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		<title><![CDATA[Echoes of the Empire - » Ehrenbürger «]]></title>
		<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/</link>
		<description><![CDATA[Echoes of the Empire - https://starwarsrpg.dryadris.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 14:26:05 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[Calin'thir - Hexe von Dathomir]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=766</link>
			<pubDate>Fri, 01 Jan 2021 20:27:23 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Name:</div> Calin‘thir<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Geburtsjahr/Alter:</div> 33 Standardjahre, 28 VSY<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Spezies:</div> Dathomiri<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Heimatplanet:</div> Dathomir<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Partei;</div> Nachtschwestern | Hexen von Dathomir<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Position:</div> Umherziehende Nomadin<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtbegabt:</div>Ja<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Stärken:</div>
Begabte Zauberweberin:<br />
Calin‘thir besitzt ein außerordentlich weitreichendes Verständnis für das Zusammenwirken jener kosmischer Energien, welche von anderen Angehörigen verschiedenster Religionen weitestgehend nur als „die Macht“ bezeichnet werden. Obgleich ein natürliches Talent und das sprichwörtliche Quäntchen Glück wohl eine Rolle spielen, entstammen jene Fähigkeiten die, die Hexen von Dathomir zu Schauergestalten zahlreicher Geschichten machten jedoch zum Großteil einem intensiven Studium unter strenger Aufsicht.  Obwohl zahlreiche dieser okkulten Wunder, im Vergleich zu den Techniken der Jedi und Sith einen eher primitiven, gar brachialen und ungeschliffenen Charakter besitzen und in ihrer Grundform simpel zu verstehen und zu wirken sind,  greift Calin‘thir bei komplexeren Anwendungen auf verschiedenste Medien zurück, um jene ungezügelten Kräfte nach ihren Vorstellungen zu formen. Denn: so mächtig diese urtümliche Manifestation der Macht auch sein mag, so instabil und gefährlich sind die schrecklichen Energien die sich darin verbergen auch für sie.<br />
<br />
Zähigkeit:<br />
Die Heimatwelt der Machthexen ist kein sonderlich einladender Ort und wird von einer Vielzahl tödlicher Kreaturen bewohnt, an deren Spitze wohl der gefürchtete Rancor steht. Doch auch die zerklüfteten Gebirgszüge, fauligen Senken und dürren Steppen können ein jähes Ende herbeiführen.    Calin‘thir lernte seit jeher mit diesen Widrigkeiten zu leben und wurde von dieser lebensfeindlichen Umgebung geprägt. Daraus resultieren eine gute Ausdauer, Muskelkraft, und ein gewisses Maß an Schmerztoleranz, welche von der ein oder anderen Narbe, Bissspur und Verbrennung bezeugt wird.<br />
<br />
Bewusstsein:<br />
Calin‘thir ist sich ihrer Umgebung sehr bewusst und reagiert empfindlich auf Veränderungen in ihrem Umfeld. Daraus ergibt sich eine überaus starke Neugierde gegenüber unbekannten Gegenden, Kreaturen oder Personen, die sie erkunden, oder aber verstehen will. Im Weg steht ihr dabei, mal mehr mal weniger ihr eigener Stolz und ihre Sturheit, insbesondere dann, wenn sie Dinge nicht aus eigener Kraft heraus begreift. Eine starke Bindung, zu unbekannten Orten, ist jedoch nötig um hinter den illusorischen Schleier des kosmischen Chaos zu blicken und die Wirklichkeit zu erkennen.<br />
<br />
<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Schwächen:</div>
<br />
Unwissend:<br />
Calin‘thir besitzt so gut wie kein Wissen darüber, was jenseits ihrer Heimatwelt geschieht und betrachtet dies gemeinhin auch nicht als Nachteil – in ihrem Leben hatte sich die Galaxis nur sehr selten für ihren Planeten interessiert, obgleich der letzte Besuch außerweltlicher Wesen einen grausamen Eindruck hinterlassen hatte. Doch Gethzerions Streben nach größerer Macht, deren Motivation sich die Dathomiri nicht erklären kann und jene unheilvollen Schiffe, die seit so vielen Jahren vor dem Mond Dathomirs kreuzen, geben ihr das Gefühl, etwas entscheidendes zu übersehen. Ihr durchaus stattliches Wissen über ihre Heimat genügt nicht mehr, um diesen gefühlten Schleier der Bedrohung, der sich herabzusenken beginnt, zu zerreißen, was die Hexe mit einem mulmigen, sogar schutzlosen Gefühl zurücklässt. Ferner sind ihr viele Dinge, die zum Alltag der meisten Bewohner dieser Galaxis gehören fremd: angefangen von Terminals, über Gepflogenheiten bis hin zu Gesetzen, stellen sie diese Dinge vor ein Rätsel.<br />
<br />
Überheblichkeit:<br />
Obwohl die Dathomiri sich tatsächlicher Gefahren durchaus bewusst ist, neigt sie – aufgrund ihrer Unwissenheit über alles, das über ihren Heimatplaneten hinausgeht – viele für sie unerklärbare Bedrohungen oder Ereignisse nicht zur Gänze ernst zu nehmen oder wähnt sich oft in einer Position  diesen entrinnen zu können. Dies geschieht weniger aus böswilliger Arroganz heraus, sondern ist vielmehr dem Umstand geschuldet, dass ihr Volk diesen Planeten seit Urzeiten bewohnt und bis dato noch jede Widrigkeit überstanden hat. Aus ihrer Logik und ihrem Erfahrungsschatz schließend, bedeutet das, dass jegliche Bedrohung von außen an der Macht der Hexen zerbrechen würde. Im Grunde ist sie selbst ein Stück weit in jenen Schauergeschichten gefangen, die sich abgehalfterte Spacejockeys in heruntergekommenen Cantinas erzählen.<br />
<br />
Ausgestoßene:<br />
Gemeinhin bedauert es Calin‘thir keinesfalls zu den Nachtschwestern zu gehören, so hat doch alles auf ihrer Welt seinen Platz und seine Bedeutung. Doch nachdem sie sich, im Zuge von Gethzerions Aufstieg, von eben jener mächtigen Clanmutter losgelöst und distanziert hatte, ist die Nachtschwester auf ihrer Heimatwelt weitgehend isoliert und ohne wirklichen Beistand – während viele andere Clans sie wohl im besten Falle ignorieren würden, sähe es Gethzerion wohl weitaus lieber, wenn die eigenwillige Hexe in den Schoß der Familie zurückkehren würde. Mehr noch, ahnt sie nicht einmal ansatzweise, mit welcher Mischung aus, Furcht, Abscheu und Verachtung der Großteil der Galaxis jenen gegenüber steht, deren Fähigkeiten gemeinhin als unnatürlich gelten, geschweige denn, dass selbst der Führer eines galaktischen Reiches offenbar solche Furcht vor ihnen besaß, dass der komplette Planet isoliert wurde.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Aussehen</div>
<hr class="heading_hr">
Obgleich sich ihre Anatomie nicht unterscheiden mag, scheint eine Dathomiri, auch Calin‘thir, immer ein wenig entrückt von dem zu sein, was gemeinhin als menschliche Spezies bezeichnet wird. Mag es nun an ihrem fahlen Hautton liegen, die Aura mächtiger Kräfte, die selbst erfahrene Jedi-Meister nur als fantastische Wunder bezeichnen können oder auch an diesem gebrochenen Basic, gespickt mit einem starken paekischen Akzent liegen – etwas in diesem Gemisch lässt vermuten, dass durch die Adern der Dathomiri nicht nur menschliches Blut fließt. Ihre Physiologie dagegen würde in das breite Spektrum menschlichen Durchschnitts passen: eine Senatorin des galaktischen Senats mag zwar schlank sein, doch Calin‘thir besitzt darüber hinaus jene körperliche Fitness und Kraft, die das Leben auf einer gefährlichen Welt, ohne Annehmlichkeiten ganz selbstverständlich mit sich bringt. Ihr Gang verrät, dass sie sich auf der Seite des Jägers wähnt und nicht etwa der Beute. Einige schlecht verheilte und behandelte Bissspuren und Narben scharfer Klauen auf ihrem Körper, weisen daraufhin, dass sich bereits so mancher Möchtegernjäger getäuscht hatte. Ihre Hände weisen Brandspuren missglückter Zauber auf, sind Zeugen, eines anstrengenden und entbehrungsreichen Lebens.<br />
<br />
Auffallend mögen auch die aschblonden, langen Haare sein, sowie die geschwärzten Lippen und die unergründlichen Tiefen der dunklen Augen. Von den komplexen Tätowierungen, mit denen die Machthexen und insbesondere die Nachtschwestern in Verbindung gebracht werden, ist bei Calin‘thir jedoch nur wenig zu sehen: nur zwei schmale Symbole, welche ihre eigene Mutter ihr gewidmet hatte, sind zur Linken und Rechten ihres Mundes zu sehen. Sie lehnte eine Claninitiation durch Gethzerion ab und erhielt somit auch keine weiteren Weihungen – möglicherweise, ein Akt der Schmach und Schande verdeutlichen sollte; sollte jeder sehen, dass sie zu niemandem gehörte. Calin‘thir selbst maßt sich eine eigene Weihe jedoch nicht an und so ist, bis auf einen starken und kontrastreichen Lidstrich, nur wenig, was an  die Totenschädelfratzen ihrer Schwestern erinnert.<br />
<br />
Die Kleidungswahl der Dathomiri ist in ihren Augen nichts spektakuläres und stellt einen Mix aus leichten und schweren Stoffen dar: einen Kompromiss um ihre Agilität nicht zu behindern, aber doch vor schlechter Witterung gefeit zu sein. So trägt sie simple, dunkle Stofftunika, eine Gugel, die den Großteil ihres Oberkörpers, sowie ihre Schultern bedeckt. Der dichte Stoff und die Kapuze schützen dabei vortrefflich gegen Unwetter und kühle Nächte. Darunter befindet sich eine Weste aus gegerbtem Tierleder, sowie dünne, dunkle Stoffstulpen, die ihre Unterarme bedecken, die Hände jedoch frei lassen. Komplettiert wird ihre Kleidung durch eine Hose, aus demselben Tierleder wie auch die Weste und einem paar haltbarer, wenn auch sehr abgetragen anmutender Stiefel. In den zivilisierten Teilen der Galaxis gäbe Calin‘thir wohl eine äußerst armselige Erscheinung ab.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
<hr class="heading_hr">
Der Umgang mit ruinösen Mächten, okkulten Beschwörungen und kosmischen Zaubern bedarf eines starken und standfesten Geistes, der in diesem tosenden und stürmischen Meer der Macht überdauern kann, ohne zu vergehen. Calin‘thir besitzt eine überaus hohe Willensstärke, die sich nicht nur in einem sturen Dickschädel manifestiert, sondern auch darin nicht aufgeben zu wollen. Ihrer Auffassung nach, gebietet vornehmlich der Wille über das Schicksal; über die Waagschale von Leben und Tod – Gefahren und äußere Umstände sind Widrigkeiten, die diesen Willen und die Entschlossenheit immer wieder aufs Neue testen. Dathomir verlangt diesen Kampf jeden Tag – und Calin‘thir kämpft immer noch, nicht nur für sich, sondern, so glaubt sie, für jede ihrer Schwestern. Sie glaubt, dass Gethzerions Weg der Falsche ist, dass eine offene Konfrontation mit den übrigen Clans zu nichts außer sinnlosem Sterben führt. Macht um der Macht willen anzuhäufen scheint ihr ein fehlgeleitetes Motiv, doch ist sie außerstande, einen anderen Zweck für dieses Handeln zu erkennen. Trotzdem sucht die Dathomiri keine offene Konfrontation mit der Clanmutter, sie respektiert die Traditionen: eine Tochter, tötet keine Mutter, erst recht keine Mutter von so Vielen. Stattdessen sucht die Nachtschwester nach Verständnis, das Wissen darum, dass sie die Notwendigkeit des Handelns ihres Gegenübers, erkennen lässt.<br />
<br />
Tief verankert sind aber auch bindende Gefühle, die traditionelle Pflicht niemandem im Stich zu lassen, der sich seinen Platz in der Familie verdient hat.. Selbst wenn Calin‘thir keine großen Sympathien für die betroffene Person hegt, ist sie durchaus in der Lage diese Befindlichkeiten zu verdrängen – im Erwarten, dass es auch jemand für sie tun würde. Respekt und Offenheit sind der Dathomiri außerordentlich wichtig – einem Zabrak, der seinem toten Bruder vor die Füße spuckt, weil er ein Feigling war, würde sie ebenso mit Verständnis begegnen, wie der Tote die letzten Riten und ein anständiges Begräbnis. Es ist ein Akt der Balance – alles geschieht aus Gründen, aber sie ist nicht diejenige, die den Richtspruch darüber fällt, ob der Grund angemessen war, oder nicht. Dreiste Lügen und Hohn, Verachtung und Unehrlichkeit dagegen vernebeln ihren Geist und graben tiefe Tunnel, hin zu einem fürchterlichen Zorn. Denn auch wenn Calin‘thir sich eher als Beobachterin sieht, als jemand der zwar kommentiert, aber nicht urteilt und sogar weltoffen erscheinen mag, so kann sie doch ebenso erbarmungslos und niederträchtig sein. <br />
<br />
Mit Argwohn begegnet sie Fremden, Vorsicht, geboren aus der Ankunft des, wie sie ihn nennt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eisernen Schlächters</span> . Davon, das der gefürchtete Droidengeneral Grievous seit mehr als zwei Jahrzehnten tot ist, weiß die Dathomiri nichts. Die Schiffe im Zwielicht der Welt deutet sie als seine Vorboten, die sich anschickten vielleicht schon bald eine neue, noch größere Heerschar an Kriegern hinab zusenden. Angst dagegen empfindet sie nur wenig, Calin‘thir respektiert starke Kämpfer, die den Willen aufbringen, sich dem Schicksal zu stellen – möge es nun ihr verderben bedeuten oder das ihres Widersachers.<br />
Dennoch ist ihr Furcht nicht fremd, auch wenn es ambivalent erscheinen mag, verspürt die Nachtschwester in Konfrontationen durchaus Furcht, aber sie darf nicht lähmend wirken, sich nicht wie eine schwere Bleikette um die Füße legen, sondern muss Verstand und Wahrnehmung schärfen und sie nicht verdunkeln.<br />
<br />
Ihr größter persönlicher Makel ist wohl eine gewisse Begriffsstutzigkeit, gegenüber allem ihr Unbekannten, zwar mag es nachvollziehbar sein, dass eine Person von einer derart von Technologie entfremdeten Welt wie Dathomir nicht weiß wie sich Sprungrouten berechnen, so nervenaufreibend und müßig mag es sein, über die Notwendigkeit zu diskutieren. Calin‘thir hat die besonders schlechte Angewohnheit, ihr Leben, ihre Erfahrungen und ihre Kultur als Schablone für alles Mögliche zu verwenden und mag damit Jenseits von Dathomir auf allerlei Dinge treffen, die nicht in dieses Schema passen, oder sich damit erklären lassen. Gemeinhin mag das zwar kein Problem sein, doch für gewöhnlich gibt sich die Nachtschwester erst zufrieden, wenn es für sie einen tieferen Sinn ergibt. Das bestmögliche Ergebnis wäre in solchen Fällen wohl, dass sich die Dathomiri zwar oberflächlich damit abfindet, es aber weiterhin als sinnfrei und verschwendet betrachtet.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Verständnis der Macht</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Kampfstil[e]:</div>
Schattenmagie – Zauberweberin<br />
Anders als die Jedi und Sith, die sich mit ihren anmutigen Waffen beeindruckende Duell liefern, benötigt Calin‘thir ein solches gar nicht, um wehrhaft zu sein. Sie ist die Waffe. Ihre Hände sind die Tore für den Fluss der Macht, der sich durch ihren Körper windet, ihr Geist ist der Gott, der diesem Fluss seine Form gibt, ihr Wille das Sprungbrett dieser Mächte, zurück in die Wirklichkeit.<br />
Die Philosophie hinter den gefürchteten Zaubern ist eine sehr einfache: so speist sich alle Kraft aus einer bestimmten Quelle. Diese Quellen selbst, teilen sich in drei sehr einfache Kategorien:<br />
<br />
1. Das Universum selbst: mit seiner brachialen Kraft bringt es Welten zum Einsturz und rüttelt an den Fundamenten der Ewigkeit. Diese Quelle der Macht lässt sich beinahe überall finden: in den Wäldern, die aus einst überfluteten Ebenen sprossen, den mächtigen Hängen uralter Gebirge, selbst im gegossenem Durastahl kilometerlange Raumschiffe.<br />
<br />
2. Das Leben: hierzu gehört alles empfindungsfähige Leben, dass sich gegen die zerstörerische Natur des Universums behaupten muss – von verdurstenden Banthas in der Wüste Tatooines, bis hin zu den unbescholtenen Bürgern Coruscants.<br />
<br />
3. Der Tod: Alles Leben endet im chaotischen Strudel des Univerums – schlussendlich wird die Banthakuh verdursten, der unbescholtene Bürger friedlich einschlafen. Das Leben ist endlich, denn es liegt in der Natur der Macht es ebenso zurückzunehmen, wie sie es einst gab.<br />
<br />
Während Jedi und Sith diese Mächte versuchen direkt zu beeinflussen, geht Calin‘thir dafür einen Umweg; Energien verschwinden nicht einfach und selbst die Toten hinterlassen ein Echo im kosmischen Gefüge. Die Nachtschwester nimmt diese Kraft zuerst in sich auf, macht sie zu einem Teil von sich, ehe der Aspekt der Macht ihrem Willen unterworfen und zurück in die Galaxis entlassen wird.<br />
Obgleich vielfältig in der Anwendung, bestimmt die Quelle Grundlegende Eigenschaften eines Zaubers:<br />
<br />
1. Das Universum: Zauber die diese Kraft in die Wirklichkeit zurückschleudern, besitzen einen destruktiven Charakter, der aber auch mit Veränderung interpretiert werden kann.<br />
<br />
2. Das Leben: Die Zauber des Lebens sind ein schrecklicher Handel, der auf Kosten der entzogenen Energie Schutz und Heilung bietet. Dabei gilt vorrangig: je größer das Opfer, desto größer der Effekt. In der Regel ist das einfache Ziehen der Mächte des Lebens niemals tödlich und nicht im Ansatz mit den Techniken wie dem Lebensentzug oder gar dem Todesfeld vergleichbar, obwohl ihre Ähnlichkeit diese in Laienaugen wohl gleichermaßen verwerflich macht.<br />
<br />
3. Der Tod: Der Tod bietet schwache Echos der Totenwelt und dient vornehmlich als Grundlage der Verschleierung und Illusion, doch bringt er sein wahres Potenzial oft erst in Verbindung mit anderen Quellen zum Vorschein.<br />
<br />
Calin‘thirs Kampfstil beruht also auf diesen, in seiner Urform einfach zu befolgendem Prinzip und entfaltet seine tatsächliche Kraft und Komplexität erst mit Willen und Weisheit. Darüber hinaus gilt die wichtigste Regel:<br />
<br />
Der eigene Körper ist ein sehr endliches Gefäß und nur begrenzt in der Lage diese ungezügelten Kräfte zu kontrollieren. Eine Überladung durch die Macht, ohne diese im gleichen Maße wieder abzugeben, kann ebenso schmerzhaft enden, wie eine Blasterpistole, die in der Hand explodiert. Calin‘thir hat diese leidvolle Erfahrung bereits mehr als einmal gemacht – die Anwendung erfordert also auch einen ruhigen Geist, der sich seiner eigenen Grenzen bewusst ist.<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Studienschwerpunkt:</div> Die Dathomiri befasst sich zur Gänze mit der Macht. Nicht etwa, um diese zum Selbstzweck anzuhäufen, sondern weil dahinter möglicherweise der unausgesprochene Wunsch steht, ihr Volk einmal selbst anzuleiten. Calin‘thir ist sicher ihrer Unvollkommenheit als Anführerin bewusst – sie will ihre Schwestern beschützen und verstehen, will die Galaxis selbst begreifen, um entscheiden zu können, welcher Weg der Richtige ist, welchen Weg ihr Volk gehen muss, um auch die nächsten Tausend Jahre zu überleben. Und obwohl viele ihrer Fähigkeiten sich wohl aus einem dunklen Kern speisen, ist Selbstsucht ihr dennoch fremd. <br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtausprägung:</div>
Schattenmagie<br />
Während die einfachen Prinzipien ihren Kampfstil prägen, ist die Ausübung der Magie in ihren Händen weitaus komplizierter und verschlungener. Viele ihrer Fertigkeiten lassen sich nicht klar voneinander trennen, sondern bilden flüssige Synergien und koexistieren in einer Wechselwirkung miteinander – denn schließlich gibt es nur die Macht und ein jeder wäre ein Narr, der versucht diese von sich selbst zu trennen.<br />
<br />
Die wichtigste Technik im Umgang mit den sagenumwobenen Kräften der Dathomiri ist wohl das <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erden</span>. Nichts könnte schlimmer sein, als ein Körper, voll geladen mit den Mächten des Kosmos, der unter dieser Urgewalt kollabiert. Der Anwender muss sich als einen Leiter, als eine Art Energiepylon sehen, der überschüssige Energien zurück in die Umwelt lenkt und den instabilen Kräften im Inneren, eine trügerische Balance verschafft. Calin‘thir hatte dafür, insbesondere in jungen Jahren, hart trainieren müssen, denn sich der Welt und ihrem Fluss bewusst zu sein, bedeutet nicht, sich von ihr ablenken zu lassen.<br />
Offensiv ist die Dathomiri dazu in der Lage, die knisternde Kraft grün schimmernder Blitze in einem konzentrierten Stoß mit hoher Einschlagwirkung, auf ihre Widersacher zu entladen. Anders als die Machblitze der Sith, ist dieser ursprüngliche <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Impuls</span> jedoch weitaus formbarer – so kann die elektrische Entladung unter anhaltender Nutzung der Kräfte des Universums, dem Zauber ein kanalisierender Charakter verliehen werden, der Feinde in einem elektrostatischen Netz einspinnt. Gelingt es Calin‘thir gar die  Lebensfunken ihrer Feinde zu verweben, verfällt der Zauber in eine Kettenreaktion und entlädt sich über das gesponnene Netz. Der Blitz brennt äußerst heiß und schmerzhaft und stellt in etwa ihre Lebensversicherung dar.<br />
Zu ihrer Verteidigung zapft die Machthexe ihr umliegende Quellen des Lebens an und nutzt deren Energie als eine Art <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Barriere</span>. Diese Barriere ist in etwa mit der Blasterabwehr der Jedi vergleichbar – grüne Geisterschleier wehren Geschosse ab, müssen allerdings durch ihre Hände gelenkt werden. Zwar wird auf Dathomir in der Regel nicht viel geschossen, doch hat Calin‘thir nie den Anblick der Gewehre vergessen, als der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eiserne Schlächter</span> ihre Welt betrat und Mutter Talzins Schutzschild an jenem Tag gab die Grundidee für diese simplifizierte Form. Die kreuzenden Schiffe im Orbit geben ihr indes Recht, dass der Krieger und seine Armee zurückkehren mochten und so war es nur richtig, angemessen darauf reagieren zu können.<br />
Calin‘thir besitzt eine einfache, jedoch ebenso schreckliche Methode zur <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heilung</span>, bei welcher sie die Fäden des Lebens miteinander verknüpft und einen Tausch initiiert. Schrecklich deshalb, da sich stets die Frage stellt, ob es gerecht ist, einen Baum vom Parasitenbefall zu reinigen, wenn dafür ein Beet prachtvoller Blumen ihr Leben geben muss – doch so gestaltet sich Leben: es ist ein Austausch und irgendwer würde stets den Preis zahlen müssen. Die heilenden Energien zu leiten erfordert allerdings große Anstrengung, welche die Dathomiri mit einem sanften Gesang zu kompensieren versucht, welcher für Verwundete zwar durchaus auch angenehm sein kann, vornehmlich aber dazu dient ihre eigene Balance zu wahren. Diese Kräfte lassen sich ebenso gut in die Toten leiten, auch wenn Calin‘thir davon Abstand nimmt – zumal sie ohnehin nicht zu viel mehr in der Lage ist, als ein paar Muskeln zucken zu lassen. Selbst wenn mehr möglich sein sollte, würde sie die faulenden Kreaturen doch nur schwer als etwas Lebendes anerkennen können.<br />
Die Kräfte des Todes dienen vorrangig dazu, den Schleier zwischen dem was war, dem was ist und dem was sein wird zu zerreißen. Die arkanen Energien, kombiniert mit sehr persönlichen Besitztümern, die als Medium dienen, erlauben sehr prägnante Einblicke in die Vergangenheit des Besitzers und ermöglichen Schein von Sein zu trennen. Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Blick hinter den Schleier</span> ist jedoch keine echte <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vision</span>, zeigt er doch nur was war, und nicht was ist oder sein wird. Unter Zuhilfenahme der Kräfte des Kosmos und des Lebens, kann es jedoch möglich sein, Blicke in eine mögliche Zukunft zu erhaschen. Die Bindungen und Verknüpfungen sind jedoch derart komplex, dass sich Calin‘thir bestenfalls als novizenhafte Laie versteht.<br />
Zwar nimmt die Dathomiri von der Manipulation der Toten Abstand, ist selbst aber nicht scheu davor, sich in eine Aura der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verwesung</span> zu hüllen. Die Illusion einer modernden Leiche wirkt nicht nur abstoßend, sondern ermöglicht vor allem ein sehr überzeugendes Possenspiel, wenn es darum geht sich tot zu stellen. Denn sie weiß durchaus, dass eine offene Konfrontation, nicht immer die beste Lösung ist. <br />
<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Beziehung zur Macht:</div>
Die Ansichten der Machthexe zu jenem all umspannendem Phänomen, das so kurz und grob als „die Macht“ bezeichnet wird, sind bestenfalls ambivalent und Kreisen stark um den Aspekt der Balance. Dieses chaotische, ursprüngliche Ungetüm kosmischer Energien ist mindestens ebenso Widersacher, wie auch Kanal. Es erlaubt ihr sich gegen die feindselige Umwelt zu behaupten, obgleich die Macht im selben Zuge auch Teil dieser Umwelt ist, die versucht sie zu töten. Calin‘thir sieht es als einen Kampf um Dominanz an, als einen Test der Willensstärke, zu dem sie tagtäglich gefordert wird. Gelingt es ihr nicht de tobenden Urgewalten zu unterwerfen, wird sie von ihnen vernichtet werden – ob in Form eines hungrigen Nydak oder durch einen Erdrutsch. Gleichsam nimmt sie Abstand davon, die Macht als einen Feind zu sehen, den es zu töten gilt, denn gewissermaßen gleicht diese Beziehung eher einem Wettstreit, bei dem lediglich alle zur Verfügung stehenden Mittel erlaubt ist und lediglich der eigene Verstand und die eigene Moral über den Einsatz der Mittel entscheiden. Calin‘thir differenziert daher auch nicht in hell und dunkel, tatsächlich ist ihr dieses Konzept zur Gänze fremd. Richtig und Falsch, Moral und Anstand sind von lebenden Wesen erdachte Konzepte – die Macht interessierte derlei nicht, denn sie ist lediglich, was sie sein soll. Ihrer Meinung nach gibt die Macht auch kein Schicksal vor, sondern stellt ihre Herausforderer vor Hürden. Zwar hat alles Handeln seinen Zweck, aber die Macht ist dabei nicht die Weichenstellerin, sondern lediglich jene Hand, die es überhaupt erst ermöglicht zu handeln und nicht etwa in Ohnmacht und Dunkelheit zu taumeln.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Biographie</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">The Crimson Kingdom</span><br />
<br />
Wie viel sind galaktische Ereignisse wert, wenn sie niemand beachtet? Auf jenem abgeschiedenen Planeten irgendwo im äußeren Rand, um den die wildesten Geschichten kursierten, sicherlich nicht viel. An diesem Ort wurde Calin‘thir geboren: Dathomir. Ein beständiger roter Schleier tauchte die Welt in mystisches Licht, gegen das die hochtechnisierten Kernwelten so blass und unecht wirkten. Sie wurde bereits, als zweitälteste von fünf Geschwistern, als Ausgestoßene geboren. Irilla, ihre Mutter, war eine Nachtschwester und somit blieben ihr automatisch Türen verschlossen, die sich nie würden öffnen lassen. Calin‘thir hatte das nie hinterfragt, selbst dann nicht, als sie alt genug war, es zu begreifen – alles wird, wie es sein soll. Und es war auch nie wichtig. Sie hatte ihre Mutter, die sie liebte, die junge Dathomiri hatte Geschwister, die sie ebenso liebte und schließlich Clanmutter Talzin, die sie alle zusammenhielt. Nein, die Nachtschwestern waren keineswegs Ausgestoßen, sie waren ihre eigene Familie, ihre Bindungen zueinander nicht weniger stark als jene der Schwestern des Singenden Berges. Doch ein Leben auf einer solchen Welt verlangte nach dieser Stärke, einer Welt, in der alptraumhafte Chirodactyls mit ihren Schwingen die Sonne verdunkelten, Nydaks verbissen um ihre nächste Mahlzeit kämpften und riesige Rancors die Jagdgefilde dominierten. Doch wo die Natur sie mit roher Gewalt einzuschüchtern versuchte, konterten die Schwestern mit nicht weniger schrecklichen Zaubern und heimtückischen Listen. Calin‘thil musste früh lernen, sich mit diesen arkanen Mächten vertraut zu machen, deren Kräfte ihren Verstand noch weit überstiegen.  Irilla und Talzin indes waren so strenge Lehrerinnen, wie sie auch liebende Mütter sein konnten. Die Kritik war scharf und direkt und mehr als einmal missglückten Zauber und ließen tiefe Brandnarben zurück. „Mahnmale des Versagens“, hatte Irilla sie genannt. Aber auch Zeugen und Zeugnis mit welch chaotischen Mächten die Nachtschwestern hantierten. Aber in ihrer Kindheit lauerten auch noch weit schrecklichere Prüfungen, deren Ankunft durch das Auftauchen einer verloren geglaubten Schwester, Asajj Ventress, in die Wege geleitet wurden. Vielleicht hatte Irilla die drohende Gefahr eher gespürt als Talzin, vielleicht misstraute sie auch nur einer Tochter, die ihrer Heimat, ihrer Gemeinschaft den Rücken zugekehrt hatte und erst zurückkam, als sie bemerkt hatte, dass die Galaxis ein größerer Räuber war als sie. Calin‘thir verstand es nicht, begriff nicht worüber Irilla und Talzin in den folgenden Tagen so heftig stritten und so tiefe Furchen in die Gemeinschaft rissen. Doch als stählerne Kolosse sich hinabsenkten, ihre Pforten öffneten und blecherne Krieger zu Hauf hinausströmten, als der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eiserne Schlächter</span> mit seinen funkelnden Schwertern hervortrat, blieb Irilla standfest: „Ich und meine Kinder sterben nicht für dieses dumme Gör!“, fauchte sie der älteren Hexe entgegen. „Wir haben hier keine Zukunft, Mutter Talzin! Unsere Gemeinschaft hat hier keine Zukunft! Kämpft, wenn Ihr wollt. Wir werden Euch ehren. Doch wir werden auch weitermachen. Heute werden nicht alle Nachtschwestern fallen!“ Zu ihrer Überraschung, erhob Talzin keinen Einspruch, forderte allerdings auch niemandem dazu auf, sich vom drohenden Untergang abzuwenden. Es war einerlei, sie waren bereits Ausgestoßen, es bedeutete nichts, wenn sie ging. Verantworten musste Irilla sich nur vor ihrem eigenen Gewissen. Vielleicht auch irgendwann vor ihren Kindern, wenn sie irgendwann fragen sollten „Warum hast du Mutter Talzin nicht beschützt? Warum hast du unsere Schwestern im Stich gelassen?“ Und diese Möglichkeiten genügten als Strafe, es würde ebenso das Herz zerreißen, wie der Schnitt eines Schwertes dieser Blechmarionette.<br />
Und die Bande zur Gemeinschaft waren stark, wie Irilla zugeben musste – nur Calin‘thir und Nadari  begleiteten sie, nur zwei ihrer fünf Kinder, die mit ihr in die lebensfeindliche Ödnis dieser grausamen Welt zogen und diesen Ort, der solange wie ein Zuhause wirkte, hinter sich ließen. Nicht für lange, nein, nach diesem sinnlosen Kampf, einige Nächte danach würden sie wiederkehren und die Toten ehren, sie anständig bestatten und ihnen die Salbungen und Riten zukommen lassen. Doch nun war Eile geboten, als Talzin eine beeindruckende Verteidigung manifestierte und rot fauchendes  Feuer an ihrer Barriere zu Funken zerstob. Aber am Ende würde es nicht reichen. Am Ende kommt es stets, wie es kommen soll.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Nun stand ich in diesem Grab. Selbst Wochen, Monate danach stand ich als Einzige und hielt Wache für unsere Toten. Drei meiner Kinder sind tot – zwei fielen diesem Irrsinn zum Opfer. Meine Jüngste, Nadari, fiel einem Nydak zum Opfer. Von Res‘tari fehlt jede Spur. Wie von so vielen, wie von Talzin, wie von Asajj. Und während Calin‘thir sich den Toten widmet, mit so viel Liebe und Würde, als wären sie noch immer hier, denke ich nach. Wohin sind sie gegangen? Warum kamen sie nie zurück? Sind wir wirklich die letzten der Nachtschwestern? Ich gestehe, ich habe Angst. Nicht um mich, wohl aber um meine Tochter. Denn wenn mein Ende naht, wird sie vielleicht die einzige sein, die letzte, in diesem scharlachroten Königreich. Doch wir sind keine einsamen Wölfe. Unsere Stärke entspringt der Gemeinschaft und wie soll eine Tochter stark sein, wenn es ihr an Gefährten fehlt?“</span> – Irilla nach dem Angriff der Konföderation<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mother</span><br />
<br />
Eine trügerische Stille senkte sich auf der Welt hinab, nachdem der schützende Schleier zur Galaxis selbst auf brutale Weise zerrissen wurde. Selbst jetzt, als junge Erwachsene, konnte Calin‘thir die fürchterlichen Ereignisse jener Nacht, nicht vollständig abschütteln. Doch nun war ihr Dasein eine ziellose Existenz, sie kämpften mit dieser harschen Welt um ihr Überleben und fragten sich doch insgeheim <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wozu</span>? Irilla gewährte ihr tiefe Einblicke in die wahnsinnigen Energien des Kosmos, dieses urgewaltige Unwetter, das die Existenz selbst fortzuspülen vermochte. Das Leben und selbst der Tod schienen so unendlich Komplex, dass es beinahe unmöglich war, den Fäden des Seins zu ihrem Ursprung zu folgen. Und was würde dort warten? Eine höhere Weisheit oder nur die bittere Wahrheit, dass Leben selbst eine beinahe marginale Bedeutung für das Geflecht des Universums hatte? Calin‘thir wusste es nicht und Irilla gab keine Antwort – entweder ebenfalls aus Unwissenheit heraus, oder aber, weil die Ergründung okkulter Geheimnisse sie ablenkte, sie wegführte von den Gedanken allein und verloren auf dieser Welt umherzuirren. Die Zeit indes, lief unablässig weiter und wäre ihre Füße sie durch endlose Einöden, zerfurchte Canyons und Siedlungen einheimischer Zabraks, die als Nachtbrüder bezeichnet wurden trugen, spürte auch Irilla, dass ihre Lebenszeit, sich dem Ende zuneigte. Darin lag kein Bedauern und keine Trauer, es war das natürlichste auf dieser Welt, dass alle Dinge, zu ihrem Ursprung zurückkehrten. Wenn sie etwas verspürte, so war es wohl am ehesten ein Anflug von Enttäuschung. Enttäuschung darüber, dass sich ihnen niemand ihrer verlorenen Schwestern gezeigt hatte. Hatten die Winde Dathomirs die Überlebenden tatsächlich so weit verstreut, dass es kein zusammenfinden mehr gab? Sie kannte die Antwort darauf nicht. Oder war es ihr schlichtweg nicht bestimmt in einen Zirkel zurückzukehren? War dies die Strafe dafür, nicht mit den anderen gestorben zu sein? Und würde dieser Fluch auch ihrer Tochter gelten oder nur ihr selbst?<br />
Sie lag auf ihrem Sterbebett, ein einfaches Gestell aus Holz und blickte in die seltsam lebendig funkelnden Sterne hinter dem roten Schleier. Calin‘thir bereitete die Begräbnisriten vor. Mit größter Sorgfalt ging die nunmehr erwachsene Dathomiri dieser Aufgabe nach und wie auch ihre Mutter, so fand sich in ihr kein Bedauern. Sie hatte gelebt, nun würde sie sterben – es kam, wie es kommen sollte. So, wie auch ihr eigenes Ende irgendwann kommen sollte. Sie liebte ihre Mutter, respektierte sie für ihre Entscheidungen, doch mit ihr, würde auch ihre große Mentorin gehen. Nach Talzin. Nach all den anderen. Doch stand es ihr nicht zu, ihren schwindenden Geist, an diese Welt zu ketten. Sie würde nicht sterben, wenn Calin‘thir nicht bereit wäre diesen Weg weiter zu beschreiten,  zu verstehen, warum und wie der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eiserne Schlächter</span> diese Welt so sehr aus der Balance geworfen hatte. Irilla hatte einmal gesagt, dass es nicht nur ihre Welt beträfe, sondern, dass die Galaxis selbst aus ihren Fugen glitt – angestoßen durch Mächte, deren Namen sie nicht kannte, deren Ursprung sie nicht sehen konnte und deren Motivation sie nicht verstand. Calin‘thir stellten diese Worte vor ein Rätsel. Denn was immer ihre Mutter gesehen hatte, blieb ihren eigenen Augen verborgen und ließ sie seltsam unbeholfen im Dunkeln tappen.<br />
Irilla spürte wie ihre Tochter mit den Salben und Leinentüchern zu ihr herüber trat und vernahm den sanften Gesang, der sie auf ihrer Reise ins Jenseits begleiten. Es war nun Zeit die Augen zu schließen, es war Zeit, das Zepter der Führung an ihre Tochter zu übergeben – möge die Zukunft ihr einen klaren Blick bescheren.<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Schämst du dich nicht, Res‘tari? Eine Tochter sollte ihre Mutter mit Respekt und Würde verabschieden. Du warst nicht einmal hier, sondern kommst jetzt, nachdem sie gegangen ist, aus den Schatten gekrochen!“<br />
„Und schämst du dich nicht, Calin‘thir? Sollte eine Tochter die Entscheidung ihrer Clanmutter anzweifeln? Sollte eine Tochter sich selbst in den Schatten verstecken? Du hast die Toten geehrt, doch wo warst du, als du die Lebenden hättest beschützen können?“<br />
„Du weißt, ich liebe dich, Schwester. Warum wurde unser Weg entzweit? Was geschieht mit unserem Volk?“<br />
„So, wie ich auch dich liebe. Doch es spielt keine Rolle mehr, Calin‘thir. Wir sind nicht entzweit. Folge mir. Folge mir zu Clanmutter Gethzerion. Unsere Gemeinschaft lebt. Du warst nur isoliert, in die Irre geführt. Denn selbst unsere Mutter ist fehlbar.“</span> - Calin‘thir und Res‘tari nach dem Begräbnis ihrer Mutter<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Edge of the Labyrinth</span><br />
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Hoffnung war lediglich wie ein schöner Traum, der jedoch verpuffte, sobald die Wirklichkeit über ihn hereinbrach. Im Zwielicht Dathomirs stand Calin‘thir und wägte ihre Optionen ab. Es war noch nicht lange,allerhöchstens ein paar Monate her, dass sie sich dem Zirkel dieser Clanmutter Gethzerion genähert hatte. Die jahrelange Isolation hatte sie zögerlich, sogar skeptischen werden lassen, selbst ihren Schwestern gegenüber. Die Dathomiri sah sich an diesem Ort mehr als ein Gast, eine Art Besucher, statt als Teil der Gemeinschaft. Irilla hatte vermutlich recht gehabt: die Galaxis streifte einmal mehr ihre Fesseln ab und begab sich auf einen irrigen Kurs, der nur schwer zu deuten war und was die Galaxis betraf, betraf alles in ihr, selbst diesen gemiedenen Randplaneten. In diesem labyrinthartigen Wirrwarr aus Möglichkeiten den Weg zu finden war schwierig, beinahe lähmend. Ein Zustand von Lähmung und Ohnmacht, der stets dann Auftrat, wenn die Saat der Zweifel erblühte. Sie hatte nur wenig mit der Clanmutter gesprochen, doch Gethzerion hinterließ in ihr kein gutes Gefühl, etwas schien nicht zu passen. Es schien beinahe, als hätte der späte Geist Talzins von ihr Besitz ergriffen, die so erpicht darauf war, eine bereits verlorene Schlacht zu schlagen und Calin‘thir fragte sich, was der Zweck dahinter sein mochte. Von sich selbst würde sie allerdings keine zufriedenstellende Antwort erwarten können. Und nun erfuhr sie von diesem irrwitzigen Vorhaben, Krieg gegen die anderen Clans führen zu wollen – welchem Geist entsprang dieser Wahnsinn, dieses Verlangen nach Tod und Zerstörung? Gethzerion rechtfertigte es mit simpler Rache: so, wie sie stets im Stich gelassen wurden, würden sich der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Singende Berg</span> und all die anderen verantworten müssen, würden aufgehen in einer Gemeinschaft, bis es tatsächlich nur noch DIE Hexen von Dathomir gab. Auf die Frage hin, ob sich die Clanmutter selbst als Hexenkönigin sah, entlud sich der Zorn der Hexe auf die Dathomiri. Calin‘thir war eine grobe, sogar gewalttätige Behandlung gewöhnt – so seltsam das für Bewohner anderer Planeten erscheinen mochte, so war es auf dieser harschen Welt normal. Letztlich würde Dathomir gegenüber jenen, die Schmerz und Verlust nicht kannten, keine Gnade zeigen. Doch Gethzerion schien anders, beinahe so, als ergötzte sie sich an dieser Gewalt, als ob Gehorsam ihr Geburtsrecht war und nicht etwa etwas, dass sie sich durch eine Weise Führung verdienen musste. Dennoch erhob Calin‘thir nie die Hand gegen die Clanmutter. Es stand ihr nicht zu und ihre Schwestern standen hinter Gethzerion. So mochte es also auch durchaus sein, das sie selbst nicht die Notwendigkeit dieses Handelns begriff und die ältere Hexe mit dem von ihr eingeschlagenen Pfad durchaus richtig lag. „Sieh hin!“, hatte sie einmal gesagt, hatte Calin‘thir gepackt und ihren Blick zu den Sternen gelenkt. „Sieh genau hin, erkennst du die Lichter, dummes Kind? Weißt du wer kommt? Dein Platz ist bei uns, deine Pflicht und Ergebenheit gebietet es!“<br />
War es tatsächlich nicht vorbei? Dieser Anblick beschäftigte die Dathomiri lange. Wie lange schon, kreisten die Schiffe, wie Aasgeier gleich, um den Planeten? Sie hatte ihnen nie Beachtung geschenkt. War es also das, was Gethzerion wollte, eine letzte Entscheidungsschlacht gegen den fürchterlichen Krieger und seine Zinnsoldaten? Oder rannte sie nur blind dem Echo Talzins hinterher, so erpicht darauf, dieselben Fehler wieder und wieder zu machen? Es passte noch immer nicht, Gethzerions Geschichten lotsten sie in mehr Irrwinkel, als das sie darin Antworten fand und Antworten würde es hier nicht mehr geben, nicht für sie.<br />
Calin‘thr ging und ließ diesen Zirkel in dem Wahnsinn spross hinter sich, unfähig, sich unterzuordnen, sah sie keine andere Möglichkeit. Doch anders als bei der Flucht ihrer Mutter, hatte sie ein Ziel: Sie wollte es verstehen: Sie wollte verstehen was mit ihrer Welt, der Galaxis selbst geschah, warum sie sich in den letzten dreißig Jahren mehr verändert hatte, als in den Jahrtausenden davor. Sie würde die Stämme der Zabrak besuchen und ihren Blick zu den Sternen richten. Ihr Platz war vorerst nicht mehr hier und wenn doch, würde Calin‘thir ihn sich erst wieder verdienen müssen. Und doch ist ihre Heimat eine Kette, die sie fest verankert hält und nicht nur im übertragenen Sinne.  Als sie in die zerklüfteten Weiten davonzog, bemerkte die Dathomiri eine sehr profane Wahrheit: sie konnte diesen Planeten gar nicht verlassen. Sie würde warten müssen, warten bis eines dieser Schiffe den staubigen Boden dieser Welt berührte und bereit sein. Mit einem hatte Gethzerion also durchaus recht: Sie musste sich stellen, nicht davonlaufen. Nur vielleicht auf eine andere Art und Weise, wie sie selbst dachte.<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Gethzerion. Ich ehre und achte Euch, wie jedes Kind seine Mutter ehren und achten sollte. Doch mein Weg ist nicht der Eure. Ich kann nicht Teil dieses Zirkels sein, wenn mein Wesen sich dem verschließt. Ich kann Euch nicht dienen, wenn sich mir Euer Handeln nicht erschließt. Ich kann keine Schwester sein, wenn ich mich als eine Fremde fühle. Und ich kann keine Mutter sein, wenn ich meine Kinder nicht mehr liebe.“</span> - Calin‘thir, nach dem verlassen des Zirkels<br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Ausrüstung</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Raumschiff:</div> Keines<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Waffen:</div> Ihre Hände. Und ein simples Messer, gefertigt aus der scharfen Klaue eines Belonuk. Dieses ist jedoch mehr Werkzeug als tatsächliche Bewaffnung.<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Besonderer Besitz:</div> Als Nomadin nutzt Calin‘thil seit langer Zeit einen gezähmten Bolmas, der ihr vorrangig als Lasttier für Vorräte und ein provisorisches Zelt dient. Sie hat sich nie die Mühe gemacht dem Tier einen Namen zu geben, der Bolmas indes schien auch nie übermäßigen Wert darauf zu legen und kommt stoisch seiner Aufgabe nach. Ansonsten besitzt sie lediglich einen kleinen Tornister, indem sich kleine Schieferplättlichen, Karten gleich, befinden. Auf diesen Plättchen befinden sich eingeritzte Symbole, die zwar keine Kräfte besitzen, aber als Fokussteine und Meditationsübung dienen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Name:</div> Calin‘thir<br />
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<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Geburtsjahr/Alter:</div> 33 Standardjahre, 28 VSY<br />
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<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Spezies:</div> Dathomiri<br />
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<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Heimatplanet:</div> Dathomir<br />
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<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Partei;</div> Nachtschwestern | Hexen von Dathomir<br />
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<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Position:</div> Umherziehende Nomadin<br />
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<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtbegabt:</div>Ja<br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Stärken:</div>
Begabte Zauberweberin:<br />
Calin‘thir besitzt ein außerordentlich weitreichendes Verständnis für das Zusammenwirken jener kosmischer Energien, welche von anderen Angehörigen verschiedenster Religionen weitestgehend nur als „die Macht“ bezeichnet werden. Obgleich ein natürliches Talent und das sprichwörtliche Quäntchen Glück wohl eine Rolle spielen, entstammen jene Fähigkeiten die, die Hexen von Dathomir zu Schauergestalten zahlreicher Geschichten machten jedoch zum Großteil einem intensiven Studium unter strenger Aufsicht.  Obwohl zahlreiche dieser okkulten Wunder, im Vergleich zu den Techniken der Jedi und Sith einen eher primitiven, gar brachialen und ungeschliffenen Charakter besitzen und in ihrer Grundform simpel zu verstehen und zu wirken sind,  greift Calin‘thir bei komplexeren Anwendungen auf verschiedenste Medien zurück, um jene ungezügelten Kräfte nach ihren Vorstellungen zu formen. Denn: so mächtig diese urtümliche Manifestation der Macht auch sein mag, so instabil und gefährlich sind die schrecklichen Energien die sich darin verbergen auch für sie.<br />
<br />
Zähigkeit:<br />
Die Heimatwelt der Machthexen ist kein sonderlich einladender Ort und wird von einer Vielzahl tödlicher Kreaturen bewohnt, an deren Spitze wohl der gefürchtete Rancor steht. Doch auch die zerklüfteten Gebirgszüge, fauligen Senken und dürren Steppen können ein jähes Ende herbeiführen.    Calin‘thir lernte seit jeher mit diesen Widrigkeiten zu leben und wurde von dieser lebensfeindlichen Umgebung geprägt. Daraus resultieren eine gute Ausdauer, Muskelkraft, und ein gewisses Maß an Schmerztoleranz, welche von der ein oder anderen Narbe, Bissspur und Verbrennung bezeugt wird.<br />
<br />
Bewusstsein:<br />
Calin‘thir ist sich ihrer Umgebung sehr bewusst und reagiert empfindlich auf Veränderungen in ihrem Umfeld. Daraus ergibt sich eine überaus starke Neugierde gegenüber unbekannten Gegenden, Kreaturen oder Personen, die sie erkunden, oder aber verstehen will. Im Weg steht ihr dabei, mal mehr mal weniger ihr eigener Stolz und ihre Sturheit, insbesondere dann, wenn sie Dinge nicht aus eigener Kraft heraus begreift. Eine starke Bindung, zu unbekannten Orten, ist jedoch nötig um hinter den illusorischen Schleier des kosmischen Chaos zu blicken und die Wirklichkeit zu erkennen.<br />
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<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Schwächen:</div>
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Unwissend:<br />
Calin‘thir besitzt so gut wie kein Wissen darüber, was jenseits ihrer Heimatwelt geschieht und betrachtet dies gemeinhin auch nicht als Nachteil – in ihrem Leben hatte sich die Galaxis nur sehr selten für ihren Planeten interessiert, obgleich der letzte Besuch außerweltlicher Wesen einen grausamen Eindruck hinterlassen hatte. Doch Gethzerions Streben nach größerer Macht, deren Motivation sich die Dathomiri nicht erklären kann und jene unheilvollen Schiffe, die seit so vielen Jahren vor dem Mond Dathomirs kreuzen, geben ihr das Gefühl, etwas entscheidendes zu übersehen. Ihr durchaus stattliches Wissen über ihre Heimat genügt nicht mehr, um diesen gefühlten Schleier der Bedrohung, der sich herabzusenken beginnt, zu zerreißen, was die Hexe mit einem mulmigen, sogar schutzlosen Gefühl zurücklässt. Ferner sind ihr viele Dinge, die zum Alltag der meisten Bewohner dieser Galaxis gehören fremd: angefangen von Terminals, über Gepflogenheiten bis hin zu Gesetzen, stellen sie diese Dinge vor ein Rätsel.<br />
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Überheblichkeit:<br />
Obwohl die Dathomiri sich tatsächlicher Gefahren durchaus bewusst ist, neigt sie – aufgrund ihrer Unwissenheit über alles, das über ihren Heimatplaneten hinausgeht – viele für sie unerklärbare Bedrohungen oder Ereignisse nicht zur Gänze ernst zu nehmen oder wähnt sich oft in einer Position  diesen entrinnen zu können. Dies geschieht weniger aus böswilliger Arroganz heraus, sondern ist vielmehr dem Umstand geschuldet, dass ihr Volk diesen Planeten seit Urzeiten bewohnt und bis dato noch jede Widrigkeit überstanden hat. Aus ihrer Logik und ihrem Erfahrungsschatz schließend, bedeutet das, dass jegliche Bedrohung von außen an der Macht der Hexen zerbrechen würde. Im Grunde ist sie selbst ein Stück weit in jenen Schauergeschichten gefangen, die sich abgehalfterte Spacejockeys in heruntergekommenen Cantinas erzählen.<br />
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Ausgestoßene:<br />
Gemeinhin bedauert es Calin‘thir keinesfalls zu den Nachtschwestern zu gehören, so hat doch alles auf ihrer Welt seinen Platz und seine Bedeutung. Doch nachdem sie sich, im Zuge von Gethzerions Aufstieg, von eben jener mächtigen Clanmutter losgelöst und distanziert hatte, ist die Nachtschwester auf ihrer Heimatwelt weitgehend isoliert und ohne wirklichen Beistand – während viele andere Clans sie wohl im besten Falle ignorieren würden, sähe es Gethzerion wohl weitaus lieber, wenn die eigenwillige Hexe in den Schoß der Familie zurückkehren würde. Mehr noch, ahnt sie nicht einmal ansatzweise, mit welcher Mischung aus, Furcht, Abscheu und Verachtung der Großteil der Galaxis jenen gegenüber steht, deren Fähigkeiten gemeinhin als unnatürlich gelten, geschweige denn, dass selbst der Führer eines galaktischen Reiches offenbar solche Furcht vor ihnen besaß, dass der komplette Planet isoliert wurde.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Aussehen</div>
<hr class="heading_hr">
Obgleich sich ihre Anatomie nicht unterscheiden mag, scheint eine Dathomiri, auch Calin‘thir, immer ein wenig entrückt von dem zu sein, was gemeinhin als menschliche Spezies bezeichnet wird. Mag es nun an ihrem fahlen Hautton liegen, die Aura mächtiger Kräfte, die selbst erfahrene Jedi-Meister nur als fantastische Wunder bezeichnen können oder auch an diesem gebrochenen Basic, gespickt mit einem starken paekischen Akzent liegen – etwas in diesem Gemisch lässt vermuten, dass durch die Adern der Dathomiri nicht nur menschliches Blut fließt. Ihre Physiologie dagegen würde in das breite Spektrum menschlichen Durchschnitts passen: eine Senatorin des galaktischen Senats mag zwar schlank sein, doch Calin‘thir besitzt darüber hinaus jene körperliche Fitness und Kraft, die das Leben auf einer gefährlichen Welt, ohne Annehmlichkeiten ganz selbstverständlich mit sich bringt. Ihr Gang verrät, dass sie sich auf der Seite des Jägers wähnt und nicht etwa der Beute. Einige schlecht verheilte und behandelte Bissspuren und Narben scharfer Klauen auf ihrem Körper, weisen daraufhin, dass sich bereits so mancher Möchtegernjäger getäuscht hatte. Ihre Hände weisen Brandspuren missglückter Zauber auf, sind Zeugen, eines anstrengenden und entbehrungsreichen Lebens.<br />
<br />
Auffallend mögen auch die aschblonden, langen Haare sein, sowie die geschwärzten Lippen und die unergründlichen Tiefen der dunklen Augen. Von den komplexen Tätowierungen, mit denen die Machthexen und insbesondere die Nachtschwestern in Verbindung gebracht werden, ist bei Calin‘thir jedoch nur wenig zu sehen: nur zwei schmale Symbole, welche ihre eigene Mutter ihr gewidmet hatte, sind zur Linken und Rechten ihres Mundes zu sehen. Sie lehnte eine Claninitiation durch Gethzerion ab und erhielt somit auch keine weiteren Weihungen – möglicherweise, ein Akt der Schmach und Schande verdeutlichen sollte; sollte jeder sehen, dass sie zu niemandem gehörte. Calin‘thir selbst maßt sich eine eigene Weihe jedoch nicht an und so ist, bis auf einen starken und kontrastreichen Lidstrich, nur wenig, was an  die Totenschädelfratzen ihrer Schwestern erinnert.<br />
<br />
Die Kleidungswahl der Dathomiri ist in ihren Augen nichts spektakuläres und stellt einen Mix aus leichten und schweren Stoffen dar: einen Kompromiss um ihre Agilität nicht zu behindern, aber doch vor schlechter Witterung gefeit zu sein. So trägt sie simple, dunkle Stofftunika, eine Gugel, die den Großteil ihres Oberkörpers, sowie ihre Schultern bedeckt. Der dichte Stoff und die Kapuze schützen dabei vortrefflich gegen Unwetter und kühle Nächte. Darunter befindet sich eine Weste aus gegerbtem Tierleder, sowie dünne, dunkle Stoffstulpen, die ihre Unterarme bedecken, die Hände jedoch frei lassen. Komplettiert wird ihre Kleidung durch eine Hose, aus demselben Tierleder wie auch die Weste und einem paar haltbarer, wenn auch sehr abgetragen anmutender Stiefel. In den zivilisierten Teilen der Galaxis gäbe Calin‘thir wohl eine äußerst armselige Erscheinung ab.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
<hr class="heading_hr">
Der Umgang mit ruinösen Mächten, okkulten Beschwörungen und kosmischen Zaubern bedarf eines starken und standfesten Geistes, der in diesem tosenden und stürmischen Meer der Macht überdauern kann, ohne zu vergehen. Calin‘thir besitzt eine überaus hohe Willensstärke, die sich nicht nur in einem sturen Dickschädel manifestiert, sondern auch darin nicht aufgeben zu wollen. Ihrer Auffassung nach, gebietet vornehmlich der Wille über das Schicksal; über die Waagschale von Leben und Tod – Gefahren und äußere Umstände sind Widrigkeiten, die diesen Willen und die Entschlossenheit immer wieder aufs Neue testen. Dathomir verlangt diesen Kampf jeden Tag – und Calin‘thir kämpft immer noch, nicht nur für sich, sondern, so glaubt sie, für jede ihrer Schwestern. Sie glaubt, dass Gethzerions Weg der Falsche ist, dass eine offene Konfrontation mit den übrigen Clans zu nichts außer sinnlosem Sterben führt. Macht um der Macht willen anzuhäufen scheint ihr ein fehlgeleitetes Motiv, doch ist sie außerstande, einen anderen Zweck für dieses Handeln zu erkennen. Trotzdem sucht die Dathomiri keine offene Konfrontation mit der Clanmutter, sie respektiert die Traditionen: eine Tochter, tötet keine Mutter, erst recht keine Mutter von so Vielen. Stattdessen sucht die Nachtschwester nach Verständnis, das Wissen darum, dass sie die Notwendigkeit des Handelns ihres Gegenübers, erkennen lässt.<br />
<br />
Tief verankert sind aber auch bindende Gefühle, die traditionelle Pflicht niemandem im Stich zu lassen, der sich seinen Platz in der Familie verdient hat.. Selbst wenn Calin‘thir keine großen Sympathien für die betroffene Person hegt, ist sie durchaus in der Lage diese Befindlichkeiten zu verdrängen – im Erwarten, dass es auch jemand für sie tun würde. Respekt und Offenheit sind der Dathomiri außerordentlich wichtig – einem Zabrak, der seinem toten Bruder vor die Füße spuckt, weil er ein Feigling war, würde sie ebenso mit Verständnis begegnen, wie der Tote die letzten Riten und ein anständiges Begräbnis. Es ist ein Akt der Balance – alles geschieht aus Gründen, aber sie ist nicht diejenige, die den Richtspruch darüber fällt, ob der Grund angemessen war, oder nicht. Dreiste Lügen und Hohn, Verachtung und Unehrlichkeit dagegen vernebeln ihren Geist und graben tiefe Tunnel, hin zu einem fürchterlichen Zorn. Denn auch wenn Calin‘thir sich eher als Beobachterin sieht, als jemand der zwar kommentiert, aber nicht urteilt und sogar weltoffen erscheinen mag, so kann sie doch ebenso erbarmungslos und niederträchtig sein. <br />
<br />
Mit Argwohn begegnet sie Fremden, Vorsicht, geboren aus der Ankunft des, wie sie ihn nennt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eisernen Schlächters</span> . Davon, das der gefürchtete Droidengeneral Grievous seit mehr als zwei Jahrzehnten tot ist, weiß die Dathomiri nichts. Die Schiffe im Zwielicht der Welt deutet sie als seine Vorboten, die sich anschickten vielleicht schon bald eine neue, noch größere Heerschar an Kriegern hinab zusenden. Angst dagegen empfindet sie nur wenig, Calin‘thir respektiert starke Kämpfer, die den Willen aufbringen, sich dem Schicksal zu stellen – möge es nun ihr verderben bedeuten oder das ihres Widersachers.<br />
Dennoch ist ihr Furcht nicht fremd, auch wenn es ambivalent erscheinen mag, verspürt die Nachtschwester in Konfrontationen durchaus Furcht, aber sie darf nicht lähmend wirken, sich nicht wie eine schwere Bleikette um die Füße legen, sondern muss Verstand und Wahrnehmung schärfen und sie nicht verdunkeln.<br />
<br />
Ihr größter persönlicher Makel ist wohl eine gewisse Begriffsstutzigkeit, gegenüber allem ihr Unbekannten, zwar mag es nachvollziehbar sein, dass eine Person von einer derart von Technologie entfremdeten Welt wie Dathomir nicht weiß wie sich Sprungrouten berechnen, so nervenaufreibend und müßig mag es sein, über die Notwendigkeit zu diskutieren. Calin‘thir hat die besonders schlechte Angewohnheit, ihr Leben, ihre Erfahrungen und ihre Kultur als Schablone für alles Mögliche zu verwenden und mag damit Jenseits von Dathomir auf allerlei Dinge treffen, die nicht in dieses Schema passen, oder sich damit erklären lassen. Gemeinhin mag das zwar kein Problem sein, doch für gewöhnlich gibt sich die Nachtschwester erst zufrieden, wenn es für sie einen tieferen Sinn ergibt. Das bestmögliche Ergebnis wäre in solchen Fällen wohl, dass sich die Dathomiri zwar oberflächlich damit abfindet, es aber weiterhin als sinnfrei und verschwendet betrachtet.<br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Verständnis der Macht</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Kampfstil[e]:</div>
Schattenmagie – Zauberweberin<br />
Anders als die Jedi und Sith, die sich mit ihren anmutigen Waffen beeindruckende Duell liefern, benötigt Calin‘thir ein solches gar nicht, um wehrhaft zu sein. Sie ist die Waffe. Ihre Hände sind die Tore für den Fluss der Macht, der sich durch ihren Körper windet, ihr Geist ist der Gott, der diesem Fluss seine Form gibt, ihr Wille das Sprungbrett dieser Mächte, zurück in die Wirklichkeit.<br />
Die Philosophie hinter den gefürchteten Zaubern ist eine sehr einfache: so speist sich alle Kraft aus einer bestimmten Quelle. Diese Quellen selbst, teilen sich in drei sehr einfache Kategorien:<br />
<br />
1. Das Universum selbst: mit seiner brachialen Kraft bringt es Welten zum Einsturz und rüttelt an den Fundamenten der Ewigkeit. Diese Quelle der Macht lässt sich beinahe überall finden: in den Wäldern, die aus einst überfluteten Ebenen sprossen, den mächtigen Hängen uralter Gebirge, selbst im gegossenem Durastahl kilometerlange Raumschiffe.<br />
<br />
2. Das Leben: hierzu gehört alles empfindungsfähige Leben, dass sich gegen die zerstörerische Natur des Universums behaupten muss – von verdurstenden Banthas in der Wüste Tatooines, bis hin zu den unbescholtenen Bürgern Coruscants.<br />
<br />
3. Der Tod: Alles Leben endet im chaotischen Strudel des Univerums – schlussendlich wird die Banthakuh verdursten, der unbescholtene Bürger friedlich einschlafen. Das Leben ist endlich, denn es liegt in der Natur der Macht es ebenso zurückzunehmen, wie sie es einst gab.<br />
<br />
Während Jedi und Sith diese Mächte versuchen direkt zu beeinflussen, geht Calin‘thir dafür einen Umweg; Energien verschwinden nicht einfach und selbst die Toten hinterlassen ein Echo im kosmischen Gefüge. Die Nachtschwester nimmt diese Kraft zuerst in sich auf, macht sie zu einem Teil von sich, ehe der Aspekt der Macht ihrem Willen unterworfen und zurück in die Galaxis entlassen wird.<br />
Obgleich vielfältig in der Anwendung, bestimmt die Quelle Grundlegende Eigenschaften eines Zaubers:<br />
<br />
1. Das Universum: Zauber die diese Kraft in die Wirklichkeit zurückschleudern, besitzen einen destruktiven Charakter, der aber auch mit Veränderung interpretiert werden kann.<br />
<br />
2. Das Leben: Die Zauber des Lebens sind ein schrecklicher Handel, der auf Kosten der entzogenen Energie Schutz und Heilung bietet. Dabei gilt vorrangig: je größer das Opfer, desto größer der Effekt. In der Regel ist das einfache Ziehen der Mächte des Lebens niemals tödlich und nicht im Ansatz mit den Techniken wie dem Lebensentzug oder gar dem Todesfeld vergleichbar, obwohl ihre Ähnlichkeit diese in Laienaugen wohl gleichermaßen verwerflich macht.<br />
<br />
3. Der Tod: Der Tod bietet schwache Echos der Totenwelt und dient vornehmlich als Grundlage der Verschleierung und Illusion, doch bringt er sein wahres Potenzial oft erst in Verbindung mit anderen Quellen zum Vorschein.<br />
<br />
Calin‘thirs Kampfstil beruht also auf diesen, in seiner Urform einfach zu befolgendem Prinzip und entfaltet seine tatsächliche Kraft und Komplexität erst mit Willen und Weisheit. Darüber hinaus gilt die wichtigste Regel:<br />
<br />
Der eigene Körper ist ein sehr endliches Gefäß und nur begrenzt in der Lage diese ungezügelten Kräfte zu kontrollieren. Eine Überladung durch die Macht, ohne diese im gleichen Maße wieder abzugeben, kann ebenso schmerzhaft enden, wie eine Blasterpistole, die in der Hand explodiert. Calin‘thir hat diese leidvolle Erfahrung bereits mehr als einmal gemacht – die Anwendung erfordert also auch einen ruhigen Geist, der sich seiner eigenen Grenzen bewusst ist.<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Studienschwerpunkt:</div> Die Dathomiri befasst sich zur Gänze mit der Macht. Nicht etwa, um diese zum Selbstzweck anzuhäufen, sondern weil dahinter möglicherweise der unausgesprochene Wunsch steht, ihr Volk einmal selbst anzuleiten. Calin‘thir ist sicher ihrer Unvollkommenheit als Anführerin bewusst – sie will ihre Schwestern beschützen und verstehen, will die Galaxis selbst begreifen, um entscheiden zu können, welcher Weg der Richtige ist, welchen Weg ihr Volk gehen muss, um auch die nächsten Tausend Jahre zu überleben. Und obwohl viele ihrer Fähigkeiten sich wohl aus einem dunklen Kern speisen, ist Selbstsucht ihr dennoch fremd. <br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtausprägung:</div>
Schattenmagie<br />
Während die einfachen Prinzipien ihren Kampfstil prägen, ist die Ausübung der Magie in ihren Händen weitaus komplizierter und verschlungener. Viele ihrer Fertigkeiten lassen sich nicht klar voneinander trennen, sondern bilden flüssige Synergien und koexistieren in einer Wechselwirkung miteinander – denn schließlich gibt es nur die Macht und ein jeder wäre ein Narr, der versucht diese von sich selbst zu trennen.<br />
<br />
Die wichtigste Technik im Umgang mit den sagenumwobenen Kräften der Dathomiri ist wohl das <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erden</span>. Nichts könnte schlimmer sein, als ein Körper, voll geladen mit den Mächten des Kosmos, der unter dieser Urgewalt kollabiert. Der Anwender muss sich als einen Leiter, als eine Art Energiepylon sehen, der überschüssige Energien zurück in die Umwelt lenkt und den instabilen Kräften im Inneren, eine trügerische Balance verschafft. Calin‘thir hatte dafür, insbesondere in jungen Jahren, hart trainieren müssen, denn sich der Welt und ihrem Fluss bewusst zu sein, bedeutet nicht, sich von ihr ablenken zu lassen.<br />
Offensiv ist die Dathomiri dazu in der Lage, die knisternde Kraft grün schimmernder Blitze in einem konzentrierten Stoß mit hoher Einschlagwirkung, auf ihre Widersacher zu entladen. Anders als die Machblitze der Sith, ist dieser ursprüngliche <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Impuls</span> jedoch weitaus formbarer – so kann die elektrische Entladung unter anhaltender Nutzung der Kräfte des Universums, dem Zauber ein kanalisierender Charakter verliehen werden, der Feinde in einem elektrostatischen Netz einspinnt. Gelingt es Calin‘thir gar die  Lebensfunken ihrer Feinde zu verweben, verfällt der Zauber in eine Kettenreaktion und entlädt sich über das gesponnene Netz. Der Blitz brennt äußerst heiß und schmerzhaft und stellt in etwa ihre Lebensversicherung dar.<br />
Zu ihrer Verteidigung zapft die Machthexe ihr umliegende Quellen des Lebens an und nutzt deren Energie als eine Art <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Barriere</span>. Diese Barriere ist in etwa mit der Blasterabwehr der Jedi vergleichbar – grüne Geisterschleier wehren Geschosse ab, müssen allerdings durch ihre Hände gelenkt werden. Zwar wird auf Dathomir in der Regel nicht viel geschossen, doch hat Calin‘thir nie den Anblick der Gewehre vergessen, als der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eiserne Schlächter</span> ihre Welt betrat und Mutter Talzins Schutzschild an jenem Tag gab die Grundidee für diese simplifizierte Form. Die kreuzenden Schiffe im Orbit geben ihr indes Recht, dass der Krieger und seine Armee zurückkehren mochten und so war es nur richtig, angemessen darauf reagieren zu können.<br />
Calin‘thir besitzt eine einfache, jedoch ebenso schreckliche Methode zur <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heilung</span>, bei welcher sie die Fäden des Lebens miteinander verknüpft und einen Tausch initiiert. Schrecklich deshalb, da sich stets die Frage stellt, ob es gerecht ist, einen Baum vom Parasitenbefall zu reinigen, wenn dafür ein Beet prachtvoller Blumen ihr Leben geben muss – doch so gestaltet sich Leben: es ist ein Austausch und irgendwer würde stets den Preis zahlen müssen. Die heilenden Energien zu leiten erfordert allerdings große Anstrengung, welche die Dathomiri mit einem sanften Gesang zu kompensieren versucht, welcher für Verwundete zwar durchaus auch angenehm sein kann, vornehmlich aber dazu dient ihre eigene Balance zu wahren. Diese Kräfte lassen sich ebenso gut in die Toten leiten, auch wenn Calin‘thir davon Abstand nimmt – zumal sie ohnehin nicht zu viel mehr in der Lage ist, als ein paar Muskeln zucken zu lassen. Selbst wenn mehr möglich sein sollte, würde sie die faulenden Kreaturen doch nur schwer als etwas Lebendes anerkennen können.<br />
