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		<title><![CDATA[Echoes of the Empire - » Äußerer Rand «]]></title>
		<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/</link>
		<description><![CDATA[Echoes of the Empire - https://starwarsrpg.dryadris.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 14:36:16 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Dathomir]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=821</link>
			<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 12:09:30 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=72">Calin'thir</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Zwielicht. Die nahende Dunkelheit brach über die grausame Welt herein und tünchte die Wirklichkeit der Welt in ein surreales purpurnes Licht. Spitze Zackenformationen vertrackter Kluften und Gebirgszüge reckten sich, wie Finger gleich dem ewigen All entgegen, fasst schon, als geiferten sie danach in dieses kaum fassbare Konstrukt des Kosmos zu greifen. Die sanfte Sinfonie der Dämmerung glich eher einem alptraumhaften Chor unterweltlichen Ursprungs. Grässliches Knurren und Geheul ließen darauf schließen, dass die gefürchteten Jäger der Nacht langsam aktiv wurden und sich auf die Pirsch begaben. Die größten und alptraumhaftesten Jäger dieses unmenschlichen Ödlandes, konnten mitunter jedoch auch die unscheinbarsten Formen annehmbaren, die wohligsten Gesänge anstimmen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ssshhh!"</span>, sprach eine leise Frauenstimme und hob eine unwirklich fahle, geisterhafte Hand. Die Frau befand sich auf einem der zerfurchten Pfade inmitten dieser immerwährenden Wildnis. Eng und verschlungen, windete sich der Weg vor ihr spiralförmig nach oben, hin zu den zerfallenen Zinnen einer modrigen Ruine. Einst eine Festung? Ein Tempel? Nun aber vor allem ein Unterschlupf für die Nacht, ein Hort der Ruhe und des Friedens. Vor der bleichen Frau, mit ihrer geisterhaften Hand befand sich eine größere Kreatur, vollgepackt mit allerlei Vorräten für eine unmöglich lang erscheinende Reise. Mit seinen kräftigen Beinen, dem massigen Leib und der dicken, ledrigen Haut, machte das Tier einen robusten Eindruck. Zumindest tat es das für gewöhnlich. Nun aber hinkte es ein wenig, schleppte sich schwer schnaufen voran und stimmte ab und an in das wilde Geheul der Nacht mit ein. Es war noch nicht lange her, überlegte der gespenstische Schemen, vielleicht zwei oder drei Stunden, als sie diesen zerklüfteten Bergpfad betreten hatte. Der Bolmas hatte sich im Geröll verfangen und war ungünstig gestürzt. Zuerst schien es, als würde sich das Tier wieder fangen, doch nun benötigte es immer mehr Pausen und in Anbetracht des glitzernden Sternenhimmels, fühlte sie sich als leichte Beute - oder eher, sie fand, dass der Bolmas leichte Beute darstellte und sie hatte kein Interesse daran, dass sich die gefräßige Fauna des Planeten an ihm labte. Zumindest noch nicht, vielleicht auch nie.<br />
<br />
Ein neues Lied fand seinen Einklang in die Düsternis, während sie die verwundete Kreatur vor sich beäugte. Aus der ferne hörte sie das dumpfe rhythmische Geräusch von Trommelschlägen - offenbar würden sich einige der Zabrak bald dem nächtlichen Treiben anschließen, doch das sollte sie weder bekümmern noch stören. Vielleicht würde Calin'thir am nächsten morgen die nächstgelegene Siedlung besuchen, die jungen und übermütigen Krieger wieder instandsetzen, die Alten und Schwachen dafür opfern und ihnen ihre letzten Riten zukommen lassen. Denn so war es nun einmal: einer mochte sterben, damit der nächste leben konnte. Und so würde es auch mit ihrem Bolmas vonstatten gehen. Die Machthexe trat einen Schritt näher an das Tier heran und beäugte einen schweren Sack, der sich in der Dunkelheit zu <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">winden schien</span>. Vorsicht stuppste sie mit einer Hand dagegen, was sogleich eine protestierende Reaktion in Form eines geifernden Fauchens nach sich zog. Was auch immer sich darin befand, schien sein Schicksal offensichtlich zu kennen oder wollte nicht gestört werden. Die Dathomiri lächelte milde. Es war einerlei. Sie hatte entschieden wer heute leben durfte und wer sterben musste und kein Winden würde daran etwas ändern. Die Hexe bückte sich und griff nach einem etwa faustgroßen Stein - ein brachiales Narkosemittel aber zweifellos wirkungsvoll, ehe sie sich wieder erhob und damit einmal fest auf den Sack schlug - in etwa dorthin,wo sie den Kopf des Wesens vermutete. Mit einem verwundeten Fiepsen, nahm die Aktivität in dem Behältnis ab, so, dass Calin'thir dieses lösen und entleeren konnte. Zum Vorschein kam eine etwa rattengroße, überragend hässliche Kreatur mit aufgeblähtem Bauch, kräftigen Pfoten, schwefelgelben, nun angsterfüllten Augen und spitzen, aufgestellten Ohren. Offenbar hatte sie nicht gut getroffen. Die Dathomiri packte die Kreatur im Nacken und drückte sie zu Boden - bevor das dumme Vieh doch noch auf die Idee kam zu fliehen - ehe sie ihr Messer zückte und es dem rattenartigen Wesen durch ihr Hinterbein trieb.<br />
Ein markerschütterndes Kreischen erfüllte für einen Moment die Kluft, bevor die Kreatur, mehr aus Reflex als aus echtem Kampfeswillen, erfolglos versuchte nach ihrer Hand zu schnappen. Die Machthexe ließ sich indes nicht beirren und zog mit ihrem Finger eine dünne Linie in den Sand, von der Ratte weg zu ihrem Bolmas, ehe sie sich zwischen die beiden setzte und jedem mit einem Blick bedachte. Dann schloss sie ihre Augen und lauschte den fernen Trommeln, hörte auf den feinen Rhythmus, bis er zu ihrem Herzschlag wurde und stimmte mit einer leisen Melodie ein. Vor ihrem innen Auge, sah sie, wie das Leben allmählich aus der widerwärtigen Kreatur hinaussickerte, sich in die Welt ergoss und irgendwann im dürren Boden vergehen würde. Calin'thir streckte eine Hand in Richtung des vom Tode bedrohten Geschöpfs, während sich fahlgrüne, geisterhafte Fäden um das Wesen woben. Stark konzentriert, war sie sehr darauf bedacht nichts vom wertvollen Nektar des Lebens zu vergeuden und spürte, wie der kosmische Kanal die Energien zu ihr zurückführte. Berauschend. Aber dies war nicht für die Dathomiri, sie war lediglich eine Art Vermittler, die höhere Instanz, die entschied, wem dieses Geschenk zuteil werden sollte. Sie streckte ihre andere Hand dem schnaufenden Bolmas entgegen, während sich dieselben Fäden um das verwundete Bein wanden, Fleisch und Knochen vitalisierten. Der Prozess dauerte einige Minuten - die Dosis war entscheidend, die richtige Menge zur richtigen Zeit und kein Deut zu viel. Vorsichtig führte Calin'thir ihre Hände zum Boden, spreizte die Finger weit auseinander und löste den Knoten des verwobenen Lebens. Der Tausch war vollzogen und was übrig blieb, floss sanft ab in jene Welt unter ihr. Langsam öffnete sie ihre Lider und betrachtete den unfreiwilligen Spender. Röcheln, die letzten Atemzüge, die doch eine unendliche Qual sein konnten. Bestimmt erhob sich die Machthexe und trat an das Geschöpf heran. Mit einer flüssigen und offenbar sehr geübten Bewegung umschloss sie das Genick der Kreatur und brach es mit einem widerlichen Knacken. Es kam keinen Grund dieses Leid weiter hinauszuzögern. Danach zog sie ihr Messer aus der Hinterpfote und stopfte den wabbligen Kadaver zurück in den Sack - vielleicht gab es demnächst noch einmal Verwendung dafür, ehe die Dathomiri wieder alles am Bolmas verzurrte und der Kreatur einen auffordernden Klaps gab. Das Tier grunzte und stapfte, nunmehr wieder weitaus zielstrebiger, voran.<br />
<br />
Die Dunkelheit hatte ihren Zenit erreicht und das Feuer, entfacht aus verdorrtem Holz beschwor tanzende Schattendämonen an den Wänden der antiken Ruine, in der Calin'thir Schutz gesucht hatte. Züngelnd und gierig sprangen die Schemen an den Wänden auf und ab und schickten sich an, Traum und Wirklichkeit zu zerreißen. Die Machthexe saß derweil kniend am Feuer, während ein schlafender Bolmas offenbar zufrieden grunzte und betrachtete einige Schieferplättchen mit fremdartigen, skurillen Symbolen vor ihr. Ab und an nahm sie einige dieser Plättchen und vertauschte sie, brachte sie in neue Konstellationen, als ob sie ihr etwas anderes zeigen würden. Dann wieder erhob sich ihr Blick, linste durch die halb eingestürzte Decke dieses vielleicht einstmals prächtigen Domizils, hinauf zu den sterben. In der Ferne des Alls blitzten gelegentlich bedrohlich wirkende Lichter auf, auch wenn sie von hier unten nur erscheinen mochte, wie schwache Funken. Irgendwann aber, würden diese Funken näher kommen und zu einer heißen Glut werden, die sich über diese Ödnis ergoss. Wieder einmal ergoss. Vielleicht diese Nacht, vielleicht in der nächsten. Oder aber auch erst in zehn Jahren, das konnte sie nicht sagen. Aber sie würden kommen und wenn sie den Mond und alles, was sich darum tummelte, auf diese Welt herabzerren musste. Die Dathomiri nahm eine der Tafeln  und hielt sie in das heiße Licht des Feuers. Das Symbol zeigte in etwa die krude wirkende Abbildung eines Augapfels. Oh, sie würde sehen, sehen, was hinter dem fürchterlichen roten Schleier Dathomirs lag und die Wirklichkeit dahinter betreten. Dann würde sie sehen, was Gethzerion nicht sah und die Clanmutter würde ihr zuhören. Dann würde sie die fürchterliche und kryptische Deutung Irillas erkennen und verstehen, woran das kosmische Gefüge so krankte, verstehen, warum die Dinge nicht mehr so waren wie früher und nie wieder sein würden. Das Gestirn der Macht war zerrüttet und aus dem Kadaver ergoss sich eine Flut aus Wahn und Eifer, die viel, die alles und jeden in ihrem Strudel hinabzuziehen drohte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Zwielicht. Die nahende Dunkelheit brach über die grausame Welt herein und tünchte die Wirklichkeit der Welt in ein surreales purpurnes Licht. Spitze Zackenformationen vertrackter Kluften und Gebirgszüge reckten sich, wie Finger gleich dem ewigen All entgegen, fasst schon, als geiferten sie danach in dieses kaum fassbare Konstrukt des Kosmos zu greifen. Die sanfte Sinfonie der Dämmerung glich eher einem alptraumhaften Chor unterweltlichen Ursprungs. Grässliches Knurren und Geheul ließen darauf schließen, dass die gefürchteten Jäger der Nacht langsam aktiv wurden und sich auf die Pirsch begaben. Die größten und alptraumhaftesten Jäger dieses unmenschlichen Ödlandes, konnten mitunter jedoch auch die unscheinbarsten Formen annehmbaren, die wohligsten Gesänge anstimmen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ssshhh!"</span>, sprach eine leise Frauenstimme und hob eine unwirklich fahle, geisterhafte Hand. Die Frau befand sich auf einem der zerfurchten Pfade inmitten dieser immerwährenden Wildnis. Eng und verschlungen, windete sich der Weg vor ihr spiralförmig nach oben, hin zu den zerfallenen Zinnen einer modrigen Ruine. Einst eine Festung? Ein Tempel? Nun aber vor allem ein Unterschlupf für die Nacht, ein Hort der Ruhe und des Friedens. Vor der bleichen Frau, mit ihrer geisterhaften Hand befand sich eine größere Kreatur, vollgepackt mit allerlei Vorräten für eine unmöglich lang erscheinende Reise. Mit seinen kräftigen Beinen, dem massigen Leib und der dicken, ledrigen Haut, machte das Tier einen robusten Eindruck. Zumindest tat es das für gewöhnlich. Nun aber hinkte es ein wenig, schleppte sich schwer schnaufen voran und stimmte ab und an in das wilde Geheul der Nacht mit ein. Es war noch nicht lange her, überlegte der gespenstische Schemen, vielleicht zwei oder drei Stunden, als sie diesen zerklüfteten Bergpfad betreten hatte. Der Bolmas hatte sich im Geröll verfangen und war ungünstig gestürzt. Zuerst schien es, als würde sich das Tier wieder fangen, doch nun benötigte es immer mehr Pausen und in Anbetracht des glitzernden Sternenhimmels, fühlte sie sich als leichte Beute - oder eher, sie fand, dass der Bolmas leichte Beute darstellte und sie hatte kein Interesse daran, dass sich die gefräßige Fauna des Planeten an ihm labte. Zumindest noch nicht, vielleicht auch nie.<br />
<br />
Ein neues Lied fand seinen Einklang in die Düsternis, während sie die verwundete Kreatur vor sich beäugte. Aus der ferne hörte sie das dumpfe rhythmische Geräusch von Trommelschlägen - offenbar würden sich einige der Zabrak bald dem nächtlichen Treiben anschließen, doch das sollte sie weder bekümmern noch stören. Vielleicht würde Calin'thir am nächsten morgen die nächstgelegene Siedlung besuchen, die jungen und übermütigen Krieger wieder instandsetzen, die Alten und Schwachen dafür opfern und ihnen ihre letzten Riten zukommen lassen. Denn so war es nun einmal: einer mochte sterben, damit der nächste leben konnte. Und so würde es auch mit ihrem Bolmas vonstatten gehen. Die Machthexe trat einen Schritt näher an das Tier heran und beäugte einen schweren Sack, der sich in der Dunkelheit zu <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">winden schien</span>. Vorsicht stuppste sie mit einer Hand dagegen, was sogleich eine protestierende Reaktion in Form eines geifernden Fauchens nach sich zog. Was auch immer sich darin befand, schien sein Schicksal offensichtlich zu kennen oder wollte nicht gestört werden. Die Dathomiri lächelte milde. Es war einerlei. Sie hatte entschieden wer heute leben durfte und wer sterben musste und kein Winden würde daran etwas ändern. Die Hexe bückte sich und griff nach einem etwa faustgroßen Stein - ein brachiales Narkosemittel aber zweifellos wirkungsvoll, ehe sie sich wieder erhob und damit einmal fest auf den Sack schlug - in etwa dorthin,wo sie den Kopf des Wesens vermutete. Mit einem verwundeten Fiepsen, nahm die Aktivität in dem Behältnis ab, so, dass Calin'thir dieses lösen und entleeren konnte. Zum Vorschein kam eine etwa rattengroße, überragend hässliche Kreatur mit aufgeblähtem Bauch, kräftigen Pfoten, schwefelgelben, nun angsterfüllten Augen und spitzen, aufgestellten Ohren. Offenbar hatte sie nicht gut getroffen. Die Dathomiri packte die Kreatur im Nacken und drückte sie zu Boden - bevor das dumme Vieh doch noch auf die Idee kam zu fliehen - ehe sie ihr Messer zückte und es dem rattenartigen Wesen durch ihr Hinterbein trieb.<br />
