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		<title><![CDATA[Echoes of the Empire - » Dunkler Orden «]]></title>
		<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/</link>
		<description><![CDATA[Echoes of the Empire - https://starwarsrpg.dryadris.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 08:07:53 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Jalfra Velefos]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=798</link>
			<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 23:41:19 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=798</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Name:</div> Jalfra Velefos<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Geburtsjahr/Alter:</div> 27 VSY, 31 Jahre<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Spezies:</div> Mensch<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Heimatplanet:</div>Jakku - Tuanul<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Partei;</div> Church of the Force<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Position:</div> Kultanhängerin<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtbegabt:</div> ja - unerkannt<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Stärken:</div>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mitgefühl</span>: Jalfra hat ein tiefes Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse anderer.  Fast schon empathisch kann sie sich in die Sorgen und Freuden anderer hineinversetzen, leidet und jubelt mit ihnen gleichermaßen. Dieses Mitgefühl gibt ihr auch Kraft und Energie, sie wächst und gedeiht im Austausch mit anderen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Friedliebend</span>: Aufgewachsen in der Ruhe der Gemeinschaft steht sie Streit und Auseinandersetzungen abneigend gegenüber. Konflikte werden recht früh angesprochen und durch Gespräche oder Kompromisse gelöst, noch ehe sie zu heftigen Querelen ausarten können. So versucht Jalfra auch in ihrer eigenen familiären Welt nach Vorbild der Kommune stehts einen beruhigenden und mediativen Einfluss auf ihr Umfeld auszuüben. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zuversicht</span>: In einer Welt, die bestrebt ist Freundlichkeit und Altruismus zu leben, ständig beschienen von der warmen Sonne des Planeten, kann man dem Alltag doch nur optimistisch gegenüberstehen. Jalfras positive Einstellung hilft ihr, auch in weniger rosigen Zeiten - von denen es nur wenige gab bisher - Hoffnung zu bewahren und an das Gute im Universum zu glauben. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Starker Glauben</span>: Ihr tiefes Vertrauen in die Lehren der Church of the Force prägt sie seit ihrer Kindheit. Sie kennt es auch nicht anders und legt einen großen Wert darauf ihre alltäglichen Rituale und Gebete nicht zu vernachlässigen, geben sie ihr doch ein Maß an Sicherheit und Stabilität. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Selbstlosigkeit</span>: Ein großes Credo ihrer Gemeinschaft ist die Rücknahme des eigenen Egos zum Vorteile der gesamten Gruppe. Der Einzelne ist nur so stark wie alle zusammen. So ist Jalfra gewohnt ihre eigenen Bedürfnisse zum Wohl ihrer Familie und der Gemeinschaft hintan zu stellen und auch  Opfer zu bringen, um anderen zu helfen. Wobei sie auch gar nicht unbedingt ihre eigenen Bedürfnisse von denen der Gemeinschaft trennen kann. Sie fügt sich bedingungslos in das große Ganze ein.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geduld</span>: Als Mutter hat Jalfra recht schnell die Fähigkeit erlernt, geduldig mit anderen umzugehen. Das hilft ihr auch selbst in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und mit Bedacht an schwierige Entscheidungen heranzugehen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Freundlichkeit</span>: Jalfra genießt das Zusammenleben mit anderen und sucht Gesellschaft mehr als die Einsamkeit. Sie lacht gerne, plaudert über dies und das, kann auch gut tanzen und ist meist das Herz einer jeden Feier, auch wenn sie nicht gern im Mittelpunkt steht oder sich gar in den Vordergrund drängen will. Vor allem ist ihr daran gelegen, dass jeder eine gute Zeit hat.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zuverlässigkeit</span>: Ihre Familie und Freunde wissen, dass sie sich immer auf Jalfra verlassen können. Sie hält ihr Wort und stellt sicher, dass sie ihre Verpflichtungen erfüllt, was ihr den Ruf einer vertrauenswürdigen und verantwortungsvollen Person einbringt. Sie kennt ihre Pflichten innerhalb der Gemeinschaft und hält nichts von Rebellion oder revolutionären Gedanken. <br />
<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Schwächen:</div>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Weltfremd</span>: Aufgrund ihrer kulturellen und religiösen Erziehung hält sie an ihrem Glauben an das Gute im Menschen und ihrer positiven Weltsicht fest. Das kann zu einer sehr naiven Weltsicht führen, der es an einer gesunden Menschenkenntnis mangelt. Einen gewissen Zwiespalt bildet aber auch ein ordentliches Maß an Misstrauen gegenüber Fremden, die nicht Teil der Gemeinschaft sind oder sein wollen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Starker Widerstand gegenüber Veränderung</span>: Jalfra ist tief in der traditionellen Struktur ihrer Gemeinschaft verhaftet und hat daher Schwierigkeiten, sich neuen Ideen oder sich verändernden Umständen anzupassen. Gerade gegenüber technologischen Errungenschaften ist sie recht misstrauisch und lebt oft nach dem Prinzip "warum ändern, was funktioniert".<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verletzlichkeit gegenüber Manipulation</span>: Ihr tiefes Vertrauen in andere macht sie anfällig für Manipulationen. Sie hat keinerlei Erfahrung im Umgang mit skrupellosen oder egoistischen Personen, daher fällt es ihr schwer sich gegen solche Argumentationen zu behaupten. Bisher hat sie niemals ihre Lebensweise in Frage gestellt, sie ist tief verwurzelt in ihren Meinungen und Glaubensaspekten. Eine Auseinandersetzung mit Kritik oder konträren Ansichten ist sie nicht gewohnt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Übermäßige Fürsorge</span>: Jalfras fürsorgliche Art vor allem ihren Kindern gegenüber wirkt schon fast bemutternd. Sie nimmt sich deren Wohlergehen wirklich sehr zu Herzen und lässt sie kaum aus den Augen. Diese karitative Ader wirkt sich auch gegenüber anderen aus, die ihr nahe stehen, oft so sehr, dass sie ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzt oder sogar ihr Leben opfern würde für andere. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mangelnde Selbstbehauptung</span>: Die ewig positive Stimmung, die die Gemeinschaft fördert - und auch fordert - hat dazu geführt, dass Jalfra viele Aspekte einer normalen Gefühlswelt, vor allem negative Emotionen, bisher völlig verdrängt hat. Auch fehlt eine gesunde Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen, die manchmal auch konträr zum Wohl der Gemeinschaft sein könnten. Im festen Wunsch dem Wohl der Kirche zu dienen, ist Jalfra als Individuum kaum ausgebildet. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verlustängste</span>: Aufgewachsen im steten Umfeld einer lebhaften Gemeinschaft ist der Gedanke an Einsamkeit eine Qual für Jalfra. Sie kann sich nicht vorstellen irgendwo alleine zu sein, ohne die Nähe einer anderen Person, die einem Wärme und Geborgenheit gibt. Allein die Vorstellung abgetrennt zu sein von Familie und Freunden bereitet ihr physische Schmerzen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Albträume</span>: Begonnen hat es mit ihrer ersten Schwangerschaft, dass ihre einst so friedlichen Träume auf einmal zu quälender Folter wurden. Dunkelheit zog in ihre Gedanken ein, zeichnete Bilder und Szenen, die absurd, furchtbar, erschreckend und verwirrend waren. Vor allem die lichtlosen Neumondnächte waren besonders schlaflos und dafür voll horrender Träume. Manchmal ergaben sich Situationen in der Wachwelt, die ihren Träumen verblüffend ähnelten, doch konnte sie bisher dafür keine Ursache oder Verbindung herstellen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wasserknappheit</span>: Das Leben auf einem Wüstenplanet formt einen jeden im Umgang mit Wasser, einem raren, wertvollen Gut. Brunnen müssen mühsam und tief in den Boden getrieben werden, eine Arbeit, die nicht selten auch Opfer verlangt. Jalfra kennt das Gefühl einer trockenen Kehle nur zu gut. Oft genug hat sie das wenige Wasser, das zur Verfügung stand, mit ihren Kindern geteilt und dafür den quälenden Durst in Kauf genommen. Ausreichend Wasser zu haben, wäre ein Wunsch, es im Überfluss zu sehen, eine Utopie, es gar zu verschwende eine Sünde. <br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Aussehen</div>
<hr class="heading_hr">
Jalfra ist von mittlerer Größe, etwa um die 160cm groß. Ihre Haut ist dunkel und sonnengebräunt, ihre Haare ein wilder Lockenhaufen, der ihr bis zu den Schulterblättern reicht. Meist hat sie diese irgendwie zusammen gebunden und aus dem Gesicht, so dass sie sie nicht bei der Arbeit stören. Ihre Augen sind ungewöhnlich grüngrau, eine Eigenheit, die nur sie von ihrem Vater geerbt hat, sonst niemand ihrer Geschwister. Zumeist trägt sie einfache Kleider aus mehrlagigen, leichten Stoffen, deren Farbe meist in Naturtönen oder manchmal auch mit Tuanulbeeren gefärbt sind. Schmuck trägt sie wenig, rein aus praktischen Gründen und weil sie sich nicht prahlerisch behängen will. <br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
<hr class="heading_hr">
Jalfra ist eine völlig normale, freundliche, gütige Frau, deren Hauptaugenmerk zumeist darauf liegt, dem Wohle ihrer Familie und ihrer Kirchengemeinschaft zu dienen. Sie ist zurückhaltend, doch liebevoll, gesellig und fröhlich, zuneigungsbedürftig und fleißig. Sie packt gerne an und scheut sich auch nicht vor Mühsamen Aufgaben. Um ihre Kinder kümmert sie sich aufopfernd, manchmal vielleicht ein wenig zu bemutternd. Sie würde von sich nicht behaupten, dass sie irgendwelche herausragenden Fähigkeiten hat, doch man sagt, dass sie eine schöne Singstimme besitzt und einen feinen Gaumen für Kräuter und Gewürze. <br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Familie</div>
<hr class="heading_hr">
Jalfras Familie ist groß. Ihre Eltern hatten viele Kinder und so ist Jalfra in einer großen Geschwisterschar aufgewachsen, dazu eine Vielzahl an Onkel und Tanten, Cousins und Cousinen und nun auch Nichten und Neffen. Sie selbst hat ebenfalls einen Gatten und fünf wunderbare Kinder im Alter von 2-10 Jahren. <br />
Die Beziehung zu ihrer Familie ist intensiv und eng, was manchmal vielleicht für Lagerkoller und angespannte Nerven führen kann, doch im Großen und Ganzen ist der Zusammenhalt sehr stark und Konflikte werden recht schnell wieder ausgebügelt. Auch innerhalb der Gemeinschaft der Kirche der Macht kann man sich aufeinander verlassen, sodass Jalfra in ein dichtes, soziales Netz eingebettet ist.<br />
 <br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Verständnis der Macht</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Kampfstil[e]:</div> keine, Pazifist<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Studienschwerpunkt:</div> keine<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtausprägung:</div> Alpträume, die manchmal als Vorhersehung gedeutet werden könnte, wenn man wüsste, wie<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Beziehung zur Macht:</div> positiv, Grundlage der Kirche der Macht<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Biographie</div>
<hr class="heading_hr">
Jalfra wird in einen großen Familienband hinein geboren. Sie ist das vierte Kind ihrer Eltern, nach ihr folgen noch weitere drei Geschwister. <br />
Ihr Vater ist Baumeister, ihre Mutter und Tanten bauen Tuanulbeeren an, mit denen sie Stoffe färben.<br />
Aufgewachsen in der Gemeinschaft der Kirche lernt sie dort die Geheimnisse der Jedi-Religion kennen, ist selbst aber nicht machtbegabt.<br />
In ihrem Leben spielt ihre Familie aber auch die Kultgemeinde eine große Rolle. Pflichtbewusst und fleissig müssen die Kinder auch schon früh mithelfen in der kargen Umgebung des Wüstenplanets etwas Nahrung zu entlocken. Dennoch kann Jalfra nicht über das Fehlen von Spaß, Freude und Ausgelassenheit klagen. Als Jalfra 12 Jahre alt ist, stirbt ihr Vater beim Graben eines neuen Brunnens, was ihren Respekt vor Wasser nur noch verstärkt. Die Trauer wird von der Gemeinschaft schnell abgefangen und alsbald wendet man sich wieder dem Alltag zu. Das fehlende Einkommen wird von der Familie ausgeglichen, man hilft sich gegenseitig zu Überleben. Allmählich finden die älteren Geschwister Ehepartner und gründen eigene Familien. Mit 19 Jahren ist es auch an Jalfras Reihe verheiratet zu werden. Natürlich hat sie ein Mitspracherecht, in mancher Hinsicht, doch die Frauen der Familie haben sich bald für einen Heiratskandidaten entschieden, der auch Jalfra gefällig ist. Man kennt sich ja ohnehin schon seit längerem, schließlich bleibt man auch mit Eheverbindungen innerhalb der Kirchengemeinschaft. Die neugetrauten Gatten finden recht bald zusammen und aus der anfänglichen Zweckpartnerschaft entwickelt sich eine wachsende Zuneigung, die schließlich in fünf Kindern gipfelt. Jalfra geht in ihrer Rolle als Mutter vollkommen auf, kümmert sich mit viel Liebe um ihre Brut ohne dabei zu vergessen dem Familienunternehmen der Tuanulbeeren ihre Arbeitskraft zu schenken. Vor einigen Jahren plagte eine Dürre die Siedlung in der Kelvinklamm. Hunger und vor allem Durst zehrten an der Gemeinde und forderte das eine oder andere Leben. Nur Jalfras Aufopferung und Hingabe ist es zu verdanken, dass ihre Familie ohne größere Verluste durch die Katastrophe kam. Die Erinnerung an diese Auszehrung aber wird Jalfra nicht vergessen und noch heute meint sie den Durst immer noch zu spüren, auch wenn sie zu trinken hat. Alles in allem, aber, ist Jalfras Leben gewöhnlich wie es nur geht, ohne größere Traumata, einschneidenden Erlebnisse oder dramatische Wendungen. Sie würde sich nie als herausragend bezeichnen oder gar als etwas Besonderes. Wären da nicht die Alpträume, die ihre Nächte seit ihrer ersten Schwangerschaft unruhig und teils schlaflos gestalten. Vor allem die lichtfinstren Neumondnächte sind besonders schlimm von Schreckensbildern durchwachsen. Sie weiß sich nicht zu helfen diese Alpträume wieder loszuwerden, kann sich nicht erklären, woher sie kommen und wie sie mit ihnen umgehen soll, um wieder dauerhaft erholsamen Schlaf genießen zu dürfen. Die Nachtalbe überfallen sie ohne Vorwarnung und ohne vorhersehbare Regelmäßigkeit. Und manchmal hinterlassen sie Bilder, die sich in den wachen Tagesstunden seltsam wiederholen. Sollten es Vorahnungen sein? Prophezeiungen? An so etwas glaubt Jalfra nicht und will sich damit auch nicht beschäftigen. Sie will ihre Alpträume nur loswerden.<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Ausrüstung</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Raumschiff:</div> keines<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Waffen:</div> keine<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Besonderer Besitz:</div> nichts]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Name:</div> Jalfra Velefos<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Geburtsjahr/Alter:</div> 27 VSY, 31 Jahre<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Spezies:</div> Mensch<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Heimatplanet:</div>Jakku - Tuanul<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Partei;</div> Church of the Force<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Position:</div> Kultanhängerin<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtbegabt:</div> ja - unerkannt<br />
<br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Stärken:</div>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mitgefühl</span>: Jalfra hat ein tiefes Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse anderer.  Fast schon empathisch kann sie sich in die Sorgen und Freuden anderer hineinversetzen, leidet und jubelt mit ihnen gleichermaßen. Dieses Mitgefühl gibt ihr auch Kraft und Energie, sie wächst und gedeiht im Austausch mit anderen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Friedliebend</span>: Aufgewachsen in der Ruhe der Gemeinschaft steht sie Streit und Auseinandersetzungen abneigend gegenüber. Konflikte werden recht früh angesprochen und durch Gespräche oder Kompromisse gelöst, noch ehe sie zu heftigen Querelen ausarten können. So versucht Jalfra auch in ihrer eigenen familiären Welt nach Vorbild der Kommune stehts einen beruhigenden und mediativen Einfluss auf ihr Umfeld auszuüben. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zuversicht</span>: In einer Welt, die bestrebt ist Freundlichkeit und Altruismus zu leben, ständig beschienen von der warmen Sonne des Planeten, kann man dem Alltag doch nur optimistisch gegenüberstehen. Jalfras positive Einstellung hilft ihr, auch in weniger rosigen Zeiten - von denen es nur wenige gab bisher - Hoffnung zu bewahren und an das Gute im Universum zu glauben. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Starker Glauben</span>: Ihr tiefes Vertrauen in die Lehren der Church of the Force prägt sie seit ihrer Kindheit. Sie kennt es auch nicht anders und legt einen großen Wert darauf ihre alltäglichen Rituale und Gebete nicht zu vernachlässigen, geben sie ihr doch ein Maß an Sicherheit und Stabilität. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Selbstlosigkeit</span>: Ein großes Credo ihrer Gemeinschaft ist die Rücknahme des eigenen Egos zum Vorteile der gesamten Gruppe. Der Einzelne ist nur so stark wie alle zusammen. So ist Jalfra gewohnt ihre eigenen Bedürfnisse zum Wohl ihrer Familie und der Gemeinschaft hintan zu stellen und auch  Opfer zu bringen, um anderen zu helfen. Wobei sie auch gar nicht unbedingt ihre eigenen Bedürfnisse von denen der Gemeinschaft trennen kann. Sie fügt sich bedingungslos in das große Ganze ein.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geduld</span>: Als Mutter hat Jalfra recht schnell die Fähigkeit erlernt, geduldig mit anderen umzugehen. Das hilft ihr auch selbst in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und mit Bedacht an schwierige Entscheidungen heranzugehen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Freundlichkeit</span>: Jalfra genießt das Zusammenleben mit anderen und sucht Gesellschaft mehr als die Einsamkeit. Sie lacht gerne, plaudert über dies und das, kann auch gut tanzen und ist meist das Herz einer jeden Feier, auch wenn sie nicht gern im Mittelpunkt steht oder sich gar in den Vordergrund drängen will. Vor allem ist ihr daran gelegen, dass jeder eine gute Zeit hat.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zuverlässigkeit</span>: Ihre Familie und Freunde wissen, dass sie sich immer auf Jalfra verlassen können. Sie hält ihr Wort und stellt sicher, dass sie ihre Verpflichtungen erfüllt, was ihr den Ruf einer vertrauenswürdigen und verantwortungsvollen Person einbringt. Sie kennt ihre Pflichten innerhalb der Gemeinschaft und hält nichts von Rebellion oder revolutionären Gedanken. <br />
<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Schwächen:</div>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Weltfremd</span>: Aufgrund ihrer kulturellen und religiösen Erziehung hält sie an ihrem Glauben an das Gute im Menschen und ihrer positiven Weltsicht fest. Das kann zu einer sehr naiven Weltsicht führen, der es an einer gesunden Menschenkenntnis mangelt. Einen gewissen Zwiespalt bildet aber auch ein ordentliches Maß an Misstrauen gegenüber Fremden, die nicht Teil der Gemeinschaft sind oder sein wollen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Starker Widerstand gegenüber Veränderung</span>: Jalfra ist tief in der traditionellen Struktur ihrer Gemeinschaft verhaftet und hat daher Schwierigkeiten, sich neuen Ideen oder sich verändernden Umständen anzupassen. Gerade gegenüber technologischen Errungenschaften ist sie recht misstrauisch und lebt oft nach dem Prinzip "warum ändern, was funktioniert".<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verletzlichkeit gegenüber Manipulation</span>: Ihr tiefes Vertrauen in andere macht sie anfällig für Manipulationen. Sie hat keinerlei Erfahrung im Umgang mit skrupellosen oder egoistischen Personen, daher fällt es ihr schwer sich gegen solche Argumentationen zu behaupten. Bisher hat sie niemals ihre Lebensweise in Frage gestellt, sie ist tief verwurzelt in ihren Meinungen und Glaubensaspekten. Eine Auseinandersetzung mit Kritik oder konträren Ansichten ist sie nicht gewohnt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Übermäßige Fürsorge</span>: Jalfras fürsorgliche Art vor allem ihren Kindern gegenüber wirkt schon fast bemutternd. Sie nimmt sich deren Wohlergehen wirklich sehr zu Herzen und lässt sie kaum aus den Augen. Diese karitative Ader wirkt sich auch gegenüber anderen aus, die ihr nahe stehen, oft so sehr, dass sie ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzt oder sogar ihr Leben opfern würde für andere. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mangelnde Selbstbehauptung</span>: Die ewig positive Stimmung, die die Gemeinschaft fördert - und auch fordert - hat dazu geführt, dass Jalfra viele Aspekte einer normalen Gefühlswelt, vor allem negative Emotionen, bisher völlig verdrängt hat. Auch fehlt eine gesunde Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen, die manchmal auch konträr zum Wohl der Gemeinschaft sein könnten. Im festen Wunsch dem Wohl der Kirche zu dienen, ist Jalfra als Individuum kaum ausgebildet. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verlustängste</span>: Aufgewachsen im steten Umfeld einer lebhaften Gemeinschaft ist der Gedanke an Einsamkeit eine Qual für Jalfra. Sie kann sich nicht vorstellen irgendwo alleine zu sein, ohne die Nähe einer anderen Person, die einem Wärme und Geborgenheit gibt. Allein die Vorstellung abgetrennt zu sein von Familie und Freunden bereitet ihr physische Schmerzen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Albträume</span>: Begonnen hat es mit ihrer ersten Schwangerschaft, dass ihre einst so friedlichen Träume auf einmal zu quälender Folter wurden. Dunkelheit zog in ihre Gedanken ein, zeichnete Bilder und Szenen, die absurd, furchtbar, erschreckend und verwirrend waren. Vor allem die lichtlosen Neumondnächte waren besonders schlaflos und dafür voll horrender Träume. Manchmal ergaben sich Situationen in der Wachwelt, die ihren Träumen verblüffend ähnelten, doch konnte sie bisher dafür keine Ursache oder Verbindung herstellen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wasserknappheit</span>: Das Leben auf einem Wüstenplanet formt einen jeden im Umgang mit Wasser, einem raren, wertvollen Gut. Brunnen müssen mühsam und tief in den Boden getrieben werden, eine Arbeit, die nicht selten auch Opfer verlangt. Jalfra kennt das Gefühl einer trockenen Kehle nur zu gut. Oft genug hat sie das wenige Wasser, das zur Verfügung stand, mit ihren Kindern geteilt und dafür den quälenden Durst in Kauf genommen. Ausreichend Wasser zu haben, wäre ein Wunsch, es im Überfluss zu sehen, eine Utopie, es gar zu verschwende eine Sünde. <br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Aussehen</div>
<hr class="heading_hr">
Jalfra ist von mittlerer Größe, etwa um die 160cm groß. Ihre Haut ist dunkel und sonnengebräunt, ihre Haare ein wilder Lockenhaufen, der ihr bis zu den Schulterblättern reicht. Meist hat sie diese irgendwie zusammen gebunden und aus dem Gesicht, so dass sie sie nicht bei der Arbeit stören. Ihre Augen sind ungewöhnlich grüngrau, eine Eigenheit, die nur sie von ihrem Vater geerbt hat, sonst niemand ihrer Geschwister. Zumeist trägt sie einfache Kleider aus mehrlagigen, leichten Stoffen, deren Farbe meist in Naturtönen oder manchmal auch mit Tuanulbeeren gefärbt sind. Schmuck trägt sie wenig, rein aus praktischen Gründen und weil sie sich nicht prahlerisch behängen will. <br />
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<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
<hr class="heading_hr">
Jalfra ist eine völlig normale, freundliche, gütige Frau, deren Hauptaugenmerk zumeist darauf liegt, dem Wohle ihrer Familie und ihrer Kirchengemeinschaft zu dienen. Sie ist zurückhaltend, doch liebevoll, gesellig und fröhlich, zuneigungsbedürftig und fleißig. Sie packt gerne an und scheut sich auch nicht vor Mühsamen Aufgaben. Um ihre Kinder kümmert sie sich aufopfernd, manchmal vielleicht ein wenig zu bemutternd. Sie würde von sich nicht behaupten, dass sie irgendwelche herausragenden Fähigkeiten hat, doch man sagt, dass sie eine schöne Singstimme besitzt und einen feinen Gaumen für Kräuter und Gewürze. <br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Familie</div>
<hr class="heading_hr">
Jalfras Familie ist groß. Ihre Eltern hatten viele Kinder und so ist Jalfra in einer großen Geschwisterschar aufgewachsen, dazu eine Vielzahl an Onkel und Tanten, Cousins und Cousinen und nun auch Nichten und Neffen. Sie selbst hat ebenfalls einen Gatten und fünf wunderbare Kinder im Alter von 2-10 Jahren. <br />