Die Kräfte des Todes dienen vorrangig dazu, den Schleier zwischen dem was war, dem was ist und dem was sein wird zu zerreißen. Die arkanen Energien, kombiniert mit sehr persönlichen Besitztümern, die als Medium dienen, erlauben sehr prägnante Einblicke in die Vergangenheit des Besitzers und ermöglichen Schein von Sein zu trennen. Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Blick hinter den Schleier</span> ist jedoch keine echte <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vision</span>, zeigt er doch nur was war, und nicht was ist oder sein wird. Unter Zuhilfenahme der Kräfte des Kosmos und des Lebens, kann es jedoch möglich sein, Blicke in eine mögliche Zukunft zu erhaschen. Die Bindungen und Verknüpfungen sind jedoch derart komplex, dass sich Calin‘thir bestenfalls als novizenhafte Laie versteht.<br />
Zwar nimmt die Dathomiri von der Manipulation der Toten Abstand, ist selbst aber nicht scheu davor, sich in eine Aura der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verwesung</span> zu hüllen. Die Illusion einer modernden Leiche wirkt nicht nur abstoßend, sondern ermöglicht vor allem ein sehr überzeugendes Possenspiel, wenn es darum geht sich tot zu stellen. Denn sie weiß durchaus, dass eine offene Konfrontation, nicht immer die beste Lösung ist. <br />
<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Beziehung zur Macht:</div>
Die Ansichten der Machthexe zu jenem all umspannendem Phänomen, das so kurz und grob als „die Macht“ bezeichnet wird, sind bestenfalls ambivalent und Kreisen stark um den Aspekt der Balance. Dieses chaotische, ursprüngliche Ungetüm kosmischer Energien ist mindestens ebenso Widersacher, wie auch Kanal. Es erlaubt ihr sich gegen die feindselige Umwelt zu behaupten, obgleich die Macht im selben Zuge auch Teil dieser Umwelt ist, die versucht sie zu töten. Calin‘thir sieht es als einen Kampf um Dominanz an, als einen Test der Willensstärke, zu dem sie tagtäglich gefordert wird. Gelingt es ihr nicht de tobenden Urgewalten zu unterwerfen, wird sie von ihnen vernichtet werden – ob in Form eines hungrigen Nydak oder durch einen Erdrutsch. Gleichsam nimmt sie Abstand davon, die Macht als einen Feind zu sehen, den es zu töten gilt, denn gewissermaßen gleicht diese Beziehung eher einem Wettstreit, bei dem lediglich alle zur Verfügung stehenden Mittel erlaubt ist und lediglich der eigene Verstand und die eigene Moral über den Einsatz der Mittel entscheiden. Calin‘thir differenziert daher auch nicht in hell und dunkel, tatsächlich ist ihr dieses Konzept zur Gänze fremd. Richtig und Falsch, Moral und Anstand sind von lebenden Wesen erdachte Konzepte – die Macht interessierte derlei nicht, denn sie ist lediglich, was sie sein soll. Ihrer Meinung nach gibt die Macht auch kein Schicksal vor, sondern stellt ihre Herausforderer vor Hürden. Zwar hat alles Handeln seinen Zweck, aber die Macht ist dabei nicht die Weichenstellerin, sondern lediglich jene Hand, die es überhaupt erst ermöglicht zu handeln und nicht etwa in Ohnmacht und Dunkelheit zu taumeln.<br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Biographie</div>
<hr class="heading_hr">
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">The Crimson Kingdom</span><br />
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Wie viel sind galaktische Ereignisse wert, wenn sie niemand beachtet? Auf jenem abgeschiedenen Planeten irgendwo im äußeren Rand, um den die wildesten Geschichten kursierten, sicherlich nicht viel. An diesem Ort wurde Calin‘thir geboren: Dathomir. Ein beständiger roter Schleier tauchte die Welt in mystisches Licht, gegen das die hochtechnisierten Kernwelten so blass und unecht wirkten. Sie wurde bereits, als zweitälteste von fünf Geschwistern, als Ausgestoßene geboren. Irilla, ihre Mutter, war eine Nachtschwester und somit blieben ihr automatisch Türen verschlossen, die sich nie würden öffnen lassen. Calin‘thir hatte das nie hinterfragt, selbst dann nicht, als sie alt genug war, es zu begreifen – alles wird, wie es sein soll. Und es war auch nie wichtig. Sie hatte ihre Mutter, die sie liebte, die junge Dathomiri hatte Geschwister, die sie ebenso liebte und schließlich Clanmutter Talzin, die sie alle zusammenhielt. Nein, die Nachtschwestern waren keineswegs Ausgestoßen, sie waren ihre eigene Familie, ihre Bindungen zueinander nicht weniger stark als jene der Schwestern des Singenden Berges. Doch ein Leben auf einer solchen Welt verlangte nach dieser Stärke, einer Welt, in der alptraumhafte Chirodactyls mit ihren Schwingen die Sonne verdunkelten, Nydaks verbissen um ihre nächste Mahlzeit kämpften und riesige Rancors die Jagdgefilde dominierten. Doch wo die Natur sie mit roher Gewalt einzuschüchtern versuchte, konterten die Schwestern mit nicht weniger schrecklichen Zaubern und heimtückischen Listen. Calin‘thil musste früh lernen, sich mit diesen arkanen Mächten vertraut zu machen, deren Kräfte ihren Verstand noch weit überstiegen.  Irilla und Talzin indes waren so strenge Lehrerinnen, wie sie auch liebende Mütter sein konnten. Die Kritik war scharf und direkt und mehr als einmal missglückten Zauber und ließen tiefe Brandnarben zurück. „Mahnmale des Versagens“, hatte Irilla sie genannt. Aber auch Zeugen und Zeugnis mit welch chaotischen Mächten die Nachtschwestern hantierten. Aber in ihrer Kindheit lauerten auch noch weit schrecklichere Prüfungen, deren Ankunft durch das Auftauchen einer verloren geglaubten Schwester, Asajj Ventress, in die Wege geleitet wurden. Vielleicht hatte Irilla die drohende Gefahr eher gespürt als Talzin, vielleicht misstraute sie auch nur einer Tochter, die ihrer Heimat, ihrer Gemeinschaft den Rücken zugekehrt hatte und erst zurückkam, als sie bemerkt hatte, dass die Galaxis ein größerer Räuber war als sie. Calin‘thir verstand es nicht, begriff nicht worüber Irilla und Talzin in den folgenden Tagen so heftig stritten und so tiefe Furchen in die Gemeinschaft rissen. Doch als stählerne Kolosse sich hinabsenkten, ihre Pforten öffneten und blecherne Krieger zu Hauf hinausströmten, als der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eiserne Schlächter</span> mit seinen funkelnden Schwertern hervortrat, blieb Irilla standfest: „Ich und meine Kinder sterben nicht für dieses dumme Gör!“, fauchte sie der älteren Hexe entgegen. „Wir haben hier keine Zukunft, Mutter Talzin! Unsere Gemeinschaft hat hier keine Zukunft! Kämpft, wenn Ihr wollt. Wir werden Euch ehren. Doch wir werden auch weitermachen. Heute werden nicht alle Nachtschwestern fallen!“ Zu ihrer Überraschung, erhob Talzin keinen Einspruch, forderte allerdings auch niemandem dazu auf, sich vom drohenden Untergang abzuwenden. Es war einerlei, sie waren bereits Ausgestoßen, es bedeutete nichts, wenn sie ging. Verantworten musste Irilla sich nur vor ihrem eigenen Gewissen. Vielleicht auch irgendwann vor ihren Kindern, wenn sie irgendwann fragen sollten „Warum hast du Mutter Talzin nicht beschützt? Warum hast du unsere Schwestern im Stich gelassen?“ Und diese Möglichkeiten genügten als Strafe, es würde ebenso das Herz zerreißen, wie der Schnitt eines Schwertes dieser Blechmarionette.<br />
Und die Bande zur Gemeinschaft waren stark, wie Irilla zugeben musste – nur Calin‘thir und Nadari  begleiteten sie, nur zwei ihrer fünf Kinder, die mit ihr in die lebensfeindliche Ödnis dieser grausamen Welt zogen und diesen Ort, der solange wie ein Zuhause wirkte, hinter sich ließen. Nicht für lange, nein, nach diesem sinnlosen Kampf, einige Nächte danach würden sie wiederkehren und die Toten ehren, sie anständig bestatten und ihnen die Salbungen und Riten zukommen lassen. Doch nun war Eile geboten, als Talzin eine beeindruckende Verteidigung manifestierte und rot fauchendes  Feuer an ihrer Barriere zu Funken zerstob. Aber am Ende würde es nicht reichen. Am Ende kommt es stets, wie es kommen soll.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Nun stand ich in diesem Grab. Selbst Wochen, Monate danach stand ich als Einzige und hielt Wache für unsere Toten. Drei meiner Kinder sind tot – zwei fielen diesem Irrsinn zum Opfer. Meine Jüngste, Nadari, fiel einem Nydak zum Opfer. Von Res‘tari fehlt jede Spur. Wie von so vielen, wie von Talzin, wie von Asajj. Und während Calin‘thir sich den Toten widmet, mit so viel Liebe und Würde, als wären sie noch immer hier, denke ich nach. Wohin sind sie gegangen? Warum kamen sie nie zurück? Sind wir wirklich die letzten der Nachtschwestern? Ich gestehe, ich habe Angst. Nicht um mich, wohl aber um meine Tochter. Denn wenn mein Ende naht, wird sie vielleicht die einzige sein, die letzte, in diesem scharlachroten Königreich. Doch wir sind keine einsamen Wölfe. Unsere Stärke entspringt der Gemeinschaft und wie soll eine Tochter stark sein, wenn es ihr an Gefährten fehlt?“</span> – Irilla nach dem Angriff der Konföderation<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mother</span><br />
<br />
Eine trügerische Stille senkte sich auf der Welt hinab, nachdem der schützende Schleier zur Galaxis selbst auf brutale Weise zerrissen wurde. Selbst jetzt, als junge Erwachsene, konnte Calin‘thir die fürchterlichen Ereignisse jener Nacht, nicht vollständig abschütteln. Doch nun war ihr Dasein eine ziellose Existenz, sie kämpften mit dieser harschen Welt um ihr Überleben und fragten sich doch insgeheim <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">wozu</span>? Irilla gewährte ihr tiefe Einblicke in die wahnsinnigen Energien des Kosmos, dieses urgewaltige Unwetter, das die Existenz selbst fortzuspülen vermochte. Das Leben und selbst der Tod schienen so unendlich Komplex, dass es beinahe unmöglich war, den Fäden des Seins zu ihrem Ursprung zu folgen. Und was würde dort warten? Eine höhere Weisheit oder nur die bittere Wahrheit, dass Leben selbst eine beinahe marginale Bedeutung für das Geflecht des Universums hatte? Calin‘thir wusste es nicht und Irilla gab keine Antwort – entweder ebenfalls aus Unwissenheit heraus, oder aber, weil die Ergründung okkulter Geheimnisse sie ablenkte, sie wegführte von den Gedanken allein und verloren auf dieser Welt umherzuirren. Die Zeit indes, lief unablässig weiter und wäre ihre Füße sie durch endlose Einöden, zerfurchte Canyons und Siedlungen einheimischer Zabraks, die als Nachtbrüder bezeichnet wurden trugen, spürte auch Irilla, dass ihre Lebenszeit, sich dem Ende zuneigte. Darin lag kein Bedauern und keine Trauer, es war das natürlichste auf dieser Welt, dass alle Dinge, zu ihrem Ursprung zurückkehrten. Wenn sie etwas verspürte, so war es wohl am ehesten ein Anflug von Enttäuschung. Enttäuschung darüber, dass sich ihnen niemand ihrer verlorenen Schwestern gezeigt hatte. Hatten die Winde Dathomirs die Überlebenden tatsächlich so weit verstreut, dass es kein zusammenfinden mehr gab? Sie kannte die Antwort darauf nicht. Oder war es ihr schlichtweg nicht bestimmt in einen Zirkel zurückzukehren? War dies die Strafe dafür, nicht mit den anderen gestorben zu sein? Und würde dieser Fluch auch ihrer Tochter gelten oder nur ihr selbst?<br />
Sie lag auf ihrem Sterbebett, ein einfaches Gestell aus Holz und blickte in die seltsam lebendig funkelnden Sterne hinter dem roten Schleier. Calin‘thir bereitete die Begräbnisriten vor. Mit größter Sorgfalt ging die nunmehr erwachsene Dathomiri dieser Aufgabe nach und wie auch ihre Mutter, so fand sich in ihr kein Bedauern. Sie hatte gelebt, nun würde sie sterben – es kam, wie es kommen sollte. So, wie auch ihr eigenes Ende irgendwann kommen sollte. Sie liebte ihre Mutter, respektierte sie für ihre Entscheidungen, doch mit ihr, würde auch ihre große Mentorin gehen. Nach Talzin. Nach all den anderen. Doch stand es ihr nicht zu, ihren schwindenden Geist, an diese Welt zu ketten. Sie würde nicht sterben, wenn Calin‘thir nicht bereit wäre diesen Weg weiter zu beschreiten,  zu verstehen, warum und wie der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eiserne Schlächter</span> diese Welt so sehr aus der Balance geworfen hatte. Irilla hatte einmal gesagt, dass es nicht nur ihre Welt beträfe, sondern, dass die Galaxis selbst aus ihren Fugen glitt – angestoßen durch Mächte, deren Namen sie nicht kannte, deren Ursprung sie nicht sehen konnte und deren Motivation sie nicht verstand. Calin‘thir stellten diese Worte vor ein Rätsel. Denn was immer ihre Mutter gesehen hatte, blieb ihren eigenen Augen verborgen und ließ sie seltsam unbeholfen im Dunkeln tappen.<br />
Irilla spürte wie ihre Tochter mit den Salben und Leinentüchern zu ihr herüber trat und vernahm den sanften Gesang, der sie auf ihrer Reise ins Jenseits begleiten. Es war nun Zeit die Augen zu schließen, es war Zeit, das Zepter der Führung an ihre Tochter zu übergeben – möge die Zukunft ihr einen klaren Blick bescheren.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Schämst du dich nicht, Res‘tari? Eine Tochter sollte ihre Mutter mit Respekt und Würde verabschieden. Du warst nicht einmal hier, sondern kommst jetzt, nachdem sie gegangen ist, aus den Schatten gekrochen!“<br />
„Und schämst du dich nicht, Calin‘thir? Sollte eine Tochter die Entscheidung ihrer Clanmutter anzweifeln? Sollte eine Tochter sich selbst in den Schatten verstecken? Du hast die Toten geehrt, doch wo warst du, als du die Lebenden hättest beschützen können?“<br />
„Du weißt, ich liebe dich, Schwester. Warum wurde unser Weg entzweit? Was geschieht mit unserem Volk?“<br />
„So, wie ich auch dich liebe. Doch es spielt keine Rolle mehr, Calin‘thir. Wir sind nicht entzweit. Folge mir. Folge mir zu Clanmutter Gethzerion. Unsere Gemeinschaft lebt. Du warst nur isoliert, in die Irre geführt. Denn selbst unsere Mutter ist fehlbar.“</span> - Calin‘thir und Res‘tari nach dem Begräbnis ihrer Mutter<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Edge of the Labyrinth</span><br />
<br />
Hoffnung war lediglich wie ein schöner Traum, der jedoch verpuffte, sobald die Wirklichkeit über ihn hereinbrach. Im Zwielicht Dathomirs stand Calin‘thir und wägte ihre Optionen ab. Es war noch nicht lange,allerhöchstens ein paar Monate her, dass sie sich dem Zirkel dieser Clanmutter Gethzerion genähert hatte. Die jahrelange Isolation hatte sie zögerlich, sogar skeptischen werden lassen, selbst ihren Schwestern gegenüber. Die Dathomiri sah sich an diesem Ort mehr als ein Gast, eine Art Besucher, statt als Teil der Gemeinschaft. Irilla hatte vermutlich recht gehabt: die Galaxis streifte einmal mehr ihre Fesseln ab und begab sich auf einen irrigen Kurs, der nur schwer zu deuten war und was die Galaxis betraf, betraf alles in ihr, selbst diesen gemiedenen Randplaneten. In diesem labyrinthartigen Wirrwarr aus Möglichkeiten den Weg zu finden war schwierig, beinahe lähmend. Ein Zustand von Lähmung und Ohnmacht, der stets dann Auftrat, wenn die Saat der Zweifel erblühte. Sie hatte nur wenig mit der Clanmutter gesprochen, doch Gethzerion hinterließ in ihr kein gutes Gefühl, etwas schien nicht zu passen. Es schien beinahe, als hätte der späte Geist Talzins von ihr Besitz ergriffen, die so erpicht darauf war, eine bereits verlorene Schlacht zu schlagen und Calin‘thir fragte sich, was der Zweck dahinter sein mochte. Von sich selbst würde sie allerdings keine zufriedenstellende Antwort erwarten können. Und nun erfuhr sie von diesem irrwitzigen Vorhaben, Krieg gegen die anderen Clans führen zu wollen – welchem Geist entsprang dieser Wahnsinn, dieses Verlangen nach Tod und Zerstörung? Gethzerion rechtfertigte es mit simpler Rache: so, wie sie stets im Stich gelassen wurden, würden sich der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Singende Berg</span> und all die anderen verantworten müssen, würden aufgehen in einer Gemeinschaft, bis es tatsächlich nur noch DIE Hexen von Dathomir gab. Auf die Frage hin, ob sich die Clanmutter selbst als Hexenkönigin sah, entlud sich der Zorn der Hexe auf die Dathomiri. Calin‘thir war eine grobe, sogar gewalttätige Behandlung gewöhnt – so seltsam das für Bewohner anderer Planeten erscheinen mochte, so war es auf dieser harschen Welt normal. Letztlich würde Dathomir gegenüber jenen, die Schmerz und Verlust nicht kannten, keine Gnade zeigen. Doch Gethzerion schien anders, beinahe so, als ergötzte sie sich an dieser Gewalt, als ob Gehorsam ihr Geburtsrecht war und nicht etwa etwas, dass sie sich durch eine Weise Führung verdienen musste. Dennoch erhob Calin‘thir nie die Hand gegen die Clanmutter. Es stand ihr nicht zu und ihre Schwestern standen hinter Gethzerion. So mochte es also auch durchaus sein, das sie selbst nicht die Notwendigkeit dieses Handelns begriff und die ältere Hexe mit dem von ihr eingeschlagenen Pfad durchaus richtig lag. „Sieh hin!“, hatte sie einmal gesagt, hatte Calin‘thir gepackt und ihren Blick zu den Sternen gelenkt. „Sieh genau hin, erkennst du die Lichter, dummes Kind? Weißt du wer kommt? Dein Platz ist bei uns, deine Pflicht und Ergebenheit gebietet es!“<br />
War es tatsächlich nicht vorbei? Dieser Anblick beschäftigte die Dathomiri lange. Wie lange schon, kreisten die Schiffe, wie Aasgeier gleich, um den Planeten? Sie hatte ihnen nie Beachtung geschenkt. War es also das, was Gethzerion wollte, eine letzte Entscheidungsschlacht gegen den fürchterlichen Krieger und seine Zinnsoldaten? Oder rannte sie nur blind dem Echo Talzins hinterher, so erpicht darauf, dieselben Fehler wieder und wieder zu machen? Es passte noch immer nicht, Gethzerions Geschichten lotsten sie in mehr Irrwinkel, als das sie darin Antworten fand und Antworten würde es hier nicht mehr geben, nicht für sie.<br />
Calin‘thr ging und ließ diesen Zirkel in dem Wahnsinn spross hinter sich, unfähig, sich unterzuordnen, sah sie keine andere Möglichkeit. Doch anders als bei der Flucht ihrer Mutter, hatte sie ein Ziel: Sie wollte es verstehen: Sie wollte verstehen was mit ihrer Welt, der Galaxis selbst geschah, warum sie sich in den letzten dreißig Jahren mehr verändert hatte, als in den Jahrtausenden davor. Sie würde die Stämme der Zabrak besuchen und ihren Blick zu den Sternen richten. Ihr Platz war vorerst nicht mehr hier und wenn doch, würde Calin‘thir ihn sich erst wieder verdienen müssen. Und doch ist ihre Heimat eine Kette, die sie fest verankert hält und nicht nur im übertragenen Sinne.  Als sie in die zerklüfteten Weiten davonzog, bemerkte die Dathomiri eine sehr profane Wahrheit: sie konnte diesen Planeten gar nicht verlassen. Sie würde warten müssen, warten bis eines dieser Schiffe den staubigen Boden dieser Welt berührte und bereit sein. Mit einem hatte Gethzerion also durchaus recht: Sie musste sich stellen, nicht davonlaufen. Nur vielleicht auf eine andere Art und Weise, wie sie selbst dachte.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Gethzerion. Ich ehre und achte Euch, wie jedes Kind seine Mutter ehren und achten sollte. Doch mein Weg ist nicht der Eure. Ich kann nicht Teil dieses Zirkels sein, wenn mein Wesen sich dem verschließt. Ich kann Euch nicht dienen, wenn sich mir Euer Handeln nicht erschließt. Ich kann keine Schwester sein, wenn ich mich als eine Fremde fühle. Und ich kann keine Mutter sein, wenn ich meine Kinder nicht mehr liebe.“</span> - Calin‘thir, nach dem verlassen des Zirkels<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Ausrüstung</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Raumschiff:</div> Keines<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Waffen:</div> Ihre Hände. Und ein simples Messer, gefertigt aus der scharfen Klaue eines Belonuk. Dieses ist jedoch mehr Werkzeug als tatsächliche Bewaffnung.<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Besonderer Besitz:</div> Als Nomadin nutzt Calin‘thil seit langer Zeit einen gezähmten Bolmas, der ihr vorrangig als Lasttier für Vorräte und ein provisorisches Zelt dient. Sie hat sich nie die Mühe gemacht dem Tier einen Namen zu geben, der Bolmas indes schien auch nie übermäßigen Wert darauf zu legen und kommt stoisch seiner Aufgabe nach. Ansonsten besitzt sie lediglich einen kleinen Tornister, indem sich kleine Schieferplättlichen, Karten gleich, befinden. Auf diesen Plättchen befinden sich eingeritzte Symbole, die zwar keine Kräfte besitzen, aber als Fokussteine und Meditationsübung dienen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Feen'are Aba'rai - Jedi-Anwärterin]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=737</link>
			<pubDate>Tue, 03 Mar 2020 14:41:04 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=737</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Name:</div> Feenare Abarai, übersetzt heißt dies genau „Die von der Luft berührte, dessen wanderndes Herz sie führt“ und ausgesprochen wie „Feen’are Aba’rai“<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Geburtsjahr/Alter:</div> 19 VSY / 24 Standardjahre jung, für mein Volk bin ich immer noch ein Lin [Kind] <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Spezies:</div> halb Sephi / halb Mensch, wir selbst nannten uns die „Da’ish“, stammen aber von einer abgespaltenen Gruppe der Sephi ab, die ca. 6000 VSY den Weg ihrer Vorfahren gehen wollten und so zu ihren alten Wurzeln zurück fanden. <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Heimatplanet:</div> es gibt keinen galaktischen Namen, irgend eine Kennnummer die ich immer wieder vergesse, aber ich nenne ihn meinen Arla’las [Geburtsplanet], ein dicht bewaldeter Planet tief im äußeren Rand.<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Partei;</div> Skywalkers Jedi-Gemeinschaft<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Position:</div> Jedi-Anwärterin<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtbegabt:</div> ja<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Stärken:</div>
-	Ein sehr natürliches und instinktives Gespür für die Macht<br />
-	Sehr agil und beweglich<br />
-	Intelligent und lernfähig (außer bei Technologie)<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Schwächen:</div>
-	Raumkrank sobald ich in einem (nicht-biologischen) Schiff unterwegs bin<br />
-	Kein Verständnis von komplexer Technologie (einfache ist schon schwer genug)<br />
-	Dementsprechend eine Niete im Umgang mit Blastern und ähnlichem<br />
-	Mein Basic ist nicht zu 100% gut, oft fließen Begriffe meiner Heimatsprache mit ein<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Aussehen</div>
<hr class="heading_hr">
Ich bin doch wunderschön, oder was meint ihr? Ach, ich mache nur Spaß. Sich selbst zu beschreiben ist nie einfach. Entweder übertreibt man zu stark oder ist viel zu bescheiden; auf jeden Fall werde ich mir Mühe geben, es so neutral wie möglich dar zu stellen.<br />
<br />
Das auffälligste sind neben meinen langen spitzen Ohren und meine tiefgrünen Augen, wohl mein feuerrotes Haar, welches ich meist schulterlang trage. Als kleine Len [Kind] trug ich es gerne bis zu meinen Knöcheln, bis ich bemerkte, dass es zwar schön aussah, aber auf keinen Fall praktisch. Ich bin deshalb oft hingefallen und wurde von den anderen Len [Kind] immer ausgelacht. Heute reagieren viele Humanoiden, vor allem die Hal’lin [Männer], sehr anhänglich auf mich; auch wenn es ab und an einige Hal’lan [Frauen] gibt die das ebenfalls sind.<br />
Mein Körper ist recht schlank, aber gut durchtrainiert, durch meine vielen Meditationskämpfe und den Übungen mit dem Kampfstab. Doch was erwartet man anderes in einem nomadischen Leben? Gefahren lauerten überall, in der Natur selbst oder von Fremden, die dachten uns Da’ish ärgern zu können. <br />
<br />
Leider war ich für mein Volk nie sehr groß gewachsen, halt nur 1,53 m. Das hatte mich immer sehr genervt, da die meisten schon mindestens 1,75 m groß waren. Den Grund dafür nannte meine Mam’ae [Mutter], dass ich zu früh geboren wurde; statt den üblichen 13 Monaten schon nach 10 das Licht der Welt erblickt hatte.<br />
Was meine Kleidung angeht, ist sie heute sehr praktisch gehalten, enganliegend, anscheinend sehr zur Freude vieler Hal’lin [Männer] und in dunklen Grün- bzw. Rottönen gehalten. Zwar falle ich damit am meisten in diesen technisierten Städten auf, doch es ist einfach ein Tribut meiner eher wäldlichen Herkunft.<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Meine Persönlichkeit ist einfach einzigartig, fertig.<br />
<br />
Ich merke schon, ihr benötigt mehr. Doch dies ist kein Problem, ihr wollte mehr, dann bekommt ihr auch mehr! Nun das wichtigste Merkmal von mir ist, dass ich schlicht und ergreifend direkt bin. Etwas passt mir nicht, dann sage ich das oder ändere es auf der Stelle. Wenn ich dies nicht kann, werde ich etwas grantig und schlecht gelaunt, doch das legt sich irgendwann wieder. Denn, wie viele schon über mich sagten, ich bin eine offene und liebevolle Person. Allein ein Lächeln oder einem einfachen Danke kann bei mir viel bewirken und dennoch, sollte mir jemand offensichtlich feindlich entgegentreten, glaube ich weiterhin an einen guten Kern in jemanden. Ein Wesen, welches sich zu sehr der Bog’aan [dunkle Seite] verschrieben hat, ist in meinen Augen nur jemand, der sein inneres Ben’duu [Gleichgewicht] verloren hat. Sie benötigt Hilfe und keinen weiteren Hass. So kann ich nun einmal nicht anders, ich muss helfen, selbst wenn jemand keine Hilfe möchte. Diese Eigenschaft tat mir des Öfteren keinen Gefallen, aber ich kann einfach nicht aus meiner eigenen Haut. <br />
<br />
Manchmal bin ich bei neuen Situationen sehr nervös, ich bin neu in dieser Galaxie, gerade mal 24 Standardjahre jung. Die meisten in meinem Alter leben noch bei ihren Te’las [Familien]. Lernen noch oder sind einfach nicht bereit vor ihrem Te‘hen [Erwachen], also dem 65. Geburtstag überhaupt die Gemeinschaft zu verlassen. Aber ich bin stur, extrem neugierig und folge einfach nur der Macht, egal wo hin sie mich führen mag. Dadurch halten mich viele für naiv, vielleicht bin ich das, doch dafür halte ich immer an der Hoffnung fest. Dieses absolute Vertrauen gibt mir, gerade in schwere Situation viel Mut. So losgelöst von meiner Te’las [Familie] fühle ich mich oft sehr allein und schweife gerne in meine Gedanken in die Arlae [Heimat] ab. <br />
<br />
Habe ich schon von dem starken Drang, alles Wichtige nieder zuschreiben, erzählt? Die Mana’shir [Chronistin] meines Volkes meinte einst zu mir, es sei ein Segen diesen natürlichen Drang zu besitzen, um alles Wichtige was geschieht niemals in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Visionen, die mir wichtige Ereignisse der Macht zeigen, sind nur ein kleiner Teil davon. Wenn etwas nicht aufgezeichnet wird, kann es eines Tages von Inhalt her verdreht oder gar vergessen werden. Ich will dies auf keinen Fall, aus diesem Grund schreibe ich alles nieder was sich ereignet. Ob es aktuelle Ereignisse sind, oder alte fast vergessene Aufzeichnungen alter Völker und Ruinen. Es ist fast ein Zwang, den ich habe.<br />
<br />
Zu Letzt sollte ich erwähnen, dass bis auf wenige Ausnahmen ich kein Fal’on [Freund] von Technologie bin. Ich verstehe die Notwendigkeit des Raumfluges, gerade für meine Shi’ral [Reise] auf die mich die Macht geschickt hat, doch lieben muss ich es nicht. Mit Droiden fühle ich mich sehr unwohl, da ich sie nicht spüren kann, wie alles aus reinem Metall. Für mich sind sie ein Fremdkörper im Gefüge der reinen Macht, doch akzeptiere ich vollkommen ihren praktischen Wert. Aber lieben muss ich sie nicht deswegen.<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Verständnis der Macht</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Kampfstil[e]:</div>
Shii-Cho, „Der Weg des Sarlacc“ oder Form I genannt. <br />
In meiner Sprache heißt die Technik der Ben’hala [Jäger] der Da‘ish auch Shii’Cho, was ein weiterer Beweis ist, dass es einen Zusammenhang meines ursprünglichen Volkes und den Je’daii gab.<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Studienschwerpunkt:</div>
Ich studiere weiterhin die Macht, in meiner Sprache Bo’ash’be genannt, doch ich nutze lieber den Basic-Begriff, die kommt einfacherer über die Lippe. Da ich schon seit meiner Geburt als Teil der reinen Macht angesehen wurde und über dies einen sehr natürlichen Umgang mit ihr pflege, kam mir nie einen anderen Schwerpunkt in den Sinn.<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtausprägung:</div>
Die Macht in mir zeigt sich sehr deutlich seit meiner Geburt. Sobald ich sprechen konnte, erzählte ich von meinen „Tagträumen“, wie ich sie damals nannte. Die Hal’ren [Älteste] erklärte mir dann, dass dies Visionen seien. Die Macht wolle mir dadurch etwas mitteilen und nur sehr wenige in der Geschichte der Da’ish, besaßen diese Gabe. Ferner spürte ich instinktiv überall um mich herum die Macht, ich konnte mit geschlossenen Augen jedes lebendige Wesen erkennen und zu denen ich eine sehr starke emotionale Bindung aufgebaut hatte, oft auch starke Gefühle wahrnehmen.  <br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Beziehung zur Macht:</div>
Die Macht ist schon immer ein Teil von mir gewesen, es ist genauso natürlich wie das Atmen für mich geworden. Ein ständiger Begleiter, der mir immer zur Seite stand, wenn es nötig wurde. Für mich ist es eine Art gegenseitiger Tausch, die Macht gibt mir etwas und im Austausch muss ich ihr etwas geben. Auch wenn ich eher zum Ash’laa [helle Seite], aufgrund meiner offenen und freundlichen Persönlichkeit tendiere als zum Bog’aan [dunkle Seite], glaube ich ganz Fest an das Gleichgewicht zwischen dem dunklen Schatten und dem hellen Licht, dem wahren Ben’duu [Gleichgewicht]. Die Macht leitet mich stets und ohne zu zögern folge ich ihr, egal wohin es mich auch führen mag. Selbst die Vision, die ich ab und an habe, sehe ich als Geschenke an. Sie sollen mich auf einen Pfad führen, der vielleicht wichtiger sein wird, als alle glauben mögen.<br />
 <br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Biografie</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Wer erinnert sich schon an seine eigene Geburt? Ich jedenfalls nicht, doch es gibt Erzählungen und Tatsachen, die ich hier etwas darlegen kann.<br />
Auf Grund der extremen Langlebigkeit der Da’ish, waren Geburten sehr streng limitiert und ein großes Ereignis. Meine Mam’ae [Mutter] ist eine wunderbare Frau, schon vor meiner Zeugung war sie die Mana’hala [Tierhüterin]. Sie kümmerte sich um das Wohl unserer Nutztiere und Tiergefährten. Eine Position die eine große Ehre mit sich brachte. Unser Volk hatte sich, auf einem Dschungelplaneten im äußeren Raum, für einige Jahre von der Galaxie zurückgezogen. Denn mein Volk blieb oft mehrere Jahrzehnte auf ein einem Planeten, meist für sich, bevor es sie woanders hinzog. Ich nenne diesen Planeten Arla’las, da es unsere Bezeichnung für den jeweiligen Planeten darstellt, auf dem man geboren wurde. Wir vermeiden es in unseren kurzen Sprüngen zu anderen Planeten, neues Leben auf die Welt zu bringen und bisher kam es auch nie dazu. Alles war schon geplant für meine Geburt, doch die Macht entschied sich dagegen. Meine Mam’ae erzählte mir, dass sich urplötzlich ein starker Wind bildete, an einem wolkenlosen sonnigen Tag und ihre Wehen begannen. Es sollte auch das einzige Mal sein, dass ich eine meiner Visionen mit jemanden teilen konnte. Der Wille der Macht war es, dass ich von dem Ereignis, der meine Geburt auslöste erfahren sollte später.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Krieg. Verrat. „Die Zeit ist gekommen, führt die Order 66 aus!“<br />
Leere. Tod. Dunkelheit. „…wird die Republik umgestaltet werden…“<br />
Zorn. Hass. Verlust. „…du warst mein Bruder Anakin, ich habe dich geliebt!“<br />
Neues Leben. Hoffnung. „…Luke…Leia…“<br />
Angst. Trauer. „…ich spüre noch Gutes in ihm…“  </span></div>
<br />
Mit meinem ersten Schrei in die neue Welt, verebbte auch der starke Wind und da niemand sonst, diese Vision gesehen hatte, wurde das neue Leben gefeiert, mit dem Namen Feen’are, weil ich vom Wind zu ihnen getragen wurde.<br />
Wie soll ich die nächsten Jahre beschreiben? Auf Grund meiner Machtbegabung, wurde ich zur Erziehung und Ausbildung an die Hal’ren [Älteste] übergeben. Sie wollte mich Schulen eines Tages ihren Platz als Führerin unserer Arav’el [Gemeinschaft] einzunehmen. Dies war nämlich stets nur denjenigen vorbehalten, welche die Macht spüren können. Sie lehrte mich die Natur der Macht, wie ich sie bewusster wahrnehmen konnte wie alles im Ben’duu [Gleichgewicht] gehalten wird. Doch gab es auch einige Lektionen der Wechselwirkungen zwischen Ash’laa [hellen Seite] und Bog’aan [dunklen Seite]; es war einer der wichtigsten Lektionen, um das große Ganze in der Natur zu verstehen. Wir lebten die Jahre auf meinem Arla’las [Geburtsplanet] und reisten von einem Kontinent zum anderen. Dabei schätzte ich immer mehr die natürliche Vielfalt der Au’lea [Natur] kennen, verband mich immer mehr mit ihr und bemerkt jede kleine Veränderung. Immer wieder mal bekam ich kleinere Visionen von Wesen, die ich nicht kannte, die kämpften und starben. Aber auch von der Dunkelheit, dessen Stärke sich immer weiter ausbreitete. Die Trauer überwiegten viele Visionen, doch waren sie nie klar genug, um daraus genauere Schlüsse zu ziehen. Sie brachten mich aber dazu, meine Hal’ren [Älteste] davon zu überzeugen, einige Zeit mit den Ben’hala [Jäger] zu trainieren. Ich sorgte mich, dass die Dunkelheit, vielleicht eines Tages unser Arav’el [Gemeinschaft] erreichen könnte. Da empfand ich es für wichtig, auch an unseren alten traditionellen Jagden teilzunehmen. Dafür musste ich allerdings im Stabkampf ausgebildet werden und meine Hal’ren [Älteste] akzeptierte dies nur, wenn ich ihre Ausbildung fortsetzen werden, sobald die Zeit gekommen war.<br />
<br />
Es folgten weitere harte Jahre, in denen ich meinen Körper und meinen Geist trainierte. Dann änderte eine weitere und seit meiner Geburt die bisher stärkste Vision, erneut meinen Lebensweg.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Angst. Wut. „Zielt auf den Treibstofftank! Los!“<br />
Mut. Liebe. Flammen. „Kanan…!“<br />
Opferung. Eins mit der Macht.<br />
Tod. Trauer. </span></div>
<br />
Ich erzählte meiner Hal’ren [Älteste] von meiner Vision, von den Gefühlen und den Bildern, die sie beinhaltete. Im Nachhinein war es wohl der Moment wo sie irgendwie wusste, dass ich eines Tages gehen müsste. Denn sie wollte, dass ich später auf eine kurze Reise mit ihr gehen solle. Sie war meine Hal’ren, die älteste Person in meiner Arav’el [Gemeinschaft], 348 Standardjahre war sie nun alt und wohl die weiseste Frau, der ich je bisher begegnet war. <br />
War es Zufall oder der Wille der Macht gewesen? Ich denke letzteres, denn mein Arla’las [Geburtsplanet] beherbergte eine uralte Ruine einer uralten Ara’vel [Gemeinschaft] von Humanoiden, die sich einst die Je'daii nannten. Diese sollte ich nun allein erkunden und mich dem alten Ritual der Arl’duu [Weisheit] stellen. Es war einer der faszinierendsten Orte, die ich bisher gesehen hatte. Uralte Mauern, die von der Natur zurückerobert wurden und fast verblasste Wandmalereien alter Humanoide mit Schwertern und Stäben. Doch ich konnte auch alte schwache Echos aus der Vergangenheit spüren. Noch während ich versuchte die alten Inschriften und Bilder zu deuten, ereilte mich eine neue, diesmal noch schrecklichere Vision, die mir den Atem raubte.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Erschöpfung. Kameradschaft. „…ja, irgendjemand ist da draußen.“<br />
Erstaunen. Furcht. „Wir orten ein massives Objekt, dass den Hyperraum verlässt“<br />
Siegessicher. Herzlos. „…eröffnet das Feuer!“<br />
Tod. Gelassenheit. „Möge die Macht mit euch sein!“<br />
Eins mit der Macht. </span></div>
<br />
Der Schmerz war stark, irgendetwas schlimmes musste geschehen sein. Doch war es weit weg und sie war im hier und jetzt. Meine kurzzeitigen Kopfschmerzen, nach solch einer intensiven Vision, wurden besänftigt von einem sanften dunkelgrünen Licht, am Ende eines der dunklen Gänge. Ich riss mich zusammen und nahm mir vor, die Vision später nieder zuschreiben, denn dieses Licht rief irgendwie nach mir. Mit den Stimmen meiner Te’las [Familie] und meiner Te’ae [Freunde], es war ein so wohliges Gefühl, dass ich instinktiv meine Hand danach ausstreckte. Das sanfte dunkel grüne Licht umfing mich.<br />
Auf einmal stand ich wieder vor dem Eingang der Ruinen und meine Hal’ren [Älteste] stand traurig lächelnd vor mir. Ich schien nach ihrer Aussage mehrere Tage in den Ruinen gewesen sein, auch wenn es für mich nur wenige Stunden waren. Doch bevor ich ihr alles erzählen konnte und ihr den seltsamen grünen Arla‘rai [Kyberkristall] in meiner Hand zeigen konnte, wurde ich Ohnmächtig.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Verzweiflung. List. „Dantooine. Wir sind auf Dantooine.“<br />
Herzlos. Hochmut. „…die Operation wird fortgesetzt. Feuern Sie, soweit sie bereit sind!“<br />
Tiefe Trauer. Wut. „…nein…“<br />
Schreie. Tod. Eins mit der Macht. <br />
<br />
Siegessicher. Dunkel. „Als ich euch verließ, war ich euer Schüler. Nun bin ich der Meister!“<br />
Weise. Hell. „Wenn du mich schlägst, werde ich mächtiger werden, als du es dir auch nur entfernt vorstellen kannst.“<br />
Gelassenheit. Tod. Eins mit der Macht.<br />
<br />
Verwirrt. Angst. „…was ist los? Du hast deinen Zielcomputer abgeschaltet.“<br />
Vertrauen. Hilfe. „Vergiss nicht, die Macht wird mit dir sein, immer.“<br />
Hoffnung. Freude. </span></div>
<br />
Nach meinem Erwachen waren meine Te’las [Familie] und meine Hal’ren [Älteste] zugegen. Sie wussten bereits etwas, was mir auch gerade erst bewusst geworden war. Trotz meinen jungen Jahren musste ich die Da’ish verlassen. Die Macht drängte mich in das Sternenmeer aufzubrechen und meinen Weg zu finden. In meinem Leben war ich nie so traurig, aber trotz alle dem, war ich auch sehr begierig und neugierig wie die Galaxie so war. Auch wenn mich meine Visionen belehrten, ich solle vorsichtig sein. Nur eine kleine Gruppe der Arav’el [Gemeinschaft] beschäftigten sich mit unseren Aea’s [Sternenschiff]. Bis zum heutigen Tage hatte ich nie etwas mit ihnen groß zu tun und ihren metallenen Ungetümen. Zeit ich lebte war es bisher zu keiner Aba‘el [Reise] zu einem anderen Planeten gekommen, die Entscheidung oblag stets der Hal’ren [Älteste]. Einer der Aea’lin [Pilot/Techniker] solle mich zu einem nächstgelegenen Raumhafen bringen, von dem ich dann meine weitere Aba’el [Reise] fortsetzen könne. Vor meinen Abflug gab man mir noch den Beinamen Aba’rai, was so viel bedeutete wie, „Das wandernde Herz“ und soll mich immer daran erinnern, wenn mein Herz irgendwann zur Ruhe kommen sollte, ich bei den Da’ish stets zuhause bin. Ich vermisse alle sehr.<br />
Neugierde und Angst waren meine ständigen Begleiter. Ich lernte schnell wie sehr ich die Technologie nicht mochte. Alles fühlte sich so kalt an und die Wesen die eng einander lebten respektierten nur selten einander. Vor allen in den sogenannten imperialen Zuständigkeiten, wurde ich wie den größten Abschaum behandelt. Ob es die Macht war oder einfach meine rein instinktive Vorliebe, doch es zog mich zu einem Planeten namens Kashyyyk. Ein Planet nach meinem Geschmack, viel Au‘lea [Natur] und Respekt für diese. Ich fand Einblicke in eine Kultur, die es geschafft hatte, die Natur und Technologie mit einander im Einklang zu kombinieren.<br />
<br />
Leider darf ich nicht viel über meinen zwei jährigen Ausflug in die Schattenlande berichten. Tief unter den Wroshyrbäumen lagen diese Schattenlande, ein Ort, den nur selten jemand betrat und noch seltener verließ. Dort traf ich einen Wookiee und aus Respekt vor ihm musste ich schwören niemanden jemals zu erzählen wer er war und wo genau er sich versteckt hielt. Doch er brachte mir eine alte Technik bei, und ja ich stellte mich da sehr dumm an dabei, mit dem ich ein sogenanntes Lichtschwert, welches in meiner Sprache als Je’hala bekannt war, konstruieren konnte. Ein besonderes Stück, gefertigt aus freiwillig gegebenen Wroshyholz und meinem dunkelgrünen Arla‘rai [Kyberkristall] aus den Ruinen auf meinem Arla’las [Geburtsplanet]. Doch er warnte mich, diese Waffe erst zu nutzen, wenn die Zeit dafür gekommen war, solange solle ich sie bei mir versteckt halten. <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ungläubigkeit. Wut. „NEEEEEIIIIN!“<br />
Helle Seite. Liebe. „Luke… Ich weiß wo Luke ist!“<br />
Erkenntnis. Hoffnung. „Vater…“</span></div>
<br />
Ich sah die neuste, wenn auch verwirrende Vision, als Anlass weiter zu ziehen. Die Geschehnisse der Galaxie würden weiter voranschreiten, ob ich nun in den Schattenlanden blieb oder nicht. <br />
Ich ließ mich weiter von der Macht leiten, so dass ich in den nächsten Monaten oft auf verschiedenen Planeten landete, auf denen ich vermutete, alte Je’daii Ruinen und Artefakte zu finden. Vor allem um mehr über meinen eigenen Weg zu erfahren. In dieser Zeit lernte ich einen seltsamen Mann kennen, der sich einen Archäologen nannte, aber sich am liebsten in einem dieser kalten Aea’s [Sternenschiffe] aufhielt und sich mir immer wieder versuchte anzunähern. Ich erzählte ihm lieber nichts von meinen Fähigkeiten und schon gar nichts darüber wo ich herkam. Für ihn war ich einfach jemand der ihn zu einer alten kulturellen Stätte führen konnte und ich nutzte die Möglichkeit aus das er mich hin brachte. Viel Tinte möchte ich aber jetzt nicht an ihn verschwenden, kurz gesagt gefunden hatte ich persönlich nichts. Aber er war von irgendeinem alten rostigen Knochen fasziniert, was es war, fand ich nie heraus. Ich hoffte diesen Auron Seltano nie wieder zu sehen, nach dem sich unsere Wege wieder trennten. Wie ich mich damals täuschte.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Entschlossen. Siegessicher. „…dein Vertrauen in deine Freunde ist die deine!“<br />
Überrascht. Erfreut. „…dann gelingt uns das vielleicht mit deiner Schwester.“<br />
Zornig. Hasserfüllt. „Ganz wie du willst. Jedi!<br />
Erlöst. Hell. „Sag deiner Schwester, dass du recht hattest…“<br />
Trauer. Hoffnung. Sieg.</span></div>
<br />
Ich lächelte, es war die erste Vision, die mich zum Lächeln brachte und das war auch der Moment, wo ich anfing nach diesem Je‘daii zu suchen. Denn die Macht irrte sie niemals, auch wenn es ab dem Zeitpunkt noch eine Weile gedauert hatte bis ich ihn wirklich persönlich treffen konnte.<br />
<br />
Puh, das war es erst einmal, doch meine Chronik wird sicher bald fortgeführt werden; und Auron! Hör auf ständig, ohne meine Erlaubnis, meine Bücher zu lesen!!!<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Ausrüstung</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Raumschiff:</div>
Kein eigenes, da ich die Aea’s [Sternenschiffe] aus reinem Metall nicht leiden kann und ich kann sowieso nicht fliegen. <br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Waffen:</div>
Lichtschwert aus Wroshyholz von den Wroshyrbäumen vom Planeten Kashyyyk, mit einem dunkelgrünem Arla‘rai [Kyberkristall] aus meiner Arla’las [Geburtstätte].<br />
<br />
Ein alter Kampfstab aus festem und natürlichem Holz, aus meiner Arla’las [Geburtstätte], die ich von den Ben’hala [Jäger] erhalten habe. Ich trage sie meist am Rücken.<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Besonderer Besitz:</div>
Selbst erstellte Notizbücher aus Papier und entsprechendes Schreibwerkzeug in denen ich meine Chroniken zusammenstelle.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Sonstiges</div>
<hr class="heading_hr">
Diese Sprache meines Charakters stammt, zwar in Anlehnung an Star Wars Begriffen und elfischen Begriffen aus dem Dragon Age Franchise, komplett von mir. Sie ist meine eigene Erfindung um dem persönlichen RPG im „Echoes of the Empire“, mehr Tiefe und Würze zu verleihen. <br />
Ein entsprechendes Wörterbuch habe ich nebenbei auch erstellt und würde ich später auch im Forum bereitstellen<br />
Die Nutzung dieser Begriffe sind innerhalb des RPG selbstverständlich gestattet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Name:</div> Feenare Abarai, übersetzt heißt dies genau „Die von der Luft berührte, dessen wanderndes Herz sie führt“ und ausgesprochen wie „Feen’are Aba’rai“<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Geburtsjahr/Alter:</div> 19 VSY / 24 Standardjahre jung, für mein Volk bin ich immer noch ein Lin [Kind] <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Spezies:</div> halb Sephi / halb Mensch, wir selbst nannten uns die „Da’ish“, stammen aber von einer abgespaltenen Gruppe der Sephi ab, die ca. 6000 VSY den Weg ihrer Vorfahren gehen wollten und so zu ihren alten Wurzeln zurück fanden. <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Heimatplanet:</div> es gibt keinen galaktischen Namen, irgend eine Kennnummer die ich immer wieder vergesse, aber ich nenne ihn meinen Arla’las [Geburtsplanet], ein dicht bewaldeter Planet tief im äußeren Rand.<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Partei;</div> Skywalkers Jedi-Gemeinschaft<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Position:</div> Jedi-Anwärterin<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtbegabt:</div> ja<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Stärken:</div>
-	Ein sehr natürliches und instinktives Gespür für die Macht<br />
-	Sehr agil und beweglich<br />
-	Intelligent und lernfähig (außer bei Technologie)<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Schwächen:</div>
-	Raumkrank sobald ich in einem (nicht-biologischen) Schiff unterwegs bin<br />
-	Kein Verständnis von komplexer Technologie (einfache ist schon schwer genug)<br />
-	Dementsprechend eine Niete im Umgang mit Blastern und ähnlichem<br />
-	Mein Basic ist nicht zu 100% gut, oft fließen Begriffe meiner Heimatsprache mit ein<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Aussehen</div>
<hr class="heading_hr">
Ich bin doch wunderschön, oder was meint ihr? Ach, ich mache nur Spaß. Sich selbst zu beschreiben ist nie einfach. Entweder übertreibt man zu stark oder ist viel zu bescheiden; auf jeden Fall werde ich mir Mühe geben, es so neutral wie möglich dar zu stellen.<br />
<br />
Das auffälligste sind neben meinen langen spitzen Ohren und meine tiefgrünen Augen, wohl mein feuerrotes Haar, welches ich meist schulterlang trage. Als kleine Len [Kind] trug ich es gerne bis zu meinen Knöcheln, bis ich bemerkte, dass es zwar schön aussah, aber auf keinen Fall praktisch. Ich bin deshalb oft hingefallen und wurde von den anderen Len [Kind] immer ausgelacht. Heute reagieren viele Humanoiden, vor allem die Hal’lin [Männer], sehr anhänglich auf mich; auch wenn es ab und an einige Hal’lan [Frauen] gibt die das ebenfalls sind.<br />
Mein Körper ist recht schlank, aber gut durchtrainiert, durch meine vielen Meditationskämpfe und den Übungen mit dem Kampfstab. Doch was erwartet man anderes in einem nomadischen Leben? Gefahren lauerten überall, in der Natur selbst oder von Fremden, die dachten uns Da’ish ärgern zu können. <br />
<br />
Leider war ich für mein Volk nie sehr groß gewachsen, halt nur 1,53 m. Das hatte mich immer sehr genervt, da die meisten schon mindestens 1,75 m groß waren. Den Grund dafür nannte meine Mam’ae [Mutter], dass ich zu früh geboren wurde; statt den üblichen 13 Monaten schon nach 10 das Licht der Welt erblickt hatte.<br />
Was meine Kleidung angeht, ist sie heute sehr praktisch gehalten, enganliegend, anscheinend sehr zur Freude vieler Hal’lin [Männer] und in dunklen Grün- bzw. Rottönen gehalten. Zwar falle ich damit am meisten in diesen technisierten Städten auf, doch es ist einfach ein Tribut meiner eher wäldlichen Herkunft.<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Meine Persönlichkeit ist einfach einzigartig, fertig.<br />
<br />
Ich merke schon, ihr benötigt mehr. Doch dies ist kein Problem, ihr wollte mehr, dann bekommt ihr auch mehr! Nun das wichtigste Merkmal von mir ist, dass ich schlicht und ergreifend direkt bin. Etwas passt mir nicht, dann sage ich das oder ändere es auf der Stelle. Wenn ich dies nicht kann, werde ich etwas grantig und schlecht gelaunt, doch das legt sich irgendwann wieder. Denn, wie viele schon über mich sagten, ich bin eine offene und liebevolle Person. Allein ein Lächeln oder einem einfachen Danke kann bei mir viel bewirken und dennoch, sollte mir jemand offensichtlich feindlich entgegentreten, glaube ich weiterhin an einen guten Kern in jemanden. Ein Wesen, welches sich zu sehr der Bog’aan [dunkle Seite] verschrieben hat, ist in meinen Augen nur jemand, der sein inneres Ben’duu [Gleichgewicht] verloren hat. Sie benötigt Hilfe und keinen weiteren Hass. So kann ich nun einmal nicht anders, ich muss helfen, selbst wenn jemand keine Hilfe möchte. Diese Eigenschaft tat mir des Öfteren keinen Gefallen, aber ich kann einfach nicht aus meiner eigenen Haut. <br />
<br />
Manchmal bin ich bei neuen Situationen sehr nervös, ich bin neu in dieser Galaxie, gerade mal 24 Standardjahre jung. Die meisten in meinem Alter leben noch bei ihren Te’las [Familien]. Lernen noch oder sind einfach nicht bereit vor ihrem Te‘hen [Erwachen], also dem 65. Geburtstag überhaupt die Gemeinschaft zu verlassen. Aber ich bin stur, extrem neugierig und folge einfach nur der Macht, egal wo hin sie mich führen mag. Dadurch halten mich viele für naiv, vielleicht bin ich das, doch dafür halte ich immer an der Hoffnung fest. Dieses absolute Vertrauen gibt mir, gerade in schwere Situation viel Mut. So losgelöst von meiner Te’las [Familie] fühle ich mich oft sehr allein und schweife gerne in meine Gedanken in die Arlae [Heimat] ab. <br />
<br />
Habe ich schon von dem starken Drang, alles Wichtige nieder zuschreiben, erzählt? Die Mana’shir [Chronistin] meines Volkes meinte einst zu mir, es sei ein Segen diesen natürlichen Drang zu besitzen, um alles Wichtige was geschieht niemals in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Visionen, die mir wichtige Ereignisse der Macht zeigen, sind nur ein kleiner Teil davon. Wenn etwas nicht aufgezeichnet wird, kann es eines Tages von Inhalt her verdreht oder gar vergessen werden. Ich will dies auf keinen Fall, aus diesem Grund schreibe ich alles nieder was sich ereignet. Ob es aktuelle Ereignisse sind, oder alte fast vergessene Aufzeichnungen alter Völker und Ruinen. Es ist fast ein Zwang, den ich habe.<br />
<br />
Zu Letzt sollte ich erwähnen, dass bis auf wenige Ausnahmen ich kein Fal’on [Freund] von Technologie bin. Ich verstehe die Notwendigkeit des Raumfluges, gerade für meine Shi’ral [Reise] auf die mich die Macht geschickt hat, doch lieben muss ich es nicht. Mit Droiden fühle ich mich sehr unwohl, da ich sie nicht spüren kann, wie alles aus reinem Metall. Für mich sind sie ein Fremdkörper im Gefüge der reinen Macht, doch akzeptiere ich vollkommen ihren praktischen Wert. Aber lieben muss ich sie nicht deswegen.<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Verständnis der Macht</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Kampfstil[e]:</div>
Shii-Cho, „Der Weg des Sarlacc“ oder Form I genannt. <br />
In meiner Sprache heißt die Technik der Ben’hala [Jäger] der Da‘ish auch Shii’Cho, was ein weiterer Beweis ist, dass es einen Zusammenhang meines ursprünglichen Volkes und den Je’daii gab.<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Studienschwerpunkt:</div>
Ich studiere weiterhin die Macht, in meiner Sprache Bo’ash’be genannt, doch ich nutze lieber den Basic-Begriff, die kommt einfacherer über die Lippe. Da ich schon seit meiner Geburt als Teil der reinen Macht angesehen wurde und über dies einen sehr natürlichen Umgang mit ihr pflege, kam mir nie einen anderen Schwerpunkt in den Sinn.<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtausprägung:</div>
Die Macht in mir zeigt sich sehr deutlich seit meiner Geburt. Sobald ich sprechen konnte, erzählte ich von meinen „Tagträumen“, wie ich sie damals nannte. Die Hal’ren [Älteste] erklärte mir dann, dass dies Visionen seien. Die Macht wolle mir dadurch etwas mitteilen und nur sehr wenige in der Geschichte der Da’ish, besaßen diese Gabe. Ferner spürte ich instinktiv überall um mich herum die Macht, ich konnte mit geschlossenen Augen jedes lebendige Wesen erkennen und zu denen ich eine sehr starke emotionale Bindung aufgebaut hatte, oft auch starke Gefühle wahrnehmen.  <br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Beziehung zur Macht:</div>
Die Macht ist schon immer ein Teil von mir gewesen, es ist genauso natürlich wie das Atmen für mich geworden. Ein ständiger Begleiter, der mir immer zur Seite stand, wenn es nötig wurde. Für mich ist es eine Art gegenseitiger Tausch, die Macht gibt mir etwas und im Austausch muss ich ihr etwas geben. Auch wenn ich eher zum Ash’laa [helle Seite], aufgrund meiner offenen und freundlichen Persönlichkeit tendiere als zum Bog’aan [dunkle Seite], glaube ich ganz Fest an das Gleichgewicht zwischen dem dunklen Schatten und dem hellen Licht, dem wahren Ben’duu [Gleichgewicht]. Die Macht leitet mich stets und ohne zu zögern folge ich ihr, egal wohin es mich auch führen mag. Selbst die Vision, die ich ab und an habe, sehe ich als Geschenke an. Sie sollen mich auf einen Pfad führen, der vielleicht wichtiger sein wird, als alle glauben mögen.<br />
 <br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Biografie</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Wer erinnert sich schon an seine eigene Geburt? Ich jedenfalls nicht, doch es gibt Erzählungen und Tatsachen, die ich hier etwas darlegen kann.<br />
Auf Grund der extremen Langlebigkeit der Da’ish, waren Geburten sehr streng limitiert und ein großes Ereignis. Meine Mam’ae [Mutter] ist eine wunderbare Frau, schon vor meiner Zeugung war sie die Mana’hala [Tierhüterin]. Sie kümmerte sich um das Wohl unserer Nutztiere und Tiergefährten. Eine Position die eine große Ehre mit sich brachte. Unser Volk hatte sich, auf einem Dschungelplaneten im äußeren Raum, für einige Jahre von der Galaxie zurückgezogen. Denn mein Volk blieb oft mehrere Jahrzehnte auf ein einem Planeten, meist für sich, bevor es sie woanders hinzog. Ich nenne diesen Planeten Arla’las, da es unsere Bezeichnung für den jeweiligen Planeten darstellt, auf dem man geboren wurde. Wir vermeiden es in unseren kurzen Sprüngen zu anderen Planeten, neues Leben auf die Welt zu bringen und bisher kam es auch nie dazu. Alles war schon geplant für meine Geburt, doch die Macht entschied sich dagegen. Meine Mam’ae erzählte mir, dass sich urplötzlich ein starker Wind bildete, an einem wolkenlosen sonnigen Tag und ihre Wehen begannen. Es sollte auch das einzige Mal sein, dass ich eine meiner Visionen mit jemanden teilen konnte. Der Wille der Macht war es, dass ich von dem Ereignis, der meine Geburt auslöste erfahren sollte später.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Krieg. Verrat. „Die Zeit ist gekommen, führt die Order 66 aus!“<br />
Leere. Tod. Dunkelheit. „…wird die Republik umgestaltet werden…“<br />
Zorn. Hass. Verlust. „…du warst mein Bruder Anakin, ich habe dich geliebt!“<br />
Neues Leben. Hoffnung. „…Luke…Leia…“<br />
Angst. Trauer. „…ich spüre noch Gutes in ihm…“  </span></div>
<br />
Mit meinem ersten Schrei in die neue Welt, verebbte auch der starke Wind und da niemand sonst, diese Vision gesehen hatte, wurde das neue Leben gefeiert, mit dem Namen Feen’are, weil ich vom Wind zu ihnen getragen wurde.<br />
Wie soll ich die nächsten Jahre beschreiben? Auf Grund meiner Machtbegabung, wurde ich zur Erziehung und Ausbildung an die Hal’ren [Älteste] übergeben. Sie wollte mich Schulen eines Tages ihren Platz als Führerin unserer Arav’el [Gemeinschaft] einzunehmen. Dies war nämlich stets nur denjenigen vorbehalten, welche die Macht spüren können. Sie lehrte mich die Natur der Macht, wie ich sie bewusster wahrnehmen konnte wie alles im Ben’duu [Gleichgewicht] gehalten wird. Doch gab es auch einige Lektionen der Wechselwirkungen zwischen Ash’laa [hellen Seite] und Bog’aan [dunklen Seite]; es war einer der wichtigsten Lektionen, um das große Ganze in der Natur zu verstehen. Wir lebten die Jahre auf meinem Arla’las [Geburtsplanet] und reisten von einem Kontinent zum anderen. Dabei schätzte ich immer mehr die natürliche Vielfalt der Au’lea [Natur] kennen, verband mich immer mehr mit ihr und bemerkt jede kleine Veränderung. Immer wieder mal bekam ich kleinere Visionen von Wesen, die ich nicht kannte, die kämpften und starben. Aber auch von der Dunkelheit, dessen Stärke sich immer weiter ausbreitete. Die Trauer überwiegten viele Visionen, doch waren sie nie klar genug, um daraus genauere Schlüsse zu ziehen. Sie brachten mich aber dazu, meine Hal’ren [Älteste] davon zu überzeugen, einige Zeit mit den Ben’hala [Jäger] zu trainieren. Ich sorgte mich, dass die Dunkelheit, vielleicht eines Tages unser Arav’el [Gemeinschaft] erreichen könnte. Da empfand ich es für wichtig, auch an unseren alten traditionellen Jagden teilzunehmen. Dafür musste ich allerdings im Stabkampf ausgebildet werden und meine Hal’ren [Älteste] akzeptierte dies nur, wenn ich ihre Ausbildung fortsetzen werden, sobald die Zeit gekommen war.<br />
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Es folgten weitere harte Jahre, in denen ich meinen Körper und meinen Geist trainierte. Dann änderte eine weitere und seit meiner Geburt die bisher stärkste Vision, erneut meinen Lebensweg.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Angst. Wut. „Zielt auf den Treibstofftank! Los!“<br />
Mut. Liebe. Flammen. „Kanan…!“<br />
Opferung. Eins mit der Macht.<br />
Tod. Trauer. </span></div>
<br />
Ich erzählte meiner Hal’ren [Älteste] von meiner Vision, von den Gefühlen und den Bildern, die sie beinhaltete. Im Nachhinein war es wohl der Moment wo sie irgendwie wusste, dass ich eines Tages gehen müsste. Denn sie wollte, dass ich später auf eine kurze Reise mit ihr gehen solle. Sie war meine Hal’ren, die älteste Person in meiner Arav’el [Gemeinschaft], 348 Standardjahre war sie nun alt und wohl die weiseste Frau, der ich je bisher begegnet war. <br />
War es Zufall oder der Wille der Macht gewesen? Ich denke letzteres, denn mein Arla’las [Geburtsplanet] beherbergte eine uralte Ruine einer uralten Ara’vel [Gemeinschaft] von Humanoiden, die sich einst die Je'daii nannten. Diese sollte ich nun allein erkunden und mich dem alten Ritual der Arl’duu [Weisheit] stellen. Es war einer der faszinierendsten Orte, die ich bisher gesehen hatte. Uralte Mauern, die von der Natur zurückerobert wurden und fast verblasste Wandmalereien alter Humanoide mit Schwertern und Stäben. Doch ich konnte auch alte schwache Echos aus der Vergangenheit spüren. Noch während ich versuchte die alten Inschriften und Bilder zu deuten, ereilte mich eine neue, diesmal noch schrecklichere Vision, die mir den Atem raubte.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Erschöpfung. Kameradschaft. „…ja, irgendjemand ist da draußen.“<br />
Erstaunen. Furcht. „Wir orten ein massives Objekt, dass den Hyperraum verlässt“<br />
Siegessicher. Herzlos. „…eröffnet das Feuer!“<br />
Tod. Gelassenheit. „Möge die Macht mit euch sein!“<br />
Eins mit der Macht. </span></div>
<br />
Der Schmerz war stark, irgendetwas schlimmes musste geschehen sein. Doch war es weit weg und sie war im hier und jetzt. Meine kurzzeitigen Kopfschmerzen, nach solch einer intensiven Vision, wurden besänftigt von einem sanften dunkelgrünen Licht, am Ende eines der dunklen Gänge. Ich riss mich zusammen und nahm mir vor, die Vision später nieder zuschreiben, denn dieses Licht rief irgendwie nach mir. Mit den Stimmen meiner Te’las [Familie] und meiner Te’ae [Freunde], es war ein so wohliges Gefühl, dass ich instinktiv meine Hand danach ausstreckte. Das sanfte dunkel grüne Licht umfing mich.<br />
Auf einmal stand ich wieder vor dem Eingang der Ruinen und meine Hal’ren [Älteste] stand traurig lächelnd vor mir. Ich schien nach ihrer Aussage mehrere Tage in den Ruinen gewesen sein, auch wenn es für mich nur wenige Stunden waren. Doch bevor ich ihr alles erzählen konnte und ihr den seltsamen grünen Arla‘rai [Kyberkristall] in meiner Hand zeigen konnte, wurde ich Ohnmächtig.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Verzweiflung. List. „Dantooine. Wir sind auf Dantooine.“<br />
Herzlos. Hochmut. „…die Operation wird fortgesetzt. Feuern Sie, soweit sie bereit sind!“<br />
Tiefe Trauer. Wut. „…nein…“<br />
Schreie. Tod. Eins mit der Macht. <br />
<br />
Siegessicher. Dunkel. „Als ich euch verließ, war ich euer Schüler. Nun bin ich der Meister!“<br />
Weise. Hell. „Wenn du mich schlägst, werde ich mächtiger werden, als du es dir auch nur entfernt vorstellen kannst.“<br />
Gelassenheit. Tod. Eins mit der Macht.<br />
<br />
Verwirrt. Angst. „…was ist los? Du hast deinen Zielcomputer abgeschaltet.“<br />
Vertrauen. Hilfe. „Vergiss nicht, die Macht wird mit dir sein, immer.“<br />
Hoffnung. Freude. </span></div>
<br />
Nach meinem Erwachen waren meine Te’las [Familie] und meine Hal’ren [Älteste] zugegen. Sie wussten bereits etwas, was mir auch gerade erst bewusst geworden war. Trotz meinen jungen Jahren musste ich die Da’ish verlassen. Die Macht drängte mich in das Sternenmeer aufzubrechen und meinen Weg zu finden. In meinem Leben war ich nie so traurig, aber trotz alle dem, war ich auch sehr begierig und neugierig wie die Galaxie so war. Auch wenn mich meine Visionen belehrten, ich solle vorsichtig sein. Nur eine kleine Gruppe der Arav’el [Gemeinschaft] beschäftigten sich mit unseren Aea’s [Sternenschiff]. Bis zum heutigen Tage hatte ich nie etwas mit ihnen groß zu tun und ihren metallenen Ungetümen. Zeit ich lebte war es bisher zu keiner Aba‘el [Reise] zu einem anderen Planeten gekommen, die Entscheidung oblag stets der Hal’ren [Älteste]. Einer der Aea’lin [Pilot/Techniker] solle mich zu einem nächstgelegenen Raumhafen bringen, von dem ich dann meine weitere Aba’el [Reise] fortsetzen könne. Vor meinen Abflug gab man mir noch den Beinamen Aba’rai, was so viel bedeutete wie, „Das wandernde Herz“ und soll mich immer daran erinnern, wenn mein Herz irgendwann zur Ruhe kommen sollte, ich bei den Da’ish stets zuhause bin. Ich vermisse alle sehr.<br />
Neugierde und Angst waren meine ständigen Begleiter. Ich lernte schnell wie sehr ich die Technologie nicht mochte. Alles fühlte sich so kalt an und die Wesen die eng einander lebten respektierten nur selten einander. Vor allen in den sogenannten imperialen Zuständigkeiten, wurde ich wie den größten Abschaum behandelt. Ob es die Macht war oder einfach meine rein instinktive Vorliebe, doch es zog mich zu einem Planeten namens Kashyyyk. Ein Planet nach meinem Geschmack, viel Au‘lea [Natur] und Respekt für diese. Ich fand Einblicke in eine Kultur, die es geschafft hatte, die Natur und Technologie mit einander im Einklang zu kombinieren.<br />
<br />
Leider darf ich nicht viel über meinen zwei jährigen Ausflug in die Schattenlande berichten. Tief unter den Wroshyrbäumen lagen diese Schattenlande, ein Ort, den nur selten jemand betrat und noch seltener verließ. Dort traf ich einen Wookiee und aus Respekt vor ihm musste ich schwören niemanden jemals zu erzählen wer er war und wo genau er sich versteckt hielt. Doch er brachte mir eine alte Technik bei, und ja ich stellte mich da sehr dumm an dabei, mit dem ich ein sogenanntes Lichtschwert, welches in meiner Sprache als Je’hala bekannt war, konstruieren konnte. Ein besonderes Stück, gefertigt aus freiwillig gegebenen Wroshyholz und meinem dunkelgrünen Arla‘rai [Kyberkristall] aus den Ruinen auf meinem Arla’las [Geburtsplanet]. Doch er warnte mich, diese Waffe erst zu nutzen, wenn die Zeit dafür gekommen war, solange solle ich sie bei mir versteckt halten. <br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ungläubigkeit. Wut. „NEEEEEIIIIN!“<br />
Helle Seite. Liebe. „Luke… Ich weiß wo Luke ist!“<br />
Erkenntnis. Hoffnung. „Vater…“</span></div>
<br />
Ich sah die neuste, wenn auch verwirrende Vision, als Anlass weiter zu ziehen. Die Geschehnisse der Galaxie würden weiter voranschreiten, ob ich nun in den Schattenlanden blieb oder nicht. <br />
Ich ließ mich weiter von der Macht leiten, so dass ich in den nächsten Monaten oft auf verschiedenen Planeten landete, auf denen ich vermutete, alte Je’daii Ruinen und Artefakte zu finden. Vor allem um mehr über meinen eigenen Weg zu erfahren. In dieser Zeit lernte ich einen seltsamen Mann kennen, der sich einen Archäologen nannte, aber sich am liebsten in einem dieser kalten Aea’s [Sternenschiffe] aufhielt und sich mir immer wieder versuchte anzunähern. Ich erzählte ihm lieber nichts von meinen Fähigkeiten und schon gar nichts darüber wo ich herkam. Für ihn war ich einfach jemand der ihn zu einer alten kulturellen Stätte führen konnte und ich nutzte die Möglichkeit aus das er mich hin brachte. Viel Tinte möchte ich aber jetzt nicht an ihn verschwenden, kurz gesagt gefunden hatte ich persönlich nichts. Aber er war von irgendeinem alten rostigen Knochen fasziniert, was es war, fand ich nie heraus. Ich hoffte diesen Auron Seltano nie wieder zu sehen, nach dem sich unsere Wege wieder trennten. Wie ich mich damals täuschte.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Entschlossen. Siegessicher. „…dein Vertrauen in deine Freunde ist die deine!“<br />
Überrascht. Erfreut. „…dann gelingt uns das vielleicht mit deiner Schwester.“<br />
Zornig. Hasserfüllt. „Ganz wie du willst. Jedi!<br />
Erlöst. Hell. „Sag deiner Schwester, dass du recht hattest…“<br />
Trauer. Hoffnung. Sieg.</span></div>
