen. Es war ihm nicht die liebste Arbeit, das kaltblütige Morden, doch viel Wahl wurde ihm nicht gelassen. Töten oder getötet werden, fressen oder gefressen werden, das waren die Grundsätze denen man sich als Söldner verschrieb. Keltic kannte sie, Falso kannte sie und dieser Chagrianer, Breka kannte sie auch. Und falls nicht war es wohl an der Zeit sie kennenzulernen. <br />
<br />
Der Freisoldat hatte sein Schiff auf einer der vielen Plattformen im ärmeren Viertel des Schmugglermondes gelandet. Die Reise von Florrum nach Nar Shaddaa war schnell und einfach vorüber gegangen. Keltic hatte kein Lust auch nur eine Minute mehr Zeit auf diesem von Abschaum verseuchten Mond zu verbringen. Es hieß schnell rein, schnell raus und möglichst wenig Lärm machen. Der Weg zum Apartment des Chagrianers war von Spiceabhängigen und Obdachlosen Bettlern gepflastert und führte von einer schaurigen Gasse zur nächsten. Eine Zigarre im Mund schritt der Söldner entschlossen den anscheinend stark bewanderten Weg entlang. Bewaffnet war er nur mit seiner DE-10 blaster Pistole, der StarAnvil Blaster hing noch immer in der dafür vorgesehenen Halterung an Board der Vecchia Signora. Der Heavy Blaster wäre zu auffällig und unhandlich für die engen Wege gewesen welche Keltic gerade beschritt. Die Pistole müsste also reichen. Und das sollte sie auch, schließlich lag sie in den Händen eines sehr erfahrenen Mannes mit einer sehr kurzen Zündschnur. <br />
<br />
Laut der aufgeschriebenen Adresse war er nichtmal mehr 30 Meter von seinem Ziel entfernt. Seine Finger juckten, seine Augen huschten aufmerksam hin und her und sein Gang wurde deutlich schneller. Seine Gedanken waren voll fokussiert und bei "der Sache", welche sich wie gewöhnlich ums töten handelte. Ob im Krieg, als Attentäter oder wie zurzeit auf eigene Faust, Mord war nunmal sein Geschäft. Und in Zeiten wie diesen, wo Krieg wütete und der Schwarzmarkt boomte war es ein lukratives noch dazu. Er rief sich den Plan noch einmal ins Gedächtnis. Er war nicht allzu schwierig und deshalb leicht zu merken. Das Gebäude betreten, Wohnung im dritten Stock aufsuchen, einbrechen, Breka erschießen, und wieder raus. Simpel und schnell. Doch wie gewöhnlich lief nicht alles nach Plan, nur dass das Schicksal Keltic diesmal in die Hände spielte. <br />
<br />
Der Mann in der dunklen Lederjacke und dem noch viel dunklerem Vorhaben bog um die Ecke, den Blick gerade aus, die Hände locker, jedoch in der Nähe seines Holsters hängend und die Zigarre nur noch leicht glimmend im Mund. Der Wohnkomplex glich den nebenstehenden wie ein Ei dem anderen. Man kannte diese Riesigen Stahl und Beton Kolosse von Welten wie Corouscant und Onderon, und auch hier schienen sie nicht fehl am Platz. Etwas heruntergekommen und mit Graffiti beschmiert machte es genau den Eindruck den Keltic erwartet hatte und vor dem Falso ihm gewarnt hatte. Fortunas Soldat ging einige Schritte auf die Eingangstür des Appartementgebäudes zu bevor diese plötzlich aufsprang und eine hochgewachsene Gestallt raustrat. Der Söldner schloss für einen Moment die Augen um sich genau das Bild in Erinnerung zu rufen welches Falso ihm gezeigt hatte. Schließlich wollte Keltic nicht den falschen Kriminellen erschießen, was schon mal vorkommen konnte auf einer Welt an der Bankräuber und Mörder Haus an Haus wohnten. Er öffnete seine beiden Augen schnell wieder und warf noch mal einen genauen Blick auf die Gestalt ein paar Meter vor ihm. Keltic war mit seinen 1,90m nicht klein gewachsen doch das Wesen vor ihm überragte ihn locker um einen Kopf. Seine Haut war blau und aus seinem Kopf ragten lange Hörner. Ohne Frage war es ein Chagrianer doch noch konnte der Freisoldat nicht das Gesicht seines möglichen Opfers ausmachen. Doch auch dieses Problem war schnell gelöst als die Blauhaut sich umwand und wie angewurzelt stehen blieb als er erkannte wer sich einige Meter entfernt befand. Es gab keinen Zweifel mehr, es war Breka Ephiat, Keltics vermeintlicher Attentäter. <br />
<br />