Ein markerschütterndes Kreischen erfüllte für einen Moment die Kluft, bevor die Kreatur, mehr aus Reflex als aus echtem Kampfeswillen, erfolglos versuchte nach ihrer Hand zu schnappen. Die Machthexe ließ sich indes nicht beirren und zog mit ihrem Finger eine dünne Linie in den Sand, von der Ratte weg zu ihrem Bolmas, ehe sie sich zwischen die beiden setzte und jedem mit einem Blick bedachte. Dann schloss sie ihre Augen und lauschte den fernen Trommeln, hörte auf den feinen Rhythmus, bis er zu ihrem Herzschlag wurde und stimmte mit einer leisen Melodie ein. Vor ihrem innen Auge, sah sie, wie das Leben allmählich aus der widerwärtigen Kreatur hinaussickerte, sich in die Welt ergoss und irgendwann im dürren Boden vergehen würde. Calin'thir streckte eine Hand in Richtung des vom Tode bedrohten Geschöpfs, während sich fahlgrüne, geisterhafte Fäden um das Wesen woben. Stark konzentriert, war sie sehr darauf bedacht nichts vom wertvollen Nektar des Lebens zu vergeuden und spürte, wie der kosmische Kanal die Energien zu ihr zurückführte. Berauschend. Aber dies war nicht für die Dathomiri, sie war lediglich eine Art Vermittler, die höhere Instanz, die entschied, wem dieses Geschenk zuteil werden sollte. Sie streckte ihre andere Hand dem schnaufenden Bolmas entgegen, während sich dieselben Fäden um das verwundete Bein wanden, Fleisch und Knochen vitalisierten. Der Prozess dauerte einige Minuten - die Dosis war entscheidend, die richtige Menge zur richtigen Zeit und kein Deut zu viel. Vorsichtig führte Calin'thir ihre Hände zum Boden, spreizte die Finger weit auseinander und löste den Knoten des verwobenen Lebens. Der Tausch war vollzogen und was übrig blieb, floss sanft ab in jene Welt unter ihr. Langsam öffnete sie ihre Lider und betrachtete den unfreiwilligen Spender. Röcheln, die letzten Atemzüge, die doch eine unendliche Qual sein konnten. Bestimmt erhob sich die Machthexe und trat an das Geschöpf heran. Mit einer flüssigen und offenbar sehr geübten Bewegung umschloss sie das Genick der Kreatur und brach es mit einem widerlichen Knacken. Es kam keinen Grund dieses Leid weiter hinauszuzögern. Danach zog sie ihr Messer aus der Hinterpfote und stopfte den wabbligen Kadaver zurück in den Sack - vielleicht gab es demnächst noch einmal Verwendung dafür, ehe die Dathomiri wieder alles am Bolmas verzurrte und der Kreatur einen auffordernden Klaps gab. Das Tier grunzte und stapfte, nunmehr wieder weitaus zielstrebiger, voran.<br />
<br />
Die Dunkelheit hatte ihren Zenit erreicht und das Feuer, entfacht aus verdorrtem Holz beschwor tanzende Schattendämonen an den Wänden der antiken Ruine, in der Calin'thir Schutz gesucht hatte. Züngelnd und gierig sprangen die Schemen an den Wänden auf und ab und schickten sich an, Traum und Wirklichkeit zu zerreißen. Die Machthexe saß derweil kniend am Feuer, während ein schlafender Bolmas offenbar zufrieden grunzte und betrachtete einige Schieferplättchen mit fremdartigen, skurillen Symbolen vor ihr. Ab und an nahm sie einige dieser Plättchen und vertauschte sie, brachte sie in neue Konstellationen, als ob sie ihr etwas anderes zeigen würden. Dann wieder erhob sich ihr Blick, linste durch die halb eingestürzte Decke dieses vielleicht einstmals prächtigen Domizils, hinauf zu den sterben. In der Ferne des Alls blitzten gelegentlich bedrohlich wirkende Lichter auf, auch wenn sie von hier unten nur erscheinen mochte, wie schwache Funken. Irgendwann aber, würden diese Funken näher kommen und zu einer heißen Glut werden, die sich über diese Ödnis ergoss. Wieder einmal ergoss. Vielleicht diese Nacht, vielleicht in der nächsten. Oder aber auch erst in zehn Jahren, das konnte sie nicht sagen. Aber sie würden kommen und wenn sie den Mond und alles, was sich darum tummelte, auf diese Welt herabzerren musste. Die Dathomiri nahm eine der Tafeln  und hielt sie in das heiße Licht des Feuers. Das Symbol zeigte in etwa die krude wirkende Abbildung eines Augapfels. Oh, sie würde sehen, sehen, was hinter dem fürchterlichen roten Schleier Dathomirs lag und die Wirklichkeit dahinter betreten. Dann würde sie sehen, was Gethzerion nicht sah und die Clanmutter würde ihr zuhören. Dann würde sie die fürchterliche und kryptische Deutung Irillas erkennen und verstehen, woran das kosmische Gefüge so krankte, verstehen, warum die Dinge nicht mehr so waren wie früher und nie wieder sein würden. Das Gestirn der Macht war zerrüttet und aus dem Kadaver ergoss sich eine Flut aus Wahn und Eifer, die viel, die alles und jeden in ihrem Strudel hinabzuziehen drohte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Paarin Minor]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=761</link>
			<pubDate>Mon, 21 Dec 2020 19:00:34 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Paarin Minor</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sektor:</span> Cademimu<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">System:</span> Paarin Minor<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Koordinaten:</span> M-6<br />
<br />
Paarin Minor liegt an der Celanon-Spur und ist das ehemalige Verwaltungszentrum des imperialen Obersektors 9 und war vor der Schlacht von Endor Hauptquartier des hierfür zuständigen „Brazen Petard Command“.<br />
<br />
Kurz nach der Schlacht von Endor zog sich das  imperiale Flottenkommando von dem Planeten zurück und stattdessen wurde der Planet von dem abtrünnigen imperialen Großadmiral Josef Grunger besetzt und dient seither als dessen Hauptwelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Paarin Minor</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sektor:</span> Cademimu<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">System:</span> Paarin Minor<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Koordinaten:</span> M-6<br />
<br />
Paarin Minor liegt an der Celanon-Spur und ist das ehemalige Verwaltungszentrum des imperialen Obersektors 9 und war vor der Schlacht von Endor Hauptquartier des hierfür zuständigen „Brazen Petard Command“.<br />
<br />
Kurz nach der Schlacht von Endor zog sich das  imperiale Flottenkommando von dem Planeten zurück und stattdessen wurde der Planet von dem abtrünnigen imperialen Großadmiral Josef Grunger besetzt und dient seither als dessen Hauptwelt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bortras]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=759</link>
			<pubDate>Fri, 21 Aug 2020 17:15:26 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Bortras</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Das Botras-System liegt im Brema-Sektor im Äußeren Rand, nahe Sullust. Normalerweise eine ruhige Welt mit reicher Flora und Fauna, war sie in vergangenen Zeiten als Herkunftsort des berühmten Jedi-Meisters Jorus C'baoth bekannt.<br />
<br />
Gegenwärtig dient das System als Stützpunkt der Kampfgruppe Judgement, welche als Teil der 4. Flotte der Neuen Republik in den Systemen um Sullust stationiert ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Bortras</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Das Botras-System liegt im Brema-Sektor im Äußeren Rand, nahe Sullust. Normalerweise eine ruhige Welt mit reicher Flora und Fauna, war sie in vergangenen Zeiten als Herkunftsort des berühmten Jedi-Meisters Jorus C'baoth bekannt.<br />
<br />
Gegenwärtig dient das System als Stützpunkt der Kampfgruppe Judgement, welche als Teil der 4. Flotte der Neuen Republik in den Systemen um Sullust stationiert ist.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Yavin]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=740</link>
			<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 23:13:04 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Yavin</div>
<hr class="heading_hr">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://vignette.wikia.nocookie.net/starwars/images/d/d6/YavinPrime-AORCR.png/revision/latest/scale-to-width-down/500?cb=20170222012413" loading="lazy"  alt="[Bild: 500?cb=20170222012413]" class="mycode_img" /><br />
<br />
[Platzhalter]</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Yavin</div>
<hr class="heading_hr">
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<br />
[Platzhalter]</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Polis Massa]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=660</link>
			<pubDate>Mon, 11 Dec 2017 11:09:22 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font"><div style="text-align: center;" class="mycode_align">Polis Massa</div></div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Einst eine bewohnbare, wenn auch trockene Welt handelt es sich bei Polis Massa heute nur noch um ein ausgedehntes Trümmerfeld, welches aus den Überresten des einstigen Planeten besteht. Nichtsdestotrotz existiert noch Leben in dem Asteroidenfeld. Eine Gruppe von Kallidahin-Archäologen ließ sich ca. 519 vSY dort nieder, um herauszufinden welche Katastrophe für die Vernichtung des Planeten verantwortlich war und um die Existenz der als Eellayin bekannten Zivilisation zu belegen, deren Ursprung hier gelegen haben soll. Einer der wichtigsten Funde der Wissenschaftler waren die Ruinen der ehemals unterirdisch gelegenen Stadt Wiyentaah um 59 vSY nahe der von den Kallidahin errichteten Hauptanlage.<br />
<br />
Abseits gelegen von so gut wie allen Hyperraumrouten wurde das System von der Galaxis größtenteils vergessen und war so gut wie nie Teil interessanterer Ereignisse, wenn man von einigen wenigen archäologischen Durchbrüchen einmal absieht. Polis Massa rückte erst nach Formierung der Neuen Ordnung wieder in den Fokus des Interesses, als anti-imperiale Widerstandskämpfer hier eine Basis errichteten. Kurz vor der Schlacht von Yavin wurde diese jedoch endgültig vernichtet. So kehrte in dem abgelegenen System wieder Ruhe ein.<br />
<br />
Ungefähr 5 NSY diente Polis Massa als Sammelpunkt für Schiffe, welche dem imperialen Angriff auf Terminus hatten entkommen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font"><div style="text-align: center;" class="mycode_align">Polis Massa</div></div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Einst eine bewohnbare, wenn auch trockene Welt handelt es sich bei Polis Massa heute nur noch um ein ausgedehntes Trümmerfeld, welches aus den Überresten des einstigen Planeten besteht. Nichtsdestotrotz existiert noch Leben in dem Asteroidenfeld. Eine Gruppe von Kallidahin-Archäologen ließ sich ca. 519 vSY dort nieder, um herauszufinden welche Katastrophe für die Vernichtung des Planeten verantwortlich war und um die Existenz der als Eellayin bekannten Zivilisation zu belegen, deren Ursprung hier gelegen haben soll. Einer der wichtigsten Funde der Wissenschaftler waren die Ruinen der ehemals unterirdisch gelegenen Stadt Wiyentaah um 59 vSY nahe der von den Kallidahin errichteten Hauptanlage.<br />
<br />
Abseits gelegen von so gut wie allen Hyperraumrouten wurde das System von der Galaxis größtenteils vergessen und war so gut wie nie Teil interessanterer Ereignisse, wenn man von einigen wenigen archäologischen Durchbrüchen einmal absieht. Polis Massa rückte erst nach Formierung der Neuen Ordnung wieder in den Fokus des Interesses, als anti-imperiale Widerstandskämpfer hier eine Basis errichteten. Kurz vor der Schlacht von Yavin wurde diese jedoch endgültig vernichtet. So kehrte in dem abgelegenen System wieder Ruhe ein.<br />
<br />
Ungefähr 5 NSY diente Polis Massa als Sammelpunkt für Schiffe, welche dem imperialen Angriff auf Terminus hatten entkommen können.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Thule]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=633</link>
			<pubDate>Thu, 18 May 2017 20:06:24 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Thule</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://vignette3.wikia.nocookie.net/starwars/images/3/3e/Thule.jpg/revision/latest?cb=20080227165846" loading="lazy"  alt="[Bild: latest?cb=20080227165846]" class="mycode_img" /></div>
<br />
Thule ist ein semi-arider Planet, bekannt für seine reichen Savannen und großen Trockenflächen. Er wird ständig von starken Gewittern heimgesucht und war in der alten Zeit eine mächtige Sith-Festungswelt. Ferner durchziehen Thule bergartige Linien, die durch die starken Blitze dieser Welt nachhaltig geformt wurden. Teile der Welt sind von einem leuchtenden Moos bedeckt, welches in einem seltsamen Licht leuchtet, sobald ein Gewitter sich nähert. Auf dem Planeten finden sich noch bewohnte Städte, die vom Bergbau oder Abbau wertvollen Steinen leben. Archäologen werden auf dieser Welt in alten Sith-Anlagen fündig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Thule</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://vignette3.wikia.nocookie.net/starwars/images/3/3e/Thule.jpg/revision/latest?cb=20080227165846" loading="lazy"  alt="[Bild: latest?cb=20080227165846]" class="mycode_img" /></div>