<br />
Ich lächelte, es war die erste Vision, die mich zum Lächeln brachte und das war auch der Moment, wo ich anfing nach diesem Je‘daii zu suchen. Denn die Macht irrte sie niemals, auch wenn es ab dem Zeitpunkt noch eine Weile gedauert hatte bis ich ihn wirklich persönlich treffen konnte.<br />
<br />
Puh, das war es erst einmal, doch meine Chronik wird sicher bald fortgeführt werden; und Auron! Hör auf ständig, ohne meine Erlaubnis, meine Bücher zu lesen!!!<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Ausrüstung</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Raumschiff:</div>
Kein eigenes, da ich die Aea’s [Sternenschiffe] aus reinem Metall nicht leiden kann und ich kann sowieso nicht fliegen. <br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Waffen:</div>
Lichtschwert aus Wroshyholz von den Wroshyrbäumen vom Planeten Kashyyyk, mit einem dunkelgrünem Arla‘rai [Kyberkristall] aus meiner Arla’las [Geburtstätte].<br />
<br />
Ein alter Kampfstab aus festem und natürlichem Holz, aus meiner Arla’las [Geburtstätte], die ich von den Ben’hala [Jäger] erhalten habe. Ich trage sie meist am Rücken.<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Besonderer Besitz:</div>
Selbst erstellte Notizbücher aus Papier und entsprechendes Schreibwerkzeug in denen ich meine Chroniken zusammenstelle.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Sonstiges</div>
<hr class="heading_hr">
Diese Sprache meines Charakters stammt, zwar in Anlehnung an Star Wars Begriffen und elfischen Begriffen aus dem Dragon Age Franchise, komplett von mir. Sie ist meine eigene Erfindung um dem persönlichen RPG im „Echoes of the Empire“, mehr Tiefe und Würze zu verleihen. <br />
Ein entsprechendes Wörterbuch habe ich nebenbei auch erstellt und würde ich später auch im Forum bereitstellen<br />
Die Nutzung dieser Begriffe sind innerhalb des RPG selbstverständlich gestattet.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Reah Nigidus - Abtrünnige Inquisitorin]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=711</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 20:04:02 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=711</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Reah Nigidus, Baroness von Thule<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 23 VSY | 27 Standardjahre<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span> Thule<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Galaktisches Imperium<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> Inquisitorin<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Ja<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Duellantin:</span><br />
Reahs Umgang mit dem Lichtschwert ist bemerkenswert, ihre grazilen und präzisen Bewegungen, die mit Kalkül eingesetzten Finten und Paraden, machen sie im Nahkampf zu einem bedrohlichen Widersacher.<br />
 <br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Status:</span><br />
Als Inquisitorin steht sie außerhalb der regulären Ränge der Streitkräfte und gilt ähnlich wie einst Darth Vader als schwer einzuschätzen. Lediglich der Imperator selbst legt fest wo die Befugnisse seiner persönlichen Inquisitoren enden und über welche Vollmachten sie für Aufträge verfügen – so ist sie im Zweifelsfalle auch nur ihm persönlich Rechenschaft schuldig.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kulturelles Wissen:</span><br />
Reah ist eine vielreisende Frau mit guter Bildung aus einem vormalig bescheidenen Elternhaus. Ihr Handwerk, das aufspüren und auslöschen potenziell gefährlicher Machtnutzer hat sie schon quer durch die Galaxis getrieben und so kennt Reah eine Vielzahl von Planeten, deren Bewohner und ihre Eigenheiten. Im Gegensatz zu dem von Sate Pestage propagierten Rassenhass, ist die Inquisitorin neuen Kulturen und auch Aliens gegenüber für eine Imperiale verhältnismäßig aufgeschlossen.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Flugkünste:</span><br />
Es wäre gelogen zu behaupten, Reah ware eine exorbitante Pilotin, vermutlich wäre es schon zu viel, wenn man sagen würde, sie wäre gut, richtig gut. Tatsächlich ist sie nicht viel besser oder schlechter als jeder andere imperiale Pilot von der Akademie, der schon etwas Erfahrung besitzt. Lediglich die Macht gibt ihr hier einen Vorteil, ein Gefühl schon einige Milisekunden vorher zu wissen, wohin in etwa sie ihren Jäger steuern müsste – dennoch würde sie eher darauf verzichten ihre Fähigkeiten im Ernstfall mit denen eines Shea Hublins oder Soontir Fels zu messen.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Scharfsinn:</span><br />
Es fällt Reah verhältnismäßig leicht andere zu durchschauen und ihre Absichten zu enthüllen, nicht nur, weil sie sich wenig von blumigen Worten ablenken lässt, sondern auch ihrer Machtbegabung wegen, einem inneren Instinkt, der ihr dabei hilft Intention und Glaubwürdigkeit ihres Gegenübers zu beurteilen.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Höfische Etikette:</span><br />
Im Laufe ihres Lebens hat sich Reah vorzügliche Manieren und ein respektvolles, bescheidenes Auftreten angewöhnt, wenn sie in den höheren Kreisen verkehrt. Gleichermaßen achtet sie aber auch bei ihrem Gegenüber auf einen angemessenen Umgang mit ihrer Person und scheut sich nicht ihr Missfallen auch zu äußern – das Privileg des Adels.<br />
<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dunkle Seite:</span><br />
Die dunkle Seite schenkt ihr nicht nur Macht, sie schürt auch ihre Ängste. Subtile Eindrücke und Visionen im Schlaf, mal nah an der Wirklichkeit, dann wieder völlig abstrakt, lassen die Grenze zwischen Realität und Traum jeden Tag mehr verschwimmen. Die Inquisitorin fühlt sie wie in einem freien Fall im Dunkeln, mit furchtbarer Angst davor, was der Aufprall aus ihr machen könnte. Insgeheim versucht sie sich irgendwie auszugleichen und ihrem Umgang mit den dunklen Künsten einzuschränken, einfach aus Furcht davor, der Moloch könnte sie verzehren.<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Eitelkeit:</span><br />
Die Krankheit des Wohlstandes, der auch sie zum Teil verfallen ist. Stets strebsam nach Macht, vor allem aber nach Anerkennung, verfiel auch Reah einer gewissen Gefallsucht, die keine Konkurrenz neben sich duldet. In ihrer Arroganz ordnet die Baroness viele Wesen einfach nur noch nach Aktiva und Passiva ein: Personen die etwas für sie, oder gegen sie tun können.<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Formgebunden:</span><br />
Die Stärken der Jedi und der Sith sind oftmals ihre größten Schwächen, sowohl ihre Begabung der Macht als auch ihre Beherrschung des Lichtschwertkampfes. Viele Meister verschiedener Stile hat es gegeben und doch sind die Form und der Mangel an Flexibilität eine Schwäche. All ihre Geschicklichkeit, ihre Eleganz und die präzisen Attacken nützen Reah nichts gegenüber einem Gegner der nichts von Kampfformen versteht, aber dafür weiß, wie man einen Gegner effizient ausschalten kann.<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fernkampf:</span><br />
Reah ist nicht unbedingt eine Ikone wenn es um die Fähigkeiten mit einem Blaster geht. Zeit ihres Lebens, aber insbesondere seit ihres Aufstieges in die Sphären der Macht, hat sie sich ganz den Kampf mit Lichtschwert und der Macht verschrieben und lehnt Fernkampfwaffen, allein schon aus ihrer mangelnden Eleganz und ihrer barbarischen Art wegen, kategorisch ab.<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gewissenlos:</span><br />
Die Inquisitorin hat sich schon lange von ihrem Gewissen verabschiedet, vor allem aber von der drückenden Schuld unter der es litt. Ihrer Meinung nach gab es für abstrakte Begriffe wie Moral in dieser von Barbarei und willkürlicher Gewalt geplagten Galaxis ohnehin keinen Platz mehr – Ehre und Rittertum waren ausgestorben und verbannt, von den Bewohner tausender Welten mit Füßen getreten worden. Wer konnte es ihr nun verübeln, dass sie ganze Welten verbrennen würde, um ihre Ziele zu erreichen?<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sadismus:</span><br />
Eine weitere… nun, man könnte es großzügig als “Berufskrankheit” betiteln. Nach zahlreichen Folterungen auf ihr Geheiß hatte Reah irgendwann den Punkt überschritten, wo sie auch nur das geringste Mitgefühl für ihre Opfer aufbringen konnte. Stattdessen ergötzt sie sich nun, gleichermaßen von Abscheu und Faszination erfüllt, am Leid ihrer Feinde.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
Die hochgewachsene Baroness von Thule überragt mit einer Körpergröße von 1,82 die meisten anderen menschlichen oder menschenähnlichen Damen und im von Männern dominierten Imperium auch einige maskuline Vertreter. Ihr athletischer Körperbau ist wie für den Kampf geschaffen und ihre gesamte Ausbildung folgte allein diesem Zweck: sie zu einem effizienten Mordinstrument heranzuzüchten, dass sich mit jedem, der die Macht des Imperators gefährdet, messen kann. Zahlreiche Brandnarben zieren den Körper, beigefügt in endlosen Trainingsstunden mit dem Lichtschwert um sie zur Perfektion ihrer Technik zu zwingen. Die sehnigen Muskeln lassen auf den ersten Blick nur wenig von der tatsächlichen Kraft ahnen, sie ist nicht der brutale und grobschlächtige Rancor, der seine Feinde einfach zermalmt, sondern eher ein geschmeidiger Vornskr, darauf bestrebt seine Beute schnell und effizient zu töten.<br />
<br />
Ihr Gesicht bestach durch einstmals klare blaue Augen und feine Züge, ehe die Verderbnis der dunklen Seite ihre Iris nun wie von giftigen Schwefel getränkt gelblich. Auch am Rest ihres Gesichts ist die Finsternis nicht spurlos vorübergegangen, an den Wangen zeigen sich bereits erste Deformierungen, die bei jenen, die sich nicht im Wesen der macht auskennen sowohl Abscheu als auch Faszination auslösen können. Ihre recht spitze Nase verleiht ihr auch im seitlichen Profil einen deutlich markanten Zug. Reahs Haarpracht hingegen, die langen und welligen dunkelbraunen Strähnen, verleihen ihr offen getragen eine noch düstere Erscheinung, insbesondere ihres von Natur aus hellen Teints wegen. <br />
Auch kosmetische Elemente sind ihr kein Fremdwort und so werden Lidschatten und Lippenstift zu Waffen, die ihr unheimliches Wesen in einer für sie ästhetischen Art und Weise unterstreicht. Dunkle oder kalte Farben  dominieren hier das Erscheinungsbild.<br />
Grundsätzlich wirkt ihre Mimik dadurch im ersten Moment sehr kühl, als wäre die Inquisitorin unantastbar oder stetig in ihren eigenen Gedanken versunken.<br />
<br />
Anders als viele Jedi, sowohl der hellen als auch der dunklen Seite, ist Reah nur selten in klassischen Roben anzutreffen, sondern hüllt sich für gewöhnlich in schwarze Stoffbinden, die sich lückenlos um ihren Oberkörper wickeln und die in einem ebenso schwarzen Beinkleid münden. Darunter trägt die Inquisitorin für gewöhnlich ein paar hoher Schnallenstiefel.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
Selbst die finsterste Persönlichkeit besitzt winzige Farbpigmente, verschiedene Akzentuierungen, die den Schatten erst vollkommen machen, ihm seine weichen und schmeichelnden Rundungen gaben, sein flüssiges Erscheinungsbild. Und auf der anderen Seite besaß selbst das strahlende Licht unterschiedliche Töne, jeder Lichtstrahl entsandte eine andere Art Wärme in das All und keiner glich dem anderen. Reah selbst hätte in einem anderen, früheren Leben eine Jedi werden können, eine ehrbare Verteidigerin der hellen Seite und vielleicht durch ihr Talent eine der angesehensten Schwertmeister des Ordens, möglicherweise im gleichen Zug genannt wie andere bemerkenswerte Größen wie Kit Fisto, Saesee Tiin oder gar Dooku. Der Schatten über Thule jedoch hatte ihr schon immer die Sicht vernebelt und die Grenze zwischen Wunsch und Wirklichkeit verschwindend gering werden lassen. Unsicher. Ein äußerst wichtiger Aspekt ihrer Persönlichkeit: Reah weiß wozu sie ausgebildet wurde und sie beherrscht ihr Handwerk… oder beherrscht das Handwerk sie? Während zahlloser Aufträge in den Regionen des Äußeren Rands, war es nötig sich zu disziplinieren, die innere Furcht abzustreifen und den Feinden des Imperators entgegenzutreten. Doch abseits dieser klaren Momente, in den richtig und falsch, Leben Tod so deutlich zu sehen sind, fühlt sich die Inquisitorin unsicher, wenn nicht gar ängstlich – der stetige Einfluss der dunklen Seite nagt mehr und mehr an Körper und Geist und Reah weiß, dass sie diesen Druck nicht ewig wird standhalten können.<br />
<br />
Auf der anderen Seite überspielt sie die dunklen Schatten mit Eitelkeit und Arroganz  -selbst der unwichtige und überflüssige Titel der Baroness ist nur ein weiteres Zeichen sich aus religiöser Furcht an die weltliche Macht zu krallen und vielleicht auch der unausgesprochene Wunsch ein anderes Leben zu führen, einem Wunsch, den sie sich selbst nie eingestehen wird. Im Umgang mit anderen Individuen fällt es ihr zeitweilig schwer, deren Beweggründe nachzuvollziehen, ihre Sorgen und Ängste zu begreifen. Vieles interessiert sie nicht, der Großteil ist für die Inquisitorin einfach nicht von Belang, sie ist über den Punkt erhaben wo persönlich Zwiste um nichtige Kleinigkeiten ihr Handeln beeinflussen. Reah sieht sich in einer Stellung, wo es mehr und mehr darauf ankommt große und gewichtige Taten zu vollbringen, Taten, deren Konsequenzen sich nicht nur auf das Schicksal eines einzelnen Beschränken, sondern auf das hunderter, wenn nicht gar tausender. So ist ihr Umgang mit  hochrangigen Würdenträgern zwar stets höflich, doch solange sich deren Interessen nicht mit den ihren Decken, existieren sie für die Inquisitorin de facto gar nicht. Immer mehr kristallisiert sich bei ihr heraus, dass es nur noch darum geht, Individuen verschiedenen Gruppen zuzuordnen: Freund und Feind, Schwarz und Weiß. Vielleicht gibt es eines Tages nicht einmal mehr diese Unterteilungen, nicht, wenn die Willkür der dunklen Seite es schafft sie vollends zu übermannen.<br />
<br />
Doch unter der Schlacke der Verderbnis finden sich selbst bei ihr, einer Person die einen Großteil ihrer selbst an die Dunkelheit verloren hat, noch alte Prinzipien und Werte. Der Hang zu Ehre und Ritterlichkeit, ein gewisses Zugeständnis der Fairness selbst verhassten Feinden gegenüber brechen wie seltene Lichtstrahlen immer wieder aus dem Schatten heraus. Kleine Hoffnungsschimmer, an die sich Reah in schwächeren Momenten festzuhalten versucht, letzte Relikte der Vergangenheit, die sie sich nicht nehmen lassen will.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Verständnis von der Macht</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kampfstil(e):</span> Form II – Makashi mit Tràkata-Einflüssen<br />
Statt mit der Kraft des Djem-So oder der Geschwindigkeit und Akrobatik des Ataru, verlässt sich Reah allein auf die Präzision und die Finesse des Makashi. Die geschmeidigen und leichtfüßigen Bewegungen, mit ihrem Komplexen Muster aus Paraden und Riposten, machen sie zu einer tödlichen Tänzerin, deren Kampfstil eher durch schlichte Eleganz als durch waghalsige Manöver besticht. Makashi erlaubt es ihr einen Kampf zu genießen, ihn nach Belieben in die Länge zu ziehen oder konsequent zu beenden. Ihrer Meinung nach stellt dieser Stil die reinste Form des Lichtschwertkampfes dar. Reah setzt ihr Makashi, insbesondere in Hinblick auf Gegener gegen die ihre Form nicht genügend kinetische Kraft erzeugt auch gerne in Kombination mit Tràkata ein. Die Kombination aus beidem macht die Hexe im Kampf sehr verschlagen  und schwer zu deuten,, man könnte sagen, dass sie ihre Kämpfe eher durch eine gute List, als durch reine Gewalt gewinnt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Studienschwerpunkt:</span> Balance<br />
Reah ist nicht so einfältig sich allein auf ihr Lichtschwert zu verlassen, erst recht nicht, da die alleinige Einschränkung auf Makashi sie unflexibel und empfindlich gegenüber anderen Waffen und Techniken macht. Doch auch ihre Position als Inquisitorin trägt dazu bei, dass sie sich auch mit der tatsächlichen Anwendung der Macht auseinandersetzen muss. Einerseits um damit etwaige Schwächen besser kompensieren zu können, oder aber sich gegen Machtangriffe zu verteidigen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtausprägung:</span><br />
Es ist schwer zu sagen, ob sich Reah für ihren Weg in der Macht bewusst entschieden hat, oder ob dieser nicht einfach sie als Medium gewählt hat. In Momenten fernab des Kampfes hat es den Eindruck, als sei sie zu einem offenen Fluss für die dunklen Energien in ihrem inneren geworden, der sich wie ein langsamer Nebel ausbreitet und Individuen in ihrer Umgebung schwache Eindrücke, ein Echo ihres gebrochen Geistes zeigt. Bewusst wendet sie diese Fähigkeit an um den Verstand ihrer Opfer zum bersten zu bringen, ihre Ideale und Werte mit der Brutalität der dunklen Seite zu zerschmettern – den Geist der Feinde des Imperiums zu leeren, ist der erste Schritt diese zum überlaufen zu bewegen und ihnen eine neue Wahrheit einzupflanzen. Vorahnungen von Schrecken, tragische Schicksalsschläge und finstere Zukunftsvisionen kann sie in die Gedanken ihrer Widersacher projizieren, deren alleinige geistige Stärke darüber entscheidet dem Druck standzuhalten, oder unter ihm zu brechen. Doch wie bei vielem, hängt der Erfolg meist von der Mischung ab. In ihrem Folterreportoire befindet sich auch die Fähigkeit dem Opfer die Atemwege abzuschnüren, oder einen schwachen Machtschock zu beschwören, gerade stark genug, ihre Feinde vor ihrem Ende zu quälen.<br />
Im Kampf nutzt Reah die Macht ihr Schwert zu  Blasterstrahlen zu führen und diese abzuwehren, als auch um ihre Geschwindigkeit zu erhöhen oder ihre Sprungkraft aus mystische Art und Weise zu steigern. <br />
Ihre telekinetischen Fähigkeiten hingegen hat die Inquisitorin größtenteils vernachlässigt, ein Großteil befindet sich immer noch auf dem Niveau der Grundausbildung – so ist es ihr lediglich möglich leichte Objekte wie ihr Lichtschwert von sich fortzustoßen oder heranzubewegen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beziehung zur Macht:</span><br />
Ein Segen? Ein Fluch? Zwei Seiten einer Medaiile? Wer kann das schon sagen – selbst Reah kann diese Frage nur schwer beantworten. Auf der einen Seite zieht sie all ihre Kraft aus dem mystischen Energiefeld, man könnte sagen, dass die Macht sie erst zu derjenigen macht, die sie ist und anders als viele fehlgeleitete dunkle Adepten kennt Reah auch den hellen Kontrast, den Fluss der Harmonie, die strikte Ordnung und Gelassenheit, aus der sie ausgebrochen ist, die ihr herausgerissen wurde, wie das schlagende Herz. Die Dunkelheit, die nun an die hohle Stelle trat erfüllt sie lediglich mit Angst und Leid, der Nährboden von Hass und Wahnsinn, der bereits seine Wurzeln ausschlägt – die Auslöschung ihres selbst im Austausch gegen mannigfaltige Fähigkeiten und tief im inneres ihres von der dunklen Seite verdorrten Herzens lauert die Frage, ob es nicht tatsächlich die Macht ist, die sie kontrolliert – und nicht umgekehrt.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">I. Dissoziatives Wunderland</span><br />
<br />
Thule war ein Grab, eine riesige Gruftwelt, dazu verdammt die Schrecken aus alter Vorzeit im Herzen zu tragen. Antike Relikte schlummerten unter der Oberfläche des Planeten und trugen die hallenden Echos alter Machtgeister in die Atmosphäre. Ihre Eltern, Kaidan und Arani Nigidus waren über vergangene Generationen hinweg, nicht zuletzt ihrer alten Adelslinie wegen, zu Ansehen und Wohlstand gekommen. Doch dieser Tage sollte all dies nichts mehr zählen, ein har war es ihnen vergönnt den Frieden einer normalen Familie zu genießen, den Frieden mit ihrer Tochter, bis auch der ruchlose Sithlord Graf Dooku die alten Echos der Welt erhörte und beschloss sich diese anzueignen. Und mit der Konföderation, kam schlussendlich auch der Krieg. Während im Orbit schwere Turbolaser durch Durastahlpanzerungen brachen und die Besatzung ins das kalte All riss, lieferten sich auch Am Boden die Streitkräfte der Republik und die Droidenarmee erbitterte Gefechte. Thule war nun in der Hand des Krieges und als er zudrückte, quoll das Blut über. Die Bevölkerung selbst war sich unsicher, auf wessen Seite sie sich in diesem offenen Konflikt stellen sollte – ein gefundener Nährboden für das Gift von Politik und Intrigen. Ihr Onkel, Quastor Drealis, war es schließlich der in seinem stetigem Neid die Gunst der Stunde ergriff und sich Vermögen und Eigentum in der Unruhe des Konfliktes aneignen konnte. Mit einem geschickten Zug schlug er sich auf die Seite des Grafen und diffamierte die Familie Nigidus als Verräter an der Unabhängigkeit und Eigenständigkeit der Welt. Doch wer glaubte im Krieg etwas gewinnen zu können, der war ein einfältiger Narr – auch Drealis musste das begreifen. Als sich der Staub der Schlacht legte und sich die Droidenarmee zurückzog fand er nur noch Trümmer vor, eine Kraterlandschaft und ihre Sickergruben gefüllt mit den Leichen von Klonen und Zivilisten, Menschen, die zufällig in den plötzlichen Konflikt geraten sind, Opfer von Querschlägern oder aus blankem Terror heraus getötet wurden. Nun saß ein junges Menschenkind in den Armen seiner Mutter vor ebenjener Trümmerstadt, die über Nacht zu einem Schlachtfeld wurde. Blut hatte sich in Aranis Haaren verkrustet, frisches lief die Schläfe entlang, vom Vater keine Spur. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tot.</span> Würde jemand hierbleiben? Die Republik? Nein, denn sie hatte was sie wollte und der Planet war zu unwichtig, weit entfernt vom Kern und von keinerlei strategischer Bedeutung. Es würde nicht mehr lange dauern, bis die strahlenden Sieger auf ihre Schiffe zurückkehrten und sich zum nächsten Schlachtfeld aufmachten, bereit, eine weitere Welt zu zerstören.  Aber Menschen neigen dazu sich zu irren, zu vergessen und besonders auf so abgelegenen Welten wie Thule, sind Jedi-Ritter mehr Legende als Wirklichkeit. Umso größer war Aranis Erstaunen, als eine Nautolanerin in schlichten Roben vor ihr stand und ihre Hände ausbreitete und der verwunderte Blick der Frau auf den silbrig-schimmernden Griff am Gürtel fiel. Vorsichtig streckte sie einer sterbenden Mutter die Hände entgegen, um ihr das Leben, das sie noch hielt, abzunehmen. Die letzte Last, die letzte Verantwortung um dann ohne Bürde zu sterben.  Es brauchte keiner weiteren Worte, in diesem letzten Moment waren alle kommunikativen Barrieren wie ausgelöscht. In einem letzten Akt der Gnade kniete sich die Nautolanerin hin und schloss die Augen Aranis mit einer geschmeidigen Bewegung ihrer Hand. Danach verließ sie, mit Reah auf dem Arm, den Friedhof der Schlacht.<br />
<br />
Doch ist es nun Kalkül oder Gnade was hinter dem Handeln der Jedi steckt? Oder doch nur Hohn? Was wäre geschehen wenn die Nautolanerin nicht das kleine Echo der Macht in Reahs Herzen gehört hätte? Und wurde sie nicht ohnehin nur aufgenommen, um am Ende ausgebildet zu werden und in ebenjenen Krieg zu kämpfen? Und doch sind es die Fragen nach dem Schicksal, nach der Bestimmung, welche die Jedi antreiben und in solch unruhigen Zeiten, befand sich die Zukunft eines jeden im stetigen Wandel.<br />
<br />
Der kurz erworbene Frieden, die Ruhe und Gelassenheit jenseits der Schlachtfelder, jenseits von Blasterschüssen, Querschlägern und Schrapnellen sollte nicht lange halten und doch kostete Jedi-Ritterin Nela Vali den Moment wie eine Ewigkeit aus. Sie hatte ein klares Ziel vor Augen: das Kleinkind welches ihr anvertraut wurde, würde sie nach Coruscant zurück in den Jedi-Tempel bringen, dort würde sie schlussendlich ihre Ausbildung erhalten und gleichzeitig den Schrecken auf Thule vergessen. Ihr Geist konnte Heilen und würde ihr eine Zukunft bieten, eine Zukunft ohne Krieg. Nela gab zu, dass sie vielleicht ein wenig zu optimistisch war, sie sollten vielleicht erst einmal den gegenwärtigen Konflikt beenden und doch zweifelte sie keineswegs daran, am Ende siegreich zu sein. Es gab einfach gar keine andere Möglichkeit, keine Alternative. Es lief darauf hinaus entweder zu gewinnen, oder vernichtet zu werden.<br />
Am Ende der Schnellstraße von Gordian Reach, in der Nähe des Belderone-Systems, wurde der Kreuzer schließlich von einem konföderierten Kampfverband abgefangen. Ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, wie dieser Kampf zu gewinnen sei, schnappte sich Nela das ihr anvertraute Leben und machte sich bereit, dass Schiff zu verlassen. Sie hatte einer sterbenden Frau auf Thule ein stummes Versprechen gegeben und so einfach, würde sie es nicht brechen, nicht, solange sie noch ein Jedi-Ritter war. Es war wohl auch der Wille der Macht, der es Nela möglich machte unbeschadet bis in den Hangar zu gelangen, sich in ihren Delta-7 zu schwingen und den untergehenden republikanischen Kreuzer zu verlassen. Als Nela allerdings in das weite All preschte und die letzten Droidenjäger abzuhängen versuchte, fiel ihr ein Fehler auf: sie waren hier ganz allein, es gab keine anderen Schiffe, an denen sie hätte andocken können und auch keinen Hyperraumring, um zu springen. Lediglich der Sublichtantrieb, ihr Glaube an den Willen der Macht und ein schreiendes Kleinkind waren ihre treuen Weggefährten – und kurzerhand entschied Nela, dass das dann eben würde genügen müssen und beschleunigte den Jäger erneut.<br />
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Als die Nautlanerin nach Stunden, wenn nicht Tagen des Fluges, einen Planeten unter sich entdeckte, konnte sie nicht einmal sagen um welchen es sich dabei handelte. Schlussendich spielte das für sie aber auch keine Rolle. Sicher war nur, dass sie verdammt nah am Niemandsland agierten – ihre Versuche den Rat zu kontaktieren waren gescheitert – oder etwas hatte die Kommunikationsschüssel erwischt, denn selbst republikanische Flottenverbände entsandten keine Antwort. Nun, dachte sich Nela als der Jäger durch die Wolken preschte, dann würde sie sich mit dem Gedanken anfreunden müssen eine kleine Weile hier sesshaft zu werden und darauf vertrauen, dass die Jedi den Krieg auch ohne sie gewannen. Sie steuerte den Sternenjäger auf eine Gruppe kleiner Siedlungen zu, Farmleute, die Fremden gegenüber vielleicht skeptisch waren, denen die Politik und der Krieg aber nicht unbedingt interessierten und die hoffentlich einfältig genug waren, einen Delta-7 nicht automatisch mit den Jedi oder der Republik zu assoziieren. <br />
Aus Tagen wurden schlussendlich Wochen, aus Wochen Monaten und Nela spürte das Ende erst, als etwas in ihr zerbrach und sie wusste, warum die Macht sie hierhin, nach Kulthis geführt hatte. Dankbar dafür ein Leben gerettet zu haben, schenkte die Macht nun ihr das Leben und verschonte sie vom galaxisweiten Sterben der Jedi. Sie hätte nie damit gerechnet zu scheitern, nie daran geglaubt, doch nun war es passiert: die Sith hatten gewonnen und die Leere in der Macht, die Lücke einst die Jedi füllten, ließen sie zeitweilig glauben, sie sei die letzte. Alle Tod – von Windu bis Yoda, geschickt getäuscht von den Sith, besiegt und Nela wusste nicht einmal wie es passieren konnte, alles, was sie spürte war das Ergebnis. Es würde keinen Jedi-Tempel mehr geben, zu dem sie würde zurückkehren können, nein, sie war jetzt mit Reah hier und sie würden auch hierbleiben. Die Leute kannten sie als Flüchtlinge, vielleicht sonderbar, doch Nela war eine tüchtige Farmerin und hatte schon vor Wochen, vielleicht aus einer dunklen Vorahnung heraus ihren Delta-7 gegen ein Stück Land und eine Hütte eingetauscht. Gemessen an den Kosten solcher High-Tech-Geräte war das ein Witz, doch im Äußeren Rand verlor vieles seinen Wert, was in den reichen Kernregionen als unbezahlbar gilt.<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">II. Multiple Spiegelwelt</span><br />
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Zehn Jahre lang haben Reah und Nela nun auf Kulthis gelebt, zehn Jahre in denen Nela ihrem Schützling so gut es ging zu einer Jedi heranzog, so, wie sie im Tempel ausgebildet worden wäre, so, wie ihr Meister sie einst ausgebildet hatte und doch blieb die Vergangenheit der jungen Jedi ein Rätsel, der Tod ihrer Mutter, die Flucht von Thule und die Notlandung auf Kulthis – all das hatte sie nur zu schnell verdrängt und Nela sah keinen Grund darin Sehnscühte oder Racheglüste in dem jungen Herzen zu erwecken, zu sehr war sie selbst noch damit beschäftigt den Verlust des Ordens zu verkraften. Mittlerweile wusste sie was geschehen war: der Krieg war von Anfang an ein abgekartetes Spiel der Sith, mit Dooku auf der einen und Palpatine auf der anderen Seite. Die Jedi hatten gekämpft und verloren eben weil sie gekämpft, sie waren sich der Gefahr und der Macht der Sith nicht bewusst gewesen und hatten teuer dafür bezahlen müssen. Die galaktische Republik war bereits ein toter Kadaver, bevor der Klonkrieg überhaupt ausbrach und ein sterbender Jedi-Orden hatte es sich zur Aufgabe gemacht diesen Kadaver bis zum Ende zu verteidigen, doch wenn sie dieser Tage in die Sterne schaute, kam Nela nicht drum herum sich zu fragen warum. Ohne auf merklichen Widerstand zu treffen konnte Palpatine sein Imperium etablieren und sich selbst zum absoluten Herrscher mit uneingeschränkter Macht aufschwingen. Wie blind war die Galaxis geworden? Wie blind waren die Jedi geworden? Hatten sie einmal ernsthaft geglaubt jemand würde in dieser von Egozentrik geprägten Galaxis je ein Wort für sie einlegen? Ganz zu schweigen vom korrupten Senat, dem zu dienen sie versprochen hatten? Ja, sie waren nur Diener, billige Sklaven und wie ebensolche wurden sie ausgetauscht. Und war sie hier mit einer jungen Padawan, eine der letzten Jedi, vielleicht sogar die letzte und die Macht verwehrte ihr jegliche Antwort darauf, ob es überhaupt noch Hoffnung gab, ob es irgendeinen Sinn hatte, was sie hier tat, oder ob ihre Handeln nicht letztendlich doch noch eine viel größere Dunkelheit heraufbeschwor.<br />
Am Ende konnte sie sich nicht verstecken, nicht auf Dauer. Das Imperium dehnte sich auf und mit dem Imperium kam die Dunkelheit, Adepten und anderer verdorbener Abschaum, fehlgeleitete Novizen und im Schatten dieser Kreaturen lauerte die Inquisition. Nela nahm es mit zwei Adepten gleichzeitig auf und der Geruch von Ozon schwängerte die Luft. Sie hatte geschworen Reah zu verteidigen, sie wusste, dass dieser Kampf nicht zu gewinnen war und trotzdem machte sie weiter. Die blaue Klinge sang durch die Luft und werte die Schwerter der Adepten ab, die, angetrieben von Zorn und Hass über scheinbar unendliche Energiereserven verfügten, die Intensität, Wucht und Schnelligkeit ihrer Angriffe erhöhten und schon bald Nelas Verteidigung überforderten. Also nutzte sie ihre Paraden für den Angriff, führte ihre Klinge sanft und filigran zum Schaft der Sith-Waffe und schnitt diese in zwei Teile. Entsetzt von der plötzlichen Entwaffnung seines Kumpanen, verpasste die Nautolanerin diesen einen Machtstoß und schickte ihn auf die Füße. Hier gab es keine Jedi-Zurückhaltung mehr, Nela kämpfte mit allen Mitteln, welche die Macht ihr zur Verfügung stellen konnte, sie konnte sich weder Gnade noch Schwäche leisten und als sie dem Angreifer hinterhersprang und ihm die Klinge durch die Brust bohrte musste sie traurig erkennen, dass heute vielleicht auch der letzte Jedi starb. Wenn nicht im Kampf, dann an den Handlungen, an denen er schlussendlich zerbrach. Ein leises Klatschen durchbrach schließlich die Stille ihrer Wohnung. Die Leichen zweier Adepten zu ihren Füßen, hinter ihr stand Reah, ihr eigenes Lichtschwert zittrig erhoben, der Körper jedoch zur Salzsäule erstarrt. Von der Tür aus grinste sie die vernarbte Fratze eines Inquisitors an. Nela verstand langsam, die zwei Adepten waren ein Test, eine Art perverse Belustigung, sie wurden geopfert um zu schauen wie gut sie wäre und nun kam dieser Gesandte des Imperators um sie endgültig zu brechen. Aber nicht mit ihr, nicht heute, sie packte die Klinge wieder fester und stürzte sich auf den letzten Widersacher. Aber es würde nicht reichen, auch wenn ihre Hiebe den verhassten Feind anfangs einige Meter zurückdrängen konnte, spürte Nela doch die deutliche Erschöpfung, die ihren Tribut forderte. Und nun war es der Inquisitor, der sie zurückdrängte, der mit ihr spielte, während eine verängstigte Reah die Szene lediglich beobachten konnte, von Furcht erfüllt, von Unsicherheit gelähmt. Wie sollte sie etwas tun? Sie hatte gerade erst gelernt wie ein Lichtschwert funktionierte, doch damit kämpfen? Richtig kämpfen? Am Ende konnte sie sich nicht aus ihrer Lähmung befreien, dazu verdammt entsetzt zuzuschauen, wie ihre Ziehmutter und Mentorin mit einem schnellen Stich ins Herz starb, die schwarzen Pupillen starr zur Decke gerichtet. Der Mann kam zu ihr herüber, das Lichtschwert jedoch gesenkt. Der Grund seiner Anwesenheit, eine junge Jedi, halbwegs begabt, formbar – eine ideale Adeptin für den dunklen Zirkel des Imperators und eines Tages, nachdem auch der letzte Rest ihres kümmerlichen Geistes gebrochen war, eine gute Agentin. Der Inquisitor schaltete sein Lichtschwert ab. Ohne sichtliche Mühen streckte er seine behandschuhte Hand nach vorn und rief Reahs Waffe zu sich. Das letzte, an das sie sich erinnern konnte war ein pochender Schmerz an der Schläfe, bevor ihre Welt schwarz wurde.<br />
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Sie erwachte in der Schönheit einer Tiefkernoase, auf der imperialen Thronwelt Byss, wie man ihr verstehen gab. Doch die Schönheit war nur eine Illusion der Finsternis, eine vertraute Illusion und vertraute Echos in ihren Ohre. Ein Relikt ihrer Vergangenheit, der Todesschrei einer alten Heimat, an die sie beinahe keine Erinnerungen hatte? Reah kannte Kulthis, doch sie wusste, dass es etwas vor Kulthis war. Nela hatte ihr Bescheidenheit beigebracht, sie hatte nie danach gefragt, aus Respekt vor der älteren Jedi, sie nicht in peinliche Bedrängnis zu bringen. Wäre es von Bedeutung gewesen, so war sich Reah sicher, hätte es ihr die Nautolanerin gesagt. Die Nautolanerin, die nun tot war, wie sie verbittert feststellen musste. Und kaum hatte sie diesen Gedanken losgelassen, spürte sie die wahre Macht von Byss, die allgegenwärtige Dunkelheit, die Verzerrung und Verzweiflung – Trugbild der Wirklichkeit. Der Planet war so sehr in die Verderbnis gehüllt, dass es schwer war zu sagen was an ihm echt war und was nicht. Ganz zu schweigen von seiner finsteren Aura, die an ihrer Seele kratzte, wie ein Insekt, immer wieder mit dem Stachel zustach und einen neuen Schwall Gift in sie hineinpumpte, das Gift der Angst, dass auch Reah langsam dahinraffen würde.<br />
Danach begann das Brechen, die endgültige Vernichtung der Jedi-Indoktrination, physischer und psychischer Schmerz und doch achtete man gut darauf, dass Reah es stets überlebte. Der Imperator brauchte keine Leichen, er brauchte fähige Diener und in den nächsten Jahren, würden sie ihm eine neue kreieren.<br />
Und so sollte es sein, in den folgenden Jahren gab es nicht mehr die lächerliche Gnade der dunklen Seite, ihr Leben wurde allein an Erfolg gemessen und war allein vom Erfolg abhängig. Versagen bedeutete den Tod. Ein weiteres Geschenk der dunklen Seite: Ehrgeiz und Machthunger, kam es erst schleichend, als sich Reah anfangs noch innerlich gewehrt hatte, so übermannte sie irgendwann die Vorstellung sich selbst an die Spitze stellen zu können, einfach weiter zu machen, den anderen Adepten zu zeigen, dass es nur eine Person gab, die ganz oben in der Gunst des Imperators stehen konnte. Der Fall hinein in die dunkle Seite war nur zu leicht, es ging auch gar nicht anders, Byss war der Quell der Dunkelheit, von hier, gab es kein entkommen mehr. Hilflos musste Reah dabei zusehen, wie sie sich immer mehr Grausamkeiten aneignete bis hin zu einem Punkt, wo die Menschlichkeit in ihr zerbrach, wo es nur nach darum ging weiterzumachen, weil man es von ihr verlangte. An ihren Händen klebte einiges an Blut, anfangs war es das anderer Adepten, gezwungen auf Zweikämpfe um Leben oder Tod blieb ihr keine andere Wahl. Als sich der Ehrgeiz dazumischte hatte Reah im Laufe der Zeit immer weniger bedenken, sich unliebsame Konkurrenz auch anderweitig aus dem Weg zu räumen, wie es manche auch oft mir ihr versucht hatten.<br />
Zwei Jahre vor der Schlacht um Yavin nahm ihre Karriere jedoch eine überraschende Wendung, statt wie viele andere Adepten auf der Thronwelt zu bleiben um diese im Ernstfall zu verteidigen, wurde Reah zum imperialen Geheimdienst versetzt, jener skrupellosen Institution unter Ysanne Isard, die in den Reihen der Rebellen so gefürchtet war. Doch anders als gewöhnliche Agenten besuchte Reah den Geheimdienst nicht um etwa Spionagearbeit zu leisten, nein, sie war hier um sich einem weiteren Test zu unterziehen, man hatte sie zum Geheimdienst geschleppt, um sie nun erneut brechen zu lassen, den Geist erneut zu martern um auf Stärke und Tauglichkeit zu prüfen. Ihr konsequenter Aufstieg unter den Reihen der Adepten war nicht unbemerkt geblieben, oder eher, es waren kaum mehr vielversprechende Kandidaten übrig. Die Folter der dunklen Seite mochte grausam sein, doch jene des Geheimdienstes war schlichtweg barbarisch. Selbst jene Verräter, die sich ein Geständnis abringen konnte, würden früher oder später an ihren Wunden sterben. Wer hier landete, hatte im Grunde sein Leben verwirkt oder aber musste, wie in ihrem Falle, beweisen zu den besten zu gehören. Wie lange sie die Tortur über sich ergehen lassen musste, konnte Reah später nicht mehr sagen, in dieser Gefangenschaft, einsam, empfindlich und allein verlor man schnell jegliches Zeitgefühl, wartete auf die wiederkehrende Qual, unterzog sich einer erneuten Prüfung des Geistes, immer wieder, bis der Zorn in ihr hochrauschte, sie in den stillen Momenten fast wahnsinnig machte, an der Durastahltür kratzen ließ. Sie wollte in die Macht greifen um dieses Gefängnis zu zerschmettern, doch nichts, nicht einmal der kleinste Funke gelang ihr in dieser Kammer. Dunkelheit, jenseits der Dunkelheit und hinter dicken Wänden vor ihr versteckt saß der personifizierte Sadismus, der sich an ihrem Leid ergötzte, bis es irgendwann vorüber war.<br />
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Doch wer zur Spitze des Imperiums gehören wollte, wer es anstrebte selbst über den Händen des Imperators zu stehen, der musste mehr ertragen als einfache Folter. Kurz nach der fatalen Schlacht von Yavin, den Todesstern vernichtete und das Echo Millionen toter Seelen durch die Kanäle der Macht fegte, befand sich Reah auf Prakith. Wenn Byss die Wiege der Dunkelheit war, dann war Prakith ebenso Gruftwelt wie Thule. Alles hier erinnerte sie an eine alte Heimat, als sie über die Oberfläche des Planeten schritt. Derselbe Hall alter Gemäuer und schlafender Maschinen unter der Kruste, ein anderer Schrecken gleicher Art im Herzen verborgen. Reah erinnerte sich. Als sie durch die Ruinen des Planeten streifte und ihre Hände die gebrochenen Steine berührten, lichtete sich der finstere Nebel in ihrem Kopf. Praktih war schon tot, als sie ankam, Thule wurde erst zur Ruine als sie ging, vernichtet durch ein Echo aus der Vorzeit, einer alten Maschine wegen, der Dark Reaper. Und obwohl die Reaper nie zum wirklichen Einsatz kam, hat sie ihren Zweck nicht verfehlt: eine Welt in Schutt und Asche, die Auslöschung ganzer Existenzen und die verlorenen Seelen waren neuer Nährboden für die Finsternis. Die Gedanken verstummten, das kurze Bild der Zerstörung, das sich für diesen kleinen Moment in ihren Kopf gelegt hatte, verschwamm. Was übrig blieb war der Nachhall eines Namens, der Ruf von Thule und ein aufkeimender Hass und eine Wut, die sie sich noch nicht erklären konnte.<br />
Doch war Reah nicht etwa hier um über die Vergangenheit zu sinnieren, sondern um den Großinquisitor persönlich zu treffen, eine erneute Prüfung, natürlich, ein erneuter Test ihrer Fähigkeiten und erneut würde sie ihn bestehen. Was blieb noch übrig in ihr, außer Ehrgeiz? Das Verlangen nach Macht? Und während sie die Stufen empor schritt, säte sich sanfter Zweifel in ihr. Sie hätte einmal eine Jedi werden können, eine gute Jedi unter Nelas Anleitung – doch was hatte ihr die Galaxis gezeigt? Leid, Tod, Egoismus und das barbarische Recht des Stärkeren, nach dem sie sich richten musste. Man ließ ihr gar keine Wahl. Das Lichtschwert sang und ein Körper sackte neben ihr leblos zusammen. Es war ihre Bestimmung, nicht die Ritter eines ausgelöschten Ordens zu sein, sondern Verteidigerin einer neuen Ordnung. Ihre Schritte wurden fester und das Begrüßungskomitee verzog sich zurück in die Schatten, wie die kriecherischen Maden, die sie waren. Und schließlich erwartete sie der Großinquisitor persönlich, jedoch nicht allein. Andere waren bei ihm, andere, die es doch noch irgendwie geschafft hatten, so weit zu kommen wie sie selbst  und nun würde es einen erneuten Wettstreit geben, einen ewigen Wettstreit, wie er im Imperium an der Tagesordnung war. Und während Lichtschwerter durch die Luft surrten, Schreie der Gefallenen erklangen, starrte Laddinare Torbin ausdruckslos in die kämpfende Meute. Wieder ein Schnitt, ein Hieb, dann eine Parade – Riposte. Die Reihen lichteten sich, bis am Ende nur Reah selbst übrig blieb, Reah und Großinquisitor Torbin, der nun nach vorn trat und sie forderte. In diesem Augenblick fühlte sie sich wie Nela, die einst gegen einen Inquisitor gekämpft hatte, nein, sie fühlte sich nicht nur so, sie war Nela. Es war Nela die ihr Schwert schwang, den Großinquisitor entschlossen attackierte und so siegessicher war… nur um am Ende zu fallen. Es wirkte wie ein Traum, ein Albtraum ohne erwachen, als hätte die Klinge ihren eigenen Willen und wollte ihr unvermeidbares Ende herbeiführen und das Ende ließ nicht lange auf sich warten. Mit einem sauberen Schnitt zerteilte Torbin das Schwert und der azurblaue Kristall fiel heraus. Sie war geschlagen. Wieder einmal, geschlagen vom Besten, für den sie nicht gut genug war. Enttäuscht von sich selbst, fiel sie auf die Knie und erwartete das Ende, die konsequente Strafe für Versagen, die erste Lektion, die Byss Neuankömmlingen beibrachte.<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">III. Präfinales Schattenwerk</span><br />
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Weitere Monate vergingen, Jahre. Das Imperium konnte die Rebellion auf Hoth empfindlich treffen, während sie, erst dazu abgeordnet die Zitadelle des Imperators auf Byss zu schützen, später quer durch die Galaxis geschleift wurde. Sie hatte zahlreiche Welten kennengelernt, Verräter ermordet und sich mit anderen machtempfänglichen Gruppierungen duelliert, war mit jedem Tag tiefer in die Dunkelheit gefallen, hatte den Friedhof von Alderaan und das Trümmerfeld über Yavin besucht, bis ihr Weg sie schlussendlich nach Thule zurückführte. Als Reah das Schiff landete,  war ihr, als durchlebte sie die ersten Stunden ihres Lebens erneut. Als könnte sie mit Sicherheit sagen an welcher Stelle Klone starben und Droiden in ihre Einzelteile zerlegt wurden. Die Macht leitete sie in ihre Heimatstadt, wo sie vor dem geistigen Auge die Bilder der aufgebrachten Menge sah, ihre Mutter, ihren Vater und schließlich auch sich selbst. Sie Schritt über das gewaltige Grab, welches die Stadt einst war und hörte die verzweifelten Rufe der Menschen, als Klone und Droiden willkürlich das Feuer eröffneten, nur darauf bedacht sich gegenseitig auszulöschen. Und sie sah Quastor Drealis, der sich ihren Familiensitz unter den Nagel riss. Wut und Zorn krochen in ihr hoch, Rachsucht, das Verlangen die Fehlgeleitete Vergangenheit zu korrigieren, sich selbst zur Herrscherin zu machen um dem Imperator zu zeigen, dass sie nicht über die mystische Macht gebieten konnte, sondern auch über weltliche. Als Reah zum alten Anwesen ihrer Familie schritt, erwachte die azurblaue Flamme ihres Lichtschwertes erneut zum Leben. Sie duldete keinen Widerstand mehr, wenn die Wachen sich ihr in den Weg stellten, würden sie sterben, sie würde alle sterben. So wie die Stadt ein Grab wurde, so soll es nun ihr altes Anwesen ein Grab für ihren selbstsüchtigen Onkel werden. Schreie ertönten als die Klinge sich durch Fleisch bohrte, Rufe nach Gnade, die auf taube Ohren stießen. Sie hatte den Wunsch etwas zu besitzen und niemand würde sie davon abhalten, wenn sie sich erst dazu entschlossen hat, es sich einfach zu nehmen. Das war die Macht der dunklen Seite, ihr Lockmittel und ihre Gefahr. Während die einfachen Wachleute dem blauen Licht der Klinge zum Opfer fielen erkannte Reah es: sie konnte sich alles nehmen, was sie wollte, solange sie die Macht dazu hatte.<br />
Quastor Drealis versuchte zu entkommen, dem Zorn seiner Nicht zu entkommen, die er nicht einmal mehr erkannt hatte. Doch es war zu spät, es war schon immer zu spät. Drealis musste erkennen, dass die Dunkelheit ihn schon verzerrt hatte, als Dooku nach Thule kam. Was jetzt geschah war lediglich Theater, der letzte Akt eines Dramas, das schon zu lange währte. Und während er nach hinten an seinen Schreibtisch kroch, die Hände schützend vor den Kopf hielt und um sein Leben wimmerte, sang die Klinge ein letztes Mal und schnitt sauber durch den Hals des Mannes. Ausdruckslos lagen ihre Augen einen Moment auf dem Kopf des Mannes, der einst ihr Onkel war, als realisierte Reah noch gar nicht richtig, was soeben geschah. Sie hatte ihn ermordet, bewusst und mit Absicht, einen wehrlosen alten Mann. Sie schaute die Leiche Drealis‘ an, ein kurzes Blinzeln. Nun war sie Baroness, gekrönt durch das Recht des Stärkeren, das Recht des Imperiums, durch den Willen des Imperators, den sie vollstreckte.<br />
<br />
Kurz vor Endor sollte sie den Mann treffen, der ihre alte Meisterin hat umbringen lassen und in dessen Namen sie selbst unzählige getötet hat. Im Thronsaal von Byss erwartete sie Imperator Palpatine, auch bekannt als Darth Sidious, dunkler Lord der Sith, sie ein letztes Mal zu prüfen. Und mochte Palpatine noch so alt und schwach aussehen, so war seine Macht nur umso grausamer. Dieser Mann war die Personifikation der dunklen Seite, selbst Vader war gemessen am Imperator kaum mehr als ein wehrloses Schoßhündchen. Doch hier, im Thronsaal offenbarte ihr Sidious Dunkelheit, jenseits der Dunkelheit und ließ sie beinahe daran zerbrechen und wer auch immer so närrisch war zu glauben Palpatine ersetzen zu können, der hatte nie die Fähigkeiten dieses Mannes gesehen. Ein schmerzvolles Privileg wie Reah wusste und dennoch ein lehrreiches. Und hier, am Ende des Pfades von Schmerz und Leid, ernannte sie der Imperator zur Inquisitorin.<br />
<br />
Doch die Dunkelheit wankte auf Endor, immer mehr Licht mischte sie hinein und gab der perfekten Schwärze plötzlich empfindliche Kontraste, bis die unfehlbare Persönlichkeit, erster Peiniger und letzter Gönner Palpatine an Bord des Todessterns getötet wurde. Doch der Dunkelheit folgte keine neue Dunkelheit, sondern nur Leere. Während dunkle Jedi und Adepten auf Byss um die Nachfolge fochten, übernahm der feige und kriecherische Großwesir Sate Pestage die Führung über das zerbrochene Imperium. Flottenteile spalteten sich ab und etablierten ihre eigenen Reiche und selbst die Inquisition zerbrach. Einige kämpften auf Byss mit, andere hingegen, wie Jerec, schlossen sich der Pentastar-Koalition unter Ardus Kaine an. Sie hingegen zog sich in die Einöde von Prakith zurück, zusammen mit anderen lauschten sie der Dunkelheit im Kern des Planeten und warteten… auf ihr baldiges erwachen? Vielleicht. Doch einer kam dazwischen. Auf Byss setzte sich der neu ernannte Sith-Lord Darth Vesperum durch und tatsächlich gelang es ihm und seiner Flotte Teile des Imperiums zu erobern, bis er es schlussendlich nach Coruscant schaffte um dort Sate Pestage als Imperator abzulösen. Ein Skandal? Vielleicht, oder auch nicht. Denn nun haftete eine neue, andere Dunkelheit am imperialen Thron, doch noch war sie klein, schwach, leicht zu verdrängen, besonders im instabilen Imperium. Und sie war gefährlich instabil, Welten wie Onderon wurden zu Zentren dieses neuen Ordens, Gräber wie Dxun. Es war der Nachruf der Alten, der nicht ruhenden Geister, verstorbener Sith. Es war als würden sich alte Mächte langsam erholen, aus ihrem Schlaf erwachen und sich neu manifestieren, als hätte die Galaxis bereits zu lang im Schatten gelegen und nun die Läuterung des Lichts erfahren musste, bevor die Vorzeitbestien erwachen konnten, bevor sie ein einfältiger Darth durch Selbstüberschätzung erweckte.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff:</span><br />
TIE-Abfangjäger <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Harpyie“</span>, ausgestattet mit Hyperantrieb<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Waffen:</span><br />
Ein azurblaues Lichtschwert mit schmaler Klinge und gebogenen Griff, der für den Makashi-Stil prädestiniert ist und eine präzisere Führung des Schwertes gestattet. Um den Emitter herum befindet sich zudem ein mit Vibro beschichteter Handkorb, der zum einen die Schwerthand schützen soll, als auch dafür sorgt, dass der Träger nicht plötzlich entwaffnet wird. Zwar ist das Material keineswegs Lichtschwertresistent, bietet aber immerhin kurzzeitig einen gewissen Schutz.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span><br />
Normalerweise erhalten Inquisitoren besondere Amulette, die ihre Anwesenheit in der Macht verschleiern, ohne, dass der Inquisitor dafür die Kunst des Quy’Tek beherrschen muss. Reah allerdings hat dieses Amulett bereits vor geraumer Zeit auf einer unbekannten Welt verloren und kann den verschleiernden Effekt nicht mehr nutzen.<br />
<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Unbekannt<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> Gar nicht. Ich wurde von einem Mann namens Tyranus angeheuert… auf einem der Monde von Bogden.</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Reah Nigidus, Baroness von Thule<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 23 VSY | 27 Standardjahre<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span> Thule<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Galaktisches Imperium<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> Inquisitorin<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Ja<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Duellantin:</span><br />
Reahs Umgang mit dem Lichtschwert ist bemerkenswert, ihre grazilen und präzisen Bewegungen, die mit Kalkül eingesetzten Finten und Paraden, machen sie im Nahkampf zu einem bedrohlichen Widersacher.<br />
 <br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Status:</span><br />
Als Inquisitorin steht sie außerhalb der regulären Ränge der Streitkräfte und gilt ähnlich wie einst Darth Vader als schwer einzuschätzen. Lediglich der Imperator selbst legt fest wo die Befugnisse seiner persönlichen Inquisitoren enden und über welche Vollmachten sie für Aufträge verfügen – so ist sie im Zweifelsfalle auch nur ihm persönlich Rechenschaft schuldig.<br />
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[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kulturelles Wissen:</span><br />
Reah ist eine vielreisende Frau mit guter Bildung aus einem vormalig bescheidenen Elternhaus. Ihr Handwerk, das aufspüren und auslöschen potenziell gefährlicher Machtnutzer hat sie schon quer durch die Galaxis getrieben und so kennt Reah eine Vielzahl von Planeten, deren Bewohner und ihre Eigenheiten. Im Gegensatz zu dem von Sate Pestage propagierten Rassenhass, ist die Inquisitorin neuen Kulturen und auch Aliens gegenüber für eine Imperiale verhältnismäßig aufgeschlossen.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Flugkünste:</span><br />
Es wäre gelogen zu behaupten, Reah ware eine exorbitante Pilotin, vermutlich wäre es schon zu viel, wenn man sagen würde, sie wäre gut, richtig gut. Tatsächlich ist sie nicht viel besser oder schlechter als jeder andere imperiale Pilot von der Akademie, der schon etwas Erfahrung besitzt. Lediglich die Macht gibt ihr hier einen Vorteil, ein Gefühl schon einige Milisekunden vorher zu wissen, wohin in etwa sie ihren Jäger steuern müsste – dennoch würde sie eher darauf verzichten ihre Fähigkeiten im Ernstfall mit denen eines Shea Hublins oder Soontir Fels zu messen.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Scharfsinn:</span><br />
Es fällt Reah verhältnismäßig leicht andere zu durchschauen und ihre Absichten zu enthüllen, nicht nur, weil sie sich wenig von blumigen Worten ablenken lässt, sondern auch ihrer Machtbegabung wegen, einem inneren Instinkt, der ihr dabei hilft Intention und Glaubwürdigkeit ihres Gegenübers zu beurteilen.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Höfische Etikette:</span><br />
Im Laufe ihres Lebens hat sich Reah vorzügliche Manieren und ein respektvolles, bescheidenes Auftreten angewöhnt, wenn sie in den höheren Kreisen verkehrt. Gleichermaßen achtet sie aber auch bei ihrem Gegenüber auf einen angemessenen Umgang mit ihrer Person und scheut sich nicht ihr Missfallen auch zu äußern – das Privileg des Adels.<br />
<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dunkle Seite:</span><br />
Die dunkle Seite schenkt ihr nicht nur Macht, sie schürt auch ihre Ängste. Subtile Eindrücke und Visionen im Schlaf, mal nah an der Wirklichkeit, dann wieder völlig abstrakt, lassen die Grenze zwischen Realität und Traum jeden Tag mehr verschwimmen. Die Inquisitorin fühlt sie wie in einem freien Fall im Dunkeln, mit furchtbarer Angst davor, was der Aufprall aus ihr machen könnte. Insgeheim versucht sie sich irgendwie auszugleichen und ihrem Umgang mit den dunklen Künsten einzuschränken, einfach aus Furcht davor, der Moloch könnte sie verzehren.<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Eitelkeit:</span><br />
Die Krankheit des Wohlstandes, der auch sie zum Teil verfallen ist. Stets strebsam nach Macht, vor allem aber nach Anerkennung, verfiel auch Reah einer gewissen Gefallsucht, die keine Konkurrenz neben sich duldet. In ihrer Arroganz ordnet die Baroness viele Wesen einfach nur noch nach Aktiva und Passiva ein: Personen die etwas für sie, oder gegen sie tun können.<br />
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[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Formgebunden:</span><br />
Die Stärken der Jedi und der Sith sind oftmals ihre größten Schwächen, sowohl ihre Begabung der Macht als auch ihre Beherrschung des Lichtschwertkampfes. Viele Meister verschiedener Stile hat es gegeben und doch sind die Form und der Mangel an Flexibilität eine Schwäche. All ihre Geschicklichkeit, ihre Eleganz und die präzisen Attacken nützen Reah nichts gegenüber einem Gegner der nichts von Kampfformen versteht, aber dafür weiß, wie man einen Gegner effizient ausschalten kann.<br />
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[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fernkampf:</span><br />
Reah ist nicht unbedingt eine Ikone wenn es um die Fähigkeiten mit einem Blaster geht. Zeit ihres Lebens, aber insbesondere seit ihres Aufstieges in die Sphären der Macht, hat sie sich ganz den Kampf mit Lichtschwert und der Macht verschrieben und lehnt Fernkampfwaffen, allein schon aus ihrer mangelnden Eleganz und ihrer barbarischen Art wegen, kategorisch ab.<br />
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[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gewissenlos:</span><br />
Die Inquisitorin hat sich schon lange von ihrem Gewissen verabschiedet, vor allem aber von der drückenden Schuld unter der es litt. Ihrer Meinung nach gab es für abstrakte Begriffe wie Moral in dieser von Barbarei und willkürlicher Gewalt geplagten Galaxis ohnehin keinen Platz mehr – Ehre und Rittertum waren ausgestorben und verbannt, von den Bewohner tausender Welten mit Füßen getreten worden. Wer konnte es ihr nun verübeln, dass sie ganze Welten verbrennen würde, um ihre Ziele zu erreichen?<br />
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[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sadismus:</span><br />
Eine weitere… nun, man könnte es großzügig als “Berufskrankheit” betiteln. Nach zahlreichen Folterungen auf ihr Geheiß hatte Reah irgendwann den Punkt überschritten, wo sie auch nur das geringste Mitgefühl für ihre Opfer aufbringen konnte. Stattdessen ergötzt sie sich nun, gleichermaßen von Abscheu und Faszination erfüllt, am Leid ihrer Feinde.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
Die hochgewachsene Baroness von Thule überragt mit einer Körpergröße von 1,82 die meisten anderen menschlichen oder menschenähnlichen Damen und im von Männern dominierten Imperium auch einige maskuline Vertreter. Ihr athletischer Körperbau ist wie für den Kampf geschaffen und ihre gesamte Ausbildung folgte allein diesem Zweck: sie zu einem effizienten Mordinstrument heranzuzüchten, dass sich mit jedem, der die Macht des Imperators gefährdet, messen kann. Zahlreiche Brandnarben zieren den Körper, beigefügt in endlosen Trainingsstunden mit dem Lichtschwert um sie zur Perfektion ihrer Technik zu zwingen. Die sehnigen Muskeln lassen auf den ersten Blick nur wenig von der tatsächlichen Kraft ahnen, sie ist nicht der brutale und grobschlächtige Rancor, der seine Feinde einfach zermalmt, sondern eher ein geschmeidiger Vornskr, darauf bestrebt seine Beute schnell und effizient zu töten.<br />
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Ihr Gesicht bestach durch einstmals klare blaue Augen und feine Züge, ehe die Verderbnis der dunklen Seite ihre Iris nun wie von giftigen Schwefel getränkt gelblich. Auch am Rest ihres Gesichts ist die Finsternis nicht spurlos vorübergegangen, an den Wangen zeigen sich bereits erste Deformierungen, die bei jenen, die sich nicht im Wesen der macht auskennen sowohl Abscheu als auch Faszination auslösen können. Ihre recht spitze Nase verleiht ihr auch im seitlichen Profil einen deutlich markanten Zug. Reahs Haarpracht hingegen, die langen und welligen dunkelbraunen Strähnen, verleihen ihr offen getragen eine noch düstere Erscheinung, insbesondere ihres von Natur aus hellen Teints wegen. <br />
Auch kosmetische Elemente sind ihr kein Fremdwort und so werden Lidschatten und Lippenstift zu Waffen, die ihr unheimliches Wesen in einer für sie ästhetischen Art und Weise unterstreicht. Dunkle oder kalte Farben  dominieren hier das Erscheinungsbild.<br />
Grundsätzlich wirkt ihre Mimik dadurch im ersten Moment sehr kühl, als wäre die Inquisitorin unantastbar oder stetig in ihren eigenen Gedanken versunken.<br />
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Anders als viele Jedi, sowohl der hellen als auch der dunklen Seite, ist Reah nur selten in klassischen Roben anzutreffen, sondern hüllt sich für gewöhnlich in schwarze Stoffbinden, die sich lückenlos um ihren Oberkörper wickeln und die in einem ebenso schwarzen Beinkleid münden. Darunter trägt die Inquisitorin für gewöhnlich ein paar hoher Schnallenstiefel.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
Selbst die finsterste Persönlichkeit besitzt winzige Farbpigmente, verschiedene Akzentuierungen, die den Schatten erst vollkommen machen, ihm seine weichen und schmeichelnden Rundungen gaben, sein flüssiges Erscheinungsbild. Und auf der anderen Seite besaß selbst das strahlende Licht unterschiedliche Töne, jeder Lichtstrahl entsandte eine andere Art Wärme in das All und keiner glich dem anderen. Reah selbst hätte in einem anderen, früheren Leben eine Jedi werden können, eine ehrbare Verteidigerin der hellen Seite und vielleicht durch ihr Talent eine der angesehensten Schwertmeister des Ordens, möglicherweise im gleichen Zug genannt wie andere bemerkenswerte Größen wie Kit Fisto, Saesee Tiin oder gar Dooku. Der Schatten über Thule jedoch hatte ihr schon immer die Sicht vernebelt und die Grenze zwischen Wunsch und Wirklichkeit verschwindend gering werden lassen. Unsicher. Ein äußerst wichtiger Aspekt ihrer Persönlichkeit: Reah weiß wozu sie ausgebildet wurde und sie beherrscht ihr Handwerk… oder beherrscht das Handwerk sie? Während zahlloser Aufträge in den Regionen des Äußeren Rands, war es nötig sich zu disziplinieren, die innere Furcht abzustreifen und den Feinden des Imperators entgegenzutreten. Doch abseits dieser klaren Momente, in den richtig und falsch, Leben Tod so deutlich zu sehen sind, fühlt sich die Inquisitorin unsicher, wenn nicht gar ängstlich – der stetige Einfluss der dunklen Seite nagt mehr und mehr an Körper und Geist und Reah weiß, dass sie diesen Druck nicht ewig wird standhalten können.<br />
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Auf der anderen Seite überspielt sie die dunklen Schatten mit Eitelkeit und Arroganz  -selbst der unwichtige und überflüssige Titel der Baroness ist nur ein weiteres Zeichen sich aus religiöser Furcht an die weltliche Macht zu krallen und vielleicht auch der unausgesprochene Wunsch ein anderes Leben zu führen, einem Wunsch, den sie sich selbst nie eingestehen wird. Im Umgang mit anderen Individuen fällt es ihr zeitweilig schwer, deren Beweggründe nachzuvollziehen, ihre Sorgen und Ängste zu begreifen. Vieles interessiert sie nicht, der Großteil ist für die Inquisitorin einfach nicht von Belang, sie ist über den Punkt erhaben wo persönlich Zwiste um nichtige Kleinigkeiten ihr Handeln beeinflussen. Reah sieht sich in einer Stellung, wo es mehr und mehr darauf ankommt große und gewichtige Taten zu vollbringen, Taten, deren Konsequenzen sich nicht nur auf das Schicksal eines einzelnen Beschränken, sondern auf das hunderter, wenn nicht gar tausender. So ist ihr Umgang mit  hochrangigen Würdenträgern zwar stets höflich, doch solange sich deren Interessen nicht mit den ihren Decken, existieren sie für die Inquisitorin de facto gar nicht. Immer mehr kristallisiert sich bei ihr heraus, dass es nur noch darum geht, Individuen verschiedenen Gruppen zuzuordnen: Freund und Feind, Schwarz und Weiß. Vielleicht gibt es eines Tages nicht einmal mehr diese Unterteilungen, nicht, wenn die Willkür der dunklen Seite es schafft sie vollends zu übermannen.<br />
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Doch unter der Schlacke der Verderbnis finden sich selbst bei ihr, einer Person die einen Großteil ihrer selbst an die Dunkelheit verloren hat, noch alte Prinzipien und Werte. Der Hang zu Ehre und Ritterlichkeit, ein gewisses Zugeständnis der Fairness selbst verhassten Feinden gegenüber brechen wie seltene Lichtstrahlen immer wieder aus dem Schatten heraus. Kleine Hoffnungsschimmer, an die sich Reah in schwächeren Momenten festzuhalten versucht, letzte Relikte der Vergangenheit, die sie sich nicht nehmen lassen will.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Verständnis von der Macht</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kampfstil(e):</span> Form II – Makashi mit Tràkata-Einflüssen<br />
Statt mit der Kraft des Djem-So oder der Geschwindigkeit und Akrobatik des Ataru, verlässt sich Reah allein auf die Präzision und die Finesse des Makashi. Die geschmeidigen und leichtfüßigen Bewegungen, mit ihrem Komplexen Muster aus Paraden und Riposten, machen sie zu einer tödlichen Tänzerin, deren Kampfstil eher durch schlichte Eleganz als durch waghalsige Manöver besticht. Makashi erlaubt es ihr einen Kampf zu genießen, ihn nach Belieben in die Länge zu ziehen oder konsequent zu beenden. Ihrer Meinung nach stellt dieser Stil die reinste Form des Lichtschwertkampfes dar. Reah setzt ihr Makashi, insbesondere in Hinblick auf Gegener gegen die ihre Form nicht genügend kinetische Kraft erzeugt auch gerne in Kombination mit Tràkata ein. Die Kombination aus beidem macht die Hexe im Kampf sehr verschlagen  und schwer zu deuten,, man könnte sagen, dass sie ihre Kämpfe eher durch eine gute List, als durch reine Gewalt gewinnt.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Studienschwerpunkt:</span> Balance<br />
Reah ist nicht so einfältig sich allein auf ihr Lichtschwert zu verlassen, erst recht nicht, da die alleinige Einschränkung auf Makashi sie unflexibel und empfindlich gegenüber anderen Waffen und Techniken macht. Doch auch ihre Position als Inquisitorin trägt dazu bei, dass sie sich auch mit der tatsächlichen Anwendung der Macht auseinandersetzen muss. Einerseits um damit etwaige Schwächen besser kompensieren zu können, oder aber sich gegen Machtangriffe zu verteidigen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtausprägung:</span><br />
Es ist schwer zu sagen, ob sich Reah für ihren Weg in der Macht bewusst entschieden hat, oder ob dieser nicht einfach sie als Medium gewählt hat. In Momenten fernab des Kampfes hat es den Eindruck, als sei sie zu einem offenen Fluss für die dunklen Energien in ihrem inneren geworden, der sich wie ein langsamer Nebel ausbreitet und Individuen in ihrer Umgebung schwache Eindrücke, ein Echo ihres gebrochen Geistes zeigt. Bewusst wendet sie diese Fähigkeit an um den Verstand ihrer Opfer zum bersten zu bringen, ihre Ideale und Werte mit der Brutalität der dunklen Seite zu zerschmettern – den Geist der Feinde des Imperiums zu leeren, ist der erste Schritt diese zum überlaufen zu bewegen und ihnen eine neue Wahrheit einzupflanzen. Vorahnungen von Schrecken, tragische Schicksalsschläge und finstere Zukunftsvisionen kann sie in die Gedanken ihrer Widersacher projizieren, deren alleinige geistige Stärke darüber entscheidet dem Druck standzuhalten, oder unter ihm zu brechen. Doch wie bei vielem, hängt der Erfolg meist von der Mischung ab. In ihrem Folterreportoire befindet sich auch die Fähigkeit dem Opfer die Atemwege abzuschnüren, oder einen schwachen Machtschock zu beschwören, gerade stark genug, ihre Feinde vor ihrem Ende zu quälen.<br />