Die Beziehung zu ihrer Familie ist intensiv und eng, was manchmal vielleicht für Lagerkoller und angespannte Nerven führen kann, doch im Großen und Ganzen ist der Zusammenhalt sehr stark und Konflikte werden recht schnell wieder ausgebügelt. Auch innerhalb der Gemeinschaft der Kirche der Macht kann man sich aufeinander verlassen, sodass Jalfra in ein dichtes, soziales Netz eingebettet ist.<br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Verständnis der Macht</div>
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<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Kampfstil[e]:</div> keine, Pazifist<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Studienschwerpunkt:</div> keine<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtausprägung:</div> Alpträume, die manchmal als Vorhersehung gedeutet werden könnte, wenn man wüsste, wie<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Beziehung zur Macht:</div> positiv, Grundlage der Kirche der Macht<br />
<br />
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<div class="heading_font">Biographie</div>
<hr class="heading_hr">
Jalfra wird in einen großen Familienband hinein geboren. Sie ist das vierte Kind ihrer Eltern, nach ihr folgen noch weitere drei Geschwister. <br />
Ihr Vater ist Baumeister, ihre Mutter und Tanten bauen Tuanulbeeren an, mit denen sie Stoffe färben.<br />
Aufgewachsen in der Gemeinschaft der Kirche lernt sie dort die Geheimnisse der Jedi-Religion kennen, ist selbst aber nicht machtbegabt.<br />
In ihrem Leben spielt ihre Familie aber auch die Kultgemeinde eine große Rolle. Pflichtbewusst und fleissig müssen die Kinder auch schon früh mithelfen in der kargen Umgebung des Wüstenplanets etwas Nahrung zu entlocken. Dennoch kann Jalfra nicht über das Fehlen von Spaß, Freude und Ausgelassenheit klagen. Als Jalfra 12 Jahre alt ist, stirbt ihr Vater beim Graben eines neuen Brunnens, was ihren Respekt vor Wasser nur noch verstärkt. Die Trauer wird von der Gemeinschaft schnell abgefangen und alsbald wendet man sich wieder dem Alltag zu. Das fehlende Einkommen wird von der Familie ausgeglichen, man hilft sich gegenseitig zu Überleben. Allmählich finden die älteren Geschwister Ehepartner und gründen eigene Familien. Mit 19 Jahren ist es auch an Jalfras Reihe verheiratet zu werden. Natürlich hat sie ein Mitspracherecht, in mancher Hinsicht, doch die Frauen der Familie haben sich bald für einen Heiratskandidaten entschieden, der auch Jalfra gefällig ist. Man kennt sich ja ohnehin schon seit längerem, schließlich bleibt man auch mit Eheverbindungen innerhalb der Kirchengemeinschaft. Die neugetrauten Gatten finden recht bald zusammen und aus der anfänglichen Zweckpartnerschaft entwickelt sich eine wachsende Zuneigung, die schließlich in fünf Kindern gipfelt. Jalfra geht in ihrer Rolle als Mutter vollkommen auf, kümmert sich mit viel Liebe um ihre Brut ohne dabei zu vergessen dem Familienunternehmen der Tuanulbeeren ihre Arbeitskraft zu schenken. Vor einigen Jahren plagte eine Dürre die Siedlung in der Kelvinklamm. Hunger und vor allem Durst zehrten an der Gemeinde und forderte das eine oder andere Leben. Nur Jalfras Aufopferung und Hingabe ist es zu verdanken, dass ihre Familie ohne größere Verluste durch die Katastrophe kam. Die Erinnerung an diese Auszehrung aber wird Jalfra nicht vergessen und noch heute meint sie den Durst immer noch zu spüren, auch wenn sie zu trinken hat. Alles in allem, aber, ist Jalfras Leben gewöhnlich wie es nur geht, ohne größere Traumata, einschneidenden Erlebnisse oder dramatische Wendungen. Sie würde sich nie als herausragend bezeichnen oder gar als etwas Besonderes. Wären da nicht die Alpträume, die ihre Nächte seit ihrer ersten Schwangerschaft unruhig und teils schlaflos gestalten. Vor allem die lichtfinstren Neumondnächte sind besonders schlimm von Schreckensbildern durchwachsen. Sie weiß sich nicht zu helfen diese Alpträume wieder loszuwerden, kann sich nicht erklären, woher sie kommen und wie sie mit ihnen umgehen soll, um wieder dauerhaft erholsamen Schlaf genießen zu dürfen. Die Nachtalbe überfallen sie ohne Vorwarnung und ohne vorhersehbare Regelmäßigkeit. Und manchmal hinterlassen sie Bilder, die sich in den wachen Tagesstunden seltsam wiederholen. Sollten es Vorahnungen sein? Prophezeiungen? An so etwas glaubt Jalfra nicht und will sich damit auch nicht beschäftigen. Sie will ihre Alpträume nur loswerden.<br />
<br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Ausrüstung</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Raumschiff:</div> keines<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Waffen:</div> keine<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Besonderer Besitz:</div> nichts]]></content:encoded>
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			<title><![CDATA[Darth Vesperum (Aidan Lucius Iactura) - Dunkler Lord der Sith]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=698</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 18:50:31 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=698</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wie bleich ist meine Seele, ein Bild der Schönheit, so kalt, so sanft, erstarrt bist du und allein dein Schweigen spricht zu mir, auf vorbestimmten Pfaden suche ich nach Erkenntnis; meine Wege die Finsternis kreuzen, die mit wundersamer Stimme zu mir spricht.</span></span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"> - Darth Vesperum</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Aidan Lucius Iactura - nun mehr bekannt als <span style="font-size: large;" class="mycode_size">Darth Vesperum</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> Alter 36, geboren im Jahre 32 VSY<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Menschen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span> Fondor<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Orden der Sith,  Galaktisches Imperium<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> <span style="color: #4040FF;" class="mycode_color">Galaktischer Imperator</span> und<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"> dunkler Lord der Sith</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Ja<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Hat ein Mann, der kein Herz hat, besondere Stärken? Es ist schwierig, einen Menschen zu benennen, der einzig und allein für sich selbst lebt und seine fixen Ideen zur Umsetzung bringt. Seine Durchsetzungskraft sowie seine Eloquenz zeichnen diesen dunklen Mann aus, der schon lange im Dunstkreis der Macht lebt und seine grauen Wellen ins Meer der Entscheidungen einfließen lässt.</div>
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] starker Machtnutzer (siehe Machtfähigkeiten)<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] politisches Geschick<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] dunkles Charisma<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Eloquenz<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Durchsetzungsstärke<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Eine sehr gute Bildung<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Sprachgenie<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] (perfide Visionen der Galaxis,-Machtfähigkeit)<br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Dieser Mann - oder, was von ihm als Mensch übrig ist - hat kein Herz und besitzt daher keine Empathie für seine Mitmenschen. Er interessiert sich schlicht nicht für andere und imitiert soziales Verhalten nur, um seine Ziele zu erreichen. Vesperum ist reiner Technokrat und Rationalist, der seine eigenen Interessen und die Interessen seiner Organisation in den Vordergrund stellt. Aus diesem Fakt resultieren einige Schwächen, da er schlicht nicht mitfühlen kann und soziale Dinge völlig wissenschaftlich betrachten muss. Leider merkt auch er inzwischen, dass sein einsames Schicksal kein Dauerzustand sein sollte, da es seinem Leben an Farbe fehlt. Er vermisst viele Dinge, die für andere selbstverständlich sind, wie Liebe, echte Freundschaft und grundloses Vertrauen.</div>
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] schlechter Lichtschwertkünstler<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  oft zu eigensinnig im Umgang mit Nicht-Menschen sowie anderen Kulturen<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  melancholisch<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  jähzornig<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  Albträume seines dunklen Ichs<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  Zerstörung des eigenen Körpers, durch die dunkle Seite<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  lange Meditations Phasen, die er benötigt, um seine Macht zu lenken<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  kaum bis keine Empathie<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  grausame Einsamkeit<br />
 [<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] kein Verständnis (dunkle Seite-Effekt) für soziale Abläufe und versucht diese zu imitieren, was manchmal gelingt und manchmal scheitert<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  Egoist<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
<br />
<div style="float:left; margin-right:8px;"><img src="http://www7.pic-upload.de/19.01.14/hcik2sk49bu7.png" loading="lazy"  alt="[Bild: hcik2sk49bu7.png]" class="mycode_img" /></div> <div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Darth Vesperum ist ein dunkles Geschöpf. Die Haut wirkt trocken und rissig. Seine Augen wirken entstellt durch die Dunkelheit und sind schlicht gelblich bis schwarz. Vesperums Gesicht wird mit schwarzen Narben geschmückt. Schwarze Äderchen voller pulsierender schwarzer Energie ziehen über seinen ganzen Körper. Er wirkt abstoßend aber auch auf seine Art anziehend, da er hinter der schwarzen Fratze liebevoll wirken kann, da sein Gesicht zarte Formen aufweist. Die Hände sind fast knöchernd, da diese durch Jahre langen Gebrauch der dunklen Seite recht vernarbt sind aber dennoch sind sie noch vollfunktionsfähig und wirken bei Berührung fast weich. Die Nägel sind gelblich und trocken. Sie wirken fast krallenartig, auch wenn sie gestutzt sind. Seine Zähne sind ebenso gelblich. Seine Lippen sind gräulich, ebenso seine restliche Haut. Vesperum wirkt, wie ein wahrer Adept der dunklen Seite und jeder, der ihn sieht, weiß dies sofort. Der dunkle Lord kleidet sich dunkel in alten Sith-Roben.<br />
<br />
Sein Gang ist stampfend, seine Bewegung ruhig und seine Mimik kalt, gefühllos, fast frostig. Die Augen durchbohren Betrachter und erzeugen ein Gefühl von Angst; ebenso ist seine Machtaura angsteinflößend dunkel. Dennoch steckt in seinem Gesicht ein Hauch Traurigkeit und Melancholie, welche sich selten aber oft genug zeigt. Der düstere Mann trägt keinen Bart. Seine Haare sind gepflegt und tief schwarz.  Er wirkt alles in allem erschreckend.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
<br />
Darth Vesperum ist ein Sith. Er hatte einst gute Absichten bevor sein <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">dunkler Kern</span> erwachte, doch diese verloren sich schnell. Er ist inzwischen absolut egoistisch und Hass erfüllt. Inzwischen ist sein Leben ein Selbstzweck geworden und diesen Zustand hasst er. An ihm nagen teilweise <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Selbstzweifel</span> und oft grübelt er stundenlang in seinem Quartier über seine Fehler und seine Existenz nach.<br />
<br />
Auch wenn der Lord sein Leben als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Selbstzweck</span> betrachtet, versucht er alles, um es zu verbessern. Es gelingt ihm nur nicht, da die dunkle Seite diesem im Weg steht. Er hofft eines Tages seinem Leben etwas Gutes abgewinnen zu können. Alles Leiden, vor allem sein eigenes, zu beseitigen und als Held in die Geschichte einzugehen, große Hoffnungen gepaart mit <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hass und Zorn </span>treiben ihn an. Es ist eine unnatürliche <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gier nach Leben</span>; ein Drang zur Veränderung. Er ist bereit jedes Opfer zu bringen für sein höheres Ziel, welches er allein für die Galaxis definiert. Er träumt von absoluter Macht und absolutem Frieden(- indem er herrscht). Die dunkle Seite verwirrt seinen Geist noch immer, so dass er mehr oder minder nur für sich selbst lebt. Sein Leben richtet sich nach Innen und auf seine Aufgaben aus. Der dunkle Lord sieht sich als überlegen an, obwohl seine Fehler, die in der Vergangenheit liegen, fatal erscheinen.<br />
<br />
Untergebene sind für ihn teilweise nur Material, das der Sith nach Belieben einsetzt und verteilt. Verluste sind einkalkuliert. Er sieht ihre Opfer als sinnvoll an, da sie sich selbst in dieses Schicksal begeben haben und ihm Leben anvertrauten. Vesperum hasst Versagen und kritisiert andere hart, sich selbst nicht ausgeschlossen. Insofern manipuliert seine Untergebenen mit der Macht, noch aufopferungsvoller zu sein und implementiert ihnen seine Angst vor Versagen, so dass sie sich für ihn aufopfern.<br />
Jedoch ist der Mensch hinter der Maske des Lords auch sensibel und mitfühlend, wenn es um Menschen geht, zu denen er eine Bindung aufgebaut hat, was nur sehr, besser gesagt, äußerst selten vorkommt. Ihm fällt es schwer Menschen zu opfern, die ihm bekannt sind und zu denen er eine Bindung aufbauen konnte. Dies ist seine größte Schwäche, zumindest in den Augen der Sith. In dieser Tatsache spiegelt sich wieder, dass er noch nicht ganz verdorben ist und sein wahrer Kern noch nicht vollens erwacht ist. Der dunkle Lord ist zwar ein absoluter dunkler Zeitgenosse aber irgendwo in ihm steckt noch Aidan, der kleine Junge, der seine Mutter betrauert.<br />
<br />
Da Vesperum ein Einzelkind war, hat er nie gelernt zu verzichten und verzichtet auch nicht. Wenn er etwas will, setzt er dies auch durch. Schließlich hat er die Befugnisse dazu.<br />
<br />
Der verworrene Geist des Sith liebt Musik und Kultur, da ihn diese von seinem<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> körperlichen Schmerz</span> ablenkt. Sein Körper brennt dauerhaft, bedingt durch die enorme Macht, die durch seine Adern fließt. Er muss sich ständig in Meditation üben, um die Dunkelheit in sich zu ordnen. Durch seine Schmerzen, seine Verluste, neigt er zu einer gewissen Melancholie in seinem sprachlichen Habitus. Seine Sprache ist von vielen lyrischen Einflüssen durchzogen, obwohl die Poesie seiner Worte oft seltsam okkult und dunkel, wie kalt, erscheint.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sprachkenntnisse</span></span><br />
<br />
Darth Vesperum spricht in seinen Albträumen Sithese, da sein dunkler Kern das Wissen um diese Sprache beinhaltet aber aktiv kann er sie nicht sprechen, nur verstehen. Er spricht Basic und High Galactic, da seine Mutter ursprünglich zu einer oberen Mittelschichtsfamilie gehörte. Darüber hinaus besitzt er eine natürliche Begabung und kann Sprachen schnell erlernen, sofern er diese als nützlich erachtet. Leider steht ihm seine Arroganz im Umgang mit niederen Sprachen sowie Kulturen in dieser Hinsicht im Weg.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Verständnis von der Macht</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kampfstil(e):</span> Form I - Shii-Cho<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Studienschwerpunkt:</span> Darth Vesperum spezialisiert sich auf die Macht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtausprägung:</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Was ist die wahre Macht der dunklen Seite? Sie befreit den Willen und den Geist. Sein Wille ist die ausschlaggebende Instanz in all seinen Fähigkeiten. </span><br />
<br />
Sein Wille dominiert den Geist anderer; sein Wille zwingt anderen Ängste und Abgründe auf. Durch den Kontakt mit dem ewigen Abyss der dunklen Seite, kann er im Geist von Personen ein Portal in diesen Abgrund öffnen, so dass sie die pure Angst sowie den Terror der dunklen Seite erleben, gesteuert durch seinen Willen. Diese Fähigkeit wird von einigen, die sie erlebt haben auch spöttisch als „Gehirntiefschlag“ bezeichnet, da nur wenige Nicht-Machtsensitive ein solches Erlebnis verarbeiten können. Die Bilder und Schrecken seiner Gedankenmanipulationen sind gefürchtet. Sein Wille kann den Willen niederer Geister brechen und verführen oder auch zerstören. Seine Fähigkeit geht weit über die bescheidenen Fähigkeiten des Jedi-Gedankentricks heraus, jedoch nicht ohne eine entscheidende Schwäche:  Opfer seiner Macht werden oft Zeuge einiger Bilder aus seinem Geist. Einige beschreiben diese Verbindung als das wahrhaft Schreckliche, da sie Teile seiner Vergangenheit oder Gedanken erhaschen konnten. Diese Bilder mögen zeitweise sogar so verworren und okkult wirken, dass sie jeden Schrecken der eigenen Vergangenheit verblassen lassen. Sein eigenes Leid wird in solchen Umständen Zerrbild seiner Macht-Wirkungen. (Macht-Horror und Macht-Albtraum)<br />
<br />
Ferner gebietet sein Wille über weitere Manipulationen des Lebens. Er sieht die Aura seines Gegenübers, leuchtend, wie ein Feuer und sieht förmlich in die Seele hinein. Zwar kann er nicht – ohne sich auf die Person zu konzentrieren – Gedanken lesen aber dennoch kann er Emotionen in der Macht lesen, insbesondere starke Emotionen, wie Hass, Liebe und Zorn. In seinen Augen sind diese Emotionen Einfalltore für seine weiteren Manipulationen, wie auch seine erweiterten Gedankentricks. (Macht-Sinne und Gedankenkontrolle)<br />
<br />
Fernab seiner Beeinflussung von Geistern ist die starke Ausprägung destruktiver Entwicklungen seiner Macht. Durch Studien am lebenden Objekt gelang es ihm, die Macht für lebenszerstörende Prozesse zu verwenden. Eine Mischung aus Telekinese und Macht-Angst erlaubt ihm, Feinde – unter Todesangst – in die Luft zu heben und dort unter der Einwirkung seines Willens zu zerquetschen. Dabei zermalmt er langsam ihre Körper und die Knochen darin. Große Schmerzen und grausige Verzerrungen des leidenden Körpers sind die Folge. Am Ende fällt ein grausam entstellter Rest zu Boden. Darüber hinaus kann er seine Fähigkeiten auch weniger extravagant anwenden, indem er sich schlicht auf die Kehle oder das Gehirn konzentriert, um die Person so schnell zu töten. Meistens zeigen sich bei zweit Genanntem Blutungen aus der Nase, die den baldigen Tod ankündigen. (Macht-Töten, Macht-Würgen  und Macht-Zermalmen)</div>
<br />
<div style="float:right; margin-left:8px;"><img src="http://www7.pic-upload.de/19.01.14/6obyc2bqi2o.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6obyc2bqi2o.png]" class="mycode_img" /></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Diese Fähigkeiten sind die sichtbarsten seiner Machtverbindung, da sie eine Mischung aus verschiedenen Grundtechniken darstellen, die ein Jedi oder Sith begreifen kann. Insbesondere sein durch die dunkle Seite verwirrter Geist erlaubt ihm auf einen enormen Fundus an makabren Einfällen und Querverbindungen von Fähigkeiten hinzublicken, mit denen er auch gerne experimentiert. Seine Machtverbindung und seine Weisheit offenbaren, dass er sich intensiv mit der lebendigen Macht beschäftigt sowie lange Studienzeiten von Schriften und Holocronen aufwendet. (Allgemeine Machtverbindung und Anwendung)<br />
<br />
Grundtechniken, wie eine ausgeprägte Telekinese -, die in einem recht ordentlichen Machtstoß resultieren kann - und Telepathie stellen keine Probleme mehr für diesen Anwender dar und zeigen, dass er sich allgemein stark in der Macht verbunden sieht. Dennoch zeigt sich, dass er nicht in allen Belangen eine volle Befähigung erwerben konnte, denn den Machtsprung vernachlässigte er bei Weitem und so ist er nur zu geringen aber ausreichenden Sprüngen in der Lage. (Ausgeprägte Grundtechniken; Telekinese und Telepathie)<br />
<br />
Durch lange Studien konnte er endlich die verkalkenden Macht-Blitze meistern, die ihm erlauben, das Fleisch eines biologischen Gegners zu Asche zu verwandeln oder viel mehr in weiß-grauen Kalk, der unter großen Schmerzen von den Knochen fällt. Dies geschieht jedoch nur unter langem Einfluss dieser Blitze. Diese Macht-Blitze zehren jedoch auch an seinen eigenen Kräften, so denn er nach einem langen Einsatz dieser Fähigkeit, recht erschöpft ist.  (Macht-Blitze)<br />
<br />
Derzeit experimentiert der dunkle Lord mit lebensentziehenden Kräften am lebenden Objekt und versucht Körper gänzlich – auch in der Macht – zu verdorren. Diese Fähigkeit verlangt ihm viel Beherrschung ab, so denn er sie nur unter großem Aufwand einsetzen kann. (Lebensentzug)</div>
<br />
<div style="float:left; margin-right:8px;"><img src="http://www7.pic-upload.de/19.01.14/5k1ppgbjliw.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 5k1ppgbjliw.png]" class="mycode_img" /></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Insbesondere konnte dieser Sith einige mächtige Fähigkeiten wiederentdecken und entwickeln, die von ihm jedoch sehr viel Zorn und Hass abverlangen, den er kanalisieren muss. Der kleine (- lokal stark begrenzte -) Macht-Sturm stellt seine Verbindung von mehreren Machteinflüssen dar, in denen er auf Basis seiner Macht-Blitze einen Sturm heraufbeschwört, der – zumindest lokal – jedwedes Leben verletzen kann oder hinwegschleudert, sofern es ihn die Machtwellen dieser Fähigkeit gerät. Dennoch wagt Vesperum diese Ausprägung nicht einzusetzen, da er sie nicht vollens kontrollieren kann und sich somit selbst vernichten könnte. Der Sith arbeitet immer noch daran, diese unkanalisierten Kräfte lenken zu können. ( kleiner Macht-Sturm)<br />
<br />
Im Gegensatz zu seiner ihm eigenen, selbst geschaffenen Fähigkeit der „großen Dunkelheit“, die sich allein auf sein Steckenpferd der Gedankenmanipulation bezieht. Die Große Dunkelheit ist eine Machtfähigkeit, die derzeit nur von Vesperum entdeckt und entwickelt wurde. Hier versucht der Machtanwender seinen eigenen Geist und den einer anderen Person auf eine Metaebene zu ziehen, die im Allgemeinen als große, leere Dunkelheit beschrieben werden kann. Auf dieser Metaebene können sogar Kämpfe geführt, bzw. Gespräche geführt werden. (Große Dunkelheit)<br />
<br />
Solche enormen Kräfte verlangen Opfer, so ist sein Körper durch die dunkle Seite entstellt und deren Einsatz zerbricht seine Seele immer mehr. Auch musste er das Lichtschwert vernachlässigen, um sich vollens den Studien der Schriften der dunklen Seite zu widmen. Seine Lichtschwertkünste beschränken sich auf einfache Blasterabwehr sowie einfache defensive Techniken, gepaart mit einigen offensiv-aggressiven Hieben. Ein großer Könner ist er jedoch nicht, was sein Lichtschwert betrifft. Er verlässt sich ganz auf seine –im Vergleich- überaus starken Kräfte. (Lichtschwertbefähigung und Blasterabwehr)<br />
<br />
Allgemein neigt er zu wenigen Defensiv-Techniken, da er sich als wahrer Sith sieht. Dennoch konnte er sich eine gewisse Machtabwehr aneignen und schwache Machtangriffe, wie kleinere Machtstöße mit seinem Willen brechen. Auch lässt sein verbohrter dunkler Wille kaum bis keine Gedankenmanipulationen bei ihm zu, ferner noch weniger Einflüsse auf seinen Geist, da sich dieser bereits in einem selbstgeschaffenen Gefängnis der Dunkelheit befindet. (Machtabwehr und geistige Abschirmung)<br />
<br />
Doch wohl seine größte Befähigung ist seine Fähigkeit, sich den Fluss der Macht zu Nutze zu machen und – bei Weitem weniger gezielt – in die Zukunft oder die Vergangenheit zu blicken. Er sieht Visionen. Oft sind es nur Zerrbilder, die wie Heuschrecken über seinen Geist herfallen und ihm Ausschnitte aus seiner Vergangenheit oder Zukunft zeigen. Diese Visionen nimmt er oft zum Anlass zu meditieren und die Bilder in eine Reihe zu setzen. Diese Visionen sind aber oft trügerisch, da sie aus der dunklen Seite selbst stammen und vielleicht nicht immer korrekt interpretiert werden können. (Visionen)<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beziehung zur Macht:</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wenn Du im Orbit glänzt, ich spüre die Macht; wenn Du mich von den Göttern trennst, Du bist mein Heiligtum; Du bist mein Licht im Raum;Du bist das Leben; Du bist der Fluch.</span> – Darth Vesperum</span><br />
<br />
Wie fühlt sich Verfall an? Wie fühlt sich unbegrenzte Macht an, die deinen Körper zerfrisst? Diese beiden Fragen muss sich jeder Sith am Ende oder Anfang seines Zenits stellen. Darth Vesperum ist an diesem Punkt. Seine Machtstudien auf Basis von Sidious Schriften, den Byss Holocronen und anderen dunklen Texten eröffnen ihm eine dunkle Welt voller Gier und Machthunger. Vesperum, getragen von Melancholie und Trauer, begibt sich auf eine dunkle Reise auf einem „Schwarzen Meer“ voller Kälte. Der Sith erfasst die Macht als Ganzes und spürt ihr Pulsieren im Raum, wie andere Atmen. Er nimmt sie als solche immer wahr, während er durch die Welten schreitet aber immer mit einem verwirrten Einschlag. Niemals kann die dunkle Seite ihren Schleier völlig lösen. Seine Visionen sind wirr, böse sowie perfide. Seine Gefühle düster, selbstgerecht und absolut auf seinen eigenen Willen ausgerichtet. Vesperum lebt nicht für die Galaxis, sondern gegen sie. Die dunkle Seite ist in ihm zu einem Nexus geworden, der seine Seele vergiftet. Die dunkle Seite durchfließt seinen Körper und wird augenscheinlich in seinem Angesicht. Dieser Sith sieht die Macht als „Schwarzes Meer“, dessen Flüsse und Zuflüsse er mühsam am Horizont erblicken kann. Man kann sagen, dass er auf einem Weg der Erkenntnis wandelt aber dafür seine Seele vergiftet; mit einem süßen Gift von absolutem Wahn von Größe. <br />