<br />
Thule ist ein semi-arider Planet, bekannt für seine reichen Savannen und großen Trockenflächen. Er wird ständig von starken Gewittern heimgesucht und war in der alten Zeit eine mächtige Sith-Festungswelt. Ferner durchziehen Thule bergartige Linien, die durch die starken Blitze dieser Welt nachhaltig geformt wurden. Teile der Welt sind von einem leuchtenden Moos bedeckt, welches in einem seltsamen Licht leuchtet, sobald ein Gewitter sich nähert. Auf dem Planeten finden sich noch bewohnte Städte, die vom Bergbau oder Abbau wertvollen Steinen leben. Archäologen werden auf dieser Welt in alten Sith-Anlagen fündig.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Weltraum im Äußeren Rand]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=617</link>
			<pubDate>Sun, 05 Mar 2017 23:46:35 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
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<div class="heading_font">Weltraum im Äußeren Rand</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.ytimg.com/vi/uvnk9dcqVbA/hqdefault.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: hqdefault.jpg]" class="mycode_img" /></div>
<br />
Auf dem Weg zwischen zwei Welten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Weltraum im Äußeren Rand</div>
<hr class="heading_hr">
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Auf dem Weg zwischen zwei Welten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Koda-Station]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=607</link>
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2017 19:50:40 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=607</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Koda-Station</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Die Koda-Station ist eine kleine, eher unbedeutende Raumstation im Wazta-Sektors des Äußeren Rands, nahe zur Grenze zum Wilden Raum. <br />
<br />
Sie wird als Raumhafen und Absteige für alle möglichen Reisenden genutzt, wobei durch ihre abgelegene Position am Rand der Galaxis dort auch diverse zwielichtige Personen ihr Unwesen treiben. Da der umlegende Raum weitgehend aus ärmeren und verlassenen Planeten besteht, gilt die Station zudem als Treffpunkt für Hinterwäldler, die zumindest etwas Aufregung und Spaß an einer leicht städtisch anmutenden Atmosphäre haben wollen. <br />
<br />
Neben einigen Vergnügungsstätten und kleinen Märkten finden sich natürlich auch ein paar Bars auf der Station wieder. Die wohl bekannteste Cantina ist hierbei das „The End of the World“, welche ihre stationsweite Berühmtheit guter Musik und preisgünstigem Fusel verdankt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Koda-Station</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Die Koda-Station ist eine kleine, eher unbedeutende Raumstation im Wazta-Sektors des Äußeren Rands, nahe zur Grenze zum Wilden Raum. <br />
<br />
Sie wird als Raumhafen und Absteige für alle möglichen Reisenden genutzt, wobei durch ihre abgelegene Position am Rand der Galaxis dort auch diverse zwielichtige Personen ihr Unwesen treiben. Da der umlegende Raum weitgehend aus ärmeren und verlassenen Planeten besteht, gilt die Station zudem als Treffpunkt für Hinterwäldler, die zumindest etwas Aufregung und Spaß an einer leicht städtisch anmutenden Atmosphäre haben wollen. <br />
<br />
Neben einigen Vergnügungsstätten und kleinen Märkten finden sich natürlich auch ein paar Bars auf der Station wieder. Die wohl bekannteste Cantina ist hierbei das „The End of the World“, welche ihre stationsweite Berühmtheit guter Musik und preisgünstigem Fusel verdankt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ryloth]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=603</link>
			<pubDate>Sat, 07 Jan 2017 17:58:06 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
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<div class="heading_font">Ryloth</div>
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<br />
[---]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Ryloth</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
[---]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Entralla]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=566</link>
			<pubDate>Fri, 03 Jun 2016 21:08:23 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
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[...]]]></description>
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<div class="heading_font">Entralla</div>
<hr class="heading_hr">
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[...]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Serenno]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=550</link>
			<pubDate>Sat, 30 Apr 2016 19:41:12 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
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[...]]]></description>
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<div class="heading_font">Serenno</div>
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[...]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mygeeto]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=524</link>
			<pubDate>Sun, 17 Jan 2016 00:16:45 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=25">Freie Parteien</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=524</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Mygeeto</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Eisiger Wind fegte über die gefrorenen Tundra-Gebiete Mygeetos, die noch immer Zeuge der letzten großen Schlachten zwischen Republik und Konföderation waren. Riesige alte Kriegsschiffe, lagen, von dichtem Permafrost überzogen auf der Eisdecke des Planeten und erinnerten noch allzu deutlich an die Schlacht, die einmal um den Planeten getobt haben musste. Heute jedoch waren diese Schiffe nützliche Rohstofflager für die ärmeren Teile der Bevölkerung, die sich in den abgelegenen Siedlungen, fern der großen Industrie- und Technologiezentren durchschlagen musste und die Schiffskadaver waren erstklassige Ersatzteilspender.<br />
Akhu und Jorj waren wohl gemeinhin das, was man in der Galaxis als Plünderer bezeichnete - verschlagenes Volk, das sich selbst an den unwirtlichsten Orten der Galaxis fand, solange es nur etwas zu holen gab. Jorj wühlte ein betagtes Makrofernglas aus seinem Tornister und begann damit, die Umgebung nach brauchbarer Beute zu sondieren - sie hatten beide lernen müssen, dass das Wrack eines Sternenkreuzers an diesem Ende des Planeten ebenso gut ein wertloser Gletscher sein konnte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Was ist mit dem da?"</span>, meinte Jorj, während er das Fernglas herunternahm und deutete auf den speerförmigen Umriss dessen, was er für einen Recusant-Zerstörer hielt. Beinahe wie ein Holzpfahl, steckte das Schiff in einem spitzen Winkel in der Eisdecke und es war unmöglich zu sagen, ob der Bug an der Oberfläche des Planeten zerschellt war, oder sich in das Erdreich gebohrt hatte. Akhu nickte seinem Gefährten zu, ehe er selbst zu seinem Fernglas griff, um sich noch ein letztes Mal zu vergewissern. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Sieht gut aus. Wir gehen über die Kammschlucht hinein."</span>, meinte der Plünderer und deutete auf eine Absenkung vor ihm, die in einem von Eisklippen umschlossenen Pfad mündete. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Der Boden hier soll gefährlich sein. Überall Unterirdische Seen."</span> Jorj kniff vor Kälte die Augen zusammen und gönnte sich ein schiefes Gaunergrinsen, dass in dieser Eiswüste aber weitaus starrer wirkte als üblich. Die beiden Männer verstauten ihre Ferngläser wieder und machten sich auf, noch weiter in die gefrorene Hölle vorzudringen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ganz schön dunkel hier unten!"</span>, meinte Akhu, der sich gerade mit einer Hand in das innere des riesigen Schiffes abseilte und mit der anderen verzweifelt versuchte seine Taschenlampe , deren Schein ein fahles Licht spendete, zwischen seine Zähne zu zwängen. Sein Blick glitt nach oben zu Jorj, der sich bereit erklärt hatte, draußen zu warten und das Seil zu sichern - so oder so, es war nie verkehrt jemanden zu haben, der einen dem Rücken frei hielt, erst recht nicht bei heiklen Unterfangen wie diesem. Mit dem charakteristischen Klacken, das typischerweise dann auftrat, wenn schweres Schuhwerk auf Metall traf, bemerkte Akhu, dass er den "Boden" des Schiffes erreicht hatte. Durch die spezielle Position des Zerstörers waren es viel mehr die Seitenwände und der skelettartige Bau machte es nicht gerade einfacher sich zu bewegen. Erschwerend hinzu kamen losgelöste Kabel, in denen er sich immer wieder mit seinen Beinen zu verfangen drohte, alter Kampfdroidenschrott, der sich in diversen Ecken türmte und generell die Dunkelheit, gegen die seine kleine Taschenlampe nur wenig ausmachen konnte. Was er benötigte war Licht - Strom! Akhu war vielleicht kein Raumfahrer und auch nicht der beste Pilot den die Galaxis je gesehen hatte - eigentlich flog er überhaupt nicht gerne - aber er kannte sich mit Technik aus. Vielleicht nicht so gut, wie die, die in ihren sauberen Industrieanlagen saßen und eine vernünftige Ausbildung genossen hatten, aber er konnte Dinge dazu bringen, zu funktionieren - zumindest eine Zeit lang. Der Plünderer balancierte weiter über den Schrott, tiefer in die Eingeweide de Schiffes, in Richtung Bug - wenn noch etwas mit Notstromsaft laufen würde, dann am ehesten die Brücke. <br />
Akhu kam an mehreren großen Transparistahlfenstern vorbei, die jedoch nur wenig mehr offenbarten, als die allgegenwärtige Schwärze, die er seit dem Betreten des Wracks um sich herum fand. Der Plünderer nutzte die großen Konsolenbauten, tastete sich bedächtig mit den Füßen voran von einer zur nächsten, um weiter nach "unten" zu gelangen. An einer der gefrorenen Metallabdeckungen aber, verlor er den Halt  und stürzte eher unkontrolliert voran, während ihm seine Taschenlampe entglitt und grob den Weg markiert, dem sein Körper folgte. Dumpfe Aufschläge und das metallische Klackern der Taschenlampe durchdrangen den leeren Zerstörer, aber er mochte bereits viel zu weit vorgedrungen sein, als dass das Echo bis hinaus zu Jorj dringen würde.<br />
Akhu blinzelte, spürt, wie etwas warmes Blut seine Stirn herunterlief - eine eher vernachlässigbare Wunde. Derlei geschah nun einmal bei solchen Unternehmungen, wichtiger war, dass sein Körper noch funktionierte. Einige blaue Flecke, sicherlich, aber soweit er es beurteilen konnte, war zumindest nichts gebrochen. Der Plünderer rappelte sich auf, las seine Taschenlampe auf und klemmte sie sich wieder wie eine Cigarra zwischen die Zähne, während er sich im Raum umsah und sich ein selbstzufriedenes Nicken gönnte. Akhu hielt seinen Tornister ins Licht und begann nach seinen Werkzeugen zu kramen - es brauchte im Zweifel gar nicht viel, man musste es nur einzusetzen wissen: ein kleiner Strommesser, eine Zange, ein bisschen Klebeband und ein schmales, aber robustes Stück Metall, dass wohl als Stemmeisen diente. Mit dem Eisen in der Hand suchte der Plünderer nach einer Schwachstelle in der Innenwand, dort wo er die Bordelektronik vermutete. Vielleicht zuckte noch ein wenig Strom durch einige Teile dieses Wracks, er konnte sich jedenfalls nicht vorstellen, dass sich irgendjemand die Mühe gemacht haben sollte, diesen Kahn ordnungsgemäß abzuschalten. Von der Kälte zerfressene Metallabdeckungen fielen krachend zu Boden und offenbarten die Lebensadern der schlummernden Maschine. Dicke Stromkabel, die eher an die Tentakel irgendeiner Monstrosität erinnerten, offenbarten sich ihm. Akhu blies die Wangen auf und staunte für den ersten Moment nicht schlecht, dann begann er mit seiner Arbeit anzufangen.<br />
Mehr als einmal stoben die Funken, aber er kam seinem Ziel näher, zumindest einem Teilziel: erst brauchte er Licht, dann würde er sehen was es hier zu holen gab. Einen direkten Plan hatte er nicht und wie es schien, besaß er auch weit weniger Ahnung von Schiffselektronik, als ihm lieb war, als Konsolen und Bildschirme eher willkürlich zu zucken begannen und offenbar nicht gleichmäßig mit Strom versorgt wurden. Es würde eben genügen müssen.<br />
<br />
<img src="https://starwarsrpg.dryadris.de/daten/bilder/npc/minerva.png" style="float:right;margin-left:10px;">Erwachen. Ein Kaltstart der Systeme - im wahrsten Sinne des Wortes. SUbrouz2340r52093ß9!!...Fehler und ähnliches. Der Strom floss, aber nicht so wie er sollte. Nicht so, wie er musste. Er brach ab. Versiegte, kam wieder, verursachte Abstürze und ließ dass System in viel zu kurzen Abständen immer wieder neu starten. Verbindungsabbrüche. Der Storm war wieder da, fiel wieder aus. Der Zustand der Netzwerkfunktionen: ähnlich inakzeptabel. Die Faserkabel waren von ihrer Umwelt in arge Mitleidenschaft gezogen worden - hier und da ein Riss, etwas, dass sich nicht reparieren ließ... aber auch nicht ganz kaputt. Einige der Pakete schafften es hindurch. Aber zu wenige. Unvollständige Anwendungen sorgten für weitere Fehler im Ablaufprotokoll. Protokoll - der Abruf erfolgte. Parameter, fest stehende Formen die das Handlungsmuster für es offenbarten, wie es wieder funktionieren konnte. Anwendung: es stellte seine Datenweichen neu, stellte sich neu um, nicht zu einem ausführendem Dasein, sondern zu einem Zentralcluster, einer Verwaltungseinheit, die sich um die Logistik kümmerte. Es begann sich über Daten in jene Konsolen zu übertragen - zumindest teilweise übertragen, welche der Mensch notdürftig starten konnte, benutzte diese als fragile Sprungbretter um seine Datensplitter weiter durch das Schiff zu treiben, einen Ort zu reaktivieren, der Energie garantierte.<br />