Im Kampf nutzt Reah die Macht ihr Schwert zu  Blasterstrahlen zu führen und diese abzuwehren, als auch um ihre Geschwindigkeit zu erhöhen oder ihre Sprungkraft aus mystische Art und Weise zu steigern. <br />
Ihre telekinetischen Fähigkeiten hingegen hat die Inquisitorin größtenteils vernachlässigt, ein Großteil befindet sich immer noch auf dem Niveau der Grundausbildung – so ist es ihr lediglich möglich leichte Objekte wie ihr Lichtschwert von sich fortzustoßen oder heranzubewegen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beziehung zur Macht:</span><br />
Ein Segen? Ein Fluch? Zwei Seiten einer Medaiile? Wer kann das schon sagen – selbst Reah kann diese Frage nur schwer beantworten. Auf der einen Seite zieht sie all ihre Kraft aus dem mystischen Energiefeld, man könnte sagen, dass die Macht sie erst zu derjenigen macht, die sie ist und anders als viele fehlgeleitete dunkle Adepten kennt Reah auch den hellen Kontrast, den Fluss der Harmonie, die strikte Ordnung und Gelassenheit, aus der sie ausgebrochen ist, die ihr herausgerissen wurde, wie das schlagende Herz. Die Dunkelheit, die nun an die hohle Stelle trat erfüllt sie lediglich mit Angst und Leid, der Nährboden von Hass und Wahnsinn, der bereits seine Wurzeln ausschlägt – die Auslöschung ihres selbst im Austausch gegen mannigfaltige Fähigkeiten und tief im inneres ihres von der dunklen Seite verdorrten Herzens lauert die Frage, ob es nicht tatsächlich die Macht ist, die sie kontrolliert – und nicht umgekehrt.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">I. Dissoziatives Wunderland</span><br />
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Thule war ein Grab, eine riesige Gruftwelt, dazu verdammt die Schrecken aus alter Vorzeit im Herzen zu tragen. Antike Relikte schlummerten unter der Oberfläche des Planeten und trugen die hallenden Echos alter Machtgeister in die Atmosphäre. Ihre Eltern, Kaidan und Arani Nigidus waren über vergangene Generationen hinweg, nicht zuletzt ihrer alten Adelslinie wegen, zu Ansehen und Wohlstand gekommen. Doch dieser Tage sollte all dies nichts mehr zählen, ein har war es ihnen vergönnt den Frieden einer normalen Familie zu genießen, den Frieden mit ihrer Tochter, bis auch der ruchlose Sithlord Graf Dooku die alten Echos der Welt erhörte und beschloss sich diese anzueignen. Und mit der Konföderation, kam schlussendlich auch der Krieg. Während im Orbit schwere Turbolaser durch Durastahlpanzerungen brachen und die Besatzung ins das kalte All riss, lieferten sich auch Am Boden die Streitkräfte der Republik und die Droidenarmee erbitterte Gefechte. Thule war nun in der Hand des Krieges und als er zudrückte, quoll das Blut über. Die Bevölkerung selbst war sich unsicher, auf wessen Seite sie sich in diesem offenen Konflikt stellen sollte – ein gefundener Nährboden für das Gift von Politik und Intrigen. Ihr Onkel, Quastor Drealis, war es schließlich der in seinem stetigem Neid die Gunst der Stunde ergriff und sich Vermögen und Eigentum in der Unruhe des Konfliktes aneignen konnte. Mit einem geschickten Zug schlug er sich auf die Seite des Grafen und diffamierte die Familie Nigidus als Verräter an der Unabhängigkeit und Eigenständigkeit der Welt. Doch wer glaubte im Krieg etwas gewinnen zu können, der war ein einfältiger Narr – auch Drealis musste das begreifen. Als sich der Staub der Schlacht legte und sich die Droidenarmee zurückzog fand er nur noch Trümmer vor, eine Kraterlandschaft und ihre Sickergruben gefüllt mit den Leichen von Klonen und Zivilisten, Menschen, die zufällig in den plötzlichen Konflikt geraten sind, Opfer von Querschlägern oder aus blankem Terror heraus getötet wurden. Nun saß ein junges Menschenkind in den Armen seiner Mutter vor ebenjener Trümmerstadt, die über Nacht zu einem Schlachtfeld wurde. Blut hatte sich in Aranis Haaren verkrustet, frisches lief die Schläfe entlang, vom Vater keine Spur. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tot.</span> Würde jemand hierbleiben? Die Republik? Nein, denn sie hatte was sie wollte und der Planet war zu unwichtig, weit entfernt vom Kern und von keinerlei strategischer Bedeutung. Es würde nicht mehr lange dauern, bis die strahlenden Sieger auf ihre Schiffe zurückkehrten und sich zum nächsten Schlachtfeld aufmachten, bereit, eine weitere Welt zu zerstören.  Aber Menschen neigen dazu sich zu irren, zu vergessen und besonders auf so abgelegenen Welten wie Thule, sind Jedi-Ritter mehr Legende als Wirklichkeit. Umso größer war Aranis Erstaunen, als eine Nautolanerin in schlichten Roben vor ihr stand und ihre Hände ausbreitete und der verwunderte Blick der Frau auf den silbrig-schimmernden Griff am Gürtel fiel. Vorsichtig streckte sie einer sterbenden Mutter die Hände entgegen, um ihr das Leben, das sie noch hielt, abzunehmen. Die letzte Last, die letzte Verantwortung um dann ohne Bürde zu sterben.  Es brauchte keiner weiteren Worte, in diesem letzten Moment waren alle kommunikativen Barrieren wie ausgelöscht. In einem letzten Akt der Gnade kniete sich die Nautolanerin hin und schloss die Augen Aranis mit einer geschmeidigen Bewegung ihrer Hand. Danach verließ sie, mit Reah auf dem Arm, den Friedhof der Schlacht.<br />
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Doch ist es nun Kalkül oder Gnade was hinter dem Handeln der Jedi steckt? Oder doch nur Hohn? Was wäre geschehen wenn die Nautolanerin nicht das kleine Echo der Macht in Reahs Herzen gehört hätte? Und wurde sie nicht ohnehin nur aufgenommen, um am Ende ausgebildet zu werden und in ebenjenen Krieg zu kämpfen? Und doch sind es die Fragen nach dem Schicksal, nach der Bestimmung, welche die Jedi antreiben und in solch unruhigen Zeiten, befand sich die Zukunft eines jeden im stetigen Wandel.<br />
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Der kurz erworbene Frieden, die Ruhe und Gelassenheit jenseits der Schlachtfelder, jenseits von Blasterschüssen, Querschlägern und Schrapnellen sollte nicht lange halten und doch kostete Jedi-Ritterin Nela Vali den Moment wie eine Ewigkeit aus. Sie hatte ein klares Ziel vor Augen: das Kleinkind welches ihr anvertraut wurde, würde sie nach Coruscant zurück in den Jedi-Tempel bringen, dort würde sie schlussendlich ihre Ausbildung erhalten und gleichzeitig den Schrecken auf Thule vergessen. Ihr Geist konnte Heilen und würde ihr eine Zukunft bieten, eine Zukunft ohne Krieg. Nela gab zu, dass sie vielleicht ein wenig zu optimistisch war, sie sollten vielleicht erst einmal den gegenwärtigen Konflikt beenden und doch zweifelte sie keineswegs daran, am Ende siegreich zu sein. Es gab einfach gar keine andere Möglichkeit, keine Alternative. Es lief darauf hinaus entweder zu gewinnen, oder vernichtet zu werden.<br />
Am Ende der Schnellstraße von Gordian Reach, in der Nähe des Belderone-Systems, wurde der Kreuzer schließlich von einem konföderierten Kampfverband abgefangen. Ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, wie dieser Kampf zu gewinnen sei, schnappte sich Nela das ihr anvertraute Leben und machte sich bereit, dass Schiff zu verlassen. Sie hatte einer sterbenden Frau auf Thule ein stummes Versprechen gegeben und so einfach, würde sie es nicht brechen, nicht, solange sie noch ein Jedi-Ritter war. Es war wohl auch der Wille der Macht, der es Nela möglich machte unbeschadet bis in den Hangar zu gelangen, sich in ihren Delta-7 zu schwingen und den untergehenden republikanischen Kreuzer zu verlassen. Als Nela allerdings in das weite All preschte und die letzten Droidenjäger abzuhängen versuchte, fiel ihr ein Fehler auf: sie waren hier ganz allein, es gab keine anderen Schiffe, an denen sie hätte andocken können und auch keinen Hyperraumring, um zu springen. Lediglich der Sublichtantrieb, ihr Glaube an den Willen der Macht und ein schreiendes Kleinkind waren ihre treuen Weggefährten – und kurzerhand entschied Nela, dass das dann eben würde genügen müssen und beschleunigte den Jäger erneut.<br />
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Als die Nautlanerin nach Stunden, wenn nicht Tagen des Fluges, einen Planeten unter sich entdeckte, konnte sie nicht einmal sagen um welchen es sich dabei handelte. Schlussendich spielte das für sie aber auch keine Rolle. Sicher war nur, dass sie verdammt nah am Niemandsland agierten – ihre Versuche den Rat zu kontaktieren waren gescheitert – oder etwas hatte die Kommunikationsschüssel erwischt, denn selbst republikanische Flottenverbände entsandten keine Antwort. Nun, dachte sich Nela als der Jäger durch die Wolken preschte, dann würde sie sich mit dem Gedanken anfreunden müssen eine kleine Weile hier sesshaft zu werden und darauf vertrauen, dass die Jedi den Krieg auch ohne sie gewannen. Sie steuerte den Sternenjäger auf eine Gruppe kleiner Siedlungen zu, Farmleute, die Fremden gegenüber vielleicht skeptisch waren, denen die Politik und der Krieg aber nicht unbedingt interessierten und die hoffentlich einfältig genug waren, einen Delta-7 nicht automatisch mit den Jedi oder der Republik zu assoziieren. <br />
Aus Tagen wurden schlussendlich Wochen, aus Wochen Monaten und Nela spürte das Ende erst, als etwas in ihr zerbrach und sie wusste, warum die Macht sie hierhin, nach Kulthis geführt hatte. Dankbar dafür ein Leben gerettet zu haben, schenkte die Macht nun ihr das Leben und verschonte sie vom galaxisweiten Sterben der Jedi. Sie hätte nie damit gerechnet zu scheitern, nie daran geglaubt, doch nun war es passiert: die Sith hatten gewonnen und die Leere in der Macht, die Lücke einst die Jedi füllten, ließen sie zeitweilig glauben, sie sei die letzte. Alle Tod – von Windu bis Yoda, geschickt getäuscht von den Sith, besiegt und Nela wusste nicht einmal wie es passieren konnte, alles, was sie spürte war das Ergebnis. Es würde keinen Jedi-Tempel mehr geben, zu dem sie würde zurückkehren können, nein, sie war jetzt mit Reah hier und sie würden auch hierbleiben. Die Leute kannten sie als Flüchtlinge, vielleicht sonderbar, doch Nela war eine tüchtige Farmerin und hatte schon vor Wochen, vielleicht aus einer dunklen Vorahnung heraus ihren Delta-7 gegen ein Stück Land und eine Hütte eingetauscht. Gemessen an den Kosten solcher High-Tech-Geräte war das ein Witz, doch im Äußeren Rand verlor vieles seinen Wert, was in den reichen Kernregionen als unbezahlbar gilt.<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">II. Multiple Spiegelwelt</span><br />
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Zehn Jahre lang haben Reah und Nela nun auf Kulthis gelebt, zehn Jahre in denen Nela ihrem Schützling so gut es ging zu einer Jedi heranzog, so, wie sie im Tempel ausgebildet worden wäre, so, wie ihr Meister sie einst ausgebildet hatte und doch blieb die Vergangenheit der jungen Jedi ein Rätsel, der Tod ihrer Mutter, die Flucht von Thule und die Notlandung auf Kulthis – all das hatte sie nur zu schnell verdrängt und Nela sah keinen Grund darin Sehnscühte oder Racheglüste in dem jungen Herzen zu erwecken, zu sehr war sie selbst noch damit beschäftigt den Verlust des Ordens zu verkraften. Mittlerweile wusste sie was geschehen war: der Krieg war von Anfang an ein abgekartetes Spiel der Sith, mit Dooku auf der einen und Palpatine auf der anderen Seite. Die Jedi hatten gekämpft und verloren eben weil sie gekämpft, sie waren sich der Gefahr und der Macht der Sith nicht bewusst gewesen und hatten teuer dafür bezahlen müssen. Die galaktische Republik war bereits ein toter Kadaver, bevor der Klonkrieg überhaupt ausbrach und ein sterbender Jedi-Orden hatte es sich zur Aufgabe gemacht diesen Kadaver bis zum Ende zu verteidigen, doch wenn sie dieser Tage in die Sterne schaute, kam Nela nicht drum herum sich zu fragen warum. Ohne auf merklichen Widerstand zu treffen konnte Palpatine sein Imperium etablieren und sich selbst zum absoluten Herrscher mit uneingeschränkter Macht aufschwingen. Wie blind war die Galaxis geworden? Wie blind waren die Jedi geworden? Hatten sie einmal ernsthaft geglaubt jemand würde in dieser von Egozentrik geprägten Galaxis je ein Wort für sie einlegen? Ganz zu schweigen vom korrupten Senat, dem zu dienen sie versprochen hatten? Ja, sie waren nur Diener, billige Sklaven und wie ebensolche wurden sie ausgetauscht. Und war sie hier mit einer jungen Padawan, eine der letzten Jedi, vielleicht sogar die letzte und die Macht verwehrte ihr jegliche Antwort darauf, ob es überhaupt noch Hoffnung gab, ob es irgendeinen Sinn hatte, was sie hier tat, oder ob ihre Handeln nicht letztendlich doch noch eine viel größere Dunkelheit heraufbeschwor.<br />
Am Ende konnte sie sich nicht verstecken, nicht auf Dauer. Das Imperium dehnte sich auf und mit dem Imperium kam die Dunkelheit, Adepten und anderer verdorbener Abschaum, fehlgeleitete Novizen und im Schatten dieser Kreaturen lauerte die Inquisition. Nela nahm es mit zwei Adepten gleichzeitig auf und der Geruch von Ozon schwängerte die Luft. Sie hatte geschworen Reah zu verteidigen, sie wusste, dass dieser Kampf nicht zu gewinnen war und trotzdem machte sie weiter. Die blaue Klinge sang durch die Luft und werte die Schwerter der Adepten ab, die, angetrieben von Zorn und Hass über scheinbar unendliche Energiereserven verfügten, die Intensität, Wucht und Schnelligkeit ihrer Angriffe erhöhten und schon bald Nelas Verteidigung überforderten. Also nutzte sie ihre Paraden für den Angriff, führte ihre Klinge sanft und filigran zum Schaft der Sith-Waffe und schnitt diese in zwei Teile. Entsetzt von der plötzlichen Entwaffnung seines Kumpanen, verpasste die Nautolanerin diesen einen Machtstoß und schickte ihn auf die Füße. Hier gab es keine Jedi-Zurückhaltung mehr, Nela kämpfte mit allen Mitteln, welche die Macht ihr zur Verfügung stellen konnte, sie konnte sich weder Gnade noch Schwäche leisten und als sie dem Angreifer hinterhersprang und ihm die Klinge durch die Brust bohrte musste sie traurig erkennen, dass heute vielleicht auch der letzte Jedi starb. Wenn nicht im Kampf, dann an den Handlungen, an denen er schlussendlich zerbrach. Ein leises Klatschen durchbrach schließlich die Stille ihrer Wohnung. Die Leichen zweier Adepten zu ihren Füßen, hinter ihr stand Reah, ihr eigenes Lichtschwert zittrig erhoben, der Körper jedoch zur Salzsäule erstarrt. Von der Tür aus grinste sie die vernarbte Fratze eines Inquisitors an. Nela verstand langsam, die zwei Adepten waren ein Test, eine Art perverse Belustigung, sie wurden geopfert um zu schauen wie gut sie wäre und nun kam dieser Gesandte des Imperators um sie endgültig zu brechen. Aber nicht mit ihr, nicht heute, sie packte die Klinge wieder fester und stürzte sich auf den letzten Widersacher. Aber es würde nicht reichen, auch wenn ihre Hiebe den verhassten Feind anfangs einige Meter zurückdrängen konnte, spürte Nela doch die deutliche Erschöpfung, die ihren Tribut forderte. Und nun war es der Inquisitor, der sie zurückdrängte, der mit ihr spielte, während eine verängstigte Reah die Szene lediglich beobachten konnte, von Furcht erfüllt, von Unsicherheit gelähmt. Wie sollte sie etwas tun? Sie hatte gerade erst gelernt wie ein Lichtschwert funktionierte, doch damit kämpfen? Richtig kämpfen? Am Ende konnte sie sich nicht aus ihrer Lähmung befreien, dazu verdammt entsetzt zuzuschauen, wie ihre Ziehmutter und Mentorin mit einem schnellen Stich ins Herz starb, die schwarzen Pupillen starr zur Decke gerichtet. Der Mann kam zu ihr herüber, das Lichtschwert jedoch gesenkt. Der Grund seiner Anwesenheit, eine junge Jedi, halbwegs begabt, formbar – eine ideale Adeptin für den dunklen Zirkel des Imperators und eines Tages, nachdem auch der letzte Rest ihres kümmerlichen Geistes gebrochen war, eine gute Agentin. Der Inquisitor schaltete sein Lichtschwert ab. Ohne sichtliche Mühen streckte er seine behandschuhte Hand nach vorn und rief Reahs Waffe zu sich. Das letzte, an das sie sich erinnern konnte war ein pochender Schmerz an der Schläfe, bevor ihre Welt schwarz wurde.<br />
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Sie erwachte in der Schönheit einer Tiefkernoase, auf der imperialen Thronwelt Byss, wie man ihr verstehen gab. Doch die Schönheit war nur eine Illusion der Finsternis, eine vertraute Illusion und vertraute Echos in ihren Ohre. Ein Relikt ihrer Vergangenheit, der Todesschrei einer alten Heimat, an die sie beinahe keine Erinnerungen hatte? Reah kannte Kulthis, doch sie wusste, dass es etwas vor Kulthis war. Nela hatte ihr Bescheidenheit beigebracht, sie hatte nie danach gefragt, aus Respekt vor der älteren Jedi, sie nicht in peinliche Bedrängnis zu bringen. Wäre es von Bedeutung gewesen, so war sich Reah sicher, hätte es ihr die Nautolanerin gesagt. Die Nautolanerin, die nun tot war, wie sie verbittert feststellen musste. Und kaum hatte sie diesen Gedanken losgelassen, spürte sie die wahre Macht von Byss, die allgegenwärtige Dunkelheit, die Verzerrung und Verzweiflung – Trugbild der Wirklichkeit. Der Planet war so sehr in die Verderbnis gehüllt, dass es schwer war zu sagen was an ihm echt war und was nicht. Ganz zu schweigen von seiner finsteren Aura, die an ihrer Seele kratzte, wie ein Insekt, immer wieder mit dem Stachel zustach und einen neuen Schwall Gift in sie hineinpumpte, das Gift der Angst, dass auch Reah langsam dahinraffen würde.<br />
Danach begann das Brechen, die endgültige Vernichtung der Jedi-Indoktrination, physischer und psychischer Schmerz und doch achtete man gut darauf, dass Reah es stets überlebte. Der Imperator brauchte keine Leichen, er brauchte fähige Diener und in den nächsten Jahren, würden sie ihm eine neue kreieren.<br />
Und so sollte es sein, in den folgenden Jahren gab es nicht mehr die lächerliche Gnade der dunklen Seite, ihr Leben wurde allein an Erfolg gemessen und war allein vom Erfolg abhängig. Versagen bedeutete den Tod. Ein weiteres Geschenk der dunklen Seite: Ehrgeiz und Machthunger, kam es erst schleichend, als sich Reah anfangs noch innerlich gewehrt hatte, so übermannte sie irgendwann die Vorstellung sich selbst an die Spitze stellen zu können, einfach weiter zu machen, den anderen Adepten zu zeigen, dass es nur eine Person gab, die ganz oben in der Gunst des Imperators stehen konnte. Der Fall hinein in die dunkle Seite war nur zu leicht, es ging auch gar nicht anders, Byss war der Quell der Dunkelheit, von hier, gab es kein entkommen mehr. Hilflos musste Reah dabei zusehen, wie sie sich immer mehr Grausamkeiten aneignete bis hin zu einem Punkt, wo die Menschlichkeit in ihr zerbrach, wo es nur nach darum ging weiterzumachen, weil man es von ihr verlangte. An ihren Händen klebte einiges an Blut, anfangs war es das anderer Adepten, gezwungen auf Zweikämpfe um Leben oder Tod blieb ihr keine andere Wahl. Als sich der Ehrgeiz dazumischte hatte Reah im Laufe der Zeit immer weniger bedenken, sich unliebsame Konkurrenz auch anderweitig aus dem Weg zu räumen, wie es manche auch oft mir ihr versucht hatten.<br />
Zwei Jahre vor der Schlacht um Yavin nahm ihre Karriere jedoch eine überraschende Wendung, statt wie viele andere Adepten auf der Thronwelt zu bleiben um diese im Ernstfall zu verteidigen, wurde Reah zum imperialen Geheimdienst versetzt, jener skrupellosen Institution unter Ysanne Isard, die in den Reihen der Rebellen so gefürchtet war. Doch anders als gewöhnliche Agenten besuchte Reah den Geheimdienst nicht um etwa Spionagearbeit zu leisten, nein, sie war hier um sich einem weiteren Test zu unterziehen, man hatte sie zum Geheimdienst geschleppt, um sie nun erneut brechen zu lassen, den Geist erneut zu martern um auf Stärke und Tauglichkeit zu prüfen. Ihr konsequenter Aufstieg unter den Reihen der Adepten war nicht unbemerkt geblieben, oder eher, es waren kaum mehr vielversprechende Kandidaten übrig. Die Folter der dunklen Seite mochte grausam sein, doch jene des Geheimdienstes war schlichtweg barbarisch. Selbst jene Verräter, die sich ein Geständnis abringen konnte, würden früher oder später an ihren Wunden sterben. Wer hier landete, hatte im Grunde sein Leben verwirkt oder aber musste, wie in ihrem Falle, beweisen zu den besten zu gehören. Wie lange sie die Tortur über sich ergehen lassen musste, konnte Reah später nicht mehr sagen, in dieser Gefangenschaft, einsam, empfindlich und allein verlor man schnell jegliches Zeitgefühl, wartete auf die wiederkehrende Qual, unterzog sich einer erneuten Prüfung des Geistes, immer wieder, bis der Zorn in ihr hochrauschte, sie in den stillen Momenten fast wahnsinnig machte, an der Durastahltür kratzen ließ. Sie wollte in die Macht greifen um dieses Gefängnis zu zerschmettern, doch nichts, nicht einmal der kleinste Funke gelang ihr in dieser Kammer. Dunkelheit, jenseits der Dunkelheit und hinter dicken Wänden vor ihr versteckt saß der personifizierte Sadismus, der sich an ihrem Leid ergötzte, bis es irgendwann vorüber war.<br />
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Doch wer zur Spitze des Imperiums gehören wollte, wer es anstrebte selbst über den Händen des Imperators zu stehen, der musste mehr ertragen als einfache Folter. Kurz nach der fatalen Schlacht von Yavin, den Todesstern vernichtete und das Echo Millionen toter Seelen durch die Kanäle der Macht fegte, befand sich Reah auf Prakith. Wenn Byss die Wiege der Dunkelheit war, dann war Prakith ebenso Gruftwelt wie Thule. Alles hier erinnerte sie an eine alte Heimat, als sie über die Oberfläche des Planeten schritt. Derselbe Hall alter Gemäuer und schlafender Maschinen unter der Kruste, ein anderer Schrecken gleicher Art im Herzen verborgen. Reah erinnerte sich. Als sie durch die Ruinen des Planeten streifte und ihre Hände die gebrochenen Steine berührten, lichtete sich der finstere Nebel in ihrem Kopf. Praktih war schon tot, als sie ankam, Thule wurde erst zur Ruine als sie ging, vernichtet durch ein Echo aus der Vorzeit, einer alten Maschine wegen, der Dark Reaper. Und obwohl die Reaper nie zum wirklichen Einsatz kam, hat sie ihren Zweck nicht verfehlt: eine Welt in Schutt und Asche, die Auslöschung ganzer Existenzen und die verlorenen Seelen waren neuer Nährboden für die Finsternis. Die Gedanken verstummten, das kurze Bild der Zerstörung, das sich für diesen kleinen Moment in ihren Kopf gelegt hatte, verschwamm. Was übrig blieb war der Nachhall eines Namens, der Ruf von Thule und ein aufkeimender Hass und eine Wut, die sie sich noch nicht erklären konnte.<br />
Doch war Reah nicht etwa hier um über die Vergangenheit zu sinnieren, sondern um den Großinquisitor persönlich zu treffen, eine erneute Prüfung, natürlich, ein erneuter Test ihrer Fähigkeiten und erneut würde sie ihn bestehen. Was blieb noch übrig in ihr, außer Ehrgeiz? Das Verlangen nach Macht? Und während sie die Stufen empor schritt, säte sich sanfter Zweifel in ihr. Sie hätte einmal eine Jedi werden können, eine gute Jedi unter Nelas Anleitung – doch was hatte ihr die Galaxis gezeigt? Leid, Tod, Egoismus und das barbarische Recht des Stärkeren, nach dem sie sich richten musste. Man ließ ihr gar keine Wahl. Das Lichtschwert sang und ein Körper sackte neben ihr leblos zusammen. Es war ihre Bestimmung, nicht die Ritter eines ausgelöschten Ordens zu sein, sondern Verteidigerin einer neuen Ordnung. Ihre Schritte wurden fester und das Begrüßungskomitee verzog sich zurück in die Schatten, wie die kriecherischen Maden, die sie waren. Und schließlich erwartete sie der Großinquisitor persönlich, jedoch nicht allein. Andere waren bei ihm, andere, die es doch noch irgendwie geschafft hatten, so weit zu kommen wie sie selbst  und nun würde es einen erneuten Wettstreit geben, einen ewigen Wettstreit, wie er im Imperium an der Tagesordnung war. Und während Lichtschwerter durch die Luft surrten, Schreie der Gefallenen erklangen, starrte Laddinare Torbin ausdruckslos in die kämpfende Meute. Wieder ein Schnitt, ein Hieb, dann eine Parade – Riposte. Die Reihen lichteten sich, bis am Ende nur Reah selbst übrig blieb, Reah und Großinquisitor Torbin, der nun nach vorn trat und sie forderte. In diesem Augenblick fühlte sie sich wie Nela, die einst gegen einen Inquisitor gekämpft hatte, nein, sie fühlte sich nicht nur so, sie war Nela. Es war Nela die ihr Schwert schwang, den Großinquisitor entschlossen attackierte und so siegessicher war… nur um am Ende zu fallen. Es wirkte wie ein Traum, ein Albtraum ohne erwachen, als hätte die Klinge ihren eigenen Willen und wollte ihr unvermeidbares Ende herbeiführen und das Ende ließ nicht lange auf sich warten. Mit einem sauberen Schnitt zerteilte Torbin das Schwert und der azurblaue Kristall fiel heraus. Sie war geschlagen. Wieder einmal, geschlagen vom Besten, für den sie nicht gut genug war. Enttäuscht von sich selbst, fiel sie auf die Knie und erwartete das Ende, die konsequente Strafe für Versagen, die erste Lektion, die Byss Neuankömmlingen beibrachte.<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">III. Präfinales Schattenwerk</span><br />
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Weitere Monate vergingen, Jahre. Das Imperium konnte die Rebellion auf Hoth empfindlich treffen, während sie, erst dazu abgeordnet die Zitadelle des Imperators auf Byss zu schützen, später quer durch die Galaxis geschleift wurde. Sie hatte zahlreiche Welten kennengelernt, Verräter ermordet und sich mit anderen machtempfänglichen Gruppierungen duelliert, war mit jedem Tag tiefer in die Dunkelheit gefallen, hatte den Friedhof von Alderaan und das Trümmerfeld über Yavin besucht, bis ihr Weg sie schlussendlich nach Thule zurückführte. Als Reah das Schiff landete,  war ihr, als durchlebte sie die ersten Stunden ihres Lebens erneut. Als könnte sie mit Sicherheit sagen an welcher Stelle Klone starben und Droiden in ihre Einzelteile zerlegt wurden. Die Macht leitete sie in ihre Heimatstadt, wo sie vor dem geistigen Auge die Bilder der aufgebrachten Menge sah, ihre Mutter, ihren Vater und schließlich auch sich selbst. Sie Schritt über das gewaltige Grab, welches die Stadt einst war und hörte die verzweifelten Rufe der Menschen, als Klone und Droiden willkürlich das Feuer eröffneten, nur darauf bedacht sich gegenseitig auszulöschen. Und sie sah Quastor Drealis, der sich ihren Familiensitz unter den Nagel riss. Wut und Zorn krochen in ihr hoch, Rachsucht, das Verlangen die Fehlgeleitete Vergangenheit zu korrigieren, sich selbst zur Herrscherin zu machen um dem Imperator zu zeigen, dass sie nicht über die mystische Macht gebieten konnte, sondern auch über weltliche. Als Reah zum alten Anwesen ihrer Familie schritt, erwachte die azurblaue Flamme ihres Lichtschwertes erneut zum Leben. Sie duldete keinen Widerstand mehr, wenn die Wachen sich ihr in den Weg stellten, würden sie sterben, sie würde alle sterben. So wie die Stadt ein Grab wurde, so soll es nun ihr altes Anwesen ein Grab für ihren selbstsüchtigen Onkel werden. Schreie ertönten als die Klinge sich durch Fleisch bohrte, Rufe nach Gnade, die auf taube Ohren stießen. Sie hatte den Wunsch etwas zu besitzen und niemand würde sie davon abhalten, wenn sie sich erst dazu entschlossen hat, es sich einfach zu nehmen. Das war die Macht der dunklen Seite, ihr Lockmittel und ihre Gefahr. Während die einfachen Wachleute dem blauen Licht der Klinge zum Opfer fielen erkannte Reah es: sie konnte sich alles nehmen, was sie wollte, solange sie die Macht dazu hatte.<br />
Quastor Drealis versuchte zu entkommen, dem Zorn seiner Nicht zu entkommen, die er nicht einmal mehr erkannt hatte. Doch es war zu spät, es war schon immer zu spät. Drealis musste erkennen, dass die Dunkelheit ihn schon verzerrt hatte, als Dooku nach Thule kam. Was jetzt geschah war lediglich Theater, der letzte Akt eines Dramas, das schon zu lange währte. Und während er nach hinten an seinen Schreibtisch kroch, die Hände schützend vor den Kopf hielt und um sein Leben wimmerte, sang die Klinge ein letztes Mal und schnitt sauber durch den Hals des Mannes. Ausdruckslos lagen ihre Augen einen Moment auf dem Kopf des Mannes, der einst ihr Onkel war, als realisierte Reah noch gar nicht richtig, was soeben geschah. Sie hatte ihn ermordet, bewusst und mit Absicht, einen wehrlosen alten Mann. Sie schaute die Leiche Drealis‘ an, ein kurzes Blinzeln. Nun war sie Baroness, gekrönt durch das Recht des Stärkeren, das Recht des Imperiums, durch den Willen des Imperators, den sie vollstreckte.<br />
<br />
Kurz vor Endor sollte sie den Mann treffen, der ihre alte Meisterin hat umbringen lassen und in dessen Namen sie selbst unzählige getötet hat. Im Thronsaal von Byss erwartete sie Imperator Palpatine, auch bekannt als Darth Sidious, dunkler Lord der Sith, sie ein letztes Mal zu prüfen. Und mochte Palpatine noch so alt und schwach aussehen, so war seine Macht nur umso grausamer. Dieser Mann war die Personifikation der dunklen Seite, selbst Vader war gemessen am Imperator kaum mehr als ein wehrloses Schoßhündchen. Doch hier, im Thronsaal offenbarte ihr Sidious Dunkelheit, jenseits der Dunkelheit und ließ sie beinahe daran zerbrechen und wer auch immer so närrisch war zu glauben Palpatine ersetzen zu können, der hatte nie die Fähigkeiten dieses Mannes gesehen. Ein schmerzvolles Privileg wie Reah wusste und dennoch ein lehrreiches. Und hier, am Ende des Pfades von Schmerz und Leid, ernannte sie der Imperator zur Inquisitorin.<br />
<br />
Doch die Dunkelheit wankte auf Endor, immer mehr Licht mischte sie hinein und gab der perfekten Schwärze plötzlich empfindliche Kontraste, bis die unfehlbare Persönlichkeit, erster Peiniger und letzter Gönner Palpatine an Bord des Todessterns getötet wurde. Doch der Dunkelheit folgte keine neue Dunkelheit, sondern nur Leere. Während dunkle Jedi und Adepten auf Byss um die Nachfolge fochten, übernahm der feige und kriecherische Großwesir Sate Pestage die Führung über das zerbrochene Imperium. Flottenteile spalteten sich ab und etablierten ihre eigenen Reiche und selbst die Inquisition zerbrach. Einige kämpften auf Byss mit, andere hingegen, wie Jerec, schlossen sich der Pentastar-Koalition unter Ardus Kaine an. Sie hingegen zog sich in die Einöde von Prakith zurück, zusammen mit anderen lauschten sie der Dunkelheit im Kern des Planeten und warteten… auf ihr baldiges erwachen? Vielleicht. Doch einer kam dazwischen. Auf Byss setzte sich der neu ernannte Sith-Lord Darth Vesperum durch und tatsächlich gelang es ihm und seiner Flotte Teile des Imperiums zu erobern, bis er es schlussendlich nach Coruscant schaffte um dort Sate Pestage als Imperator abzulösen. Ein Skandal? Vielleicht, oder auch nicht. Denn nun haftete eine neue, andere Dunkelheit am imperialen Thron, doch noch war sie klein, schwach, leicht zu verdrängen, besonders im instabilen Imperium. Und sie war gefährlich instabil, Welten wie Onderon wurden zu Zentren dieses neuen Ordens, Gräber wie Dxun. Es war der Nachruf der Alten, der nicht ruhenden Geister, verstorbener Sith. Es war als würden sich alte Mächte langsam erholen, aus ihrem Schlaf erwachen und sich neu manifestieren, als hätte die Galaxis bereits zu lang im Schatten gelegen und nun die Läuterung des Lichts erfahren musste, bevor die Vorzeitbestien erwachen konnten, bevor sie ein einfältiger Darth durch Selbstüberschätzung erweckte.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff:</span><br />
TIE-Abfangjäger <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Harpyie“</span>, ausgestattet mit Hyperantrieb<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Waffen:</span><br />
Ein azurblaues Lichtschwert mit schmaler Klinge und gebogenen Griff, der für den Makashi-Stil prädestiniert ist und eine präzisere Führung des Schwertes gestattet. Um den Emitter herum befindet sich zudem ein mit Vibro beschichteter Handkorb, der zum einen die Schwerthand schützen soll, als auch dafür sorgt, dass der Träger nicht plötzlich entwaffnet wird. Zwar ist das Material keineswegs Lichtschwertresistent, bietet aber immerhin kurzzeitig einen gewissen Schutz.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span><br />
Normalerweise erhalten Inquisitoren besondere Amulette, die ihre Anwesenheit in der Macht verschleiern, ohne, dass der Inquisitor dafür die Kunst des Quy’Tek beherrschen muss. Reah allerdings hat dieses Amulett bereits vor geraumer Zeit auf einer unbekannten Welt verloren und kann den verschleiernden Effekt nicht mehr nutzen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Unbekannt<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> Gar nicht. Ich wurde von einem Mann namens Tyranus angeheuert… auf einem der Monde von Bogden.</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Amber Ghazalah - Republikanische Rätin]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=700</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 19:01:51 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=700</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span>Amber Ghazalah<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 32 (geboren 28 VSY)<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span> Terminus<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Neue Republik<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> Mitglied im provisorischen Rat der Neuen Republik und CEO von Forerunner Fleet Engineering <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Ja - allerdings ist Amber noch in Unkenntnis über ihre Verbindung zur Macht, so wie sich die Macht in ihr zurückhält und ihr keine besonderen Fähigkeiten oder Vorteile gewährt.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Verantwortungsbewusstsein<br />
Als Firmenchefin ist Amber stetig großem Druck ausgesetzt und muss ihre Entscheidungen sorgfältig abwägen. Sie trägt nicht nur die Verantwortung für die Firma, sondern auch für die zig Angestellten, deren Anstellung ihnen eine Zukunft bietet. Amber ist sich bewusst, dass es ihre Pflicht ist für die Sicherheit ihrer Leute zu garantieren – sowohl auf ihre Firma, als auch auf ihr politisches Amt bezogen.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Verbissen<br />
Amber ist äußerst hartnäckig und eine Kämpfernatur. Nimmt sie sich einer Sache an, so kann man sich sicher sein, dass sie alle Möglichkeiten ausschöpft um ihren Willen durchzusetzen.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Technisches Know-How<br />
Anders als viele Manager sind Amber auch die praktischen Abläufe in ihrer Firma bekannt. Sie selbst könnte vermutlich kein Schiff zusammensetzen, aber sie kennt die einzelnen Teile, weiß um ihre Wichtigkeit und auch über den Herstellungsprozess Bescheid. Mit anderen Worten: ihr ist durchaus bewusst welcher Anstrengung ihre beschäftigten ausgesetzt sind. Weiterhin erlaubt ihr diese Eigenschaft neue Modellvorschläge oder Verbesserungen selbst kritisch zu überprüfen.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Firmenmacht<br />
Ambers Firma ist nicht nur der Grund für ihren Wohlstand, sie verschafft ihr auch Macht und Anerkennung, die über Terminus hinausgehen. Zwar lässt sich der Konzern nur bedingt mit dem Mon-Calamari oder den Werften der Bothaner vergleichen, ist aber trotzdem eine wichtige Anlaufstelle für republikanische Schiffe, wenn es um schnelle und effiziente Reparaturen geht. Die günstig gelegene Position von Terminus erhöht die Wichtigkeit des Systems sogar noch, dank der Kreuzung zweier bedeutender Hyperraumrouten, dem Hydianischen Weg und der Corellianischen Handelsstraße, befindet sich der Planet in regem Handel mit Systemen, die vom äußeren Rand bis zu den Kernwelten reichen.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Tanz<br />
Es mag lächerlich erscheinen, trivial und im Grunde genommen auch nicht besonders wichtig, doch als Politikerin ist Amber sich bewusst, dass es nicht immer nur auf die Rhetorik ankommt. Es ist durchaus möglich auch anderweitig zu imponieren - Tanz ist nur eine Option. Außerdem wäre es ein Fauxpas, wenn ein Diplomat nicht einmal einen alderaanischen Reigen tanzen könnte. Amber ist stolz auf ihre eleganten und flüssigen Bewegungen, die vielleicht sogar eine Twi’lek beeindrucken würden.<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Ehemalige Konföderierte<br />
Amber stammt aus den ehemaligen Gebieten der Konföderation und hat den Klonkrieg in ihrer Kindheit selbst miterlebt. Obwohl sie noch viel zu jung war um die politische Tragweite des Konflikts zu begreifen, hat sie nie vergessen, wie es ihre Familie zerrissen hat. Auch heute ist Amber von den Idealen der Separatisten überzeugt und macht keinen Hehl daraus. Da viele ehemalige Mitstreiter der alten Republik sich vom Imperium gelöst haben, gibt es in den Reihen der Neuen Republik selbstverständlich auch viele kritische Stimmen, die ihr ihre Vergangenheit vorwerfen. Während ihre unbestrittene Offenheit in dieser Sache oft als politischer Selbstmord ausgelegt wird, sieht Amber sich als eine transparente Frau, die trotz dieser Vergangenheit über die nötige Integrität verfügt, sich für die Belange der jungen Republik einzusetzen. Auch wenn sich ihre Ansichten des Öfteren von denen anderer Mitglieder unterscheiden.<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Eigennutz<br />
Mag sie auf den ersten Blick sehr aufrichtig wirken, ist Amber im Prinzip auch nur eine Politikerin von vielen und als solche kaum besser als andere. Wenn sie sich für etwas einsetzt, dann nicht ohne abzuwägen, welchen Nutzen sie selbst daraus ziehen könnte.<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Vergangenheit<br />
Amber ist in ihrem eine Konföderierte und wird es wohl auch Zeit ihres Lebens bleiben. Trotz ihres jungen Alters war sie nie über die Niederlage im Klonkrieg hinweggekommen. Aus diesem Grund nutzt sie die Neue Republik als Mittel zum Zweck um den verlorenen Krieg noch einmal nachzuspielen. Zwar decken sich ihre Interessen mit denen der Republik im Augenblick, aber Amber ist sich sicher, dass sich das früher oder später ändern wird – nicht ohne Grund trat sie in den Führungsstab ein.<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Kampf<br />
Die Firmenchefin hatte es nie nötig sich ins Getümmel zu stürzen, für derart unzivilisierte Tätigkeiten gab es ihrer Meinung nach Droiden. Es war einfach nie erforderlich zu wissen, wie man sich selbst zur Wehr setzt, einen Blaster abfeuert oder ein Raumschiff fliegt.<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Eitelkeit<br />
Ein unglücklicher Umstand, wohl das Resultat was geschieht, wenn das Geld nicht mehr dem linear-steigendem, sondern dem exponentiellem Wachstum verfiel. Amber bildet sich viel auf ihren Luxus ein, was in manchen Augen überheblich und arrogant wirkt. Andererseits wird diese Eigenschaft in einigen Kreisen auch geschätzt, der Blick für das gewisse Etwas, Exklusivität.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
Ambers Erscheinung stellt einen wohlüberlegten Mix aus schlichten Gewändern und einigen luxuriösen Besonderheiten dar. Ihre Kleidung besticht durch noble Farben, von purpur bis hin zu edlem violett, von denen einige mit goldenen oder silbernen Ornamenten verziert wurden. Die Gewänder selbst sind von hoher Qualität und aus feiner alderaanischer Seide gefertigt. Obwohl sie mit 1,64 m eher klein ist, gelingt es ihr durch ihren eleganten, beinahe tänzelnd wirkenden Gang auch in Menschenmengen nicht unterzugehen. Das lange schwarze Haar, mal offen und schlicht, dann wieder zu Zöpfen geflochten, wirkt durch den starken Kontrast zur Kleidung ebenso auffällig. Ihr Gesicht wirkt noch immer frisch, beinahe jugendlich, was zu einem Großteil an den aufgeweckten und klaren grünen Augen liegen mag. Es wird deutlich, dass Amber viel Zeit in ihre äußere Erscheinung investiert und sich versteht herauszuputzen – gleichermaßen erwartet sie dies aber auch von Personen, die in etwa in der gleichen Liga spielen. Aus ihrer Miene erkennt man allerdings, dass die Politikerin schon lange kein Kind mehr ist: entschlossen und ernst vermittelt sie einen kühlen Eindruck.<br />
In der Gesamtheit wirkt ihre Erscheinung hingegen, nicht zuletzt auch wegen ihrer Körpergröße, eher zierlich und zerbrechlich und verbirgt die Kämpfernatur, die in ihr steckt. Der auffälligste Schmuck dürfte wohl ein ein Ring aus reinem Silber sein, in den ein adeganischer Kristall eingelassen ist. <br />
<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
Man könnte sagen, dass Amber schon immer eine sehr ambitionierte und strebsame Frau war, für die „gut“ eben einfach nicht das Beste war. Die Politikerin ist dadurch eine sehr eigennützige und auch nicht minder eigensinnige Person, die in erster Linie den Vorteil für sich und ihr Unternehmen sucht und erst danach an das Gemeinwohl denkt. Sie versteht es allerdings auch diese Dinge geschickt zu lenken und zu verschleiern. <br />
Gemeinhin gibt sich Amber kühl und distanziert, respektvoll und höflich, kann aber auch eine sehr emotionale Rednerin sein. Ihr ist dabei sehr bewusst, dass es in solchen Momenten nicht darum geht dem Gegner mit sachlichen Argumenten zu schlagen, sondern die Masse gegen ihn aufzuwiegeln – man könnte also auch sagen, dass sie planerisch und zu gewissen Teilen auch vorausschauend agiert.<br />
Privat wird man in Amber eine höfliche und zuvorkommende Person entdecken – ein Relikt der Vergangenheit, ihre Eltern hatten stets Wert auf gute Manieren gelegt und selbst der getötete Kopf der ehemaligen Konföderation, Graf Dooku, wurde stets als Gentleman geschätzt.<br />
Trotz ihres Hintergrundes distanziert sich Amber von den Gräueltaten der Konföderation, die diese im Krieg begangen hatte, weitegehend. Sie ist desillusioniert genug die Kriegsverbrechen, wie sie unter einigen Kommandanten, allen voran dem abscheulichen Droidengeneral Grievous, begangen wurden, zuzugeben und einzugestehen. Nicht zuletzt diese Haltung verschaffte ihr das begehrte Amt.<br />
Gleichzeitig aber fällt es ihr schwer ihre Abneigung gegen ehemalige Republikaner zu verhüllen, insbesondere den Kaminoanern und ihren Klonen gegenüber kann man ihre Einstellung durchaus als feindselig bezeichnen. Doch auch Überläufern, ehemalige imperiale Kommandeure, die plötzlich die Fronten wechselten, begegnet sie äußerst distanziert und mit feindseliger Ablehnung.<br />
Auf der anderen Seite ist Amber zum Teil aber auch (bewusst) naiv, indem sie noch immer an die Ideen und Vorstellungen von Graf Dooku glaubt und an ihren festhält, dabei aber offenbar vergisst, dass der Krieg von Anfang an nur ein abgekartetes Spiel war.<br />
Im Gesamteindruck kann man die Frau als eine Person beschreiben, die in ihrer Politik zwar real und Wirklichkeitsbezogen agiert, gleichzeitig aber längst verlorenen Idealen nachhängt und versucht eine Vergangenheit zu ändern, die bereits zu weit zurück liegt um sie ungeschehen zu machen.<br />
<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>HoloNet-Nachrichten<br />
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Baktoid legt fünf weitere Betriebe still<br />
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TERMIN, METALORN – In einer Mitteilung an die Aktionäre bestätigen die Baktoid Rüstungswerke, dass man fünf weitere Betriebe im Inneren Rand und in den Kolonien stilllegen wird. Diese Maßnahme sei eine direkte Folge der Verordnungen der Republik, die die Durchführung des Kriegsdroidenprogramms behindern.<br />
Die Betriebe von Baktoid auf Foundry, Ord Cestus, Telti, Balmorra und Ord Lithone werden zum Monatsende schließen. Damit werden schätzungsweise 12,5 Millionen Arbeitnehmer entlassen.<br />
Das vor acht Jahren vom Senat beschlossene Gesetz verlangt die Auflösung der Sicherheitskräfte der Handelsföderation, des größten Abnehmers der Kampfautomaten und Fahrzeuge von Baktoid. Überdies machten Lizenzeinschränkungen beim Verkauf der Kampfdroiden den Erwerb solcher Geräte für die meisten Kunden unerschwinglich…<br />
<span style="font-size: 20pt;" class="mycode_size">Quelle: Obi-Wan Kenobi und die Biodroiden</span></blockquote>
<br />
Terminus liegt im äußersten Winkel des äußeren Randes und wenn man glaubt, dass Welten wie Tatooine schon vergessen sind, dann müsste man eigentlich davon ausgehen, dass Terminus nicht einmal auf einer Karte zu finden ist. Aber das Gegenteil ist der Fall, denn wie es der Zufall so wollte, kreuzen sich im Terminus-System zwei bedeutende Hyperraumrouten und machen den Planeten so zu einer Oase für Kaufleute und Händler. Im Gegensatz zu anderen Randplaneten verfügt er über eine florierende Wirtschaft, die stark und unabhängig ist.<br />
Auf dieser Welt wurde Amber geboren, als Kind der wohlhabenden Familie Ghazalah. Ihr Vater, Manus Ghazalah, hatte als junger Mann erfolgreich ein Unternehmen gegründet, das im System als FFE – Forerunner Fleet Engineering bekannt war, agierte neben seiner Tätigkeit als Firmenchef aber auch als Funktionär der Techno-Union. Das große Handelshaus war beim Aufschwung des Unternehmens nicht ganz unbeteiligt und durch geschickte Verhandlungen konnten schlussendlich beide Firmen voneinander profitieren. Ihre Mutter, Phendra, war ebenfalls sehr erfolgreich und arbeitete im Vorstand eines Unternehmens, welches der Firmenallianz unterstand. Amber musste nie Not leiden und Luxus war schon immer ein ständiger Begleiter, keine Besonderheit. Er war einfach normal. Aufgrund ihrer Beschäftigung war es ihr nur selten vergönnt längere Zeit mit ihren Eltern zu verbringen und überließ die Erziehung eher Tagesmüttern. <br />
Im Gegensatz zu vielen anderen Kindern reicher Eltern, kam Amber nie in den zweifelhaften Genuss von Privatlehrern, sondern besuchte eine normale Schule – zum einen um Sozialkompetenzen zu stärken, zum anderen aber auch, um ein gewisses Maß der Selbstständigkeit zu vermitteln. Es war klar, dass ihr Kind über kurz oder lang mit anderen Menschen in Kontakt treten würde und es brachte nichts sie wie einen Goldschatz vor der Außenwelt zu verstecken – derlei war eher schädigend, denn hilfreich.<br />
Amber war während ihrer Schulzeit keineswegs eine herausstechende Persönlichkeit, sondern reite sich eher im Mittelfeld ein. Nicht besonders schlecht, aber auch nicht herausragend gut und auch sonst, abgesehen von ihrer Kleidung, unterschied sich das Kind nicht merklich von ihren Klassenkameraden. Doch der Frieden der Kindheit währte nur kurz, als plötzlich die Klonkriege über die Galaxis kamen. Der politische Visionär, Graf von Serenno und ehemalige Jedi Dooku, sagte der maroden und selbstgefälligen Republik den Kampf an. Mit den mächtigsten Handelshäusern der Galaxis hinter sich, forderte er den Obersten Kanzler, Palpatine von Naboo, heraus.<br />
Was bedeutete das für Amber? Im ersten Moment nicht viel. Sie lebte hier im Äußeren Rand. Manchmal hörte man die Leute flüstern „Bis hierhin wird der Krieg doch nicht kommen, oder?“. Oder? Die kaum verhüllte Sorge, es könnte doch so kommen erfasste Milliarden Menschen, nicht nur auf Terminus, sondern in der gesamten Galaxis. Und auch Ambers Eltern waren besorgt. Sie hatten Stellung bezogen und waren von nun an eindeutige Feinde der Republik. Spekulationen begannen. „Was wenn wir den Krieg verlieren? Was wenn wir ihn gewinnen?“, doch in Wahrheit blieb nur eines erhalten: die Ungewissheit.<br />
Auch wenn Amber nicht verstand worum es ging, war ihr doch klar: sie würden gewinnen, ging doch gar nicht anders! Immerhin waren es ihre Eltern und Eltern verloren nicht. Sie waren die Guten und die Republik war böse – so einfach sah ihre Wirklichkeit aus. Und trotzdem war auch sie ungewiss. Immer länger blieben ihre Eltern fern, kamen immer später. Bis es plötzlich geschah: HoloNet-Meldung! Ein Shuttleabschuss über Atravis! An Bord – Ambers Mutter. Und während der Krieg immer schrecklicher und barbarischer wurde, brach für sie eine Welt zusammen. Selbst ihr Vater konnte sie nicht trösten, nicht beruhigen, dass Graf Dooku der Republik Einhalt gebieten würde, dass ihre Mutter gerächt werden würde! Denn eine kalte und abscheuliche Wahrheit ergriff das kindliche Gemüt. Sie könnten verlieren. Den Krieg. Sie könnte ihren Vater verlieren. Und dann hätte sie niemanden mehr. Niemanden außer den dummen Tagesmüttern, ihre elenden Predigten und den langweiligen Protokolldroiden.<br />
Der nächste Schock ließ nicht lange auf sich warten: Graf Dooku war Tod, getötet über Coruscant, als er beinahe den Krieg beendet hatte. Der Mann, von dem ihr Vater stets wie einen Helden gesprochen hat, ein ehrenhafter Krieger, ein politischer Visionär. Und er starb. Einfach so. Und während Graf Dooku starb, starb auch die Konföderation unabhängiger Systeme. Es dauerte nicht einmal mehr Monate.<br />
<br />
Was folgte war der schlechteste Scherz des Universums: die große freiheitsliebende Republik wurde zum Imperium mit Palpatine als Imperator – lächerlich. Manus Ghazalah nutze das Ende des Krieges sich endlich der Trauer um seine Frau hinzugeben, auch er hatte Glück gehabt, vom Imperium nicht als Verräter angeklagt worden zu sein. Als Funktionär, der nur wenig mit dem Kriegsbestreben der Techno-Union zu tun hatte, kam er allerdings noch einmal mit einem blauen Auge davon, auch das Unternehmen, dass für die zivile Raumfahrt Schiffe herstellte, schien viel zu klein und unbedeutend zu sein, als dass es dem Imperium nutzen würde – erst recht, wenn es so weit im Äußeren Rand lag. Amber sah ihren Vater dieser Tage nur selten, es schien, als arbeite er sich die Trauer von der Seele. Sie selbst nahm sich ein Vorbild daran und verdoppelte ihre Bemühungen, denn wer arbeitet, der vergisst leichter. Auch Dinge, die eigentlich nicht vergessen werden wollen.<br />
Einige Jahre später hatte Amber ihre schulische Ausbildung zufriedenstellend abgeschlossen und versuchte sich an einem Studium, entgegen den Vorstellungen ihres Vaters schlug sie aber nicht etwas einen wirtschaftlichen Pfad ein, sondern widmete sich der Architektur. Als Kind hatte ihr Manus oft Bilder von fremden Planeten mitgebracht, die prachtvollen Städte von Muunilinst oder Naboo. Sie hatte davon geträumt, so etwas selbst einmal zu konstruieren. <br />
Nicht alle Träume gehen in Erfüllung, viele von ihnen bleiben leer und trist zurück, so auch dieser. Amber war einfach nicht dafür gemacht und musste ihr Studium aufgeben und entschied, nun doch sehr zu Freuden ihres Vaters, in das Familienunternehmen einzusteigen. Durch ihr angefangenes Studium, arbeitete sie vorrangig an Konzepten für neue Schiffe, oder an Vorschlägen für die Verbesserung derzeitiger Modelle. Nicht selten aber, nahm man sie beiseite, führte sie durch die Werkshallen und erläuterte ihr auch die praktischen Tätigkeiten. Das wiederum war wichtig für die theoretische Planung, zum einen musste sie wissen, was die Werf imstande war zu leisten, zum anderen benötigte sie ebenfalls das Wissen um die verschiedenen Komponenten und ihre Leistungsfähigkeit, um diese in Schiffsplanungen konkret mit einzubeziehen können. Ein hektischer Job, der sie mit einer Vielzahl von Menschen und Aliens unterschiedlichster Art in Kontakt brachte. Dann, es war nur wenige Jahre vor der Schlacht von Yavin und Amber war vielleicht 25, erkrankte Manus an Krebs. Und so sehr sie auch betete und hoffte, vermochten die Ärzte nicht ihn wieder zu heilen. Ein weiteres Kapitel in ihrem Leben, auf das sie nur zu gerne verzichtet hätte und zu Überraschung, übertrug er ihr auch noch die Firmenleitung. Das war beinahe zu viel. Sie hatte überhaupt keine Ahnung, wie eine Firma zu führen war! Andererseits. Sie hatte vor ihrer Schulzeit auch keine Ahnung von Mathematik, oder von Schiffsreaktoren, oder zig anderen Dingen. Sie konnte es lernen, musste es lernen! Und es gab Personen in der FFE, die beinahe so lange dort waren, wie ihr Vater… wenn sie denn gewillt waren ihre Unterstützung anzubieten.<br />
Natürlich verließen einige das Unternehmen, doch in den nächsten Monaten konnte sich Amber einen Beraterstab aufbauen, der ihr in allen wichtigen Belangen zur Seite stand und dem sie auch vertraute. Nach einer kurzen Durststrecke, erholte sich die FFE und wurde wieder zu einem der bedeutendsten Unternehmen von Terminus. Doch Amber hatte nicht vergessen. Weder das Imperium, noch den verlorenen Krieg und erst recht nicht ihre kaltblütig abgeschossene Mutter. Es war riskant, doch Schritt für Schritt begann die junge Unternehmerin damit, die Werft zu vergrößern, die Kapazitäten zu erhöhen um… größere Schiffe konstruieren zu können. Kriegsschiffe. Wollte sie in den Krieg ziehen? Nein, aber es gab Gerüchte, mehr als Gerüchte. Eine Rebellion raufte sich zusammen, eine Rebellion, die das Imperium herausforderte. Diese Rebellen bräuchten irgendwann Schiffe und Amber würde sie ihnen nur zu gerne geben. Zugegeben, sie hatte ihre Bedenken denn die Anführer der Rebellion, allen voran Mon Mothma und Bail Organa, waren beinahe so etwas wie alte Feinde. Andererseits hatten sie sich deutlich von der Barbarei distanziert und schienen – trotz unterschiedlicher politischer Ansichten – vernünftige und ehrliche Menschen zu sein. Außerdem waren sie ohnehin ihre einzige Option. Wenn es denn funktionierte, denn Unruhen hatte es viele gegeben. Gizor Delso und seine Droiden wurden ebenso schnell und erbarmungslos geschlagen wie die Kaminoaner und ihre im Geheimen gezüchtete Armee.<br />
In der folgenden Zeit Amber darum bestrebt Kontakt zu Mon Mothma aufzunehmen und wurde positiv überrascht. Statt gegenseitiger Verurteilung war es ihnen möglich eine sachliche Debatte zu führen und auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Terminus würde die Rebellion vorerst mit Transportschiffen versorgen, im Gegenzug würde man bei einem gewaltsamen imperialen Vorstoß Beistand leisten oder zumindest versuchen der Bevölkerung zu helfen. Ein Jahr vor der Schlacht um Yavin trat Amber Ghazalah schließlich offiziell der Rebellion bei.<br />
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Das neue Wort für den unaussprechlichen Schrecken lautete im folgenden Jahr „Todesstern“. Das Imperium hatte sie mit dem Bau der gigantischen Kampfstation überrascht und alptraumhafter war nur ihre über Alderaan entfesselte Zerstörungskraft. Nicht nur, dass der Planet zerstört wurde, die Rebellion hatte auch eines ihrer wichtigsten Mitglieder, Bail Organa, verloren. Die Vorbereitungen für eine Gegenoffensive liefen auf hochtouren – doch was sollte sie selbst machen? Die Werften befanden sich in einer gewaltigen Umbauphase und konnten zeitgleich nur wenige Kriegsschiffe, bestenfalls kleinere Fregatten oder Korvetten produzieren. Aber die Rebellion wusste zu beeindrucken, als ein einziger Pilot den Todesstern mit einem Torpedo zerstörte – Luke Skywalker wurde an diesem Tag zum unsterblichen Helden.<br />
Zwei Jahre später nahmen auch Ambers Pläne langsam Form an, als ein altes konföderiertes Design die Terminus-Werft verließ: die Techno-Union Fregatte Tourian, erste ihrer Art. Ein Schiff, das die Lücke zwischen den Fregatten und Kreuzer schließen sollte. Schwer bewaffnet, schnell und wendig sollte es imperiale Schiffe durch seine überlegenen Manövrierfähigkeiten beschäftigen und zerstören können. Ein Jahr später gründete Amber die FGS, eine Abteilung, die sich mit der Entwicklung von militärischem, automatisiertem Gerät für den Bodenkampf befassen sollte. Eine Reaktion auf die Schlacht von Hoth – man würde zukünftig nicht nur Schiffe, sondern auch Soldaten brauchen. Dennoch gab Amber ihre Ideale nicht auf, auch, wenn sie vielen Rebellen aufgrund dessen ein Dorn im Auge war. Gleichzeitig erweckte ihre Offenheit aber auch den Eindruck, eine ehrliche und vertrauensvolle Person gefunden zu haben deren politische Weltanschauung zwar nicht der Rebellion entsprach, deren Hass auf das Imperium aber gleichauf mit dem vieler Rebellen lag. <br />
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Im Jahre 4 NSY unternahm das Imperium einen weiteren Versuch, der Vernichtung. Über Endor hatte der Imperator heimlich einen neuen Todesstern konstruieren lassen, ein noch größeres Monstrum als der Erste. Doch die darauffolgende Schlacht sollte der Anfang vom Ende sein und beinahe… war Amber enttäuscht. Eigentlich wollte sie nicht, dass die Rebellion das Imperium besiegt. Sie wollte es selbst tun. Selbst auf der Brücke stehen und den Befehl zur Auslöschung geben.  Doch sie musste warten, zusehen, sich mit lächerlichen Konkurrenzkämpfen der republikanischen Flottenzulieferer befassen und natürlich auch in den Schatten schauen. Einen Schatten, der mehr und mehr an Größe gewann, deren gewaltige Zerstörungskraft die Galaxis schon einmal den Atem raubte und es wieder tun würde. Fernab vor den neugierigen Augen des Rates, der Bürger, der Galaxis selbst.<br />
Bis dahin konnte sie allerdings nur zusehen. Die Rebellion zerstörte den zweiten Todesstern und löschte damit gleichzeitig Darth Vader und den Imperator aus und zumindest ein kleiner Teil von ihr genoss den Tod dieser Personen.<br />
Danach erfolgte ein weiterer Umbruch, als die Rebellion zur Neuen Republik wurde. Es ist wohl kaum verwunderlich, dass Amber vom Namen nicht unbedingt begeistert war. Und sei es nur weil ein kluger Mann einst sagte: „Geschichte wiederholt sich.“ Doch die neue Struktur verschaffte auch Möglichkeiten. Ämter mussten besetzt, das Militär neu organisiert und Bündnisse geschlossen werden. Fortan sollte ein provisorischer Rat die junge Republik leiten und Amber tat schließlich alles um an diesen begehrten Posten zu kommen. Vielleicht konnte sie als Unternehmerin nichts an der Politik ändern, doch in diesem Rat würden ihre Chancen besser stehen. Gleichzeitig erhob sich im fragmentierten Imperium eine neue Gefahr: der Sith-Lord Darth Vesperum, der sich zum neuen Imperator aufschwang. Aber es war eine Gefahr, die in weiter Ferne lag. Sie hatten Zeit, der Feind war zersplittert und zu sehr damit beschäftigt, sich gegenseitig zu bekriegen.<br />
Am Ende hatte es Amber geschafft im Rat aufgenommen zu werden – ironischerweise an jenem Tag, als auch der neue Imperator, Vesperum, sein Amt antrat. Sie hatte Gefallen eingefordert, geredet, geschimpft, sich engagiert und wurde am Ende dafür belohnt. Dennoch hatte sie das Gefühl, als ob gerade Mon Mothma nicht ganz unschuldig daran war. Im Grunde war es nicht wichtig – sie war im Rat, allein das zählte. An einem Tisch zusammen mit alten Feinden, aus denen vielleicht irgendwann einmal neue Freunde werden würden. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff:</span><br />
Typhoon-Fregatte „Tourian“:<br />
<img src="http://s7.directupload.net/images/131016/3nwpu53v.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 3nwpu53v.png]" class="mycode_img" /><br />
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Die Tourian stellt den experimentellen Entwurf der Techno-Union dar, eine schnelle und zugleich schlagkräftige Fregatte zu entwickeln, die auch gegen größere Schiffe allein bestehen kann. Anders als die umgebauten Lucrehulks und Munificient-Sternenfregatten sind diese Schiffe reine Militärmodelle. <br />
Die 350 Meter lange Fregatte mag als Konsularschiff auf den ersten Blick außerordentlich wuchtig und eher wie ein Prestigeobjekt wirken, ist aber tatsächlich sehr wendig und nur wenig langsamer als die corellianische CR-90 Korvette. Die Tourian besitzt, aufgrund ihrer besonderen Rolle als Diplomatenschiff, eine eher moderate Bewaffnung. Je zwei Quad-Laserkanonen an Back- sowie Steuerbord und zwei Turbolaser im Bug machen die Fregatte zwar zu einem Piratenschreck, ernsthafte Kampfhandlungen lassen sich mit ihr aber eher nicht bestreiten. Durch die schwächere Bewaffnung steht dem Antrieb allerdings mehr Energie zur Verfügung, wodurch die Tourian mit einer CR-90 Korvette gleichauf liegt. Außerdem verfügt sie über einen kleinen Hangar, zur Aufnahme von Passagiershuttles. <br />
Im Inneren ist das Schiff auffallend geräumig und luxuriös eingerichtet – kahle Innenwände erhielten verspielte Verzierungen, elegante geschwungene Linien, die das Ambiente lebendiger gestalten. Die Großräumigkeit kommt vor allen Dingen daher zustande, dass enorm an der Crew gespart wurde – außer der Brückenmannschaft, besteht der Rest der Besatzung fast nur aus Droiden. Durch diese platzsparende Maßnahme ergab sich natürlich auch der Vorteil, für andere hochranginge Gäste angenehme Unterkünfte bereitzustellen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span><br />
Forerunner Fleet Engineering: <img src="http://s14.directupload.net/images/131016/cb5ikrqw.png" loading="lazy"  alt="[Bild: cb5ikrqw.png]" class="mycode_img" /><br />
Ambers Unternehmen ist ein Konzern, der sich vor allen Dingen dem Schiffsbau verschrieben hat. Die Firma wurde in jungen Jahren von ihrem Vater gegründet und stellt seitdem vorrangig zivile Schiffsmodelle wie verschiedene Frachtertypen und Langstrecken-Luxusliner her. Die Werften befinden sich im Orbit von Terminus, wo sie Reparaturdienste für die zahlreichen Handelsschiffe anbieten, die den Planeten besuchen. Unter Amber wurden große Investitionen getätigt und enorme Finanzmittel in ehrgeizige Projekte gesteckt. Als Resultat dessen haben sich auch die Prioritäten ihres Unternehmens verschoben: wo einstmals für die zivile Raumfahrt produziert wurde, steht nun militärisches Gerät im Vordergrund. Die Terminus-Werft besitzt genügend Kapazitäten um Kreuzer, Fregatten und Korvetten zu konstruieren und ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für die Werften über Bothawui, Sullust, Sluis Van und sogar die der Mon Calamari geworden.<br />
Zur feierlichen Eröffnung der Werften wurde eigens eine neue, eigene Schiffsreihe in Auftrag gegeben: die Fregatte der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Typhoon</span>-Klasse, ein aus Blaupausen der Techno-Union rekonstruiertes Schiff. Der Prototyp dient Amber dieser Tage als persönliches Konsularschiff. <br />
Das bislang größte Projekt wurde einige Zeit vor der Schlacht von Endor gestartet. Um die Kriegsbemühungen der Neuen Republik zu verstärken, wurde unter strengster Geheimhaltung mit dem Bau eines Schlachtkreuzers der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Subjugator</span>-Klasse begonnen, der sich mehr und mehr dem Ende zuneigt. Obgleich sie dem Bau, vorwiegend aus Prestigegründen, zugestimmt hatte, betrachtet Amber die Konstruktion des Koloss auch mit einer gewissen Skepsis. Die gewaltigen Kosten, der logistische Aufwand, der ohne die Hilfe der Republik nicht zu bewerkstelligen gewesen wäre und nicht zuletzt die technischen Schwierigkeiten des Baus lassen sie mehr und mehr von Bauvorhaben dieser Größenordnung abrücken - der  derzeit konstruierte Schlachtkreuzer wird mit ziemlicher Sicherheit der erste und letzte seiner Art sein, der die Werft von Terminus verlässt. Gerade die Enge Zusammenarbeit mit der Republik ist es, die in ihr ironischerweise den Wunsch nach Distanz freisetzt. Zwar unterstützt Amber die Republik in allen Kriegsbemühungen gegen das Imperium, ist aber nicht bereit dafür die Souveränität ihrer Welt oder ihres Unternehmens zu opfern.<br />
Forerunner Ground Systems:<br />
Eine erst kürzlich gegründete Abteilung der FFE. Durch diese Erweiterung versucht Amber auch am Boden Fuß zu fassen und an den Erfolg von Baktoid während der Klonkriege anzuknüpfen. Kriege benötigen vor allem Dingen eine Sache: Material. Soldaten aber, selbst Klone, brauchen ihre Zeit um heranzuwachsen, brauchen Ausbildung und unnötige Ressourcen. Amber hingegen möchte die alte Armee der Kampfdroiden wieder auferstehen lassen – wenn möglich natürlich unter ihrem Befehl. Diese Abteilung sucht nach Möglichkeiten der Modifizierung der alten Maschinen, als auch nach geeigneten Ressourcen und Fabrikstandorten.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Lillian aus <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Transistor</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Nein<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Vermutlich<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> über einen unkontrollierten Sprung in den Hyperraum - das ging so: swoooooooooooooosh!!!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span>Amber Ghazalah<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 32 (geboren 28 VSY)<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span> Terminus<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Neue Republik<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> Mitglied im provisorischen Rat der Neuen Republik und CEO von Forerunner Fleet Engineering <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Ja - allerdings ist Amber noch in Unkenntnis über ihre Verbindung zur Macht, so wie sich die Macht in ihr zurückhält und ihr keine besonderen Fähigkeiten oder Vorteile gewährt.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
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[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Verantwortungsbewusstsein<br />