<br />
Personen, die ihn treffen, beschreiben eine unnatürliche Kälte, die von seiner Aura, als auch Person, ausgeht. Diese Kälte soll, so sagt man, Scheiben und Fenster beschlagen lassen. Diese Aura wird als zutiefst unangenehm beschrieben.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Leave the past<br />
-it may cause hurt</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Aidan wurde auf Fondor geboren. Er hatte nur eine Mutter und keinen Vater, da dieser nach seiner Zeugung entschwunden war. Seine Mutter zog ihn liebevoll auf. Sie musste ihn mühsam mit mehreren Jobs durchbringen. Früh lernte Aidan, dass das Leben hart und einsam ist. In der Schule erlebte er Ausgrenzung aufgrund seiner sozialen Stellung. Aidan war lange Zeit einsam und hatte nur seine Mutter. Aidan war stark in der Macht und zeigte erste Anzeichen, das in ihm etwas erwacht war. Seine Mutter sprach von einem dunklen Kern, der in ihm verborgen war. Aidan wollte dies nicht glauben. Er hielt sich nie für etwas Besonderes.  In dieser Zeit lernte er auch Saana Cyrodiell kennen, ein nettes Mädchen aus seiner Nachbarschaft. Mit diesem Mädchen würde ihn bald eine innige Freundschaft verbinden, die weit über das normale hinaus geht: Sie wurden zu selbst gewählten Geschwistern ihrer traurigen Existenz. Saana zeigte Aidan, dass das Leben mehr bereit hielt, als nur Arbeit und Pflicht. Mehr als nur Alltag. Diese Zeiten würde er später als seine heiligen Zeiten betrachten, da er in diesen Begriff, dass Leben mehr sein konnte als nur zu existieren. Die Lage verschlimmerte sich als seine Mutter erkrankte und er die Schule abbrechen musste, um für die Medikamente aufzukommen. Er war ein gelehriger Schüler und wäre gerne weiterhin zur Schule gegangen, aus dieser Tatsache ergab sich sein Drang nach mehr Wissen. Er arbeitete nun mehr in einer Müllentsorgungseinrichtung als Aushilfe. Der junge Mann liebte seine Mutter über alles, da sie alles für ihn aufgegeben hatte. Seine Herkunft ohne Vater hinterfragte er nicht. Seine Mutter gesundete langsam.<br />
<br />
Doch da wollte ihm der Leiter der Einrichtung keinen Lohn auszahlen. Aidan erschlug den Betreiber der Anlage im Zorn, da er um seine Mutter fürchtete. Er floh in das Krankenhaus, in dem sich seine Mutter befand. Die Ordnungsbehörden waren ihm bereits gefolgt. Der Sohn nahm die Hand seiner Mutter zum Abschied. Er hatte die Lage unnötig verschlimmert mit seinem unkontrollierten Wutausbruch. “Es ist gut,“ waren die letzten Worte, die seine Mutter mit ihm wechselte. Aidan ging in den Untergrund. Er musste von Fondor fliehen, da er ein Mörder war. Er bereute seine Tat. Der einsame Mann geriet an einen Unterweltboss, der ihm anbot, ihm zu helfen, wenn er etwas für ihn tun würde. Aidan willigte ein, ohne die Aufgabe zu kennen. Er musste einen Gegenspieler des Unterweltbosses eliminieren. Aidan haderte mit sich, doch um seine eigene Existenz zu retten, da ihm die Todesstrafe drohte, tat er, wie ihm geheißen. Er erschoss den Kriminellen in seinem Haus. Nach dieser Tat erglimmten Selbstzweifel in ihm aber er beruhigte sich damit, dass er nur einen Kriminellen beseitigt hatte. Der Unterweltboss hielt sein Versprechen und schaffte Aidan von der Welt. Er drückte ihm einige Credits in die Hand und ließ ihn auf Tatooine zurück. Eine Welt abgeschieden von aller Kultur und weit weg von der fondorianischen Sicherheit. Aidan dachte jeden Augenblick an seine Mutter, die er zurückgelassen hatte. Warum hatte er diese Dummheit begangen?<br />
<br />
Der Entwurzelte arbeitete eine Zeitlang in einer Cantina als Bar-Mann, da erreichte ihn über Umwege die Nachricht, dass seine Mutter verstorben war. Er brach zusammen. Seine Welt war zusammengebrochen. In diesem Moment trat Amaranthine in sein Leben. Seine einzige und wahre Liebe. Sie tröstete seine Seele und küsste seine Wunden. Beide teilten eine kurze Zeit des Glücks miteinander. Der Kontakt zu Saana riss auch in dieser heiligen Zeit der Liebe nie ab und freudig berichtete Aidan in Briefen von seiner Liebe.<br />
<br />
Leider spielte die Galaxis gegen Aidan und Amaranthine wurde vergewaltigt sowie ermordet unweit seiner Cantina aufgefunden. Nun hatte Aidan einen weiteren Menschen, dem er vertraute und liebte, verloren. Er hatte sonst nicht viele Menschen, die er schätzen konnte, außer vielleicht seinen Chef, der die Cantina führte. Aidan beerdigte seine Amaranthine bei Nacht und hielt sie ein letztes Mal in den Armen. Trauer wurde seine primäre Emotion.<br />
<br />
Da trat eine dunkle Gestalt in den Raum. Sie ging direkt auf den gebrochenen Aidan zu. „Ich habe dich gesucht,“ sagte sie und legte ihre Kapuze zurück. „Mich gesucht?“ – fragte er schüchtern. Der dunkle Gestalt nickte. „Ich habe deine Nähe gespürt, als ich hier auf dieser Einöde landete. Ich bin Crudelis und ich brauche einen Schüler, der du sein wirst.“ Der Jüngling wusste nicht, wie ihm geschah.. „Warum ich?“ Crudelis lachte. „Weil du dafür geschaffen bist. Wer ist dein Vater?“ Der junge Mann blickte verstört drein. „Ich habe keinen Vater.“ – „Denkst du,“ fiel er ihm ins Wort. „Dein Vater hat dich verraten und euch verlassen. Du bist, was du bist, durch diesen Verrat. Die Macht wollte es; dass du bist und überlebst. Der Verrat ist die Essenz deines Lebens.“ Aidan lachte traurig. „Die Macht wollte es? Die Macht existiert nicht und wenn doch, dann hat sie mich verlassen.“ Crudelis verneinte. „Nein, alles, was geschehen ist, ist geschehen, weil es geschehen musste. Die Macht hat diesen Weg für dich bestimmt und ich habe dich in einer meiner Visionen gesehen. Du hast eine große Zukunft vor dir.“ Der Mann ohne Vater schlug auf den Bar-Thresen. „Ich habe keine Zukunft. Meine Mutter ist tot, weil ich geflohen bin. Ich bin ein Mörder und ein Niemand.“ Die dunkle Gestalt lächelte diabolisch. „Du hast eine Zukunft und deine Mutter ist nicht umsonst gestorben. Die Trauer und der Schmerz geben dir die nötige Kraft, um dich zu befreien. Du hast deinen ehemaligen Vorgesetzten umgebracht, weil er dir etwas vorenthalten, was dir gehörte? Es war gerechtfertigt, du handeltest richtig.“ Aidan blickte den Akolythen an. „Ich bin nicht machtempfänglich.“ Crudelis legte seine kalte Hand auf seine Schulter. „Oh, doch, sogar sehr. Du musst nur deine Dunkelheit akzeptieren, dann wird die Macht in dir wachsen. Du hast einen Preis für diese Macht gezahlt und jetzt ist es an der Zeit, das einzufordern, was dir zusteht.“ Der junge Mann überlegte und blickte sich um. Irgendwie fühlte er sich zu diesem dunklen Schatten hingezogen und seine Berührung fühlte sich seltsam vertraut an. „Wer bist du?“ Crudelis nahm die Hand von seiner Schulter. „Ein Freund und Meister. Ich bin Crudelis, einer der wenigen auserwählten Adepten des Imperators, wir kennen ihn auch als Darth Sidious.“ Aidan hatte es bereits geahnt. „Mich hält hier sowieso nichts mehr. Ich begleite dich.“ Crudelis schien sichtlich erfreut, dass er diesen jungen Mann so leicht beeinflussen konnte.</div>
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">I feel the darkness on my shoulder,<br />
The frost is in my heart.<br />
So cold my blood is frozen,<br />
Touching my skin, my flesh.<br />
</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Jahre vergingen. Aidan übte sich im Umgang mit dem Lichtschwert, das er selbst gebaut hatte. Eine starke rote Klinge mit einer überaus starken Energiezelle, die große Schmerzen zufügen konnte. Instinktiv wusste er, was er tun musste. Sein Meister brachte ihm das notwendige bei, was er nicht instinktiv wusste. Aidan erlernte die Macht zu nutzen und er erwies sich als ausgezeichneter Machtnutzer. Er konnte besonders gut aus seinem inneren Kern heraus, enorme Machtblitze erzeugen. Nachdem der Schüler genug gelernt hatte, stellte er sich seinem Meister. Auch, weil sich ihm eine wirre, dunkle Vision gezeigt hatte, in der er die Robe eines Lords trug. Aidan deutete dies als Zeichen dafür, dass seine Zeit gekommen war.<br />
<br />
Sein Meister befand neben der alten Ruine, die sie aufgesucht hatten, um diese zu studieren. Aidan aktivierte seine rote Klinge. Es zischte. Sein Meister drehte sich um. Er ließ das Artefakt fallen und aktivierte ebenso seine Klinge. Der Schüler warf seine dunkle Robe zurück. "Es ist die Zeit dafür, das zu nehmen, was mir zusteht, wie ihr es mich lehrtet. Nun werde ich deinen Platz einnehmen, indem ich dich töte." Der Meister lachte. "Du?" Die Augen waren seit mehreren Monaten von einem dunklen Antlitz umgeben. "Ja, mein dunkles Ich hat seine wahre Bestimmung gefunden. Ich weiß nun, wer ich bin. Ich bin Vesperum,, Adept der dunklen Seite," gab er sich selbst einen neuen Namen; einen Namen, der seiner selbst entsprach. Er hatte diesen Namen aus einer alten Schrift entnommen. Der Meister wich zurück. Etwas stimmte nicht. Eine enorme Kraft ging von seinem ehemaligen Schüler, Vesperum, aus. Hatte er die Büchse der Pandora geöffnet? Der Meister: "Nein, Nein... - Das kann nicht sein. Soviel Macht...in deinem Körper...," stammelte er. Vesperum schritt langsam auf seinen ehemaligen Meister zu. "Ihr wart immer ein Narr. Meine Macht war immer in mir und ihr wolltet sie für euch. Nun nehme ich mir, was mir zusteht. Euren Titel eines Meisters und ich werde zu den Akolythen von Byss finden. Ich werde mir auch von diesen nehmen, was ich brauche. Eines Tages, wenn ich genug weiß und genug getan habe, werde ich über die Galaxis herrschen. Dann wird keine Familie mehr sterben, dann werden keine Kinder entführt und dann wird Frieden herrschen, denn ich will es so." Vesperum schleuderte einen starken Machtblitz auf seinen Ex-Meister. Dieser verlor dabei sein Lichtschwert. Dennoch der Meister gab nicht auf und zog seine Kriegsklinge, sein Laserschwert, mit der Macht zu sich, um den heranstürmenden Aidan zu stoppen. Heiße Energie prallte auf aufeinander, tödliche Strahlen brannten ineinander. Es surrte; es zischte. Vesperum, nun mehr beseelt von Zorn und Gier, schlug heftig auf die Klinge seines Meisters. Crudelis musste unter Kraft zurückweichen, während sein Schüler immer mehr Zorn zeigte. Seine Augen glühten böse, verdorben von einem Schleier der dunklen Seite. Der dunkle Jedi rang um sein Leben, mit jedem Hieb, den er abwehrte. Der Kampf dauerte an. Vesperum schlug und schlug, voller Wut. Der Meister war in einer völligen Defensive und wusste, dass ihn seine alten Kräfte verließen. Da geschah es. Sein Schüler erwischte die Klinge seines Ex-Meisters günstig, rutschte an dieser entlang und schlug ihm seine Schwerthand ab. Crudelis sank auf die Knie. Er erkannte, dass er keine Chance hatte. „Vesperum, Du vergisst, dass absolute Macht einen auffrisst. Doch du verdienst meinen Titel eines Meisters, denn du bist größer als ich.“ Der dunkle Jedi akzeptierte die letzten Worte von seines nun mehr dahin scheidenen Meisters. Er rammte ihm kurz und schmerzlos seine Klinge in den Schädel, ließ sie kurz darin und zog sie dann wieder hinaus. Er deaktivierte das blutrote Licht und drehte sich um. "Nun bin ich ein Meister ", spuckte er in den Himmel. Macht schmeckte gut und sein dunkler Kern lächzte nach mehr. Endlich erkannte er, die wahre Stärke der dunklen Seite der Macht. Sie hatte ihn zu diesem Punkt geführt.<br />
<br />
Noch konnte er aber noch nicht zu den Anhänger Palpatines zurückkehren. Er musste seinen Titel untermauern. Er musste den Adepten etwas bringen, was sie belohnen würden. Etwas was sie brauchten. Ein Artefakt der dunklen Seite, das sich in diesem Tempel befand. Vesperum begann mit einer mehrwöchigen Untersuchung der Tempel-Anlage und war schließlich fündig geworden. Er fand ein altes Sith-Kriegsschwert eines Lords und mehrere alte Schriften, die nach einer eingehenden Untersuchung sicherlich von Wert sein würden. Erst überlegte er, das Schwert mit seiner pulsierenden Macht für sich zu behalten, da es Macht bot aber es war der Preis seiner neuen Würde, der Würde eines Meisters. Er kehrte mit dem Leichnam, den Artefakten und einem dunklen Selbstvertrauen zu den dunklen Jedi zurück. Diese stellten ihn. Sie witterten Verrat, doch Vesperum war vorbereitet. „Ich bringe Artefakte, die mein Meister stehlen wollte. Ich habe ihn nach der Tradition herausgefordert und ehrenhaft besiegt. Sein Status gehört nun mir. Ebenso bringe ich dem erhabenen Orden wertvolle Gegenstände, die mein Meister entwenden wollte.“ Die Diener der Dunkelheit blickten skeptisch auf Vesperum herab aber akzeptierten seine Forderung. Er hatte das getan, was man von ihm erwartete. Einige Meister unterrichteten Darth Sidious über den Fund und den Aufstieg von Aidan; nun mehr endgültig Vesperum. Dieser genoss seinen neuen Status, denn er hatte viel dafür bezahlt. Ab und an fragte er sich, ob er der Preis nicht zu hoch war.<br />
<br />
Die Zeit verging in der schattenhaften Festung des Imperators auf Byss und durch weitere Intrigen schaffte es Vesperum immer mehr Macht anzuhäufen. Ihm gelang es durch ein ausgewogenes Training seine Machtkräfte zu steigern. Doch plötzlich verstarb Darth Sidious, der ihn zeitweise unterrichtet hatte, in den Grundtechniken der Machtmanipulation. In der Festung und unter den Akolythen des Darth Sidious herrschte Unruhe. Es gab keine Sith mehr, den man dienen konnte. Alles schien hinfällig, doch Vesperum  erkannte die Gunst der Stunde. Er erlangte Zugang zu den geheimen Archiven, tötete die Wachen und las in den Holocronen vergangener Sith, die Palpatine hier aufbewahrte. Seine Macht wuchs und Vesperum erkannte, dass die Sith nicht untergehen durften. Er verließ das Archiv und forderte selbst den Titel eines dunklen Lords ein. Er wollte über die Akolythen herrschen und die Sith retten. <br />
<center><img src="http://www11.pic-upload.de/07.11.14/d58lbx6lqg3t.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: d58lbx6lqg3t.gif]" class="mycode_img" /></center><br />
Es kam zu einem Kampf mit den Hardlinern der Dunklen Jedi des Sidious und Reformisten, die sich Vesperum anschlossen. Die Akolythen kämpften in einem heftigen Kampf gegeneinander. Lichtschwert schlug an Lichtschwert. Nach einigen Stunden des Kampfes, gewann Vesperum mit seinen Anhängern die Oberhand. Die Akolythen beugten sich vor ihm. "Von nun an, sind wir die Sith," rief er in die dunklen Hallen der Festung von Byss. "Darth Sidious hat versagt, dennoch darf seine Schwäche, nicht die Sith zerstören. Wir haben die Pflicht, einen neuen Orden zu gründen. Wir sind die einzigen, die uns alle retten können. Wir müssen die Sith sein, meine Brüder und Schwestern," erklärte Vesperum in der Thronhalle des Imperators vor den gebeutelten Akolythen, aus denen sich ein alter Adept des Imperators besonders hervortat und zusammen mit Vesperum die Studien der dunklen Seite begann. "Wir werden den Orden beleben und das alte Wissen entdecken. Ich breche mit der Regel der Zwei und ersetze sie durch die Regel der Vielen. Wir sind ein Orden aus Meistern und Schülern. Ich fordere die Herrschaft ein, für uns alle." Die Adepten verneigten sich vor ihrem neuen Herren. Sie hatten auch keine Wahl, da seine Anhänger sie mit ihren Waffen bedrohten. "Ich bin Darth Vesperum, dunkler Lord der Sith," offenbarte er seinen Titel. Die Sturmtruppen in der Festung erstaunten beim Anblick der Akolythen, die sich formierten. Der Kommandant der Sturmtruppen wurde durch Vesperum persönlich getötet und durch seinen Stellvertreter ersetzt. Dieser Offizier erwies sich als folgsamer und so folgten die Sturmtruppen den Weisungen des neuen Sith-Ordens.<br />
<br />
Sie riefen die Wachflotte an, die drohend im Orbit kreiste. Die Entscheidung des dortigen Kommandeurs Admiral Tiberius Vaash hätte die ganze Revolution in den Reihen der Dunkelheit zu Nichte machen können. Die Turbolaser hätten Vesperums Diener vernichtet. Doch es kam anders. Der Kommandant der Flotte entschied sich für die neuen Sith, da er sich Führung ersehnte und sich insgeheim vor der Macht fürchtete. Die Wachflotte schloss sich dem dunken Lord an. Die dunkle Seite führte die kleine Gruppe Sith um Vesperum bald ins weite All hinaus. Sie trafen einige Warlords, die begannen sich zu zerfleischen. Das Machtvakuum, das Palpatine hinterlassen hatte, drohte die ganze Galaxis zu verbrennen. Das Imperium sehnte sich nach ultimativer Führung, die Darth Vesperum anzubieten wusste, denn es gelang ihm einen Moff von sich zu überzeugen, indem er seine Tochter entführen ließ. Aus Angst um seine Tochter unterzeichnete der erste Moff einen Vertrag, der Vesperum und die Sith zu den Herren des Imperiums erklärte. Die Flotte des Moffs und die Wachflotte boten bereits eine ansehnliche Armada auf, so dass sich weitere kleinere Kommandanten und lokale Warlords des Tiefkerns und einiger Kernwelten anschlossen, auch in der Hoffnung, das Imperium als solches zu retten. Die Flotte wuchs und konnte nach wenigen Wochen bereits viele Welten des zusammenbrechenden Imperiums für sich beanspruchen. Darth Vesperum genoss es und seine Sith erwiesen sich als fähige Diener, die die Flottenteile kontrollierte oder besser deren Kommandeure. Das Konzil von Coruscant ignorierte Vesperum. Es war ihm wichtiger mit seiner Flotte, entscheidende Welten zu anzugreifen, wie Ruan und Commenor. Alsbald schloss sich Grandmoff Zeltas dem erstarkenden Lord an und offenbarte Vesperum sein Kleinstreich um Onderon. Weiterhin verbündete sich Blitzer Harrsk mit dem aufsteigenden dunklen Stern Vesperum, um mit ihm an die Spitze gelangen. Die baldige Einflusssphäre von Darth Vesperum und seinen Handlangern wuchs beachtlich. Auf Coruscant rief sich Darth Vesperum nach einer heftigen Schlacht mit imperialen Verbänden, die der Regierung auf Coruscant treu blieben und sich weigerten, der Armada zu folgen, zum Imperator aus. <br />
<br />
Darth Vesperum war nun der legitime Herrscher des - Galaktischen - Imperium, da er seine Macht gezeigt hatte und Coruscant beanspruchen konnte. Seine Führungsanspruch stand außer Frage oder etwa doch nicht? Seine Reihen waren (noch) nicht derartig geschlossen, wie sie nach Außen erschienen. Er musste sich gegen einen marodierenden Admiral zur Wehr setzen, der selbst den Titel beanspruchen wollte, ebenso stellte sich ein Akolyth gegen ihn, da dieser selbst der dunkle Lord sein wollte. Vesperum ließ den Admiral töten, indem er sein Schiff zerstören ließ und den Akolythen besiegte er im Zweikampf, da er ihn schlicht mit Machtblitzen aus dem Hangar warf. Nun befindet sich Vesperum im imperialen Palast und nimmt erschöpft Platz auf seinem Thron. Bald würde er Saana wieder schreiben, natürlich anonym, um ihr von seiner Größe zu berichten. Jeder Anwesende in seinem Machtbereich rechnete mit einer blutigen Nacht der Sith, da man Vader kannte. Im Gegenteil: Mit seiner neuen Macht ließ er das Wunder von Coruscant geschehen und erwies den alten Garden des Reiches, wie dem Oberkommando, die Gnade, somit sicherte er sich deren Loyalität, nach den Akten der Gewalt, die seine Herrschaft begründet hatten. Selbst Pestage, der eigentlich legitime Erbe des Thrones, ängstlich sowie eingeschüchtert von dieser Macht unterwarf sich und übergab den ewigen Titel des Galaktischen Imperators an Vesperum.</div>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Tag und Nacht, Ebbe und Flut; Licht und Dunkelheit... es verwischen die Grenzen im schwarzen Meer. - Darth Noctis</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span> <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff:</span> <br />
<br />
Die<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Imperial Dawn</span> – Reiseschiff des Typs ISD II (unter persönlicher Verfügung des Thrones)<br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ein Imperialer Sternzerstörer der Imperial-Klasse, der den Sith in die Hände fiel. Es ist das Flaggschiff und Akademieschiff des Ordens. Der ehemalige Kommandant des Schiffes wurde durch den dunklen Lord ermordet. Die Crew unter neuer Führung eines jungen Offiziers, der von den Sith durch die Macht manipuliert worden war, unterwarf sich. Der integrierte Thronsaal des toten Imperators wurde zu einer Art "Tempel" umgebaut, in denen die an Bord anwesenden Sith meditieren oder philosophieren.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Waffen:</span> <br />
Ein rotes Lichtschwert mit einem starken Fokussierkristall, der eine breite Klinge erzeugt, genannt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Herz der Dunkelheit"</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span><br />
Byss Holocrone, das Buch der Sith, Darth Sidious Schriften und Darth Millenials Schriften<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span>  Moadi, Peyman<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> Bekannte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wie bleich ist meine Seele, ein Bild der Schönheit, so kalt, so sanft, erstarrt bist du und allein dein Schweigen spricht zu mir, auf vorbestimmten Pfaden suche ich nach Erkenntnis; meine Wege die Finsternis kreuzen, die mit wundersamer Stimme zu mir spricht.</span></span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"> - Darth Vesperum</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Aidan Lucius Iactura - nun mehr bekannt als <span style="font-size: large;" class="mycode_size">Darth Vesperum</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> Alter 36, geboren im Jahre 32 VSY<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Menschen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span> Fondor<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Orden der Sith,  Galaktisches Imperium<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> <span style="color: #4040FF;" class="mycode_color">Galaktischer Imperator</span> und<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"> dunkler Lord der Sith</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Ja<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Hat ein Mann, der kein Herz hat, besondere Stärken? Es ist schwierig, einen Menschen zu benennen, der einzig und allein für sich selbst lebt und seine fixen Ideen zur Umsetzung bringt. Seine Durchsetzungskraft sowie seine Eloquenz zeichnen diesen dunklen Mann aus, der schon lange im Dunstkreis der Macht lebt und seine grauen Wellen ins Meer der Entscheidungen einfließen lässt.</div>
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] starker Machtnutzer (siehe Machtfähigkeiten)<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] politisches Geschick<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] dunkles Charisma<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Eloquenz<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Durchsetzungsstärke<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Eine sehr gute Bildung<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Sprachgenie<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] (perfide Visionen der Galaxis,-Machtfähigkeit)<br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Dieser Mann - oder, was von ihm als Mensch übrig ist - hat kein Herz und besitzt daher keine Empathie für seine Mitmenschen. Er interessiert sich schlicht nicht für andere und imitiert soziales Verhalten nur, um seine Ziele zu erreichen. Vesperum ist reiner Technokrat und Rationalist, der seine eigenen Interessen und die Interessen seiner Organisation in den Vordergrund stellt. Aus diesem Fakt resultieren einige Schwächen, da er schlicht nicht mitfühlen kann und soziale Dinge völlig wissenschaftlich betrachten muss. Leider merkt auch er inzwischen, dass sein einsames Schicksal kein Dauerzustand sein sollte, da es seinem Leben an Farbe fehlt. Er vermisst viele Dinge, die für andere selbstverständlich sind, wie Liebe, echte Freundschaft und grundloses Vertrauen.</div>
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] schlechter Lichtschwertkünstler<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  oft zu eigensinnig im Umgang mit Nicht-Menschen sowie anderen Kulturen<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  melancholisch<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  jähzornig<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  Albträume seines dunklen Ichs<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  Zerstörung des eigenen Körpers, durch die dunkle Seite<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  lange Meditations Phasen, die er benötigt, um seine Macht zu lenken<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  kaum bis keine Empathie<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  grausame Einsamkeit<br />