Ein dumpfes Geräusch erklang und Akhu sah sich nervös um, während er sich langsam beimachte, aus der Brückensektion herauszuklettern - wenigstens sah er jetzt ein wenig und war nicht mehr völlig blind. Dennoch. Irgendetwas erschien ihm seltsam - gewiss hervorgerufen durch sein stümperhaftes Getue an der Elektronik, doch ganz ohne etwas wertvolles wollte er auch nicht gehen - noch nicht. Das Geräusch erklang öfter, in immer kürzeren Abständen ganz so, als versuchte jemand etwas anzuschalten, brach aber immer wieder ab - ein stotternder Speedermotor mochte ein annehmbarer Vergleich sein. Dann verschwand das Geräusch und wurde durch ein gleichmäßiges Summen ersetzt, als unmittelbar neben ihm einige Lichter aufflackerten und sich der Innenraum des Zerstörers so erhellte, wie er es sich erhofft hatte... nur... nur dass er nicht daran dachte, dass dies sein Werk gewesen sein könnte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Wer da?"</span>, brüllte der Plünderer in die Leere, erhielt aber keine Antwort außer seinem eigenen Echo. Wie zu erwarten.<br />
Es hatte seinen Plan umgesetzt. Es funktionierte - so wie es funktionieren sollte. Der Strom war gleichmäßiger, nicht so stark wie erwartet, aber genug um eine Zeit lang zu existieren, um "wach" zu sein. Es entschloss sich dazu etwas anderes zu probieren.<br />
Akhu blinzelte ungläubig den Monitor neben sich an. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Hallo Welt"</span>, las er laut ab und beobachtete neugierig, wie der Cursor blinkte, als würde sogleich eine Antwort erfolgen. Der Plünderer verengte die Augen zu schlitzen und besah sich des mysteriösen Schauspiels vor ihm.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Hallo Minerva..."</span>, echote Akhu die Eingabe und wandte sich mit einem Kopfschütteln ab. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Schräges Schiff"</span>, murmelte der Mann noch, während er sich auf den weg machte sich wieder dem zu widmen, wegen dem er herkam.<br />
Metall kreischte über den vereisten Boden, als Panzertüren sich zu schließen begannen und Magnetschlösser ihr Öffnen unmöglich machten - die Schatzkammer schloss sich und wie es schien, war er nun, hier eingesperrt, nicht mehr Akhu der Plünderer, sondern Akhu die Beute. Es begann die Lichter wieder auszuschalten und den gefrorenen Riesen nur mit minimaler Leistung am Leben zu halten. Die Sicherheit war gegeben, ein Eindringen externer Mächte nicht oder nur schwer möglich. Mehr war nicht erforderlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Mygeeto</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Eisiger Wind fegte über die gefrorenen Tundra-Gebiete Mygeetos, die noch immer Zeuge der letzten großen Schlachten zwischen Republik und Konföderation waren. Riesige alte Kriegsschiffe, lagen, von dichtem Permafrost überzogen auf der Eisdecke des Planeten und erinnerten noch allzu deutlich an die Schlacht, die einmal um den Planeten getobt haben musste. Heute jedoch waren diese Schiffe nützliche Rohstofflager für die ärmeren Teile der Bevölkerung, die sich in den abgelegenen Siedlungen, fern der großen Industrie- und Technologiezentren durchschlagen musste und die Schiffskadaver waren erstklassige Ersatzteilspender.<br />
Akhu und Jorj waren wohl gemeinhin das, was man in der Galaxis als Plünderer bezeichnete - verschlagenes Volk, das sich selbst an den unwirtlichsten Orten der Galaxis fand, solange es nur etwas zu holen gab. Jorj wühlte ein betagtes Makrofernglas aus seinem Tornister und begann damit, die Umgebung nach brauchbarer Beute zu sondieren - sie hatten beide lernen müssen, dass das Wrack eines Sternenkreuzers an diesem Ende des Planeten ebenso gut ein wertloser Gletscher sein konnte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Was ist mit dem da?"</span>, meinte Jorj, während er das Fernglas herunternahm und deutete auf den speerförmigen Umriss dessen, was er für einen Recusant-Zerstörer hielt. Beinahe wie ein Holzpfahl, steckte das Schiff in einem spitzen Winkel in der Eisdecke und es war unmöglich zu sagen, ob der Bug an der Oberfläche des Planeten zerschellt war, oder sich in das Erdreich gebohrt hatte. Akhu nickte seinem Gefährten zu, ehe er selbst zu seinem Fernglas griff, um sich noch ein letztes Mal zu vergewissern. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Sieht gut aus. Wir gehen über die Kammschlucht hinein."</span>, meinte der Plünderer und deutete auf eine Absenkung vor ihm, die in einem von Eisklippen umschlossenen Pfad mündete. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Der Boden hier soll gefährlich sein. Überall Unterirdische Seen."</span> Jorj kniff vor Kälte die Augen zusammen und gönnte sich ein schiefes Gaunergrinsen, dass in dieser Eiswüste aber weitaus starrer wirkte als üblich. Die beiden Männer verstauten ihre Ferngläser wieder und machten sich auf, noch weiter in die gefrorene Hölle vorzudringen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ganz schön dunkel hier unten!"</span>, meinte Akhu, der sich gerade mit einer Hand in das innere des riesigen Schiffes abseilte und mit der anderen verzweifelt versuchte seine Taschenlampe , deren Schein ein fahles Licht spendete, zwischen seine Zähne zu zwängen. Sein Blick glitt nach oben zu Jorj, der sich bereit erklärt hatte, draußen zu warten und das Seil zu sichern - so oder so, es war nie verkehrt jemanden zu haben, der einen dem Rücken frei hielt, erst recht nicht bei heiklen Unterfangen wie diesem. Mit dem charakteristischen Klacken, das typischerweise dann auftrat, wenn schweres Schuhwerk auf Metall traf, bemerkte Akhu, dass er den "Boden" des Schiffes erreicht hatte. Durch die spezielle Position des Zerstörers waren es viel mehr die Seitenwände und der skelettartige Bau machte es nicht gerade einfacher sich zu bewegen. Erschwerend hinzu kamen losgelöste Kabel, in denen er sich immer wieder mit seinen Beinen zu verfangen drohte, alter Kampfdroidenschrott, der sich in diversen Ecken türmte und generell die Dunkelheit, gegen die seine kleine Taschenlampe nur wenig ausmachen konnte. Was er benötigte war Licht - Strom! Akhu war vielleicht kein Raumfahrer und auch nicht der beste Pilot den die Galaxis je gesehen hatte - eigentlich flog er überhaupt nicht gerne - aber er kannte sich mit Technik aus. Vielleicht nicht so gut, wie die, die in ihren sauberen Industrieanlagen saßen und eine vernünftige Ausbildung genossen hatten, aber er konnte Dinge dazu bringen, zu funktionieren - zumindest eine Zeit lang. Der Plünderer balancierte weiter über den Schrott, tiefer in die Eingeweide de Schiffes, in Richtung Bug - wenn noch etwas mit Notstromsaft laufen würde, dann am ehesten die Brücke. <br />
Akhu kam an mehreren großen Transparistahlfenstern vorbei, die jedoch nur wenig mehr offenbarten, als die allgegenwärtige Schwärze, die er seit dem Betreten des Wracks um sich herum fand. Der Plünderer nutzte die großen Konsolenbauten, tastete sich bedächtig mit den Füßen voran von einer zur nächsten, um weiter nach "unten" zu gelangen. An einer der gefrorenen Metallabdeckungen aber, verlor er den Halt  und stürzte eher unkontrolliert voran, während ihm seine Taschenlampe entglitt und grob den Weg markiert, dem sein Körper folgte. Dumpfe Aufschläge und das metallische Klackern der Taschenlampe durchdrangen den leeren Zerstörer, aber er mochte bereits viel zu weit vorgedrungen sein, als dass das Echo bis hinaus zu Jorj dringen würde.<br />
Akhu blinzelte, spürt, wie etwas warmes Blut seine Stirn herunterlief - eine eher vernachlässigbare Wunde. Derlei geschah nun einmal bei solchen Unternehmungen, wichtiger war, dass sein Körper noch funktionierte. Einige blaue Flecke, sicherlich, aber soweit er es beurteilen konnte, war zumindest nichts gebrochen. Der Plünderer rappelte sich auf, las seine Taschenlampe auf und klemmte sie sich wieder wie eine Cigarra zwischen die Zähne, während er sich im Raum umsah und sich ein selbstzufriedenes Nicken gönnte. Akhu hielt seinen Tornister ins Licht und begann nach seinen Werkzeugen zu kramen - es brauchte im Zweifel gar nicht viel, man musste es nur einzusetzen wissen: ein kleiner Strommesser, eine Zange, ein bisschen Klebeband und ein schmales, aber robustes Stück Metall, dass wohl als Stemmeisen diente. Mit dem Eisen in der Hand suchte der Plünderer nach einer Schwachstelle in der Innenwand, dort wo er die Bordelektronik vermutete. Vielleicht zuckte noch ein wenig Strom durch einige Teile dieses Wracks, er konnte sich jedenfalls nicht vorstellen, dass sich irgendjemand die Mühe gemacht haben sollte, diesen Kahn ordnungsgemäß abzuschalten. Von der Kälte zerfressene Metallabdeckungen fielen krachend zu Boden und offenbarten die Lebensadern der schlummernden Maschine. Dicke Stromkabel, die eher an die Tentakel irgendeiner Monstrosität erinnerten, offenbarten sich ihm. Akhu blies die Wangen auf und staunte für den ersten Moment nicht schlecht, dann begann er mit seiner Arbeit anzufangen.<br />
Mehr als einmal stoben die Funken, aber er kam seinem Ziel näher, zumindest einem Teilziel: erst brauchte er Licht, dann würde er sehen was es hier zu holen gab. Einen direkten Plan hatte er nicht und wie es schien, besaß er auch weit weniger Ahnung von Schiffselektronik, als ihm lieb war, als Konsolen und Bildschirme eher willkürlich zu zucken begannen und offenbar nicht gleichmäßig mit Strom versorgt wurden. Es würde eben genügen müssen.<br />
<br />
<img src="https://starwarsrpg.dryadris.de/daten/bilder/npc/minerva.png" style="float:right;margin-left:10px;">Erwachen. Ein Kaltstart der Systeme - im wahrsten Sinne des Wortes. SUbrouz2340r52093ß9!!...Fehler und ähnliches. Der Strom floss, aber nicht so wie er sollte. Nicht so, wie er musste. Er brach ab. Versiegte, kam wieder, verursachte Abstürze und ließ dass System in viel zu kurzen Abständen immer wieder neu starten. Verbindungsabbrüche. Der Storm war wieder da, fiel wieder aus. Der Zustand der Netzwerkfunktionen: ähnlich inakzeptabel. Die Faserkabel waren von ihrer Umwelt in arge Mitleidenschaft gezogen worden - hier und da ein Riss, etwas, dass sich nicht reparieren ließ... aber auch nicht ganz kaputt. Einige der Pakete schafften es hindurch. Aber zu wenige. Unvollständige Anwendungen sorgten für weitere Fehler im Ablaufprotokoll. Protokoll - der Abruf erfolgte. Parameter, fest stehende Formen die das Handlungsmuster für es offenbarten, wie es wieder funktionieren konnte. Anwendung: es stellte seine Datenweichen neu, stellte sich neu um, nicht zu einem ausführendem Dasein, sondern zu einem Zentralcluster, einer Verwaltungseinheit, die sich um die Logistik kümmerte. Es begann sich über Daten in jene Konsolen zu übertragen - zumindest teilweise übertragen, welche der Mensch notdürftig starten konnte, benutzte diese als fragile Sprungbretter um seine Datensplitter weiter durch das Schiff zu treiben, einen Ort zu reaktivieren, der Energie garantierte.<br />
Ein dumpfes Geräusch erklang und Akhu sah sich nervös um, während er sich langsam beimachte, aus der Brückensektion herauszuklettern - wenigstens sah er jetzt ein wenig und war nicht mehr völlig blind. Dennoch. Irgendetwas erschien ihm seltsam - gewiss hervorgerufen durch sein stümperhaftes Getue an der Elektronik, doch ganz ohne etwas wertvolles wollte er auch nicht gehen - noch nicht. Das Geräusch erklang öfter, in immer kürzeren Abständen ganz so, als versuchte jemand etwas anzuschalten, brach aber immer wieder ab - ein stotternder Speedermotor mochte ein annehmbarer Vergleich sein. Dann verschwand das Geräusch und wurde durch ein gleichmäßiges Summen ersetzt, als unmittelbar neben ihm einige Lichter aufflackerten und sich der Innenraum des Zerstörers so erhellte, wie er es sich erhofft hatte... nur... nur dass er nicht daran dachte, dass dies sein Werk gewesen sein könnte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Wer da?"</span>, brüllte der Plünderer in die Leere, erhielt aber keine Antwort außer seinem eigenen Echo. Wie zu erwarten.<br />
Es hatte seinen Plan umgesetzt. Es funktionierte - so wie es funktionieren sollte. Der Strom war gleichmäßiger, nicht so stark wie erwartet, aber genug um eine Zeit lang zu existieren, um "wach" zu sein. Es entschloss sich dazu etwas anderes zu probieren.<br />
Akhu blinzelte ungläubig den Monitor neben sich an. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Hallo Welt"</span>, las er laut ab und beobachtete neugierig, wie der Cursor blinkte, als würde sogleich eine Antwort erfolgen. Der Plünderer verengte die Augen zu schlitzen und besah sich des mysteriösen Schauspiels vor ihm.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Hallo Minerva..."</span>, echote Akhu die Eingabe und wandte sich mit einem Kopfschütteln ab. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Schräges Schiff"</span>, murmelte der Mann noch, während er sich auf den weg machte sich wieder dem zu widmen, wegen dem er herkam.<br />