Als Firmenchefin ist Amber stetig großem Druck ausgesetzt und muss ihre Entscheidungen sorgfältig abwägen. Sie trägt nicht nur die Verantwortung für die Firma, sondern auch für die zig Angestellten, deren Anstellung ihnen eine Zukunft bietet. Amber ist sich bewusst, dass es ihre Pflicht ist für die Sicherheit ihrer Leute zu garantieren – sowohl auf ihre Firma, als auch auf ihr politisches Amt bezogen.<br />
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[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Verbissen<br />
Amber ist äußerst hartnäckig und eine Kämpfernatur. Nimmt sie sich einer Sache an, so kann man sich sicher sein, dass sie alle Möglichkeiten ausschöpft um ihren Willen durchzusetzen.<br />
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[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Technisches Know-How<br />
Anders als viele Manager sind Amber auch die praktischen Abläufe in ihrer Firma bekannt. Sie selbst könnte vermutlich kein Schiff zusammensetzen, aber sie kennt die einzelnen Teile, weiß um ihre Wichtigkeit und auch über den Herstellungsprozess Bescheid. Mit anderen Worten: ihr ist durchaus bewusst welcher Anstrengung ihre beschäftigten ausgesetzt sind. Weiterhin erlaubt ihr diese Eigenschaft neue Modellvorschläge oder Verbesserungen selbst kritisch zu überprüfen.<br />
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[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Firmenmacht<br />
Ambers Firma ist nicht nur der Grund für ihren Wohlstand, sie verschafft ihr auch Macht und Anerkennung, die über Terminus hinausgehen. Zwar lässt sich der Konzern nur bedingt mit dem Mon-Calamari oder den Werften der Bothaner vergleichen, ist aber trotzdem eine wichtige Anlaufstelle für republikanische Schiffe, wenn es um schnelle und effiziente Reparaturen geht. Die günstig gelegene Position von Terminus erhöht die Wichtigkeit des Systems sogar noch, dank der Kreuzung zweier bedeutender Hyperraumrouten, dem Hydianischen Weg und der Corellianischen Handelsstraße, befindet sich der Planet in regem Handel mit Systemen, die vom äußeren Rand bis zu den Kernwelten reichen.<br />
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[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Tanz<br />
Es mag lächerlich erscheinen, trivial und im Grunde genommen auch nicht besonders wichtig, doch als Politikerin ist Amber sich bewusst, dass es nicht immer nur auf die Rhetorik ankommt. Es ist durchaus möglich auch anderweitig zu imponieren - Tanz ist nur eine Option. Außerdem wäre es ein Fauxpas, wenn ein Diplomat nicht einmal einen alderaanischen Reigen tanzen könnte. Amber ist stolz auf ihre eleganten und flüssigen Bewegungen, die vielleicht sogar eine Twi’lek beeindrucken würden.<br />
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[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Ehemalige Konföderierte<br />
Amber stammt aus den ehemaligen Gebieten der Konföderation und hat den Klonkrieg in ihrer Kindheit selbst miterlebt. Obwohl sie noch viel zu jung war um die politische Tragweite des Konflikts zu begreifen, hat sie nie vergessen, wie es ihre Familie zerrissen hat. Auch heute ist Amber von den Idealen der Separatisten überzeugt und macht keinen Hehl daraus. Da viele ehemalige Mitstreiter der alten Republik sich vom Imperium gelöst haben, gibt es in den Reihen der Neuen Republik selbstverständlich auch viele kritische Stimmen, die ihr ihre Vergangenheit vorwerfen. Während ihre unbestrittene Offenheit in dieser Sache oft als politischer Selbstmord ausgelegt wird, sieht Amber sich als eine transparente Frau, die trotz dieser Vergangenheit über die nötige Integrität verfügt, sich für die Belange der jungen Republik einzusetzen. Auch wenn sich ihre Ansichten des Öfteren von denen anderer Mitglieder unterscheiden.<br />
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[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Eigennutz<br />
Mag sie auf den ersten Blick sehr aufrichtig wirken, ist Amber im Prinzip auch nur eine Politikerin von vielen und als solche kaum besser als andere. Wenn sie sich für etwas einsetzt, dann nicht ohne abzuwägen, welchen Nutzen sie selbst daraus ziehen könnte.<br />
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[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Vergangenheit<br />
Amber ist in ihrem eine Konföderierte und wird es wohl auch Zeit ihres Lebens bleiben. Trotz ihres jungen Alters war sie nie über die Niederlage im Klonkrieg hinweggekommen. Aus diesem Grund nutzt sie die Neue Republik als Mittel zum Zweck um den verlorenen Krieg noch einmal nachzuspielen. Zwar decken sich ihre Interessen mit denen der Republik im Augenblick, aber Amber ist sich sicher, dass sich das früher oder später ändern wird – nicht ohne Grund trat sie in den Führungsstab ein.<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Kampf<br />
Die Firmenchefin hatte es nie nötig sich ins Getümmel zu stürzen, für derart unzivilisierte Tätigkeiten gab es ihrer Meinung nach Droiden. Es war einfach nie erforderlich zu wissen, wie man sich selbst zur Wehr setzt, einen Blaster abfeuert oder ein Raumschiff fliegt.<br />
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[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Eitelkeit<br />
Ein unglücklicher Umstand, wohl das Resultat was geschieht, wenn das Geld nicht mehr dem linear-steigendem, sondern dem exponentiellem Wachstum verfiel. Amber bildet sich viel auf ihren Luxus ein, was in manchen Augen überheblich und arrogant wirkt. Andererseits wird diese Eigenschaft in einigen Kreisen auch geschätzt, der Blick für das gewisse Etwas, Exklusivität.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
Ambers Erscheinung stellt einen wohlüberlegten Mix aus schlichten Gewändern und einigen luxuriösen Besonderheiten dar. Ihre Kleidung besticht durch noble Farben, von purpur bis hin zu edlem violett, von denen einige mit goldenen oder silbernen Ornamenten verziert wurden. Die Gewänder selbst sind von hoher Qualität und aus feiner alderaanischer Seide gefertigt. Obwohl sie mit 1,64 m eher klein ist, gelingt es ihr durch ihren eleganten, beinahe tänzelnd wirkenden Gang auch in Menschenmengen nicht unterzugehen. Das lange schwarze Haar, mal offen und schlicht, dann wieder zu Zöpfen geflochten, wirkt durch den starken Kontrast zur Kleidung ebenso auffällig. Ihr Gesicht wirkt noch immer frisch, beinahe jugendlich, was zu einem Großteil an den aufgeweckten und klaren grünen Augen liegen mag. Es wird deutlich, dass Amber viel Zeit in ihre äußere Erscheinung investiert und sich versteht herauszuputzen – gleichermaßen erwartet sie dies aber auch von Personen, die in etwa in der gleichen Liga spielen. Aus ihrer Miene erkennt man allerdings, dass die Politikerin schon lange kein Kind mehr ist: entschlossen und ernst vermittelt sie einen kühlen Eindruck.<br />
In der Gesamtheit wirkt ihre Erscheinung hingegen, nicht zuletzt auch wegen ihrer Körpergröße, eher zierlich und zerbrechlich und verbirgt die Kämpfernatur, die in ihr steckt. Der auffälligste Schmuck dürfte wohl ein ein Ring aus reinem Silber sein, in den ein adeganischer Kristall eingelassen ist. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
Man könnte sagen, dass Amber schon immer eine sehr ambitionierte und strebsame Frau war, für die „gut“ eben einfach nicht das Beste war. Die Politikerin ist dadurch eine sehr eigennützige und auch nicht minder eigensinnige Person, die in erster Linie den Vorteil für sich und ihr Unternehmen sucht und erst danach an das Gemeinwohl denkt. Sie versteht es allerdings auch diese Dinge geschickt zu lenken und zu verschleiern. <br />
Gemeinhin gibt sich Amber kühl und distanziert, respektvoll und höflich, kann aber auch eine sehr emotionale Rednerin sein. Ihr ist dabei sehr bewusst, dass es in solchen Momenten nicht darum geht dem Gegner mit sachlichen Argumenten zu schlagen, sondern die Masse gegen ihn aufzuwiegeln – man könnte also auch sagen, dass sie planerisch und zu gewissen Teilen auch vorausschauend agiert.<br />
Privat wird man in Amber eine höfliche und zuvorkommende Person entdecken – ein Relikt der Vergangenheit, ihre Eltern hatten stets Wert auf gute Manieren gelegt und selbst der getötete Kopf der ehemaligen Konföderation, Graf Dooku, wurde stets als Gentleman geschätzt.<br />
Trotz ihres Hintergrundes distanziert sich Amber von den Gräueltaten der Konföderation, die diese im Krieg begangen hatte, weitegehend. Sie ist desillusioniert genug die Kriegsverbrechen, wie sie unter einigen Kommandanten, allen voran dem abscheulichen Droidengeneral Grievous, begangen wurden, zuzugeben und einzugestehen. Nicht zuletzt diese Haltung verschaffte ihr das begehrte Amt.<br />
Gleichzeitig aber fällt es ihr schwer ihre Abneigung gegen ehemalige Republikaner zu verhüllen, insbesondere den Kaminoanern und ihren Klonen gegenüber kann man ihre Einstellung durchaus als feindselig bezeichnen. Doch auch Überläufern, ehemalige imperiale Kommandeure, die plötzlich die Fronten wechselten, begegnet sie äußerst distanziert und mit feindseliger Ablehnung.<br />
Auf der anderen Seite ist Amber zum Teil aber auch (bewusst) naiv, indem sie noch immer an die Ideen und Vorstellungen von Graf Dooku glaubt und an ihren festhält, dabei aber offenbar vergisst, dass der Krieg von Anfang an nur ein abgekartetes Spiel war.<br />
Im Gesamteindruck kann man die Frau als eine Person beschreiben, die in ihrer Politik zwar real und Wirklichkeitsbezogen agiert, gleichzeitig aber längst verlorenen Idealen nachhängt und versucht eine Vergangenheit zu ändern, die bereits zu weit zurück liegt um sie ungeschehen zu machen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>HoloNet-Nachrichten<br />
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Baktoid legt fünf weitere Betriebe still<br />
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TERMIN, METALORN – In einer Mitteilung an die Aktionäre bestätigen die Baktoid Rüstungswerke, dass man fünf weitere Betriebe im Inneren Rand und in den Kolonien stilllegen wird. Diese Maßnahme sei eine direkte Folge der Verordnungen der Republik, die die Durchführung des Kriegsdroidenprogramms behindern.<br />
Die Betriebe von Baktoid auf Foundry, Ord Cestus, Telti, Balmorra und Ord Lithone werden zum Monatsende schließen. Damit werden schätzungsweise 12,5 Millionen Arbeitnehmer entlassen.<br />
Das vor acht Jahren vom Senat beschlossene Gesetz verlangt die Auflösung der Sicherheitskräfte der Handelsföderation, des größten Abnehmers der Kampfautomaten und Fahrzeuge von Baktoid. Überdies machten Lizenzeinschränkungen beim Verkauf der Kampfdroiden den Erwerb solcher Geräte für die meisten Kunden unerschwinglich…<br />
<span style="font-size: 20pt;" class="mycode_size">Quelle: Obi-Wan Kenobi und die Biodroiden</span></blockquote>
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Terminus liegt im äußersten Winkel des äußeren Randes und wenn man glaubt, dass Welten wie Tatooine schon vergessen sind, dann müsste man eigentlich davon ausgehen, dass Terminus nicht einmal auf einer Karte zu finden ist. Aber das Gegenteil ist der Fall, denn wie es der Zufall so wollte, kreuzen sich im Terminus-System zwei bedeutende Hyperraumrouten und machen den Planeten so zu einer Oase für Kaufleute und Händler. Im Gegensatz zu anderen Randplaneten verfügt er über eine florierende Wirtschaft, die stark und unabhängig ist.<br />
Auf dieser Welt wurde Amber geboren, als Kind der wohlhabenden Familie Ghazalah. Ihr Vater, Manus Ghazalah, hatte als junger Mann erfolgreich ein Unternehmen gegründet, das im System als FFE – Forerunner Fleet Engineering bekannt war, agierte neben seiner Tätigkeit als Firmenchef aber auch als Funktionär der Techno-Union. Das große Handelshaus war beim Aufschwung des Unternehmens nicht ganz unbeteiligt und durch geschickte Verhandlungen konnten schlussendlich beide Firmen voneinander profitieren. Ihre Mutter, Phendra, war ebenfalls sehr erfolgreich und arbeitete im Vorstand eines Unternehmens, welches der Firmenallianz unterstand. Amber musste nie Not leiden und Luxus war schon immer ein ständiger Begleiter, keine Besonderheit. Er war einfach normal. Aufgrund ihrer Beschäftigung war es ihr nur selten vergönnt längere Zeit mit ihren Eltern zu verbringen und überließ die Erziehung eher Tagesmüttern. <br />
Im Gegensatz zu vielen anderen Kindern reicher Eltern, kam Amber nie in den zweifelhaften Genuss von Privatlehrern, sondern besuchte eine normale Schule – zum einen um Sozialkompetenzen zu stärken, zum anderen aber auch, um ein gewisses Maß der Selbstständigkeit zu vermitteln. Es war klar, dass ihr Kind über kurz oder lang mit anderen Menschen in Kontakt treten würde und es brachte nichts sie wie einen Goldschatz vor der Außenwelt zu verstecken – derlei war eher schädigend, denn hilfreich.<br />
Amber war während ihrer Schulzeit keineswegs eine herausstechende Persönlichkeit, sondern reite sich eher im Mittelfeld ein. Nicht besonders schlecht, aber auch nicht herausragend gut und auch sonst, abgesehen von ihrer Kleidung, unterschied sich das Kind nicht merklich von ihren Klassenkameraden. Doch der Frieden der Kindheit währte nur kurz, als plötzlich die Klonkriege über die Galaxis kamen. Der politische Visionär, Graf von Serenno und ehemalige Jedi Dooku, sagte der maroden und selbstgefälligen Republik den Kampf an. Mit den mächtigsten Handelshäusern der Galaxis hinter sich, forderte er den Obersten Kanzler, Palpatine von Naboo, heraus.<br />
Was bedeutete das für Amber? Im ersten Moment nicht viel. Sie lebte hier im Äußeren Rand. Manchmal hörte man die Leute flüstern „Bis hierhin wird der Krieg doch nicht kommen, oder?“. Oder? Die kaum verhüllte Sorge, es könnte doch so kommen erfasste Milliarden Menschen, nicht nur auf Terminus, sondern in der gesamten Galaxis. Und auch Ambers Eltern waren besorgt. Sie hatten Stellung bezogen und waren von nun an eindeutige Feinde der Republik. Spekulationen begannen. „Was wenn wir den Krieg verlieren? Was wenn wir ihn gewinnen?“, doch in Wahrheit blieb nur eines erhalten: die Ungewissheit.<br />
Auch wenn Amber nicht verstand worum es ging, war ihr doch klar: sie würden gewinnen, ging doch gar nicht anders! Immerhin waren es ihre Eltern und Eltern verloren nicht. Sie waren die Guten und die Republik war böse – so einfach sah ihre Wirklichkeit aus. Und trotzdem war auch sie ungewiss. Immer länger blieben ihre Eltern fern, kamen immer später. Bis es plötzlich geschah: HoloNet-Meldung! Ein Shuttleabschuss über Atravis! An Bord – Ambers Mutter. Und während der Krieg immer schrecklicher und barbarischer wurde, brach für sie eine Welt zusammen. Selbst ihr Vater konnte sie nicht trösten, nicht beruhigen, dass Graf Dooku der Republik Einhalt gebieten würde, dass ihre Mutter gerächt werden würde! Denn eine kalte und abscheuliche Wahrheit ergriff das kindliche Gemüt. Sie könnten verlieren. Den Krieg. Sie könnte ihren Vater verlieren. Und dann hätte sie niemanden mehr. Niemanden außer den dummen Tagesmüttern, ihre elenden Predigten und den langweiligen Protokolldroiden.<br />
Der nächste Schock ließ nicht lange auf sich warten: Graf Dooku war Tod, getötet über Coruscant, als er beinahe den Krieg beendet hatte. Der Mann, von dem ihr Vater stets wie einen Helden gesprochen hat, ein ehrenhafter Krieger, ein politischer Visionär. Und er starb. Einfach so. Und während Graf Dooku starb, starb auch die Konföderation unabhängiger Systeme. Es dauerte nicht einmal mehr Monate.<br />
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Was folgte war der schlechteste Scherz des Universums: die große freiheitsliebende Republik wurde zum Imperium mit Palpatine als Imperator – lächerlich. Manus Ghazalah nutze das Ende des Krieges sich endlich der Trauer um seine Frau hinzugeben, auch er hatte Glück gehabt, vom Imperium nicht als Verräter angeklagt worden zu sein. Als Funktionär, der nur wenig mit dem Kriegsbestreben der Techno-Union zu tun hatte, kam er allerdings noch einmal mit einem blauen Auge davon, auch das Unternehmen, dass für die zivile Raumfahrt Schiffe herstellte, schien viel zu klein und unbedeutend zu sein, als dass es dem Imperium nutzen würde – erst recht, wenn es so weit im Äußeren Rand lag. Amber sah ihren Vater dieser Tage nur selten, es schien, als arbeite er sich die Trauer von der Seele. Sie selbst nahm sich ein Vorbild daran und verdoppelte ihre Bemühungen, denn wer arbeitet, der vergisst leichter. Auch Dinge, die eigentlich nicht vergessen werden wollen.<br />
Einige Jahre später hatte Amber ihre schulische Ausbildung zufriedenstellend abgeschlossen und versuchte sich an einem Studium, entgegen den Vorstellungen ihres Vaters schlug sie aber nicht etwas einen wirtschaftlichen Pfad ein, sondern widmete sich der Architektur. Als Kind hatte ihr Manus oft Bilder von fremden Planeten mitgebracht, die prachtvollen Städte von Muunilinst oder Naboo. Sie hatte davon geträumt, so etwas selbst einmal zu konstruieren. <br />
Nicht alle Träume gehen in Erfüllung, viele von ihnen bleiben leer und trist zurück, so auch dieser. Amber war einfach nicht dafür gemacht und musste ihr Studium aufgeben und entschied, nun doch sehr zu Freuden ihres Vaters, in das Familienunternehmen einzusteigen. Durch ihr angefangenes Studium, arbeitete sie vorrangig an Konzepten für neue Schiffe, oder an Vorschlägen für die Verbesserung derzeitiger Modelle. Nicht selten aber, nahm man sie beiseite, führte sie durch die Werkshallen und erläuterte ihr auch die praktischen Tätigkeiten. Das wiederum war wichtig für die theoretische Planung, zum einen musste sie wissen, was die Werf imstande war zu leisten, zum anderen benötigte sie ebenfalls das Wissen um die verschiedenen Komponenten und ihre Leistungsfähigkeit, um diese in Schiffsplanungen konkret mit einzubeziehen können. Ein hektischer Job, der sie mit einer Vielzahl von Menschen und Aliens unterschiedlichster Art in Kontakt brachte. Dann, es war nur wenige Jahre vor der Schlacht von Yavin und Amber war vielleicht 25, erkrankte Manus an Krebs. Und so sehr sie auch betete und hoffte, vermochten die Ärzte nicht ihn wieder zu heilen. Ein weiteres Kapitel in ihrem Leben, auf das sie nur zu gerne verzichtet hätte und zu Überraschung, übertrug er ihr auch noch die Firmenleitung. Das war beinahe zu viel. Sie hatte überhaupt keine Ahnung, wie eine Firma zu führen war! Andererseits. Sie hatte vor ihrer Schulzeit auch keine Ahnung von Mathematik, oder von Schiffsreaktoren, oder zig anderen Dingen. Sie konnte es lernen, musste es lernen! Und es gab Personen in der FFE, die beinahe so lange dort waren, wie ihr Vater… wenn sie denn gewillt waren ihre Unterstützung anzubieten.<br />
Natürlich verließen einige das Unternehmen, doch in den nächsten Monaten konnte sich Amber einen Beraterstab aufbauen, der ihr in allen wichtigen Belangen zur Seite stand und dem sie auch vertraute. Nach einer kurzen Durststrecke, erholte sich die FFE und wurde wieder zu einem der bedeutendsten Unternehmen von Terminus. Doch Amber hatte nicht vergessen. Weder das Imperium, noch den verlorenen Krieg und erst recht nicht ihre kaltblütig abgeschossene Mutter. Es war riskant, doch Schritt für Schritt begann die junge Unternehmerin damit, die Werft zu vergrößern, die Kapazitäten zu erhöhen um… größere Schiffe konstruieren zu können. Kriegsschiffe. Wollte sie in den Krieg ziehen? Nein, aber es gab Gerüchte, mehr als Gerüchte. Eine Rebellion raufte sich zusammen, eine Rebellion, die das Imperium herausforderte. Diese Rebellen bräuchten irgendwann Schiffe und Amber würde sie ihnen nur zu gerne geben. Zugegeben, sie hatte ihre Bedenken denn die Anführer der Rebellion, allen voran Mon Mothma und Bail Organa, waren beinahe so etwas wie alte Feinde. Andererseits hatten sie sich deutlich von der Barbarei distanziert und schienen – trotz unterschiedlicher politischer Ansichten – vernünftige und ehrliche Menschen zu sein. Außerdem waren sie ohnehin ihre einzige Option. Wenn es denn funktionierte, denn Unruhen hatte es viele gegeben. Gizor Delso und seine Droiden wurden ebenso schnell und erbarmungslos geschlagen wie die Kaminoaner und ihre im Geheimen gezüchtete Armee.<br />
In der folgenden Zeit Amber darum bestrebt Kontakt zu Mon Mothma aufzunehmen und wurde positiv überrascht. Statt gegenseitiger Verurteilung war es ihnen möglich eine sachliche Debatte zu führen und auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Terminus würde die Rebellion vorerst mit Transportschiffen versorgen, im Gegenzug würde man bei einem gewaltsamen imperialen Vorstoß Beistand leisten oder zumindest versuchen der Bevölkerung zu helfen. Ein Jahr vor der Schlacht um Yavin trat Amber Ghazalah schließlich offiziell der Rebellion bei.<br />
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Das neue Wort für den unaussprechlichen Schrecken lautete im folgenden Jahr „Todesstern“. Das Imperium hatte sie mit dem Bau der gigantischen Kampfstation überrascht und alptraumhafter war nur ihre über Alderaan entfesselte Zerstörungskraft. Nicht nur, dass der Planet zerstört wurde, die Rebellion hatte auch eines ihrer wichtigsten Mitglieder, Bail Organa, verloren. Die Vorbereitungen für eine Gegenoffensive liefen auf hochtouren – doch was sollte sie selbst machen? Die Werften befanden sich in einer gewaltigen Umbauphase und konnten zeitgleich nur wenige Kriegsschiffe, bestenfalls kleinere Fregatten oder Korvetten produzieren. Aber die Rebellion wusste zu beeindrucken, als ein einziger Pilot den Todesstern mit einem Torpedo zerstörte – Luke Skywalker wurde an diesem Tag zum unsterblichen Helden.<br />
Zwei Jahre später nahmen auch Ambers Pläne langsam Form an, als ein altes konföderiertes Design die Terminus-Werft verließ: die Techno-Union Fregatte Tourian, erste ihrer Art. Ein Schiff, das die Lücke zwischen den Fregatten und Kreuzer schließen sollte. Schwer bewaffnet, schnell und wendig sollte es imperiale Schiffe durch seine überlegenen Manövrierfähigkeiten beschäftigen und zerstören können. Ein Jahr später gründete Amber die FGS, eine Abteilung, die sich mit der Entwicklung von militärischem, automatisiertem Gerät für den Bodenkampf befassen sollte. Eine Reaktion auf die Schlacht von Hoth – man würde zukünftig nicht nur Schiffe, sondern auch Soldaten brauchen. Dennoch gab Amber ihre Ideale nicht auf, auch, wenn sie vielen Rebellen aufgrund dessen ein Dorn im Auge war. Gleichzeitig erweckte ihre Offenheit aber auch den Eindruck, eine ehrliche und vertrauensvolle Person gefunden zu haben deren politische Weltanschauung zwar nicht der Rebellion entsprach, deren Hass auf das Imperium aber gleichauf mit dem vieler Rebellen lag. <br />
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Im Jahre 4 NSY unternahm das Imperium einen weiteren Versuch, der Vernichtung. Über Endor hatte der Imperator heimlich einen neuen Todesstern konstruieren lassen, ein noch größeres Monstrum als der Erste. Doch die darauffolgende Schlacht sollte der Anfang vom Ende sein und beinahe… war Amber enttäuscht. Eigentlich wollte sie nicht, dass die Rebellion das Imperium besiegt. Sie wollte es selbst tun. Selbst auf der Brücke stehen und den Befehl zur Auslöschung geben.  Doch sie musste warten, zusehen, sich mit lächerlichen Konkurrenzkämpfen der republikanischen Flottenzulieferer befassen und natürlich auch in den Schatten schauen. Einen Schatten, der mehr und mehr an Größe gewann, deren gewaltige Zerstörungskraft die Galaxis schon einmal den Atem raubte und es wieder tun würde. Fernab vor den neugierigen Augen des Rates, der Bürger, der Galaxis selbst.<br />
Bis dahin konnte sie allerdings nur zusehen. Die Rebellion zerstörte den zweiten Todesstern und löschte damit gleichzeitig Darth Vader und den Imperator aus und zumindest ein kleiner Teil von ihr genoss den Tod dieser Personen.<br />
Danach erfolgte ein weiterer Umbruch, als die Rebellion zur Neuen Republik wurde. Es ist wohl kaum verwunderlich, dass Amber vom Namen nicht unbedingt begeistert war. Und sei es nur weil ein kluger Mann einst sagte: „Geschichte wiederholt sich.“ Doch die neue Struktur verschaffte auch Möglichkeiten. Ämter mussten besetzt, das Militär neu organisiert und Bündnisse geschlossen werden. Fortan sollte ein provisorischer Rat die junge Republik leiten und Amber tat schließlich alles um an diesen begehrten Posten zu kommen. Vielleicht konnte sie als Unternehmerin nichts an der Politik ändern, doch in diesem Rat würden ihre Chancen besser stehen. Gleichzeitig erhob sich im fragmentierten Imperium eine neue Gefahr: der Sith-Lord Darth Vesperum, der sich zum neuen Imperator aufschwang. Aber es war eine Gefahr, die in weiter Ferne lag. Sie hatten Zeit, der Feind war zersplittert und zu sehr damit beschäftigt, sich gegenseitig zu bekriegen.<br />
Am Ende hatte es Amber geschafft im Rat aufgenommen zu werden – ironischerweise an jenem Tag, als auch der neue Imperator, Vesperum, sein Amt antrat. Sie hatte Gefallen eingefordert, geredet, geschimpft, sich engagiert und wurde am Ende dafür belohnt. Dennoch hatte sie das Gefühl, als ob gerade Mon Mothma nicht ganz unschuldig daran war. Im Grunde war es nicht wichtig – sie war im Rat, allein das zählte. An einem Tisch zusammen mit alten Feinden, aus denen vielleicht irgendwann einmal neue Freunde werden würden. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff:</span><br />
Typhoon-Fregatte „Tourian“:<br />
<img src="http://s7.directupload.net/images/131016/3nwpu53v.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 3nwpu53v.png]" class="mycode_img" /><br />
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Die Tourian stellt den experimentellen Entwurf der Techno-Union dar, eine schnelle und zugleich schlagkräftige Fregatte zu entwickeln, die auch gegen größere Schiffe allein bestehen kann. Anders als die umgebauten Lucrehulks und Munificient-Sternenfregatten sind diese Schiffe reine Militärmodelle. <br />
Die 350 Meter lange Fregatte mag als Konsularschiff auf den ersten Blick außerordentlich wuchtig und eher wie ein Prestigeobjekt wirken, ist aber tatsächlich sehr wendig und nur wenig langsamer als die corellianische CR-90 Korvette. Die Tourian besitzt, aufgrund ihrer besonderen Rolle als Diplomatenschiff, eine eher moderate Bewaffnung. Je zwei Quad-Laserkanonen an Back- sowie Steuerbord und zwei Turbolaser im Bug machen die Fregatte zwar zu einem Piratenschreck, ernsthafte Kampfhandlungen lassen sich mit ihr aber eher nicht bestreiten. Durch die schwächere Bewaffnung steht dem Antrieb allerdings mehr Energie zur Verfügung, wodurch die Tourian mit einer CR-90 Korvette gleichauf liegt. Außerdem verfügt sie über einen kleinen Hangar, zur Aufnahme von Passagiershuttles. <br />
Im Inneren ist das Schiff auffallend geräumig und luxuriös eingerichtet – kahle Innenwände erhielten verspielte Verzierungen, elegante geschwungene Linien, die das Ambiente lebendiger gestalten. Die Großräumigkeit kommt vor allen Dingen daher zustande, dass enorm an der Crew gespart wurde – außer der Brückenmannschaft, besteht der Rest der Besatzung fast nur aus Droiden. Durch diese platzsparende Maßnahme ergab sich natürlich auch der Vorteil, für andere hochranginge Gäste angenehme Unterkünfte bereitzustellen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span><br />
Forerunner Fleet Engineering: <img src="http://s14.directupload.net/images/131016/cb5ikrqw.png" loading="lazy"  alt="[Bild: cb5ikrqw.png]" class="mycode_img" /><br />
Ambers Unternehmen ist ein Konzern, der sich vor allen Dingen dem Schiffsbau verschrieben hat. Die Firma wurde in jungen Jahren von ihrem Vater gegründet und stellt seitdem vorrangig zivile Schiffsmodelle wie verschiedene Frachtertypen und Langstrecken-Luxusliner her. Die Werften befinden sich im Orbit von Terminus, wo sie Reparaturdienste für die zahlreichen Handelsschiffe anbieten, die den Planeten besuchen. Unter Amber wurden große Investitionen getätigt und enorme Finanzmittel in ehrgeizige Projekte gesteckt. Als Resultat dessen haben sich auch die Prioritäten ihres Unternehmens verschoben: wo einstmals für die zivile Raumfahrt produziert wurde, steht nun militärisches Gerät im Vordergrund. Die Terminus-Werft besitzt genügend Kapazitäten um Kreuzer, Fregatten und Korvetten zu konstruieren und ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für die Werften über Bothawui, Sullust, Sluis Van und sogar die der Mon Calamari geworden.<br />
Zur feierlichen Eröffnung der Werften wurde eigens eine neue, eigene Schiffsreihe in Auftrag gegeben: die Fregatte der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Typhoon</span>-Klasse, ein aus Blaupausen der Techno-Union rekonstruiertes Schiff. Der Prototyp dient Amber dieser Tage als persönliches Konsularschiff. <br />
Das bislang größte Projekt wurde einige Zeit vor der Schlacht von Endor gestartet. Um die Kriegsbemühungen der Neuen Republik zu verstärken, wurde unter strengster Geheimhaltung mit dem Bau eines Schlachtkreuzers der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Subjugator</span>-Klasse begonnen, der sich mehr und mehr dem Ende zuneigt. Obgleich sie dem Bau, vorwiegend aus Prestigegründen, zugestimmt hatte, betrachtet Amber die Konstruktion des Koloss auch mit einer gewissen Skepsis. Die gewaltigen Kosten, der logistische Aufwand, der ohne die Hilfe der Republik nicht zu bewerkstelligen gewesen wäre und nicht zuletzt die technischen Schwierigkeiten des Baus lassen sie mehr und mehr von Bauvorhaben dieser Größenordnung abrücken - der  derzeit konstruierte Schlachtkreuzer wird mit ziemlicher Sicherheit der erste und letzte seiner Art sein, der die Werft von Terminus verlässt. Gerade die Enge Zusammenarbeit mit der Republik ist es, die in ihr ironischerweise den Wunsch nach Distanz freisetzt. Zwar unterstützt Amber die Republik in allen Kriegsbemühungen gegen das Imperium, ist aber nicht bereit dafür die Souveränität ihrer Welt oder ihres Unternehmens zu opfern.<br />
Forerunner Ground Systems:<br />
Eine erst kürzlich gegründete Abteilung der FFE. Durch diese Erweiterung versucht Amber auch am Boden Fuß zu fassen und an den Erfolg von Baktoid während der Klonkriege anzuknüpfen. Kriege benötigen vor allem Dingen eine Sache: Material. Soldaten aber, selbst Klone, brauchen ihre Zeit um heranzuwachsen, brauchen Ausbildung und unnötige Ressourcen. Amber hingegen möchte die alte Armee der Kampfdroiden wieder auferstehen lassen – wenn möglich natürlich unter ihrem Befehl. Diese Abteilung sucht nach Möglichkeiten der Modifizierung der alten Maschinen, als auch nach geeigneten Ressourcen und Fabrikstandorten.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Lillian aus <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Transistor</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Nein<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Vermutlich<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> über einen unkontrollierten Sprung in den Hyperraum - das ging so: swoooooooooooooosh!!!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Daro Zen - Imperiale Admirälin]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=688</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 18:16:05 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=688</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Daro Zen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 34 VSY/38 Standardjahre<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span> Yaga Minor<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Galaktisches Imperium<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> Vizeadmiral<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Nein<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
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[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Taktik<br />
Taktisches Verständnis für den Raumkampf ist für einen Flottenkommandeur weniger Stärke, als vielmehr Voraussetzung. Während ihrer Zeit auf der Akademie, doch besonders auch darüber hinaus lernte Daro viele Raumkampftaktiken sowohl konventioneller als auch unkonventioneller Natur kennen. In der Schlacht selbst besitzt sie ein Gespür für günstige Gelegenheiten und scheut nicht davor die Initiative zu ergreifen. Eine Eigenart allerdings, die nicht nur positiv aufgenommen wird. Weiterhin ist Daro in der Lage sich ändernden Schlachtbedingungen flexibel anzupassen und entsprechend darauf zu reagieren – auch einen taktischen Rückzug sieht sie keineswegs als verwerflich an.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Vorausschauend<br />
Zwar keinesfalls mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattet, scheint sie ihre Gegner doch meist im Vorfeld zu kennen. Daro scheut nicht davor eine gründliche Vorarbeit zu leisten, sich bei anstehenden Feldzügen und Schlachten die nötigen Informationen zu beschaffen, feindliche Kommandeure bereits vor dem eigentlichen Kampf einschätzen zu können. Eine Zusammenarbeit mit den Spezialeinsatzkräften des Geheimdienstes ist daher unabdingbar, sie sind ihre Augen und Ohren. <br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]  Vertrauensvolle Vorgesetzte<br />
Daro sieht sich stets darum bemüht ein faires, aber auch offenherziges Verhältnis zu ihrer Crew, aber auch zum Rest des Kommandos zu pflegen. Sie ist eine Offizierin der eher lockeren Tonart, darum bestrebt die anonymen Strukturen des Imperiums zu überbrücken, die einer effizienten Zusammenarbeit im Wege stehen. Weiterhin besitzt Daro ein offenes Ohr für die Sorgen, aber auch Vorschläge aus den Reihen ihrer Untergebenen, scheut sich aber auch nicht davor Witze auf Kosten dieser Menschen zu reißen.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]   Undurchsichtig<br />
Daros Erfolgsstrategie besteht vor allen Dingen darin, sich nicht in die Karten schauen zu lassen. Sie wägt ihre Feinde gerne im Unwissen über ihre tatsächlichen Absichten und ist stets darum bestrebt ihren Gegnern ein Gefühl falscher Sicherheit zu vermitteln. Diese Vorgehensweise ist allerdings mit einem gewissen Risiko behaftet: es verlangt von ihr das perfide Spiel ihrer Feinde mitzuspielen und den Spieß an unerwarteten Stellen umzudrehen. Gleichzeitig benötigt sie für derartig waghalsige Taktiken auch die volle Unterstützung durch ihre Kommandeure, ohne die solche Unternehmungen kaum durchführbar wären.<br />
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 [<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Vorschnelle Reaktion<br />
Mag man es ihr äußerlich nicht Ansehen, ist Daro in Schlachten durchaus sehr nervös und lässt sich bei Handlungen, die ihren Erwartungen ganz und gar zuwiderlaufen, leicht aus dem Konzept bringen. Eine ähnliche Wirkung besitzen auch sich plötzlich ändernde Schlachtbedingungen. Zwar ist es der Admiralin möglich sich darauf einzustellen, doch ist es nicht abwegig, dass sie in übereilter Hatz weniger glückliche Entscheidungen fällt.<br />
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[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Gnadenlose Vorgehensweise<br />
Bei Daro liegen zwischen Freund und Feind nicht nur Welten, sondern auch Jägerstaffeln, Tubolaserbatterien und Raketenfeuer. In einer Schlacht zählt für die Admiralin allein der Sieg, nicht aber die Kosten mit denen er Errungen wurde. Während Daro einen wohlbehüteten Blick auf ihre eigenen Schäfchen wirft, offenbart sie ihren Feinden gegenüber eine kaltblütige Art, die ihr viele nicht zutrauen. Daro hat unschuldige Welten bombardiert, nur um ihre Feinde zu einer Reaktion zu zwingen, Reaktionen mitunter, die dazu führten sie auch als amoralisches Monster oder feige bezeichnen.<br />
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[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Illoyal<br />
Der große Zusammenbruch des Imperiums hat auch in ihrem Geist Spuren hinterlassen. Mit dem Tod Palpatines, den daraus resultierten zahlreichen Abspaltern und nicht zuletzt das Eingreifen Blitzer Harrsks zugunsten des neuen Imperators Vesperum, hat ihr Vertrauen in die Ordnung und Einigkeit des Reichs zerstört. Daro gehört formell zwar noch zum Imperium, befolgt ihre Befehle aber mehr und mehr fahrlässig und sucht darin inzwischen mehr nach persönlichen Vorteilen, als diese mit Pflichtgefühl zu erfüllen.<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Machthungrig<br />
Der Bruch der neuen Ordnung hat nicht nur ihre Loyalität schwanken lassen, sondern auch einen neuerlichen Machthunger in ihr geweckt. Nach der Zerstörung des Todessterns über Endor wurde Daro in den Bright-Jewel-Sektor entsandt und fand sich in einem Sumpf von Verbrechen, Korruption, Bürger- sowie Bandenkrieg wieder. Obwohl der Sektor noch einem Großmoff unterstellt ist, sieht sich Daro mit ihrer Flottille als de facto Herrscherin an  -die ihr unterstellte Macht und ihr neuerlich entfachter Glaube bezüglich imperialer Unabhängigkeit sorgen dafür den vom Chaos regierten Sektor selbst zu beherrschen. In dieser Hinsicht unterscheidet sie nur noch die formelle Bindung an das Imperium von anderen Abspaltern.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
Daro Zen ist nicht unbedingt das, was republikanische Offiziere sich unter imperialen Admiralen vorstellen. Als Frau gehört sie im imperialen Militärapparat zu einer schwindend geringen Minderheit, die beinahe tagtäglich um ihren Platz unter den Männern kämpfen muss. Daro wirkt rein äußerlich auch nur mäßig beeindruckend: sie ist nicht sonderlich groß, aber auch nicht bemerkenswert klein, sondern liegt mit 1,71m irgendwo im Durchschnitt. Langes blondes Haar und ihre strahlend blauen Augen gehören zu den wenigen Erkennungsmerkmalen, die sie als „markant“ einstufen würde – ansonsten, so ist sich Daro sicher, würde sie auf einem Boulevard im imperialen Zentrum unter normalen Bürgern kaum weiter auffallen. <br />
Die Admiralin hält sich, ganz im Gegensatz zu anderen prominenten Offizieren des Imperiums, allen voran Großmoff Zsinj und Hochadmiral Treuten Teradoc körperlich fit und betreibt regelmäßig Sport – wohl auch mit die einzige Eigenschaft, die sie mit Admiral Conan Antonio Motti teilte. Daro ist daher schlank gebaut und für jemanden der lediglich die Brücke eines Sternenkreuzers auf- und abläuft erstaunlich agil.<br />
Mit ihrem Eintritt in den hiesigen Militärapparat hatte Daro das zweifelhafte Glück sich nur noch selten mit modischen Belangen auseinandersetzen zu müssen. Die meiste Zeit trifft man sie in der, wie sie findet, überaus langweiligen grau-grünen Offiziersuniform des Imperiums an, deren einzig individuelles Merkmal vielleicht ist, dass sich Daro mit der Pflege selbiger nicht so viel Mühe gibt wie sie vielleicht könnte und diese, sofern kein Besuch von Vorgesetzten ansteht, ohnehin etwas lockerer trägt.<br />
Schmuck wie Halsketten oder Ohrringe wird man an der Admiralin nur selten finden. Zwar verbieten ihr die Vorschriften nicht zwingend solchen, doch bringen solche Individualisierungsmaßnahmen des Öfteren Beachtung ein, die nicht immer erwünscht ist. Daro versuchte gegenüber allem, was in der Befehlsstruktur über ihr stand, nicht zu sehr aufzufallen und obwohl der Personenkreis derer, die ihr befehlen können immer dünner wird, hat sie diese Angewohnheit noch nicht gänzlich abgelegt.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
Daro unterscheidet auf den ersten Blick nicht viel von anderen imperialen Offizieren – sie wirkt nach außen hin und besonders gegenüber Fremden kühl und distanziert und erst eine genauere Betrachtung offenbart all ihre Facetten, Beweggründe und Eigenarten.<br />
Die Admiralin ist im Grunde ihres Herzens alles andere als die disziplinierte und abweisende Person, als die sie sich im gesichtslosen Imperium ausgibt. In ihrem Kommando ist Daro nicht zuletzt wegen ihres Temperaments bekannt, ihre Eigenschaft, auch mit Untergebenen emotional mitfühlen zu können und Entscheidungen nicht nur auf rationaler Ebene sonder manches Mal auch einfach aus dem Bauch heraus zu fällen. Und dennoch würde sie es nie zugeben, nie offen sagen, dass sie dem eigenen Instinkt der Logik den Vorrang gewährt – sie möchte Fremden gegenüber genau so bleiben, wie sie sie gerne sehen: unnahbar und unantastbar. Diese Eigenart findet ihren Ursprung in einem gesunden Misstrauen gegenüber alles und jeden, dass sich nach der Zersplitterung des Imperiums noch verstärkt hat. Potenziellen Verbündeten gegenüber agiert Daro oftmals zögerlicher und vorsichtiger als einem Feind in der Schlacht. Es hat sich mehrfach gezeigt, dass die vereinzelten Kriegsherren mehr an ihrem eigenen Wohl bedacht sind, als an dem derjenigen, die ihnen hilfreich zur Seite standen. Dennoch lehnt Daro einen Pakt mit ein oder mehreren imperialen Splittergruppen nicht kategorisch ab sonder überlegt selbst, ganz im Sinne der Kriegsherren, welchen Vorteil sie daraus schlagen könnte.<br />
Die Admiralin unterscheidet sich demnach kaum von Offizieren wie Delvardus oder Teradoc und wäre es nicht Vesperum persönlich gewesen, der Harrsk gegen Coruscant zwang, so ist sie sich sicher, dass der wahnsinnige Admiral für einen Mann wie Pestage keinen Finger krumm gemacht hätte. Und sie würde es ihm nicht einmal verübeln. Daro hatte ein starkes Imperium unter einem starken Führer kennengelernt, doch mit seinem Ableben wurde es schwach, zerrüttet  und während es anfangs vielleicht noch der Umstand war, dass sie es schlichtweg für Idiotie hielt für einen Feigling und Speichellecker wie Pestage zu kämpfen, so geriet es mehr und mehr in ihren Fokus selbst Stärke und Macht zu erlangen – ihrer Meinung nach kann auch kein Vesperum das Reich langfristig retten. Untermauert wird diese Vermutung durch die zahlreichen Kriegsherren, die auch nach der Inbesitznahme des Throns, dem neuen Imperator die Gefolgschaft verweigerten. In ihren Augen also, hat das einstmals so glorreiche galaktische Imperium bereits versagt und was nun folgte war kaum mehr als der Kampf um das Andenken, das Vermächtnis – von ihrem Standpunkt aus war auch Vesperum nur ein Kriegsherr, der es schaffte den größten Teil des Imperiums hinter sich zu stellen.<br />
Dementsprechend mag es den Anschein haben als würde Daro nach Unabhängigkeit vom imperialen Thron streben, was in erster Linie auch durchaus zutrifft. Paradoxerweise aber ist die Admiralin mittlerweile derart an Führung gewöhnt, dass sie mit einer vollständig erlangten Freiheit im Zweifelsfalle kaum umzugehen wüsste, geschweige denn, dass sich in ihr Ziele oder Ideale geformt hätten, nach denen sie mit ihrer erlangten Macht streben könnte – nicht zuletzt durch diesen Umstand unterscheidet sie sich grundlegend von Offizieren wie etwa Paelleon, der sich einer Idee verschrieben hat. Man mag an dieser Stelle dem Irrglauben erliegen, dass Daros Gesinnung in diesem Punkt vielleicht formbar ist und sie wenige Probleme damit hätte sich auch auf die Seite der Neuen Republik zu schlagen, ein fataler Trugschluss. Daro Zen war zur Ausrufung des Imperiums durchaus bewusst, auf wessen Seite sie sich gestellt hatte und auch wenn ihre Loyalität so zerrüttet ist, wie das Reich selbst, so bindet sie die Abscheu gegenüber dem offensichtlichen Feind. Im Kampf lässt sich manifestiert sich diese Abscheu in einer gnadenlosen Vorgehensweise, wie ein irrsinniger Arzt, dessen Lebenswerk darin besteht eine scheinbar unheilbare Seuche zu vernichten. Anders als Tarkin jedoch beabsichtigt sie mit dieser Grausamkeit nicht die Furcht in die Herzen ihrer Gegner zu treiben, sie mithilfe dieser psychologischen Spielereien zu besiegen, nein, für Daro zählt allein der endgültige Sieg auf dem Schlachtfeld.<br />
So wie die Admiralin Freund und Feind nach Schwarz und Weiß trennt, so stark ist auch der Kontrast in ihrer Persönlichkeit. In ihrem Kommando gilt Daro jenseits des Kampfes als erstaunlich lockere und im Gespräch sehr angenehme Person, die durchaus bereit ist zu Scherzen und einigen Schabernack zu treiben. <br />
Diese zwei offensichtlich konträren Seiten einer Medaille erfolgreich zusammenzusetzen aber, ist noch keinem Gelungen, bisher sind sich ihr Stab und die kommandierenden Offiziere lediglich in einem Punkt über die streitbare Admiralin einig: wenigstens eine der beiden Seite, wird kaum mehr sein als eine geschickt gespielte Maskerade und wenn das stimmt, so ist Daro Zen vielleicht noch viel durchtriebener und gefährlicher als viele dachten.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
Daro Zen wurde fernab des Kerns geboren, weit draußen im äußeren Rand der Galaxis auf Yaga Minor – Werftplanet der ehemaligen Republik und Sprungbrett zu den Unbekannten Regionen, das schon so prestigeträchtige Unternehmungen wie das extragalaktische Flugprojekt nutzten. Doch so bedeutend die Historie des Planeten auch sein mag, so sehr verblasst Daros Geschichte neben ihr. Sie wuchs als einfaches Mädchen in einer normalen kleinbürgerlichen Familie auf. Ihre Mutter arbeitete in der Verwaltung des Raumhafens von Yavivitri, ihr Vater hingegen ging seiner Anstellung als Schiffsmechaniker nach. Lediglich ihr inzwischen volljähriger Bruder schlug einen anderen Kurs ein und studierte Wirtschaftswissenschaften an einer Universität auf Entralla. Daro wuchs also, trotz ihres Bruders, als Einzelkind auf. Ihre Eltern aber mussten erfahren, dass auch ihre Tochter nicht auf Yaga Minor verbleiben würde. Der ausschlaggebende Punkt war mit ziemlicher Sicherheit das extragalaktische Flugprojekt der Republik. Der majestätische Anblick der sechs Dreadnaughts hatte Daro seither fasziniert und den Wunsch in ihr freigesetzt es dem mutigen Kapitän gleichzutun. Sie wollte fremde Sterne sehen, in die Tiefen des Raums eintauchen und neue Völker und Kulturen kennenlernen. Zu diesem Zeitpunkt konnte Daro sich in keinster Weise vorstellen einen langen Leidensweg, der einem Martyrium gleichkam, bis zum eigenen Schiff zu gehen. Gleichzeitig aber auch nicht, ein Admiral eines Imperiums zu sein, mit dem Blut Hunderttausender an den eigenen Händen.<br />
Daro erlebte als jugendliche noch die Klonkriege mit und konnte diese sogar noch als Sprungbrett für ihre Karriere nutzen. Dennoch konnte dieser Umstand nicht über ihre damalige Angst hinwegtäuschen. Die relative Nähe Yaga Minors zu Welten wie Muunilinst und Mygeeto ließ viele Zivilisten zweifeln, ob die Republik nicht doch dieses strategische Opfer brachte, um Truppen einzusparen. Oder schlimmeres: vielleicht würde man sie der Konföderation einfach als Friedenspfand überlassen. Am Ende des über drei Jahre andauernden Konfliktes aber, konnte die Republik sich durchsetzen, trotz innerer Unruhen wie den Verrat durch die Jedi und politischer Ursupatoren. Daro aber hatte sich nie übermäßig für galaktische Politik interessiert, sie war einfach dem Schema gefolgt, an das fast alle Republikaner glaubten. Die Konföderation war böse und die Republik war gut. Zahlreiche graue Zwischentöne waren für eine Vielzahl von Lebewesen schlichtweg zu komplex um sich genauer damit zu befassen. Die republikanischen Kriegsschiffe, die während des Konfliktes über Yaga Minor flogen, hatten ihren Wunsch einmal selbst an Bord eines solchen Schiffes zu stehen noch verstärkt.<br />
Daro hatte Glück, definitiv mehr Glück als Verstand, sich direkt nach Kriegsende in der Sektorakademie einzuschreiben. Die plötzliche Umstrukturierung von einer Republik in ein Imperium benötigte Zeit und dauerte lange genug, dass man sie als Frau nicht gleich kategorisch ablehnte. Nichtsdestotrotz wurde ihr gegenüber deutlich gemacht, dass die neuen imperialen Militärstrukturen nichts für Frauen waren und sie nach der Absolvierung höchstwahrscheinlich als Matrose auf einem kleinen unbedeutenden Patroullienboot ihren Dienst würde leisten müssen.<br />
Daro aber konnte sich dem Sumpf aus Benachteiligung und Erniedrigung zum Trotze schlussendlich durchsetzen und absolvierte ihren Dienst an der Akademie als eine der Besten. Ungeahnte Unterstützung und Rückhalt erhielt sie dadurch nicht zuletzt auch durch ihren Bruder, der nach seinem erfolgreichen Studium eine Karriere in der nun neuen imperialen Politstruktur begann. Zwar war es mitunter auch der Tatsache geschuldet, dass es nach den Klonkriegen einen Mangel an Offizieren für die neue und gewaltige Sternenflotte des Imperiums gab, doch nicht zuletzt auch sein Einfluss machte es ihr möglich eine Offiziersausbildung auf der Akademie von Prefsbelt zu genießen. Während sie es in der Zeit ihrer Grundausbildung noch als Schikanieren betrachtete und so gut es ging darüber stand, zeigten sich nun immer deutlicher die chauvinistischen Züge des Regimes. Daro fühlte sich ausgebremst und bei Verstößen weitaus schwerer bestraft als ihre männlichen Kollegen, die ihr überdies, nur wenig Respekt und Anerkennung entgegenbrachten. Auf Prefsbelt hatte sie nur wenige Freunde und doch waren es jene, die sie ein ganzes Leben lang begleiten sollten. Janus Plintor, Malon Terren, Delvin Haelstrom und sie, waren seit  jeher ein eingespieltes Team. Vielleicht waren es am Ende auch jene drei Menschen, die verhinderten, dass sie an der Akademie vollständig zerbrach. Ihre Freunde, und ihr seit langer Zeit gehegter Traum selbst einmal zu den Sternen zu reisen.<br />
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Nach ihrer erfolgreichen Offiziersausbildung auf Prefsbelt aber, schien es mit der vermeintlichen Glückssträhne vorbei zu sein. Anders als ihre Kollegen wurde sie keinem Schiff zugewiesen, nichteinmal jenen kleinen Patroullienbooten, die so oft in der Nähe von Zollstationen zu sehen waren. Nein, Daro wurde auf eine Station versetzt, dazu genötigt Tag für Tag die zahlreichen Schiffe zu betrachten die an- und ablegten, still aus ihrem Transparisstahlfenster heraus. Sie wurde nach Fondor beordert, eingekerkert in einen Käfig aus Durastahl, umschlossen aus einem Netz von Strahlenschilden. Zugegeben, es hätte schlimmer kommen können, tatsächlich erinnerte sie Fondors Sicherheitsgitter an Orte wie Kessel oder vielleicht Stars‘ End. Bald schon aber zeigte sich der Grund für die lächerlich hohen Sicherheitsbeschränkungen und auch wenn das was sie sah sie ermunterte, so würde es stets außer Reichweite bleiben. Fernab von dem unwissenden Auge der Galaxis, war in der gut geschützten Werft Fondors etwas Gewaltiges im Bau. In den ersten Monaten wusste Daro sich keinen Reim darauf zu machen, doch als die Grundformen klarer wurden, erkannte sie darin das Vorhaben ein Schiff mit gigantischen Ausmaßen zu konstruieren. Dennoch war es nur ein spärlicher Trost: es zeigte ihr zwar, dass ihr Posten durchaus wichtig war, doch lange nicht wichtig genug, als dass sie sich mit dem Schicksal einer Stationsratte abfinden würde. Beförderungen kamen nur langsam angeschlichen und gewiss nicht, weil sie großartige Heldentaten vollbracht hatte – derlei war auf Stationen gar nicht möglich. Vielmehr lag es daran, dass zu alte Offiziere nach und nach pensioniert wurden, die jüngeren und natürlich männlichen, aber in der aktiven Flotte immer mehr benötigt wurden um der aufkeimenden Rebellion die Stirn zu bieten. Die Jahre zogen sich hin wie ein zäher Kaugummi und mit ihnen schwand die Hoffnung je von dieser Station zu kommen. Sie beneidete sogar schon die Jägerpiloten, deren scheinbar angeborener Übermut sie das hier zwar auch als Strafe empfinden ließ, die aber immerhin die Chance hatten dem tristen Alltag im Cockpit zu entfliehen – und sei es nur auf einem standardisiertem Patroullienflug.<br />
Mehr oder weniger waren sie Leidensgenossen – als Leutnant hatte sie die Verantwortung über das Flugdeck ihrer Sicherheitssektion und lernte die draufgängerischen Piloten durchaus zu schätzen – vielleicht weil sie mitunter die einzigen waren, die es freute, eine Frau an Bord der Station zu sehen. Zumindest lockerte es die Stimmung. Doch Daro witterte eine neue Chance als Gerücht über eine Kampfstation von gigantischem Ausmaß die Runde machten. Unter Großmoff Tarkin arbeitete das Imperium schon seit einiger an einer Superwaffe, die gemeinhin nur als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Todesstern“</span> bezeichnet wurde. Es war zwar kein Schiff, aber in ihren Augen war eine Station, die sich bewegte und von einer Macht, die das Universum noch nicht erlebt hatte, durchaus ein Aufstieg. Daro fühlte sich bereit, sie hatte ein organisatorisches Talent und konnte Leute führen – selbst ihre engstirnigen Vorgesetzten wussten das, als sie sie zum Commander beförderten und ihr damit zumindest in der Theorie einen verantwortungsvollen Posten überließen. Sie beantragte eine Versetzung zur neuen Kampfstation, die allerdings abgelehnt wurde. Das vermeintliche Pech aber stellte sich noch als großes Glück heraus. Nachdem der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Todesstern“</span> über Alderaan entfesselt hatte, begab sich die Station in das Yavin-System um die Rebellion ein für alle Mal auszumerzen – bis das Lieblingsspielzeug des Imperators, zusammen mit dem Großmoff und anderer bedeutender Persönlichkeiten zerstört wurde. Für Daro war es schwer mit dieser Niederlage des Imperiums umzugehen – zwar war die Zerstörung Alderaans moralisch fragwürdig, doch redete sie sich, wie viele Imperiale ein, dass die lang anhaltende und immer mehr eskalierende Rebellion direkt oder indirekt ein solches Vorgehen provoziert hatte – ein derartiger Vergeltungsschlag war ihrer Meinung nach ebenso verwerflich. Trotz allem war es nicht zuletzt ebenjene Rebellion, die es Daro Zen ermöglichte in der imperialen Flotte voranzukommen. Während sie Landurlaub genoss, attackierte eine getarnte Rebellenstreitmacht die Werften von Fondor und zerstörte dabei mehrere Stationen des Sicherheitsnetzwerks und den sich immer noch in Bau befindlichen Supersternenzerstörer – ausgestattet mit neuester Tarntechnologie.<br />
Zu ihrer Überraschung nahm der Imperator das Projekt nicht wieder auf, stattdessen und nach all den Jahren, erhielt Daro einen Brief zur Versetzung auf ein Schiff: sie solle sich an Bord des Victory-Sternenzerstörers <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Precursor“</span> melden. Während das Schiff aus der Ferne erhaben und majestätisch wirkte, entpuppte es sich an Bord als ein betagtes Modell, das bereits die Klonkriege miterlebt hatte und sogar bei der Schlacht von Utapau mitwirkte. Doch Daro beschwerte sich nicht, nicht jetzt, denn nach Jahrzehnten stand sie nun endlich dort wo sie stehen wollte: auf der Brücke eines prächtigen Kriegsschiffes, bereit ihren Dienst an der Galaxis zu tun. Zu ihrer Überraschung sah ihr Kapitän ebenfalls mehr als alt genug aus, um die Klonkriege noch wahrhaftig miterlebt zu haben – der alte Mann gab den perfekten Gegensatz zur jungen und forschen Offizierin. Sie kannte Männer wie Kapitän Ferros – oder zumindest bildete sich Daro ein das zu tun. Männer, die den Krieg im Blut hatten, denen nichts an politischen Ideologien lag, sondern nur daran, ihre Arbeit so gut wie möglich zu erledigen. Und obgleich der alternde Kapitän seine Launen hatte, war er ein wertvoller Lehrer, eine der wenigen Personen in der imperialen Flotte, den sie mit echtem Respekt behandelte – weil er sie respektierte, ihr eine Chance gab sich zu beweisen.<br />
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Unter Ferros machte sich die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Precursor“</span> schließlich zu ihrem neuen Ziel auf: eine geheime imperiale Anlage auf Imdaar Alpha, direkt unter dem Kommando von Großadmiral Martio Batch. Ihr Dienst war einfach: sie flogen Patroullien und hielten unidentifzierte Schiffe auf Abstand um die Sicherheit der Anlage zu gewährleisten oder führten sie auf falsche Spuren. In ihren Pausen bedauerte Ferros, dass sie nicht auf einem Venator dienten: die zwei Kommandotürme wären geradezu prädestiniert, nicht zuletzt wegen Daros Kommandoerfahrung eines Flugdecks. Doch auch so ergänzten sich jung und alt in einer Harmonie, die sie sich so nicht hätte Träumen lassen. Und doch schien ihre Versetzung weniger zufällig als sie dachte: auch Batch verschrieb sich der Erforschung neuer Methoden der Tarntechnologie, schränkte deren Einsatz jedoch auf Jäger ein. <br />
Nur ein Jahr später sah sich Daro an die jüngste Vergangenheit erinnert: der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Precursor“</span> wurde die Aufgabe zuteil sich der der Eskorte der jüngsten Superwaffe des Imperiums anzuschließen: der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Tarkin“</span>. Soweit sie wusste hatte Batch in seinem Wahn vor Aeten II zu sprengen um an die gewünschte Menge Stygium zu kommen, die er für den Bau der Jägerflotte benötigte. Während Daro den Einsatz des ersten Todessterns noch verstehen konnte, kam ihr der immer stärker werdende Hang des Imperiums zu Massenvernichtungswaffen bedenklich vor: es entwickelte eine Grausamkeit, die lange Zeit nicht nötig gewesen war und sie fürchtete, dass diese Grausamkeit eines Tages auf sie abfärben würde.  Doch so sehr sie den sinnlosen Einsatz dieser Massenvernichtungswaffe auch erst betrachtete: auf der Brücke ihres Zerstörers zu stehen und die entfesselte Macht zu spüren war… beeindruckend. Für einen Augenblick ergab die imperiale Arroganz einen Sinn: mit einer solchen Macht konnte man sich nur unbesiegbar fühlen. Wie sollte jemand, der Zeuge einer solchen Zerstörung wurde, auch nur im Entferntesten daran denke können dieses Gerät aufzuhalten? Und doch bemerkte sie auch die Abscheu, als Ferros sich von den Sichtluken abwandte und sie scheinbar immer begeisterter in das Inferno starrte. Später redete Daro sich ein, dass sie ohnehin nichts dagegen hätte tun können.<br />
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Doch die Rache ließ nicht lange auf sich warten: es schien, als würde jede Grausamkeit des Imperiums unverzüglich bestraft werden und schlussendlich bezahlte auch Daro den Preis. Zurück auf Hockaleg gelang es einem kleinen Rebellentrupp die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Tarkin“</span> zu infiltrieren und zu zerstören. Die gewaltige Explosion tötete nicht nur die beinahe die rechte Hand des Imperators, Darth Vader, sondern zerriss auch die fast die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Precursor“</span>. Während Daro lediglich im Krankenhaus landete, hatte Ferros nicht zu viel Glück und verstarb noch an Bord seines Schiffes. Obgleich sie den altgedienten Offizier schätzte, kam ein Teil von ihr nicht herum sich über seinen Tod ein Stück weit zu freuen. Er hatte ihr den Weg frei gemacht: nach all den Jahren stand sie nicht nur auf der Brücke, nein, sie <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">war</span> die Brücke! Doch nach ihrer Genesung änderte sich nicht nur ihre Einstellung, insbesondere ihr Ehrgeiz, sondern auch ihr Schiff. Während die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Precursor“</span> zur Reparatur im Trockendock verblieb, wurde Daro auf die Imperial II – Klasse Fregatte <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Lightning“</span> versetzt, was einer persönlichen Niederlage gleichkam. Doch die Rückkehr nach Imdar Alpha hielt auch eine angenehme Überraschung für sie bereit: ihre damaligen Freunde von der Akademie auf Prefsbelt schienen durch einen merkwürdigen Zufall ebenfalls unter Batchs Kommando geraten zu sein und hatten es ebenso weit, wenn nicht gar weiter gebracht als sie. Wenn auch nicht immer durch Kompetenz, wie sie sich bitter eingestehen musste. Sie waren großartige Menschen, doch obwohl sie im Rang mindestens ebenbürtig waren, schienen Healstrom, Terren und Plintor sie als Führungspersönlichkeit zu betrachten. Sicher, sie war clever – das hatte sie auf der Akademie bewiesen. Ihres taktischen Wissens wegen, obgleich größtenteils theoretisch aber dennoch immens, hat sie schon der alte Ferros gelobt. Daro hatte das Talent andere anzuspornen und jene, die ihr Vertrauten, für sie zu begeistern.<br />
Und doch half es nichts, als die Rebellion sich Imdaar Alpha als Anschlagsziel aussuchte – wieder einmal würden sie besiegt werden, wieder einmal würde Daro Zen vor Augen geführt werden, wie zerbrechlich das Imperium war. Ein geschickter Angriff weniger kleiner, nahezu unbedeutender Sternenjäger vernichtete nicht nur Admiral Sarn und die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Terror“</span> sondern auch die Forschungsstation und sämtliche Mühen die Batch bisher in das Projekt steckte, einschließlich aller bereits hergestellten TIE-Phatom-Jäger. Doch statt sich dem Zorn des Imperators zu stellen, nutzte Batch das allgemeine Chaos aus und erteilte den Befehl sich in den Äußeren Rand zurückzuziehen – den ersten Befehl den Daro ignorierte. Für Batch mochte sein Handeln logisch sein, doch für sich selbst sah sie nur Nachteile. Batch’s Befehlen zu gehorchen lief auf die Gefahr hinaus vom Imperium als Verräter angesehen zu werden und als solche, konnte sie kaum auf Gnade hoffen sobald der Imperator seine Vollstrecker schickte – und besonders der Großdamiral sollte wissen, dass diese eines Tages kommen würden. Überdies nutzte Daro die mangelnde Loyalität gegenüber dem Großadmiral in der Flotte aus besonders die Rangniedrigen auf ihre Seite zu ziehen. Durch geschickte Rhetorik nutzte sie die Angst vor dem Zorn des Imperators als ihre Waffe die wankelmütigen hinter sich zu vereinen. Ihr Plan, der tatsächlich nur wenig mit Planung sondern viel mehr mit ihrer impulsiven Art und blindem Aktionismus zu tun hatte ging wundersame Weise auf: während der Großadmiral noch tobte konnte sich Daro mit einer kleinen Flottille bunt zusammengewürfelter Schiffe zurückziehen, geriet dabei aber in einen Hinterhalt einer Splittergruppe der Rebellion. Vielleicht war es dieser Kampf, gepaart mit den anhaltenden Erfolgen der Rebellen, der ihre Moral am Ende zerbrechen ließ. Statt sich dem überlegenen Feind zu stellen , wählte Daro eine Taktik, für die sie die Neue Republik mittlerweile wohl hinrichten lassen würde. Während sich die Korvetten und Fregatten um die Abwehr der Jagdmaschinen kümmerten, beorderte sie die schweren Schiffe in den Orbit des Planeten. Ihre Botschaft war klar: entweder der feindliche Kommandant würde sie ziehen lassen, oder aber sie würden mit dem Bombardement beginnen. Verwundert, dass offenbar eine Frau die Macht über ein Kommando ergriffen hat, hielt der Rebellencommander ihre Drohung anscheinend für einen Bluff. Doch Daro Zens Reaktion machte für jeden deutlich, dass mit ihr nicht länger zu Scherzen war. Nachdem die Zerstörer einen orbitalen Feuersturm entfesselt hatten, sah sich der feindliche Kommandant zum Rückzug gezwungen um die Bevölkerung vor dem imperialen Massaker zu bewahren.<br />
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Das war Daro Zens Leistung, während der zweite Todesstern über Endor vernichtet wurde – samt Vader und Imperator. Die Nachricht erreichte sie, als die kleine Flotille, die sich mittlerweile Kampfgruppe <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Phantom“</span> nennt, über Hockaleg eintraf, an jenem Trockendock, in dem die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Precursor“</span> noch immer instandgesetzt wurde. Auf die Botschaft folgte Entsetzen und Orientierungslosigkeit – wer hatte nun das Oberkommando und was sollten sie tun? Wäre es doch besser gewesen weiter unter Batch zu dienen? Doch Daro entschied für sich, dass ihre Entscheidung richtig war und obwohl offiziell lediglich Kapitän, wurde ihr Wille zum Wille der Kampfgruppe – niemand hatte vergessen wozu sie fähig war und wie wenig es ihr offenbar ausgemacht hatte. Und sie hatten Recht. Daro wusste was ihre Entscheidung angerichtet hatte – tausende, zehntausende waren tot weil sie es so wollte und dennoch scheint es ihr Gewissen kaum zu belasten. Tatsächlich war die Zerstörung weit weg. Unpersönlich. Dafür liebte sie Flotte: die Leute starben sauber. Es kam keine blutverschmierten Leichen wie in Bodenkämpfen, keine Verwundeten, keine Infektionen. Jeder Abschuss war ein sauberer Tod, unpersönlich, kilometerweit voneinander entfernt. Und diese Distanz ließ die Moral schneller zerfallen als vielen lieb war. Und doch folgte die Rache schneller als sie ahnen konnte: nur wenige Stunden später fiel die Rebellengruppierung im Patriim System ein, zweifellos angespornt durch ihren Sieg über Endor, war es ihnen gelungen einen Kurs zu rekonstruieren.  Obgleich sich das Gleichgewicht der Kräfte durch einen zusätzlichen Victory-Zerstörer nur unbedeutend verschoben hat, fühlte sich Daro dieses Mal bereit. Sie war in der Unterzahl, hatte aber aus ihrer Sicht den Vorteil eine Stellung nur verteidigen zu müssen und im Gegensatz zu ihrem Gegner hatte sie einen klaren Verstand und wurde nicht von Übermut und Rachsucht geplagt. Er agierte wie sie es vermutet hatte: ein geballter Frontalangriff sollte sie überrollen – offenbar nahm er irrtümlich an, sie würde die Werft oder gar die Welt beschützen. Doch während das Sperrfeuer aus Raketenbatterien feindliche Jagdmaschinen malträtierte, schien dem Feind sein Fehler immer bewusster zu werden – bis es zu spät war. Daro brach Linien und Formationen auf und ließ die Rebellen von den schweren Geschützen der Victory unter Flankenfeuer nehmen, dass die enge Feindformation noch dichter zusammentrieb. Ohne Platz zum Manövrieren stieg die Panik, die Panik verhinderte einen organisierten Gegenangriff und Daro Zen betrachtete von ihrem Panoramafenster aus wie sich zahlenmäßige Überlegenheit in ein einziges Trümmerfeld zu verwandeln begann. Sie war zufrieden. Sie hatte sich bewiesen – sie hatte ihren Leuten gegenüber bewiesen dass sie mehr konnte als  unschuldige Welten zu bombardieren. Sie wussten jetzt, dass sie sie nicht nur fürchten mussten, sondern auch respektieren, als eine Frau, die durchaus etwas von ihrem Handwerk verstand.<br />