 [<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] kein Verständnis (dunkle Seite-Effekt) für soziale Abläufe und versucht diese zu imitieren, was manchmal gelingt und manchmal scheitert<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>]  Egoist<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
<br />
<div style="float:left; margin-right:8px;"><img src="http://www7.pic-upload.de/19.01.14/hcik2sk49bu7.png" loading="lazy"  alt="[Bild: hcik2sk49bu7.png]" class="mycode_img" /></div> <div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Darth Vesperum ist ein dunkles Geschöpf. Die Haut wirkt trocken und rissig. Seine Augen wirken entstellt durch die Dunkelheit und sind schlicht gelblich bis schwarz. Vesperums Gesicht wird mit schwarzen Narben geschmückt. Schwarze Äderchen voller pulsierender schwarzer Energie ziehen über seinen ganzen Körper. Er wirkt abstoßend aber auch auf seine Art anziehend, da er hinter der schwarzen Fratze liebevoll wirken kann, da sein Gesicht zarte Formen aufweist. Die Hände sind fast knöchernd, da diese durch Jahre langen Gebrauch der dunklen Seite recht vernarbt sind aber dennoch sind sie noch vollfunktionsfähig und wirken bei Berührung fast weich. Die Nägel sind gelblich und trocken. Sie wirken fast krallenartig, auch wenn sie gestutzt sind. Seine Zähne sind ebenso gelblich. Seine Lippen sind gräulich, ebenso seine restliche Haut. Vesperum wirkt, wie ein wahrer Adept der dunklen Seite und jeder, der ihn sieht, weiß dies sofort. Der dunkle Lord kleidet sich dunkel in alten Sith-Roben.<br />
<br />
Sein Gang ist stampfend, seine Bewegung ruhig und seine Mimik kalt, gefühllos, fast frostig. Die Augen durchbohren Betrachter und erzeugen ein Gefühl von Angst; ebenso ist seine Machtaura angsteinflößend dunkel. Dennoch steckt in seinem Gesicht ein Hauch Traurigkeit und Melancholie, welche sich selten aber oft genug zeigt. Der düstere Mann trägt keinen Bart. Seine Haare sind gepflegt und tief schwarz.  Er wirkt alles in allem erschreckend.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
<br />
Darth Vesperum ist ein Sith. Er hatte einst gute Absichten bevor sein <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">dunkler Kern</span> erwachte, doch diese verloren sich schnell. Er ist inzwischen absolut egoistisch und Hass erfüllt. Inzwischen ist sein Leben ein Selbstzweck geworden und diesen Zustand hasst er. An ihm nagen teilweise <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Selbstzweifel</span> und oft grübelt er stundenlang in seinem Quartier über seine Fehler und seine Existenz nach.<br />
<br />
Auch wenn der Lord sein Leben als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Selbstzweck</span> betrachtet, versucht er alles, um es zu verbessern. Es gelingt ihm nur nicht, da die dunkle Seite diesem im Weg steht. Er hofft eines Tages seinem Leben etwas Gutes abgewinnen zu können. Alles Leiden, vor allem sein eigenes, zu beseitigen und als Held in die Geschichte einzugehen, große Hoffnungen gepaart mit <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hass und Zorn </span>treiben ihn an. Es ist eine unnatürliche <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gier nach Leben</span>; ein Drang zur Veränderung. Er ist bereit jedes Opfer zu bringen für sein höheres Ziel, welches er allein für die Galaxis definiert. Er träumt von absoluter Macht und absolutem Frieden(- indem er herrscht). Die dunkle Seite verwirrt seinen Geist noch immer, so dass er mehr oder minder nur für sich selbst lebt. Sein Leben richtet sich nach Innen und auf seine Aufgaben aus. Der dunkle Lord sieht sich als überlegen an, obwohl seine Fehler, die in der Vergangenheit liegen, fatal erscheinen.<br />
<br />
Untergebene sind für ihn teilweise nur Material, das der Sith nach Belieben einsetzt und verteilt. Verluste sind einkalkuliert. Er sieht ihre Opfer als sinnvoll an, da sie sich selbst in dieses Schicksal begeben haben und ihm Leben anvertrauten. Vesperum hasst Versagen und kritisiert andere hart, sich selbst nicht ausgeschlossen. Insofern manipuliert seine Untergebenen mit der Macht, noch aufopferungsvoller zu sein und implementiert ihnen seine Angst vor Versagen, so dass sie sich für ihn aufopfern.<br />
Jedoch ist der Mensch hinter der Maske des Lords auch sensibel und mitfühlend, wenn es um Menschen geht, zu denen er eine Bindung aufgebaut hat, was nur sehr, besser gesagt, äußerst selten vorkommt. Ihm fällt es schwer Menschen zu opfern, die ihm bekannt sind und zu denen er eine Bindung aufbauen konnte. Dies ist seine größte Schwäche, zumindest in den Augen der Sith. In dieser Tatsache spiegelt sich wieder, dass er noch nicht ganz verdorben ist und sein wahrer Kern noch nicht vollens erwacht ist. Der dunkle Lord ist zwar ein absoluter dunkler Zeitgenosse aber irgendwo in ihm steckt noch Aidan, der kleine Junge, der seine Mutter betrauert.<br />
<br />
Da Vesperum ein Einzelkind war, hat er nie gelernt zu verzichten und verzichtet auch nicht. Wenn er etwas will, setzt er dies auch durch. Schließlich hat er die Befugnisse dazu.<br />
<br />
Der verworrene Geist des Sith liebt Musik und Kultur, da ihn diese von seinem<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> körperlichen Schmerz</span> ablenkt. Sein Körper brennt dauerhaft, bedingt durch die enorme Macht, die durch seine Adern fließt. Er muss sich ständig in Meditation üben, um die Dunkelheit in sich zu ordnen. Durch seine Schmerzen, seine Verluste, neigt er zu einer gewissen Melancholie in seinem sprachlichen Habitus. Seine Sprache ist von vielen lyrischen Einflüssen durchzogen, obwohl die Poesie seiner Worte oft seltsam okkult und dunkel, wie kalt, erscheint.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sprachkenntnisse</span></span><br />
<br />
Darth Vesperum spricht in seinen Albträumen Sithese, da sein dunkler Kern das Wissen um diese Sprache beinhaltet aber aktiv kann er sie nicht sprechen, nur verstehen. Er spricht Basic und High Galactic, da seine Mutter ursprünglich zu einer oberen Mittelschichtsfamilie gehörte. Darüber hinaus besitzt er eine natürliche Begabung und kann Sprachen schnell erlernen, sofern er diese als nützlich erachtet. Leider steht ihm seine Arroganz im Umgang mit niederen Sprachen sowie Kulturen in dieser Hinsicht im Weg.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Verständnis von der Macht</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kampfstil(e):</span> Form I - Shii-Cho<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Studienschwerpunkt:</span> Darth Vesperum spezialisiert sich auf die Macht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtausprägung:</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Was ist die wahre Macht der dunklen Seite? Sie befreit den Willen und den Geist. Sein Wille ist die ausschlaggebende Instanz in all seinen Fähigkeiten. </span><br />
<br />
Sein Wille dominiert den Geist anderer; sein Wille zwingt anderen Ängste und Abgründe auf. Durch den Kontakt mit dem ewigen Abyss der dunklen Seite, kann er im Geist von Personen ein Portal in diesen Abgrund öffnen, so dass sie die pure Angst sowie den Terror der dunklen Seite erleben, gesteuert durch seinen Willen. Diese Fähigkeit wird von einigen, die sie erlebt haben auch spöttisch als „Gehirntiefschlag“ bezeichnet, da nur wenige Nicht-Machtsensitive ein solches Erlebnis verarbeiten können. Die Bilder und Schrecken seiner Gedankenmanipulationen sind gefürchtet. Sein Wille kann den Willen niederer Geister brechen und verführen oder auch zerstören. Seine Fähigkeit geht weit über die bescheidenen Fähigkeiten des Jedi-Gedankentricks heraus, jedoch nicht ohne eine entscheidende Schwäche:  Opfer seiner Macht werden oft Zeuge einiger Bilder aus seinem Geist. Einige beschreiben diese Verbindung als das wahrhaft Schreckliche, da sie Teile seiner Vergangenheit oder Gedanken erhaschen konnten. Diese Bilder mögen zeitweise sogar so verworren und okkult wirken, dass sie jeden Schrecken der eigenen Vergangenheit verblassen lassen. Sein eigenes Leid wird in solchen Umständen Zerrbild seiner Macht-Wirkungen. (Macht-Horror und Macht-Albtraum)<br />
<br />
Ferner gebietet sein Wille über weitere Manipulationen des Lebens. Er sieht die Aura seines Gegenübers, leuchtend, wie ein Feuer und sieht förmlich in die Seele hinein. Zwar kann er nicht – ohne sich auf die Person zu konzentrieren – Gedanken lesen aber dennoch kann er Emotionen in der Macht lesen, insbesondere starke Emotionen, wie Hass, Liebe und Zorn. In seinen Augen sind diese Emotionen Einfalltore für seine weiteren Manipulationen, wie auch seine erweiterten Gedankentricks. (Macht-Sinne und Gedankenkontrolle)<br />
<br />
Fernab seiner Beeinflussung von Geistern ist die starke Ausprägung destruktiver Entwicklungen seiner Macht. Durch Studien am lebenden Objekt gelang es ihm, die Macht für lebenszerstörende Prozesse zu verwenden. Eine Mischung aus Telekinese und Macht-Angst erlaubt ihm, Feinde – unter Todesangst – in die Luft zu heben und dort unter der Einwirkung seines Willens zu zerquetschen. Dabei zermalmt er langsam ihre Körper und die Knochen darin. Große Schmerzen und grausige Verzerrungen des leidenden Körpers sind die Folge. Am Ende fällt ein grausam entstellter Rest zu Boden. Darüber hinaus kann er seine Fähigkeiten auch weniger extravagant anwenden, indem er sich schlicht auf die Kehle oder das Gehirn konzentriert, um die Person so schnell zu töten. Meistens zeigen sich bei zweit Genanntem Blutungen aus der Nase, die den baldigen Tod ankündigen. (Macht-Töten, Macht-Würgen  und Macht-Zermalmen)</div>
<br />
<div style="float:right; margin-left:8px;"><img src="http://www7.pic-upload.de/19.01.14/6obyc2bqi2o.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 6obyc2bqi2o.png]" class="mycode_img" /></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Diese Fähigkeiten sind die sichtbarsten seiner Machtverbindung, da sie eine Mischung aus verschiedenen Grundtechniken darstellen, die ein Jedi oder Sith begreifen kann. Insbesondere sein durch die dunkle Seite verwirrter Geist erlaubt ihm auf einen enormen Fundus an makabren Einfällen und Querverbindungen von Fähigkeiten hinzublicken, mit denen er auch gerne experimentiert. Seine Machtverbindung und seine Weisheit offenbaren, dass er sich intensiv mit der lebendigen Macht beschäftigt sowie lange Studienzeiten von Schriften und Holocronen aufwendet. (Allgemeine Machtverbindung und Anwendung)<br />
<br />
Grundtechniken, wie eine ausgeprägte Telekinese -, die in einem recht ordentlichen Machtstoß resultieren kann - und Telepathie stellen keine Probleme mehr für diesen Anwender dar und zeigen, dass er sich allgemein stark in der Macht verbunden sieht. Dennoch zeigt sich, dass er nicht in allen Belangen eine volle Befähigung erwerben konnte, denn den Machtsprung vernachlässigte er bei Weitem und so ist er nur zu geringen aber ausreichenden Sprüngen in der Lage. (Ausgeprägte Grundtechniken; Telekinese und Telepathie)<br />
<br />
Durch lange Studien konnte er endlich die verkalkenden Macht-Blitze meistern, die ihm erlauben, das Fleisch eines biologischen Gegners zu Asche zu verwandeln oder viel mehr in weiß-grauen Kalk, der unter großen Schmerzen von den Knochen fällt. Dies geschieht jedoch nur unter langem Einfluss dieser Blitze. Diese Macht-Blitze zehren jedoch auch an seinen eigenen Kräften, so denn er nach einem langen Einsatz dieser Fähigkeit, recht erschöpft ist.  (Macht-Blitze)<br />
<br />
Derzeit experimentiert der dunkle Lord mit lebensentziehenden Kräften am lebenden Objekt und versucht Körper gänzlich – auch in der Macht – zu verdorren. Diese Fähigkeit verlangt ihm viel Beherrschung ab, so denn er sie nur unter großem Aufwand einsetzen kann. (Lebensentzug)</div>
<br />
<div style="float:left; margin-right:8px;"><img src="http://www7.pic-upload.de/19.01.14/5k1ppgbjliw.png" loading="lazy"  alt="[Bild: 5k1ppgbjliw.png]" class="mycode_img" /></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Insbesondere konnte dieser Sith einige mächtige Fähigkeiten wiederentdecken und entwickeln, die von ihm jedoch sehr viel Zorn und Hass abverlangen, den er kanalisieren muss. Der kleine (- lokal stark begrenzte -) Macht-Sturm stellt seine Verbindung von mehreren Machteinflüssen dar, in denen er auf Basis seiner Macht-Blitze einen Sturm heraufbeschwört, der – zumindest lokal – jedwedes Leben verletzen kann oder hinwegschleudert, sofern es ihn die Machtwellen dieser Fähigkeit gerät. Dennoch wagt Vesperum diese Ausprägung nicht einzusetzen, da er sie nicht vollens kontrollieren kann und sich somit selbst vernichten könnte. Der Sith arbeitet immer noch daran, diese unkanalisierten Kräfte lenken zu können. ( kleiner Macht-Sturm)<br />
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Im Gegensatz zu seiner ihm eigenen, selbst geschaffenen Fähigkeit der „großen Dunkelheit“, die sich allein auf sein Steckenpferd der Gedankenmanipulation bezieht. Die Große Dunkelheit ist eine Machtfähigkeit, die derzeit nur von Vesperum entdeckt und entwickelt wurde. Hier versucht der Machtanwender seinen eigenen Geist und den einer anderen Person auf eine Metaebene zu ziehen, die im Allgemeinen als große, leere Dunkelheit beschrieben werden kann. Auf dieser Metaebene können sogar Kämpfe geführt, bzw. Gespräche geführt werden. (Große Dunkelheit)<br />
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Solche enormen Kräfte verlangen Opfer, so ist sein Körper durch die dunkle Seite entstellt und deren Einsatz zerbricht seine Seele immer mehr. Auch musste er das Lichtschwert vernachlässigen, um sich vollens den Studien der Schriften der dunklen Seite zu widmen. Seine Lichtschwertkünste beschränken sich auf einfache Blasterabwehr sowie einfache defensive Techniken, gepaart mit einigen offensiv-aggressiven Hieben. Ein großer Könner ist er jedoch nicht, was sein Lichtschwert betrifft. Er verlässt sich ganz auf seine –im Vergleich- überaus starken Kräfte. (Lichtschwertbefähigung und Blasterabwehr)<br />
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Allgemein neigt er zu wenigen Defensiv-Techniken, da er sich als wahrer Sith sieht. Dennoch konnte er sich eine gewisse Machtabwehr aneignen und schwache Machtangriffe, wie kleinere Machtstöße mit seinem Willen brechen. Auch lässt sein verbohrter dunkler Wille kaum bis keine Gedankenmanipulationen bei ihm zu, ferner noch weniger Einflüsse auf seinen Geist, da sich dieser bereits in einem selbstgeschaffenen Gefängnis der Dunkelheit befindet. (Machtabwehr und geistige Abschirmung)<br />
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Doch wohl seine größte Befähigung ist seine Fähigkeit, sich den Fluss der Macht zu Nutze zu machen und – bei Weitem weniger gezielt – in die Zukunft oder die Vergangenheit zu blicken. Er sieht Visionen. Oft sind es nur Zerrbilder, die wie Heuschrecken über seinen Geist herfallen und ihm Ausschnitte aus seiner Vergangenheit oder Zukunft zeigen. Diese Visionen nimmt er oft zum Anlass zu meditieren und die Bilder in eine Reihe zu setzen. Diese Visionen sind aber oft trügerisch, da sie aus der dunklen Seite selbst stammen und vielleicht nicht immer korrekt interpretiert werden können. (Visionen)<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beziehung zur Macht:</span><br />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wenn Du im Orbit glänzt, ich spüre die Macht; wenn Du mich von den Göttern trennst, Du bist mein Heiligtum; Du bist mein Licht im Raum;Du bist das Leben; Du bist der Fluch.</span> – Darth Vesperum</span><br />
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Wie fühlt sich Verfall an? Wie fühlt sich unbegrenzte Macht an, die deinen Körper zerfrisst? Diese beiden Fragen muss sich jeder Sith am Ende oder Anfang seines Zenits stellen. Darth Vesperum ist an diesem Punkt. Seine Machtstudien auf Basis von Sidious Schriften, den Byss Holocronen und anderen dunklen Texten eröffnen ihm eine dunkle Welt voller Gier und Machthunger. Vesperum, getragen von Melancholie und Trauer, begibt sich auf eine dunkle Reise auf einem „Schwarzen Meer“ voller Kälte. Der Sith erfasst die Macht als Ganzes und spürt ihr Pulsieren im Raum, wie andere Atmen. Er nimmt sie als solche immer wahr, während er durch die Welten schreitet aber immer mit einem verwirrten Einschlag. Niemals kann die dunkle Seite ihren Schleier völlig lösen. Seine Visionen sind wirr, böse sowie perfide. Seine Gefühle düster, selbstgerecht und absolut auf seinen eigenen Willen ausgerichtet. Vesperum lebt nicht für die Galaxis, sondern gegen sie. Die dunkle Seite ist in ihm zu einem Nexus geworden, der seine Seele vergiftet. Die dunkle Seite durchfließt seinen Körper und wird augenscheinlich in seinem Angesicht. Dieser Sith sieht die Macht als „Schwarzes Meer“, dessen Flüsse und Zuflüsse er mühsam am Horizont erblicken kann. Man kann sagen, dass er auf einem Weg der Erkenntnis wandelt aber dafür seine Seele vergiftet; mit einem süßen Gift von absolutem Wahn von Größe. <br />
<br />
Personen, die ihn treffen, beschreiben eine unnatürliche Kälte, die von seiner Aura, als auch Person, ausgeht. Diese Kälte soll, so sagt man, Scheiben und Fenster beschlagen lassen. Diese Aura wird als zutiefst unangenehm beschrieben.</div>
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Leave the past<br />
-it may cause hurt</span></span><br />
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Aidan wurde auf Fondor geboren. Er hatte nur eine Mutter und keinen Vater, da dieser nach seiner Zeugung entschwunden war. Seine Mutter zog ihn liebevoll auf. Sie musste ihn mühsam mit mehreren Jobs durchbringen. Früh lernte Aidan, dass das Leben hart und einsam ist. In der Schule erlebte er Ausgrenzung aufgrund seiner sozialen Stellung. Aidan war lange Zeit einsam und hatte nur seine Mutter. Aidan war stark in der Macht und zeigte erste Anzeichen, das in ihm etwas erwacht war. Seine Mutter sprach von einem dunklen Kern, der in ihm verborgen war. Aidan wollte dies nicht glauben. Er hielt sich nie für etwas Besonderes.  In dieser Zeit lernte er auch Saana Cyrodiell kennen, ein nettes Mädchen aus seiner Nachbarschaft. Mit diesem Mädchen würde ihn bald eine innige Freundschaft verbinden, die weit über das normale hinaus geht: Sie wurden zu selbst gewählten Geschwistern ihrer traurigen Existenz. Saana zeigte Aidan, dass das Leben mehr bereit hielt, als nur Arbeit und Pflicht. Mehr als nur Alltag. Diese Zeiten würde er später als seine heiligen Zeiten betrachten, da er in diesen Begriff, dass Leben mehr sein konnte als nur zu existieren. Die Lage verschlimmerte sich als seine Mutter erkrankte und er die Schule abbrechen musste, um für die Medikamente aufzukommen. Er war ein gelehriger Schüler und wäre gerne weiterhin zur Schule gegangen, aus dieser Tatsache ergab sich sein Drang nach mehr Wissen. Er arbeitete nun mehr in einer Müllentsorgungseinrichtung als Aushilfe. Der junge Mann liebte seine Mutter über alles, da sie alles für ihn aufgegeben hatte. Seine Herkunft ohne Vater hinterfragte er nicht. Seine Mutter gesundete langsam.<br />
<br />
Doch da wollte ihm der Leiter der Einrichtung keinen Lohn auszahlen. Aidan erschlug den Betreiber der Anlage im Zorn, da er um seine Mutter fürchtete. Er floh in das Krankenhaus, in dem sich seine Mutter befand. Die Ordnungsbehörden waren ihm bereits gefolgt. Der Sohn nahm die Hand seiner Mutter zum Abschied. Er hatte die Lage unnötig verschlimmert mit seinem unkontrollierten Wutausbruch. “Es ist gut,“ waren die letzten Worte, die seine Mutter mit ihm wechselte. Aidan ging in den Untergrund. Er musste von Fondor fliehen, da er ein Mörder war. Er bereute seine Tat. Der einsame Mann geriet an einen Unterweltboss, der ihm anbot, ihm zu helfen, wenn er etwas für ihn tun würde. Aidan willigte ein, ohne die Aufgabe zu kennen. Er musste einen Gegenspieler des Unterweltbosses eliminieren. Aidan haderte mit sich, doch um seine eigene Existenz zu retten, da ihm die Todesstrafe drohte, tat er, wie ihm geheißen. Er erschoss den Kriminellen in seinem Haus. Nach dieser Tat erglimmten Selbstzweifel in ihm aber er beruhigte sich damit, dass er nur einen Kriminellen beseitigt hatte. Der Unterweltboss hielt sein Versprechen und schaffte Aidan von der Welt. Er drückte ihm einige Credits in die Hand und ließ ihn auf Tatooine zurück. Eine Welt abgeschieden von aller Kultur und weit weg von der fondorianischen Sicherheit. Aidan dachte jeden Augenblick an seine Mutter, die er zurückgelassen hatte. Warum hatte er diese Dummheit begangen?<br />
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Der Entwurzelte arbeitete eine Zeitlang in einer Cantina als Bar-Mann, da erreichte ihn über Umwege die Nachricht, dass seine Mutter verstorben war. Er brach zusammen. Seine Welt war zusammengebrochen. In diesem Moment trat Amaranthine in sein Leben. Seine einzige und wahre Liebe. Sie tröstete seine Seele und küsste seine Wunden. Beide teilten eine kurze Zeit des Glücks miteinander. Der Kontakt zu Saana riss auch in dieser heiligen Zeit der Liebe nie ab und freudig berichtete Aidan in Briefen von seiner Liebe.<br />
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Leider spielte die Galaxis gegen Aidan und Amaranthine wurde vergewaltigt sowie ermordet unweit seiner Cantina aufgefunden. Nun hatte Aidan einen weiteren Menschen, dem er vertraute und liebte, verloren. Er hatte sonst nicht viele Menschen, die er schätzen konnte, außer vielleicht seinen Chef, der die Cantina führte. Aidan beerdigte seine Amaranthine bei Nacht und hielt sie ein letztes Mal in den Armen. Trauer wurde seine primäre Emotion.<br />
<br />
Da trat eine dunkle Gestalt in den Raum. Sie ging direkt auf den gebrochenen Aidan zu. „Ich habe dich gesucht,“ sagte sie und legte ihre Kapuze zurück. „Mich gesucht?“ – fragte er schüchtern. Der dunkle Gestalt nickte. „Ich habe deine Nähe gespürt, als ich hier auf dieser Einöde landete. Ich bin Crudelis und ich brauche einen Schüler, der du sein wirst.“ Der Jüngling wusste nicht, wie ihm geschah.. „Warum ich?“ Crudelis lachte. „Weil du dafür geschaffen bist. Wer ist dein Vater?“ Der junge Mann blickte verstört drein. „Ich habe keinen Vater.“ – „Denkst du,“ fiel er ihm ins Wort. „Dein Vater hat dich verraten und euch verlassen. Du bist, was du bist, durch diesen Verrat. Die Macht wollte es; dass du bist und überlebst. Der Verrat ist die Essenz deines Lebens.“ Aidan lachte traurig. „Die Macht wollte es? Die Macht existiert nicht und wenn doch, dann hat sie mich verlassen.“ Crudelis verneinte. „Nein, alles, was geschehen ist, ist geschehen, weil es geschehen musste. Die Macht hat diesen Weg für dich bestimmt und ich habe dich in einer meiner Visionen gesehen. Du hast eine große Zukunft vor dir.“ Der Mann ohne Vater schlug auf den Bar-Thresen. „Ich habe keine Zukunft. Meine Mutter ist tot, weil ich geflohen bin. Ich bin ein Mörder und ein Niemand.“ Die dunkle Gestalt lächelte diabolisch. „Du hast eine Zukunft und deine Mutter ist nicht umsonst gestorben. Die Trauer und der Schmerz geben dir die nötige Kraft, um dich zu befreien. Du hast deinen ehemaligen Vorgesetzten umgebracht, weil er dir etwas vorenthalten, was dir gehörte? Es war gerechtfertigt, du handeltest richtig.“ Aidan blickte den Akolythen an. „Ich bin nicht machtempfänglich.“ Crudelis legte seine kalte Hand auf seine Schulter. „Oh, doch, sogar sehr. Du musst nur deine Dunkelheit akzeptieren, dann wird die Macht in dir wachsen. Du hast einen Preis für diese Macht gezahlt und jetzt ist es an der Zeit, das einzufordern, was dir zusteht.“ Der junge Mann überlegte und blickte sich um. Irgendwie fühlte er sich zu diesem dunklen Schatten hingezogen und seine Berührung fühlte sich seltsam vertraut an. „Wer bist du?“ Crudelis nahm die Hand von seiner Schulter. „Ein Freund und Meister. Ich bin Crudelis, einer der wenigen auserwählten Adepten des Imperators, wir kennen ihn auch als Darth Sidious.“ Aidan hatte es bereits geahnt. „Mich hält hier sowieso nichts mehr. Ich begleite dich.“ Crudelis schien sichtlich erfreut, dass er diesen jungen Mann so leicht beeinflussen konnte.</div>
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">I feel the darkness on my shoulder,<br />
The frost is in my heart.<br />
So cold my blood is frozen,<br />
Touching my skin, my flesh.<br />
</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Jahre vergingen. Aidan übte sich im Umgang mit dem Lichtschwert, das er selbst gebaut hatte. Eine starke rote Klinge mit einer überaus starken Energiezelle, die große Schmerzen zufügen konnte. Instinktiv wusste er, was er tun musste. Sein Meister brachte ihm das notwendige bei, was er nicht instinktiv wusste. Aidan erlernte die Macht zu nutzen und er erwies sich als ausgezeichneter Machtnutzer. Er konnte besonders gut aus seinem inneren Kern heraus, enorme Machtblitze erzeugen. Nachdem der Schüler genug gelernt hatte, stellte er sich seinem Meister. Auch, weil sich ihm eine wirre, dunkle Vision gezeigt hatte, in der er die Robe eines Lords trug. Aidan deutete dies als Zeichen dafür, dass seine Zeit gekommen war.<br />