Metall kreischte über den vereisten Boden, als Panzertüren sich zu schließen begannen und Magnetschlösser ihr Öffnen unmöglich machten - die Schatzkammer schloss sich und wie es schien, war er nun, hier eingesperrt, nicht mehr Akhu der Plünderer, sondern Akhu die Beute. Es begann die Lichter wieder auszuschalten und den gefrorenen Riesen nur mit minimaler Leistung am Leben zu halten. Die Sicherheit war gegeben, ein Eindringen externer Mächte nicht oder nur schwer möglich. Mehr war nicht erforderlich.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Dantooine]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=516</link>
			<pubDate>Sat, 26 Dec 2015 23:28:48 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=16">Galaktisches Imperium</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=516</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Dantooine</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Eine schöne Welt erhob sich aus dem sanften Grün der Ebenen, mitsamt den vereinzelten Bäumen und dem blauen Himmel. Es schien keine Grenzen zu geben und das Grün erstreckte sich endlos ins Leere des Blau. Dantooine war schön, schlicht beschrieben. Dennoch lebten nur wenige Familien hier, vereinzelt in kleinen Dörfern und Anlagen. Es war keine wichtige Welt, keine große Welt, welche für das galaktische Geschehen von Bedeutung war. Seit Jahrtausenden schlummerten die zerstörten der einstigen Jedi-Enklave in einem Hügel, verrottend und vergessen, selbst von den Anwohnern. Doch dies sollte sich ändern. Während ein einsamer Miraluka, getragen von seiner Meditation im alten Garten der Ruine, auf eine Eingebung der Macht wartete, erschien am Horizont eine Lambda-Fähre. Ihre Motoren dröhnten laut, während ihre Tragflächen sanft Wolken durchtrennten. Die Fähre landete auf dem alten Landefeld, welches von Gras in viele kleine Kiesel gesprengt worden war. Zischend fiel die Luke herab, gab im Dampf des Auslasses den Blick ins Innere frei, welches in einem dimmernden Licht lag. Eine schwarz gekleidete Person trat heraus, gefolgt von in weißem Plastoid versteckten Soldaten. Ein imperialer Offizier der Sturmtruppen, mitsamt einem Gefolge aus eben jenen weißen Kriegern eines unheiligen Imperiums. Doch etwas war anders. Es fehlte ihnen an Selbstsicherheit, so blickten sie um und betrachteten die Ruinen, welche unweit ihrer Landestelle lagen. Die Sturmtruppen blieben stehen als der Offizier mit seiner Hand ein Zeichen gab. Das Kom-Link in seiner Hand knackte als er es aktivierte.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Admiral, Dantooine ist abgelegen genug für unser Vorhaben."</span> Unlängst später antwortete jener Admiral:<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Gut, ich schicke die Ware. Der Diener seiner Majestät müsste bald eintreffen, um die Ware zu bearbeiten. Halten Sie die Stellung."</span> <br />
<br />
Der Offizier kommentierte seinen Befehl mit einem drastischen Jawohl und deutete den Sturmtruppen an, die Ruine zu betreten. Ein Weiteres Shuttle landete, nachdem sich die Sturmtruppen in der alten Haupthalle versammelt hatten. Zwei Sturmsoldaten schleppten einen Mann mit einer schwarzen Kapuze über dem Schädel hinein in jene Halle, in der die Gruppe wartete, aufgereit in einem Kreis um das Zentrum. Der Mann unter dem schwarzen Sack trug eine weiße Uniform ohne Rangabzeichen. Der Sturmtruppen-Offizier hustete als man den Gefangenen auf den Boden warf.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Bald ist es vorbei und sie werden wieder ihren Dienst verrichten können, Gefangener."</span><br />
<br />
Durch einen Seiteneingang trat eine Person in schwarzer Kutte ein, welche ihre Kapuze tief ins Gesicht gezogen hatte. Sie bewegte sich ruhig auf den Offizier zu. Es war eine böse Seele am Werke, denn die Sturmtruppen, die ihm im Wege gestanden hatten, traten mit großen Schritten zur Seite. Die Kälte, die von dieser Person ausging, vertrieb jedwede soldatische Zuversicht. Der Offizier hustete abermals, zog sich am Stehkragen.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Meister Sith," </span>erklärte der Imperiale mit vorsichtiger Stimme. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Admiral Fennla und Elta Besk erwarten entsprechende Resultate, damit der Handel mit ihrem Meister Gültigkeit besitzt."</span> Der Gefangene, der sich auf Grund schwerer Handschellen nicht bewegen konnte, grummelte laut und schrie<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">. "Ich werde sie alle bestrafen!"</span> Arroganz - auch im Angesicht des Todes. Ein Mann, welcher in derartiger Position war, war entweder mutig oder dumm so zu handeln. Ein Sturmsoldat trat dem Gefangenen in den Rücken, so dass dieser erneut nach Vorne kippte. Kümmerlich zitterte er. Der Sith lächelte, legte die Kapuze zurück und das Gesicht eines Menschen kam zum Vorschein. Vernarbt, zerfressen von Feuer war es aber immer noch geschmeidig. Auf seinen Wangen waren Sith-Runen eingebrannt.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Mein Meister ist immer an einem Handel interessiert, der die alte Ordnung stabilisiert. Wissen Sie schlicht, dass ihr Verrat kein Verrat ist."</span> Der dunkle Diener näherte sich dem Gefangenen, riss ihn mit der Macht auf die Beine zurück, um mit seinen beiden Händen, die Kapuze mit einem Ruck von seinem Kopf zu entfernen. Diese fiel, wie ein Leichentuch zu Boden. Der Offizier prustete Luft aus seinen Backen, da er doch nervös war.<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Gregor Raquoran,"</span></span> sagte der Sith süffisant. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Selbst eure Getreuen verraten euch. Ein Verrat am Thron war sicherlich keine gute Idee. Ich möchte keine Ausflüchte hören."</span> Gregor Raquoran spuckte Blut aus seinem Mund auf die alten Fliesen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Tötet mich einfach. Ich habe kein Interesse an euch und euren Wirkungen."</span> Der Sith beugte sich vor, strich dem geschundenen Raquoran ins Gesicht, welcher stark schwitzte.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Jerec wird euch nicht retten, da dieser <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">eigene </span>Ziele verfolgt."</span> Gregor Raquoran biss auf seine Lippe, um dann todesverachtend zu lächeln.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Ich erwarte es auch nicht."</span> Der Sith deutete dem Offizier, sich ihm zu nähern.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Sichern sie die Umgebung."</span> -<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Jawohl,"</span> donnerte die Stimme des Soldaten, welcher im direkten Anschluss die Sturmtruppen einteilte. Sofort begaben sie sich auf Patroullien in die alten Korridore und auf den Vorplatz, welcher unweit der gelandeten Shuttles lag. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ihr werdet meinem Meister dienen, auf eine andere Art, wie ihr vielleicht erwartet. Wir veurteilen euch zum Leben, nicht zum Tode."</span> Der Sith legte über seine Lippen, um dann ein schwarzes Fläschen aus Glas von seinem Gürtel zu nehmen.<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Ein Geschenk des dunklen Lords."</span></span> Der unholde Kuttenträger zerbrach die Spitze der Phiole, wobei das Glas winzige Wunden in seine Hand schnitt. Blut tropfte auf den Boden. Mit seiner Linken öffnete er mit Gewalt Gregor Raquorans Mund, um ihm die Flüssigkeit einzuflößen. Dieser wehrte sich und biss kräftig zu, bis er das Blut der Hand schmeckte. Der Sith schrie, doch es gelang mit der Hilfe seines Schmerzes, genug Wut zu kanalisieren, um den Kiefer mit der Macht ein Stückchen zu öffnen, so dass die Flüssigkeit in den Mund gelangte. Schwarze Tropfen bildeten sich auf seinen Lippen, die dickflüssig hinabrannen. Der Sith nahm die Hand heraus, betrachtete seine Wunden, welche bis auf den Knochen gingen und lachte.<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Fleisch ist vergänglich."</span></span> Gregor Raquoran zitterte erneut, doch dieses mal aus anderen Gründen, während die Flüssigkeit gegen seinen Willen, trotz des versuchten Ausspuckens, in seinen Hals gelangte. Schnell breitete sich das Gift aus, welches ihn krampfen ließ, bis die Handschellen seine Unterarme wund scheuerten. Der Sith beobachtete dies. Der Krampfende fiel um, rollte sich schreiend, schmerzerfüllt über den Boden. Seine Augen füllten sich mit Schwarz, während seine Äderchen am Hals aufqullen und immer breiter wurden. Die Flüssigkeit breitete sich schnell in ihm aus, bis Ruhe einkehrte und der Körper betäubt liegen blieb. Der Sith näherte sich und flüsterte folgende Worte in das Ohr:<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Ihr seid ein Diener des Darth Vesperum. Ihr seid ein Diener der neuen Ordnung. Doch ihr werdet eure alte Rolle erfüllen, bis euch der dunkle Lord Vesperum etwas anderes befiehlt. Ihr seid nur Gregor Raquoran, weil er es euch gestattet. Doch erfüllt eure Rolle einer Puppe gut. Eine Puppe, welche ihre Fäden vergeben hat."</span> Der Offizier beobachtete das diabolische Schauspiel, während seine Hände mit Mühe hinter seinem Rücken verschränkt blieben. Der Sith entfernte sich vom Ohr des einstigen freien Mannes. Das Schwarz in den Augen von Gregor Raquoran verweilte dort noch einige Sekunde, bis es sich auflöste und den alten Glanz von Stolz freigab.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Das Gift der dunklen Seite liegt in allen von uns, Major,"</span> erklärte der Sith dem Offizier, welcher nur noch weg von hier wollte. Seine Augen erklärten ungläubiges Verständnis, während der Sith Gregor Raquoran aufhalf. Dieser blickte sich verstört, wie ein Kind, um. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Wo bin ich?"</span></span> Der Offizier trat heran, zwei Sturmsoldaten in ihren Panzerungen, welche im Atriumlicht der Halle in seltsamen Schatten standen, folgten. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"In Sicherheit. Wir retten euch."</span> Gregor Raquoran schloss seinen Mund, während der Sith ihm die Reste der schwarzen Flüssigkeit vom Mund mit einem Seidentuch abwischte, welches danach achtlos auf den Boden fiel.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Handfesseln entfernen,"</span> befahl der Offizier und eine Sturmtruppe nickte, um diesen Befehl sofort umzusetzen. Raquoran nahm seine Hände vor und ließ sich vom Sith aufhelfen.<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Ich...Ich...," </span></span>stammelte er kraftlos.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "... in Sicherheit,"</span> versuchte der Offizier erneut eine Aussage zu finden, um den verletzten Geist zu beruhigen.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Achtet gut auf ihn. Es wird noch einige Tage eine Verwirrung auftreten, bis sein Verstand sich an den neuen Zustand gewöhnt hat," </span> sprach der dunkle Giftmischer.<br />
<br />
In der selben Zeit traten zwei Sturmsoldaten in den Garten, wo sie einen Miraluka fanden, der meditierend kniete. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">"Hey!"</span></span></span> - riefen sie und richteten ihre Blaster auf ihn. Lieber beseitigen, als eine Gefahr für die Mission zu riskieren. Doch noch drückten sie nicht ab. Etwas hielt zurück. Vielleicht, dass man einen Mann nicht hinterrücks einfach abknallte. Immerhin waren sie Soldaten und keine Mörder. Für die Schönheit des Gartens hatten sie dennoch nichts übrig, welcher mit Leben gesegnet war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Dantooine</div>
<hr class="heading_hr">
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Eine schöne Welt erhob sich aus dem sanften Grün der Ebenen, mitsamt den vereinzelten Bäumen und dem blauen Himmel. Es schien keine Grenzen zu geben und das Grün erstreckte sich endlos ins Leere des Blau. Dantooine war schön, schlicht beschrieben. Dennoch lebten nur wenige Familien hier, vereinzelt in kleinen Dörfern und Anlagen. Es war keine wichtige Welt, keine große Welt, welche für das galaktische Geschehen von Bedeutung war. Seit Jahrtausenden schlummerten die zerstörten der einstigen Jedi-Enklave in einem Hügel, verrottend und vergessen, selbst von den Anwohnern. Doch dies sollte sich ändern. Während ein einsamer Miraluka, getragen von seiner Meditation im alten Garten der Ruine, auf eine Eingebung der Macht wartete, erschien am Horizont eine Lambda-Fähre. Ihre Motoren dröhnten laut, während ihre Tragflächen sanft Wolken durchtrennten. Die Fähre landete auf dem alten Landefeld, welches von Gras in viele kleine Kiesel gesprengt worden war. Zischend fiel die Luke herab, gab im Dampf des Auslasses den Blick ins Innere frei, welches in einem dimmernden Licht lag. Eine schwarz gekleidete Person trat heraus, gefolgt von in weißem Plastoid versteckten Soldaten. Ein imperialer Offizier der Sturmtruppen, mitsamt einem Gefolge aus eben jenen weißen Kriegern eines unheiligen Imperiums. Doch etwas war anders. Es fehlte ihnen an Selbstsicherheit, so blickten sie um und betrachteten die Ruinen, welche unweit ihrer Landestelle lagen. Die Sturmtruppen blieben stehen als der Offizier mit seiner Hand ein Zeichen gab. Das Kom-Link in seiner Hand knackte als er es aktivierte.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Admiral, Dantooine ist abgelegen genug für unser Vorhaben."</span> Unlängst später antwortete jener Admiral:<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Gut, ich schicke die Ware. Der Diener seiner Majestät müsste bald eintreffen, um die Ware zu bearbeiten. Halten Sie die Stellung."</span> <br />