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Nur wenige Stunden später erhielten sie den Rückzugsbefehl von Sate Pestage der an alle imperialen Schiffe gesendet wurde. Sie wurden zurück zum Kern beordert. Obgleich die Tragödie von Endor noch frisch war, schien vom einstmals glorreichen Imperium nicht mehr viel übrig zu sein – selbst Coruscant fühlte sich an wie ein aufkeimender Herd der Rebellion und ihre Aufgabe war es nun Tag für Tag über dem Imperialen Zentrum zu wachen. Daros Leistungen indes sind nicht unbemerkt geblieben: die Informationen über Martio Batchs Verrat, die Übernahme eines Teils seiner Flotte, der im Anschluss daran erfolgreich geführt wurde und nicht zuletzt der Umstand das während der Schlacht von Endor und danach viele kompetente Offiziere starben oder sich abspalteten, führten zu einem ungewöhnlich schnellem Aufstieg vom einfachen Kapitän zum Vizeadmiral. Aber auch die imperialen Kernwelten blieben nicht lange sicher, als sich eine neue Dunkelheit erhob: der selbsternannte dunkle Lord der Sith, Darth Vesperum, hat es geschafft von Byss zu entkommen und eine imperiale Armada hinter sich zu sammeln – angeführt ausgerechnet vom ersten Kriegsherrn persönlich, Blitzer Harrsk.<br />
Am Ende mussten sie sich gegen den Sith geschlagen geben. Daro selbst hatte einen beträchtlichen Teil ihres Kommandos in einem Versuch geopfert Harrsk’s Flaggschiff während der Schlacht um Commenor zu zerstören, musste sich schlussendlich aber gegenüber dem überlegenden Admiral ihre Niederlage eingestehen – eine Niederlage, die sie noch immer nicht hinter sich gelassen hat. Zu ihrer Überraschung aber lauerte nicht der Tod auf sie, nein, Vesperum gelang es durch seine geschickt inszenierte Ablenkung zwar das Imperiale Zentrum zu erobern und das Konzil der Moffs hinzurichten, verschonte den Militärapparat hingegen vollständig um sich deren Loyalität zu sichern. Dennoch reichte ihr diese Gnade nicht, seit Pestage sie in den Kern zurückgeholt hatte, seit ihr Auge das zerrüttete Imperium erblickte, fällt es ihr schwer daran zu glauben, an die Idee, an die Ordnung. Noch schlimmer ist nur die Tatsache, dass Abspalter wie Harrsk plötzlich als Helden gefeiert werden. Das Imperium war nur noch ein Zusammenschluss von Wesen, die nach Macht gierten – dies war es was sie verband und keine Loyalität. Und in einem Reich in dem Loyalität und Ehre so wenig zählte, war selbst Daro Zen bereit ihre aufzugeben.<br />
Nach dem Kampf um Commenor wurde sie wieder in eine unbequeme Zone abgeschoben, in den Obersektor Bright Jewel, wo ihr das Kommando <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Poltergeist“</span> unterstellt wurde. Ihr altes Schiff die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Precursor“</span>, dass nun als Flaggschiff der Flotille dient, ließ sie in Erinnerung an die alten Tage im Phantom-Projekt schwarz lackieren, so dass es mit der Düsternis im Tiefenraum verschmilzt. Nun sieht sie sich mit der Unmöglichkeit der Aufgabe konfrontiert, einen verlorenen Sektor der von Abschaum und Verrätern durchsetzt ist zurückzuerobern – doch Daro ist sich zunehmend unsicherer ob sie das wirklich im Namen des Galaktischen Imperiums tun sollte.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span><br />
[align=right]</div>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff:</span>  Das Flaggschiff der Flotille ist ein einfacher Victory-Mk. 1 – Sternenzerstörer mit einer schwarzen Außenhülle, die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Precursor“</span>. Obgleich wegen seiner für überholt gehaltenen Raketenbatterien oft verlacht, wurde das Kommandoschiff etwas modifiziert und nutzt statt der alten, schwachen LF9-Antriebe, die von der Mk. 2 Serie verwendeten, weitaus leistungsstärkeren Triebwerke von Hoersch-Kessel Drive. Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Precursor“</span> bleibt dadurch nach wie vor ein gefährliches Kampfschiff für planetare Operationen, kann sich aber auch zeitgemäß im Raumkampf behaupten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Einheit:</span> Vizeadmiral Daro Zen befehligt das Kommando <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Poltergeist“</span>, einen nicht unerheblichen Flottenteil der Sektorgruppe<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> „Bright Jewel“</span>.<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> „Poltergeist“</span> wurde speziell für Abfangmanöver und Hinterhalte zusammengestellt und beinhaltet sowohl einige kleinere Korvetten als auch einen neuen Sternenzerstörer des Typs <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Interdictor“</span>. Hinzukommen außerdem einige Minenleger und schwere Raumartillerie in Form von Kreuzern der<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> „Broadside“</span>-Klasse. Arbeitstiere der Flotille sind eine Vielzahl von Kreuzern der<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> „Vindicator“</span>-  und <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Arquitens“</span>- Klasse sowie Fregatten der<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> „Imperial II“</span>- Klasse. Für schwere Feuergefechte kann das Kommando auf eine komplette Kampfgruppe bestehend aus Sternenzerstörern der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Victory“</span>- Klasse zurückgreifen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span> Daro hat ihre Liebe gegenüber Schiffen nie abgelegt. Aus diesem Grund finden sich in ihren Privaträumen auf der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Precursor“</span> zahlreiche Vitrinen mit Modellschiffen aller Art.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Melanie Laurent<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span>Nein.. also irgendwie ja. Es ist kompliziert. <img src="https://starwarsrpg.dryadris.de/images/smilies/icon_razz.gif" alt="Tongue" title="Tongue" class="smilie smilie_5" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" /><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> technische Architektin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Daro Zen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 34 VSY/38 Standardjahre<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span> Yaga Minor<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Galaktisches Imperium<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> Vizeadmiral<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Nein<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
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[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Taktik<br />
Taktisches Verständnis für den Raumkampf ist für einen Flottenkommandeur weniger Stärke, als vielmehr Voraussetzung. Während ihrer Zeit auf der Akademie, doch besonders auch darüber hinaus lernte Daro viele Raumkampftaktiken sowohl konventioneller als auch unkonventioneller Natur kennen. In der Schlacht selbst besitzt sie ein Gespür für günstige Gelegenheiten und scheut nicht davor die Initiative zu ergreifen. Eine Eigenart allerdings, die nicht nur positiv aufgenommen wird. Weiterhin ist Daro in der Lage sich ändernden Schlachtbedingungen flexibel anzupassen und entsprechend darauf zu reagieren – auch einen taktischen Rückzug sieht sie keineswegs als verwerflich an.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Vorausschauend<br />
Zwar keinesfalls mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattet, scheint sie ihre Gegner doch meist im Vorfeld zu kennen. Daro scheut nicht davor eine gründliche Vorarbeit zu leisten, sich bei anstehenden Feldzügen und Schlachten die nötigen Informationen zu beschaffen, feindliche Kommandeure bereits vor dem eigentlichen Kampf einschätzen zu können. Eine Zusammenarbeit mit den Spezialeinsatzkräften des Geheimdienstes ist daher unabdingbar, sie sind ihre Augen und Ohren. <br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]  Vertrauensvolle Vorgesetzte<br />
Daro sieht sich stets darum bemüht ein faires, aber auch offenherziges Verhältnis zu ihrer Crew, aber auch zum Rest des Kommandos zu pflegen. Sie ist eine Offizierin der eher lockeren Tonart, darum bestrebt die anonymen Strukturen des Imperiums zu überbrücken, die einer effizienten Zusammenarbeit im Wege stehen. Weiterhin besitzt Daro ein offenes Ohr für die Sorgen, aber auch Vorschläge aus den Reihen ihrer Untergebenen, scheut sich aber auch nicht davor Witze auf Kosten dieser Menschen zu reißen.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]   Undurchsichtig<br />
Daros Erfolgsstrategie besteht vor allen Dingen darin, sich nicht in die Karten schauen zu lassen. Sie wägt ihre Feinde gerne im Unwissen über ihre tatsächlichen Absichten und ist stets darum bestrebt ihren Gegnern ein Gefühl falscher Sicherheit zu vermitteln. Diese Vorgehensweise ist allerdings mit einem gewissen Risiko behaftet: es verlangt von ihr das perfide Spiel ihrer Feinde mitzuspielen und den Spieß an unerwarteten Stellen umzudrehen. Gleichzeitig benötigt sie für derartig waghalsige Taktiken auch die volle Unterstützung durch ihre Kommandeure, ohne die solche Unternehmungen kaum durchführbar wären.<br />
<br />
 [<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Vorschnelle Reaktion<br />
Mag man es ihr äußerlich nicht Ansehen, ist Daro in Schlachten durchaus sehr nervös und lässt sich bei Handlungen, die ihren Erwartungen ganz und gar zuwiderlaufen, leicht aus dem Konzept bringen. Eine ähnliche Wirkung besitzen auch sich plötzlich ändernde Schlachtbedingungen. Zwar ist es der Admiralin möglich sich darauf einzustellen, doch ist es nicht abwegig, dass sie in übereilter Hatz weniger glückliche Entscheidungen fällt.<br />
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[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Gnadenlose Vorgehensweise<br />
Bei Daro liegen zwischen Freund und Feind nicht nur Welten, sondern auch Jägerstaffeln, Tubolaserbatterien und Raketenfeuer. In einer Schlacht zählt für die Admiralin allein der Sieg, nicht aber die Kosten mit denen er Errungen wurde. Während Daro einen wohlbehüteten Blick auf ihre eigenen Schäfchen wirft, offenbart sie ihren Feinden gegenüber eine kaltblütige Art, die ihr viele nicht zutrauen. Daro hat unschuldige Welten bombardiert, nur um ihre Feinde zu einer Reaktion zu zwingen, Reaktionen mitunter, die dazu führten sie auch als amoralisches Monster oder feige bezeichnen.<br />
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[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Illoyal<br />
Der große Zusammenbruch des Imperiums hat auch in ihrem Geist Spuren hinterlassen. Mit dem Tod Palpatines, den daraus resultierten zahlreichen Abspaltern und nicht zuletzt das Eingreifen Blitzer Harrsks zugunsten des neuen Imperators Vesperum, hat ihr Vertrauen in die Ordnung und Einigkeit des Reichs zerstört. Daro gehört formell zwar noch zum Imperium, befolgt ihre Befehle aber mehr und mehr fahrlässig und sucht darin inzwischen mehr nach persönlichen Vorteilen, als diese mit Pflichtgefühl zu erfüllen.<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Machthungrig<br />
Der Bruch der neuen Ordnung hat nicht nur ihre Loyalität schwanken lassen, sondern auch einen neuerlichen Machthunger in ihr geweckt. Nach der Zerstörung des Todessterns über Endor wurde Daro in den Bright-Jewel-Sektor entsandt und fand sich in einem Sumpf von Verbrechen, Korruption, Bürger- sowie Bandenkrieg wieder. Obwohl der Sektor noch einem Großmoff unterstellt ist, sieht sich Daro mit ihrer Flottille als de facto Herrscherin an  -die ihr unterstellte Macht und ihr neuerlich entfachter Glaube bezüglich imperialer Unabhängigkeit sorgen dafür den vom Chaos regierten Sektor selbst zu beherrschen. In dieser Hinsicht unterscheidet sie nur noch die formelle Bindung an das Imperium von anderen Abspaltern.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
Daro Zen ist nicht unbedingt das, was republikanische Offiziere sich unter imperialen Admiralen vorstellen. Als Frau gehört sie im imperialen Militärapparat zu einer schwindend geringen Minderheit, die beinahe tagtäglich um ihren Platz unter den Männern kämpfen muss. Daro wirkt rein äußerlich auch nur mäßig beeindruckend: sie ist nicht sonderlich groß, aber auch nicht bemerkenswert klein, sondern liegt mit 1,71m irgendwo im Durchschnitt. Langes blondes Haar und ihre strahlend blauen Augen gehören zu den wenigen Erkennungsmerkmalen, die sie als „markant“ einstufen würde – ansonsten, so ist sich Daro sicher, würde sie auf einem Boulevard im imperialen Zentrum unter normalen Bürgern kaum weiter auffallen. <br />
Die Admiralin hält sich, ganz im Gegensatz zu anderen prominenten Offizieren des Imperiums, allen voran Großmoff Zsinj und Hochadmiral Treuten Teradoc körperlich fit und betreibt regelmäßig Sport – wohl auch mit die einzige Eigenschaft, die sie mit Admiral Conan Antonio Motti teilte. Daro ist daher schlank gebaut und für jemanden der lediglich die Brücke eines Sternenkreuzers auf- und abläuft erstaunlich agil.<br />
Mit ihrem Eintritt in den hiesigen Militärapparat hatte Daro das zweifelhafte Glück sich nur noch selten mit modischen Belangen auseinandersetzen zu müssen. Die meiste Zeit trifft man sie in der, wie sie findet, überaus langweiligen grau-grünen Offiziersuniform des Imperiums an, deren einzig individuelles Merkmal vielleicht ist, dass sich Daro mit der Pflege selbiger nicht so viel Mühe gibt wie sie vielleicht könnte und diese, sofern kein Besuch von Vorgesetzten ansteht, ohnehin etwas lockerer trägt.<br />
Schmuck wie Halsketten oder Ohrringe wird man an der Admiralin nur selten finden. Zwar verbieten ihr die Vorschriften nicht zwingend solchen, doch bringen solche Individualisierungsmaßnahmen des Öfteren Beachtung ein, die nicht immer erwünscht ist. Daro versuchte gegenüber allem, was in der Befehlsstruktur über ihr stand, nicht zu sehr aufzufallen und obwohl der Personenkreis derer, die ihr befehlen können immer dünner wird, hat sie diese Angewohnheit noch nicht gänzlich abgelegt.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
Daro unterscheidet auf den ersten Blick nicht viel von anderen imperialen Offizieren – sie wirkt nach außen hin und besonders gegenüber Fremden kühl und distanziert und erst eine genauere Betrachtung offenbart all ihre Facetten, Beweggründe und Eigenarten.<br />
Die Admiralin ist im Grunde ihres Herzens alles andere als die disziplinierte und abweisende Person, als die sie sich im gesichtslosen Imperium ausgibt. In ihrem Kommando ist Daro nicht zuletzt wegen ihres Temperaments bekannt, ihre Eigenschaft, auch mit Untergebenen emotional mitfühlen zu können und Entscheidungen nicht nur auf rationaler Ebene sonder manches Mal auch einfach aus dem Bauch heraus zu fällen. Und dennoch würde sie es nie zugeben, nie offen sagen, dass sie dem eigenen Instinkt der Logik den Vorrang gewährt – sie möchte Fremden gegenüber genau so bleiben, wie sie sie gerne sehen: unnahbar und unantastbar. Diese Eigenart findet ihren Ursprung in einem gesunden Misstrauen gegenüber alles und jeden, dass sich nach der Zersplitterung des Imperiums noch verstärkt hat. Potenziellen Verbündeten gegenüber agiert Daro oftmals zögerlicher und vorsichtiger als einem Feind in der Schlacht. Es hat sich mehrfach gezeigt, dass die vereinzelten Kriegsherren mehr an ihrem eigenen Wohl bedacht sind, als an dem derjenigen, die ihnen hilfreich zur Seite standen. Dennoch lehnt Daro einen Pakt mit ein oder mehreren imperialen Splittergruppen nicht kategorisch ab sonder überlegt selbst, ganz im Sinne der Kriegsherren, welchen Vorteil sie daraus schlagen könnte.<br />
Die Admiralin unterscheidet sich demnach kaum von Offizieren wie Delvardus oder Teradoc und wäre es nicht Vesperum persönlich gewesen, der Harrsk gegen Coruscant zwang, so ist sie sich sicher, dass der wahnsinnige Admiral für einen Mann wie Pestage keinen Finger krumm gemacht hätte. Und sie würde es ihm nicht einmal verübeln. Daro hatte ein starkes Imperium unter einem starken Führer kennengelernt, doch mit seinem Ableben wurde es schwach, zerrüttet  und während es anfangs vielleicht noch der Umstand war, dass sie es schlichtweg für Idiotie hielt für einen Feigling und Speichellecker wie Pestage zu kämpfen, so geriet es mehr und mehr in ihren Fokus selbst Stärke und Macht zu erlangen – ihrer Meinung nach kann auch kein Vesperum das Reich langfristig retten. Untermauert wird diese Vermutung durch die zahlreichen Kriegsherren, die auch nach der Inbesitznahme des Throns, dem neuen Imperator die Gefolgschaft verweigerten. In ihren Augen also, hat das einstmals so glorreiche galaktische Imperium bereits versagt und was nun folgte war kaum mehr als der Kampf um das Andenken, das Vermächtnis – von ihrem Standpunkt aus war auch Vesperum nur ein Kriegsherr, der es schaffte den größten Teil des Imperiums hinter sich zu stellen.<br />
Dementsprechend mag es den Anschein haben als würde Daro nach Unabhängigkeit vom imperialen Thron streben, was in erster Linie auch durchaus zutrifft. Paradoxerweise aber ist die Admiralin mittlerweile derart an Führung gewöhnt, dass sie mit einer vollständig erlangten Freiheit im Zweifelsfalle kaum umzugehen wüsste, geschweige denn, dass sich in ihr Ziele oder Ideale geformt hätten, nach denen sie mit ihrer erlangten Macht streben könnte – nicht zuletzt durch diesen Umstand unterscheidet sie sich grundlegend von Offizieren wie etwa Paelleon, der sich einer Idee verschrieben hat. Man mag an dieser Stelle dem Irrglauben erliegen, dass Daros Gesinnung in diesem Punkt vielleicht formbar ist und sie wenige Probleme damit hätte sich auch auf die Seite der Neuen Republik zu schlagen, ein fataler Trugschluss. Daro Zen war zur Ausrufung des Imperiums durchaus bewusst, auf wessen Seite sie sich gestellt hatte und auch wenn ihre Loyalität so zerrüttet ist, wie das Reich selbst, so bindet sie die Abscheu gegenüber dem offensichtlichen Feind. Im Kampf lässt sich manifestiert sich diese Abscheu in einer gnadenlosen Vorgehensweise, wie ein irrsinniger Arzt, dessen Lebenswerk darin besteht eine scheinbar unheilbare Seuche zu vernichten. Anders als Tarkin jedoch beabsichtigt sie mit dieser Grausamkeit nicht die Furcht in die Herzen ihrer Gegner zu treiben, sie mithilfe dieser psychologischen Spielereien zu besiegen, nein, für Daro zählt allein der endgültige Sieg auf dem Schlachtfeld.<br />
So wie die Admiralin Freund und Feind nach Schwarz und Weiß trennt, so stark ist auch der Kontrast in ihrer Persönlichkeit. In ihrem Kommando gilt Daro jenseits des Kampfes als erstaunlich lockere und im Gespräch sehr angenehme Person, die durchaus bereit ist zu Scherzen und einigen Schabernack zu treiben. <br />
Diese zwei offensichtlich konträren Seiten einer Medaille erfolgreich zusammenzusetzen aber, ist noch keinem Gelungen, bisher sind sich ihr Stab und die kommandierenden Offiziere lediglich in einem Punkt über die streitbare Admiralin einig: wenigstens eine der beiden Seite, wird kaum mehr sein als eine geschickt gespielte Maskerade und wenn das stimmt, so ist Daro Zen vielleicht noch viel durchtriebener und gefährlicher als viele dachten.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
Daro Zen wurde fernab des Kerns geboren, weit draußen im äußeren Rand der Galaxis auf Yaga Minor – Werftplanet der ehemaligen Republik und Sprungbrett zu den Unbekannten Regionen, das schon so prestigeträchtige Unternehmungen wie das extragalaktische Flugprojekt nutzten. Doch so bedeutend die Historie des Planeten auch sein mag, so sehr verblasst Daros Geschichte neben ihr. Sie wuchs als einfaches Mädchen in einer normalen kleinbürgerlichen Familie auf. Ihre Mutter arbeitete in der Verwaltung des Raumhafens von Yavivitri, ihr Vater hingegen ging seiner Anstellung als Schiffsmechaniker nach. Lediglich ihr inzwischen volljähriger Bruder schlug einen anderen Kurs ein und studierte Wirtschaftswissenschaften an einer Universität auf Entralla. Daro wuchs also, trotz ihres Bruders, als Einzelkind auf. Ihre Eltern aber mussten erfahren, dass auch ihre Tochter nicht auf Yaga Minor verbleiben würde. Der ausschlaggebende Punkt war mit ziemlicher Sicherheit das extragalaktische Flugprojekt der Republik. Der majestätische Anblick der sechs Dreadnaughts hatte Daro seither fasziniert und den Wunsch in ihr freigesetzt es dem mutigen Kapitän gleichzutun. Sie wollte fremde Sterne sehen, in die Tiefen des Raums eintauchen und neue Völker und Kulturen kennenlernen. Zu diesem Zeitpunkt konnte Daro sich in keinster Weise vorstellen einen langen Leidensweg, der einem Martyrium gleichkam, bis zum eigenen Schiff zu gehen. Gleichzeitig aber auch nicht, ein Admiral eines Imperiums zu sein, mit dem Blut Hunderttausender an den eigenen Händen.<br />
Daro erlebte als jugendliche noch die Klonkriege mit und konnte diese sogar noch als Sprungbrett für ihre Karriere nutzen. Dennoch konnte dieser Umstand nicht über ihre damalige Angst hinwegtäuschen. Die relative Nähe Yaga Minors zu Welten wie Muunilinst und Mygeeto ließ viele Zivilisten zweifeln, ob die Republik nicht doch dieses strategische Opfer brachte, um Truppen einzusparen. Oder schlimmeres: vielleicht würde man sie der Konföderation einfach als Friedenspfand überlassen. Am Ende des über drei Jahre andauernden Konfliktes aber, konnte die Republik sich durchsetzen, trotz innerer Unruhen wie den Verrat durch die Jedi und politischer Ursupatoren. Daro aber hatte sich nie übermäßig für galaktische Politik interessiert, sie war einfach dem Schema gefolgt, an das fast alle Republikaner glaubten. Die Konföderation war böse und die Republik war gut. Zahlreiche graue Zwischentöne waren für eine Vielzahl von Lebewesen schlichtweg zu komplex um sich genauer damit zu befassen. Die republikanischen Kriegsschiffe, die während des Konfliktes über Yaga Minor flogen, hatten ihren Wunsch einmal selbst an Bord eines solchen Schiffes zu stehen noch verstärkt.<br />
Daro hatte Glück, definitiv mehr Glück als Verstand, sich direkt nach Kriegsende in der Sektorakademie einzuschreiben. Die plötzliche Umstrukturierung von einer Republik in ein Imperium benötigte Zeit und dauerte lange genug, dass man sie als Frau nicht gleich kategorisch ablehnte. Nichtsdestotrotz wurde ihr gegenüber deutlich gemacht, dass die neuen imperialen Militärstrukturen nichts für Frauen waren und sie nach der Absolvierung höchstwahrscheinlich als Matrose auf einem kleinen unbedeutenden Patroullienboot ihren Dienst würde leisten müssen.<br />
Daro aber konnte sich dem Sumpf aus Benachteiligung und Erniedrigung zum Trotze schlussendlich durchsetzen und absolvierte ihren Dienst an der Akademie als eine der Besten. Ungeahnte Unterstützung und Rückhalt erhielt sie dadurch nicht zuletzt auch durch ihren Bruder, der nach seinem erfolgreichen Studium eine Karriere in der nun neuen imperialen Politstruktur begann. Zwar war es mitunter auch der Tatsache geschuldet, dass es nach den Klonkriegen einen Mangel an Offizieren für die neue und gewaltige Sternenflotte des Imperiums gab, doch nicht zuletzt auch sein Einfluss machte es ihr möglich eine Offiziersausbildung auf der Akademie von Prefsbelt zu genießen. Während sie es in der Zeit ihrer Grundausbildung noch als Schikanieren betrachtete und so gut es ging darüber stand, zeigten sich nun immer deutlicher die chauvinistischen Züge des Regimes. Daro fühlte sich ausgebremst und bei Verstößen weitaus schwerer bestraft als ihre männlichen Kollegen, die ihr überdies, nur wenig Respekt und Anerkennung entgegenbrachten. Auf Prefsbelt hatte sie nur wenige Freunde und doch waren es jene, die sie ein ganzes Leben lang begleiten sollten. Janus Plintor, Malon Terren, Delvin Haelstrom und sie, waren seit  jeher ein eingespieltes Team. Vielleicht waren es am Ende auch jene drei Menschen, die verhinderten, dass sie an der Akademie vollständig zerbrach. Ihre Freunde, und ihr seit langer Zeit gehegter Traum selbst einmal zu den Sternen zu reisen.<br />
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Nach ihrer erfolgreichen Offiziersausbildung auf Prefsbelt aber, schien es mit der vermeintlichen Glückssträhne vorbei zu sein. Anders als ihre Kollegen wurde sie keinem Schiff zugewiesen, nichteinmal jenen kleinen Patroullienbooten, die so oft in der Nähe von Zollstationen zu sehen waren. Nein, Daro wurde auf eine Station versetzt, dazu genötigt Tag für Tag die zahlreichen Schiffe zu betrachten die an- und ablegten, still aus ihrem Transparisstahlfenster heraus. Sie wurde nach Fondor beordert, eingekerkert in einen Käfig aus Durastahl, umschlossen aus einem Netz von Strahlenschilden. Zugegeben, es hätte schlimmer kommen können, tatsächlich erinnerte sie Fondors Sicherheitsgitter an Orte wie Kessel oder vielleicht Stars‘ End. Bald schon aber zeigte sich der Grund für die lächerlich hohen Sicherheitsbeschränkungen und auch wenn das was sie sah sie ermunterte, so würde es stets außer Reichweite bleiben. Fernab von dem unwissenden Auge der Galaxis, war in der gut geschützten Werft Fondors etwas Gewaltiges im Bau. In den ersten Monaten wusste Daro sich keinen Reim darauf zu machen, doch als die Grundformen klarer wurden, erkannte sie darin das Vorhaben ein Schiff mit gigantischen Ausmaßen zu konstruieren. Dennoch war es nur ein spärlicher Trost: es zeigte ihr zwar, dass ihr Posten durchaus wichtig war, doch lange nicht wichtig genug, als dass sie sich mit dem Schicksal einer Stationsratte abfinden würde. Beförderungen kamen nur langsam angeschlichen und gewiss nicht, weil sie großartige Heldentaten vollbracht hatte – derlei war auf Stationen gar nicht möglich. Vielmehr lag es daran, dass zu alte Offiziere nach und nach pensioniert wurden, die jüngeren und natürlich männlichen, aber in der aktiven Flotte immer mehr benötigt wurden um der aufkeimenden Rebellion die Stirn zu bieten. Die Jahre zogen sich hin wie ein zäher Kaugummi und mit ihnen schwand die Hoffnung je von dieser Station zu kommen. Sie beneidete sogar schon die Jägerpiloten, deren scheinbar angeborener Übermut sie das hier zwar auch als Strafe empfinden ließ, die aber immerhin die Chance hatten dem tristen Alltag im Cockpit zu entfliehen – und sei es nur auf einem standardisiertem Patroullienflug.<br />
Mehr oder weniger waren sie Leidensgenossen – als Leutnant hatte sie die Verantwortung über das Flugdeck ihrer Sicherheitssektion und lernte die draufgängerischen Piloten durchaus zu schätzen – vielleicht weil sie mitunter die einzigen waren, die es freute, eine Frau an Bord der Station zu sehen. Zumindest lockerte es die Stimmung. Doch Daro witterte eine neue Chance als Gerücht über eine Kampfstation von gigantischem Ausmaß die Runde machten. Unter Großmoff Tarkin arbeitete das Imperium schon seit einiger an einer Superwaffe, die gemeinhin nur als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Todesstern“</span> bezeichnet wurde. Es war zwar kein Schiff, aber in ihren Augen war eine Station, die sich bewegte und von einer Macht, die das Universum noch nicht erlebt hatte, durchaus ein Aufstieg. Daro fühlte sich bereit, sie hatte ein organisatorisches Talent und konnte Leute führen – selbst ihre engstirnigen Vorgesetzten wussten das, als sie sie zum Commander beförderten und ihr damit zumindest in der Theorie einen verantwortungsvollen Posten überließen. Sie beantragte eine Versetzung zur neuen Kampfstation, die allerdings abgelehnt wurde. Das vermeintliche Pech aber stellte sich noch als großes Glück heraus. Nachdem der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Todesstern“</span> über Alderaan entfesselt hatte, begab sich die Station in das Yavin-System um die Rebellion ein für alle Mal auszumerzen – bis das Lieblingsspielzeug des Imperators, zusammen mit dem Großmoff und anderer bedeutender Persönlichkeiten zerstört wurde. Für Daro war es schwer mit dieser Niederlage des Imperiums umzugehen – zwar war die Zerstörung Alderaans moralisch fragwürdig, doch redete sie sich, wie viele Imperiale ein, dass die lang anhaltende und immer mehr eskalierende Rebellion direkt oder indirekt ein solches Vorgehen provoziert hatte – ein derartiger Vergeltungsschlag war ihrer Meinung nach ebenso verwerflich. Trotz allem war es nicht zuletzt ebenjene Rebellion, die es Daro Zen ermöglichte in der imperialen Flotte voranzukommen. Während sie Landurlaub genoss, attackierte eine getarnte Rebellenstreitmacht die Werften von Fondor und zerstörte dabei mehrere Stationen des Sicherheitsnetzwerks und den sich immer noch in Bau befindlichen Supersternenzerstörer – ausgestattet mit neuester Tarntechnologie.<br />
Zu ihrer Überraschung nahm der Imperator das Projekt nicht wieder auf, stattdessen und nach all den Jahren, erhielt Daro einen Brief zur Versetzung auf ein Schiff: sie solle sich an Bord des Victory-Sternenzerstörers <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Precursor“</span> melden. Während das Schiff aus der Ferne erhaben und majestätisch wirkte, entpuppte es sich an Bord als ein betagtes Modell, das bereits die Klonkriege miterlebt hatte und sogar bei der Schlacht von Utapau mitwirkte. Doch Daro beschwerte sich nicht, nicht jetzt, denn nach Jahrzehnten stand sie nun endlich dort wo sie stehen wollte: auf der Brücke eines prächtigen Kriegsschiffes, bereit ihren Dienst an der Galaxis zu tun. Zu ihrer Überraschung sah ihr Kapitän ebenfalls mehr als alt genug aus, um die Klonkriege noch wahrhaftig miterlebt zu haben – der alte Mann gab den perfekten Gegensatz zur jungen und forschen Offizierin. Sie kannte Männer wie Kapitän Ferros – oder zumindest bildete sich Daro ein das zu tun. Männer, die den Krieg im Blut hatten, denen nichts an politischen Ideologien lag, sondern nur daran, ihre Arbeit so gut wie möglich zu erledigen. Und obgleich der alternde Kapitän seine Launen hatte, war er ein wertvoller Lehrer, eine der wenigen Personen in der imperialen Flotte, den sie mit echtem Respekt behandelte – weil er sie respektierte, ihr eine Chance gab sich zu beweisen.<br />
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Unter Ferros machte sich die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Precursor“</span> schließlich zu ihrem neuen Ziel auf: eine geheime imperiale Anlage auf Imdaar Alpha, direkt unter dem Kommando von Großadmiral Martio Batch. Ihr Dienst war einfach: sie flogen Patroullien und hielten unidentifzierte Schiffe auf Abstand um die Sicherheit der Anlage zu gewährleisten oder führten sie auf falsche Spuren. In ihren Pausen bedauerte Ferros, dass sie nicht auf einem Venator dienten: die zwei Kommandotürme wären geradezu prädestiniert, nicht zuletzt wegen Daros Kommandoerfahrung eines Flugdecks. Doch auch so ergänzten sich jung und alt in einer Harmonie, die sie sich so nicht hätte Träumen lassen. Und doch schien ihre Versetzung weniger zufällig als sie dachte: auch Batch verschrieb sich der Erforschung neuer Methoden der Tarntechnologie, schränkte deren Einsatz jedoch auf Jäger ein. <br />
Nur ein Jahr später sah sich Daro an die jüngste Vergangenheit erinnert: der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Precursor“</span> wurde die Aufgabe zuteil sich der der Eskorte der jüngsten Superwaffe des Imperiums anzuschließen: der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Tarkin“</span>. Soweit sie wusste hatte Batch in seinem Wahn vor Aeten II zu sprengen um an die gewünschte Menge Stygium zu kommen, die er für den Bau der Jägerflotte benötigte. Während Daro den Einsatz des ersten Todessterns noch verstehen konnte, kam ihr der immer stärker werdende Hang des Imperiums zu Massenvernichtungswaffen bedenklich vor: es entwickelte eine Grausamkeit, die lange Zeit nicht nötig gewesen war und sie fürchtete, dass diese Grausamkeit eines Tages auf sie abfärben würde.  Doch so sehr sie den sinnlosen Einsatz dieser Massenvernichtungswaffe auch erst betrachtete: auf der Brücke ihres Zerstörers zu stehen und die entfesselte Macht zu spüren war… beeindruckend. Für einen Augenblick ergab die imperiale Arroganz einen Sinn: mit einer solchen Macht konnte man sich nur unbesiegbar fühlen. Wie sollte jemand, der Zeuge einer solchen Zerstörung wurde, auch nur im Entferntesten daran denke können dieses Gerät aufzuhalten? Und doch bemerkte sie auch die Abscheu, als Ferros sich von den Sichtluken abwandte und sie scheinbar immer begeisterter in das Inferno starrte. Später redete Daro sich ein, dass sie ohnehin nichts dagegen hätte tun können.<br />
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Doch die Rache ließ nicht lange auf sich warten: es schien, als würde jede Grausamkeit des Imperiums unverzüglich bestraft werden und schlussendlich bezahlte auch Daro den Preis. Zurück auf Hockaleg gelang es einem kleinen Rebellentrupp die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Tarkin“</span> zu infiltrieren und zu zerstören. Die gewaltige Explosion tötete nicht nur die beinahe die rechte Hand des Imperators, Darth Vader, sondern zerriss auch die fast die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Precursor“</span>. Während Daro lediglich im Krankenhaus landete, hatte Ferros nicht zu viel Glück und verstarb noch an Bord seines Schiffes. Obgleich sie den altgedienten Offizier schätzte, kam ein Teil von ihr nicht herum sich über seinen Tod ein Stück weit zu freuen. Er hatte ihr den Weg frei gemacht: nach all den Jahren stand sie nicht nur auf der Brücke, nein, sie <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">war</span> die Brücke! Doch nach ihrer Genesung änderte sich nicht nur ihre Einstellung, insbesondere ihr Ehrgeiz, sondern auch ihr Schiff. Während die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Precursor“</span> zur Reparatur im Trockendock verblieb, wurde Daro auf die Imperial II – Klasse Fregatte <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Lightning“</span> versetzt, was einer persönlichen Niederlage gleichkam. Doch die Rückkehr nach Imdar Alpha hielt auch eine angenehme Überraschung für sie bereit: ihre damaligen Freunde von der Akademie auf Prefsbelt schienen durch einen merkwürdigen Zufall ebenfalls unter Batchs Kommando geraten zu sein und hatten es ebenso weit, wenn nicht gar weiter gebracht als sie. Wenn auch nicht immer durch Kompetenz, wie sie sich bitter eingestehen musste. Sie waren großartige Menschen, doch obwohl sie im Rang mindestens ebenbürtig waren, schienen Healstrom, Terren und Plintor sie als Führungspersönlichkeit zu betrachten. Sicher, sie war clever – das hatte sie auf der Akademie bewiesen. Ihres taktischen Wissens wegen, obgleich größtenteils theoretisch aber dennoch immens, hat sie schon der alte Ferros gelobt. Daro hatte das Talent andere anzuspornen und jene, die ihr Vertrauten, für sie zu begeistern.<br />
Und doch half es nichts, als die Rebellion sich Imdaar Alpha als Anschlagsziel aussuchte – wieder einmal würden sie besiegt werden, wieder einmal würde Daro Zen vor Augen geführt werden, wie zerbrechlich das Imperium war. Ein geschickter Angriff weniger kleiner, nahezu unbedeutender Sternenjäger vernichtete nicht nur Admiral Sarn und die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Terror“</span> sondern auch die Forschungsstation und sämtliche Mühen die Batch bisher in das Projekt steckte, einschließlich aller bereits hergestellten TIE-Phatom-Jäger. Doch statt sich dem Zorn des Imperators zu stellen, nutzte Batch das allgemeine Chaos aus und erteilte den Befehl sich in den Äußeren Rand zurückzuziehen – den ersten Befehl den Daro ignorierte. Für Batch mochte sein Handeln logisch sein, doch für sich selbst sah sie nur Nachteile. Batch’s Befehlen zu gehorchen lief auf die Gefahr hinaus vom Imperium als Verräter angesehen zu werden und als solche, konnte sie kaum auf Gnade hoffen sobald der Imperator seine Vollstrecker schickte – und besonders der Großdamiral sollte wissen, dass diese eines Tages kommen würden. Überdies nutzte Daro die mangelnde Loyalität gegenüber dem Großadmiral in der Flotte aus besonders die Rangniedrigen auf ihre Seite zu ziehen. Durch geschickte Rhetorik nutzte sie die Angst vor dem Zorn des Imperators als ihre Waffe die wankelmütigen hinter sich zu vereinen. Ihr Plan, der tatsächlich nur wenig mit Planung sondern viel mehr mit ihrer impulsiven Art und blindem Aktionismus zu tun hatte ging wundersame Weise auf: während der Großadmiral noch tobte konnte sich Daro mit einer kleinen Flottille bunt zusammengewürfelter Schiffe zurückziehen, geriet dabei aber in einen Hinterhalt einer Splittergruppe der Rebellion. Vielleicht war es dieser Kampf, gepaart mit den anhaltenden Erfolgen der Rebellen, der ihre Moral am Ende zerbrechen ließ. Statt sich dem überlegenen Feind zu stellen , wählte Daro eine Taktik, für die sie die Neue Republik mittlerweile wohl hinrichten lassen würde. Während sich die Korvetten und Fregatten um die Abwehr der Jagdmaschinen kümmerten, beorderte sie die schweren Schiffe in den Orbit des Planeten. Ihre Botschaft war klar: entweder der feindliche Kommandant würde sie ziehen lassen, oder aber sie würden mit dem Bombardement beginnen. Verwundert, dass offenbar eine Frau die Macht über ein Kommando ergriffen hat, hielt der Rebellencommander ihre Drohung anscheinend für einen Bluff. Doch Daro Zens Reaktion machte für jeden deutlich, dass mit ihr nicht länger zu Scherzen war. Nachdem die Zerstörer einen orbitalen Feuersturm entfesselt hatten, sah sich der feindliche Kommandant zum Rückzug gezwungen um die Bevölkerung vor dem imperialen Massaker zu bewahren.<br />
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Das war Daro Zens Leistung, während der zweite Todesstern über Endor vernichtet wurde – samt Vader und Imperator. Die Nachricht erreichte sie, als die kleine Flotille, die sich mittlerweile Kampfgruppe <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Phantom“</span> nennt, über Hockaleg eintraf, an jenem Trockendock, in dem die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Precursor“</span> noch immer instandgesetzt wurde. Auf die Botschaft folgte Entsetzen und Orientierungslosigkeit – wer hatte nun das Oberkommando und was sollten sie tun? Wäre es doch besser gewesen weiter unter Batch zu dienen? Doch Daro entschied für sich, dass ihre Entscheidung richtig war und obwohl offiziell lediglich Kapitän, wurde ihr Wille zum Wille der Kampfgruppe – niemand hatte vergessen wozu sie fähig war und wie wenig es ihr offenbar ausgemacht hatte. Und sie hatten Recht. Daro wusste was ihre Entscheidung angerichtet hatte – tausende, zehntausende waren tot weil sie es so wollte und dennoch scheint es ihr Gewissen kaum zu belasten. Tatsächlich war die Zerstörung weit weg. Unpersönlich. Dafür liebte sie Flotte: die Leute starben sauber. Es kam keine blutverschmierten Leichen wie in Bodenkämpfen, keine Verwundeten, keine Infektionen. Jeder Abschuss war ein sauberer Tod, unpersönlich, kilometerweit voneinander entfernt. Und diese Distanz ließ die Moral schneller zerfallen als vielen lieb war. Und doch folgte die Rache schneller als sie ahnen konnte: nur wenige Stunden später fiel die Rebellengruppierung im Patriim System ein, zweifellos angespornt durch ihren Sieg über Endor, war es ihnen gelungen einen Kurs zu rekonstruieren.  Obgleich sich das Gleichgewicht der Kräfte durch einen zusätzlichen Victory-Zerstörer nur unbedeutend verschoben hat, fühlte sich Daro dieses Mal bereit. Sie war in der Unterzahl, hatte aber aus ihrer Sicht den Vorteil eine Stellung nur verteidigen zu müssen und im Gegensatz zu ihrem Gegner hatte sie einen klaren Verstand und wurde nicht von Übermut und Rachsucht geplagt. Er agierte wie sie es vermutet hatte: ein geballter Frontalangriff sollte sie überrollen – offenbar nahm er irrtümlich an, sie würde die Werft oder gar die Welt beschützen. Doch während das Sperrfeuer aus Raketenbatterien feindliche Jagdmaschinen malträtierte, schien dem Feind sein Fehler immer bewusster zu werden – bis es zu spät war. Daro brach Linien und Formationen auf und ließ die Rebellen von den schweren Geschützen der Victory unter Flankenfeuer nehmen, dass die enge Feindformation noch dichter zusammentrieb. Ohne Platz zum Manövrieren stieg die Panik, die Panik verhinderte einen organisierten Gegenangriff und Daro Zen betrachtete von ihrem Panoramafenster aus wie sich zahlenmäßige Überlegenheit in ein einziges Trümmerfeld zu verwandeln begann. Sie war zufrieden. Sie hatte sich bewiesen – sie hatte ihren Leuten gegenüber bewiesen dass sie mehr konnte als  unschuldige Welten zu bombardieren. Sie wussten jetzt, dass sie sie nicht nur fürchten mussten, sondern auch respektieren, als eine Frau, die durchaus etwas von ihrem Handwerk verstand.<br />
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Nur wenige Stunden später erhielten sie den Rückzugsbefehl von Sate Pestage der an alle imperialen Schiffe gesendet wurde. Sie wurden zurück zum Kern beordert. Obgleich die Tragödie von Endor noch frisch war, schien vom einstmals glorreichen Imperium nicht mehr viel übrig zu sein – selbst Coruscant fühlte sich an wie ein aufkeimender Herd der Rebellion und ihre Aufgabe war es nun Tag für Tag über dem Imperialen Zentrum zu wachen. Daros Leistungen indes sind nicht unbemerkt geblieben: die Informationen über Martio Batchs Verrat, die Übernahme eines Teils seiner Flotte, der im Anschluss daran erfolgreich geführt wurde und nicht zuletzt der Umstand das während der Schlacht von Endor und danach viele kompetente Offiziere starben oder sich abspalteten, führten zu einem ungewöhnlich schnellem Aufstieg vom einfachen Kapitän zum Vizeadmiral. Aber auch die imperialen Kernwelten blieben nicht lange sicher, als sich eine neue Dunkelheit erhob: der selbsternannte dunkle Lord der Sith, Darth Vesperum, hat es geschafft von Byss zu entkommen und eine imperiale Armada hinter sich zu sammeln – angeführt ausgerechnet vom ersten Kriegsherrn persönlich, Blitzer Harrsk.<br />
Am Ende mussten sie sich gegen den Sith geschlagen geben. Daro selbst hatte einen beträchtlichen Teil ihres Kommandos in einem Versuch geopfert Harrsk’s Flaggschiff während der Schlacht um Commenor zu zerstören, musste sich schlussendlich aber gegenüber dem überlegenden Admiral ihre Niederlage eingestehen – eine Niederlage, die sie noch immer nicht hinter sich gelassen hat. Zu ihrer Überraschung aber lauerte nicht der Tod auf sie, nein, Vesperum gelang es durch seine geschickt inszenierte Ablenkung zwar das Imperiale Zentrum zu erobern und das Konzil der Moffs hinzurichten, verschonte den Militärapparat hingegen vollständig um sich deren Loyalität zu sichern. Dennoch reichte ihr diese Gnade nicht, seit Pestage sie in den Kern zurückgeholt hatte, seit ihr Auge das zerrüttete Imperium erblickte, fällt es ihr schwer daran zu glauben, an die Idee, an die Ordnung. Noch schlimmer ist nur die Tatsache, dass Abspalter wie Harrsk plötzlich als Helden gefeiert werden. Das Imperium war nur noch ein Zusammenschluss von Wesen, die nach Macht gierten – dies war es was sie verband und keine Loyalität. Und in einem Reich in dem Loyalität und Ehre so wenig zählte, war selbst Daro Zen bereit ihre aufzugeben.<br />
Nach dem Kampf um Commenor wurde sie wieder in eine unbequeme Zone abgeschoben, in den Obersektor Bright Jewel, wo ihr das Kommando <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Poltergeist“</span> unterstellt wurde. Ihr altes Schiff die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Precursor“</span>, dass nun als Flaggschiff der Flotille dient, ließ sie in Erinnerung an die alten Tage im Phantom-Projekt schwarz lackieren, so dass es mit der Düsternis im Tiefenraum verschmilzt. Nun sieht sie sich mit der Unmöglichkeit der Aufgabe konfrontiert, einen verlorenen Sektor der von Abschaum und Verrätern durchsetzt ist zurückzuerobern – doch Daro ist sich zunehmend unsicherer ob sie das wirklich im Namen des Galaktischen Imperiums tun sollte.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff:</span>  Das Flaggschiff der Flotille ist ein einfacher Victory-Mk. 1 – Sternenzerstörer mit einer schwarzen Außenhülle, die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Precursor“</span>. Obgleich wegen seiner für überholt gehaltenen Raketenbatterien oft verlacht, wurde das Kommandoschiff etwas modifiziert und nutzt statt der alten, schwachen LF9-Antriebe, die von der Mk. 2 Serie verwendeten, weitaus leistungsstärkeren Triebwerke von Hoersch-Kessel Drive. Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Precursor“</span> bleibt dadurch nach wie vor ein gefährliches Kampfschiff für planetare Operationen, kann sich aber auch zeitgemäß im Raumkampf behaupten.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Einheit:</span> Vizeadmiral Daro Zen befehligt das Kommando <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Poltergeist“</span>, einen nicht unerheblichen Flottenteil der Sektorgruppe<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> „Bright Jewel“</span>.<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> „Poltergeist“</span> wurde speziell für Abfangmanöver und Hinterhalte zusammengestellt und beinhaltet sowohl einige kleinere Korvetten als auch einen neuen Sternenzerstörer des Typs <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Interdictor“</span>. Hinzukommen außerdem einige Minenleger und schwere Raumartillerie in Form von Kreuzern der<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> „Broadside“</span>-Klasse. Arbeitstiere der Flotille sind eine Vielzahl von Kreuzern der<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> „Vindicator“</span>-  und <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Arquitens“</span>- Klasse sowie Fregatten der<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> „Imperial II“</span>- Klasse. Für schwere Feuergefechte kann das Kommando auf eine komplette Kampfgruppe bestehend aus Sternenzerstörern der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Victory“</span>- Klasse zurückgreifen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span> Daro hat ihre Liebe gegenüber Schiffen nie abgelegt. Aus diesem Grund finden sich in ihren Privaträumen auf der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Precursor“</span> zahlreiche Vitrinen mit Modellschiffen aller Art.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Melanie Laurent<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span>Nein.. also irgendwie ja. Es ist kompliziert. <img src="https://starwarsrpg.dryadris.de/images/smilies/icon_razz.gif" alt="Tongue" title="Tongue" class="smilie smilie_5" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" /><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> technische Architektin]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Keltic Gladios - Soldier of Fortune]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=61</link>
			<pubDate>Thu, 29 Aug 2013 22:43:08 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=2">Der Unbekannte</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=61</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Name:</span> Keltic Gladios <br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Alter:</span> 37, 33 VSY <br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Spezies:</span>Mensch<br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Heimatplanet:</span> Kashyyyk <br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Machtbegabt:</span> Nein <br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Machtlevel:</span> /<br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Partei:</span> Neue Republik <br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Position:</span> Söldner <br />
<br />
Stärken: <br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]Moralisch ins Gute Tendierend: Keltic mag zwar ein geldgieriger, mörderischer Soldat sein, allerdings zeigt sein moralischer Kompass zu meist in die richtige Richtung. Er erledigt die ihm zugeordneten Aufgaben zwar einwandfrei, behält dabei aber seine Ideale. "Ich tue das wofür ich bezahlt werde, nicht mehr nicht weniger." Ist eines seiner Mottos. Diese Sichtweise ist allerdings nicht nur positiv, da sie ihm zum Beispiel daran hindern würde, skrupellos unbewaffnete Feinde umzubringen, egal ob es sich dabei um einen Massenmörder oder sogar einen Sith handelt.<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]Erstaunlich hohe Schmerzresistenz.<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]Anpassungsfähig an die meisten Situationen. <br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]Kann auf Shyriiwook kommunizieren.<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]Sehr geübt im Umgang mit Blaster Waffen<br />
<br />
Schwächen:<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Hitzköpfig: Sein Temperament kann schon mal zu irrationalen Entscheidungen führen. <br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Arrogant: Sein selbstgefälliges Auftreten macht es vielen schwer sich mit für längere Zeit zu unterhalten, geschweige denn Freundschaften zu schließen. Er hat bereits einige lukrative Angebote wegen seinem Ego verloren. <br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Raucher: Keltic pufft seit Jahren Zigarren, was ihm zwar geschmacklichen Genus gibt, allerdings halten seine Ausdauer und Lunge weniger von diesem ungesunden Hobby. Beim Raucherhusten ist er zwar noch nicht angekommen, aber im Zweikampf kann es doch mal passieren das im die Puste ausgeht.<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Schwacher Techniker: Kelitc ist zwar nicht absolut unfähig im Bereich der Technik, doch als Mechaniker könnte man ihn bei weitem nicht bezeichnen. Reparaturen an seinem geliebten Schiff überlässt er normalerweise niemanden außer einem ausgebildeter Profi.<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Eingeschränkte Mobilität: Auch Söldner werden älter, was Keltic in den letzten Jahren immer häufiger spürt. Er ist bei weitem nicht mehr so agil wie früher und seine linke Hand, die vor vielen Jahren mit Prothesen von eindeutig weniger hohen Qualität zusammengeflickt werden musste, macht ihm des öfteren Probleme.<br />
<br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Aussehen: </span><br />
Mit 1,90m könnte man ihn als überdurchschnittlich groß bezeichnen, doch wenn man auf Kashyyyk mit den baumhohen Wookies aufwächst ist das wohl nichts besonders herausstechendes. Seine kurzen dunkel braunen Haare gehen in einen relativ gepflegten gleichfarbigen Bart über. Keltic ist zu meist dunkel und unauffällig gekleidet, oft mit einem grauen oder dunkel blauem Hemd und darüber eine schwarze Lederjacke. Das einzig auffällige ist die Waffe in seinem Hüft-Holster, und die ständig qualmende Zigarre in seinem Mund. Er hat einen, für einen Mann in seinem Gewerbe typischen, sehr muskulösen Körper. Seine mächtigen Arme schmücken Adern und Narben sowie fast dauerhaft diverse Blaueflecke oder Kratzer. Sein linker Kleiner-und Ringfinger sind beides Prothesen, da er sich von den echten zwei in einem Kampf mit einem wilden Nexu verabschieden musste. Über seine trainierte und behaarte Brust laufen eine Vielzahl von Narben, wobei er sich nur an den Ursprung der Hälfte von ihnen erinnern kann.<br />
<br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Persönlichkeit: </span><br />
Keltic ist ein egozentrischer, arroganter, aber ehrlicher Soldat, ganz nach dem Motto: Erst schießen, dann fragen. Er zieht den Ausdruck "Fortuna's Soldat" dem etwas abwertenden Söldner vor. Er hat zwar schon einige Leute auf dem gewissen und hat auch ein paar Schlachten miterlebt, aber außer diesem Aspekt seines Berufes verbindet ihn wenig mit dem stereotypischen Söldner. Er hält seit jeher an seinen Idealen fest, was auch dazu führt das er nie einer größeren Söldner Vereinigung angehörte sondern es vorzog allein oder in Teams von 2-4 zu operieren. Er wählt seine Aufträge meist sorgfältig. Wenn etwas nicht Keltic's Vorstellungen seiner Arbeit entspricht, wie etwa Entführungen oder Geiselnahmen von Unschuldigen kommt der Auftrag nicht in Frage. Er hält daran Fest sich als ehrenhaften Krieger zu sehen. "Wenn ich in etwas gut bin, warum sollte ich's dann gratis tun?" ist seine Standardantwort auf die Frage warum er sich für dieses Berufsfeld entschied. Den auf den ersten Blick ist er ein absolut untypischer Söldner. Er hat einen Ausgeprägten Beschützerinstinkt, ein Grund warum er auch häufig als Leibwächter zum Einsatz kam. Er besitzt außerdem ein hohes Maß an Ehrgefühl und Duellistenstolz welches ihn davon abhält seine Ziele Feige zu ermorden, wie es manche seiner Arbeitskollegen bevorzugen. Er ist von seinen eigenen Fähigkeiten sehr stark überzeugt was auch mal zur Unterschätzung einiger Feinde und Situationen führte -ein großer Fehler in seinem Berufsfeld. Seine Loyalität gilt seinem Auftragsgeber, den er, selbst wenn ein besseres Angebot ins Haus stünde, nicht verraten würde. Derzeit führt er ein relativ gut bezahltes Leben im Dienste der neuen Republik, mit der er sich zwar auf keinen Fall zu 100% identifizieren kann, allerdings zahlt sie besser als die meisten anderen Interessenten.<br />
<br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span></span><br />
<br />
<br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Waffen:</span><br />
DE-10 blaster Pistole (upgraded Galven patterns)<br />
StarAnvil Heavy Blaster Rifle<br />
Kampf Messer (Phrik)<br />
<br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span></span><br />
Hitzeresistente Jacke (Nicht Lichtschwert oder Blaster beständig)<br />
Portable Hologram Shield (Mit Durge's Deflektorschilden vergleichbar, allerdings nur Einseitig; Bild beachten)<br />
<img src="https://pbs.twimg.com/media/BS_ylBxCQAAW-K0.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: BS_ylBxCQAAW-K0.jpg]" class="mycode_img" /> <br />
<br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Raumschiff: </span><br />
Delta-class JV-7 escort shuttle: Vecchia Signora<br />
<img src="http://fwtow.net/illustrations/w333/jv7n_delta_escort_shuttle--republic(3).png" loading="lazy"  alt="[Bild: jv7n_delta_escort_shuttle--republic(3).png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="http://fwtow.net/illustrations/w333/jv7n_delta_escort_shuttle--republic(1).png" loading="lazy"  alt="[Bild: jv7n_delta_escort_shuttle--republic(1).png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="http://fwtow.net/illustrations/w333/jv7n_delta_escort_shuttle--republic(2).png" loading="lazy"  alt="[Bild: jv7n_delta_escort_shuttle--republic(2).png]" class="mycode_img" /> <br />
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<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span></span><br />
<br />
Der 35 VSY in einem relativ kleinem Dorf nahe Rwookrorro, welches beinahe nur von Menschen bewohnt war, als Sohn eines Händlers namens Bronn und einer Hausfrau namens Iliia geborene Keltic Gladios, entdeckte früh sein Talente in den Bereichen Schießkunst und Verhandeln. Als er drei war begleitete er seinen Vater das erste mal zu einem seiner Geschäftstreffen mit den Wookies, wo er aus Angst vor den riesigen, haarigen Wesen, die für ihn unheimlichen und fremden Geräuschen von sich gaben, die Hand seines Vaters den ganzen Tag nicht los lies. <br />
Es dauerte eine Weile bis er sich wieder zu einem Treffen mit den Handelspartnern seines Vaters traute, doch in der Zwischenzeit schloss er eine enge Freundschaft mit einem Waisenkind das vor wenigen Tagen, halbverhungert ins Dorf gestolpert kam. Zenil war sein Name, er war ein Twi’lek mit dunkel blauer Haut, und fast 3 Jahr älter als Keltic. Doch Kletic’s Mutter war von Zenil wenig überzeugt und verlangte das Keltic zu Hause blieb und sich auf wichtigere Dinge, wie zum Beispiel das lernen von lesen und schreiben, sowie das Verstehen der einheimischen Händler Sprache “Shyriiwook“ konzentrierte. 28 VSY nahm sein Vater Keltic und Zenil mit auf einen Besuch in die Hauptstadt. Keltic’s Vater hegte keine Abscheu gegen den kleinen Twi’lek, und wenn immer Bronn zu hause war, war es Zenil auch erlaubt Keltic zu besuchen. <br />
Zwar respektvoll, jedoch nicht mit der gleichen Furcht wie noch vor 2 Jahren begegnete der 7 Jährige diesmal den mächtigen Wookie Kriegern von Rwookrorro. Er war sogar in der Lage einzelne Phrasen aufzuschnappen die, die Wookies von sich gaben. Es ging hauptsächlich um ausständige Zahlungen und diverse Gewürz und Essens Vergleiche. Keltics Blick fing an zu wandern und landete auf einem Wookie der am Marktplatz hinter einem hölzernen Ständchen saß auf dem eine reihe von Blaster-Waffen, Disruptoren und Pistolen lagen. Der kleine Junge stahl sich von seinem Vater weg, während Zenil verwirrt und besorgt zu sah. Keltic schlich sich an das Holzkonstrukt an und griff nach der nächst liegenden Pistole. Auf einmal kam ein Laut von hinter dem Tresen, vor dem der Donner selbst zurück schrecken würde. Ein Aufgebrachter 2.20 Meter hoher, laut bellender Wookie beugte sich über den Tresen und starrte den verschreckten kleinen Jungen tief in die grau-blauen Augen. Nach einigen Minuten gefüllt von Bronns Erklärungsversuchen, machte sich kleine Gruppe zurück auf den Weg nach Hause. Es sollten 4 Jahre vergehen bevor Keltic noch mal einen Fuß in die Hauptstadt setzte. <br />
<br />
In diesen Jahren wurde er in der Schießkunst sowie in Rhetorik unterrichtet, wobei der Junge, sowie die meisten Kinder seines Alters, das erstere bevorzugte. „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, aber das richtige Sagen ist jede Menge Credits wert.“ war das Motto seines Vaters. Ein typischer Händler, er mochte Geld und viel reden, zwei der Eigenschaften die er seinem Sohn vermacht hatte. Und das schießen! Bronn hatte 9 Jahre als Mitglied einer Schmuggler Crewe gearbeitet, die nicht dafür bekannt waren Brutalität abgeneigt zu sein. Doch sobald er Iliia kennenlernte änderte dies sich schlagartig und Bronn begann ein ehrliches Leben als Händler. Das hieß aber nicht das er seine Fähigkeiten im Umgang mit dem Blaster verlernte. Er erkannte das sein Sohn ein großes Interesse an Schusswaffen zeigte und entschied sich dafür den Jungen das beizubringen was er in seiner Karriere als Schmuggler gelernt hatte.<br />
"Es wird ihm sicher nicht schaden!" war Bronn's Antwort auf die skeptischen Blicke seiner Frau die es nicht gerne sah wenn ihr Gatte den Jungen hinters Haus zu Schießübungen mitnahm. Keltic verbrachte viel Zeit damit sich mit verschiedenen Arten von Waffen vertraut zu machen und verbrachte beinah genauso viel Zeit damit sich mit anderen Burschen, meistens älteren, im Dorf zu schlagen. Wegen seinem selbstsicheren Auftretens und seine oft beleidigenden Späße schien es als hätte er einfach ein Talent dafür Schlägereien anzufangen, was sein Vater mit neutraler Miene zur Kenntnis nahm und seine Mutter beinah in den Wahnsinn trieb. Wochenlanger Hausarrest sowie tägliches Lernen mit seiner Mutter waren Strafen die Keltic öfters als einmal hinnehmen musste. <br />
<br />
24 VSY wurde Keltics kleine Schwester Erena geboren, doch mit unerwarteten Nebenwirkungen für die Familie. Iliia starb bei der Geburt und wurde in der Hauptstadt nach alten Traditionen beerdigt. Der tot seiner geliebten Frau warf Bronn für 9 Monate in einen Strudel von depressivem Selbstmitleid. Zenil, der mittlerweile zusammen mit Keltic und seiner Familie wohnte sprang ein, und kümmerte sich fürsorglich 9 Monate lang um das Neugeborene. Keltic war während dessen immer streitsüchtiger geworden. Seine normaler Weise cleveren kleinen Späße, veränderten sich in unlustige Beleidigungen und später in wüste Beschimpfungen. Er provozierte jeden mit dem er in Kontakt kam und kam oft mit einem Blauen Auge oder einer blutigen Lippe und nicht nur einmal auch mit einer gebrochenen Nase nach Hause. Ein Jahr lang fristete die kleine 4 köpfige Familie so ihr Dasein. Doch wie durch ein Wunder von einem Tag auf den anderen war Bronn von seinen Depressionen geheilt und war wieder der verantwortungsvolle Kopf der Familie. Er sprach nicht über seine fast wunderhafte Genesung. Nie. Es war als ob er dieses Jahr seines Lebens komplett aus dem Gedächtnis gelöscht hatte. Er ging seinen üblichen Geschäften wieder nach, und nahm den nun 18 jährigen Zenil die Verantwortung für die kleine Erena ab. Und als Keltic wieder einmal mit einem blauen Auge heimkehrte, gab es zum ersten mal seit dem Tod Iliia’s ernsthafte Konsequenzen. Nach einem ausführlichen Gespräch besinnte sich Keltic auf die Werte die ihm sein Vater und seine Mutter versucht hatten beizubringen, und mit Zenil wieder an seiner Seite hatte er auch wieder jemanden der ihm, oder so hoffte Bronn, Verantwortung zeigen sollte. <br />
<br />
19 VSY Hatte sich Keltic in einen relativ respektablen jugendlichen Burschen gemausert. Lange Braune Haare, eine Stun-Pistole im Holster und ein freches Grinsen im Gesicht war ein Look dem die wenigstens Mädchen des Dorfes widerstehen konnte. Allerdings waren Keltics jugendliche Liebesaffären nur von kurzer Dauer, den in diesem Jahr erreichten die Klon-Kriege auch das friedliche Kashyyyk und die Familie war gezwungen den Planeten aus Sicherheitsgründen zu verlassen. Nach einem fast Nomadenhaften Lebensstil der sie über mehrere Republikanische Welten führte entschied sich Bronn dafür ein Leben auf Naboo anzufangen. Der neutrale, allerdings zum Imperium tendierende, Planet war ein guter, ruhiger Ort um sich niederzulassen. Doch auch hier hielt der Frieden nicht allzu lange. Die Ermordung von Königin Apailana und die Guerilla Kriege mit den Gungans machten dem ruhigen Leben auf Naboo ein jähes Ende. <br />
<br />
Jahre später, nach einer kleinen Wanderung in den Sümpfen Naboo’s geriet Keltic in Mitten einer Auseinandersetzung Imperialer Sturmtruppen und Gungan Freiheitskämpfer. Die imperialen Streitkräfte waren hoffnungslos in Unterzahl und kamen mit der Guerilla-Kampf Taktik der Eingeborenen nur schlecht zu recht. Ohne lang nachzudenken und mit einem verschmitzten Grinser im Gesicht umschloss er seine Waffe und eröffnete das Feuer auf die Imperialen Truppen. In seinen Gedanken waren sie der Grund warum er sein geliebtes Kashyyyk aufgeben musste. Nach einigen Minuten war alles vorbei. Ein paar imperiale Überlebende Flohen aus den Sümpfen, die Gungans zogen sich tiefer in Wald zurück und Keltic machte sich auf den Weg nach Hause. Doch diese kleine Auseinandersetzung blieb natürlich nicht unbemerkt. Keltic musste wieder sein Zuhause verlassen, doch diesmal würde seine Familie nicht mitkommen. Er hatte sich gegen das Imperium gestellt und auf einem Planeten wie Naboo auf dem es nur so von Garnissons Truppen wimmelte war kein sicherer Ort. Nach langen überlegen und der Zustimmung beider, seines Vaters und Zenils entschied sich Keltic dafür auf Tatooin sein Glück als Händler zu versuchen. Als Abschiedsgeschenk überreicht ihm sein Vater ein altes Messer mit den Worten: „Das hier ist mehr Wert als alles was du mit Credits kaufen kannst, hüte es gut.“ <br />
<br />
Auf Tatooine angekommen, hatte er es etwas schwerer als Anfangs erwartet. Als 19 Jähriger auf Tatooine einen ehrlichen Handel auf zu machen, war ein erdenklich schweres Unterfangen. Seinen ersten Arbeitgeber fand er in der Hut-Familie die ihn als Rausschmeißer für mehrere ihrer nicht ganz legalen, Night-Clubs und diversen anderen Betriebe einstellte. Doch das war ihm nicht genug. Ein mittelmäßig bezahlter Job als Rausschmeißer? Das war sicher nicht ein Leben für Keltic Gladios! <br />