<br />
Sein Meister befand neben der alten Ruine, die sie aufgesucht hatten, um diese zu studieren. Aidan aktivierte seine rote Klinge. Es zischte. Sein Meister drehte sich um. Er ließ das Artefakt fallen und aktivierte ebenso seine Klinge. Der Schüler warf seine dunkle Robe zurück. "Es ist die Zeit dafür, das zu nehmen, was mir zusteht, wie ihr es mich lehrtet. Nun werde ich deinen Platz einnehmen, indem ich dich töte." Der Meister lachte. "Du?" Die Augen waren seit mehreren Monaten von einem dunklen Antlitz umgeben. "Ja, mein dunkles Ich hat seine wahre Bestimmung gefunden. Ich weiß nun, wer ich bin. Ich bin Vesperum,, Adept der dunklen Seite," gab er sich selbst einen neuen Namen; einen Namen, der seiner selbst entsprach. Er hatte diesen Namen aus einer alten Schrift entnommen. Der Meister wich zurück. Etwas stimmte nicht. Eine enorme Kraft ging von seinem ehemaligen Schüler, Vesperum, aus. Hatte er die Büchse der Pandora geöffnet? Der Meister: "Nein, Nein... - Das kann nicht sein. Soviel Macht...in deinem Körper...," stammelte er. Vesperum schritt langsam auf seinen ehemaligen Meister zu. "Ihr wart immer ein Narr. Meine Macht war immer in mir und ihr wolltet sie für euch. Nun nehme ich mir, was mir zusteht. Euren Titel eines Meisters und ich werde zu den Akolythen von Byss finden. Ich werde mir auch von diesen nehmen, was ich brauche. Eines Tages, wenn ich genug weiß und genug getan habe, werde ich über die Galaxis herrschen. Dann wird keine Familie mehr sterben, dann werden keine Kinder entführt und dann wird Frieden herrschen, denn ich will es so." Vesperum schleuderte einen starken Machtblitz auf seinen Ex-Meister. Dieser verlor dabei sein Lichtschwert. Dennoch der Meister gab nicht auf und zog seine Kriegsklinge, sein Laserschwert, mit der Macht zu sich, um den heranstürmenden Aidan zu stoppen. Heiße Energie prallte auf aufeinander, tödliche Strahlen brannten ineinander. Es surrte; es zischte. Vesperum, nun mehr beseelt von Zorn und Gier, schlug heftig auf die Klinge seines Meisters. Crudelis musste unter Kraft zurückweichen, während sein Schüler immer mehr Zorn zeigte. Seine Augen glühten böse, verdorben von einem Schleier der dunklen Seite. Der dunkle Jedi rang um sein Leben, mit jedem Hieb, den er abwehrte. Der Kampf dauerte an. Vesperum schlug und schlug, voller Wut. Der Meister war in einer völligen Defensive und wusste, dass ihn seine alten Kräfte verließen. Da geschah es. Sein Schüler erwischte die Klinge seines Ex-Meisters günstig, rutschte an dieser entlang und schlug ihm seine Schwerthand ab. Crudelis sank auf die Knie. Er erkannte, dass er keine Chance hatte. „Vesperum, Du vergisst, dass absolute Macht einen auffrisst. Doch du verdienst meinen Titel eines Meisters, denn du bist größer als ich.“ Der dunkle Jedi akzeptierte die letzten Worte von seines nun mehr dahin scheidenen Meisters. Er rammte ihm kurz und schmerzlos seine Klinge in den Schädel, ließ sie kurz darin und zog sie dann wieder hinaus. Er deaktivierte das blutrote Licht und drehte sich um. "Nun bin ich ein Meister ", spuckte er in den Himmel. Macht schmeckte gut und sein dunkler Kern lächzte nach mehr. Endlich erkannte er, die wahre Stärke der dunklen Seite der Macht. Sie hatte ihn zu diesem Punkt geführt.<br />
<br />
Noch konnte er aber noch nicht zu den Anhänger Palpatines zurückkehren. Er musste seinen Titel untermauern. Er musste den Adepten etwas bringen, was sie belohnen würden. Etwas was sie brauchten. Ein Artefakt der dunklen Seite, das sich in diesem Tempel befand. Vesperum begann mit einer mehrwöchigen Untersuchung der Tempel-Anlage und war schließlich fündig geworden. Er fand ein altes Sith-Kriegsschwert eines Lords und mehrere alte Schriften, die nach einer eingehenden Untersuchung sicherlich von Wert sein würden. Erst überlegte er, das Schwert mit seiner pulsierenden Macht für sich zu behalten, da es Macht bot aber es war der Preis seiner neuen Würde, der Würde eines Meisters. Er kehrte mit dem Leichnam, den Artefakten und einem dunklen Selbstvertrauen zu den dunklen Jedi zurück. Diese stellten ihn. Sie witterten Verrat, doch Vesperum war vorbereitet. „Ich bringe Artefakte, die mein Meister stehlen wollte. Ich habe ihn nach der Tradition herausgefordert und ehrenhaft besiegt. Sein Status gehört nun mir. Ebenso bringe ich dem erhabenen Orden wertvolle Gegenstände, die mein Meister entwenden wollte.“ Die Diener der Dunkelheit blickten skeptisch auf Vesperum herab aber akzeptierten seine Forderung. Er hatte das getan, was man von ihm erwartete. Einige Meister unterrichteten Darth Sidious über den Fund und den Aufstieg von Aidan; nun mehr endgültig Vesperum. Dieser genoss seinen neuen Status, denn er hatte viel dafür bezahlt. Ab und an fragte er sich, ob er der Preis nicht zu hoch war.<br />
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Die Zeit verging in der schattenhaften Festung des Imperators auf Byss und durch weitere Intrigen schaffte es Vesperum immer mehr Macht anzuhäufen. Ihm gelang es durch ein ausgewogenes Training seine Machtkräfte zu steigern. Doch plötzlich verstarb Darth Sidious, der ihn zeitweise unterrichtet hatte, in den Grundtechniken der Machtmanipulation. In der Festung und unter den Akolythen des Darth Sidious herrschte Unruhe. Es gab keine Sith mehr, den man dienen konnte. Alles schien hinfällig, doch Vesperum  erkannte die Gunst der Stunde. Er erlangte Zugang zu den geheimen Archiven, tötete die Wachen und las in den Holocronen vergangener Sith, die Palpatine hier aufbewahrte. Seine Macht wuchs und Vesperum erkannte, dass die Sith nicht untergehen durften. Er verließ das Archiv und forderte selbst den Titel eines dunklen Lords ein. Er wollte über die Akolythen herrschen und die Sith retten. <br />
<center><img src="http://www11.pic-upload.de/07.11.14/d58lbx6lqg3t.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: d58lbx6lqg3t.gif]" class="mycode_img" /></center><br />
Es kam zu einem Kampf mit den Hardlinern der Dunklen Jedi des Sidious und Reformisten, die sich Vesperum anschlossen. Die Akolythen kämpften in einem heftigen Kampf gegeneinander. Lichtschwert schlug an Lichtschwert. Nach einigen Stunden des Kampfes, gewann Vesperum mit seinen Anhängern die Oberhand. Die Akolythen beugten sich vor ihm. "Von nun an, sind wir die Sith," rief er in die dunklen Hallen der Festung von Byss. "Darth Sidious hat versagt, dennoch darf seine Schwäche, nicht die Sith zerstören. Wir haben die Pflicht, einen neuen Orden zu gründen. Wir sind die einzigen, die uns alle retten können. Wir müssen die Sith sein, meine Brüder und Schwestern," erklärte Vesperum in der Thronhalle des Imperators vor den gebeutelten Akolythen, aus denen sich ein alter Adept des Imperators besonders hervortat und zusammen mit Vesperum die Studien der dunklen Seite begann. "Wir werden den Orden beleben und das alte Wissen entdecken. Ich breche mit der Regel der Zwei und ersetze sie durch die Regel der Vielen. Wir sind ein Orden aus Meistern und Schülern. Ich fordere die Herrschaft ein, für uns alle." Die Adepten verneigten sich vor ihrem neuen Herren. Sie hatten auch keine Wahl, da seine Anhänger sie mit ihren Waffen bedrohten. "Ich bin Darth Vesperum, dunkler Lord der Sith," offenbarte er seinen Titel. Die Sturmtruppen in der Festung erstaunten beim Anblick der Akolythen, die sich formierten. Der Kommandant der Sturmtruppen wurde durch Vesperum persönlich getötet und durch seinen Stellvertreter ersetzt. Dieser Offizier erwies sich als folgsamer und so folgten die Sturmtruppen den Weisungen des neuen Sith-Ordens.<br />
<br />
Sie riefen die Wachflotte an, die drohend im Orbit kreiste. Die Entscheidung des dortigen Kommandeurs Admiral Tiberius Vaash hätte die ganze Revolution in den Reihen der Dunkelheit zu Nichte machen können. Die Turbolaser hätten Vesperums Diener vernichtet. Doch es kam anders. Der Kommandant der Flotte entschied sich für die neuen Sith, da er sich Führung ersehnte und sich insgeheim vor der Macht fürchtete. Die Wachflotte schloss sich dem dunken Lord an. Die dunkle Seite führte die kleine Gruppe Sith um Vesperum bald ins weite All hinaus. Sie trafen einige Warlords, die begannen sich zu zerfleischen. Das Machtvakuum, das Palpatine hinterlassen hatte, drohte die ganze Galaxis zu verbrennen. Das Imperium sehnte sich nach ultimativer Führung, die Darth Vesperum anzubieten wusste, denn es gelang ihm einen Moff von sich zu überzeugen, indem er seine Tochter entführen ließ. Aus Angst um seine Tochter unterzeichnete der erste Moff einen Vertrag, der Vesperum und die Sith zu den Herren des Imperiums erklärte. Die Flotte des Moffs und die Wachflotte boten bereits eine ansehnliche Armada auf, so dass sich weitere kleinere Kommandanten und lokale Warlords des Tiefkerns und einiger Kernwelten anschlossen, auch in der Hoffnung, das Imperium als solches zu retten. Die Flotte wuchs und konnte nach wenigen Wochen bereits viele Welten des zusammenbrechenden Imperiums für sich beanspruchen. Darth Vesperum genoss es und seine Sith erwiesen sich als fähige Diener, die die Flottenteile kontrollierte oder besser deren Kommandeure. Das Konzil von Coruscant ignorierte Vesperum. Es war ihm wichtiger mit seiner Flotte, entscheidende Welten zu anzugreifen, wie Ruan und Commenor. Alsbald schloss sich Grandmoff Zeltas dem erstarkenden Lord an und offenbarte Vesperum sein Kleinstreich um Onderon. Weiterhin verbündete sich Blitzer Harrsk mit dem aufsteigenden dunklen Stern Vesperum, um mit ihm an die Spitze gelangen. Die baldige Einflusssphäre von Darth Vesperum und seinen Handlangern wuchs beachtlich. Auf Coruscant rief sich Darth Vesperum nach einer heftigen Schlacht mit imperialen Verbänden, die der Regierung auf Coruscant treu blieben und sich weigerten, der Armada zu folgen, zum Imperator aus. <br />
<br />
Darth Vesperum war nun der legitime Herrscher des - Galaktischen - Imperium, da er seine Macht gezeigt hatte und Coruscant beanspruchen konnte. Seine Führungsanspruch stand außer Frage oder etwa doch nicht? Seine Reihen waren (noch) nicht derartig geschlossen, wie sie nach Außen erschienen. Er musste sich gegen einen marodierenden Admiral zur Wehr setzen, der selbst den Titel beanspruchen wollte, ebenso stellte sich ein Akolyth gegen ihn, da dieser selbst der dunkle Lord sein wollte. Vesperum ließ den Admiral töten, indem er sein Schiff zerstören ließ und den Akolythen besiegte er im Zweikampf, da er ihn schlicht mit Machtblitzen aus dem Hangar warf. Nun befindet sich Vesperum im imperialen Palast und nimmt erschöpft Platz auf seinem Thron. Bald würde er Saana wieder schreiben, natürlich anonym, um ihr von seiner Größe zu berichten. Jeder Anwesende in seinem Machtbereich rechnete mit einer blutigen Nacht der Sith, da man Vader kannte. Im Gegenteil: Mit seiner neuen Macht ließ er das Wunder von Coruscant geschehen und erwies den alten Garden des Reiches, wie dem Oberkommando, die Gnade, somit sicherte er sich deren Loyalität, nach den Akten der Gewalt, die seine Herrschaft begründet hatten. Selbst Pestage, der eigentlich legitime Erbe des Thrones, ängstlich sowie eingeschüchtert von dieser Macht unterwarf sich und übergab den ewigen Titel des Galaktischen Imperators an Vesperum.</div>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Tag und Nacht, Ebbe und Flut; Licht und Dunkelheit... es verwischen die Grenzen im schwarzen Meer. - Darth Noctis</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span> <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff:</span> <br />
<br />
Die<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Imperial Dawn</span> – Reiseschiff des Typs ISD II (unter persönlicher Verfügung des Thrones)<br />
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ein Imperialer Sternzerstörer der Imperial-Klasse, der den Sith in die Hände fiel. Es ist das Flaggschiff und Akademieschiff des Ordens. Der ehemalige Kommandant des Schiffes wurde durch den dunklen Lord ermordet. Die Crew unter neuer Führung eines jungen Offiziers, der von den Sith durch die Macht manipuliert worden war, unterwarf sich. Der integrierte Thronsaal des toten Imperators wurde zu einer Art "Tempel" umgebaut, in denen die an Bord anwesenden Sith meditieren oder philosophieren.</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Waffen:</span> <br />
Ein rotes Lichtschwert mit einem starken Fokussierkristall, der eine breite Klinge erzeugt, genannt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Herz der Dunkelheit"</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span><br />
Byss Holocrone, das Buch der Sith, Darth Sidious Schriften und Darth Millenials Schriften<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span>  Moadi, Peyman<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> Bekannte]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nashira Kilvaari - Hand des Imperators]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=697</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 16:40:19 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.dryadris.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.dryadris.de/showthread.php?tid=697</guid>
			<description><![CDATA[<link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Roboto:400,700' rel='stylesheet' type='text/css'><style type="text/css">.steck {width: 650px; font-size: 13px; font-family: 'Roboto', sans-serif;}.stecktitel {font-size: 16px; text-transform: uppercase; font-weight:bold; text-align:center;border-bottom:none;}.stecktext {font-size: 14px; color: #b01414; text-transform: uppercase;text-align:center;}.stecktext2 {font-size: 12px; font-family: 'Calibri', sans-serif; letter-spacing:1px; text-align:justify;padding-left: 15px; padding-right: 15px;}</style><center><div class="steck"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/01b.png"><div class="stecktitel">»» NAME ««</div><div class="stecktext">Nashira Kilvaari</div>
<br />
<div class="stecktitel">»» Geburtsjahr/Alter ««</div><div class="stecktext">24 BBY - 29 Jahre</div>
<br />
<div class="stecktitel">»» Herkunft ««</div><div class="stecktext">Lucazec</div><div class="stecktext2">Lucazec war der Planet auf dem ich geboren wurde und der viele Jahre lang meine Heimat gewesen war. Es waren 5 friedliche Jahre gewesen, ehe sich ein dunkler Schatten nicht nur über unsere Existenz, sondern auch über die Galaxis selbst gelegt hatte. Uns keine andere Wahl blieb, als unsere Fähigkeit dazu zu benutzen, uns zu verbergen. Niemand hätte uns finden können, wenn nicht eine von uns Verrat geübt hätte.</div>
<br />
<div class="stecktitel">»» Partei ««</div><div class="stecktext">Dunkler Orden</div>
<br />
<div class="stecktitel">»» Position ««</div><div class="stecktext">Hand des Imperators - Spionage, Infiltration & Eliminierung</div><div class="stecktext2">Ich denke nicht, dass es euch so sehr verwundern sollte, dass man ausgerechnet mich mit einer derartigen Position betraut hat. Ich meine, wer ist für eine solche Aufgabe besser geeignet als jemand, der sich frei bewegen kann und dennoch von niemanden aufgespürt werden kann? Jemand, der in der Lage ist die Wahrnehmung anderer Lebewesen zu manipulieren? Selbst wenn ich ihnen gestatte mich zu sehen, so werden sie doch nie die Wahrheit sehen, wenn ich es nicht will. Der eine wird eine junge blonde Frau beschreiben und der nächste will eine schwarzhaarige Frau in hohem Alter gesehen haben. Meine Fähigkeiten sind äußerst dienlich um Gespräche zu belauschen und Informationen zu erhalten, die man sonst eher nicht erhalten würde. Nun und wenn man die gewünschten Informationen in Händen hält, dann gibt es oftmals ausreichend Gründe für eine lautlose und saubere Beseitigung. Wenn man einen Job erfolgreich erledigt haben will, sollte man eben nur die Besten damit beauftragen.</div>
<br />
<div class="stecktitel">»» Machtbegabt ««</div><div class="stecktext">Ja</div><div class="stecktext2">Als eine Fallanassi hatte ich schon immer einen Bezug zur Macht, wenn auch sie bei uns einen anderen Namen hatte und wir sie anders betrachteten. Die Fallanassi glauben sie zu kennen, sie zu begreifen, doch sehen sie in ihrer Überheblichkeit lediglich nur einen einzigen Aspekt von dem, was sie wirklich bedeutet. Sie könnten so vieles mehr erreichen, wenn sie sich ihrer Gänze nur öffnen würden.</div>
<img src="http://www.dryadris.de/echoes/02b.png"><div class="stecktitel">»» Erscheinung ««</div><div class="stecktext2">Ich hatte einmal ein Leben, in dem ich die weichen und fließenden Gewänder meines Volkes getragen hatte. Hell waren sie gewesen und hatten die sanften Farben der Natur wieder gespiegelt. Ich erinnere mich an eine Zeit, in der ich es geliebt hatte, barfuß über die Wiesen zu laufen, während der Wind mit meinen langen braunen Haaren spielte. Wie er sie mir über die Schulter und ins Gesicht wehte. Wie er sie meine Sommersprossen auf den Wangen verdecken ließ. Aber es sind immer mehr verblassende Erinnerungen, die ich hinter meinen bernsteinfarbenen Augen sehe. Erinnerungen an ein Leben, an eine Person, die ich einst gewesen war, mit der mich jedoch nun nichts mehr verbindet. Ein Leben, eine Person, die ich hinter mir gelassen habe. Zurückgelassen um endlich frei zu sein. <br />
<br />
Heute sind meine Gewänder nicht mehr hell, sondern sie sind schwarz. Sie symbolisieren schon lange nicht mehr das Gute der Natur, sondern sie symbolisieren den Tod, der unser aller Schatten ist. Unser steter Begleiter, den die Wesen in dieser Galaxie ignorieren, den sie nicht sehen wollen, ganz so, als wäre er nicht vorhanden, wenn man es sich nur lange genug einredete. Die Wesen dieser Galaxis belügen sich selbst. Sich selbst und alle um sie herum. Ich habe aufgehört zu zählen, wie viele Lügen man mir in meinem Leben schon versucht hatte als Wahrheit zu verkaufen. Wie man versucht hatte mich blind für das Wesentliche zu machen. Doch sie scheiterten. Ich bin nicht blind geworden, sondern ich habe meine Augen für die Wahrheit geöffnet. Sie sehen lassen was wirklich ist. <br />
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Heute kann der Wind nicht mehr mit meinen braunen Haaren spielen, so verdeckt doch eine Kapuze mein Haupt und große Teile meines Gesichts. Es muss nicht jeder wissen, wie ich aussehe oder mehr sehen, als er sehen muss. Es reicht, wenn meine Augen alles sehen können. Aber ich tue dies nicht, um mich zu verstecken. Hätte ich es vor, würde ich zu anderen Methoden greifen, die mir durchaus geläufig sind. Ein Überbleibsel meines alten Lebens, welches zu nützlich war, um es in Vergessenheit geraten zu lassen. <br />
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Körpergröße ist ein Aspekt, dem ich keine Wichtigkeit beimesse, so sagt dies doch nichts über die wahre Stärke von jemanden aus. Aber ich kann nicht leugnen, dass mir meine 167cm viele Male zum Vorteil gewesen waren. Sie verleitet meinen Gegenüber dazu, mich zu unterschätzen. Eine Sache, die ich mir sehr gut zu Nutzen machen weiß. Sie werden erkennen, dass sie sich von dieser Größe und der zierlichen Figur haben täuschen lassen, doch wird diese Erkenntnis zu spät kommen. Zu spät, um ihr Schicksal noch ändern zu können.<br />
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Einst hörte ich die Leute um mich herum sagen, dass meine weichen Gesichtszüge einen beruhigenden Einfluss auf sie hätte. Dass es ein schöner Anblick sei, welchen sie gerne sahen. Sie nannten mich hübsch, wenn auch ich mit diesem Begriff schon damals nichts anzufangen wusste. In meinem Volk legte man auf derartige Dinge keinen besonders großen Wert. Die Natur hatte ein jeden von uns so geschaffen, wie wir geschaffen hatten werden sollen. Bei uns gab es Begriffe wie hübsch oder hässlich nicht.<br />
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Aber wer nun die Vorstellung hat, ich würde Tag ein Tag aus nur in einer schwarzen Robe herum laufen, dem muss ich diese Vorstellung mit Freude zu Nichte machen. Eine derartige Kleidung wäre auf Dauer kontraproduktiv und meiner Tätigkeit eher hinderlich, denn förderlich. Auch wenn ich über die Fähigkeit verfüge, mich hinter einer Illusion zu verstecken, so ist manches Mal die beste Tarnung die, sich an die örtlichen Gepflogenheiten anzupassen. Wenn es euch schwer fallen sollte, den Sinn dahinter zu verstehen, dann stellt euch doch einfach mal vor, wie das imperiale Militär reagieren würde oder wie sie sich verhalten würde, wenn man mit schwarzer Robe, das Gesicht unter einer Kapuze verborgen, durch ein Schiff läuft. Ihr seid doch hoffentlich nicht so dumm und denkt, dass es für sie ein willkommener Anblick wäre.</div>
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<div class="stecktext2"><span class="stecktext">[-]</span> <b>Loyalität</b> - Nun, man kann nicht sagen, dass ich nicht loyal wäre, so bin ich mir selbst doch äußerst treu. Was andere Personen angeht? Nun, sagen wir einfach, ich stehe auf der Seite desjenigen, der das größte Potential bietet und am vielversprechendsten erscheint. <br />
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<span class="stecktext">[-]</span> <b>Egoismus</b> - Ich habe Ziele und diese verfolge ich und vieles von dem was ich tue, tue ich einzig und alleine aus dem Antrieb heraus diese Ziele zu erreichen. Natürlich bin ich nicht töricht genug, meine Ziele zu offenbaren oder gar offen zu legen, dass meine Ziele nicht immer die selben sind, wie die anderer Personen. Aber ich bin leider gezwungen Kompromisse einzugehen, wenn auch es mich Zeit kostet.<br />
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<span class="stecktext">[-]</span> <b>Idealismus</b> - Ich habe meine Ideale und ich gebe zu, es sind nicht die selben Ideale die eine gewisse Person verfolgt, die gerade an der Macht ist. Vielleicht überschneiden sie sich in mancher Hinsicht, aber dieselben sind es gewiss nicht. Diese unterschiedlichen Ideale sind zugegeben nicht ganz förderlich was meine Zusammenarbeit mit ihm angeht, aber ich werde diese Ideale garantiert nicht für so jemanden wie ihn aufgeben. Ich werde nicht verraten oder verkaufen was mir wichtig ist und für was ich stehe. <br />
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<span class="stecktext">[-]</span> <b>Eigenwilligkeit</b> - Ich denke dass es nichts falsches ist, seinen eigenen Willen zu besitzen und von nichts anderem her rührt dieser Begriff auch. Wer denkt, dass ich jemand bin, der einfach nur stumpf den Befehlen anderer gehorcht, der irrt sich. Ich führe sie zwar aus, aber nicht immer so, wie man es von mir erwartet hat. Oft genug halte ich den Weg für weniger produktiv und erledige die Sache auf meine Weise. Aber sind wir doch mal ehrlich. Wen interessiert schon der Weg, solange das Ergebnis stimmt. <br />
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<span class="stecktext">[-]</span> <b>Erinnerungsvermögen</b> - Ich möchte nicht behaupten nachtragend zu sein, aber ich kann ruhigen Gewissens behaupten, dass ich niemals vergesse. Früher oder später wird eine Reaktion folgen und meist zu Momenten an dem mein Gegenüber die Angelegenheit schon längst wieder vergessen hat. Wenn er nicht mehr damit rechnet. Das ist der Moment, an dem ich ihm die Rechnung präsentiere und die fällt bei mir selten gering aus. Er wird bezahlen für das, was er mir angetan hat. <br />
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<span style="color:#008f00;">[+]</span> <b>Arglist</b> - Habt ihr von mir etwa wirklich etwas anders erwartet als bewusste Böswilligkeit? Habt ihr wirklich geglaubt ich lasse andere aus einem höheren Zweck heraus leiden? Oh nein. Sie leiden, weil ich will, dass sie leiden. Weil es Spaß macht sie leiden zu sehen. Wieso benötigt es immer Gründe um jemanden leiden zu lassen? Manchmal lässt man andere auch einfach nur leiden, weil man es kann.<br />
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<span style="color:#008f00;">[+]</span> <b>Manipulation</b> - Ich weiß genau was ich will und ich weiß auch, wie ich es bekomme. Gewalt, Drohung und Zwang sind nur ein Mittel ein Ziel zu erreichen, aber es gibt noch so viele mehr. Wege, die wesentlich eleganter sind und meist auch mehr Spaß machen und ganz besonders dann, wenn der Gegenüber vollkommen ahnungslos davon ist, wer wirklich die Fäden in Händen hält.<br />
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<span style="color:#008f00;">[+]</span> <b>Berechnung</b> - Ist diese Eigenschaft wirklich so verwunderlich? Liegt es denn nicht im Interesse eines jeden, den größtmöglichen Profit aus einer Sache zu schlagen? Hegt nicht jeder von uns den Wunsch ganz oben an der Spitze zu stehen? Es entzieht sich meinen Verständnis, warum man etwas tun sollte, ohne einen Nutzen davon zu haben. Ich bin kein Wohltäter, sondern mir selbst der Nächste.<br />
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<span style="color:#008f00;">[+]</span> <b>Konsequenz</b> - Was ich anfange, bringe ich auch zu Ende. Egal ob es mir Freude bereitet oder nicht. Manche Dinge müssen eben einfach getan werden, um die nächste Stufe zu erreichen. Man darf sich von derartigen Kleinigkeiten wie Abneigung nicht in seinem Tun aufhalten lassen, so zählt doch einzig und alleine das Ziel. Auf dem Weg nach oben müssen eben Opfer erbracht werden und wer nicht bereit ist sie zu erbringen, der sollte einen anderen Weg einschlagen.<br />