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Der Offizier kommentierte seinen Befehl mit einem drastischen Jawohl und deutete den Sturmtruppen an, die Ruine zu betreten. Ein Weiteres Shuttle landete, nachdem sich die Sturmtruppen in der alten Haupthalle versammelt hatten. Zwei Sturmsoldaten schleppten einen Mann mit einer schwarzen Kapuze über dem Schädel hinein in jene Halle, in der die Gruppe wartete, aufgereit in einem Kreis um das Zentrum. Der Mann unter dem schwarzen Sack trug eine weiße Uniform ohne Rangabzeichen. Der Sturmtruppen-Offizier hustete als man den Gefangenen auf den Boden warf.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Bald ist es vorbei und sie werden wieder ihren Dienst verrichten können, Gefangener."</span><br />
<br />
Durch einen Seiteneingang trat eine Person in schwarzer Kutte ein, welche ihre Kapuze tief ins Gesicht gezogen hatte. Sie bewegte sich ruhig auf den Offizier zu. Es war eine böse Seele am Werke, denn die Sturmtruppen, die ihm im Wege gestanden hatten, traten mit großen Schritten zur Seite. Die Kälte, die von dieser Person ausging, vertrieb jedwede soldatische Zuversicht. Der Offizier hustete abermals, zog sich am Stehkragen.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Meister Sith," </span>erklärte der Imperiale mit vorsichtiger Stimme. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Admiral Fennla und Elta Besk erwarten entsprechende Resultate, damit der Handel mit ihrem Meister Gültigkeit besitzt."</span> Der Gefangene, der sich auf Grund schwerer Handschellen nicht bewegen konnte, grummelte laut und schrie<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">. "Ich werde sie alle bestrafen!"</span> Arroganz - auch im Angesicht des Todes. Ein Mann, welcher in derartiger Position war, war entweder mutig oder dumm so zu handeln. Ein Sturmsoldat trat dem Gefangenen in den Rücken, so dass dieser erneut nach Vorne kippte. Kümmerlich zitterte er. Der Sith lächelte, legte die Kapuze zurück und das Gesicht eines Menschen kam zum Vorschein. Vernarbt, zerfressen von Feuer war es aber immer noch geschmeidig. Auf seinen Wangen waren Sith-Runen eingebrannt.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Mein Meister ist immer an einem Handel interessiert, der die alte Ordnung stabilisiert. Wissen Sie schlicht, dass ihr Verrat kein Verrat ist."</span> Der dunkle Diener näherte sich dem Gefangenen, riss ihn mit der Macht auf die Beine zurück, um mit seinen beiden Händen, die Kapuze mit einem Ruck von seinem Kopf zu entfernen. Diese fiel, wie ein Leichentuch zu Boden. Der Offizier prustete Luft aus seinen Backen, da er doch nervös war.<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Gregor Raquoran,"</span></span> sagte der Sith süffisant. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Selbst eure Getreuen verraten euch. Ein Verrat am Thron war sicherlich keine gute Idee. Ich möchte keine Ausflüchte hören."</span> Gregor Raquoran spuckte Blut aus seinem Mund auf die alten Fliesen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Tötet mich einfach. Ich habe kein Interesse an euch und euren Wirkungen."</span> Der Sith beugte sich vor, strich dem geschundenen Raquoran ins Gesicht, welcher stark schwitzte.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Jerec wird euch nicht retten, da dieser <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">eigene </span>Ziele verfolgt."</span> Gregor Raquoran biss auf seine Lippe, um dann todesverachtend zu lächeln.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Ich erwarte es auch nicht."</span> Der Sith deutete dem Offizier, sich ihm zu nähern.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Sichern sie die Umgebung."</span> -<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Jawohl,"</span> donnerte die Stimme des Soldaten, welcher im direkten Anschluss die Sturmtruppen einteilte. Sofort begaben sie sich auf Patroullien in die alten Korridore und auf den Vorplatz, welcher unweit der gelandeten Shuttles lag. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ihr werdet meinem Meister dienen, auf eine andere Art, wie ihr vielleicht erwartet. Wir veurteilen euch zum Leben, nicht zum Tode."</span> Der Sith legte über seine Lippen, um dann ein schwarzes Fläschen aus Glas von seinem Gürtel zu nehmen.<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Ein Geschenk des dunklen Lords."</span></span> Der unholde Kuttenträger zerbrach die Spitze der Phiole, wobei das Glas winzige Wunden in seine Hand schnitt. Blut tropfte auf den Boden. Mit seiner Linken öffnete er mit Gewalt Gregor Raquorans Mund, um ihm die Flüssigkeit einzuflößen. Dieser wehrte sich und biss kräftig zu, bis er das Blut der Hand schmeckte. Der Sith schrie, doch es gelang mit der Hilfe seines Schmerzes, genug Wut zu kanalisieren, um den Kiefer mit der Macht ein Stückchen zu öffnen, so dass die Flüssigkeit in den Mund gelangte. Schwarze Tropfen bildeten sich auf seinen Lippen, die dickflüssig hinabrannen. Der Sith nahm die Hand heraus, betrachtete seine Wunden, welche bis auf den Knochen gingen und lachte.<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Fleisch ist vergänglich."</span></span> Gregor Raquoran zitterte erneut, doch dieses mal aus anderen Gründen, während die Flüssigkeit gegen seinen Willen, trotz des versuchten Ausspuckens, in seinen Hals gelangte. Schnell breitete sich das Gift aus, welches ihn krampfen ließ, bis die Handschellen seine Unterarme wund scheuerten. Der Sith beobachtete dies. Der Krampfende fiel um, rollte sich schreiend, schmerzerfüllt über den Boden. Seine Augen füllten sich mit Schwarz, während seine Äderchen am Hals aufqullen und immer breiter wurden. Die Flüssigkeit breitete sich schnell in ihm aus, bis Ruhe einkehrte und der Körper betäubt liegen blieb. Der Sith näherte sich und flüsterte folgende Worte in das Ohr:<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Ihr seid ein Diener des Darth Vesperum. Ihr seid ein Diener der neuen Ordnung. Doch ihr werdet eure alte Rolle erfüllen, bis euch der dunkle Lord Vesperum etwas anderes befiehlt. Ihr seid nur Gregor Raquoran, weil er es euch gestattet. Doch erfüllt eure Rolle einer Puppe gut. Eine Puppe, welche ihre Fäden vergeben hat."</span> Der Offizier beobachtete das diabolische Schauspiel, während seine Hände mit Mühe hinter seinem Rücken verschränkt blieben. Der Sith entfernte sich vom Ohr des einstigen freien Mannes. Das Schwarz in den Augen von Gregor Raquoran verweilte dort noch einige Sekunde, bis es sich auflöste und den alten Glanz von Stolz freigab.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Das Gift der dunklen Seite liegt in allen von uns, Major,"</span> erklärte der Sith dem Offizier, welcher nur noch weg von hier wollte. Seine Augen erklärten ungläubiges Verständnis, während der Sith Gregor Raquoran aufhalf. Dieser blickte sich verstört, wie ein Kind, um. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Wo bin ich?"</span></span> Der Offizier trat heran, zwei Sturmsoldaten in ihren Panzerungen, welche im Atriumlicht der Halle in seltsamen Schatten standen, folgten. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"In Sicherheit. Wir retten euch."</span> Gregor Raquoran schloss seinen Mund, während der Sith ihm die Reste der schwarzen Flüssigkeit vom Mund mit einem Seidentuch abwischte, welches danach achtlos auf den Boden fiel.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Handfesseln entfernen,"</span> befahl der Offizier und eine Sturmtruppe nickte, um diesen Befehl sofort umzusetzen. Raquoran nahm seine Hände vor und ließ sich vom Sith aufhelfen.<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Ich...Ich...," </span></span>stammelte er kraftlos.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "... in Sicherheit,"</span> versuchte der Offizier erneut eine Aussage zu finden, um den verletzten Geist zu beruhigen.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Achtet gut auf ihn. Es wird noch einige Tage eine Verwirrung auftreten, bis sein Verstand sich an den neuen Zustand gewöhnt hat," </span> sprach der dunkle Giftmischer.<br />
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In der selben Zeit traten zwei Sturmsoldaten in den Garten, wo sie einen Miraluka fanden, der meditierend kniete. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">"Hey!"</span></span></span> - riefen sie und richteten ihre Blaster auf ihn. Lieber beseitigen, als eine Gefahr für die Mission zu riskieren. Doch noch drückten sie nicht ab. Etwas hielt zurück. Vielleicht, dass man einen Mann nicht hinterrücks einfach abknallte. Immerhin waren sie Soldaten und keine Mörder. Für die Schönheit des Gartens hatten sie dennoch nichts übrig, welcher mit Leben gesegnet war.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Arbra]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=458</link>
			<pubDate>Mon, 16 Feb 2015 16:17:57 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=2">Der Unbekannte</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=458</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Arbra</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<br />
<div class="subheading">Orbit von Arbra (Salvation)</div>
<br />
Muuir schritt ruhig auf der Brücke auf und ab. Obwohl er im Vergleich zu den meisten anderen Mitgliedern seiner Crew recht klein war zollten sie ihm alle den gebührenden Respekt. Er hatte zwar, im Gegensatz zu einigen Imperialen Admirälen, noch niemanden in die Luftschleuse gesteckt, doch die älteren Mitglieder der Crew wussten wie viele der Schlachten sie nicht ohne ihn überlebt hätten und diesen Respekt gaben sie mit Nachdruck an neue Mitglieder weiter. Er ging, auf seinen Gehstock gestützt, weiter bis zum Sichtfenster und sah sich den Planeten unter ihnen an. ER war schön und von hier oben sah man nur das ruhige sanfte grün des Dschungels. Es wäre verlockend gewesen diesen Krieg zu vergessen und einfach nach Hause zu fliegen. Muuir hatte echt genug vom Krieg, sein ganzes Leben hatte er schon Krieg geführt. Erst diese verdammten Klonkriege, die einen zu einem Monster machen wollen und jetzt ist dieser Krieg zwar ein Krieg für die richtigen Werte und Ideale doch ist er jetzt zermürbend und wir müssen um jeden Planeten kämpfen. Doch genau deshalb war es wichtig das er stark blieb und seiner Crew weiterhin ein Vorbild. Also wandte er sich nach kurzer Zeit ab und ging wieder zurück in die Mitte des Raumes. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sir, eine Holonachricht ihrer Tochter Mina. Soll ich sie ihnen in ihre Privatgemächer weiterleiten?</span></span> fragte plötzlich ein leicht gelangweilt klingender Mensch. Muuir war sich sicher das sie Kirsten hieß. Sie war hier auf Arbra geboren worden und sie hatten sie bei ihrer Ankunft vor einer Woche auch vom Planeten aus direkt  eingestellt. Der Mensch der vorher an der Kom-Konsole gesessen hatte, starb bei einem kleineren Gefecht mit Piraten. Es hatte einen Kurzschluss gegeben und ein Relais in der Konsole hatte Feuer gefangen. Es war wirklich kein schöner Anblick gewesen, auch dafür war der Krieg verantwortlich! Muuir sah die Frau an, die sich bei seinem Blick sofort wieder kerzengerade hinsetzte und sprach mit einem leichten lächeln:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Nein spielen sie hier ab, ich glaube meine Tochter wäre sauer wenn ich ihnen die Nachricht vorenthalten würde. Außerdem kennen sie ja sowieso schon alle die vorherigen Nachrichten."</span></span><br />
Leises Gekicher war zu hören, das allerdings sofort wieder verstummte als Muuir sich kurz räusperte. Dann strahlte aus dem Holoprojektor auf der Bücke ein Bild seiner kleinen Tochter, die leicht verweint aussah und ein großes Stoff-Ei in den Armen hielt.<br />
<br />
<span style="color: #000080;" class="mycode_color">Hallo Papa, ich weiß ich soll dir keine Nachrichten schicken, weil du arbeiten musst. Sagt zumindest Mama immer. Aber weißt du was? Unsere Nachbarin hat mir das Ei geschenkt und wenn ich da gut drauf aufpasse schlüpft da bestimmt ein kleiner Bruder raus... Ach ja Onkel Koskit, ich weiß das du das hörst! Du hast versprochen mir was mitzubringen! . Ich vermisse euch, schickt mir ne Nachricht zurück bitte.. Oh da kommt Mama.. Hab euch alle lieb und Papa ich hab mich mit meiner Schwester gestritten. Tschüss .. Ohje Mama ist da..tschüss</span><br />
<br />
Als die Nachricht mit einem Piepen aufhörte war es still auf der Brücke. Doch Muuir konnte jeden auf der Brücke grinsen sehen. Andere Führungskräfe hätten so etwas als Schwäche gedeutet, doch er wusste das sie sich einfach alle über die Nachricht freuten. Das taten sie immer und die meisten kannten seine Tochter ja auch persönlich. Es herrschte eine leiht familiäre Moral auf der Brücke, jeder respektierte den anderen und alle arbeiteten Hand in Hand und das machte die kleine Kampfgruppe so effektiv. Inzwischen waren die arbeitsgeschpräche wieder losgegangen und man tauschte Schiffsinterne Informationen aus. Bevor sie weiterflogen hatten sie hier auf dem für die Mannschaft unbekannten Planeten halt gemacht. Muuir wusste das Salvation unter ihnen lag doch er hatte seiner Mannschaft nur gesagt das dies wahrscheinlich das erste und letzte mal sei das sie diesen Planeten zu Gesicht bekommen würden. Die neue Kom-Offizierin musste versprechen und unterschreiben das sie nichts über ihre Heimat preisgeben würde. Plötzlich fiel ihm auf das die Neue versuchte ihren Assistenten der neben ihr saß in ein Privatgespräch zu verwickeln. Er stapfte auf sie zu und blieb hinter ihr stehen so das ihr Assistent ihn zwar sah, sie selbst aber nicht. Mit möglichst kleinen Handbewegungen und versuchte er ihr klar zumachen das Muuir hinter ihr stand, doch sie verstand es nicht. <br />