Ein geübter Schütze konnte seine Waffe ziehen und entsichern ohne auch nur zum Holster zu Blicken und Keltic hatte beinahe 25 Jahre Erfahrung im Umgang mit Blastern. Breka jedoch sah man die fehlende Erfahrung deutlich an. Seine zappelten Finger hatten noch nichtmal den Holster erreicht als Keltics bereits seine DE-10 Pistole erhoben und auf die Brust des Chagrianers gerichtet hatte. <br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">"Lass es Junge!" </span> bellte der Söldner, die Zigarre immer noch im Mundwinkel. Normalerweise hätte Keltic vielleicht noch eine kurze Rede gehalten bevor er den Kleinkriminellen erschoss, doch nicht dieses mal und nicht hier. Er war genug geflogen für einen Tag, er hatte sich in genügend zwielichtigen Gegenden und heruntergekommenen Spelunken aufgehalten und er hatte genug von Möchtegern Kopfgeldjägern die ihm den Tag verderben wollten. Einen Blick, mehr hatte er für den jungen Mann nicht übrig. Keine letzten Worte und keinen coolen Spruch. Er atmete aus und drückte den Abzug. Ein roter Blitz schnellte durch die Luft und durchbohrte Breka. Keltic hatte gut gezielt, die Wunde war tödlich und würde auch binnen Sekunden den, vom Söldner gewünschten Effekt haben. Der Freisoldat senkte die Waffe wieder und verstaute sie im Holster. Er hatte getan was getan werden musste, das wusste er, doch um einiges Besser fühlte er sich nicht. Der Junge war erst um die 20 gewesen und Keltic war nicht froh darüber ihn umgebracht zu haben, doch so ging es eben zu in seinem Gewerbe. Er puffte ein paar mal an seiner Zigarre bevor er sich umwand und den Weg zurück zu seinem Schiff antrat. <br />
<br />
Auf dem Weg zur Plattform kam er an einigen "Exotischen Tanzbars" vorbei und wünschte sich für eine paar Sekunden dort verweilen zu können. Doch dann erinnerte sich der Söldner, dass er sich immer noch im Huttenraum befand und eilte mit schnellen Schritten davon. Tänzerinnen und "Kaufbare Frauen" gab es in jedem Winkel der Galaxis und oft auch zu besserer Qualität wenn man wusste wo man zu suchen hatte. Und das wusste Keltic besser als die meisten. Fürs erste hieß es jedoch: Zurück nach Naboo! Die Vecchia Signora stand bereit, doch ihr Besitzer trödelte noch ein paar Minuten als er sein geliebtes Schiff genauestens auf Bomben, Ortungsgeräte etc. untersuchte. Schließlich hatte ihn seine Unachtsamkeit erst hierher gebracht und Lust auf einen zweiten Besuch hatte er nicht wirklich. Diesmal wurde der Test bestanden und nach einigen Minuten saß Keltic wieder in den bequemen Ledersesseln welche die eigentlichen Pilotenstühle schon vor langer Zeit ersetzt hatten und flog mit seinem Shuttle in Richtung Naboo.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ord Mantell]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=137</link>
			<pubDate>Mon, 30 Sep 2013 14:15:04 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=137</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: 50pt;" class="mycode_size">Ord Mantell</span></span><br />
<img src="http://www.jedipedia.net/w/images/thumb/8/8d/Ord_Mantell.jpg/250px-Ord_Mantell.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 250px-Ord_Mantell.jpg]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<div style="text-align:justify;">Jeder kennt den mantellianischen Savrip aus den Dejarik-Holospielen, ein auf Ord Mantell beheimatetes, wildes Tier. Wenn man Glückspieler fragt, nennen sie einem Ord Mantell als „einen Besuch wert, wenn man gerade in der Nähe ist“. Es gibt wohl nur wenige andere Gründe außer Spielsucht oder Notsituationen, um diesen Planeten zu besuchen. Entsprechend blühen Glücksspiel und Handel auf diesem Planeten, ohne dabei aber für außergewöhnlichen Wohlstand zu sorgen. Aus militärischer Sicht ist Ord Mantell darüber hinaus ein wichtiges Nachschubdepot und Regierungssitz des Großmoffs des Glanzjuwel-Obersektors.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Lage</span></span><br />
<div style="text-align:justify;">Im Glanzjuwel-Sekor im Mittleren Rand findet man unter Anderem den kleinen Planeten Ord Mantell. Die fehlende Nähe zu einer großen Handelsroute und den nicht immer ganz vertrauensvollen Besuchern hat man zu danken, dass selten jemand freiwillig hier landen will. Bis auf einige Ausnahmen wie die Hauptstadt Worlport gibt es daher nur relativ wenig Tourismus auf dem Planeten. Als Schnittstelle zwischen den Handelsrouten der Entralla-Route und der wichtigeren Celanon-Spur, die ein Einfallstor in den Kern der Galaxis sein kann, ist Ord Mantell jedoch aus strategischer Sicht durchaus von Relevanz.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Geografie und Klima</span></span><br />