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<span style="color:#008f00;">[+]</span> <b>Geduld</b> - Ich bin durchaus geduldig, allerdings nur wenn es um die Erfüllung meiner Ziele geht. In einem solchen Fall habe ich keinerlei Probleme auf längere Sicht zu planen und mich in Geduld zu üben. Wenn es aber nicht meine Ziele sind und dazu kommt, dass ich sie nicht für verfolgenswert erachte, dann findet meine Geduld äußerst schnell ein Ende und in den meisten Fällen möchte man mich in einem derartigen Moment nicht erleben. Es könnte – Nun sagen wir doch einfach mal, dass es unschön werden könnte.</div>
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<div class="stecktitel">»» Fähigkeiten ««</div><div class="stecktext2">Wie alle weiblichen Nachkommen wurde auch ich mit einer Verbindung zur Macht, welche in meinem Volk der Weiße Strom genannt wird, geboren. Schon von Kindesbeinen an wurde ich von den Ältesten unterrichtet um diese Verbindung zu stärken. Doch unser Volk nutzte diese Fähigkeiten nicht für eigennützige Zwecke oder für den Angriff. Sie benutzten sie, um sich zu verstecken. Sich zu verbergen vor aller anderen Augen. Als Kind lernten wir unbewegliche Objekte verschwinden zu lassen, indem wir mit Hilfe des Weißen Stroms eine <span class="stecktext">Illusion</span> errichteten. Der Stein verschwand nicht wirklich. Er war noch immer da, doch würde ihn kein Auge, noch ein anderes Gerät mehr entdecken können. Wir lernten uns mit dieser Illusion zu verbergen, solange wir unbeweglich blieben und später lernten wir, diese Illusion auch dann noch aufrecht zu erhalten, wenn wir uns bewegten. Niemand, außer die Adepten des Weißen Stroms, war mehr in der Lage uns zu sehen. Er spürte nicht einmal mehr unsere Anwesenheit. Doch nur solange wir diese Illusion mit Hilfe des Weißen Stroms aufrecht erhielten. Doch da ich nicht mehr in der Lage bin den Weißen Strom so zu nutzen, wie ich ihn einst genutzt habe, ist es anderen Machtnutzer möglich mich wahr zu nehmen. <br />
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Im Erwachsenenalter wurde uns durch die Ältesten eine weitere Stufe der Illusion gelehrt. Wir lernten nicht nur den Geist und die Augen anderer zu täuschen, so dass sie uns nicht mehr sahen. Wir lernten, wie wir sie uns als jemand anderes sehen lassen konnten. Wir tauchten in den Weißen Strom ein und versteckten uns hinter einer Illusion, um uns frei unter anderen Leuten bewegen zu können. Alles was man als ein Adept des Weißen Stromes lernte, waren defensive Fähigkeiten, so waren die Fallanassi doch ein sehr pazifistisches Volk, welches einfach nur in Ruhe gelassen werden wollte. <br />
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Doch waren die Fallanassi nicht nur in der Lage, sich selbst hinter einer Illusion zu verbergen, sondern sie waren auch in der Lage eine llusion von sich selbst zu erschaffen. Dieser <span class="stecktext">Doppelgänger</span> bewegte sich wie sein Erschaffer, handelte wie sein Erschaffer und reagierte wie sein Erschaffer. Er war nur eine Illusion und doch war er für uneingeweihte Augen nicht von der Realität zu unterscheiden. Doch auch wenn der Doppelgänger in der Lage war auf seine Umgebung zu reagieren, so war er dennoch von seinem Erschaffer abhängig. Er musste in der Nähe bleiben, sich konzentrieren, um diese Illusion aufrecht erhalten zu können. Entfernte er sich zu weit, so fiel diese Illusion in sich zusammen und wurde wie feiner Rauch vom Wind zerstreut. Diese Fähigkeit wurde von den Fallanassi dazu verwendet, ihr Dorf, sich selbst oder andere zu schützen und doch wäre es leichtsinnig die Wirksamkeit einer solchen Illusion zu unterschätzen.<br />
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Es sind Fähigkeiten des Weißen Stroms, doch habe ich Wege gefunden, gleiches auch mit der Macht umzusetzen. Meine Schwestern liegen falsch, wenn sie denken, der Weiße Strom und die Macht wären nicht dasselbe. Ich habe es erlebt. Ich habe es gespürt. Ich habe meine Augen der Wahrheit geöffnet. Sie mögen diese Macht, dieses Wissen nur dazu verwenden, um Gutes zu tun und sich zu verteidigen, doch nutzen sie damit nur einen winzigen Bruchteil von dem, was sie damit wirklich tun könnten. Ich weiß nicht ob ich sie feige nennen soll oder dumm. So wie mein Volk verächtlich auf die Jedi herabgeblickt hat, so verächtlich schaue ich nun auf sie herab. <br />
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Wenn man schon von Kindesbeinen an mit der Vorstellungskraft anderer Wesen spielt, ist es wohl nicht weiter verwunderlich, dass ich mich auch weiterhin dieser Richtung widme. <span class="stecktext">Machtangst</span> ist so ein schönes Spielzeug mit einer nahezu unbegrenzter Palette an Möglichkeiten. Es ist immer wieder unterhaltsam zu beobachten, wenn Andere auf einmal anfangen unruhig auf ihrem Stuhl herum zu rutschen, weil sie ein so unwohles Gefühl auf einmal beschleicht. Das Gefühl beobachtet zu werden. Das Gefühl ihnen würde das Atmen auf einmal so schwer werden. Das beklemmende Gefühl in der Brust. Oh ja es macht Spaß zu sehen, wie sich auf ihrer Stirn langsam die Schweißperlen bilden und sie immer mehr den Wunsch verspüren fliehen zu wollen. Doch ist diese leichte Variante lediglich eine Art von Unterhaltungsprogramm für mich, wenn mich wieder einmal diese gewisse Langeweile überkommt oder ich einfach nur das Bedürfnis habe jemanden leiden zu lassen, weil ich mich über etwas geärgert habe. Bei den eigenen Verbündeten wäre es weniger angebracht ihre Gedanken so sehr zu manipulieren, dass sie schreiend davon laufen oder in eine Angststarre verfallen. Sie sollen kämpfen, nicht davon laufen. Und wenn sie es nicht tun wollen, nun auch dafür gibt es eine Lösung: <span class="stecktext">Machtverderben</span>.<br />
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Zugegeben, ich bin kein Meister in dieser Fähigkeit und sie gelingt mir auch lediglich bei einer Person. Außerdem darf ich mich dafür selbst nicht im Kampf befinden und besonders lange bin ich dazu auch nicht in der Lage, aber es ist besser als nichts davon zu können. Es ist einfach äußerst praktisch jemanden dazu zu bringen, etwas zu tun, was er eigentlich gar nicht tun will. Eine willenlose Marionette, der es aber leider nicht vergönnt ist, sich nicht mehr an ihr Handeln zu erinnern. Der Moment, wenn sie ihren Willen wieder zurückerlangen, auf das Blut an ihren Händen hinabblicken, ehe ihr Blick zu dem toten Freund zu ihren Füßen gleitet. Dieser unbändige Schmerz den sie in diesem Moment verspüren – Balsam auf meiner Seele. <br />
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Natürlich könnte man dieses Fähigkeit auch dazu nutzen, um positive Empfindungen beim Gegenüber zu implizieren, aber wieso sollte ich das tun? Wieso sollte ich ihm etwas Gutes tun? Ich meine, ich könnte mir zwar die eine oder andere Möglichkeit vorstellen, wo eine derartige Praktik durchaus angewendet werden könnte und man in diesem Falle einer Person in der Tat etwas Gutes tun würde – Mir. Nun gut, man könnte sie auch dazu verwenden, um den Gegenüber in eine Art von Abhängigkeit von einem selbst zu bringen. Aber das würde eine nahezu konstante Manipulation des Gegenübers bedeuten und bisher war keiner so wichtig, als dass ich mir dafür die Zeit nehmen würde.<br />
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Aber es ist mir nicht immer vergönnt meiner Spielleidenschaft nachkommen zu können. Es gibt immer wieder Situationen, in denen ich gezwungen bin auf mein <span class="stecktext">Lichtschwert</span> zurück zu greifen. Ich muss gestehen, dass ich mich nie eingehender mit dieser Waffe beschäftigt habe und sie eher intuitiv und situationsbedingt einsetze. Sie ist effektiv, gar keinen Zweifel. Aber mir persönlich ist sie zu unelegant, zu grob und der Kampf so offensichtlich. So durchschaubar. Ihm fehlt die gewisse Heimtücke. Außerdem fällt es mir während eines Kampfes schwer mit dem Verstand meines Gegenübers zu spielen und dadurch verliert dieser Kampf schon so sehr an Reiz. Ich weiß, dass ich eines Tages dazu in der Lage sein werde, aber in diesem Falle geht es mir einfach nicht schnell genug. </div>
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<div class="stecktitel">»» Beziehung zur Macht ««</div><div class="stecktext2">Ich kenne kein anderes Leben, als eines, welches in steter Verbindung mit der Macht stand. Von Kindesbeinen an lernte ich die Macht zu verstehen, in ihr einzutauchen und mit ihr zu fließen. Sie ist etwas vertrautes und ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wie es ohne sie wäre. Ich denke, mir würde etwas fehlen. Ja, sie würde eine Leere in mir hinterlassen und meinem Leben seinen Sinn nehmen. Für den einen oder anderen mag das jetzt eine ziemlich überzogene Aussage sein, aber diese Verbindung nimmt einen großen Teil meines Lebens, meiner Selbst ein. Würde man euch das Herz heraus reißen, würde es doch auch eine Leere in euch hinterlassen oder wollt ihr mir da widersprechen? <br />
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Früher, da habe ich diese Verbindung nur dazu benutzt, um mich vor anderen zu verbergen. Um meine Freunde und mein Volk zu beschützen. Genutzt für Zwecke, die dem Wohle Aller diente, nie aber für persönliche Zwecke. Ich kannte und wusste es nicht anders. Heute weiß ich, dass ich nur einen Aspekt der Macht genutzt habe. Dass sie weitaus größer ist, als man uns erzählt hatte. Dass man mit ihr so vieles mehr tun kann, als uns erlaubt worden war. Ich stehe schon lange nicht mehr am Anfang und doch liegt noch ein langer Weg vor mir. Ich bereue nicht, was ich getan habe, denn sollte es nicht das Bestreben von einem jeden sein zu lernen?</div>
<img src="http://www.dryadris.de/echoes/05b.png"><div class="stecktitel">»» Biographie ««</div><div class="stecktext">once upon a time...</div><div class="stecktext2">Geboren wurde ich auf Lucazec und habe dort auch den Großteil meines Lebens verbracht. Wie alle weiblichen Nachkommen der Fallanassi, besaß auch ich die Verbindung zum Weißen Strom, so wird diese Affinität doch von der Mutter an die Tochter weitergegeben. Schon von Kindesbeinen an lernte ich diese Affinität zum Weißen Strom zu nutzen. Eine Ausbildung, welche nicht nur von meiner Mutter betreut wurde, sondern auch von den Ältesten. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass es sich bei den Anhängern des Weißen Stroms um einen reinen Frauenorden handelt. Die männlichen Nachkommen verfügen nicht über eine Affinität und selbst wenn sie es täten, so werden sie von den Ältesten als nicht für würdig angesehen. In ihren Augen würden Männer zu sehr von ihrem impulsiven Verhalten gesteuert, würden sich zu sehr von ihren niederen Instinkten leiten lassen und ihnen würde die friedliche Vernunft fehlen. Man war überzeugt davon, dass Männer dieses Wissen dazu nutzen würden, über andere dominieren zu wollen und Krieg zu führen. Sie würden damit Leben auslöschen und nicht bewahren, so wie es der Grundsatz dieser Religion war. <br />
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Alten Überlieferungen nach, sollte diese Religion schon seit mehreren tausend Jahren existieren. Sie soll sogar schon existiert haben, noch ehe andere Wesen mit einer ähnlichen Affinität sich zusammengeschlossen und den Orden der Jedi gegründet haben. Ob es so ist oder nicht, kann ich nicht bezeugen, aber auch nicht widerlegen. Was ich allerdings bezeugen kann ist, dass unsere Gemeinschaft schon immer ein wenig auf andere Gemeinschaften herabgeblickt hatte. Besonders für die Jedi konnten sie nur selten ein gutes Wort finden, so begingen sie doch den Frevel, sich die Affinität zu Eigen zu machen. Diese Macht auf eine Art und Weise zu nutzen, wie man sie nicht zu benutzen hatte. So jedenfalls die einstimmige Meinung der Ältesten. Ob sie wirklich das Recht dazu hatten oder nicht – Nun ich war noch jung und ich hatte nicht die Einsicht in die Vorgehensweisen anderer Orden oder Religionen. Die Fallanassi waren kein Volk, was sich groß offenbart hätte oder Kontakte oder Beziehungen mit anderen Völker gepflegt hätte. Man wollte lieber unter sich bleiben und mit dem Rest nicht viel zu tun haben. Das höchste der Gefühle stellte wohl der Kontakt mit der anderen auf Lucazec heimischen Wesen dar, mit denen man regen Handel pflegte. Ja, man trieb Handel, man unterhielt sich, aber nie verlor eine Fallanassi ein Wort darüber über das, was sie war. Es war ein ungeschriebenes Gesetz dieses Wissen für sich zu behalten und außerhalb der Gemeinschaft kein Wort darüber zu verlieren. Ich kann nicht sagen, ob man es zum eigenen Schutz getan hatte oder weil man sich als etwas besonderes gefühlt hatte. Mit dem Wissen was ich heute habe – Nun ich denke es hat beides zugetroffen. <br />
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Ich war damals 5 Jahre alt gewesen, als Senator Palpatine sich an die Spitze der Macht gesetzt und die Galaxis maßgeblich prägte. Natürlich war ich noch zu jung, um das ganze Ausmaß begreifen oder gar verstehen zu können. Aber ich habe die Ältesten oft genug heimlich belauscht und man konnte in diesen Tagen oft genug Sorge in ihrem Blick oder in ihrer Stimme vernehmen. Von diesem Tag an legten sie bei unserer Ausbildung noch mehr Wert auf die Fähigkeit uns verbergen zu können. Beinahe jeden Tag machten sie uns darauf aufmerksam, dass diese Fähigkeit für uns überlebensnotwendig geworden sei ohne uns jedoch eine konkrete Erklärung zu liefern. Aber es war auch nicht nötig, denn nie hätte es eine von uns gewagt das Wort oder Anweisung einer Ältesten in Frage zu stellen. Wir waren lediglich Kinder und bekamen von den Ereignissen in der Galaxis nicht viel mit und ehrlich gesagt hat man als Kind auch andere Dinge im Kopf, als die Zerschlagung des Jedi Ordens oder die Jagd und Vernichtung der Jedi. Außerdem hatte nicht einmal jeder Kenntnis darüber, dass sie überhaupt existierten. <br />
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Je älter ich jedoch wurde, desto mehr bekam ich von allem mit, was sich außerhalb unseres Planeten abspielte. Ich hörte die Geschichten, die man sich auf dem Markt erzählte und natürlich begann auch ich mir Gedanken zu machen. Was, wenn man wusste, wer wir waren? Was, wenn man versuchen würde uns zu finden? Würde man uns genau so vernichten wollen, wie man es mit den Jedi getan hatte? Wie man es mit so vielen anderen Lebewesen gemacht hatte, die eine ähnliche Affinität aufwiesen wie wir? Hatte man sich als Kind über so etwas noch keinerlei Gedanken gemacht, sah es als junge Erwachsene doch ein wenig anders aus. Immerhin bekam ich mit, wie man nach und nach anfing die Kinder von Lucazec weg zu bringen und das würde man ja wohl kaum tun, wenn nicht ein Risiko für die Fallanassi bestehen würde. Egal wie oft die Ältesten auch versicherten, dass keinerlei Gefahr bestehen würde, so wüsste niemand wo wir uns aufhielten und selbst wenn man es wüsste, man uns nicht sehen würde. Niemand, der nicht in den Weißen Strom eingeweiht war, würde hinter die Illusion blicken können, welche angefangen hatte unser Dorf zu umgeben. Doch nur fünf Jahre später wusste man, wo wir uns aufhielten. <br />
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In nur wenigen Wochen würde ich meinen 21ten Geburtstag feiern. Ein besonderer Tag, so galt man doch ab diesem Tag als Erwachsene unter den Fallanassi. Ich hatte mich auf diesen Tag gefreut und geglaubt, dass mir nichts diesen Tag verderben könnte. Wie sehr hatte ich mich geirrt. Sie kamen nicht nur mit einem Schiff nach Lucazec. Bald schon hatten die Soldaten des Imperiums gefühlt die eigentliche Bevölkerung zahlenmäßig weit überschritten. Egal wohin man auch seinen Fuß setzte, man begegnete ihnen überall. Wie auch immer sie von uns erfahren hatten, es hatte sie hier her nach Lucazec geführt und doch schienen sie nicht genau zu wissen, wo sie anfangen sollten zu suchen. Sie befragten die Bewohner des nah gelegenen Dorfes, doch konnte ihnen dort keiner eine Antwort geben. Sie begaben sich auf die Suche, doch fanden sie nichts. Zum ersten Male begriff ich, wie wichtig all die Dinge waren, die man uns gelehrt hatte, so sah ich doch ihren Nutzen mit meinen eigenen Augen. Aber das war nicht das einzige, was meine Augen sahen. Ich weiß nicht mehr ob es ein paar Tage oder ob es ein paar Wochen später gewesen war, als ich einen jungen Mann unter ihnen entdeckte, der irgendwie nicht zum Rest passen wollte. Er war freundlich zu den Menschen. Er stellte seine Fragen mit einer gewissen Höflichkeit und wirkte im allgemeinen sehr zurückhaltend. Er wirkte auf mich nicht, als würde er dieselben Interessen verfolgen, wie die anderen Soldaten, die durch das Dorf marschierten, als würde alles ihnen gehören. Die ungehalten wurden, wenn man ihnen nicht sofort aus dem Weg ging. <br />
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Die imperialen Truppen befanden sich nun schon seit mehreren Wochen auf Lucazec ohne auch nur einen einzigen Hinweis auf unsere Siedlung erhalten zu haben. Etwas, das ihre Moral nicht gerade hob und die Besuche im Dorf immer schwieriger machte. Dennoch hatte ich festgestellt, dass ich mich auf diese Besuche freute, wo sie mir einst eher doch eher unbeliebt waren. Ich ertappte mich sogar dabei, wie ich mich nach dem Mann um sah, kaum hatte ich das erste Haus am Dorfrand hinter mir gelassen. Aber ich beobachtete ihn nur aus der Ferne, lächelte und senkte verlegen meinen Blick, wenn sich unsere Blicke kreuzten. Ich erinnere mich noch genau an den einen Tag, an dem sich dies geändert hatte. Ich befand mich auf dem Weg aus dem Dorf, beladen mit den Waren, welche wir benötigten. Ich sah einen Trupp Soldaten auf mich zukommen und versuchte ihnen aus dem Weg zu gehen, um keinen Konflikt zu riskieren. Aber ich war nicht schnell genug und einer der Soldaten riss mir im Vorbeigehen den Korb aus den Armen. Sein Inhalt verteilte sich auf dem, noch vom Regen aufgeweichten, Erdboden. Ich verstand nicht was der Soldat genau gesagt hatte, aber es hatte sich nicht freundlich angehört und dem Lachen der anderen Soldaten nach, konnte es auch nichts Nettes gewesen sein. Ich unterdrückte meinen aufkommenden Unmut und begann stattdessen die Waren aus dem Dreck zu sammeln und zurück in den Korb zu legen. Ich wollte gerade nach einem Stück Obst greifen, als es mir auch schon entgegen gehalten wurde. Unachtsam wie ich gewesen war, hatte ich nicht auf meine Umgebung geachtet. Im selben Moment wie ich nach der mir hingehaltenen Ware griff, hob ich meinen Kopf und lenkte meinen Blick zu der Person, die mir half. Vor Schreck fiel mir die Ware sofort wieder aus der Hand und versank mit einem schmatzenden Geräusch erneut im Matsch. Niemand anderes, als der Mann, den ich schon seit Tagen heimlich beobachtete, befand sich nun direkt vor mir, um mir zu helfen. Zum ersten Male konnte ich ihn aus der Nähe betrachten. Er war deutlich älter als ich und seine Augen schienen bereits vieles gesehen zu haben und doch wirkten sie warm und freundlich. Er sprach kein Wort, sondern langte nach der im Matsch versunkenen Frucht und reichte sie mir mit einem Lächeln erneut. Schweigend half er mir die restlichen Waren in meinem Korb zu verstauen, ehe er sich mit einem angedeuteten Nicken seines Kopfes verabschiedete. Ich wollte etwas sagen, mich bei ihm für seine Hilfe bedanken, doch ich war so nervös gewesen, dass mir kein einziges Wort über die Lippen gekommen war. Den ganzen Heimweg über malte ich mir in Gedanken aus, was wohl alles passieren hätte können, wenn ich es geschafft hätte etwas zu sagen. Wäre er stehen geblieben? Wäre er dennoch gegangen? Hätte er etwas gesagt oder hätte er einfach nur geschwiegen? Natürlich war er in meiner Vorstellung nicht gegangen und geschwiegen hatte er natürlich auch nicht, sondern – Nun, ihr müsst nicht alles wissen oder?<br />
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In der Siedlung angekommen, machte ich mich sofort daran die Waren auszupacken und an ihren Platz zu bringen, so war ich doch schon später als erwartet zurückgekehrt, als mir etwas ins Auge fiel, was dort eindeutig nicht hingehörte. Es war ein gefalteter Zettel, der sich dort zwischen den Waren befunden hatte und der mir keine Minute zu früh aufgefallen war. Ich hatte ihn gerade noch in meine Tasche stecken können, als auch schon andere Fallanassi in den Raum kamen, um mir zu helfen. So bald sich mir die Gelegenheit bot verschwand ich, um in Ruhe in Erfahrung zu bringen, was es mit dem Zettel auf sich hatte. Doch das einzige, was sich auf ihm befand war ein Ort und eine Uhrzeit, zu welcher ich dort sein sollte. Unterschrieben war er nur mit einem Kürzel das mir unbekannt war. Wie kam diese Nachricht in meinen Korb und war er auch wirklich für mich bestimmt? Ich war mir alles andere als sicher und für eine Weile sogar überzeugt davon, dass er mit mir überhaupt gar nichts zu tun hatte. Dann jedoch siegte die Neugier. Ich schlich mich davon und ging im Weißen Strom getarnt zu dem Ort. Da ich nicht wusste, was mich dort erwarten würde, war Vorsichtig wohl genau das Richtige. Ich hatte wahrlich vieles an diesem Ort erwartet, aber gewiss nicht <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">ihn</span>. Auch wenn ich mich freute ihn dort zu sehen, so blieb ich wachsam, denn so bestand noch immer die Möglichkeit, dass es sich um eine Falle handelte. Doch auch nach ein paar Minuten, war er noch immer alleine und es gab keinerlei Anzeichen, dass ihm andere folgen würde. Verborgen vor seinem Blick trat ich hinter der Illusion hervor und ging zu ihm. Ich war voller Freude, glücklich und doch auch voller Unsicherheit. Warum wollte er sich gerade hier mit mir hier treffen und warum überhaupt ich? In meinem Kopf schwirrten so viele Fragen und nie hätte ich zu diesem Zeitpunkt erwartet, dass er für jede einzelne von ihnen eine Antwort haben würde. Die Nacht hatte sich schon lange über den Planeten gelegt, als ich in unsere Siedlung zurückkehrte. Ich war nicht länger alleine, sondern war eine Bindung zu einem Mann eingegangen. Ein Bündnis, welches er, ebenso wie ich geheim halten würde müssen. Aber ich war bereit dieses Risiko zu tragen, so gab es doch für mich zu diesem Zeitpunkt nichts schöneres, als Zeit mit dem Mann zu verbringen, in dessen Gegenwart ich mich so wohl und vollkommen fühlte. In den darauffolgenden Wochen habe ich mich immer wieder gefragt, ob es richtig war was ich tat. Nicht weil ich als eine der gesuchten Fallanassi mit einem Mitglied des imperialen Militärs eine Bindung pflegte, sondern weil ich ihn belog. So viel Zeit hatten wir schon miteinander verbracht und noch immer glaubte er, ich sei einfach nur eine Bewohnerin des Planeten Lucazec. Einfach nur ein ganz normaler Mensch. Während ich mir überlegte ob und wenn ja wie ich ihm die Wahrheit sagen sollte, wurden in unserer Gemeinschaft ganz andere Gespräche geführt. <br />
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Talsava, ein Fallanassi wie ich, sprach schon seit Tagen auf unsere Dorfälteste Wialu ein. Versuchte sie dazu zu überreden, doch das Gespräch mit den Imperialen zu suchen. Versuchte ihr zu erklären, dass es vielleicht die einzige Möglichkeit für uns wäre, zu überleben. Es waren Gespräche die hinter verschlossenen Türen stattfanden und von denen ich nichts wusste. Ich hatte mich in seiner Gesellschaft befunden, als unsere Dorfälteste General Cassio Tagge aufsuchte, um sich anzuhören, was er zu sagen hatte. Talsava hatte ihren Willen bekommen. Das Angebot des Imperiums lautete, dass wenn wir Imperator Palpatine unsere Treue schworen, wir weiterleben durften. Wenn nicht, würde man uns jagen, so wie sie viele vor uns schon gejagt hatten und uns vernichten. Wialu vertraute dem Weißen Strom, dass er uns auch weiterhin beschützen und verbergen würde und schlug das Angebot des Generals aus. Sie sagte, dass die Fallanassi dem Licht dienten und sich nicht von Imperator Palpatine für seine Zwecke instrumentalisieren lassen würden. Niemand von uns ahnte, welche Folgen diese Ablehnung haben würde. Nicht nur für uns, sondern für alle, die auf diesem Planeten lebten. Häuser und Hütten standen in der Nacht auf einmal lichterloh in Flammen. Das Wasser aus den Brunnen wurde eines Tages ungenießbar und später lagen die Tiere auf den Höfen tot in ihren Ställen. Es waren die Methoden des Imperiums das Dorf gegen uns aufzubringen, so erzählte man ihnen doch, dass die Fallanassi an diesen ganzen Unfällen die Schuld tragen würden. Uns wurde verboten die Siedlung alleine zu verlassen und zugleich plante man die Flucht von Lucazec. Ich jedoch wollte den Planeten nicht verlassen, denn das hätte bedeutet ihn zu verlassen und auch wenn die Lage alles andere als gut war oder aber auch gerade deswegen, wollte ich ihm die Wahrheit sagen. Ihm erzählen wer oder besser gesagt was ich war. Mir war klar, dass diese Offenbarung ein Risiko für mich darstellte, doch ich vertraute ihm und glaubte nicht daran, dass er mich verraten würde. Mein Vertrauen wurde nicht enttäuscht. Er schwor mir, dass er nicht zulassen würde, dass mir ein Leid angetan werden würde. Er hätte schon zu oft gesehen, zu was das Imperium fähig ist. Schon zu oft den Blick abgewendet, wenn das Imperium seine Dominanz über die Machtsensitiven demonstriert hatte. Seine Worte beruhigten mich und tief in meinem Inneren hatte ich den Entschluss gefasst nicht mit den Fallanassi zu ziehen, sondern bei ihm zu bleiben. <br />