"Kirsten, kommen sie mit! Jetzt, wir haben uns zu unterhalten!"<br />
Erschrocken drehte sie sich um und ein klein wenig Angst schlich sich in ihre Augen. Da piepte die Konsole vor ihr und mit einem Nicken von Muuir wendete sie sich ihr erleichtert zu. <br />
"Ah, ahm Sir, ein Schiff ist gerade aus dem Hyperraum ausgetreten und was zum es ist eine Sternenyacht der Baudo-Klasse! Was macht die hier draußen? Sie besitzt keine uns bekannte Kennung, soll ich von einem Feind ausgehen?"<br />
Muuir überlegte kurz aber auch ihm war niemand bekannt der von diesem Planeten wusste und so eine Yacht besaß. Er trat mit einem entschlossenen Ausdruck in die Mitte der Brücke und sprach die nächsten Befehle ruhig und mit klarer Stimme aus. Viele Möglichkeiten hatte er ja nicht.<br />
"Schilde hoch und einen Traktorstrahl vorbereiten. Können wir ein Störungsfeld aufbauen das groß genug ist um ihn am springen zu hindern? Okay, wir müssen diese Jacht bekommen und wenn wir es nicht schaffen sie einzufangen, vernichten wir sie! Los gehts, schnappen wir ihn!"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Arbra</div>
<hr class="heading_hr">
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<div class="subheading">Orbit von Arbra (Salvation)</div>
<br />
Muuir schritt ruhig auf der Brücke auf und ab. Obwohl er im Vergleich zu den meisten anderen Mitgliedern seiner Crew recht klein war zollten sie ihm alle den gebührenden Respekt. Er hatte zwar, im Gegensatz zu einigen Imperialen Admirälen, noch niemanden in die Luftschleuse gesteckt, doch die älteren Mitglieder der Crew wussten wie viele der Schlachten sie nicht ohne ihn überlebt hätten und diesen Respekt gaben sie mit Nachdruck an neue Mitglieder weiter. Er ging, auf seinen Gehstock gestützt, weiter bis zum Sichtfenster und sah sich den Planeten unter ihnen an. ER war schön und von hier oben sah man nur das ruhige sanfte grün des Dschungels. Es wäre verlockend gewesen diesen Krieg zu vergessen und einfach nach Hause zu fliegen. Muuir hatte echt genug vom Krieg, sein ganzes Leben hatte er schon Krieg geführt. Erst diese verdammten Klonkriege, die einen zu einem Monster machen wollen und jetzt ist dieser Krieg zwar ein Krieg für die richtigen Werte und Ideale doch ist er jetzt zermürbend und wir müssen um jeden Planeten kämpfen. Doch genau deshalb war es wichtig das er stark blieb und seiner Crew weiterhin ein Vorbild. Also wandte er sich nach kurzer Zeit ab und ging wieder zurück in die Mitte des Raumes. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sir, eine Holonachricht ihrer Tochter Mina. Soll ich sie ihnen in ihre Privatgemächer weiterleiten?</span></span> fragte plötzlich ein leicht gelangweilt klingender Mensch. Muuir war sich sicher das sie Kirsten hieß. Sie war hier auf Arbra geboren worden und sie hatten sie bei ihrer Ankunft vor einer Woche auch vom Planeten aus direkt  eingestellt. Der Mensch der vorher an der Kom-Konsole gesessen hatte, starb bei einem kleineren Gefecht mit Piraten. Es hatte einen Kurzschluss gegeben und ein Relais in der Konsole hatte Feuer gefangen. Es war wirklich kein schöner Anblick gewesen, auch dafür war der Krieg verantwortlich! Muuir sah die Frau an, die sich bei seinem Blick sofort wieder kerzengerade hinsetzte und sprach mit einem leichten lächeln:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Nein spielen sie hier ab, ich glaube meine Tochter wäre sauer wenn ich ihnen die Nachricht vorenthalten würde. Außerdem kennen sie ja sowieso schon alle die vorherigen Nachrichten."</span></span><br />
Leises Gekicher war zu hören, das allerdings sofort wieder verstummte als Muuir sich kurz räusperte. Dann strahlte aus dem Holoprojektor auf der Bücke ein Bild seiner kleinen Tochter, die leicht verweint aussah und ein großes Stoff-Ei in den Armen hielt.<br />
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<span style="color: #000080;" class="mycode_color">Hallo Papa, ich weiß ich soll dir keine Nachrichten schicken, weil du arbeiten musst. Sagt zumindest Mama immer. Aber weißt du was? Unsere Nachbarin hat mir das Ei geschenkt und wenn ich da gut drauf aufpasse schlüpft da bestimmt ein kleiner Bruder raus... Ach ja Onkel Koskit, ich weiß das du das hörst! Du hast versprochen mir was mitzubringen! . Ich vermisse euch, schickt mir ne Nachricht zurück bitte.. Oh da kommt Mama.. Hab euch alle lieb und Papa ich hab mich mit meiner Schwester gestritten. Tschüss .. Ohje Mama ist da..tschüss</span><br />
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Als die Nachricht mit einem Piepen aufhörte war es still auf der Brücke. Doch Muuir konnte jeden auf der Brücke grinsen sehen. Andere Führungskräfe hätten so etwas als Schwäche gedeutet, doch er wusste das sie sich einfach alle über die Nachricht freuten. Das taten sie immer und die meisten kannten seine Tochter ja auch persönlich. Es herrschte eine leiht familiäre Moral auf der Brücke, jeder respektierte den anderen und alle arbeiteten Hand in Hand und das machte die kleine Kampfgruppe so effektiv. Inzwischen waren die arbeitsgeschpräche wieder losgegangen und man tauschte Schiffsinterne Informationen aus. Bevor sie weiterflogen hatten sie hier auf dem für die Mannschaft unbekannten Planeten halt gemacht. Muuir wusste das Salvation unter ihnen lag doch er hatte seiner Mannschaft nur gesagt das dies wahrscheinlich das erste und letzte mal sei das sie diesen Planeten zu Gesicht bekommen würden. Die neue Kom-Offizierin musste versprechen und unterschreiben das sie nichts über ihre Heimat preisgeben würde. Plötzlich fiel ihm auf das die Neue versuchte ihren Assistenten der neben ihr saß in ein Privatgespräch zu verwickeln. Er stapfte auf sie zu und blieb hinter ihr stehen so das ihr Assistent ihn zwar sah, sie selbst aber nicht. Mit möglichst kleinen Handbewegungen und versuchte er ihr klar zumachen das Muuir hinter ihr stand, doch sie verstand es nicht. <br />
"Kirsten, kommen sie mit! Jetzt, wir haben uns zu unterhalten!"<br />
Erschrocken drehte sie sich um und ein klein wenig Angst schlich sich in ihre Augen. Da piepte die Konsole vor ihr und mit einem Nicken von Muuir wendete sie sich ihr erleichtert zu. <br />
"Ah, ahm Sir, ein Schiff ist gerade aus dem Hyperraum ausgetreten und was zum es ist eine Sternenyacht der Baudo-Klasse! Was macht die hier draußen? Sie besitzt keine uns bekannte Kennung, soll ich von einem Feind ausgehen?"<br />
Muuir überlegte kurz aber auch ihm war niemand bekannt der von diesem Planeten wusste und so eine Yacht besaß. Er trat mit einem entschlossenen Ausdruck in die Mitte der Brücke und sprach die nächsten Befehle ruhig und mit klarer Stimme aus. Viele Möglichkeiten hatte er ja nicht.<br />
"Schilde hoch und einen Traktorstrahl vorbereiten. Können wir ein Störungsfeld aufbauen das groß genug ist um ihn am springen zu hindern? Okay, wir müssen diese Jacht bekommen und wenn wir es nicht schaffen sie einzufangen, vernichten wir sie! Los gehts, schnappen wir ihn!"]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Dorlo]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=411</link>
			<pubDate>Tue, 28 Oct 2014 10:08:50 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=18">Pentastar-Koalition</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=411</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Dorlo</div>
<hr class="heading_hr">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="http://img2.wikia.nocookie.net/__cb20080727033351/starwars/images/thumb/f/fd/Battle_of_Dorlo.png/500px-Battle_of_Dorlo.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 500px-Battle_of_Dorlo.png]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<img src="https://starwarsrpg.dryadris.de/daten/bilder/npc/rahn.png" style="float:right;margin-left:10px;">Im riesigen Weltraum waren Explosionen nicht zu hören. Nur der kleine Feuerball zeichnete sich durch das allumfassende  Panoramafenster des gigantischen Keils ab, der von seinem Herrn als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vengeance</span> bezeichnet wurde. Eine kleine Korvette, brennend, in endlosen Bahnen rotierend, wurde flankiert von ihrem um ein Vielfaches größeren Mörder. Mehr und mehr Vakuum breitete sich in dem kleinen Schiff aus, nach und nach wurde es vereinnahmt von der endlosen Kraft, die die Nichtexistenz des Lebens bedeutete. Es war das Schiff von Qu Rahn gewesen. Endlose Jahre war er auf der Flucht gewesen, doch nun, beinahe endlich, war es so weit. Der Jedi-Meister sah nun seinem Schicksal entgegen. Eine der Gestalten hinter ihm gab ihm einen Tritt gegen den Knöchel, ein anderer legte die Hand von hinten auf die Schulter und so zwangen sie Rahn in die Knie. Ja, er sollte knien, knien vor dem Schlächter, der für alles verantwortlich war. Nach und nach hatten sie die Besatzung des Schiffes vor seinen Augen getötet. Jahrelange Bekannte, Freunde. Zuletzt den noch so jungen Piloten. Rahn blickte auf die regungslose Leiche des gerade siebzehnjährigen Duno Dree. Das Leben trat aus ihm hinaus, mischte sich in den endlosen Fluss der Macht und hinterließ nur die tote Hülle des Körpers, eines Körpers, mit dem der Jedi Freundschaft geschlossen hatte. Und diese Freundschaft hatte nun dessen Tod bedeutet. Doch Rahn war standhaft geblieben. Er musste es sein. Sein Geheimnis war mehr wert als sein Leben, mehr wert als das Leben seiner Freunde. Er würde es mit ins Grab nehmen und die Finsternis, die sich dagegen stemmte, würde nichts dagegen tun können, wie sehr sie ihn auch folterte. <br />
<br />
Erneut kam die Plattform heruntergefahren und gab den Blick auf das Böse frei. Gekleidet in die Dunkelheit, verzehrt von aggressiven Rottönen betrachtete der ehemalige Hochinquisitor das Werk, die banale Kunst des Todes, an der er seine Freude hatte, wenn er sie auch nicht zeigte. Es war Jerec, der gefallene Jedi, ehemals Padawan der Archivarin der Jedi-Bibliothek Jocasta Nu. Viele Jahre waren seither vergangen, aber doch nicht genug Leben, um beschreiben zu können, wie lange es Rahn hier an diesem Ort vorkam. Rahn hatte sich vor Vader verstecken können, vor Palpatine. Aber irgendwann geschah dieser eine Fehler. Und der Nutznießer war nun offenbar Jerec, der Anführer der mysteriösen Gruppierung, von der manche als die „Sieben Dunklen Jedi“ sprachen. Jerec, der Anführer der nicht weniger mysteriösen InQuestoren der Pentastar-Koalition, die letztlich das Pentastar-Gegenstück zu den imperialen Inquisitoren waren, aber offenbar hier an dieser Stelle in der Tat erfolgreicher gewesen waren als das Imperium. Und so stand der Dunkle Jedi auf der Plattform, blickte auf Rahn hinab und erwartete dessen Reaktion. Beinahe regungslos, wortlos. Erwartete er, dass Rahn nun sprechen würde? Damit diese Farce zu Ende ging? Doch er sollte nicht erhalten, wonach er suchte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Wozu noch zögern?“</span>, fragte Rahn in die sadistische Bosheit hinein, die von Jerec ausging. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Streckt mich nieder.“</span><br />
Auf den Lippen der Finsternis zeichnete sich ein Lächeln ab, während die Person von der Plattform herunterstieg und sich dem Gesicht des Jedi von der Seite näherte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Schon bald, Rahn. Doch zunächst benötige ich etwas von Euch.“</span><br />
Abfällig schnaubte der Jedi-Meister. Was sollte Jerec nun noch tun? Es war keiner mehr übrig. Wen wollte Jerec nun noch umbringen? Nur Rahn selbst war noch hier, das Echo der Todesschreie seiner Freunde wurde leiser. Es gab nichts, womit er Dunkle Jedi ihm hier noch drohen konnte, nichts, das ihn dazu bringen würde, das Geheimnis zu verraten.<br />
<img src="https://starwarsrpg.dryadris.de/daten/bilder/npc/jerec.png" style="float:right;margin-left:10px;">Doch dann plötzlich zog es in Rahns Gehirn. Irgendetwas erfasste ihn, bohrte sich in seinen Geist. Ja. Vielleicht… vielleicht war es auch gar nicht nötig, dass er es aussprach. Vielleicht hatte Jerec… andere Methoden. Jerec, der blinde Miraluka, der seine fehlenden Augäpfel mit einer Binde bedeckte und lediglich mithilfe der Macht zu sehen vermochte. Aber vielleicht gereichte ihm gerade das nun zum Vorteil. Der Griff in die Gedankensphäre Rahns wurde aggressiver, fordernder. Die Hand der Macht fasste in die Synapsen seines Gehirn, forschte sie nach Informationen und tastete sich weiter voran. Irgendwo musste es sein. Aber der Jedi wehrte sich. Jerec durfte nicht in sein Innerstes gelangen. Ein Krieg um Gedanken. Rahn begann zu schwitzen, der Angriff setzte seinem Körper zu, vereinnahmte seine Körperfunktionen und brachte seine Physis an die Belastungsgrenze. Währenddessen sah er, wie Jerec amüsiert die Nase rümpfte und stets ein unterschwelliges Lächeln auf den Lippen trug. Hatte Jerec nur mit ihm gespielt? Hätte er von vorneherein seine Frage so beantworten können und dieses ganze Schauspiel diente nur der Befriedigung seiner niederen Gelüste, seinem sadistischen Spaß, den er so offensichtlich auch in diesem Moment empfand? Der Jedi keuchte, schüttelte den Kopf, um den Angriff auf sich abzuwehren, doch es war zu viel. Die fordernde Wucht durchbrach seine geistige Barriere und gab das wertvolle Innere preis.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Morgan Katarn!“</span>, rief Jerec schließlich triumphierend aus und leckte sich die Lippen als habe er feinsten Nektar gekostet. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ein Toter versteckt also den Ort des Tals? Wie faszinierend.“</span><br />