<div style="text-align:justify;">Die Oberfläche von Ord Mantell ist überzogen von zerklüfteten Gebirgen. Aus den relativ kleinen Ozeanen erheben sich zudem weite Vulkaninseln. Das schönste Leben auf diesem Fels gibt es noch an den Küstenregionen. Galaxisweit bekannt ist etwa die Hauptstadt Worlport, die in ihrer Blütezeit jedes Jahr über eine Milliarde Touristen anlockt. Das Klima ist generell gemäßigt und für Menschen daher angenehm.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Politik</span></span><br />
<div style="text-align:justify;">Die planetare Regierung wie auch die Verwaltung von Ord Mantell ist in weiten Teilen korrupt und das ist auch allgemein bekannt. Nicht umsonst gilt Ord Mantell als Zentrum und als Sinnbild der sogenannten „Chaosgebiete“, wie der Glanzjuwel-Obersektor inzwischen spöttisch auch genannt wird. Nach der Schlacht von Endor fiel die imperiale Ordnung zusammen, als das Imperium sich auf bedeutendere Welten zurückzog und damit der Piraterie und der weiteren Kriminalität Tür und Tor öffnete. Seither versuchen die zuständigen Beamten, die Ordnung wiederherzustellen - bislang jedoch ein aussichtsloser Kampf.</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: 50pt;" class="mycode_size">Ord Mantell</span></span><br />
<img src="http://www.jedipedia.net/w/images/thumb/8/8d/Ord_Mantell.jpg/250px-Ord_Mantell.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 250px-Ord_Mantell.jpg]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<div style="text-align:justify;">Jeder kennt den mantellianischen Savrip aus den Dejarik-Holospielen, ein auf Ord Mantell beheimatetes, wildes Tier. Wenn man Glückspieler fragt, nennen sie einem Ord Mantell als „einen Besuch wert, wenn man gerade in der Nähe ist“. Es gibt wohl nur wenige andere Gründe außer Spielsucht oder Notsituationen, um diesen Planeten zu besuchen. Entsprechend blühen Glücksspiel und Handel auf diesem Planeten, ohne dabei aber für außergewöhnlichen Wohlstand zu sorgen. Aus militärischer Sicht ist Ord Mantell darüber hinaus ein wichtiges Nachschubdepot und Regierungssitz des Großmoffs des Glanzjuwel-Obersektors.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Lage</span></span><br />
<div style="text-align:justify;">Im Glanzjuwel-Sekor im Mittleren Rand findet man unter Anderem den kleinen Planeten Ord Mantell. Die fehlende Nähe zu einer großen Handelsroute und den nicht immer ganz vertrauensvollen Besuchern hat man zu danken, dass selten jemand freiwillig hier landen will. Bis auf einige Ausnahmen wie die Hauptstadt Worlport gibt es daher nur relativ wenig Tourismus auf dem Planeten. Als Schnittstelle zwischen den Handelsrouten der Entralla-Route und der wichtigeren Celanon-Spur, die ein Einfallstor in den Kern der Galaxis sein kann, ist Ord Mantell jedoch aus strategischer Sicht durchaus von Relevanz.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Geografie und Klima</span></span><br />
<div style="text-align:justify;">Die Oberfläche von Ord Mantell ist überzogen von zerklüfteten Gebirgen. Aus den relativ kleinen Ozeanen erheben sich zudem weite Vulkaninseln. Das schönste Leben auf diesem Fels gibt es noch an den Küstenregionen. Galaxisweit bekannt ist etwa die Hauptstadt Worlport, die in ihrer Blütezeit jedes Jahr über eine Milliarde Touristen anlockt. Das Klima ist generell gemäßigt und für Menschen daher angenehm.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Politik</span></span><br />
<div style="text-align:justify;">Die planetare Regierung wie auch die Verwaltung von Ord Mantell ist in weiten Teilen korrupt und das ist auch allgemein bekannt. Nicht umsonst gilt Ord Mantell als Zentrum und als Sinnbild der sogenannten „Chaosgebiete“, wie der Glanzjuwel-Obersektor inzwischen spöttisch auch genannt wird. Nach der Schlacht von Endor fiel die imperiale Ordnung zusammen, als das Imperium sich auf bedeutendere Welten zurückzog und damit der Piraterie und der weiteren Kriminalität Tür und Tor öffnete. Seither versuchen die zuständigen Beamten, die Ordnung wiederherzustellen - bislang jedoch ein aussichtsloser Kampf.</div>]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>