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Ich hatte stets darauf geachtet, dass niemand mir folgte, wenn ich die Siedlung verließ. Immer darauf geachtet, dass niemand von meiner Bindung zu diesem Mann erfahren konnte und doch waren meine Bemühungen vergebens gewesen. Man stellte mich nicht nur zur Rede, sondern man verbat mir, diesen Mann noch einmal wieder zu sehen. Man drohte mir sogar Konsequenzen an, wenn ich mich über dieses Verbot hinwegsetzen würde. Ich versuchte ihnen zu erklären, dass er anders war, als die anderen. Dass er nicht das selbe Ziel verfolgen würde und dass ihm nichts daran gelegen sei, uns zu verraten. Doch man glaubte mir nicht. Nachdem unsere Gemeinschaft von Talsava verraten worden war, befürchtete man, ich könnte sie ebenfalls verraten. Doch wieso soll ich meine Familie verraten? Für mich gab es keinen Grund es zu tun. Doch jegliches Flehen, jegliche Versprechen, jegliches Bitten blieb unerhört. Das Verbot blieb. Ich wusste nicht welche Konsequenzen mir drohen würden, wenn ich mich über das Verbot hinwegsetze, doch ich war bereit das Risiko einzugehen. Bereit die Konsequenzen für mein Fehlverhalten zu tragen. Ich schlich mich in der Nacht aus der Siedlung und suchte den Mann auf, an dessen Seite ich sein wollte. Er war überrascht mich zu dieser späten Stunde, an diesem Ort zu sehen, so hatte er doch nie auch nur eine einzige Andeutung in diese Richtung fallen lassen. Aber es war meine eigene Entscheidung gewesen in dieser Nacht den letzten Schritt zu gehen.<br />
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Es war Lärm, der von draußen zu uns hereindrang und uns aus dem Schlaf riss. Ich verbarg mich hinter einer Illusion, als uns klar wurde, dass der Lärm immer näher kam und seine Räumlichkeiten das Ziel waren. Die Türe wurde aufgestoßen und imperiale Soldaten drangen in den Raum und richteten ihre Waffen auf ihn. Sie warfen ihm vor, mit dem Feind kollaboriert zu haben und dem Imperium wichtige Informationen vorenthalten zu haben. Sie nannten ihn einen Verräter, der seine gerechte Strafe erhalten würde. Hilflos musste ich mit ansehen, wie sie ihn weg brachten. Im Hinausgehen gab er mir noch einen Hinweis und dann war er verschwunden. Ich warte, bis ich mir wirklich sicher war, dass niemand mehr kommen würde, ehe ich seinem letzten Hinweis nachging und die kleine verpackte Schatulle fand. In ihr verborgen lag ein Talisman. Ein Geschenk, welches er für mich gekauft hatte und welches er mir nun nicht mehr persönlich überreichen konnte. Ich nahm es an mich und machte mich auf den Weg zu unserer Siedlung. Ich fragte mich, woher die Soldaten gewusst haben konnten, dass er Kontakt zu den Fallanassi hatte, so war diese doch die einzigen gewesen, die davon Kenntnis gehabt hatten. Aber konnte es mein eigener Orden gewesen sein, der dieses Wissen weitergeleitet hatte? Der dafür gesorgt hatten, dass er verhaftet wurde? Ich konnte oder besser gesagt wollte es mir einfach nicht vorstellen. Doch meine Vermutung stellte sich als bittere Wahrheit heraus. Sie waren es gewesen, die uns verraten und ihn damit dem sicheren Tod geweiht hatten. Sie, diejenigen die von Frieden und der Erhaltung des Lebens sprachen, hatten ihn geopfert, um sich selbst zu schützen. Den Mann geopfert, den ich liebte. Doch damit war das Ende noch nicht erreicht. Sie verlangten von mir, dass ich die Tochter der Frau – Talsava – die unsere Gemeinschaft verraten und verkauft hatte, in den Lehren des Weißen Stroms unterrichtete. Eine Demütigung, wie sich sie noch nie zuvor erlebt hatte. Die Strafe für ihren Verrat war das Exil gewesen und meine Strafe war nicht nur den Mann zu verlieren, den ich liebte, sondern nun auch noch dieser Verräterin zu Diensten zu sein? Ja, ich verließ den Planeten, doch nicht weil ich mich dem Wunsch des Ältestenrats beugte, sondern weil es auf dem Planeten nichts mehr gab, was mich dort gehalten hätte.</div>
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<div class="stecktext">Interlude</div><div class="stecktext2">Zu Anfangs dachte ich, dass ich auf Carratos ein wenig Abstand zu den Ereignissen würde gewinnen können, doch entpuppte sich Carratos als meine persönliche Hölle. Es verging kein Tag, an dem Talsava nicht über ihr ja ach so schweres Schicksal jammerte. Wie sie sich darüber beschwerte wie schwer doch ihre Strafe gewesen sei. Wie hart doch die Fallanassi mit ihrem Urteil über sie doch gewesen waren. Was sie ihr doch nicht alles genommen hätten. Sie hatte doch keine Ahnung. Was wusste Talsava schon von Verlust? Sie hatte lediglich einen Planeten verlassen müssen, der ihr zuwider gewesen war. Eine Gemeinschaft, die ihr nicht wichtig gewesen war. Sie hatte nichts verloren und ihre Strafe, war nicht wirklich eine Strafe gewesen. Es war schon beinahe einen Gefallen, den ihr die Fallanassi gemacht hatten. Doch meine Strafe war wahrlich eine Strafe gewesen. Ich hatte mich über ein Verbot hinweg gesetzt und wurde dafür härte bestraft als jemand, der unsere gesamte Gemeinschaft verraten und gefährdet hatte. Man hatte mich gedemütigt und nun erwartete Talsava für ihre Situation auch noch Verständnis von mir? Mit jedem Tag den ich länger auf Carratos verweilte wuchs mein Unmut weiter an, ehe er eines Tages in Wut umschlug. Talsava und ich gerieten in einem heftigen Streit aneinander und weil ich ihr Gejammer nicht weiter ertragen konnte, entschloss ich mich dazu Carratos zu verlassen und zurück nach Lucazec zu kehren. Warum ich gerade nach Lucazec zurückkehrte, wusste ich selbst nicht so genau, aber vermutlich lag es daran, dass ich auf diesem Planeten aufgewachsen war. Ich wusste nicht, ob die Fallanassi noch dort waren, aber vermutlich hatten sie in der Zwischenzeit den Planeten verlassen. Aber gewiss hatten sie Zeichen hinterlassen, in welche Richtung sie aufgebrochen waren, so dass jeder Adept des Weißen Stroms in der Lage war ihren Spuren zu folgen. Aber am naheliegendsten war wohl, dass ich hoffte ihn noch einmal wieder zu sehen.<br />
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Im Nachhinein kann ich nicht mehr genau sagen, was bei meiner Landung auf Lucazec schief gelaufen war. Auf einmal war mein Schiff von imperialen Soldaten umstellt gewesen und am Ende der Rampe wartete man auf mein Erscheinen. Ich hielt es zuerst für ein Missverständnis, denn ich war mir nicht bewusst etwas getan zu haben, was ihre Aufmerksamkeit auf mich gelenkt hätte. Aber für sie war es kein Missverständnis. Sie hatten genau gewusst was sie taten. Sie hatten exakte Befehle denen sie folgten. Es folgten unzählige Fragen die wie Tropfen eines plötzlichen Sommerregens auf mich einprasselten und mir keine Gelegenheit boten, mir meine Antworten zu überlegen. Sie wussten, woher auch immer sie es wussten, dass ich eine derjenigen war, die sie schon seit so langer Zeit versuchten zu fassen. Sie wollten wissen wo die Anderen waren, doch ich wusste es selbst nicht. Ich spürte sie nicht mehr auf Lucazec, also mussten sie den Planeten in der Zwischenzeit verlassen haben. Aber man glaubte mir nicht, dass sie nicht mehr hier waren. Man unterstellte mir, sie zu belügen und sie begannen mir zu drohen. Sie drohten mir mit dem Tod, wenn ich ihnen meine Gemeinschaft nicht ausliefern würde. Doch ich fürchtete den Tod nicht. Für uns Fallanassi war der Tod nichts schlimmes. Für uns stellte er lediglich das Ende einer Reise dar. Für manche endete die Reise früher und anderen ließ das Leben mehr Zeit für ihre Reise. Doch dieses Leben, diese uns zur Verfügung stehende Zeit, war ein Geschenk gewesen. Etwas, das uns nur gegeben worden war, aber nichts, was wir wirklich besaßen. Wenn das Leben wollte, dass meine Reise hier ein Ende finden sollte, dann war es eben so. Ich hatte kein Recht mich dem Leben zu widersetzen. Mein Ende würde der Anfang von etwas Anderem, etwas Neuem sein. <br />
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Als man merkte, dass diese Todesdrohungen ohne Effekt bei mir waren, ließ man mich alleine in dem Raum zurück. Ich ließ meinen Blick schweifen, doch das Einzige was er sah waren nackte, kalte Wände. Tristes Grau das kein Leben mehr zu kennen schien. Ich weiß nicht wie lange man mich alleine gelassen hatte. Es konnten wenige Minuten gewesen sein aber auch Stunden, so konnte man in diesem Raum nur jegliches Zeitgefühl verlieren. Nicht mehr zu wissen wie viel Zeit vergangen war, nicht zu wissen was als nächstes kommen würde – Ich müsste nun lügen, würde ich behaupten, dass es keinen Einfluss auf mich gehabt hatte. Es war eine Unsicherheit die mich ergriffen hatte und mir den Raum noch kleiner vorkommen ließ. Eine bleierne Müdigkeit die mich und meine Gedanken ergriffen hatte. Ich war beinahe froh, als sich die Türe wieder öffnete und ich ein menschliches Wesen zu Gesicht bekam. Doch das Einzige was passierte war, dass man mir schweigend ein Datapad in die Hand drückte. Im ersten Moment verstand ich nicht, was man damit bezwecken wollte, doch kaum hatte ich meinen Blick auf das Display gerichtet fing ich an zu begreifen. Es war sein Gesicht, welches mir auf dem Display entgegen blickte. Das Gesicht des Mannes, dem ich mein Herz geschenkt hatte. Mit dem Finger strich ich langsam über das Display, ehe ich fragend meinen Blick erhob. Woher wussten er es? Woher wussten er, dass ich ihn kannte? Dass ich diejenige gewesen war, mit der er eine Bindung eingegangen war? Ich hatte so viele Fragen. Ich wusste, dass er mir darauf keine Antwort geben würden und doch musste ich ihm die Frage nach dem 'Warum' stellen. Es war ein schmales Lächeln, welches sich auf den Lippen des Mannes vor mir bildete und nur zu deutlich werden ließ, dass er sich über seinen Erfolg freute. Er beantwortete mir nicht eine einzige meiner Fragen. Stattdessen sagte er mir, dass er noch leben würde und dass sein Leben nun in meiner Hand lag. Wenn ich Imperator Palpatine meine Loyalität schwor, wenn ich schwor meine Fähigkeiten in den Dienst des Imperiums zu stellen, wenn ich ihnen helfen würde die Gemeinschaft der Fallanassi zu finden, dann würde er weiter leben und vielleicht würde es sich einrichten lassen, dass wir einander wiedersehen. Doch wenn ich es nicht tun würde, dann würde man ihn umgehend exekutieren. Er sagte, dass er nicht von mir verlangen würde, sofort eine Entscheidung zu treffen, sondern dass er mir freundlicherweise dafür Zeit lassen würde. Er verschwand so plötzlich wie er wieder gekommen war und ließ mich mit dem Datapad alleine, von dem mir noch immer sein Gesicht entgegenblickte. Noch nie hatte ich mich so hilflos gefühlt wie in diesem Moment. Die Entscheidung die von mir verlangt wurde – Wie sollte ich sie je treffen können? Wie konnte man von mir verlangen meine Gemeinschaft zu verraten, die mich 23 Jahre in ihrer Mitte willkommen geheißen hatte? Wie konnte man von mir verlangen, über das Leben eines Mannes zu richten, den ich liebte? Es war eine grausame Entscheidung die man mir abverlangte. Es war vollkommen egal wie ich mich entscheiden würde, ich würde am Ende Menschen verlieren, die mir nahe standen. Die Fallanassi hatten mich alles gelehrt, was ich heute wusste und konnte. Sie hatten mich zu der Person gemacht, die ich heute war. Er hatte mir eine Seite vom Leben gezeigt, die ich bisher nicht gekannt hatte. Er war es gewesen, in dessen Nähe ich mich vollständig gefühlt hatte. In dessen Nähe ich eine nie zuvor gekannte Ruhe empfunden habe. Ich mich dem Leben selbst nie näher gefühlt hatte. Er war es gewesen, der mich zu einer Frau hat werden lassen. Wir stammten aus unterschiedlichen Kulturen, waren auf unterschiedlichen Seiten gestanden und doch wir hatten es geschafft diese Kluft zu überbrücken. Diese Bindung war ein Zeichen dafür gewesen, dass Frieden möglich war. Dass man sich nicht bekämpfen musste, nur weil man unterschiedlichen Seiten stand. Er hatte mich nie vor eine Entscheidung gestellt, mich nie dazu gezwungen mich für eine Seite zu entscheiden. Er hat mir stets diese Freiheit gelassen, während die Fallanassi für mich entschieden hatten. Die mir ihre Entscheidung auf gezwängt hatten. Die stets behauptet hatten in Frieden leben zu wollen, keine Konfrontation zu wollen und doch hatten sie diesen Frieden, meinen Frieden, auf grausame Art und Weise beendet. Sie hatten mich verraten. Sie hatten mich gedemütigt. Sie waren es gewesen, die mich in diese Lage jetzt gebracht hatten. Hätten sie damals nicht egoistisch mir meine Entscheidung abgenommen, dann müsste ich nun nicht diese Entscheidung treffen. Die Fallanassi waren viele, er war nur ein einzelner Mann. Die Fallanassi hatten in dieser schweren Situation einander, doch er hatte einzig und alleine mich. Er hatte mich nicht enttäuscht und ich würde ihn nicht enttäuschen, auch wenn er es vielleicht nie erfahren würde. Als sich die Türe des Raumes wieder öffnete hatte ich meine Entscheidung getroffen.</div>
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<div class="stecktext">a life beyond the dark</div><div class="stecktext2">Man hatte mir nicht gesagt wohin man mich bringen würde und auf eine gewisse Art und Weise war es mir auch egal gewesen. Ich fühlte mich nicht mehr als Mensch, als Person oder Individuum. Ich war nur noch ein Werkzeug um das Leben des Mannes zu bewahren den ich liebte. Ein Werkzeug zu dem mich die Menschen gemacht hatten, die ich einst als Familie bezeichnet habe. Die mir keine andere Wahl gelassen hatten, als den Weg zu gehen, der nun vor mir lag. Es war Wut, die mich auf diesem Weg begleitete. Wut darüber, dass ich zu einer solchen Entscheidung gezwungen gewesen war. Wut darüber, dass ihre Entscheidung damals mir nun jegliche Kontrolle über mein eigenes Leben genommen hat. Wut darüber, dass ich eine Liebe für eine andere hatte opfern müssen. Ich würde dafür sorgen, dass sie nie wieder jemanden in eine solche Situation bringen würden, in die sie mich gebracht hatten. <br />
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Die Wut, die mich wie ein Schatten meiner Selbst auf jedem meiner Schritte begleitete, öffnete mir an dem Ort, zu dem man mich gebracht hatte eine Türe. Eine Türe hinter der so vieles lag, von dem ich nie geahnt hatte, dass es existierte. Es war eine dunkle Welt und doch bot diese Welt alles was ich brauchte, um meine Ziele erreichen zu können. Ich musste einfach nur meine Hand ausstrecken und danach greifen. Mir dieses Wissen aneignen, um an Macht zu gelangen. Macht, mit denen ich sie für alles bezahlen würde lassen können. Macht, mit der es mir vielleicht gelingen würde, zu ihm zu gelangen. Ich lernte und ich tat, was man mir sagte. Was man von mir verlangte, auch wenn es nicht tun wollte. Jedes Mal wenn ich etwas tun musste was mir widerstrebte, nährte es die Wut in mir und öffnete diese Türe zu dieser verborgenen Welt ein Stückchen weiter. Ich verlor und gewann zugleich. Es war eine Balance die mir nur diese Seite bisher hatte bieten können. Es war nicht leicht gewesen von meinem alten Pfad abzuweichen und viele Male zweifelte ich an meinem neuem Weg, doch immer wenn die Zweifel drohten die Kontrolle zu übernehmen, mich auf den alten Pfad zurücklockten, war es der Talisman, der mich daran erinnerte warum ich das alles tat. <br />
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Warum man mich nicht getötet hatte, nachdem ich nicht mehr länger in der Lage war die Spuren der Fallanassi zu verfolgen, weil ich mich zu weit vom Weißen Strom entfernt hatte, weiß ich nicht und ich habe auch nie danach gefragt. Es ist auch nicht wichtig warum, sondern wichtig ist nur, dass ich weiter die Chance habe zu lernen. Es gibt noch so vieles für mich zum lernen. So vieles was ich auf meinem Weg erreichen will. Ich habe ein Ziel und alles was mir hilft dieses Ziel zu erreichen, ist wichtig für mich. Mag sein, dass es ein egoistisches Denken ist, doch das Leben hat mir gezeigt, dass man sich nicht auf Gemeinschaften oder andere Personen verlassen sollte, wenn man nicht vorhatte enttäuscht zu werden. Ich hatte so vieles gegeben und das Leben hatte nur von mir genommen. Es wurde Zeit, dass ich anfing mir zu nehmen, was ich haben wollte. <br />
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Als Imperator Palpatine, welchen ich nie zu Gesicht bekommen habe, starb entstand ein Machtvakuum und alles drohte in sich zusammen zu fallen. Drohte in Stücken zerrissen zu werden und die Quelle des Wissen drohte zu versiegen. Aber es gab einen Mann, der das Potential besaß dieses Vakuum zu stabilisieren und als er die Führung an sich nahm, unterstützte ich ihn. Ich begleite ihn auf seinem Weg, helfe ihm dem Weg zu ebnen und stelle so für mich sicher, dass ich weiterhin Zugang zu dem Wissen habe, welches angefangen hat mein Leben, mein Ich, zu prägen. Nein, meine Unterstützung ist keinesfalls eine selbstlose Tat, auch wenn ich mich hüten werde dies durchscheinen zu lassen. Ich bin nicht mehr so jung und naiv mich völlig einer anderen Person unterzuordnen. Ich weiß wer ich bin und ich weiß was ich will und auf dem Weg zu meinem Ziel nutze ich alles, was mir auf irgendeine erdenkliche Art und Weise dienlich ist.</div>
<img src="http://www.dryadris.de/echoes/06b.png"><br />
<div class="stecktitel">»» Raumschiff ««</div><div class="stecktext">Yacht der Horizont-Klasse</div><div class="stecktext2">Gleich vorweg – Es gehört mir nicht wirklich. Es wurde mir lediglich zur Ausübung meiner Tätigkeiten zur Verfügung gestellt. Vermutlich hat das Imperium diese Yacht bei einer Durchsuchung konfisziert oder wie auch immer dieses Schiff in ihren Besitz gelangt ist. Es besitzt natürlich noch immer seine durchaus luxuriöse Innenausstattung, wenn auch es um diverse Spielzeuge erweitert wurde. Es wäre doch unpraktisch mit einem unbewaffneten Schiff unterwegs zu sein oder seid ihr so leichtsinnig anderer Meinung zu sein?</div>
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<div class="stecktitel">»» Waffen ««</div><div class="stecktext">Lichtschwert</div><div class="stecktext2">Ja, auch ich bin im Besitz eines Lichtschwerts (mit roter Klinge) und auch ich weiß, wie ich es zu nutzen habe. Doch sagen wir, es wird nie meine erste Wahl sein, so bevorzuge ich doch eine wesentlich elegantere, aber nicht minder effektive Methode. Ich bin nicht stärker in der Macht geworden, um mich nun einzig und alleine auf ein Lichtschwert zu verlassen.</div>
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<div class="stecktitel">»» Besonderer Besitz ««</div><div class="stecktext2">Ein Anhänger, der mir einst von jemanden geschenkt wurde, der für mich die Welt bedeutet hatte und der mir von meinem eigenen Volk genommen wurde. Eine Entscheidung, die ich ihnen nie verzeihen werde.</div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Roboto:400,700' rel='stylesheet' type='text/css'><style type="text/css">.steck {width: 650px; font-size: 13px; font-family: 'Roboto', sans-serif;}.stecktitel {font-size: 16px; text-transform: uppercase; font-weight:bold; text-align:center;border-bottom:none;}.stecktext {font-size: 14px; color: #b01414; text-transform: uppercase;text-align:center;}.stecktext2 {font-size: 12px; font-family: 'Calibri', sans-serif; letter-spacing:1px; text-align:justify;padding-left: 15px; padding-right: 15px;}</style><center><div class="steck"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/01b.png"><div class="stecktitel">»» NAME ««</div><div class="stecktext">Nashira Kilvaari</div>
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<div class="stecktitel">»» Geburtsjahr/Alter ««</div><div class="stecktext">24 BBY - 29 Jahre</div>
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<div class="stecktitel">»» Herkunft ««</div><div class="stecktext">Lucazec</div><div class="stecktext2">Lucazec war der Planet auf dem ich geboren wurde und der viele Jahre lang meine Heimat gewesen war. Es waren 5 friedliche Jahre gewesen, ehe sich ein dunkler Schatten nicht nur über unsere Existenz, sondern auch über die Galaxis selbst gelegt hatte. Uns keine andere Wahl blieb, als unsere Fähigkeit dazu zu benutzen, uns zu verbergen. Niemand hätte uns finden können, wenn nicht eine von uns Verrat geübt hätte.</div>
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<div class="stecktitel">»» Partei ««</div><div class="stecktext">Dunkler Orden</div>
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<div class="stecktitel">»» Position ««</div><div class="stecktext">Hand des Imperators - Spionage, Infiltration & Eliminierung</div><div class="stecktext2">Ich denke nicht, dass es euch so sehr verwundern sollte, dass man ausgerechnet mich mit einer derartigen Position betraut hat. Ich meine, wer ist für eine solche Aufgabe besser geeignet als jemand, der sich frei bewegen kann und dennoch von niemanden aufgespürt werden kann? Jemand, der in der Lage ist die Wahrnehmung anderer Lebewesen zu manipulieren? Selbst wenn ich ihnen gestatte mich zu sehen, so werden sie doch nie die Wahrheit sehen, wenn ich es nicht will. Der eine wird eine junge blonde Frau beschreiben und der nächste will eine schwarzhaarige Frau in hohem Alter gesehen haben. Meine Fähigkeiten sind äußerst dienlich um Gespräche zu belauschen und Informationen zu erhalten, die man sonst eher nicht erhalten würde. Nun und wenn man die gewünschten Informationen in Händen hält, dann gibt es oftmals ausreichend Gründe für eine lautlose und saubere Beseitigung. Wenn man einen Job erfolgreich erledigt haben will, sollte man eben nur die Besten damit beauftragen.</div>
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<div class="stecktitel">»» Machtbegabt ««</div><div class="stecktext">Ja</div><div class="stecktext2">Als eine Fallanassi hatte ich schon immer einen Bezug zur Macht, wenn auch sie bei uns einen anderen Namen hatte und wir sie anders betrachteten. Die Fallanassi glauben sie zu kennen, sie zu begreifen, doch sehen sie in ihrer Überheblichkeit lediglich nur einen einzigen Aspekt von dem, was sie wirklich bedeutet. Sie könnten so vieles mehr erreichen, wenn sie sich ihrer Gänze nur öffnen würden.</div>
<img src="http://www.dryadris.de/echoes/02b.png"><div class="stecktitel">»» Erscheinung ««</div><div class="stecktext2">Ich hatte einmal ein Leben, in dem ich die weichen und fließenden Gewänder meines Volkes getragen hatte. Hell waren sie gewesen und hatten die sanften Farben der Natur wieder gespiegelt. Ich erinnere mich an eine Zeit, in der ich es geliebt hatte, barfuß über die Wiesen zu laufen, während der Wind mit meinen langen braunen Haaren spielte. Wie er sie mir über die Schulter und ins Gesicht wehte. Wie er sie meine Sommersprossen auf den Wangen verdecken ließ. Aber es sind immer mehr verblassende Erinnerungen, die ich hinter meinen bernsteinfarbenen Augen sehe. Erinnerungen an ein Leben, an eine Person, die ich einst gewesen war, mit der mich jedoch nun nichts mehr verbindet. Ein Leben, eine Person, die ich hinter mir gelassen habe. Zurückgelassen um endlich frei zu sein. <br />
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Heute sind meine Gewänder nicht mehr hell, sondern sie sind schwarz. Sie symbolisieren schon lange nicht mehr das Gute der Natur, sondern sie symbolisieren den Tod, der unser aller Schatten ist. Unser steter Begleiter, den die Wesen in dieser Galaxie ignorieren, den sie nicht sehen wollen, ganz so, als wäre er nicht vorhanden, wenn man es sich nur lange genug einredete. Die Wesen dieser Galaxis belügen sich selbst. Sich selbst und alle um sie herum. Ich habe aufgehört zu zählen, wie viele Lügen man mir in meinem Leben schon versucht hatte als Wahrheit zu verkaufen. Wie man versucht hatte mich blind für das Wesentliche zu machen. Doch sie scheiterten. Ich bin nicht blind geworden, sondern ich habe meine Augen für die Wahrheit geöffnet. Sie sehen lassen was wirklich ist. <br />
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Heute kann der Wind nicht mehr mit meinen braunen Haaren spielen, so verdeckt doch eine Kapuze mein Haupt und große Teile meines Gesichts. Es muss nicht jeder wissen, wie ich aussehe oder mehr sehen, als er sehen muss. Es reicht, wenn meine Augen alles sehen können. Aber ich tue dies nicht, um mich zu verstecken. Hätte ich es vor, würde ich zu anderen Methoden greifen, die mir durchaus geläufig sind. Ein Überbleibsel meines alten Lebens, welches zu nützlich war, um es in Vergessenheit geraten zu lassen. <br />
<br />