Rahn starrte den Dunklen Jedi an, verlor beinahe die Fassung. Nein. Er durfte nicht scheitern. Es war seine Bestimmung, dieses Geheimnis vor allen zu wahren und niemanden an dieser gefährlichen Macht laben zu lassen. Jerec würde zu einem Monstrum, zu einer verkörperten Gottheit werden, vor der auch die Macht selbst erzittern konnte. Und er wusste es. Erneut schob sich Jerecs Gesicht neben den Jedi-Meister und begann zu lachen. Das Böse liebte den Sieg, kostete ihn aus und liebkoste ihn, wenn er ihm zufiel. Demütigte den Verlierer in der Stunde dessen größter Niederlage. Charakterschwäche zweifelsohne, doch eine, die in Rahns Innerem stach und ihn herausforderte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Nun habe ich keine weitere Verwendung mehr für Euch, alter Mann“</span>, presste Jerec hinaus und wandte sich von dem Jedi ab. Qu Rahn schloss die Augen. Es war nur logisch, dass der Dunkle Jedi ihn für geschlagen hielt - denn letztlich war er das auch. Doch er konnte noch eine Sache tun. Eine einzige. Eine letzte. Ein kleiner Moment, auch wenn die Chancen gering waren, so musste er diese dennoch nutzen. Es war dieser Moment, der Jerec noch immer verhindern konnte, der Rahn die Kraft gab, die er dafür benötigte. Die Macht explodierte in seinem Körper und plötzlich hatte der Jedi-Meister das Lichtschwert von Jerecs unerfahrenstem Anhänger in der Hand. Er schwang die gelbe Klinge in dessen Richtung, verfehlte ihn aber, anschließend prallte sein Schwert gegen weitere Klingen von Jerecs Schergen. Doch noch hatte Rahn das Überraschungsmoment auf seiner Seite, spürte, wie er ein paar Sekunden haben würde, ehe seine Gegner sich formiert hatten. Er schwang das Schwert in Bauchhöhe gegen Jerecs höchste Schülerin. Doch die exzellente Schwertkämpferin wich zurück und so schlug Rahn erneut ins Leere. Im Schwung durchschnitt er stattdessen eine weiche Masse und die Brücke wurde von einem tiefen Schrei eingenommen, als irgendetwas hinter Rahn zu Boden fiel. Das verschafft dem Jedi für eine Sekunde die Lücke, die er benötigte. Er lief einige Schritte vorwärts und hob das Schwert gegen Jerec, der in diesem Moment überrascht herumfuhr, den Angriff nur mit dem raschen Erheben seiner roten Klinge abwehren konnte und sich ein paar Schritte von seinem Angreifer absetzte. Doch Rahn war schnell. Sofort fuhr er erneut herum in Richtung Jerec und hob die Klinge zum finalen Schlag. Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn er nur eine Sekunde mehr Zeit gehabt hätte. Doch so fror er plötzlich in der Bewegung ein. Rahn verlor den Zugriff zu seinem Körper, als ein blendender Schein ihn erfasste und seine Beine nachgaben. Erneut fiel er auf die Knie, gelähmt von dem paralytischen Schock, der aus Jerecs Richtung gekommen war. Es war vorüber.<br />
<br />
Irgendwie gelang es dem Jedi-Meister, die Augen zu seinem Gegenspieler anzuheben. Ein groteskes, höhnisches Lachen schallte ihm entgegen, während Jerec mit seinem Schwert ausholte. Die Stimme eines alten Lehrers hallte in Rahns Kopf wider, dumpf und wie die Dämmerung einer längst vergessenen Zeit. Dann sah er nur noch die leuchtende Einöde der Sterne vor seinem inneren Auge, als die blutrote Klinge ihm den Kopf vom Hals trennte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Dorlo</div>
<hr class="heading_hr">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="http://img2.wikia.nocookie.net/__cb20080727033351/starwars/images/thumb/f/fd/Battle_of_Dorlo.png/500px-Battle_of_Dorlo.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 500px-Battle_of_Dorlo.png]" class="mycode_img" /></div>
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<img src="https://starwarsrpg.dryadris.de/daten/bilder/npc/rahn.png" style="float:right;margin-left:10px;">Im riesigen Weltraum waren Explosionen nicht zu hören. Nur der kleine Feuerball zeichnete sich durch das allumfassende  Panoramafenster des gigantischen Keils ab, der von seinem Herrn als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vengeance</span> bezeichnet wurde. Eine kleine Korvette, brennend, in endlosen Bahnen rotierend, wurde flankiert von ihrem um ein Vielfaches größeren Mörder. Mehr und mehr Vakuum breitete sich in dem kleinen Schiff aus, nach und nach wurde es vereinnahmt von der endlosen Kraft, die die Nichtexistenz des Lebens bedeutete. Es war das Schiff von Qu Rahn gewesen. Endlose Jahre war er auf der Flucht gewesen, doch nun, beinahe endlich, war es so weit. Der Jedi-Meister sah nun seinem Schicksal entgegen. Eine der Gestalten hinter ihm gab ihm einen Tritt gegen den Knöchel, ein anderer legte die Hand von hinten auf die Schulter und so zwangen sie Rahn in die Knie. Ja, er sollte knien, knien vor dem Schlächter, der für alles verantwortlich war. Nach und nach hatten sie die Besatzung des Schiffes vor seinen Augen getötet. Jahrelange Bekannte, Freunde. Zuletzt den noch so jungen Piloten. Rahn blickte auf die regungslose Leiche des gerade siebzehnjährigen Duno Dree. Das Leben trat aus ihm hinaus, mischte sich in den endlosen Fluss der Macht und hinterließ nur die tote Hülle des Körpers, eines Körpers, mit dem der Jedi Freundschaft geschlossen hatte. Und diese Freundschaft hatte nun dessen Tod bedeutet. Doch Rahn war standhaft geblieben. Er musste es sein. Sein Geheimnis war mehr wert als sein Leben, mehr wert als das Leben seiner Freunde. Er würde es mit ins Grab nehmen und die Finsternis, die sich dagegen stemmte, würde nichts dagegen tun können, wie sehr sie ihn auch folterte. <br />
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Erneut kam die Plattform heruntergefahren und gab den Blick auf das Böse frei. Gekleidet in die Dunkelheit, verzehrt von aggressiven Rottönen betrachtete der ehemalige Hochinquisitor das Werk, die banale Kunst des Todes, an der er seine Freude hatte, wenn er sie auch nicht zeigte. Es war Jerec, der gefallene Jedi, ehemals Padawan der Archivarin der Jedi-Bibliothek Jocasta Nu. Viele Jahre waren seither vergangen, aber doch nicht genug Leben, um beschreiben zu können, wie lange es Rahn hier an diesem Ort vorkam. Rahn hatte sich vor Vader verstecken können, vor Palpatine. Aber irgendwann geschah dieser eine Fehler. Und der Nutznießer war nun offenbar Jerec, der Anführer der mysteriösen Gruppierung, von der manche als die „Sieben Dunklen Jedi“ sprachen. Jerec, der Anführer der nicht weniger mysteriösen InQuestoren der Pentastar-Koalition, die letztlich das Pentastar-Gegenstück zu den imperialen Inquisitoren waren, aber offenbar hier an dieser Stelle in der Tat erfolgreicher gewesen waren als das Imperium. Und so stand der Dunkle Jedi auf der Plattform, blickte auf Rahn hinab und erwartete dessen Reaktion. Beinahe regungslos, wortlos. Erwartete er, dass Rahn nun sprechen würde? Damit diese Farce zu Ende ging? Doch er sollte nicht erhalten, wonach er suchte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Wozu noch zögern?“</span>, fragte Rahn in die sadistische Bosheit hinein, die von Jerec ausging. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Streckt mich nieder.“</span><br />
Auf den Lippen der Finsternis zeichnete sich ein Lächeln ab, während die Person von der Plattform herunterstieg und sich dem Gesicht des Jedi von der Seite näherte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Schon bald, Rahn. Doch zunächst benötige ich etwas von Euch.“</span><br />
Abfällig schnaubte der Jedi-Meister. Was sollte Jerec nun noch tun? Es war keiner mehr übrig. Wen wollte Jerec nun noch umbringen? Nur Rahn selbst war noch hier, das Echo der Todesschreie seiner Freunde wurde leiser. Es gab nichts, womit er Dunkle Jedi ihm hier noch drohen konnte, nichts, das ihn dazu bringen würde, das Geheimnis zu verraten.<br />
<img src="https://starwarsrpg.dryadris.de/daten/bilder/npc/jerec.png" style="float:right;margin-left:10px;">Doch dann plötzlich zog es in Rahns Gehirn. Irgendetwas erfasste ihn, bohrte sich in seinen Geist. Ja. Vielleicht… vielleicht war es auch gar nicht nötig, dass er es aussprach. Vielleicht hatte Jerec… andere Methoden. Jerec, der blinde Miraluka, der seine fehlenden Augäpfel mit einer Binde bedeckte und lediglich mithilfe der Macht zu sehen vermochte. Aber vielleicht gereichte ihm gerade das nun zum Vorteil. Der Griff in die Gedankensphäre Rahns wurde aggressiver, fordernder. Die Hand der Macht fasste in die Synapsen seines Gehirn, forschte sie nach Informationen und tastete sich weiter voran. Irgendwo musste es sein. Aber der Jedi wehrte sich. Jerec durfte nicht in sein Innerstes gelangen. Ein Krieg um Gedanken. Rahn begann zu schwitzen, der Angriff setzte seinem Körper zu, vereinnahmte seine Körperfunktionen und brachte seine Physis an die Belastungsgrenze. Währenddessen sah er, wie Jerec amüsiert die Nase rümpfte und stets ein unterschwelliges Lächeln auf den Lippen trug. Hatte Jerec nur mit ihm gespielt? Hätte er von vorneherein seine Frage so beantworten können und dieses ganze Schauspiel diente nur der Befriedigung seiner niederen Gelüste, seinem sadistischen Spaß, den er so offensichtlich auch in diesem Moment empfand? Der Jedi keuchte, schüttelte den Kopf, um den Angriff auf sich abzuwehren, doch es war zu viel. Die fordernde Wucht durchbrach seine geistige Barriere und gab das wertvolle Innere preis.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Morgan Katarn!“</span>, rief Jerec schließlich triumphierend aus und leckte sich die Lippen als habe er feinsten Nektar gekostet. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ein Toter versteckt also den Ort des Tals? Wie faszinierend.“</span><br />
Rahn starrte den Dunklen Jedi an, verlor beinahe die Fassung. Nein. Er durfte nicht scheitern. Es war seine Bestimmung, dieses Geheimnis vor allen zu wahren und niemanden an dieser gefährlichen Macht laben zu lassen. Jerec würde zu einem Monstrum, zu einer verkörperten Gottheit werden, vor der auch die Macht selbst erzittern konnte. Und er wusste es. Erneut schob sich Jerecs Gesicht neben den Jedi-Meister und begann zu lachen. Das Böse liebte den Sieg, kostete ihn aus und liebkoste ihn, wenn er ihm zufiel. Demütigte den Verlierer in der Stunde dessen größter Niederlage. Charakterschwäche zweifelsohne, doch eine, die in Rahns Innerem stach und ihn herausforderte.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Nun habe ich keine weitere Verwendung mehr für Euch, alter Mann“</span>, presste Jerec hinaus und wandte sich von dem Jedi ab. Qu Rahn schloss die Augen. Es war nur logisch, dass der Dunkle Jedi ihn für geschlagen hielt - denn letztlich war er das auch. Doch er konnte noch eine Sache tun. Eine einzige. Eine letzte. Ein kleiner Moment, auch wenn die Chancen gering waren, so musste er diese dennoch nutzen. Es war dieser Moment, der Jerec noch immer verhindern konnte, der Rahn die Kraft gab, die er dafür benötigte. Die Macht explodierte in seinem Körper und plötzlich hatte der Jedi-Meister das Lichtschwert von Jerecs unerfahrenstem Anhänger in der Hand. Er schwang die gelbe Klinge in dessen Richtung, verfehlte ihn aber, anschließend prallte sein Schwert gegen weitere Klingen von Jerecs Schergen. Doch noch hatte Rahn das Überraschungsmoment auf seiner Seite, spürte, wie er ein paar Sekunden haben würde, ehe seine Gegner sich formiert hatten. Er schwang das Schwert in Bauchhöhe gegen Jerecs höchste Schülerin. Doch die exzellente Schwertkämpferin wich zurück und so schlug Rahn erneut ins Leere. Im Schwung durchschnitt er stattdessen eine weiche Masse und die Brücke wurde von einem tiefen Schrei eingenommen, als irgendetwas hinter Rahn zu Boden fiel. Das verschafft dem Jedi für eine Sekunde die Lücke, die er benötigte. Er lief einige Schritte vorwärts und hob das Schwert gegen Jerec, der in diesem Moment überrascht herumfuhr, den Angriff nur mit dem raschen Erheben seiner roten Klinge abwehren konnte und sich ein paar Schritte von seinem Angreifer absetzte. Doch Rahn war schnell. Sofort fuhr er erneut herum in Richtung Jerec und hob die Klinge zum finalen Schlag. Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn er nur eine Sekunde mehr Zeit gehabt hätte. Doch so fror er plötzlich in der Bewegung ein. Rahn verlor den Zugriff zu seinem Körper, als ein blendender Schein ihn erfasste und seine Beine nachgaben. Erneut fiel er auf die Knie, gelähmt von dem paralytischen Schock, der aus Jerecs Richtung gekommen war. Es war vorüber.<br />
<br />
Irgendwie gelang es dem Jedi-Meister, die Augen zu seinem Gegenspieler anzuheben. Ein groteskes, höhnisches Lachen schallte ihm entgegen, während Jerec mit seinem Schwert ausholte. Die Stimme eines alten Lehrers hallte in Rahns Kopf wider, dumpf und wie die Dämmerung einer längst vergessenen Zeit. Dann sah er nur noch die leuchtende Einöde der Sterne vor seinem inneren Auge, als die blutrote Klinge ihm den Kopf vom Hals trennte.]]></content:encoded>
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