Nicht viel später wurde er von einer kleinen Gruppe von Kopfgeldjägern angesprochen die einen vierten Mann für eine Mission auf Cholganna suchten. Ein simpler Auftrag. Der Geschäftspartner eines Reichen Unternehmers war anscheinend Untergetaucht auf Cholganna und der Job der Kopfgeldjäger war es ihn ausfindig zu machen und nach Tatooin zu begleiten. In einem gestohlenen, schwarz lackiertem Delta-Shuttle machte sich die Truppe auf den Weg zu dem exotischen Planeten. Die Mission war ein einfaches, nach nicht einmal 12 Stunden des Suchens und Aufspührens war das Ziel ausfindig gemacht. Auch der nächste Teil des Mission sollte reibungslos von statten gehen, wäre es nicht für ein wütendes Nexu Paar das, während sich die Gruppe versuchte an das Zielgebäude anzuschleichen plötzlich entschied das es diese 4 Fremden in ihrem Jagdgebiet nicht leiden konnte. Zwei wilde Nexu die mit offenen Mündern und lautem Gejaule sich auf einen zu bewegen kann schon ein erschreckender Anblick sein, doch die Gruppe blieb ruhig. Sie waren schließlich Profis, und solche stressvollen Situationen waren nichts ungewohntes für sie alle. Alle, mit der Ausnahme von Keltic der sich zum ersten mal auf einer Mission wie dieser befand. Er war in der Lage einen der Nexu mit dem Blaster zu treffen doch das wilde Tier machte nicht halt bis es seine scharfen Zähne einige Momente später in seiner linken Hand vergrub. Keltic ging zu Boden während das Nexu immer noch an seiner linken Hand anhielt. Laut keuchend und stöhnend zog er ohne zu zögern das an ihn von seinem Vater vererbte Messer zur Hand und rammte es dem Vie in den Hals. Als er es wieder raus zog sich aufrappelte und seine linke Hand begutachtete fiel ihm folgendes auf: 3 Finger. 2 weniger als Normalerweise. Da stimmte Etwas aber ganz und gar nicht. Er musste die Blutung stoppen und zwar schnell. Das Messer immer noch in der Hand schnitt er sich einen Hemd Ärmel ab und begann ihn amateurhaft um seine verletzte Hand zu wickeln. Er sah sich um, seine Kollegen standen über dem anderen toten Nexu. Um genau zu sein 2 seiner Kollegen. Der dritte war weit und breit nicht in Sicht. Langsam dämmerte ihn was geschehen war. Mit schweren Schritten und einer immer noch blutenden Hand ging er zu den 2 übrigen Kopfgeldjägern hinüber und bemerkte das unter dem Haufen Fell ein mandalorianischer Helm schimmerte. Der, dessen Besitzer wohl gerade die Henkersmahlzeit des Nexu wurde. „Naja müssen wir die Beute nur durch 3 teilen.“ Grunzte einer der Gamorreaner während der andere kichernd zustimmte. Keltic schob den Nexu beiseite und betrachtete die Leiche: in dessen rechter Hand lag noch immer lose ein E11b-Balster rifle. Das war eine Waffe auf die man durchaus neidisch sein könnte. Und als sich Keltic vorbeugte um nach der Waffe zu greifen, zögerte er kurz, da er einen blauen Schimmer am Gürtel des toten Kopfgeldjägers bemerkte.<br />
"Bacta!" flüsterte er und nahm die kleine Ampulle in seine noch heile rechte Hand. Nachdem er sich das medizinische Wundermittel verabreichte ging es weiter mit der Mission. Schließlich war noch ein dickes Kopfgeld ausständig. Nach dem der Geschäftspartner ihres Auftragsgebers gestellt wurde und  ferade auf das Schiff geladen wurde, hörte Keltic die zwei Schweineartigen-Humanoiden flüstern:“ Den Mensch machen wir kalt dann bekommen wir 50:50 der Beute“ „Sag mal spinnst du? Ich will mindestens die Hälfte!“ Antwortete der dümmere der Zwei, was prompt eine Ohrfeige seines Partners zur Folge hatte. Keltic brauchte nicht lange nachdenken. Am Leben bleiben und dabei noch gut bezahlt werden, oder auf diesem Planeten von zwei halb zurückgebliebenen Gamorrean umgebracht werden. Ohne ein Geräusch zu machen zog er seinen kürzlich erworbenen E11b-Blaster und drückte zweimal ab. Seine zwei Ex-Partner vielen um wie Sandsäcke und Keltic stieg in das Shuttle ein ohne noch mal zurück zu blicken.<br />
<br />
Seiner ersten und erflogreichen Mission folgten einige Ähnliche Aufträge. Keltic begann sich einen Namen als Söldner zu machen, und war so gut wie nie Auftragslos. Berüchtigt wegen seines hohen Gehalts, seiner scharfen Zunge und seine liebe für Zigarren und „kaufbare Frauen“, zählte der Junge Geld hungrige Frei-Soldat zu einem heißbegehrtem Objekt in der Unterwelt. Wenn man sich die Dienste Keltics leisten konnte war das ein Statussymbol und ein Signal an feindlich gesinnte Unternehmer. Er war einst sogar kurz davor von der Rebellion angeheuert zu werden, entschied sich allerdings dann doch für das weitaus lukrativere Angebot von Jabba the Hut, Moruth Doole an ihn zu überstellen. <br />
Er war zwar nie ein Fliegerass gewesen doch diese besondere Schiff wuchs ihm immer mehr ans Herz. Er hatte eben eine moralische Bindung mit dem Shuttle. Irgendwas an seiner ersten Mission und an dem gestohlenen Raumschiff machte ihn beinah sentimental. Er hatte mittlerweile natürlich die notwendigen Ressourcen um sich ein neueres Model zu beschaffen, doch das wollte er nicht. Keltic behielt das Shuttle, lies es umlackieren, ein paar Verbesserungen vornehmen und taufte es schließlich auf den Namen: Vecchia Signora. Eine Anspielung auf seine favorisierte Zigarrenmarke, sowie eine Erinnerung an seine Mutter.  <br />
Danach nahm er sich eine Auszeit vom ständigen kopfgeldjagen und ging seiner eigentlichen Arbeit nach: Die des Söldners. Er diente kurzzeitig in einer von neureichen Gewürzhändlern aufgestellten Söldner Armee die Krieg gegen die größer werdende Piraten Bedrohung führte. Daraufhin führte er ein sehr kurzes Dasein als Königin Kylantha’s Leibwächter, während dieser Zeit war er außerdem in der Lage seiner Familie auf Naboo einen kurz Besuch abzustatten. Dort wurde er darüber informiert das seine kleine Schwester Erena im Königlichen Palast diente und eine Vertraute der Königin war. Zenil war Bronn in die Handelsbranche gefolgt, und zusammen hatten sie eine kleine Kette von recht erfolgreichen Gemischwaren Geschäften aufgebaut.<br />
Nach diesem Kurzaufenthalt als Bodyguard, reiste er zurück nach Tatooin um sein schwerverdientes illegales Geld für genauso illegale Luxusgüter auszugeben. Doch dieser Ausschweifende Lebensstil war dann doch nicht so erfüllend wie erhofft und Keltic nahm seine Arbeit als einer Fortuna’s Soldaten, ein von ihm geprägter und vorgezogener Ausdruck da er sich selbst als einen eher untypischen Söldner sah, wieder auf. Eine seiner nächsten Missionen führte ihn nach Cuthbern, dem imperialen Waffen-Manufakturen Planeten im Outer-Rim. Es war dort das er in den Besitz eines der seltenen und berüchtigten StarAnvil Heavy Blaster Rifles kam, eine Waffe welche als der “Perfekte Blaster” beworben wurde. Bekannterweise wurde der Planet kurze Zeit später von der Rebellen Allianz in Schutt und Asche gelegt und vom Imperium nicht wieder aufgebaut.<br />
<br />
Dieser Operation folgten ein paar kleinen Aufträge und Attentaten auf diversen Imperialen Planenten und Schiffen sowie weitere Leibwächter Stationen bei zu meist Noblen Familien. Schlussendlich entschied sich Keltic dann doch für einen Langzeit Vertrag mit der Rebellen Allianz und reiste nach Sullust wo sich die Rebellen Flotte versammelt hatte. Er wollte zwar Teil der Bodentruppen auf Endor sein, da er nicht zu den Fliegerassen des Flotte gehörte und er sein geliebtes Shuttle nicht in einem Selbstmordversuch im All opfern wollte, allerdings verlies ihn dieser Wunsch schlagartig als er heraus fand das Han Solo die Mission leiten sollte. Solo hatte zeitgleich mit ihm im Dienste Jabba’s gestanden und die beiden, auch wenn sie nicht allzu oft in Kontakt standen, hatten nicht viel für einander übrig. So kam es das er am Ende an Board der Vecchia Signora saß und den Raumangriff unterstützte. Der Plan den Todes-Stern von innen zu zerstören schien bereits von Anfang an zum scheitern verurteilt, doch jegliche Chance auf einen Sieg wurden früh zunichte gemacht da Han Solo und sein Trupp nicht in der Lage waren den Schildgenerator auf Endor rechtzeitig zu zerstören. In den darauf folgenden Minuten waren ein Haufen obszöner Flüche und Beschimpfungen die gegen General Solo gerichtet waren auf dem Flotten-Frequenz zu hören, bis Keltic von Lando Calrissian zurecht gewiesen wurde. Zwar endete die Schlacht in einem Sieg für die Rebellen allerdings hatte Keltic bis auf ein paar wenige zerstörter Tie-fighter und ein leicht verkohltes Shuttle nach der Schlacht nichts aufzuweisen was seine unverschämt hohe Gage rechtfertigen würde. Und so verblieb er mit der neuen Republik. Als dauerhaft eingestellter Söldner steht er im Dienst der Republik, den er in letzter Zeit zu meist mit Begleitmissionen oder kleineren Geplänkeln zubringt.<br />
<br />
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<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Wolverine/Hugh Jackman<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> Imperator Vesperum/Sansa]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Name:</span> Keltic Gladios <br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Alter:</span> 37, 33 VSY <br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Spezies:</span>Mensch<br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Heimatplanet:</span> Kashyyyk <br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Machtbegabt:</span> Nein <br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Machtlevel:</span> /<br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Partei:</span> Neue Republik <br />
<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Position:</span> Söldner <br />
<br />
Stärken: <br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]Moralisch ins Gute Tendierend: Keltic mag zwar ein geldgieriger, mörderischer Soldat sein, allerdings zeigt sein moralischer Kompass zu meist in die richtige Richtung. Er erledigt die ihm zugeordneten Aufgaben zwar einwandfrei, behält dabei aber seine Ideale. "Ich tue das wofür ich bezahlt werde, nicht mehr nicht weniger." Ist eines seiner Mottos. Diese Sichtweise ist allerdings nicht nur positiv, da sie ihm zum Beispiel daran hindern würde, skrupellos unbewaffnete Feinde umzubringen, egal ob es sich dabei um einen Massenmörder oder sogar einen Sith handelt.<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]Erstaunlich hohe Schmerzresistenz.<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]Anpassungsfähig an die meisten Situationen. <br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]Kann auf Shyriiwook kommunizieren.<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]Sehr geübt im Umgang mit Blaster Waffen<br />
<br />
Schwächen:<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Hitzköpfig: Sein Temperament kann schon mal zu irrationalen Entscheidungen führen. <br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Arrogant: Sein selbstgefälliges Auftreten macht es vielen schwer sich mit für längere Zeit zu unterhalten, geschweige denn Freundschaften zu schließen. Er hat bereits einige lukrative Angebote wegen seinem Ego verloren. <br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Raucher: Keltic pufft seit Jahren Zigarren, was ihm zwar geschmacklichen Genus gibt, allerdings halten seine Ausdauer und Lunge weniger von diesem ungesunden Hobby. Beim Raucherhusten ist er zwar noch nicht angekommen, aber im Zweikampf kann es doch mal passieren das im die Puste ausgeht.<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Schwacher Techniker: Kelitc ist zwar nicht absolut unfähig im Bereich der Technik, doch als Mechaniker könnte man ihn bei weitem nicht bezeichnen. Reparaturen an seinem geliebten Schiff überlässt er normalerweise niemanden außer einem ausgebildeter Profi.<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Eingeschränkte Mobilität: Auch Söldner werden älter, was Keltic in den letzten Jahren immer häufiger spürt. Er ist bei weitem nicht mehr so agil wie früher und seine linke Hand, die vor vielen Jahren mit Prothesen von eindeutig weniger hohen Qualität zusammengeflickt werden musste, macht ihm des öfteren Probleme.<br />
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<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Aussehen: </span><br />
Mit 1,90m könnte man ihn als überdurchschnittlich groß bezeichnen, doch wenn man auf Kashyyyk mit den baumhohen Wookies aufwächst ist das wohl nichts besonders herausstechendes. Seine kurzen dunkel braunen Haare gehen in einen relativ gepflegten gleichfarbigen Bart über. Keltic ist zu meist dunkel und unauffällig gekleidet, oft mit einem grauen oder dunkel blauem Hemd und darüber eine schwarze Lederjacke. Das einzig auffällige ist die Waffe in seinem Hüft-Holster, und die ständig qualmende Zigarre in seinem Mund. Er hat einen, für einen Mann in seinem Gewerbe typischen, sehr muskulösen Körper. Seine mächtigen Arme schmücken Adern und Narben sowie fast dauerhaft diverse Blaueflecke oder Kratzer. Sein linker Kleiner-und Ringfinger sind beides Prothesen, da er sich von den echten zwei in einem Kampf mit einem wilden Nexu verabschieden musste. Über seine trainierte und behaarte Brust laufen eine Vielzahl von Narben, wobei er sich nur an den Ursprung der Hälfte von ihnen erinnern kann.<br />
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<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Persönlichkeit: </span><br />
Keltic ist ein egozentrischer, arroganter, aber ehrlicher Soldat, ganz nach dem Motto: Erst schießen, dann fragen. Er zieht den Ausdruck "Fortuna's Soldat" dem etwas abwertenden Söldner vor. Er hat zwar schon einige Leute auf dem gewissen und hat auch ein paar Schlachten miterlebt, aber außer diesem Aspekt seines Berufes verbindet ihn wenig mit dem stereotypischen Söldner. Er hält seit jeher an seinen Idealen fest, was auch dazu führt das er nie einer größeren Söldner Vereinigung angehörte sondern es vorzog allein oder in Teams von 2-4 zu operieren. Er wählt seine Aufträge meist sorgfältig. Wenn etwas nicht Keltic's Vorstellungen seiner Arbeit entspricht, wie etwa Entführungen oder Geiselnahmen von Unschuldigen kommt der Auftrag nicht in Frage. Er hält daran Fest sich als ehrenhaften Krieger zu sehen. "Wenn ich in etwas gut bin, warum sollte ich's dann gratis tun?" ist seine Standardantwort auf die Frage warum er sich für dieses Berufsfeld entschied. Den auf den ersten Blick ist er ein absolut untypischer Söldner. Er hat einen Ausgeprägten Beschützerinstinkt, ein Grund warum er auch häufig als Leibwächter zum Einsatz kam. Er besitzt außerdem ein hohes Maß an Ehrgefühl und Duellistenstolz welches ihn davon abhält seine Ziele Feige zu ermorden, wie es manche seiner Arbeitskollegen bevorzugen. Er ist von seinen eigenen Fähigkeiten sehr stark überzeugt was auch mal zur Unterschätzung einiger Feinde und Situationen führte -ein großer Fehler in seinem Berufsfeld. Seine Loyalität gilt seinem Auftragsgeber, den er, selbst wenn ein besseres Angebot ins Haus stünde, nicht verraten würde. Derzeit führt er ein relativ gut bezahltes Leben im Dienste der neuen Republik, mit der er sich zwar auf keinen Fall zu 100% identifizieren kann, allerdings zahlt sie besser als die meisten anderen Interessenten.<br />
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<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span></span><br />
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<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Waffen:</span><br />
DE-10 blaster Pistole (upgraded Galven patterns)<br />
StarAnvil Heavy Blaster Rifle<br />
Kampf Messer (Phrik)<br />
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<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span></span><br />
Hitzeresistente Jacke (Nicht Lichtschwert oder Blaster beständig)<br />
Portable Hologram Shield (Mit Durge's Deflektorschilden vergleichbar, allerdings nur Einseitig; Bild beachten)<br />
<img src="https://pbs.twimg.com/media/BS_ylBxCQAAW-K0.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: BS_ylBxCQAAW-K0.jpg]" class="mycode_img" /> <br />
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<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Raumschiff: </span><br />
Delta-class JV-7 escort shuttle: Vecchia Signora<br />
<img src="http://fwtow.net/illustrations/w333/jv7n_delta_escort_shuttle--republic(3).png" loading="lazy"  alt="[Bild: jv7n_delta_escort_shuttle--republic(3).png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="http://fwtow.net/illustrations/w333/jv7n_delta_escort_shuttle--republic(1).png" loading="lazy"  alt="[Bild: jv7n_delta_escort_shuttle--republic(1).png]" class="mycode_img" /><br />
<img src="http://fwtow.net/illustrations/w333/jv7n_delta_escort_shuttle--republic(2).png" loading="lazy"  alt="[Bild: jv7n_delta_escort_shuttle--republic(2).png]" class="mycode_img" /> <br />
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<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span></span><br />
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Der 35 VSY in einem relativ kleinem Dorf nahe Rwookrorro, welches beinahe nur von Menschen bewohnt war, als Sohn eines Händlers namens Bronn und einer Hausfrau namens Iliia geborene Keltic Gladios, entdeckte früh sein Talente in den Bereichen Schießkunst und Verhandeln. Als er drei war begleitete er seinen Vater das erste mal zu einem seiner Geschäftstreffen mit den Wookies, wo er aus Angst vor den riesigen, haarigen Wesen, die für ihn unheimlichen und fremden Geräuschen von sich gaben, die Hand seines Vaters den ganzen Tag nicht los lies. <br />
Es dauerte eine Weile bis er sich wieder zu einem Treffen mit den Handelspartnern seines Vaters traute, doch in der Zwischenzeit schloss er eine enge Freundschaft mit einem Waisenkind das vor wenigen Tagen, halbverhungert ins Dorf gestolpert kam. Zenil war sein Name, er war ein Twi’lek mit dunkel blauer Haut, und fast 3 Jahr älter als Keltic. Doch Kletic’s Mutter war von Zenil wenig überzeugt und verlangte das Keltic zu Hause blieb und sich auf wichtigere Dinge, wie zum Beispiel das lernen von lesen und schreiben, sowie das Verstehen der einheimischen Händler Sprache “Shyriiwook“ konzentrierte. 28 VSY nahm sein Vater Keltic und Zenil mit auf einen Besuch in die Hauptstadt. Keltic’s Vater hegte keine Abscheu gegen den kleinen Twi’lek, und wenn immer Bronn zu hause war, war es Zenil auch erlaubt Keltic zu besuchen. <br />
Zwar respektvoll, jedoch nicht mit der gleichen Furcht wie noch vor 2 Jahren begegnete der 7 Jährige diesmal den mächtigen Wookie Kriegern von Rwookrorro. Er war sogar in der Lage einzelne Phrasen aufzuschnappen die, die Wookies von sich gaben. Es ging hauptsächlich um ausständige Zahlungen und diverse Gewürz und Essens Vergleiche. Keltics Blick fing an zu wandern und landete auf einem Wookie der am Marktplatz hinter einem hölzernen Ständchen saß auf dem eine reihe von Blaster-Waffen, Disruptoren und Pistolen lagen. Der kleine Junge stahl sich von seinem Vater weg, während Zenil verwirrt und besorgt zu sah. Keltic schlich sich an das Holzkonstrukt an und griff nach der nächst liegenden Pistole. Auf einmal kam ein Laut von hinter dem Tresen, vor dem der Donner selbst zurück schrecken würde. Ein Aufgebrachter 2.20 Meter hoher, laut bellender Wookie beugte sich über den Tresen und starrte den verschreckten kleinen Jungen tief in die grau-blauen Augen. Nach einigen Minuten gefüllt von Bronns Erklärungsversuchen, machte sich kleine Gruppe zurück auf den Weg nach Hause. Es sollten 4 Jahre vergehen bevor Keltic noch mal einen Fuß in die Hauptstadt setzte. <br />
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In diesen Jahren wurde er in der Schießkunst sowie in Rhetorik unterrichtet, wobei der Junge, sowie die meisten Kinder seines Alters, das erstere bevorzugte. „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, aber das richtige Sagen ist jede Menge Credits wert.“ war das Motto seines Vaters. Ein typischer Händler, er mochte Geld und viel reden, zwei der Eigenschaften die er seinem Sohn vermacht hatte. Und das schießen! Bronn hatte 9 Jahre als Mitglied einer Schmuggler Crewe gearbeitet, die nicht dafür bekannt waren Brutalität abgeneigt zu sein. Doch sobald er Iliia kennenlernte änderte dies sich schlagartig und Bronn begann ein ehrliches Leben als Händler. Das hieß aber nicht das er seine Fähigkeiten im Umgang mit dem Blaster verlernte. Er erkannte das sein Sohn ein großes Interesse an Schusswaffen zeigte und entschied sich dafür den Jungen das beizubringen was er in seiner Karriere als Schmuggler gelernt hatte.<br />
"Es wird ihm sicher nicht schaden!" war Bronn's Antwort auf die skeptischen Blicke seiner Frau die es nicht gerne sah wenn ihr Gatte den Jungen hinters Haus zu Schießübungen mitnahm. Keltic verbrachte viel Zeit damit sich mit verschiedenen Arten von Waffen vertraut zu machen und verbrachte beinah genauso viel Zeit damit sich mit anderen Burschen, meistens älteren, im Dorf zu schlagen. Wegen seinem selbstsicheren Auftretens und seine oft beleidigenden Späße schien es als hätte er einfach ein Talent dafür Schlägereien anzufangen, was sein Vater mit neutraler Miene zur Kenntnis nahm und seine Mutter beinah in den Wahnsinn trieb. Wochenlanger Hausarrest sowie tägliches Lernen mit seiner Mutter waren Strafen die Keltic öfters als einmal hinnehmen musste. <br />
<br />
24 VSY wurde Keltics kleine Schwester Erena geboren, doch mit unerwarteten Nebenwirkungen für die Familie. Iliia starb bei der Geburt und wurde in der Hauptstadt nach alten Traditionen beerdigt. Der tot seiner geliebten Frau warf Bronn für 9 Monate in einen Strudel von depressivem Selbstmitleid. Zenil, der mittlerweile zusammen mit Keltic und seiner Familie wohnte sprang ein, und kümmerte sich fürsorglich 9 Monate lang um das Neugeborene. Keltic war während dessen immer streitsüchtiger geworden. Seine normaler Weise cleveren kleinen Späße, veränderten sich in unlustige Beleidigungen und später in wüste Beschimpfungen. Er provozierte jeden mit dem er in Kontakt kam und kam oft mit einem Blauen Auge oder einer blutigen Lippe und nicht nur einmal auch mit einer gebrochenen Nase nach Hause. Ein Jahr lang fristete die kleine 4 köpfige Familie so ihr Dasein. Doch wie durch ein Wunder von einem Tag auf den anderen war Bronn von seinen Depressionen geheilt und war wieder der verantwortungsvolle Kopf der Familie. Er sprach nicht über seine fast wunderhafte Genesung. Nie. Es war als ob er dieses Jahr seines Lebens komplett aus dem Gedächtnis gelöscht hatte. Er ging seinen üblichen Geschäften wieder nach, und nahm den nun 18 jährigen Zenil die Verantwortung für die kleine Erena ab. Und als Keltic wieder einmal mit einem blauen Auge heimkehrte, gab es zum ersten mal seit dem Tod Iliia’s ernsthafte Konsequenzen. Nach einem ausführlichen Gespräch besinnte sich Keltic auf die Werte die ihm sein Vater und seine Mutter versucht hatten beizubringen, und mit Zenil wieder an seiner Seite hatte er auch wieder jemanden der ihm, oder so hoffte Bronn, Verantwortung zeigen sollte. <br />
<br />
19 VSY Hatte sich Keltic in einen relativ respektablen jugendlichen Burschen gemausert. Lange Braune Haare, eine Stun-Pistole im Holster und ein freches Grinsen im Gesicht war ein Look dem die wenigstens Mädchen des Dorfes widerstehen konnte. Allerdings waren Keltics jugendliche Liebesaffären nur von kurzer Dauer, den in diesem Jahr erreichten die Klon-Kriege auch das friedliche Kashyyyk und die Familie war gezwungen den Planeten aus Sicherheitsgründen zu verlassen. Nach einem fast Nomadenhaften Lebensstil der sie über mehrere Republikanische Welten führte entschied sich Bronn dafür ein Leben auf Naboo anzufangen. Der neutrale, allerdings zum Imperium tendierende, Planet war ein guter, ruhiger Ort um sich niederzulassen. Doch auch hier hielt der Frieden nicht allzu lange. Die Ermordung von Königin Apailana und die Guerilla Kriege mit den Gungans machten dem ruhigen Leben auf Naboo ein jähes Ende. <br />
<br />
Jahre später, nach einer kleinen Wanderung in den Sümpfen Naboo’s geriet Keltic in Mitten einer Auseinandersetzung Imperialer Sturmtruppen und Gungan Freiheitskämpfer. Die imperialen Streitkräfte waren hoffnungslos in Unterzahl und kamen mit der Guerilla-Kampf Taktik der Eingeborenen nur schlecht zu recht. Ohne lang nachzudenken und mit einem verschmitzten Grinser im Gesicht umschloss er seine Waffe und eröffnete das Feuer auf die Imperialen Truppen. In seinen Gedanken waren sie der Grund warum er sein geliebtes Kashyyyk aufgeben musste. Nach einigen Minuten war alles vorbei. Ein paar imperiale Überlebende Flohen aus den Sümpfen, die Gungans zogen sich tiefer in Wald zurück und Keltic machte sich auf den Weg nach Hause. Doch diese kleine Auseinandersetzung blieb natürlich nicht unbemerkt. Keltic musste wieder sein Zuhause verlassen, doch diesmal würde seine Familie nicht mitkommen. Er hatte sich gegen das Imperium gestellt und auf einem Planeten wie Naboo auf dem es nur so von Garnissons Truppen wimmelte war kein sicherer Ort. Nach langen überlegen und der Zustimmung beider, seines Vaters und Zenils entschied sich Keltic dafür auf Tatooin sein Glück als Händler zu versuchen. Als Abschiedsgeschenk überreicht ihm sein Vater ein altes Messer mit den Worten: „Das hier ist mehr Wert als alles was du mit Credits kaufen kannst, hüte es gut.“ <br />
<br />
Auf Tatooine angekommen, hatte er es etwas schwerer als Anfangs erwartet. Als 19 Jähriger auf Tatooine einen ehrlichen Handel auf zu machen, war ein erdenklich schweres Unterfangen. Seinen ersten Arbeitgeber fand er in der Hut-Familie die ihn als Rausschmeißer für mehrere ihrer nicht ganz legalen, Night-Clubs und diversen anderen Betriebe einstellte. Doch das war ihm nicht genug. Ein mittelmäßig bezahlter Job als Rausschmeißer? Das war sicher nicht ein Leben für Keltic Gladios! <br />
Nicht viel später wurde er von einer kleinen Gruppe von Kopfgeldjägern angesprochen die einen vierten Mann für eine Mission auf Cholganna suchten. Ein simpler Auftrag. Der Geschäftspartner eines Reichen Unternehmers war anscheinend Untergetaucht auf Cholganna und der Job der Kopfgeldjäger war es ihn ausfindig zu machen und nach Tatooin zu begleiten. In einem gestohlenen, schwarz lackiertem Delta-Shuttle machte sich die Truppe auf den Weg zu dem exotischen Planeten. Die Mission war ein einfaches, nach nicht einmal 12 Stunden des Suchens und Aufspührens war das Ziel ausfindig gemacht. Auch der nächste Teil des Mission sollte reibungslos von statten gehen, wäre es nicht für ein wütendes Nexu Paar das, während sich die Gruppe versuchte an das Zielgebäude anzuschleichen plötzlich entschied das es diese 4 Fremden in ihrem Jagdgebiet nicht leiden konnte. Zwei wilde Nexu die mit offenen Mündern und lautem Gejaule sich auf einen zu bewegen kann schon ein erschreckender Anblick sein, doch die Gruppe blieb ruhig. Sie waren schließlich Profis, und solche stressvollen Situationen waren nichts ungewohntes für sie alle. Alle, mit der Ausnahme von Keltic der sich zum ersten mal auf einer Mission wie dieser befand. Er war in der Lage einen der Nexu mit dem Blaster zu treffen doch das wilde Tier machte nicht halt bis es seine scharfen Zähne einige Momente später in seiner linken Hand vergrub. Keltic ging zu Boden während das Nexu immer noch an seiner linken Hand anhielt. Laut keuchend und stöhnend zog er ohne zu zögern das an ihn von seinem Vater vererbte Messer zur Hand und rammte es dem Vie in den Hals. Als er es wieder raus zog sich aufrappelte und seine linke Hand begutachtete fiel ihm folgendes auf: 3 Finger. 2 weniger als Normalerweise. Da stimmte Etwas aber ganz und gar nicht. Er musste die Blutung stoppen und zwar schnell. Das Messer immer noch in der Hand schnitt er sich einen Hemd Ärmel ab und begann ihn amateurhaft um seine verletzte Hand zu wickeln. Er sah sich um, seine Kollegen standen über dem anderen toten Nexu. Um genau zu sein 2 seiner Kollegen. Der dritte war weit und breit nicht in Sicht. Langsam dämmerte ihn was geschehen war. Mit schweren Schritten und einer immer noch blutenden Hand ging er zu den 2 übrigen Kopfgeldjägern hinüber und bemerkte das unter dem Haufen Fell ein mandalorianischer Helm schimmerte. Der, dessen Besitzer wohl gerade die Henkersmahlzeit des Nexu wurde. „Naja müssen wir die Beute nur durch 3 teilen.“ Grunzte einer der Gamorreaner während der andere kichernd zustimmte. Keltic schob den Nexu beiseite und betrachtete die Leiche: in dessen rechter Hand lag noch immer lose ein E11b-Balster rifle. Das war eine Waffe auf die man durchaus neidisch sein könnte. Und als sich Keltic vorbeugte um nach der Waffe zu greifen, zögerte er kurz, da er einen blauen Schimmer am Gürtel des toten Kopfgeldjägers bemerkte.<br />
"Bacta!" flüsterte er und nahm die kleine Ampulle in seine noch heile rechte Hand. Nachdem er sich das medizinische Wundermittel verabreichte ging es weiter mit der Mission. Schließlich war noch ein dickes Kopfgeld ausständig. Nach dem der Geschäftspartner ihres Auftragsgebers gestellt wurde und  ferade auf das Schiff geladen wurde, hörte Keltic die zwei Schweineartigen-Humanoiden flüstern:“ Den Mensch machen wir kalt dann bekommen wir 50:50 der Beute“ „Sag mal spinnst du? Ich will mindestens die Hälfte!“ Antwortete der dümmere der Zwei, was prompt eine Ohrfeige seines Partners zur Folge hatte. Keltic brauchte nicht lange nachdenken. Am Leben bleiben und dabei noch gut bezahlt werden, oder auf diesem Planeten von zwei halb zurückgebliebenen Gamorrean umgebracht werden. Ohne ein Geräusch zu machen zog er seinen kürzlich erworbenen E11b-Blaster und drückte zweimal ab. Seine zwei Ex-Partner vielen um wie Sandsäcke und Keltic stieg in das Shuttle ein ohne noch mal zurück zu blicken.<br />
<br />
Seiner ersten und erflogreichen Mission folgten einige Ähnliche Aufträge. Keltic begann sich einen Namen als Söldner zu machen, und war so gut wie nie Auftragslos. Berüchtigt wegen seines hohen Gehalts, seiner scharfen Zunge und seine liebe für Zigarren und „kaufbare Frauen“, zählte der Junge Geld hungrige Frei-Soldat zu einem heißbegehrtem Objekt in der Unterwelt. Wenn man sich die Dienste Keltics leisten konnte war das ein Statussymbol und ein Signal an feindlich gesinnte Unternehmer. Er war einst sogar kurz davor von der Rebellion angeheuert zu werden, entschied sich allerdings dann doch für das weitaus lukrativere Angebot von Jabba the Hut, Moruth Doole an ihn zu überstellen. <br />
Er war zwar nie ein Fliegerass gewesen doch diese besondere Schiff wuchs ihm immer mehr ans Herz. Er hatte eben eine moralische Bindung mit dem Shuttle. Irgendwas an seiner ersten Mission und an dem gestohlenen Raumschiff machte ihn beinah sentimental. Er hatte mittlerweile natürlich die notwendigen Ressourcen um sich ein neueres Model zu beschaffen, doch das wollte er nicht. Keltic behielt das Shuttle, lies es umlackieren, ein paar Verbesserungen vornehmen und taufte es schließlich auf den Namen: Vecchia Signora. Eine Anspielung auf seine favorisierte Zigarrenmarke, sowie eine Erinnerung an seine Mutter.  <br />
Danach nahm er sich eine Auszeit vom ständigen kopfgeldjagen und ging seiner eigentlichen Arbeit nach: Die des Söldners. Er diente kurzzeitig in einer von neureichen Gewürzhändlern aufgestellten Söldner Armee die Krieg gegen die größer werdende Piraten Bedrohung führte. Daraufhin führte er ein sehr kurzes Dasein als Königin Kylantha’s Leibwächter, während dieser Zeit war er außerdem in der Lage seiner Familie auf Naboo einen kurz Besuch abzustatten. Dort wurde er darüber informiert das seine kleine Schwester Erena im Königlichen Palast diente und eine Vertraute der Königin war. Zenil war Bronn in die Handelsbranche gefolgt, und zusammen hatten sie eine kleine Kette von recht erfolgreichen Gemischwaren Geschäften aufgebaut.<br />
Nach diesem Kurzaufenthalt als Bodyguard, reiste er zurück nach Tatooin um sein schwerverdientes illegales Geld für genauso illegale Luxusgüter auszugeben. Doch dieser Ausschweifende Lebensstil war dann doch nicht so erfüllend wie erhofft und Keltic nahm seine Arbeit als einer Fortuna’s Soldaten, ein von ihm geprägter und vorgezogener Ausdruck da er sich selbst als einen eher untypischen Söldner sah, wieder auf. Eine seiner nächsten Missionen führte ihn nach Cuthbern, dem imperialen Waffen-Manufakturen Planeten im Outer-Rim. Es war dort das er in den Besitz eines der seltenen und berüchtigten StarAnvil Heavy Blaster Rifles kam, eine Waffe welche als der “Perfekte Blaster” beworben wurde. Bekannterweise wurde der Planet kurze Zeit später von der Rebellen Allianz in Schutt und Asche gelegt und vom Imperium nicht wieder aufgebaut.<br />
<br />
Dieser Operation folgten ein paar kleinen Aufträge und Attentaten auf diversen Imperialen Planenten und Schiffen sowie weitere Leibwächter Stationen bei zu meist Noblen Familien. Schlussendlich entschied sich Keltic dann doch für einen Langzeit Vertrag mit der Rebellen Allianz und reiste nach Sullust wo sich die Rebellen Flotte versammelt hatte. Er wollte zwar Teil der Bodentruppen auf Endor sein, da er nicht zu den Fliegerassen des Flotte gehörte und er sein geliebtes Shuttle nicht in einem Selbstmordversuch im All opfern wollte, allerdings verlies ihn dieser Wunsch schlagartig als er heraus fand das Han Solo die Mission leiten sollte. Solo hatte zeitgleich mit ihm im Dienste Jabba’s gestanden und die beiden, auch wenn sie nicht allzu oft in Kontakt standen, hatten nicht viel für einander übrig. So kam es das er am Ende an Board der Vecchia Signora saß und den Raumangriff unterstützte. Der Plan den Todes-Stern von innen zu zerstören schien bereits von Anfang an zum scheitern verurteilt, doch jegliche Chance auf einen Sieg wurden früh zunichte gemacht da Han Solo und sein Trupp nicht in der Lage waren den Schildgenerator auf Endor rechtzeitig zu zerstören. In den darauf folgenden Minuten waren ein Haufen obszöner Flüche und Beschimpfungen die gegen General Solo gerichtet waren auf dem Flotten-Frequenz zu hören, bis Keltic von Lando Calrissian zurecht gewiesen wurde. Zwar endete die Schlacht in einem Sieg für die Rebellen allerdings hatte Keltic bis auf ein paar wenige zerstörter Tie-fighter und ein leicht verkohltes Shuttle nach der Schlacht nichts aufzuweisen was seine unverschämt hohe Gage rechtfertigen würde. Und so verblieb er mit der neuen Republik. Als dauerhaft eingestellter Söldner steht er im Dienst der Republik, den er in letzter Zeit zu meist mit Begleitmissionen oder kleineren Geplänkeln zubringt.<br />
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<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Wolverine/Hugh Jackman<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> Imperator Vesperum/Sansa]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ilara Vanis - Hand des Imperators - Sith]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=60</link>
			<pubDate>Thu, 29 Aug 2013 21:02:55 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=2">Der Unbekannte</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=60</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Ilara Vanis, geboren als Ilara Thano, verwendet oft den Decknamen Amari Chamberlain, etwa zu übersetzen mit "der geliebte Sklave"<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 25 Jahre alt / geboren 21 VSY<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Mensch<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span>Nar Shaddaa<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span>Sith/ Imperium<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> (verborgene) Hand des Imperators, Raritätenhändlerin als „Deckung“, ist aber mehr als Hobby zu betrachten<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Ja<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]  Zielstrebig<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]  Unnachgiebig, skrupellos, kann einschüchternd wirken<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]  Intelligent, lernt schnell, gute Kopistin anderer<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Schlagfertig, direkt, pragmatisch<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] gute Nahkämpferin, wendig und geschickt, ausdauernd<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] gutes Aussehen, das sie auch einzusetzen weiss<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Extrem eitel und krankhaft eifersüchtig, rachesüchtig, manchmal ziemlich grausam und teilweise sehr emotional<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Ungeduldig (was in höheren Rangpositionen im Imperium nicht immer sehr zielbringend ist.)<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Flugangst/Übelkeit – muss aber aufgrund ihrer „Arbeit und Berufung“ kleinere Flieger selbstständig in die Luft und wieder auf den Boden bekommen.<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] denkt nicht immer erst über ihr Tun nach und darf danach den Schlamassel ausbaden (Herz vor Verstand)<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Sauberkeitsfimmel<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] hat furchtbare Angst vor dem Leiden und dem Fall ihres Ansehens<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Technik, Elektronik. Rudimentärer Umgang okay, aber alles, was irgendwie technisches Verständnis verlangt und vor allem Geduld ist ihr zu dumm. Oft werden für sie „kaputte“ Geräte einfach ersetzt.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
Ilara ist etwa 1,75 gross und damit nicht gerade klein und nicht übermässig gross- so gesehen fällt sie kaum auf. Vielleicht ist das das Erste, was einem auffällt. Sie kann relativ unscheinbar wirken und sich von der Umwelt abschotten. So kann es durchaus sein, dass man sie nicht erkennt. Sie ist sehr schlank und ihre Gliedmassen scheinen lang und fein, allgemein ist ihr Körper gut proportioniert und trainiert, jedoch nicht überladen muskulös.<br />
<br />
Lüftet sie die schwarze Kapuze, sehen einen zwei dunkle, beinahe schwarz wirkende Augen, die oft einfach unheimlich leer wirken. Sie sind mit gelben Striemen durchzogen, die in gewissem Licht beinahe golden aussehen aber oft einfach etwas Bedrohliches ausstrahlen. Es sind diese Augen, die zuerst auffallen. Zudem ist die Haut immer mehr gräulich-weiss werdend. Wandert man mit dem Blick weiter in ihrem Gesicht sieht man erstaunlich weiche und weibliche Züge, die sie mit ihrem teilweise verbissenen Aussehen durchaus zu verbergen weiss. Etwa ellbogenlange, dunkelbraune Haare fallen leicht über ihre Schultern und scheinen unendlich weich und glänzend, jedoch trägt sie sie oft  zwecks einfacher Handhabung als Pferdeschwanz. Ihre Lippen sind voll, sogar oft perfekt mit rotem Lippenstift bemalt, was dann ziemlich alles ist, was man unter der Kapuze sieht. <br />
<br />
Wenn sie schläft und nicht gerade von Alpträumen geplagt wird sieht man wohl ihr wahres Gesicht: die Bosheit, Verhärmtheit und all die negativen Emotionen fallen von ihr ab und zeigen eine junge, doch relativ attraktive Frau, die sicher einiges an Verehren mit sich ziehen dürfte. Sobald sie die Augen aber wieder aufschlägt ist es wieder da. Das dunkle Monster was sich Vergangenheit nennt und einen Menschen zeichnet. Es lässt die Mundwinkel nach unten wandern, das Gesicht betont neutral aussehen. So, dass man rein gar nichts daraus lesen kann. Dieser Ausdruck ändert sich praktisch nie. Ausser in grosser Wut und Aggression, da hiess es, sie sei beinahe schön dabei. Aggression macht die Haut straff, lässt aufbäumen, gerade stehen und auffallen. Anders trifft man sie nicht an. Lachen oder gar ein freundlicher Ausdruck sind bei ihr nicht drin. Oft zieren Blutergüsse ihren Körper. Nicht etwa, weil sie von jemandem Prügel kassiert hätte sondern aus eigener Überzeugung erst genug trainiert zu haben, wenn ihr alle Knochen wehtun. Sie strebt nach Perfektion in ziemlich allem, warum nicht auch bei ihrem Körper? Diese Stellen heilen schnell wieder und unter der Kutte sieht sie sowieso niemand. Das Einzige, was ihren Körper wirklich entstellt ist eine längere Narbe auf ihrem Oberschenkel. Diese Narbe trägt sie seit einem missglückten Auftrag prangernd an der äusseren Seite. Es ist ein gerader, sauberer und wohl tiefer Schnitt gewesen. Natürlich hätte man das behandeln können aber sie fand, sie war selbst schuld und musste nun mit dieser Schande leben.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Wie aus Zwei auf einmal Eins wurde und sich dieses Eins in so viele Teile auflöste wie bei einer einzigen Supernova</div>
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>There's something wrong with me chemically -something wrong with me inherently <br />
The wrong mix in the wrong genes, I reached the wrong ends by the wrong means <br />
It was the wrong plan in the wrong hands  with the wrong theory for the wrong man <br />
The wrong eyes on the wrong prize, the wrong questions with the wrong replies.</blockquote>
<br />
Ilara Vanis scheint von aussen eine stille Person zu sein. In ihr drin brodeln aber regelmässig immer wieder neue Hexenkesser auf, die regelmässig explodieren und alles um sie herum zu vernichten drohen. Mitleid, Mitgefühl und Empathie sind ihr grösstenteils abhanden bekommen. Meistens benutzt sie das Wissen über diese menschlichen Eigenschaften nur dazu, um andere gewinnbringend benützen zu können. Sie ist eine Verführerin, wenn es um ihren Zweck geht, sieht dahinter aber niemals eine Tiefe. In solchen Belangen kann sie durchaus eine spielerische Persönlichkeit entwickeln, die an ein spielendes Raubtier erinnert, bis sie mit dem Genickbiss tötet. <br />
<br />
Aber es ist nicht so, als hätte sie nur diese eine Seite. In ihr, unter all der harten Oberfläche, sind Selbstzweifel und Unsicherheit zu Hause, mit denen man sie ködern kann. So sind die Schlagworte „Mutter“, „Schwester“, „Angst“ und „Versagen“ eher zu vermeiden. Mit diesen Worten in Verbindung mit ihrer Lebensgeschichte kann man sie noch immer gekonnt brechen und erniedrigen. Sie sieht sich noch immer im Schatten ihrer toten Schwester, die ihr zur Märtyrerin geworden ist. <br />
<br />
Im Umgang mit anderen ist sie präzise, gibt genaue Angaben und versucht nichts Persönliches einfliessen zu lassen, da sie weiss, dass genau diese kleinen Eigenschaften eine Person verletzlich machen. Hat man aber ihre Gunst und in gewisser Weise ihr Vertrauen erreicht kann man sich sicher sein, dass sie ziemlich alles versucht, um ihre „Untertanen“ etwaig zu schützen. Sie ist sicher nicht einfach nur „oberflächlich böse um des Bösen willen“ sondern versucht ihre Handlungen zu rechtfertigen. Oft geschehen sie allerdings aus Wut, was sie aber damit rechtfertigt, dass sie mit ihren Emotionen gehandelt habe, was ihre Macht nur fördere. Gegenüber anderen ist sie stets verschlossen und abweisend. Allerdings darf man ihre Loyalität (die immer stärker wird) zu Vesperum nicht vergessen. Sie ist nicht etwa loyal, da sie ihm vertraut oder besonders dankbar wäre sondern weil sie einen Weg sucht, irgendwie an ihn heranzukommen. Er ist ihr ein Buch mit sieben Siegeln, das sie knacken muss. Hat man ihr Interesse geweckt kann man sich durchaus auf einige hartnäckige und intensive Gespräche freuen, in denen schon mal (wortwörtlich) Fetzen fliegen können. In ihrer Rolle in der Öffentlichkeit ist sie ebenso eher zurückhaltend, aber durchaus souverän. Sie ist keine klassische Galeonsfigur für irgendeine Sache, agiert eher im Hintergrund und das oft mit (tödlicher) Präzision. Der Zweck, in ihrem Fall eher Nutzen, heiligt bei ihr viele Mittel.<br />
<br />
Allgemein sind Ideologien ihr ein Graus und ihr eigenes Überleben sowie ein Quäntchen Macht (oder mehr davon) über andere sind ihr höchstes Ziel. Sie kann sich sehr gut in eine Gesellschaft einfügen und rasch zu Informationen oder neuen Bekanntschaften kommen. Allerdings ist das bei ihr eher eine Maske als ihr wahres Wesen. Eigentlich wäre sie wohl eher introvertiert und würde darauf warten, dass andere auf sie zukommen. <br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>The very brightest candle of all has been extinguished<br />
 Smothered by those who could not bear to face reality<br />
 Every beat of your heart tore the lies all apart<br />
 Made foundations quiver<br />
 Every wave in the lake caused the porcelain to break<br />
 And I shiver...<br />
 The leftover tallow just doesn't contain<br />
 All the right answers<br />
 Under a sea of dust lies a vast wealth of wisdom<br />
 An untouched snow turns red<br />
 Innocence dies<br />
 This black page in history is not colourfast, will stain the next<br />
 All that remains is just a feint of what was meant to be<br />
 This black page in history is not colourfast, will stain the next<br />
 And nothing seems in life, in dreams like what was meant to be</blockquote>
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Verständnis von der Macht</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kampfstil(e):</span> vor allem Ataru; zunehmend jedoch auch Shii-Cho. Aggressive, grosse und schnelle Bewegungen, die vor allem auf dem Angriff basieren sind eher ihre Taktik als die defensive Haltung. Dabei ist ihre Kondition nicht die schlechteste und sie hält doch gewissen Widrigkeiten und in längeren Kämpfen stand. Obwohl sie einen aggressiven Stil pflegt wirken ihre Bewegungen dabei nicht grob oder nicht fliessend.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Studienschwerpunkt:</span> Klar das Studium der Waffe und des Körpers<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtausprägung:</span><br />
<br />
Bereits unbewusst wendete sie die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tarnung</span> mehr oder minder effektiv an. Vor allem in den Zeiten ihrer Flucht vom Heimatplaneten entwickelte sich diese Fertigkeit. Allerdings konnte sie nur unaufmerksame Zeitgenossen damit täuschen. Mittlerweile ist sie relativ gut darin. <br />
<br />
Im Zuge ihrer aggressiven Kampfart sind bei ihr vor allem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Macht-Sprung sowie –Geschwindigkeit und der Schwertwurf</span> geschult. An letzterem arbeitet sie gerade akribisch, kommt aber über eine Distanz von 2 Metern nicht hinaus und sobald ein zweiter Machtnutzer in der Gegend ist kann er das Schwert mit Leichtigkeit abfangen. In einem heftigen Kampf ist bei ihr eigentlich immer <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rage</span> aktiv und sie dementsprechend nach einem Kampf emotional und physisch ausgepumpt. Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtgriff</span> beschränkt sich auf kleine Gegenstände über kurze Strecken (maximal 1kg). Zeitweilig, in extremer Aggression, ist sie fähig einen einzelnen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtschock</span> zu produzieren.<br />
<br />
Sie würde sich gerne noch <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bestienkontrolle</span> aneignen und versucht einen Weg zu finden, wenigstens <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gedankensplitter</span> zu produzieren um sich kurzweilig vor gewissen Attacken zu schützen. Wie man herauslesen kann ist ihr Zugang zur Macht oft über „Actio et reactio“ zu verstehen<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beziehung zur Macht:</span><br />
Macht ist bei ihr ein Zeichen von Brutalität und der Legitimation ihrer Position.   Ilaras primäre Fähigkeiten liegen in der aggressiven Attacke gegen Feinde.  Vor allem im Lichtschwertkampf ist sie durchaus versiert, kann jedoch auch einige destruktive Machtanwendungen bereits ziemlich gut einsetzen.<br />
<br />
Vom geistigen Zugang zur Macht hat sie selbst in sich noch nicht viel erfahren. Sie sieht zwar andere- vor allem Vesperum- wie er in der Macht regelrecht verfällt und fragt sich, ob sie solche Fähigkeiten wirklich will und braucht. Sie sieht den „Sprung“ von ihren im Kampf erprobten und aggressiven Techniken zu den „geistigen“ Fähigkeiten mit gespaltenem Blick. Einerseits bewundert sie die Anwender, sieht aber anderseits durchaus, was diese wohl in der Macht versierten Techniken bringen. Sie selbst sieht schon an sich erste Zeichen des Verfalls und möchte die unbedingt aufhalten, sich aber in der Macht weiterbilden und immer stärker werden. Somit ist die für sie „nächste Stufe“ wohl eine Frage der Zeit, vor der sie sich fürchtet. Je mehr sie von dieser „Macht“ erfährt, desto unheimlicher und unkontrollierbarer erscheint sie ihr, und das ist es letztendlich, was sie will: Kontrolle. Diese Seite der Macht, die sowohl Körper als auch Geist verbraucht ist für sie ein Abyss, vor dem sie ungerne steht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Now the dark begins to rise<br />
 Save your breath it's far from over<br />
 Leave the lost and dead behind<br />
 Now's your chance to run for cover<br />
 I don't want to change the world<br />
 I just want to leave it colder<br />
 Light the fuse and burn it up<br />
 Take the path that leads to nowhere<br />
 All is lost again, but I'm not giving in<br />
 I will not bow, I will not break<br />
 I will shut the world away<br />
 I will not fall, I will not fade<br />
 I will take your breath away<br />
 Watch the end through dying eyes<br />
 Now the dark is taking over<br />
 Show me where forever dies<br />
 Take the fall and run to heaven<br />
 All is lost again, but I'm not giving in<br />
 And I'll survive, paranoid <br />
 I have lost the will to change<br />
 And I am not proud, cold blooded, fake<br />
 I will shut the world away</blockquote>
 <br />
 „Verdammt nochmal- wieso eigentlich diese ganzen Formalitäten? Es geht eigentlich nur darum, dass ich überlebt habe, oder? Der Rest ist allen egal. Allen. Ich habe noch nie jemanden gesehen, der sich freut, dass ich lebe. Ich meine, aufrichtig gefreut. Ohne Hintergedanken. Ohne dieses 'oh, gut, sie kann uns noch nützen'. Darauf ist das ganze Universum scharf: Nutzen. Dein Charakter, all dein Können, deine Gedanken, deine Ideen- unwichtig. Es geht nur um den Nutzen, den du der Obrigkeit bringst. Mein Nutzen hat mich bisher an diesen Punkt gebracht, wo ich nun stehe. Und diesen Nutzen kann ich jederzeit verlieren.“<br />
Wenn man an Ilara dachte, dachte man automatisch an ihre Schwester Jena. Besser gesagt: man dachte zuerst an Jena, dann an Ilara. Sie war das Anhängsel, das Teil, was sich in der Sonne ihrer Schwester einen Platz sichern darf. Dorthin, wo nach Ilara einfach jeder wollte. Sie waren nicht einfache Schwestern, nein, die Ironie des Ganzen war, dass sie Zwillinge waren. Man  konnte sie äusserlich nicht unterscheiden und doch fand man Jena immer auf den ersten Blick attraktiver, süsser, Hervorhebens wert, begehrenswerter. Sie strahlte etwas aus, was niemand so recht in Worte fassen konnte. Ihre Güte, ihre nette Art, ihre Worte sanft, ideenreich, keck, niemals verletzend, immer richtig. Ihre Bewegungen fliessend, nicht übertrieben in den Vordergrund gerückt aber man erkannte sie immer. Mit ihren braunen Haaren, in denen sich manchmal solche Goldreflexe bildeten, dass man glaubte, sie würde sich im nächsten Moment vergolden. Ihr Platz in der Familie sank noch mehr, als ihre Mutter heiratete. Einen Dock-Arbeiter, der sich immer weiter in der Hierarchie hocharbeitete und wenigstens etwas Geld heimbrachte, was zu einem "Vermögen" wurde. Er war es auch, der die Familie doch irgendwie finanziell zusammenhalten konnte. Ihre Mutter verdiente so gut wie gar nichts- höchstens zwischendurch etwas zu essen- da waren sie alle drei froh um den grobschlechten Dock-Arbeiter, der sich so oft betrank.<br />
<br />
Anfangs freute sich Ilara noch, so eine wunderbare Schwester zu haben und auch einen Vater, was ja eine Familie ausmachte. Ihre Mutter, Schlangentänzerin in einer halbwegs passablen Taverne, in der die Tankenden, Reisenden, Strandenden und Händler ein und aus gingen sah ihre Schwester als ihren wunderbaren Nachkommen an, der es weit bringen würde. Weiter als über den Biertisch, eine Tanke oder mit Schlangen umringt. Ach, und da war noch Ilara. Sie war dazu da, ihrer Schwester zu dienen und ihr das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Der Stiefvater interessierte sich nicht gross für seine Stieftöchter. Sie waren eher ein ungeliebtes Muss, mit denen er seine Liebe teilen musste. Ilara entwickelte aussergewöhnliche Fähigkeiten darin, ihrer Schwester ihre Wünsche zu erfüllen. Klauen war für sie überhaupt kein Problem. Auch im grössten Gewirre fand sie die begehrte Ware für ihre Schwester. Süssigkeiten, Schmuck, Spielzeug- Ilara konnte fast alles klauen. Keiner konnte sich erklären, wie sie das machte. Sie schien manchmal fast unsichtbar zu werden dabei. Als Dank durfte Ilara Jena jeweils die Haare kämmen oder sich mit ihr umgeben. Ihr kam das damals so eherbietungswürdig vor, dass sie das auch sehr gerne tat. Ihre Schwester war auch wirklich nett zu ihr, schenkte ihr Kleinigkeiten, die sie ihr zuvor geklaut hatte, liess sie an ihrer Pracht teilhaben. Ihre Schwester wurde sogar zur Schule geschickt. Für Ilara reichte das Geld bei weitem nicht aus. Ihre Mutter verdiente zwar gut, besser als so mach andere Schlangentänzerinnen, da sie wirklich gut war, aber für mehr als eine passable Wohnung reichte es nun doch nicht. Jena brachte ihrer Schwester jedoch das Schreiben und Lesen bei. Basic und Hutta konnte sie bald fliessend schreiben und sprechen. Ilara sog das Wissen ihrer Schwester begierig in sich auf. Anstelle der für Ilara absolut wunderbaren Schulbildung zog es die Schwester vor, in die Fussstapfen ihrer Mutter zu treten. Sie konnte Kerle wunderbar verführen, lockte ihnen das Geld in Massen aus den Portemonnaies, lebte fast auf deren Kosten während Ilara versuchte ihr nachzueifern. Sie war bei langem nicht so eloquent und selbstbewusst wie ihre Schwester. Als sie beide 16 Jahre alt wurden wendete sich das Blatt abrupt. Aus der Bewunderung Ilaras für ihre Schwester wurde bald blanker Hass, der sie innerlich zerfrass. Zu lange hatte die Schwester auf ihre Kosten gelebt und Ilara in den Hintergrund gestellt. An ihrem 16. Geburtstag verkündete ihre Mutter feierlich, sie sollten sich ans Heiraten machen. Jena war mehr als begeistert- sie hatte eine Heerschar an Männern aus denen sie frei verfügen konnte, während Ilara ihren Abklatsch an der Backe hatte und mit dem wohl zufrieden sein sollte. Ilara weigerte sich heftig, irgendwas mit diesen Kerlen anzufangen, wurde regelrecht aggressiv und ziemlich biestig. Die Anwärter, die vielleicht wirklich Interesse an ihr gehabt hätten wurden durch ihre Art schnell vertrieben. Es gipfelte darin, dass sie einige Messer nach einem Buhler warf, der ihr zu nahe kam und ihre Mutter beschloss, ihre Heiratsplanung selbst in die Hand zu nehmen. Sie schickte Jena mit ihrer Schwester los, die Ilara einen halbwegs passablen Mann suchen sollte. Alle, die ernsthaft an der verschlossen, wütend und abweisend wirkenden Frau interessiert gewesen wären nahm ihre Schwester für sich ein. Sogar als Ilara sich wirklich in einen jungen, gutaussehenden Kerl verliebte wusste ihre Schwester einzugreifen und diesen Kerl für sich einzunehmen. Ihre Mutter stellte Ilara schliesslich ihrem Chef vor, dessen Frau vor kurzem gestorben war. Der über 60-Jährige hatte grosses Interesse an der kratzbürstigen Frau die er ‚schon noch zurechtbiegen wollte‘ und ihre Mutter war mehr als begeistert als eine deftige Gehaltserhöhung winkte. In der jungen Frau keimte immer mehr der absolute Gedanke des Hasses auf die ganze Welt. Auf Nar Shaddaa herrschten ausser den Kleinkriegen keine grossen Tumulte um Ilara und es ging grösstenteils darum sich in den eigenen Regeln des Planeten zurechtzufinden. Man brauchte Allianzen und Freunde, die die junge Frau einfach nicht hatte. Sie war nicht eigenbrötlerisch sondern einfach nur wahnsinnig gehemmt. <br />
<br />
Als ihre Schwester sie in der Bar bei ihrem 60-Jährigen Verlobten absolut lächerlich machte flammte eine solche Wut in Ilara auf, dass in ihrem Kopf wilde, absurde und brutale Gedanken auftauchten, die schon lange in ihr gedümpelt hatten. Sie lockte ihre Schwester in eine entlegene Seitengasse. Eigentlich wollte sie ihr primär nur eine Lektion verpassen und ihrer Schönheit mit dem Messer in die andere Richtung nachhelfen, aber die Wut wurde grösser. Sie erwürgte ihre Schwester mit blossen Händen und stach auf ihrem toten Körper herum. Eine enorme Macht keimte in ihr auf, die sie bis zu den Fingerspitzen durchfuhr. Bald wurde ihr aber klar, was sie durch ihr Tun verbrochen hatte. Sie musste weg, am besten sofort! Sie hatte jedoch kaum Geld und war noch nie vom Planeten weggeflogen weswegen sie höchst unsicher war. Sie beschloss nach Hause zu gehen. Ihre Mutter fragte sofort nach dem Verbleib ihrer Schwester. Sie schlug die Mutter mit einem Schlag bewusstlos und suchte das wenige Vermögen zusammen, was der Stiefvater in einer kleinen Truhe aufbewahrte. Es war Ilaras Glück, war er arbeiten. Mit dem wenigen Geld, was sie fand machte sie sich auf den Weg irgendwo hin. Es reichte nicht weit. Die junge, unwissende Frau wurde von den herben Raumfahrtsschifffahrern mehr als über den Tisch gezogen. Als Sklaventochter wusste sie auch nicht viel von der Welt ausser eben, dass sie einen Wert eines Sklaven hatte. Von sonstigen Werten hatte sie keine Ahnung. Einige Planeten weiter musste sie sich schon wieder ans Klauen machen. Leider versagte ihre Taktik des Unsichtbarmachens bestialisch. Sie meinte zwar, wirklich gut darin zu sein, aber grobe Hände erfassten sie, als sie daran war, einige Taschen auszunehmen. <br />
<br />
Die nächste Zeit verbrachte sie mit einem Kerl zusammen im Frachtraum eines riesigen Raumschiffs. Sie flog sowieso nicht gerne, aber jetzt war es richtig übel. Sie zitterte und weinte, fühlte, wie ihr immer übler wurde. Ihrem Mitinsassen schien das ziemlich egal zu sein. Sein Hauptaugenmerk lag darin, die Tür anzustarren. Als sie sich endlich etwas beruhigt hatte und entschied, einfach nichts mehr zu trinken und zu essen- und jeden Rüttler einfach zu ignorieren- ging die Tür auf. Der massige Kerl neben ihr sprang sofort auf seine Gefängniswärter los und war im nächsten Moment tot. Höchst irritiert stand die junge Frau auf und presste sich an die Wand. Ihr war mit einem Schlag klar, dass hier Widerstand und Kratzbürstigkeit fehl am Platze war, wenn sie überleben wollte. Ihre Einstellung „lieber frei als tot“ änderte sich radikal. Man kann in Freiheit gut darüber reden, wie wichtig dieses Gut sei. In Krisensituationen geht es doch nur ums blanke Überleben. Wer ihre Wärter waren konnte sie nicht sagen. Allerdings wirkten sie mehr als bedrohlich und liessen sie mehr als klein wirken. Worte wurden keine gewechselt, am wenigsten, als sie endlich fragte, was hier los sei. Auf welchem Planeten sie erst landeten war ihr kaum klar. <br />
Die nächsten Jahre wurden mehr hart und unnachgiebig. Sie hatte damit gerechnet, umgebracht zu werden. Jetzt aber wurden perfide Spiele wahr, in die sie immer mehr gewickelt wurde. Psychische Degradierungen, körperliche Anstrengungen die sie oft am Rande des Wahnsinns hinterliessen, Intrigen in ihrer kleinen Gruppe- das alles war für sie die blanke Hölle. Die Hölle wurden ihr immer mehr die anderen und sie verstummte immer mehr, bis sie nichts mehr sagte und man sich manchmal fragte, ob ihr irgendwer die Zunge abgeschnitten hatte. Bald wurde auch innerhalb die Wut, Aggression und Verzweiflung wahr. Es ging wohl effektiv darum, aus ihrer Gruppe aus anfänglich 12 Jugendlichen einen überleben zu lassen. Am Ende stand sie nun da. Sie, die nie wieder töten wollte hatte mehr dieser Jugendlichen getötet als viele anderen. Abgestumpft, ihre Seele irgendwo begraben wurde die Lädierte in die nächste Arena geworfen. Sie rechnete damit, jetzt wirklich um ihr Leben kämpfen zu müssen als ihre Augen irritiert auf einem ältern Mann lagen. Was wurde das hier? Bilder aus ihrer Vergangenheit krachten in ihr hoch und sie wollte einige Schritte rückwärtsgehen, wurde aber sofort wieder nach vorne geschossen. Urteil: sie durfte leben. Anscheinend schien das eher selten zu sein, jedenfalls wurde sie nun nicht mehr ganz so heftig und mies behandelt, lebte nicht mehr unter allerwidrigsten Bedingungen und jemand nahm sich sogar ihrer Wunden an.  Ihr Leben wurde im Dienste dieses Mannes, der sich Darth Sidious- oder Palpatine herausstellte für sie durchaus interessanter und lebenswerter. Sie bekam einige, wenige, für sie wertvolle Informationen, die sie wie ein Schwamm aufsog. Sie erfuhr, durch was für eine Schule sie gegangen war, was ihr Zweck sei und fand dies im ersten Moment eher spannend als beängstigend. Obwohl sie in der hintersten Reihe der Hierarchie sass kam sie sich in diesem Moment sehr wichtig und durchaus besser vor. Ihre Morde schienen ihr auf einmal gerechtfertigt. Sie hatten es einfach nicht anders verdient, und wenn sie die Macht eben nicht richtig anwenden konnten- ihr Problem. Die letzten Keime Mitgefühl verschwanden je mehr Einblick in die dunkle Seite der Macht sie bekam. Sie verstand dieses „unfassbare Ding“ nicht von Grund auf, erfuhr es aber immer wieder heftig und pulsierend in sich. Es waren eher stichweise, relative Attacken als ein langes Anhalten dessen, was man als „Macht“ bezeichnete. <br />
<br />
Ihre Emotionen stumpften immer mehr ab, in alle Richtungen. Irgendwann, nach ein, zwei Jahren ihrer Arbeit als primäre Kanonenfresserin, die sie stets immer irgendwie überlebt hatte, kam sie langsam in das, was man wohl ‚höhere Ränge‘ nannte. Es war nicht so, als dass sie wichtig gewesen wäre, als dass man auf sie gehört hätte oder ihr Zuhören schätzte, sie war lediglich geduldet. Einige Momente lang tat das sogar richtig gut- bis einem wieder klar wurde, dass man ein Nichts war. Sie wurde Vesperum vorgestellt, einem frisch ernannten Meister, und wieder an ihn geworfen. Sie kam sich schlichtweg so vor wie damals mit dem alten Kerl, den sie heiraten musste und distanzierte sich sofort- auch weil sie wohl die Gefahr instinktiv fühlte. Sie überlegte sich kurzzeitig sogar zu verschwinden, bevor in ihren Augen der grosse Untergang kam, der dunkel vor ihr waberte. Sie rannte regelrecht davon weg, hielt sich im Hintergrund, hatte ihre Ohren aber überall, wusste, wie man sich geschickt einfügte und Informationen bekam, sich einschlich- und schliesslich tötete, wenn es denn sein musste. So, dass niemand je etwas erfahren würde. Unfälle entstanden eben einfach- Berufsrisiko. Bald hatte sich um sie eine Aura gebildet, die die meisten mieden. Es herrschte sowieso Abneigung unter den Adepten, aber mit dem Tod Sidious‘ war das Schisma vollzogen. Auf Byss bildeten sich zwei harte Fronten und sie stellte sich automatisch auf die, auf der die für sie stärkeren und glaubhafteren Personen waren. Sie schloss sich jetzt Vesperum an und kämpfte an seiner Seite gegen die dunklen Jedi, die sich noch immer Sidious anschlossen, der scheinbar doch nicht die Macht verkörperte, nach der sie alle suchten. Die wenigen, die sich widersetzten wurden dazu gezwungen und eine erneute Welle der Macht erfasste die junge Frau und liess ihr Herz schneller schlagen. Sie war jetzt an der Führung- auch wenn das ein grosses Fehldenken war- all ihr Leid hatte einen Sinn gehabt, nämlich den, nun hier zu stehen. Die Macht wurde für sie immer als „Sinn“ greifbar. Als Sinn, der im Leben herumschwebte und sie teilweise durchfuhr. Allerdings betrachtete sie Vesperum mit immer mehr Irritation. Er schien irgendwie durch den heftigen Kontakt mit der Macht durchzudrehen. <br />
<br />
Die Flotte, die sich Vesperum anschloss, erwies sich als schlagkräftig. Immer mehr Gebiete, Planeten und Reiche wurden erobert. Bei solch einem Zug gab es immer Gegner. Einige wirklich dumme Akolyten versuchten sich gegen ihn zu stellen. Ilara lauschte diesen Hasstiraden immer im Stillen. Da niemand wirklich von ihrer Existenz wusste, noch davon, dass sie Vesperum viele Informationen zutrug schien sie eine einfältige Persönlichkeit zu sein. Allerdings wurden die Abtrünnigen nicht mehr alt, da sie eine ziemlich bestialische Art entwickelte, wenn sie jemanden sterben sehen wollte. Als Vesperum auf dem Thron sass und für Ilara „in die Politik“ abdriftete entfernte sie sich vom Palast und liess sich in einem Haus nieder. Genügend Bares hatte sie durchaus bekommen- und sie konnte sich ein gutes Leben leisten. Luxus wurde kein Fremdwort mehr für sie. Durch ihren „Beruf“ schleuste sie sich immer am Rande der Legalität herum, weswegen sie auch durchaus erfuhr, was im Untergrund lief, was in anderen Systemen lief und wie die allgemeine Lage war. Oft verschwand sie tagelang und niemand von ihren scheinbaren Freunden konnte genau sagen, wo sie war. Sie meinte schlicht, sie sei eben auf „Geschäftsreise“ gewesen. <br />
In diesen Tagen und Stunden war sie oft bei Vesperum. Seine Dunkelheit beklemmte sie allerdings immer mehr. Seitdem er auf diesem verdammten Thron sass war er noch unheimlicher geworden. Viel mehr als sitzen lag wohl nicht mehr drin- sitzen und reden. Und irgendwelche verdammten Geistestricks an ihr anzuwenden, die sie oft an den Rand brachten.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff:</span> Sie ist froh, wenn sie nicht allzu weite Strecken fliegen muss und würde sich nie hinter ein Steuer klemmen. Deswegen lässt sie sich in allerhand Raumschiffen herumfliegen. Ihr Erleichtern ist stets gross, wenn sie wieder sicheren Boden unter den Füssen hat.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Waffen:</span> Violettes Doppellichtschwert, das sich aber mittig trennen und in  zwei Schwerter teilen lässt, Vibroklinge (Trophäe, die sie einer Echani nach ihrem Tod abgeluchst hat), diverse Dolche sowie gelegentlich vergiftete Klingen und Nadeln. Manchmal wird sie als wandelndes Waffenarsenal angesehen, was sie jedoch entschieden zurückweist. Sie trägt kaum alle Waffen miteinander, jedoch aufgrund ihrer Berufung das Doppellichtschwert sowie zwei Blaster, die sie aber nur pro forma bei sich trägt. Sie kann mit diesen Dingern kaum treffen. Da sie ihre Laserschwerter kaum in der Öffentlichkeit verwenden kann (ihre Macht ist der grossen Masse unbekannt) verwendet sie oft kleinere und handlichere Waffen sowie mit Vorliebe ihre Vibroschwert.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span> Besonders wichtig ist ihr kein Besitz, sie möchte nur von allem möglichst viel haben. Vielleicht ihr Laserschwert- allerdings könnte sie sogar dieses ersetzen ohne einen Verlust zu spüren. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Marina Lambrini Diamandis / Art<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> Darth Vesperum<br />
<br />
*Epica/ Depeche Mode / Breaking Benjamin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Ilara Vanis, geboren als Ilara Thano, verwendet oft den Decknamen Amari Chamberlain, etwa zu übersetzen mit "der geliebte Sklave"<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 25 Jahre alt / geboren 21 VSY<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Mensch<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span>Nar Shaddaa<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span>Sith/ Imperium<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> (verborgene) Hand des Imperators, Raritätenhändlerin als „Deckung“, ist aber mehr als Hobby zu betrachten<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Ja<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]  Zielstrebig<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]  Unnachgiebig, skrupellos, kann einschüchternd wirken<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>]  Intelligent, lernt schnell, gute Kopistin anderer<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Schlagfertig, direkt, pragmatisch<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] gute Nahkämpferin, wendig und geschickt, ausdauernd<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] gutes Aussehen, das sie auch einzusetzen weiss<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Extrem eitel und krankhaft eifersüchtig, rachesüchtig, manchmal ziemlich grausam und teilweise sehr emotional<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Ungeduldig (was in höheren Rangpositionen im Imperium nicht immer sehr zielbringend ist.)<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Flugangst/Übelkeit – muss aber aufgrund ihrer „Arbeit und Berufung“ kleinere Flieger selbstständig in die Luft und wieder auf den Boden bekommen.<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] denkt nicht immer erst über ihr Tun nach und darf danach den Schlamassel ausbaden (Herz vor Verstand)<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Sauberkeitsfimmel<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] hat furchtbare Angst vor dem Leiden und dem Fall ihres Ansehens<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Technik, Elektronik. Rudimentärer Umgang okay, aber alles, was irgendwie technisches Verständnis verlangt und vor allem Geduld ist ihr zu dumm. Oft werden für sie „kaputte“ Geräte einfach ersetzt.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
Ilara ist etwa 1,75 gross und damit nicht gerade klein und nicht übermässig gross- so gesehen fällt sie kaum auf. Vielleicht ist das das Erste, was einem auffällt. Sie kann relativ unscheinbar wirken und sich von der Umwelt abschotten. So kann es durchaus sein, dass man sie nicht erkennt. Sie ist sehr schlank und ihre Gliedmassen scheinen lang und fein, allgemein ist ihr Körper gut proportioniert und trainiert, jedoch nicht überladen muskulös.<br />
<br />
Lüftet sie die schwarze Kapuze, sehen einen zwei dunkle, beinahe schwarz wirkende Augen, die oft einfach unheimlich leer wirken. Sie sind mit gelben Striemen durchzogen, die in gewissem Licht beinahe golden aussehen aber oft einfach etwas Bedrohliches ausstrahlen. Es sind diese Augen, die zuerst auffallen. Zudem ist die Haut immer mehr gräulich-weiss werdend. Wandert man mit dem Blick weiter in ihrem Gesicht sieht man erstaunlich weiche und weibliche Züge, die sie mit ihrem teilweise verbissenen Aussehen durchaus zu verbergen weiss. Etwa ellbogenlange, dunkelbraune Haare fallen leicht über ihre Schultern und scheinen unendlich weich und glänzend, jedoch trägt sie sie oft  zwecks einfacher Handhabung als Pferdeschwanz. Ihre Lippen sind voll, sogar oft perfekt mit rotem Lippenstift bemalt, was dann ziemlich alles ist, was man unter der Kapuze sieht. <br />
<br />
Wenn sie schläft und nicht gerade von Alpträumen geplagt wird sieht man wohl ihr wahres Gesicht: die Bosheit, Verhärmtheit und all die negativen Emotionen fallen von ihr ab und zeigen eine junge, doch relativ attraktive Frau, die sicher einiges an Verehren mit sich ziehen dürfte. Sobald sie die Augen aber wieder aufschlägt ist es wieder da. Das dunkle Monster was sich Vergangenheit nennt und einen Menschen zeichnet. Es lässt die Mundwinkel nach unten wandern, das Gesicht betont neutral aussehen. So, dass man rein gar nichts daraus lesen kann. Dieser Ausdruck ändert sich praktisch nie. Ausser in grosser Wut und Aggression, da hiess es, sie sei beinahe schön dabei. Aggression macht die Haut straff, lässt aufbäumen, gerade stehen und auffallen. Anders trifft man sie nicht an. Lachen oder gar ein freundlicher Ausdruck sind bei ihr nicht drin. Oft zieren Blutergüsse ihren Körper. Nicht etwa, weil sie von jemandem Prügel kassiert hätte sondern aus eigener Überzeugung erst genug trainiert zu haben, wenn ihr alle Knochen wehtun. Sie strebt nach Perfektion in ziemlich allem, warum nicht auch bei ihrem Körper? Diese Stellen heilen schnell wieder und unter der Kutte sieht sie sowieso niemand. Das Einzige, was ihren Körper wirklich entstellt ist eine längere Narbe auf ihrem Oberschenkel. Diese Narbe trägt sie seit einem missglückten Auftrag prangernd an der äusseren Seite. Es ist ein gerader, sauberer und wohl tiefer Schnitt gewesen. Natürlich hätte man das behandeln können aber sie fand, sie war selbst schuld und musste nun mit dieser Schande leben.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Wie aus Zwei auf einmal Eins wurde und sich dieses Eins in so viele Teile auflöste wie bei einer einzigen Supernova</div>
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>There's something wrong with me chemically -something wrong with me inherently <br />
The wrong mix in the wrong genes, I reached the wrong ends by the wrong means <br />
It was the wrong plan in the wrong hands  with the wrong theory for the wrong man <br />
The wrong eyes on the wrong prize, the wrong questions with the wrong replies.</blockquote>
<br />
Ilara Vanis scheint von aussen eine stille Person zu sein. In ihr drin brodeln aber regelmässig immer wieder neue Hexenkesser auf, die regelmässig explodieren und alles um sie herum zu vernichten drohen. Mitleid, Mitgefühl und Empathie sind ihr grösstenteils abhanden bekommen. Meistens benutzt sie das Wissen über diese menschlichen Eigenschaften nur dazu, um andere gewinnbringend benützen zu können. Sie ist eine Verführerin, wenn es um ihren Zweck geht, sieht dahinter aber niemals eine Tiefe. In solchen Belangen kann sie durchaus eine spielerische Persönlichkeit entwickeln, die an ein spielendes Raubtier erinnert, bis sie mit dem Genickbiss tötet. <br />
<br />
Aber es ist nicht so, als hätte sie nur diese eine Seite. In ihr, unter all der harten Oberfläche, sind Selbstzweifel und Unsicherheit zu Hause, mit denen man sie ködern kann. So sind die Schlagworte „Mutter“, „Schwester“, „Angst“ und „Versagen“ eher zu vermeiden. Mit diesen Worten in Verbindung mit ihrer Lebensgeschichte kann man sie noch immer gekonnt brechen und erniedrigen. Sie sieht sich noch immer im Schatten ihrer toten Schwester, die ihr zur Märtyrerin geworden ist. <br />
<br />
Im Umgang mit anderen ist sie präzise, gibt genaue Angaben und versucht nichts Persönliches einfliessen zu lassen, da sie weiss, dass genau diese kleinen Eigenschaften eine Person verletzlich machen. Hat man aber ihre Gunst und in gewisser Weise ihr Vertrauen erreicht kann man sich sicher sein, dass sie ziemlich alles versucht, um ihre „Untertanen“ etwaig zu schützen. Sie ist sicher nicht einfach nur „oberflächlich böse um des Bösen willen“ sondern versucht ihre Handlungen zu rechtfertigen. Oft geschehen sie allerdings aus Wut, was sie aber damit rechtfertigt, dass sie mit ihren Emotionen gehandelt habe, was ihre Macht nur fördere. Gegenüber anderen ist sie stets verschlossen und abweisend. Allerdings darf man ihre Loyalität (die immer stärker wird) zu Vesperum nicht vergessen. Sie ist nicht etwa loyal, da sie ihm vertraut oder besonders dankbar wäre sondern weil sie einen Weg sucht, irgendwie an ihn heranzukommen. Er ist ihr ein Buch mit sieben Siegeln, das sie knacken muss. Hat man ihr Interesse geweckt kann man sich durchaus auf einige hartnäckige und intensive Gespräche freuen, in denen schon mal (wortwörtlich) Fetzen fliegen können. In ihrer Rolle in der Öffentlichkeit ist sie ebenso eher zurückhaltend, aber durchaus souverän. Sie ist keine klassische Galeonsfigur für irgendeine Sache, agiert eher im Hintergrund und das oft mit (tödlicher) Präzision. Der Zweck, in ihrem Fall eher Nutzen, heiligt bei ihr viele Mittel.<br />
<br />
Allgemein sind Ideologien ihr ein Graus und ihr eigenes Überleben sowie ein Quäntchen Macht (oder mehr davon) über andere sind ihr höchstes Ziel. Sie kann sich sehr gut in eine Gesellschaft einfügen und rasch zu Informationen oder neuen Bekanntschaften kommen. Allerdings ist das bei ihr eher eine Maske als ihr wahres Wesen. Eigentlich wäre sie wohl eher introvertiert und würde darauf warten, dass andere auf sie zukommen. <br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>The very brightest candle of all has been extinguished<br />
 Smothered by those who could not bear to face reality<br />
 Every beat of your heart tore the lies all apart<br />
 Made foundations quiver<br />
 Every wave in the lake caused the porcelain to break<br />
 And I shiver...<br />
 The leftover tallow just doesn't contain<br />
 All the right answers<br />
 Under a sea of dust lies a vast wealth of wisdom<br />
 An untouched snow turns red<br />
 Innocence dies<br />
 This black page in history is not colourfast, will stain the next<br />
 All that remains is just a feint of what was meant to be<br />
 This black page in history is not colourfast, will stain the next<br />
 And nothing seems in life, in dreams like what was meant to be</blockquote>
<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Verständnis von der Macht</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kampfstil(e):</span> vor allem Ataru; zunehmend jedoch auch Shii-Cho. Aggressive, grosse und schnelle Bewegungen, die vor allem auf dem Angriff basieren sind eher ihre Taktik als die defensive Haltung. Dabei ist ihre Kondition nicht die schlechteste und sie hält doch gewissen Widrigkeiten und in längeren Kämpfen stand. Obwohl sie einen aggressiven Stil pflegt wirken ihre Bewegungen dabei nicht grob oder nicht fliessend.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Studienschwerpunkt:</span> Klar das Studium der Waffe und des Körpers<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtausprägung:</span><br />
<br />
Bereits unbewusst wendete sie die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tarnung</span> mehr oder minder effektiv an. Vor allem in den Zeiten ihrer Flucht vom Heimatplaneten entwickelte sich diese Fertigkeit. Allerdings konnte sie nur unaufmerksame Zeitgenossen damit täuschen. Mittlerweile ist sie relativ gut darin. <br />
<br />
Im Zuge ihrer aggressiven Kampfart sind bei ihr vor allem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Macht-Sprung sowie –Geschwindigkeit und der Schwertwurf</span> geschult. An letzterem arbeitet sie gerade akribisch, kommt aber über eine Distanz von 2 Metern nicht hinaus und sobald ein zweiter Machtnutzer in der Gegend ist kann er das Schwert mit Leichtigkeit abfangen. In einem heftigen Kampf ist bei ihr eigentlich immer <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rage</span> aktiv und sie dementsprechend nach einem Kampf emotional und physisch ausgepumpt. Der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtgriff</span> beschränkt sich auf kleine Gegenstände über kurze Strecken (maximal 1kg). Zeitweilig, in extremer Aggression, ist sie fähig einen einzelnen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtschock</span> zu produzieren.<br />
<br />
Sie würde sich gerne noch <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bestienkontrolle</span> aneignen und versucht einen Weg zu finden, wenigstens <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gedankensplitter</span> zu produzieren um sich kurzweilig vor gewissen Attacken zu schützen. Wie man herauslesen kann ist ihr Zugang zur Macht oft über „Actio et reactio“ zu verstehen<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beziehung zur Macht:</span><br />
Macht ist bei ihr ein Zeichen von Brutalität und der Legitimation ihrer Position.   Ilaras primäre Fähigkeiten liegen in der aggressiven Attacke gegen Feinde.  Vor allem im Lichtschwertkampf ist sie durchaus versiert, kann jedoch auch einige destruktive Machtanwendungen bereits ziemlich gut einsetzen.<br />
<br />
Vom geistigen Zugang zur Macht hat sie selbst in sich noch nicht viel erfahren. Sie sieht zwar andere- vor allem Vesperum- wie er in der Macht regelrecht verfällt und fragt sich, ob sie solche Fähigkeiten wirklich will und braucht. Sie sieht den „Sprung“ von ihren im Kampf erprobten und aggressiven Techniken zu den „geistigen“ Fähigkeiten mit gespaltenem Blick. Einerseits bewundert sie die Anwender, sieht aber anderseits durchaus, was diese wohl in der Macht versierten Techniken bringen. Sie selbst sieht schon an sich erste Zeichen des Verfalls und möchte die unbedingt aufhalten, sich aber in der Macht weiterbilden und immer stärker werden. Somit ist die für sie „nächste Stufe“ wohl eine Frage der Zeit, vor der sie sich fürchtet. Je mehr sie von dieser „Macht“ erfährt, desto unheimlicher und unkontrollierbarer erscheint sie ihr, und das ist es letztendlich, was sie will: Kontrolle. Diese Seite der Macht, die sowohl Körper als auch Geist verbraucht ist für sie ein Abyss, vor dem sie ungerne steht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Now the dark begins to rise<br />
 Save your breath it's far from over<br />
 Leave the lost and dead behind<br />
 Now's your chance to run for cover<br />
 I don't want to change the world<br />
 I just want to leave it colder<br />
 Light the fuse and burn it up<br />
 Take the path that leads to nowhere<br />
 All is lost again, but I'm not giving in<br />
 I will not bow, I will not break<br />
 I will shut the world away<br />
 I will not fall, I will not fade<br />
 I will take your breath away<br />
 Watch the end through dying eyes<br />
 Now the dark is taking over<br />
 Show me where forever dies<br />
 Take the fall and run to heaven<br />
 All is lost again, but I'm not giving in<br />
 And I'll survive, paranoid <br />
 I have lost the will to change<br />
 And I am not proud, cold blooded, fake<br />
 I will shut the world away</blockquote>
 <br />
 „Verdammt nochmal- wieso eigentlich diese ganzen Formalitäten? Es geht eigentlich nur darum, dass ich überlebt habe, oder? Der Rest ist allen egal. Allen. Ich habe noch nie jemanden gesehen, der sich freut, dass ich lebe. Ich meine, aufrichtig gefreut. Ohne Hintergedanken. Ohne dieses 'oh, gut, sie kann uns noch nützen'. Darauf ist das ganze Universum scharf: Nutzen. Dein Charakter, all dein Können, deine Gedanken, deine Ideen- unwichtig. Es geht nur um den Nutzen, den du der Obrigkeit bringst. Mein Nutzen hat mich bisher an diesen Punkt gebracht, wo ich nun stehe. Und diesen Nutzen kann ich jederzeit verlieren.“<br />
Wenn man an Ilara dachte, dachte man automatisch an ihre Schwester Jena. Besser gesagt: man dachte zuerst an Jena, dann an Ilara. Sie war das Anhängsel, das Teil, was sich in der Sonne ihrer Schwester einen Platz sichern darf. Dorthin, wo nach Ilara einfach jeder wollte. Sie waren nicht einfache Schwestern, nein, die Ironie des Ganzen war, dass sie Zwillinge waren. Man  konnte sie äusserlich nicht unterscheiden und doch fand man Jena immer auf den ersten Blick attraktiver, süsser, Hervorhebens wert, begehrenswerter. Sie strahlte etwas aus, was niemand so recht in Worte fassen konnte. Ihre Güte, ihre nette Art, ihre Worte sanft, ideenreich, keck, niemals verletzend, immer richtig. Ihre Bewegungen fliessend, nicht übertrieben in den Vordergrund gerückt aber man erkannte sie immer. Mit ihren braunen Haaren, in denen sich manchmal solche Goldreflexe bildeten, dass man glaubte, sie würde sich im nächsten Moment vergolden. Ihr Platz in der Familie sank noch mehr, als ihre Mutter heiratete. Einen Dock-Arbeiter, der sich immer weiter in der Hierarchie hocharbeitete und wenigstens etwas Geld heimbrachte, was zu einem "Vermögen" wurde. Er war es auch, der die Familie doch irgendwie finanziell zusammenhalten konnte. Ihre Mutter verdiente so gut wie gar nichts- höchstens zwischendurch etwas zu essen- da waren sie alle drei froh um den grobschlechten Dock-Arbeiter, der sich so oft betrank.<br />
<br />
Anfangs freute sich Ilara noch, so eine wunderbare Schwester zu haben und auch einen Vater, was ja eine Familie ausmachte. Ihre Mutter, Schlangentänzerin in einer halbwegs passablen Taverne, in der die Tankenden, Reisenden, Strandenden und Händler ein und aus gingen sah ihre Schwester als ihren wunderbaren Nachkommen an, der es weit bringen würde. Weiter als über den Biertisch, eine Tanke oder mit Schlangen umringt. Ach, und da war noch Ilara. Sie war dazu da, ihrer Schwester zu dienen und ihr das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Der Stiefvater interessierte sich nicht gross für seine Stieftöchter. Sie waren eher ein ungeliebtes Muss, mit denen er seine Liebe teilen musste. Ilara entwickelte aussergewöhnliche Fähigkeiten darin, ihrer Schwester ihre Wünsche zu erfüllen. Klauen war für sie überhaupt kein Problem. Auch im grössten Gewirre fand sie die begehrte Ware für ihre Schwester. Süssigkeiten, Schmuck, Spielzeug- Ilara konnte fast alles klauen. Keiner konnte sich erklären, wie sie das machte. Sie schien manchmal fast unsichtbar zu werden dabei. Als Dank durfte Ilara Jena jeweils die Haare kämmen oder sich mit ihr umgeben. Ihr kam das damals so eherbietungswürdig vor, dass sie das auch sehr gerne tat. Ihre Schwester war auch wirklich nett zu ihr, schenkte ihr Kleinigkeiten, die sie ihr zuvor geklaut hatte, liess sie an ihrer Pracht teilhaben. Ihre Schwester wurde sogar zur Schule geschickt. Für Ilara reichte das Geld bei weitem nicht aus. Ihre Mutter verdiente zwar gut, besser als so mach andere Schlangentänzerinnen, da sie wirklich gut war, aber für mehr als eine passable Wohnung reichte es nun doch nicht. Jena brachte ihrer Schwester jedoch das Schreiben und Lesen bei. Basic und Hutta konnte sie bald fliessend schreiben und sprechen. Ilara sog das Wissen ihrer Schwester begierig in sich auf. Anstelle der für Ilara absolut wunderbaren Schulbildung zog es die Schwester vor, in die Fussstapfen ihrer Mutter zu treten. Sie konnte Kerle wunderbar verführen, lockte ihnen das Geld in Massen aus den Portemonnaies, lebte fast auf deren Kosten während Ilara versuchte ihr nachzueifern. Sie war bei langem nicht so eloquent und selbstbewusst wie ihre Schwester. Als sie beide 16 Jahre alt wurden wendete sich das Blatt abrupt. Aus der Bewunderung Ilaras für ihre Schwester wurde bald blanker Hass, der sie innerlich zerfrass. Zu lange hatte die Schwester auf ihre Kosten gelebt und Ilara in den Hintergrund gestellt. An ihrem 16. Geburtstag verkündete ihre Mutter feierlich, sie sollten sich ans Heiraten machen. Jena war mehr als begeistert- sie hatte eine Heerschar an Männern aus denen sie frei verfügen konnte, während Ilara ihren Abklatsch an der Backe hatte und mit dem wohl zufrieden sein sollte. Ilara weigerte sich heftig, irgendwas mit diesen Kerlen anzufangen, wurde regelrecht aggressiv und ziemlich biestig. Die Anwärter, die vielleicht wirklich Interesse an ihr gehabt hätten wurden durch ihre Art schnell vertrieben. Es gipfelte darin, dass sie einige Messer nach einem Buhler warf, der ihr zu nahe kam und ihre Mutter beschloss, ihre Heiratsplanung selbst in die Hand zu nehmen. Sie schickte Jena mit ihrer Schwester los, die Ilara einen halbwegs passablen Mann suchen sollte. Alle, die ernsthaft an der verschlossen, wütend und abweisend wirkenden Frau interessiert gewesen wären nahm ihre Schwester für sich ein. Sogar als Ilara sich wirklich in einen jungen, gutaussehenden Kerl verliebte wusste ihre Schwester einzugreifen und diesen Kerl für sich einzunehmen. Ihre Mutter stellte Ilara schliesslich ihrem Chef vor, dessen Frau vor kurzem gestorben war. Der über 60-Jährige hatte grosses Interesse an der kratzbürstigen Frau die er ‚schon noch zurechtbiegen wollte‘ und ihre Mutter war mehr als begeistert als eine deftige Gehaltserhöhung winkte. In der jungen Frau keimte immer mehr der absolute Gedanke des Hasses auf die ganze Welt. Auf Nar Shaddaa herrschten ausser den Kleinkriegen keine grossen Tumulte um Ilara und es ging grösstenteils darum sich in den eigenen Regeln des Planeten zurechtzufinden. Man brauchte Allianzen und Freunde, die die junge Frau einfach nicht hatte. Sie war nicht eigenbrötlerisch sondern einfach nur wahnsinnig gehemmt. <br />
<br />
Als ihre Schwester sie in der Bar bei ihrem 60-Jährigen Verlobten absolut lächerlich machte flammte eine solche Wut in Ilara auf, dass in ihrem Kopf wilde, absurde und brutale Gedanken auftauchten, die schon lange in ihr gedümpelt hatten. Sie lockte ihre Schwester in eine entlegene Seitengasse. Eigentlich wollte sie ihr primär nur eine Lektion verpassen und ihrer Schönheit mit dem Messer in die andere Richtung nachhelfen, aber die Wut wurde grösser. Sie erwürgte ihre Schwester mit blossen Händen und stach auf ihrem toten Körper herum. Eine enorme Macht keimte in ihr auf, die sie bis zu den Fingerspitzen durchfuhr. Bald wurde ihr aber klar, was sie durch ihr Tun verbrochen hatte. Sie musste weg, am besten sofort! Sie hatte jedoch kaum Geld und war noch nie vom Planeten weggeflogen weswegen sie höchst unsicher war. Sie beschloss nach Hause zu gehen. Ihre Mutter fragte sofort nach dem Verbleib ihrer Schwester. Sie schlug die Mutter mit einem Schlag bewusstlos und suchte das wenige Vermögen zusammen, was der Stiefvater in einer kleinen Truhe aufbewahrte. Es war Ilaras Glück, war er arbeiten. Mit dem wenigen Geld, was sie fand machte sie sich auf den Weg irgendwo hin. Es reichte nicht weit. Die junge, unwissende Frau wurde von den herben Raumfahrtsschifffahrern mehr als über den Tisch gezogen. Als Sklaventochter wusste sie auch nicht viel von der Welt ausser eben, dass sie einen Wert eines Sklaven hatte. Von sonstigen Werten hatte sie keine Ahnung. Einige Planeten weiter musste sie sich schon wieder ans Klauen machen. Leider versagte ihre Taktik des Unsichtbarmachens bestialisch. Sie meinte zwar, wirklich gut darin zu sein, aber grobe Hände erfassten sie, als sie daran war, einige Taschen auszunehmen. <br />
<br />
Die nächste Zeit verbrachte sie mit einem Kerl zusammen im Frachtraum eines riesigen Raumschiffs. Sie flog sowieso nicht gerne, aber jetzt war es richtig übel. Sie zitterte und weinte, fühlte, wie ihr immer übler wurde. Ihrem Mitinsassen schien das ziemlich egal zu sein. Sein Hauptaugenmerk lag darin, die Tür anzustarren. Als sie sich endlich etwas beruhigt hatte und entschied, einfach nichts mehr zu trinken und zu essen- und jeden Rüttler einfach zu ignorieren- ging die Tür auf. Der massige Kerl neben ihr sprang sofort auf seine Gefängniswärter los und war im nächsten Moment tot. Höchst irritiert stand die junge Frau auf und presste sich an die Wand. Ihr war mit einem Schlag klar, dass hier Widerstand und Kratzbürstigkeit fehl am Platze war, wenn sie überleben wollte. Ihre Einstellung „lieber frei als tot“ änderte sich radikal. Man kann in Freiheit gut darüber reden, wie wichtig dieses Gut sei. In Krisensituationen geht es doch nur ums blanke Überleben. Wer ihre Wärter waren konnte sie nicht sagen. Allerdings wirkten sie mehr als bedrohlich und liessen sie mehr als klein wirken. Worte wurden keine gewechselt, am wenigsten, als sie endlich fragte, was hier los sei. Auf welchem Planeten sie erst landeten war ihr kaum klar. <br />
Die nächsten Jahre wurden mehr hart und unnachgiebig. Sie hatte damit gerechnet, umgebracht zu werden. Jetzt aber wurden perfide Spiele wahr, in die sie immer mehr gewickelt wurde. Psychische Degradierungen, körperliche Anstrengungen die sie oft am Rande des Wahnsinns hinterliessen, Intrigen in ihrer kleinen Gruppe- das alles war für sie die blanke Hölle. Die Hölle wurden ihr immer mehr die anderen und sie verstummte immer mehr, bis sie nichts mehr sagte und man sich manchmal fragte, ob ihr irgendwer die Zunge abgeschnitten hatte. Bald wurde auch innerhalb die Wut, Aggression und Verzweiflung wahr. Es ging wohl effektiv darum, aus ihrer Gruppe aus anfänglich 12 Jugendlichen einen überleben zu lassen. Am Ende stand sie nun da. Sie, die nie wieder töten wollte hatte mehr dieser Jugendlichen getötet als viele anderen. Abgestumpft, ihre Seele irgendwo begraben wurde die Lädierte in die nächste Arena geworfen. Sie rechnete damit, jetzt wirklich um ihr Leben kämpfen zu müssen als ihre Augen irritiert auf einem ältern Mann lagen. Was wurde das hier? Bilder aus ihrer Vergangenheit krachten in ihr hoch und sie wollte einige Schritte rückwärtsgehen, wurde aber sofort wieder nach vorne geschossen. Urteil: sie durfte leben. Anscheinend schien das eher selten zu sein, jedenfalls wurde sie nun nicht mehr ganz so heftig und mies behandelt, lebte nicht mehr unter allerwidrigsten Bedingungen und jemand nahm sich sogar ihrer Wunden an.  Ihr Leben wurde im Dienste dieses Mannes, der sich Darth Sidious- oder Palpatine herausstellte für sie durchaus interessanter und lebenswerter. Sie bekam einige, wenige, für sie wertvolle Informationen, die sie wie ein Schwamm aufsog. Sie erfuhr, durch was für eine Schule sie gegangen war, was ihr Zweck sei und fand dies im ersten Moment eher spannend als beängstigend. Obwohl sie in der hintersten Reihe der Hierarchie sass kam sie sich in diesem Moment sehr wichtig und durchaus besser vor. Ihre Morde schienen ihr auf einmal gerechtfertigt. Sie hatten es einfach nicht anders verdient, und wenn sie die Macht eben nicht richtig anwenden konnten- ihr Problem. Die letzten Keime Mitgefühl verschwanden je mehr Einblick in die dunkle Seite der Macht sie bekam. Sie verstand dieses „unfassbare Ding“ nicht von Grund auf, erfuhr es aber immer wieder heftig und pulsierend in sich. Es waren eher stichweise, relative Attacken als ein langes Anhalten dessen, was man als „Macht“ bezeichnete. <br />
<br />
Ihre Emotionen stumpften immer mehr ab, in alle Richtungen. Irgendwann, nach ein, zwei Jahren ihrer Arbeit als primäre Kanonenfresserin, die sie stets immer irgendwie überlebt hatte, kam sie langsam in das, was man wohl ‚höhere Ränge‘ nannte. Es war nicht so, als dass sie wichtig gewesen wäre, als dass man auf sie gehört hätte oder ihr Zuhören schätzte, sie war lediglich geduldet. Einige Momente lang tat das sogar richtig gut- bis einem wieder klar wurde, dass man ein Nichts war. Sie wurde Vesperum vorgestellt, einem frisch ernannten Meister, und wieder an ihn geworfen. Sie kam sich schlichtweg so vor wie damals mit dem alten Kerl, den sie heiraten musste und distanzierte sich sofort- auch weil sie wohl die Gefahr instinktiv fühlte. Sie überlegte sich kurzzeitig sogar zu verschwinden, bevor in ihren Augen der grosse Untergang kam, der dunkel vor ihr waberte. Sie rannte regelrecht davon weg, hielt sich im Hintergrund, hatte ihre Ohren aber überall, wusste, wie man sich geschickt einfügte und Informationen bekam, sich einschlich- und schliesslich tötete, wenn es denn sein musste. So, dass niemand je etwas erfahren würde. Unfälle entstanden eben einfach- Berufsrisiko. Bald hatte sich um sie eine Aura gebildet, die die meisten mieden. Es herrschte sowieso Abneigung unter den Adepten, aber mit dem Tod Sidious‘ war das Schisma vollzogen. Auf Byss bildeten sich zwei harte Fronten und sie stellte sich automatisch auf die, auf der die für sie stärkeren und glaubhafteren Personen waren. Sie schloss sich jetzt Vesperum an und kämpfte an seiner Seite gegen die dunklen Jedi, die sich noch immer Sidious anschlossen, der scheinbar doch nicht die Macht verkörperte, nach der sie alle suchten. Die wenigen, die sich widersetzten wurden dazu gezwungen und eine erneute Welle der Macht erfasste die junge Frau und liess ihr Herz schneller schlagen. Sie war jetzt an der Führung- auch wenn das ein grosses Fehldenken war- all ihr Leid hatte einen Sinn gehabt, nämlich den, nun hier zu stehen. Die Macht wurde für sie immer als „Sinn“ greifbar. Als Sinn, der im Leben herumschwebte und sie teilweise durchfuhr. Allerdings betrachtete sie Vesperum mit immer mehr Irritation. Er schien irgendwie durch den heftigen Kontakt mit der Macht durchzudrehen. <br />
<br />
Die Flotte, die sich Vesperum anschloss, erwies sich als schlagkräftig. Immer mehr Gebiete, Planeten und Reiche wurden erobert. Bei solch einem Zug gab es immer Gegner. Einige wirklich dumme Akolyten versuchten sich gegen ihn zu stellen. Ilara lauschte diesen Hasstiraden immer im Stillen. Da niemand wirklich von ihrer Existenz wusste, noch davon, dass sie Vesperum viele Informationen zutrug schien sie eine einfältige Persönlichkeit zu sein. Allerdings wurden die Abtrünnigen nicht mehr alt, da sie eine ziemlich bestialische Art entwickelte, wenn sie jemanden sterben sehen wollte. Als Vesperum auf dem Thron sass und für Ilara „in die Politik“ abdriftete entfernte sie sich vom Palast und liess sich in einem Haus nieder. Genügend Bares hatte sie durchaus bekommen- und sie konnte sich ein gutes Leben leisten. Luxus wurde kein Fremdwort mehr für sie. Durch ihren „Beruf“ schleuste sie sich immer am Rande der Legalität herum, weswegen sie auch durchaus erfuhr, was im Untergrund lief, was in anderen Systemen lief und wie die allgemeine Lage war. Oft verschwand sie tagelang und niemand von ihren scheinbaren Freunden konnte genau sagen, wo sie war. Sie meinte schlicht, sie sei eben auf „Geschäftsreise“ gewesen. <br />
In diesen Tagen und Stunden war sie oft bei Vesperum. Seine Dunkelheit beklemmte sie allerdings immer mehr. Seitdem er auf diesem verdammten Thron sass war er noch unheimlicher geworden. Viel mehr als sitzen lag wohl nicht mehr drin- sitzen und reden. Und irgendwelche verdammten Geistestricks an ihr anzuwenden, die sie oft an den Rand brachten.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff:</span> Sie ist froh, wenn sie nicht allzu weite Strecken fliegen muss und würde sich nie hinter ein Steuer klemmen. Deswegen lässt sie sich in allerhand Raumschiffen herumfliegen. Ihr Erleichtern ist stets gross, wenn sie wieder sicheren Boden unter den Füssen hat.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Waffen:</span> Violettes Doppellichtschwert, das sich aber mittig trennen und in  zwei Schwerter teilen lässt, Vibroklinge (Trophäe, die sie einer Echani nach ihrem Tod abgeluchst hat), diverse Dolche sowie gelegentlich vergiftete Klingen und Nadeln. Manchmal wird sie als wandelndes Waffenarsenal angesehen, was sie jedoch entschieden zurückweist. Sie trägt kaum alle Waffen miteinander, jedoch aufgrund ihrer Berufung das Doppellichtschwert sowie zwei Blaster, die sie aber nur pro forma bei sich trägt. Sie kann mit diesen Dingern kaum treffen. Da sie ihre Laserschwerter kaum in der Öffentlichkeit verwenden kann (ihre Macht ist der grossen Masse unbekannt) verwendet sie oft kleinere und handlichere Waffen sowie mit Vorliebe ihre Vibroschwert.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span> Besonders wichtig ist ihr kein Besitz, sie möchte nur von allem möglichst viel haben. Vielleicht ihr Laserschwert- allerdings könnte sie sogar dieses ersetzen ohne einen Verlust zu spüren. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Marina Lambrini Diamandis / Art<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> Darth Vesperum<br />
<br />
*Epica/ Depeche Mode / Breaking Benjamin]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Lee Valen -  Gefallener Jedi-Ritter]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=56</link>
			<pubDate>Thu, 29 Aug 2013 17:17:33 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=2">Der Unbekannte</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=56</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Lee Valen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 28 VSY / 32 Jahre<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span>Corellia<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Neue Republik / Jedi<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> Commander der Renegaten-Staffel / Jedi-Ritter<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Ja<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
<br />
[<span style="color: #40BF00;" class="mycode_color">+</span>]Umgang mit der Macht; Lee Valen ist mit vielen Umgangsformen und Techniken der Macht vertraut. Diese Kenntnisse eignete er sich im Laufe der Zeit an. Dabei spielten sowohl sowohl sein Meister, als auch andere Kulturen eine wichtige Rolle.<br />
[<span style="color: #40BF00;" class="mycode_color">+</span>]Pilotenkenntnisse; Schon oft konnte Lee sein Können im Cockpit beweisen. Sein, für Jedi typisches Können im Umgang mit Raumschiffen hat ihm einen Platz in der Renegaten-Staffen verschafft.<br />
[<span style="color: #40BF00;" class="mycode_color">+</span>]Sprachkenntnisse; Lee ist sehr sprachbegabt. Da die Flucht vor dem Imperium ihn durch viele fremde Kulturen führte lernte er auf seinen Reise viele Sprachen und Akzente. <br />
[<span style="color: #40BF00;" class="mycode_color">+</span>]Schnelles, Logisches Denken; Lee ist dafür bekannt auch in den schwierigsten Situationen ruhig zu bleiben, und eine schnelle Lösung für das Problem zu finden.<br />
[<span style="color: #40BF00;" class="mycode_color">+</span>]Taktik; Lee Valen ist ein sehr guter Stratege, das konnte er schon oft unter Beweis stellen.<br />
<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Lee Valen kennt sich nicht gut mit Technik aus, da er nie die Zeit hatte diesen Fehler zu begleichen. Wenn es um die Verbesserung seines Jägers geht, überlässt er es lieber dem Hangarpersonal.<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Lee's zurückhaltende Art hat zur folge, das er nicht gerne mit anderen redet. Nur wenn es notwendig ist redet Lee lange und sehr bedacht.<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Er kann nicht gut mit Blastern kämpfen, da er diese Waffe nicht gut findet und sie verabscheut. Sein Lichtschwert ist für ihn die beste Waffe der Galaxis.<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Auch überschätzt sich der junge Jedi manchmal. Er muss sich mehr auf andere verlassen können.<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Lee ist sehr eigensinnig. Vieles versucht er auf eigene Faust zu lösen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
Lee Valen ist ein 1,95 Meter großer Corellianer mit typischen Braunen Haaren und braunen Augen. Im Allgemeinen ist Lee sehr muskulös, welches er seinem täglichen Training verdankt. Häufig ist  Valen in seiner Pilotenuniform zu finden, da die Renegaten-Staffel fast immer im Einsatz ist. In seiner Freizeit trägt er meist seine Jedi-Trainingsausrüstung ( siehe Signatur). Durch das typisch corellianische Aussehen, fallen auch viele Blicke von jungen Frauen auf den jungen Jedi-Ritter, doch dieser hat bereits eine feste Freundin.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
Lee Valen ist ein positiver Mensch. Er sieht in allen etwas gutes. Bei Problemen ist er immer bereit zu helfen, auch wenn sein eigenes Leben dadurch in Gefahr gebracht wird. Auch wenn er nicht gerne mit anderen redet, sieht er es als seine Pflicht mit den Leuten zu reden. Er versucht diese Schwäche zu überwinden.<br />
Die Macht hat ihm die Fähigkeit gegeben, viele Spezies der Galaxis zu verstehen und ist sehr mit den Lehren der Jedi verbunden.<br />
Auch wenn Lee oft das gute in den Menschen sieht, hat er schon viele Verluste verkraften müssen. Diese haben ihm neue Kraft gegeben, aber bedrücken ihn manchmal. Besonders der Schock, der beim Tod von hunderttausenden von Leben entsteht, bewirkt so einiges bei Lee. <br />
Es war seine Aufgabe, beim Angriff auf den Todesstern dabei zu sein, doch der Tod der Zivilisten und Unschuldigen tut ihm dennoch leid. Diese Bürde zu überwinden kostete ihn viel Zeit und Kraft. Schon öfters hatte er überlegt, ob es nicht andere Möglichkeiten gab, doch ohne Erfolg. Auf seinem Datapad findet sich einige Briefe an unbekannte Familien, deren Mitglieder auf dem Todesstern gestorben sind. Doch Lee muss dies verkraften und nach vorne schauen.<br />
<br />
-Warum sieht Lee in jeder Person etwas gutes?<br />
<br />
Lee Valen hat während seiner Flucht vor dem Imperium, viele Personen kennengelernt, so auch den "Abschaum" der Galaxis. Er hat gesehen, das hinter den Gesichtern dieser Leute oft noch ein anderes Gesicht verborgen ist. So war es zum Beispiel auf Almania, wo Lee und sein Meister einige ruhige Jahre verbringen konnten. Der junge Jedi lernte dort viele Raumreisende kennen, welche auf viele sehr hart und gefährlich wirkten, doch während Verhandlungen mit den beiden Jedi, zeigte sich auch das andere Gesicht. Einige dieser Raumfahrer machten ihren Job nur um ihre Familie zu ernähren.<br />
Diese Erfahrungen hat Valen auf alle Lebewesen ausgeweitet, weshalb er nun in jedem etwas gutes sieht.<br />
<br />
-Was motiviert Ihn?<br />
<br />
Lee Valen wird teilweise vom Jedi-Kodex motiviert und handelt dementsprechend. Jedoch sieht er die Regel des Jedi-Ordens, das niemand heiraten darf als grundlegend falsch an. Liebe ist eine weitere Motivation, denn eine Liebe in Dunkelheit erhellt das Leben und lässt auch die schwersten Zeiten einfacher werden. Seit seinem Eintritt in die Rebellen-Allianz, motiviert er sich übrigens auch durch seine Kameraden, denn diese sind seine engsten Freunde und für Sie und deren Familien zu kämpfen ist eine weitere Motivation.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Verständnis von der Macht</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kampfstil(e):</span>  Shi-Cho ( Teil der Grundausbildung) , Form V	Shien/Djem So<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Studienschwerpunkt:</span> Balance<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtausprägung:</span><br />
Lee's Machtausprägung ist zum größten Teil im neutralen Bereich, jedoch mit einer Tendenz zur hellen Seite. ( siehe Machtfähigkeiten)<br />
<br />
-Quy'Tek-Meditation (Neutral) / Auf der Flucht vor dem Imperium von Kai Justiss erlernt.<br />
-Macht-Schutz (Neutral)/ Auf der Flucht vor dem Imperium von Kai Justiss erlernt.<br />
-Macht-Sprung (Neutral) /Grundausbildung der Jedi<br />
-Macht-Tarnung (Neutral) /Auf der Flucht vor dem Imperium von Kai Justiss erlernt.<br />
-Hassat-durr (Neutral) / Beim Aufenthalt auf Dorin von den Baran-Do Weisen erlernt.<br />
-Macht-Heilung (Hell) / Grundausbildung der Jedi<br />
-Macht-Schub (Neutral) / Grundausbildung der Jedi<br />
<br />
Lee Valen hat durch seine komplette Ausbildung, die Grundfähigkeiten eines Jedi erlernt und kann diese zum Teil ohne Probleme anwenden. Die Fähigkeit des Gedankentricks, beherrscht Lee nicht, da er den Eingriff in den Verstand anderer als komplett falsch sieht. Auf seiner Flucht musste er besonders auf die Fähigkeit der Macht-Heilung zurückgreifen, um sich im Notfall selbst heilen zu können.<br />
Durch seine Flucht vor dem Imperium und den Kopfgeldjägern, musste er sich weitere Fähigkeiten der Macht beibringen lassen, wie z.B die Quy'Tek-Meditation, die Macht-Tarnung oder die Hassat-durr Technik. Während der meisten Zeit innerhalb der Rebellen-Allianz, nutzte Lee Valen die Quy'Tek-Meditation um seine Machtpräsenz zu verschleiern. Durch die Erlernung der Hassat-durr Technik, hat sich Lee auf den absoluten Notfall vorbereitet. Sollte er gefangen werden, nutzt er diese Technik um seine Hirnaktivität zu verbergen und bei der Flucht, seine Elektrofesseln zu deaktivieren. Jedoch ist sich Lee, der Gefahr durch diese Technik bewusst. Sollte diese Fähigkeit schief gehen, besteht eine hoher Wahrscheinlichkeit, dass Lee vom Blitz getroffen werden kann. Denn Hassat-durr heißt in Basic "Blitzableiter".<br />
Weitere Fähigkeiten der Macht besitzt Lee zur Zeit nicht.<br />
<br />
Seine Fähigkeiten ergänzt er mit seinem Kampfstilen. In Shien nutzt Lee die Macht um seine Verteidigung zu stärken und um seine Ausdauer zu verstärken, während er im Djem So seine Schläge verstärkt und seine Ausdauer reguliert.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beziehung zur Macht:</span><br />
Für Lee ist die Macht ein ständiger Wegbegleiter. Während der Meditation sieht er ihre Botschaften als Hilfe an, um den Willen der Macht auszuführen. Im Kampf nutzt er sie zur Verteidigung und lässt sich von der Macht leiten. Auch kann die Macht für ihn ein Fluch sein, wie bei der Zerstörung des Todessterns, sowie die Zerstörung von hunderttausender Leben auf einmal. Der Schock durch die Macht ist für Jedi lähmend, während die Sith sich daran stärken und in solchen Momenten die Oberhand gewinnen können.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
Lee Valen ist einer der letzten Jedi der alten Republik und wurde von Kai Justiss ausgebildet.<br />
<br />
Mit drei Jahren wurde Lee von Justiss mitgenommen. Die Ausbildung begann ab seinem 8. Lebenjahr und Lee stellte sich als guter Schüler herraus.<br />
Als Lee 9 Jahre alt war wurde der Order 66 durchgeführt. Lee und sein Meister waren zum Glück nicht von Klontruppen umgeben. Als beide durch die Warnung der Macht zurück gehalten wurden, blieben sie Coruscant fern. Durch diese Machtwarnung waren sie schwer betroffen und spürten den Wechsel der Macht. Durch die HoloNet News erfuhren die beiden Jedi, was auf Coruscant passierte und das die Republik gefallen ist. Die beiden Jedi konnten daraus nur eine Schlussfolgerung ziehen. Palpatine ist ein Sithlord und hat nun sein Imperium. Die Jedi hatten erfahren, das ein Sith-Lord großen Einfluss in der Republik hatten, weshalb nur Palpatine dieser gesuchte Sith-Lord sein konnte. Palpatine gab uns, den Jedi die Schuld am Krieg und hetzte die Bürger der Galaxis und die Sturmtruppen(ehemaligen Klonkrieger) gegen die Jedi. Wir entkamen einem Versuch der Imperialen, uns zu töten und wurden seit dem verfolgt.<br />
Die Flucht begann!!<br />
Justiss und Lee Valen lernten ihre Machtkräfte zu verbergen und versteckten sich so vor Vader, den anderen dunklen Jedi, den Inquisitoren und natürlich dem Imperator selbst.<br />
Aber die Kopfgeldjäger gaben die Suche nicht auf.<br />
Meister und Schüler irrten durch die Galaxis um vor dem Imperium und den Kopfgeldjägern zu fliehen. Verfolgt von den Kopfgeldjägern, flohen Justiss und Light quer durch die Galaxis und versteckten sich bei einigen Organisationen der Macht, wie die Baran-Do Weisen auf Dorin. Justiss hatte von Jedi-Meister Plo Kloon, erfahren, das dieser zuerst dort ausgebildet wurde. Auf Dorin angekommen, hatten Justiss und Lee ihr Aussehen verändert um weniger aufzufallen. Im Tempel der Baran-Do wurden die beiden Jedi zunächst geprüft und erhielten dann Zugang zum Anführer des Orden. Nach erfolgreicher Schilderung ihrer Situation, bot ihnen der Meister an, die Hassat-durr Technik zu erlernen, damit sie sich bei einer möglichen Gefangennahme unter anderem die Deaktivierung von Prothesen, die Wirkungslosigkeit von Elektroschockfesseln und die Manipulation von Tiersinnen verwenden könnten, bzw. einen Hirntod vorzutäuschen. Einige Monate blieben die beiden Jedi, bei den Baran-Do aber verließen den Planeten nach der Erlernung der Fähigkeit wieder. Am Tag der Abreise, weihte Lee's Meister ihn in ein Geheimnis des Ordens ein. Den Aing-Tii. Der Orden war zur Zeit der Klonkriege entdeckt worden. <br />
Der junge Jedi, war erstaunt über die wenigen Einzelheiten, die nur über die Aing-Tii bekannt waren. Er nahm sich vor irgentwann einmal ins Kathol-Rift zu reisen. Doch die Zeit wurde knapp und die beiden Jedi flogen nach Almania. Dort konnten die Jedi sich zum ersten Mal seit Jahren wieder ausruhen und die Ausbildung fortführen. <br />
Durch Zufall, entdeckte sie ein verwundeter Kopfgeldjäger, sodass die beiden Jedi wieder fliehen mussten.<br />
Von Almania aus reisten die beiden Jedi wieder durch die Galaxis. Auf einer Schmugglerstation wurden die beiden Jedi dann wieder von Kopfgeldjägern entdeckt und in einen Kampf verwickelt. Von diesen Kampf trägt Lee immer noch eine Narbe.<br />
Kurz darauf beendete Lee seine Ausbildung und die beiden Jedi trennten sich zu ihrer Sicherheit. Justiss flog weg nach Garqi und Lee irrte kurze Zeit durch die Galaxis und erfuhr durch einen Rebellensoldaten vom Todesstern. Darauf hin flog er nach Alderaan und schloss sich der Rebellenallianz an, verriet seine Identität als Jedi aber nicht.<br />
<br />
Vor der Schlacht von Yavin wurde er nach Yavin 4 verlegt um dort den Angriff auf den Todesstern auszuführen. Valen nahm ebenfalls an der Schlacht teil und kümmerte sich um das Abfangen der TIE-Jäger.<br />
Kurze Zeit später trat er der neu ernannten Renegaten-Staffel bei und verdiente sich den Respekt seiner Kameraden. Durch die Verschleierung seiner Präsenz in der Macht und den teilweise geringen Einsatz der Macht, wurde er von Luke Skywalker nicht als Jedi erkannt. So blieb er für mögliche Gefangenschaften sicher vor dem Imperium.<br />
<br />
Nach vielen Schlachten wurde er Lieutenant Commander und half bei dem Aufbau der Strategien.<br />
Während der Flucht der Rebellen vor dem Imperium, wurde Lee mit der Renegaten-Staffel nach Hoth versetzt. Er half bei der Evakuierung der Streitkräfte und floh dann gemeinsam mit den Rebellen zur Hauptstreitkraft. In der nun vereinten Flotte wurden viele Pläne geschmiedet und den Renegaten wurden einige Einsätze zugeteilt.<br />
In der Rebellenflotte, lernte Lee Mara Ryser kennen, welche als Sanitäterin auf der Heimat Eins stationiert war. Durch die öfteren Untersuchungen, baute sich zwischen den beiden eine Beziehung auf.<br />
Dann kam jedoch die Schlacht von Endor.<br />
<br />
Während der Schlacht von Endor flog er mit in den Todesstern, lenkte die TIE-Fighter ab, indem er wieder in Richtung Oberfläche geflogen war. Kurze Zeit später war die Schlacht vorbei und die restlichen Imperialen Streitkräfte traten den Rückzug an.<br />
<br />
Nach der Schlacht von Endor, beförderte man ihn zum Commander, dann sprach Luke Skywalker ihn wegen seiner Kräfte in der Macht an und Lee sagte, das er ein Jedi aus den letzten Tagen der alten Republik sei. Luke machte ihm das Angebot, dass er beim Aufbau eines neuen Ordens helfen könnte, aber Lee lehnte zuerst ab.<br />
Um seine Kameraden auf Endor vor dem Angriff einiger Imperialer zu schützen, gab sich Lee seinen Freunden als Jedi zu erkennen und bekämpfte die Imperialen.<br />
Nach diesem Angriff, verlobte er sich mit seiner Geliebten, an Bord der Heimat Eins.<br />
<br />
<img src="http://i.imgur.com/BG7SNBN.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: BG7SNBN.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<span style="font-size: 50pt;" class="mycode_size">Lee Valen und Mara Ryser mit Endor im Hintergrund</span><br />
<br />
<br />
Dann erschütterte eine neue Nachricht die Neue Republik. Auf Coruscant bildete sich das neue Sith-Imperium und die Gefahr für die Neue Republik wurde größer.<br />
Voller Sorge kontaktierte er mit seinem besten Freund, dem Astromechdroide R2-D3, Luke Skywalker und teilte ihm seine Bereitschaft zur Gründung einer Jedi-Akademie mit. Jedoch wurde er in Kampfeinsätzen gebraucht und kehrte vorzeitig in den Dienst zurück.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff:</span>Ein X-Wing der Neuen Republik<br />
Lee besitzt einen X-Wing, da er zur Renegaten-Staffel gehört und in der Staffel weiterhin vertreten ist.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Waffen:</span>2 Lichtschwerter( Grüne und Blaue Klinge) <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span> R2-D3 , Lee's persönlicher Astromechdroide<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Jacen Solo<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span>Nein<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span>Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> Siehe Jack Cadera]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Lee Valen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 28 VSY / 32 Jahre<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span>Corellia<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Neue Republik / Jedi<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> Commander der Renegaten-Staffel / Jedi-Ritter<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Ja<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
<br />
[<span style="color: #40BF00;" class="mycode_color">+</span>]Umgang mit der Macht; Lee Valen ist mit vielen Umgangsformen und Techniken der Macht vertraut. Diese Kenntnisse eignete er sich im Laufe der Zeit an. Dabei spielten sowohl sowohl sein Meister, als auch andere Kulturen eine wichtige Rolle.<br />
[<span style="color: #40BF00;" class="mycode_color">+</span>]Pilotenkenntnisse; Schon oft konnte Lee sein Können im Cockpit beweisen. Sein, für Jedi typisches Können im Umgang mit Raumschiffen hat ihm einen Platz in der Renegaten-Staffen verschafft.<br />
[<span style="color: #40BF00;" class="mycode_color">+</span>]Sprachkenntnisse; Lee ist sehr sprachbegabt. Da die Flucht vor dem Imperium ihn durch viele fremde Kulturen führte lernte er auf seinen Reise viele Sprachen und Akzente. <br />
[<span style="color: #40BF00;" class="mycode_color">+</span>]Schnelles, Logisches Denken; Lee ist dafür bekannt auch in den schwierigsten Situationen ruhig zu bleiben, und eine schnelle Lösung für das Problem zu finden.<br />
[<span style="color: #40BF00;" class="mycode_color">+</span>]Taktik; Lee Valen ist ein sehr guter Stratege, das konnte er schon oft unter Beweis stellen.<br />
<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Lee Valen kennt sich nicht gut mit Technik aus, da er nie die Zeit hatte diesen Fehler zu begleichen. Wenn es um die Verbesserung seines Jägers geht, überlässt er es lieber dem Hangarpersonal.<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Lee's zurückhaltende Art hat zur folge, das er nicht gerne mit anderen redet. Nur wenn es notwendig ist redet Lee lange und sehr bedacht.<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Er kann nicht gut mit Blastern kämpfen, da er diese Waffe nicht gut findet und sie verabscheut. Sein Lichtschwert ist für ihn die beste Waffe der Galaxis.<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Auch überschätzt sich der junge Jedi manchmal. Er muss sich mehr auf andere verlassen können.<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]Lee ist sehr eigensinnig. Vieles versucht er auf eigene Faust zu lösen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
Lee Valen ist ein 1,95 Meter großer Corellianer mit typischen Braunen Haaren und braunen Augen. Im Allgemeinen ist Lee sehr muskulös, welches er seinem täglichen Training verdankt. Häufig ist  Valen in seiner Pilotenuniform zu finden, da die Renegaten-Staffel fast immer im Einsatz ist. In seiner Freizeit trägt er meist seine Jedi-Trainingsausrüstung ( siehe Signatur). Durch das typisch corellianische Aussehen, fallen auch viele Blicke von jungen Frauen auf den jungen Jedi-Ritter, doch dieser hat bereits eine feste Freundin.<br />
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<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
Lee Valen ist ein positiver Mensch. Er sieht in allen etwas gutes. Bei Problemen ist er immer bereit zu helfen, auch wenn sein eigenes Leben dadurch in Gefahr gebracht wird. Auch wenn er nicht gerne mit anderen redet, sieht er es als seine Pflicht mit den Leuten zu reden. Er versucht diese Schwäche zu überwinden.<br />
Die Macht hat ihm die Fähigkeit gegeben, viele Spezies der Galaxis zu verstehen und ist sehr mit den Lehren der Jedi verbunden.<br />
Auch wenn Lee oft das gute in den Menschen sieht, hat er schon viele Verluste verkraften müssen. Diese haben ihm neue Kraft gegeben, aber bedrücken ihn manchmal. Besonders der Schock, der beim Tod von hunderttausenden von Leben entsteht, bewirkt so einiges bei Lee. <br />
Es war seine Aufgabe, beim Angriff auf den Todesstern dabei zu sein, doch der Tod der Zivilisten und Unschuldigen tut ihm dennoch leid. Diese Bürde zu überwinden kostete ihn viel Zeit und Kraft. Schon öfters hatte er überlegt, ob es nicht andere Möglichkeiten gab, doch ohne Erfolg. Auf seinem Datapad findet sich einige Briefe an unbekannte Familien, deren Mitglieder auf dem Todesstern gestorben sind. Doch Lee muss dies verkraften und nach vorne schauen.<br />
<br />
-Warum sieht Lee in jeder Person etwas gutes?<br />
<br />
Lee Valen hat während seiner Flucht vor dem Imperium, viele Personen kennengelernt, so auch den "Abschaum" der Galaxis. Er hat gesehen, das hinter den Gesichtern dieser Leute oft noch ein anderes Gesicht verborgen ist. So war es zum Beispiel auf Almania, wo Lee und sein Meister einige ruhige Jahre verbringen konnten. Der junge Jedi lernte dort viele Raumreisende kennen, welche auf viele sehr hart und gefährlich wirkten, doch während Verhandlungen mit den beiden Jedi, zeigte sich auch das andere Gesicht. Einige dieser Raumfahrer machten ihren Job nur um ihre Familie zu ernähren.<br />
Diese Erfahrungen hat Valen auf alle Lebewesen ausgeweitet, weshalb er nun in jedem etwas gutes sieht.<br />
<br />
-Was motiviert Ihn?<br />
<br />
Lee Valen wird teilweise vom Jedi-Kodex motiviert und handelt dementsprechend. Jedoch sieht er die Regel des Jedi-Ordens, das niemand heiraten darf als grundlegend falsch an. Liebe ist eine weitere Motivation, denn eine Liebe in Dunkelheit erhellt das Leben und lässt auch die schwersten Zeiten einfacher werden. Seit seinem Eintritt in die Rebellen-Allianz, motiviert er sich übrigens auch durch seine Kameraden, denn diese sind seine engsten Freunde und für Sie und deren Familien zu kämpfen ist eine weitere Motivation.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Verständnis von der Macht</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kampfstil(e):</span>  Shi-Cho ( Teil der Grundausbildung) , Form V	Shien/Djem So<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Studienschwerpunkt:</span> Balance<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtausprägung:</span><br />
Lee's Machtausprägung ist zum größten Teil im neutralen Bereich, jedoch mit einer Tendenz zur hellen Seite. ( siehe Machtfähigkeiten)<br />
<br />
-Quy'Tek-Meditation (Neutral) / Auf der Flucht vor dem Imperium von Kai Justiss erlernt.<br />
-Macht-Schutz (Neutral)/ Auf der Flucht vor dem Imperium von Kai Justiss erlernt.<br />
-Macht-Sprung (Neutral) /Grundausbildung der Jedi<br />
-Macht-Tarnung (Neutral) /Auf der Flucht vor dem Imperium von Kai Justiss erlernt.<br />
-Hassat-durr (Neutral) / Beim Aufenthalt auf Dorin von den Baran-Do Weisen erlernt.<br />
-Macht-Heilung (Hell) / Grundausbildung der Jedi<br />
-Macht-Schub (Neutral) / Grundausbildung der Jedi<br />
<br />
Lee Valen hat durch seine komplette Ausbildung, die Grundfähigkeiten eines Jedi erlernt und kann diese zum Teil ohne Probleme anwenden. Die Fähigkeit des Gedankentricks, beherrscht Lee nicht, da er den Eingriff in den Verstand anderer als komplett falsch sieht. Auf seiner Flucht musste er besonders auf die Fähigkeit der Macht-Heilung zurückgreifen, um sich im Notfall selbst heilen zu können.<br />
Durch seine Flucht vor dem Imperium und den Kopfgeldjägern, musste er sich weitere Fähigkeiten der Macht beibringen lassen, wie z.B die Quy'Tek-Meditation, die Macht-Tarnung oder die Hassat-durr Technik. Während der meisten Zeit innerhalb der Rebellen-Allianz, nutzte Lee Valen die Quy'Tek-Meditation um seine Machtpräsenz zu verschleiern. Durch die Erlernung der Hassat-durr Technik, hat sich Lee auf den absoluten Notfall vorbereitet. Sollte er gefangen werden, nutzt er diese Technik um seine Hirnaktivität zu verbergen und bei der Flucht, seine Elektrofesseln zu deaktivieren. Jedoch ist sich Lee, der Gefahr durch diese Technik bewusst. Sollte diese Fähigkeit schief gehen, besteht eine hoher Wahrscheinlichkeit, dass Lee vom Blitz getroffen werden kann. Denn Hassat-durr heißt in Basic "Blitzableiter".<br />
Weitere Fähigkeiten der Macht besitzt Lee zur Zeit nicht.<br />
<br />
Seine Fähigkeiten ergänzt er mit seinem Kampfstilen. In Shien nutzt Lee die Macht um seine Verteidigung zu stärken und um seine Ausdauer zu verstärken, während er im Djem So seine Schläge verstärkt und seine Ausdauer reguliert.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beziehung zur Macht:</span><br />
Für Lee ist die Macht ein ständiger Wegbegleiter. Während der Meditation sieht er ihre Botschaften als Hilfe an, um den Willen der Macht auszuführen. Im Kampf nutzt er sie zur Verteidigung und lässt sich von der Macht leiten. Auch kann die Macht für ihn ein Fluch sein, wie bei der Zerstörung des Todessterns, sowie die Zerstörung von hunderttausender Leben auf einmal. Der Schock durch die Macht ist für Jedi lähmend, während die Sith sich daran stärken und in solchen Momenten die Oberhand gewinnen können.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
Lee Valen ist einer der letzten Jedi der alten Republik und wurde von Kai Justiss ausgebildet.<br />
<br />
Mit drei Jahren wurde Lee von Justiss mitgenommen. Die Ausbildung begann ab seinem 8. Lebenjahr und Lee stellte sich als guter Schüler herraus.<br />
Als Lee 9 Jahre alt war wurde der Order 66 durchgeführt. Lee und sein Meister waren zum Glück nicht von Klontruppen umgeben. Als beide durch die Warnung der Macht zurück gehalten wurden, blieben sie Coruscant fern. Durch diese Machtwarnung waren sie schwer betroffen und spürten den Wechsel der Macht. Durch die HoloNet News erfuhren die beiden Jedi, was auf Coruscant passierte und das die Republik gefallen ist. Die beiden Jedi konnten daraus nur eine Schlussfolgerung ziehen. Palpatine ist ein Sithlord und hat nun sein Imperium. Die Jedi hatten erfahren, das ein Sith-Lord großen Einfluss in der Republik hatten, weshalb nur Palpatine dieser gesuchte Sith-Lord sein konnte. Palpatine gab uns, den Jedi die Schuld am Krieg und hetzte die Bürger der Galaxis und die Sturmtruppen(ehemaligen Klonkrieger) gegen die Jedi. Wir entkamen einem Versuch der Imperialen, uns zu töten und wurden seit dem verfolgt.<br />
Die Flucht begann!!<br />
Justiss und Lee Valen lernten ihre Machtkräfte zu verbergen und versteckten sich so vor Vader, den anderen dunklen Jedi, den Inquisitoren und natürlich dem Imperator selbst.<br />
Aber die Kopfgeldjäger gaben die Suche nicht auf.<br />
Meister und Schüler irrten durch die Galaxis um vor dem Imperium und den Kopfgeldjägern zu fliehen. Verfolgt von den Kopfgeldjägern, flohen Justiss und Light quer durch die Galaxis und versteckten sich bei einigen Organisationen der Macht, wie die Baran-Do Weisen auf Dorin. Justiss hatte von Jedi-Meister Plo Kloon, erfahren, das dieser zuerst dort ausgebildet wurde. Auf Dorin angekommen, hatten Justiss und Lee ihr Aussehen verändert um weniger aufzufallen. Im Tempel der Baran-Do wurden die beiden Jedi zunächst geprüft und erhielten dann Zugang zum Anführer des Orden. Nach erfolgreicher Schilderung ihrer Situation, bot ihnen der Meister an, die Hassat-durr Technik zu erlernen, damit sie sich bei einer möglichen Gefangennahme unter anderem die Deaktivierung von Prothesen, die Wirkungslosigkeit von Elektroschockfesseln und die Manipulation von Tiersinnen verwenden könnten, bzw. einen Hirntod vorzutäuschen. Einige Monate blieben die beiden Jedi, bei den Baran-Do aber verließen den Planeten nach der Erlernung der Fähigkeit wieder. Am Tag der Abreise, weihte Lee's Meister ihn in ein Geheimnis des Ordens ein. Den Aing-Tii. Der Orden war zur Zeit der Klonkriege entdeckt worden. <br />
Der junge Jedi, war erstaunt über die wenigen Einzelheiten, die nur über die Aing-Tii bekannt waren. Er nahm sich vor irgentwann einmal ins Kathol-Rift zu reisen. Doch die Zeit wurde knapp und die beiden Jedi flogen nach Almania. Dort konnten die Jedi sich zum ersten Mal seit Jahren wieder ausruhen und die Ausbildung fortführen. <br />
Durch Zufall, entdeckte sie ein verwundeter Kopfgeldjäger, sodass die beiden Jedi wieder fliehen mussten.<br />
Von Almania aus reisten die beiden Jedi wieder durch die Galaxis. Auf einer Schmugglerstation wurden die beiden Jedi dann wieder von Kopfgeldjägern entdeckt und in einen Kampf verwickelt. Von diesen Kampf trägt Lee immer noch eine Narbe.<br />
Kurz darauf beendete Lee seine Ausbildung und die beiden Jedi trennten sich zu ihrer Sicherheit. Justiss flog weg nach Garqi und Lee irrte kurze Zeit durch die Galaxis und erfuhr durch einen Rebellensoldaten vom Todesstern. Darauf hin flog er nach Alderaan und schloss sich der Rebellenallianz an, verriet seine Identität als Jedi aber nicht.<br />
<br />
Vor der Schlacht von Yavin wurde er nach Yavin 4 verlegt um dort den Angriff auf den Todesstern auszuführen. Valen nahm ebenfalls an der Schlacht teil und kümmerte sich um das Abfangen der TIE-Jäger.<br />
Kurze Zeit später trat er der neu ernannten Renegaten-Staffel bei und verdiente sich den Respekt seiner Kameraden. Durch die Verschleierung seiner Präsenz in der Macht und den teilweise geringen Einsatz der Macht, wurde er von Luke Skywalker nicht als Jedi erkannt. So blieb er für mögliche Gefangenschaften sicher vor dem Imperium.<br />
<br />
Nach vielen Schlachten wurde er Lieutenant Commander und half bei dem Aufbau der Strategien.<br />
Während der Flucht der Rebellen vor dem Imperium, wurde Lee mit der Renegaten-Staffel nach Hoth versetzt. Er half bei der Evakuierung der Streitkräfte und floh dann gemeinsam mit den Rebellen zur Hauptstreitkraft. In der nun vereinten Flotte wurden viele Pläne geschmiedet und den Renegaten wurden einige Einsätze zugeteilt.<br />
In der Rebellenflotte, lernte Lee Mara Ryser kennen, welche als Sanitäterin auf der Heimat Eins stationiert war. Durch die öfteren Untersuchungen, baute sich zwischen den beiden eine Beziehung auf.<br />
Dann kam jedoch die Schlacht von Endor.<br />
<br />
Während der Schlacht von Endor flog er mit in den Todesstern, lenkte die TIE-Fighter ab, indem er wieder in Richtung Oberfläche geflogen war. Kurze Zeit später war die Schlacht vorbei und die restlichen Imperialen Streitkräfte traten den Rückzug an.<br />
<br />
Nach der Schlacht von Endor, beförderte man ihn zum Commander, dann sprach Luke Skywalker ihn wegen seiner Kräfte in der Macht an und Lee sagte, das er ein Jedi aus den letzten Tagen der alten Republik sei. Luke machte ihm das Angebot, dass er beim Aufbau eines neuen Ordens helfen könnte, aber Lee lehnte zuerst ab.<br />
Um seine Kameraden auf Endor vor dem Angriff einiger Imperialer zu schützen, gab sich Lee seinen Freunden als Jedi zu erkennen und bekämpfte die Imperialen.<br />
Nach diesem Angriff, verlobte er sich mit seiner Geliebten, an Bord der Heimat Eins.<br />
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<img src="http://i.imgur.com/BG7SNBN.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: BG7SNBN.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<span style="font-size: 50pt;" class="mycode_size">Lee Valen und Mara Ryser mit Endor im Hintergrund</span><br />
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Dann erschütterte eine neue Nachricht die Neue Republik. Auf Coruscant bildete sich das neue Sith-Imperium und die Gefahr für die Neue Republik wurde größer.<br />
Voller Sorge kontaktierte er mit seinem besten Freund, dem Astromechdroide R2-D3, Luke Skywalker und teilte ihm seine Bereitschaft zur Gründung einer Jedi-Akademie mit. Jedoch wurde er in Kampfeinsätzen gebraucht und kehrte vorzeitig in den Dienst zurück.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff:</span>Ein X-Wing der Neuen Republik<br />
Lee besitzt einen X-Wing, da er zur Renegaten-Staffel gehört und in der Staffel weiterhin vertreten ist.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Waffen:</span>2 Lichtschwerter( Grüne und Blaue Klinge) <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span> R2-D3 , Lee's persönlicher Astromechdroide<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Jacen Solo<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span>Nein<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span>Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> Siehe Jack Cadera]]></content:encoded>
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