Körpergröße ist ein Aspekt, dem ich keine Wichtigkeit beimesse, so sagt dies doch nichts über die wahre Stärke von jemanden aus. Aber ich kann nicht leugnen, dass mir meine 167cm viele Male zum Vorteil gewesen waren. Sie verleitet meinen Gegenüber dazu, mich zu unterschätzen. Eine Sache, die ich mir sehr gut zu Nutzen machen weiß. Sie werden erkennen, dass sie sich von dieser Größe und der zierlichen Figur haben täuschen lassen, doch wird diese Erkenntnis zu spät kommen. Zu spät, um ihr Schicksal noch ändern zu können.<br />
<br />
Einst hörte ich die Leute um mich herum sagen, dass meine weichen Gesichtszüge einen beruhigenden Einfluss auf sie hätte. Dass es ein schöner Anblick sei, welchen sie gerne sahen. Sie nannten mich hübsch, wenn auch ich mit diesem Begriff schon damals nichts anzufangen wusste. In meinem Volk legte man auf derartige Dinge keinen besonders großen Wert. Die Natur hatte ein jeden von uns so geschaffen, wie wir geschaffen hatten werden sollen. Bei uns gab es Begriffe wie hübsch oder hässlich nicht.<br />
<br />
Aber wer nun die Vorstellung hat, ich würde Tag ein Tag aus nur in einer schwarzen Robe herum laufen, dem muss ich diese Vorstellung mit Freude zu Nichte machen. Eine derartige Kleidung wäre auf Dauer kontraproduktiv und meiner Tätigkeit eher hinderlich, denn förderlich. Auch wenn ich über die Fähigkeit verfüge, mich hinter einer Illusion zu verstecken, so ist manches Mal die beste Tarnung die, sich an die örtlichen Gepflogenheiten anzupassen. Wenn es euch schwer fallen sollte, den Sinn dahinter zu verstehen, dann stellt euch doch einfach mal vor, wie das imperiale Militär reagieren würde oder wie sie sich verhalten würde, wenn man mit schwarzer Robe, das Gesicht unter einer Kapuze verborgen, durch ein Schiff läuft. Ihr seid doch hoffentlich nicht so dumm und denkt, dass es für sie ein willkommener Anblick wäre.</div>
<img src="http://www.dryadris.de/echoes/03b.png"><br />
<div class="stecktext2"><span class="stecktext">[-]</span> <b>Loyalität</b> - Nun, man kann nicht sagen, dass ich nicht loyal wäre, so bin ich mir selbst doch äußerst treu. Was andere Personen angeht? Nun, sagen wir einfach, ich stehe auf der Seite desjenigen, der das größte Potential bietet und am vielversprechendsten erscheint. <br />
<br />
<span class="stecktext">[-]</span> <b>Egoismus</b> - Ich habe Ziele und diese verfolge ich und vieles von dem was ich tue, tue ich einzig und alleine aus dem Antrieb heraus diese Ziele zu erreichen. Natürlich bin ich nicht töricht genug, meine Ziele zu offenbaren oder gar offen zu legen, dass meine Ziele nicht immer die selben sind, wie die anderer Personen. Aber ich bin leider gezwungen Kompromisse einzugehen, wenn auch es mich Zeit kostet.<br />
<br />
<span class="stecktext">[-]</span> <b>Idealismus</b> - Ich habe meine Ideale und ich gebe zu, es sind nicht die selben Ideale die eine gewisse Person verfolgt, die gerade an der Macht ist. Vielleicht überschneiden sie sich in mancher Hinsicht, aber dieselben sind es gewiss nicht. Diese unterschiedlichen Ideale sind zugegeben nicht ganz förderlich was meine Zusammenarbeit mit ihm angeht, aber ich werde diese Ideale garantiert nicht für so jemanden wie ihn aufgeben. Ich werde nicht verraten oder verkaufen was mir wichtig ist und für was ich stehe. <br />
<br />
<span class="stecktext">[-]</span> <b>Eigenwilligkeit</b> - Ich denke dass es nichts falsches ist, seinen eigenen Willen zu besitzen und von nichts anderem her rührt dieser Begriff auch. Wer denkt, dass ich jemand bin, der einfach nur stumpf den Befehlen anderer gehorcht, der irrt sich. Ich führe sie zwar aus, aber nicht immer so, wie man es von mir erwartet hat. Oft genug halte ich den Weg für weniger produktiv und erledige die Sache auf meine Weise. Aber sind wir doch mal ehrlich. Wen interessiert schon der Weg, solange das Ergebnis stimmt. <br />
<br />
<span class="stecktext">[-]</span> <b>Erinnerungsvermögen</b> - Ich möchte nicht behaupten nachtragend zu sein, aber ich kann ruhigen Gewissens behaupten, dass ich niemals vergesse. Früher oder später wird eine Reaktion folgen und meist zu Momenten an dem mein Gegenüber die Angelegenheit schon längst wieder vergessen hat. Wenn er nicht mehr damit rechnet. Das ist der Moment, an dem ich ihm die Rechnung präsentiere und die fällt bei mir selten gering aus. Er wird bezahlen für das, was er mir angetan hat. <br />
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<span style="color:#008f00;">[+]</span> <b>Arglist</b> - Habt ihr von mir etwa wirklich etwas anders erwartet als bewusste Böswilligkeit? Habt ihr wirklich geglaubt ich lasse andere aus einem höheren Zweck heraus leiden? Oh nein. Sie leiden, weil ich will, dass sie leiden. Weil es Spaß macht sie leiden zu sehen. Wieso benötigt es immer Gründe um jemanden leiden zu lassen? Manchmal lässt man andere auch einfach nur leiden, weil man es kann.<br />
<br />
<span style="color:#008f00;">[+]</span> <b>Manipulation</b> - Ich weiß genau was ich will und ich weiß auch, wie ich es bekomme. Gewalt, Drohung und Zwang sind nur ein Mittel ein Ziel zu erreichen, aber es gibt noch so viele mehr. Wege, die wesentlich eleganter sind und meist auch mehr Spaß machen und ganz besonders dann, wenn der Gegenüber vollkommen ahnungslos davon ist, wer wirklich die Fäden in Händen hält.<br />
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<span style="color:#008f00;">[+]</span> <b>Berechnung</b> - Ist diese Eigenschaft wirklich so verwunderlich? Liegt es denn nicht im Interesse eines jeden, den größtmöglichen Profit aus einer Sache zu schlagen? Hegt nicht jeder von uns den Wunsch ganz oben an der Spitze zu stehen? Es entzieht sich meinen Verständnis, warum man etwas tun sollte, ohne einen Nutzen davon zu haben. Ich bin kein Wohltäter, sondern mir selbst der Nächste.<br />
<br />
<span style="color:#008f00;">[+]</span> <b>Konsequenz</b> - Was ich anfange, bringe ich auch zu Ende. Egal ob es mir Freude bereitet oder nicht. Manche Dinge müssen eben einfach getan werden, um die nächste Stufe zu erreichen. Man darf sich von derartigen Kleinigkeiten wie Abneigung nicht in seinem Tun aufhalten lassen, so zählt doch einzig und alleine das Ziel. Auf dem Weg nach oben müssen eben Opfer erbracht werden und wer nicht bereit ist sie zu erbringen, der sollte einen anderen Weg einschlagen.<br />
<br />
<span style="color:#008f00;">[+]</span> <b>Geduld</b> - Ich bin durchaus geduldig, allerdings nur wenn es um die Erfüllung meiner Ziele geht. In einem solchen Fall habe ich keinerlei Probleme auf längere Sicht zu planen und mich in Geduld zu üben. Wenn es aber nicht meine Ziele sind und dazu kommt, dass ich sie nicht für verfolgenswert erachte, dann findet meine Geduld äußerst schnell ein Ende und in den meisten Fällen möchte man mich in einem derartigen Moment nicht erleben. Es könnte – Nun sagen wir doch einfach mal, dass es unschön werden könnte.</div>
<img src="http://www.dryadris.de/echoes/04b.png"><br />
<div class="stecktitel">»» Fähigkeiten ««</div><div class="stecktext2">Wie alle weiblichen Nachkommen wurde auch ich mit einer Verbindung zur Macht, welche in meinem Volk der Weiße Strom genannt wird, geboren. Schon von Kindesbeinen an wurde ich von den Ältesten unterrichtet um diese Verbindung zu stärken. Doch unser Volk nutzte diese Fähigkeiten nicht für eigennützige Zwecke oder für den Angriff. Sie benutzten sie, um sich zu verstecken. Sich zu verbergen vor aller anderen Augen. Als Kind lernten wir unbewegliche Objekte verschwinden zu lassen, indem wir mit Hilfe des Weißen Stroms eine <span class="stecktext">Illusion</span> errichteten. Der Stein verschwand nicht wirklich. Er war noch immer da, doch würde ihn kein Auge, noch ein anderes Gerät mehr entdecken können. Wir lernten uns mit dieser Illusion zu verbergen, solange wir unbeweglich blieben und später lernten wir, diese Illusion auch dann noch aufrecht zu erhalten, wenn wir uns bewegten. Niemand, außer die Adepten des Weißen Stroms, war mehr in der Lage uns zu sehen. Er spürte nicht einmal mehr unsere Anwesenheit. Doch nur solange wir diese Illusion mit Hilfe des Weißen Stroms aufrecht erhielten. Doch da ich nicht mehr in der Lage bin den Weißen Strom so zu nutzen, wie ich ihn einst genutzt habe, ist es anderen Machtnutzer möglich mich wahr zu nehmen. <br />
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Im Erwachsenenalter wurde uns durch die Ältesten eine weitere Stufe der Illusion gelehrt. Wir lernten nicht nur den Geist und die Augen anderer zu täuschen, so dass sie uns nicht mehr sahen. Wir lernten, wie wir sie uns als jemand anderes sehen lassen konnten. Wir tauchten in den Weißen Strom ein und versteckten uns hinter einer Illusion, um uns frei unter anderen Leuten bewegen zu können. Alles was man als ein Adept des Weißen Stromes lernte, waren defensive Fähigkeiten, so waren die Fallanassi doch ein sehr pazifistisches Volk, welches einfach nur in Ruhe gelassen werden wollte. <br />
<br />
Doch waren die Fallanassi nicht nur in der Lage, sich selbst hinter einer Illusion zu verbergen, sondern sie waren auch in der Lage eine llusion von sich selbst zu erschaffen. Dieser <span class="stecktext">Doppelgänger</span> bewegte sich wie sein Erschaffer, handelte wie sein Erschaffer und reagierte wie sein Erschaffer. Er war nur eine Illusion und doch war er für uneingeweihte Augen nicht von der Realität zu unterscheiden. Doch auch wenn der Doppelgänger in der Lage war auf seine Umgebung zu reagieren, so war er dennoch von seinem Erschaffer abhängig. Er musste in der Nähe bleiben, sich konzentrieren, um diese Illusion aufrecht erhalten zu können. Entfernte er sich zu weit, so fiel diese Illusion in sich zusammen und wurde wie feiner Rauch vom Wind zerstreut. Diese Fähigkeit wurde von den Fallanassi dazu verwendet, ihr Dorf, sich selbst oder andere zu schützen und doch wäre es leichtsinnig die Wirksamkeit einer solchen Illusion zu unterschätzen.<br />
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Es sind Fähigkeiten des Weißen Stroms, doch habe ich Wege gefunden, gleiches auch mit der Macht umzusetzen. Meine Schwestern liegen falsch, wenn sie denken, der Weiße Strom und die Macht wären nicht dasselbe. Ich habe es erlebt. Ich habe es gespürt. Ich habe meine Augen der Wahrheit geöffnet. Sie mögen diese Macht, dieses Wissen nur dazu verwenden, um Gutes zu tun und sich zu verteidigen, doch nutzen sie damit nur einen winzigen Bruchteil von dem, was sie damit wirklich tun könnten. Ich weiß nicht ob ich sie feige nennen soll oder dumm. So wie mein Volk verächtlich auf die Jedi herabgeblickt hat, so verächtlich schaue ich nun auf sie herab. <br />
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Wenn man schon von Kindesbeinen an mit der Vorstellungskraft anderer Wesen spielt, ist es wohl nicht weiter verwunderlich, dass ich mich auch weiterhin dieser Richtung widme. <span class="stecktext">Machtangst</span> ist so ein schönes Spielzeug mit einer nahezu unbegrenzter Palette an Möglichkeiten. Es ist immer wieder unterhaltsam zu beobachten, wenn Andere auf einmal anfangen unruhig auf ihrem Stuhl herum zu rutschen, weil sie ein so unwohles Gefühl auf einmal beschleicht. Das Gefühl beobachtet zu werden. Das Gefühl ihnen würde das Atmen auf einmal so schwer werden. Das beklemmende Gefühl in der Brust. Oh ja es macht Spaß zu sehen, wie sich auf ihrer Stirn langsam die Schweißperlen bilden und sie immer mehr den Wunsch verspüren fliehen zu wollen. Doch ist diese leichte Variante lediglich eine Art von Unterhaltungsprogramm für mich, wenn mich wieder einmal diese gewisse Langeweile überkommt oder ich einfach nur das Bedürfnis habe jemanden leiden zu lassen, weil ich mich über etwas geärgert habe. Bei den eigenen Verbündeten wäre es weniger angebracht ihre Gedanken so sehr zu manipulieren, dass sie schreiend davon laufen oder in eine Angststarre verfallen. Sie sollen kämpfen, nicht davon laufen. Und wenn sie es nicht tun wollen, nun auch dafür gibt es eine Lösung: <span class="stecktext">Machtverderben</span>.<br />
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Zugegeben, ich bin kein Meister in dieser Fähigkeit und sie gelingt mir auch lediglich bei einer Person. Außerdem darf ich mich dafür selbst nicht im Kampf befinden und besonders lange bin ich dazu auch nicht in der Lage, aber es ist besser als nichts davon zu können. Es ist einfach äußerst praktisch jemanden dazu zu bringen, etwas zu tun, was er eigentlich gar nicht tun will. Eine willenlose Marionette, der es aber leider nicht vergönnt ist, sich nicht mehr an ihr Handeln zu erinnern. Der Moment, wenn sie ihren Willen wieder zurückerlangen, auf das Blut an ihren Händen hinabblicken, ehe ihr Blick zu dem toten Freund zu ihren Füßen gleitet. Dieser unbändige Schmerz den sie in diesem Moment verspüren – Balsam auf meiner Seele. <br />
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Natürlich könnte man dieses Fähigkeit auch dazu nutzen, um positive Empfindungen beim Gegenüber zu implizieren, aber wieso sollte ich das tun? Wieso sollte ich ihm etwas Gutes tun? Ich meine, ich könnte mir zwar die eine oder andere Möglichkeit vorstellen, wo eine derartige Praktik durchaus angewendet werden könnte und man in diesem Falle einer Person in der Tat etwas Gutes tun würde – Mir. Nun gut, man könnte sie auch dazu verwenden, um den Gegenüber in eine Art von Abhängigkeit von einem selbst zu bringen. Aber das würde eine nahezu konstante Manipulation des Gegenübers bedeuten und bisher war keiner so wichtig, als dass ich mir dafür die Zeit nehmen würde.<br />
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Aber es ist mir nicht immer vergönnt meiner Spielleidenschaft nachkommen zu können. Es gibt immer wieder Situationen, in denen ich gezwungen bin auf mein <span class="stecktext">Lichtschwert</span> zurück zu greifen. Ich muss gestehen, dass ich mich nie eingehender mit dieser Waffe beschäftigt habe und sie eher intuitiv und situationsbedingt einsetze. Sie ist effektiv, gar keinen Zweifel. Aber mir persönlich ist sie zu unelegant, zu grob und der Kampf so offensichtlich. So durchschaubar. Ihm fehlt die gewisse Heimtücke. Außerdem fällt es mir während eines Kampfes schwer mit dem Verstand meines Gegenübers zu spielen und dadurch verliert dieser Kampf schon so sehr an Reiz. Ich weiß, dass ich eines Tages dazu in der Lage sein werde, aber in diesem Falle geht es mir einfach nicht schnell genug. </div>
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<div class="stecktitel">»» Beziehung zur Macht ««</div><div class="stecktext2">Ich kenne kein anderes Leben, als eines, welches in steter Verbindung mit der Macht stand. Von Kindesbeinen an lernte ich die Macht zu verstehen, in ihr einzutauchen und mit ihr zu fließen. Sie ist etwas vertrautes und ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wie es ohne sie wäre. Ich denke, mir würde etwas fehlen. Ja, sie würde eine Leere in mir hinterlassen und meinem Leben seinen Sinn nehmen. Für den einen oder anderen mag das jetzt eine ziemlich überzogene Aussage sein, aber diese Verbindung nimmt einen großen Teil meines Lebens, meiner Selbst ein. Würde man euch das Herz heraus reißen, würde es doch auch eine Leere in euch hinterlassen oder wollt ihr mir da widersprechen? <br />
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Früher, da habe ich diese Verbindung nur dazu benutzt, um mich vor anderen zu verbergen. Um meine Freunde und mein Volk zu beschützen. Genutzt für Zwecke, die dem Wohle Aller diente, nie aber für persönliche Zwecke. Ich kannte und wusste es nicht anders. Heute weiß ich, dass ich nur einen Aspekt der Macht genutzt habe. Dass sie weitaus größer ist, als man uns erzählt hatte. Dass man mit ihr so vieles mehr tun kann, als uns erlaubt worden war. Ich stehe schon lange nicht mehr am Anfang und doch liegt noch ein langer Weg vor mir. Ich bereue nicht, was ich getan habe, denn sollte es nicht das Bestreben von einem jeden sein zu lernen?</div>
<img src="http://www.dryadris.de/echoes/05b.png"><div class="stecktitel">»» Biographie ««</div><div class="stecktext">once upon a time...</div><div class="stecktext2">Geboren wurde ich auf Lucazec und habe dort auch den Großteil meines Lebens verbracht. Wie alle weiblichen Nachkommen der Fallanassi, besaß auch ich die Verbindung zum Weißen Strom, so wird diese Affinität doch von der Mutter an die Tochter weitergegeben. Schon von Kindesbeinen an lernte ich diese Affinität zum Weißen Strom zu nutzen. Eine Ausbildung, welche nicht nur von meiner Mutter betreut wurde, sondern auch von den Ältesten. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass es sich bei den Anhängern des Weißen Stroms um einen reinen Frauenorden handelt. Die männlichen Nachkommen verfügen nicht über eine Affinität und selbst wenn sie es täten, so werden sie von den Ältesten als nicht für würdig angesehen. In ihren Augen würden Männer zu sehr von ihrem impulsiven Verhalten gesteuert, würden sich zu sehr von ihren niederen Instinkten leiten lassen und ihnen würde die friedliche Vernunft fehlen. Man war überzeugt davon, dass Männer dieses Wissen dazu nutzen würden, über andere dominieren zu wollen und Krieg zu führen. Sie würden damit Leben auslöschen und nicht bewahren, so wie es der Grundsatz dieser Religion war. <br />
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Alten Überlieferungen nach, sollte diese Religion schon seit mehreren tausend Jahren existieren. Sie soll sogar schon existiert haben, noch ehe andere Wesen mit einer ähnlichen Affinität sich zusammengeschlossen und den Orden der Jedi gegründet haben. Ob es so ist oder nicht, kann ich nicht bezeugen, aber auch nicht widerlegen. Was ich allerdings bezeugen kann ist, dass unsere Gemeinschaft schon immer ein wenig auf andere Gemeinschaften herabgeblickt hatte. Besonders für die Jedi konnten sie nur selten ein gutes Wort finden, so begingen sie doch den Frevel, sich die Affinität zu Eigen zu machen. Diese Macht auf eine Art und Weise zu nutzen, wie man sie nicht zu benutzen hatte. So jedenfalls die einstimmige Meinung der Ältesten. Ob sie wirklich das Recht dazu hatten oder nicht – Nun ich war noch jung und ich hatte nicht die Einsicht in die Vorgehensweisen anderer Orden oder Religionen. Die Fallanassi waren kein Volk, was sich groß offenbart hätte oder Kontakte oder Beziehungen mit anderen Völker gepflegt hätte. Man wollte lieber unter sich bleiben und mit dem Rest nicht viel zu tun haben. Das höchste der Gefühle stellte wohl der Kontakt mit der anderen auf Lucazec heimischen Wesen dar, mit denen man regen Handel pflegte. Ja, man trieb Handel, man unterhielt sich, aber nie verlor eine Fallanassi ein Wort darüber über das, was sie war. Es war ein ungeschriebenes Gesetz dieses Wissen für sich zu behalten und außerhalb der Gemeinschaft kein Wort darüber zu verlieren. Ich kann nicht sagen, ob man es zum eigenen Schutz getan hatte oder weil man sich als etwas besonderes gefühlt hatte. Mit dem Wissen was ich heute habe – Nun ich denke es hat beides zugetroffen. <br />
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Ich war damals 5 Jahre alt gewesen, als Senator Palpatine sich an die Spitze der Macht gesetzt und die Galaxis maßgeblich prägte. Natürlich war ich noch zu jung, um das ganze Ausmaß begreifen oder gar verstehen zu können. Aber ich habe die Ältesten oft genug heimlich belauscht und man konnte in diesen Tagen oft genug Sorge in ihrem Blick oder in ihrer Stimme vernehmen. Von diesem Tag an legten sie bei unserer Ausbildung noch mehr Wert auf die Fähigkeit uns verbergen zu können. Beinahe jeden Tag machten sie uns darauf aufmerksam, dass diese Fähigkeit für uns überlebensnotwendig geworden sei ohne uns jedoch eine konkrete Erklärung zu liefern. Aber es war auch nicht nötig, denn nie hätte es eine von uns gewagt das Wort oder Anweisung einer Ältesten in Frage zu stellen. Wir waren lediglich Kinder und bekamen von den Ereignissen in der Galaxis nicht viel mit und ehrlich gesagt hat man als Kind auch andere Dinge im Kopf, als die Zerschlagung des Jedi Ordens oder die Jagd und Vernichtung der Jedi. Außerdem hatte nicht einmal jeder Kenntnis darüber, dass sie überhaupt existierten. <br />
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Je älter ich jedoch wurde, desto mehr bekam ich von allem mit, was sich außerhalb unseres Planeten abspielte. Ich hörte die Geschichten, die man sich auf dem Markt erzählte und natürlich begann auch ich mir Gedanken zu machen. Was, wenn man wusste, wer wir waren? Was, wenn man versuchen würde uns zu finden? Würde man uns genau so vernichten wollen, wie man es mit den Jedi getan hatte? Wie man es mit so vielen anderen Lebewesen gemacht hatte, die eine ähnliche Affinität aufwiesen wie wir? Hatte man sich als Kind über so etwas noch keinerlei Gedanken gemacht, sah es als junge Erwachsene doch ein wenig anders aus. Immerhin bekam ich mit, wie man nach und nach anfing die Kinder von Lucazec weg zu bringen und das würde man ja wohl kaum tun, wenn nicht ein Risiko für die Fallanassi bestehen würde. Egal wie oft die Ältesten auch versicherten, dass keinerlei Gefahr bestehen würde, so wüsste niemand wo wir uns aufhielten und selbst wenn man es wüsste, man uns nicht sehen würde. Niemand, der nicht in den Weißen Strom eingeweiht war, würde hinter die Illusion blicken können, welche angefangen hatte unser Dorf zu umgeben. Doch nur fünf Jahre später wusste man, wo wir uns aufhielten. <br />
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In nur wenigen Wochen würde ich meinen 21ten Geburtstag feiern. Ein besonderer Tag, so galt man doch ab diesem Tag als Erwachsene unter den Fallanassi. Ich hatte mich auf diesen Tag gefreut und geglaubt, dass mir nichts diesen Tag verderben könnte. Wie sehr hatte ich mich geirrt. Sie kamen nicht nur mit einem Schiff nach Lucazec. Bald schon hatten die Soldaten des Imperiums gefühlt die eigentliche Bevölkerung zahlenmäßig weit überschritten. Egal wohin man auch seinen Fuß setzte, man begegnete ihnen überall. Wie auch immer sie von uns erfahren hatten, es hatte sie hier her nach Lucazec geführt und doch schienen sie nicht genau zu wissen, wo sie anfangen sollten zu suchen. Sie befragten die Bewohner des nah gelegenen Dorfes, doch konnte ihnen dort keiner eine Antwort geben. Sie begaben sich auf die Suche, doch fanden sie nichts. Zum ersten Male begriff ich, wie wichtig all die Dinge waren, die man uns gelehrt hatte, so sah ich doch ihren Nutzen mit meinen eigenen Augen. Aber das war nicht das einzige, was meine Augen sahen. Ich weiß nicht mehr ob es ein paar Tage oder ob es ein paar Wochen später gewesen war, als ich einen jungen Mann unter ihnen entdeckte, der irgendwie nicht zum Rest passen wollte. Er war freundlich zu den Menschen. Er stellte seine Fragen mit einer gewissen Höflichkeit und wirkte im allgemeinen sehr zurückhaltend. Er wirkte auf mich nicht, als würde er dieselben Interessen verfolgen, wie die anderen Soldaten, die durch das Dorf marschierten, als würde alles ihnen gehören. Die ungehalten wurden, wenn man ihnen nicht sofort aus dem Weg ging. <br />
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Die imperialen Truppen befanden sich nun schon seit mehreren Wochen auf Lucazec ohne auch nur einen einzigen Hinweis auf unsere Siedlung erhalten zu haben. Etwas, das ihre Moral nicht gerade hob und die Besuche im Dorf immer schwieriger machte. Dennoch hatte ich festgestellt, dass ich mich auf diese Besuche freute, wo sie mir einst eher doch eher unbeliebt waren. Ich ertappte mich sogar dabei, wie ich mich nach dem Mann um sah, kaum hatte ich das erste Haus am Dorfrand hinter mir gelassen. Aber ich beobachtete ihn nur aus der Ferne, lächelte und senkte verlegen meinen Blick, wenn sich unsere Blicke kreuzten. Ich erinnere mich noch genau an den einen Tag, an dem sich dies geändert hatte. Ich befand mich auf dem Weg aus dem Dorf, beladen mit den Waren, welche wir benötigten. Ich sah einen Trupp Soldaten auf mich zukommen und versuchte ihnen aus dem Weg zu gehen, um keinen Konflikt zu riskieren. Aber ich war nicht schnell genug und einer der Soldaten riss mir im Vorbeigehen den Korb aus den Armen. Sein Inhalt verteilte sich auf dem, noch vom Regen aufgeweichten, Erdboden. Ich verstand nicht was der Soldat genau gesagt hatte, aber es hatte sich nicht freundlich angehört und dem Lachen der anderen Soldaten nach, konnte es auch nichts Nettes gewesen sein. Ich unterdrückte meinen aufkommenden Unmut und begann stattdessen die Waren aus dem Dreck zu sammeln und zurück in den Korb zu legen. Ich wollte gerade nach einem Stück Obst greifen, als es mir auch schon entgegen gehalten wurde. Unachtsam wie ich gewesen war, hatte ich nicht auf meine Umgebung geachtet. Im selben Moment wie ich nach der mir hingehaltenen Ware griff, hob ich meinen Kopf und lenkte meinen Blick zu der Person, die mir half. Vor Schreck fiel mir die Ware sofort wieder aus der Hand und versank mit einem schmatzenden Geräusch erneut im Matsch. Niemand anderes, als der Mann, den ich schon seit Tagen heimlich beobachtete, befand sich nun direkt vor mir, um mir zu helfen. Zum ersten Male konnte ich ihn aus der Nähe betrachten. Er war deutlich älter als ich und seine Augen schienen bereits vieles gesehen zu haben und doch wirkten sie warm und freundlich. Er sprach kein Wort, sondern langte nach der im Matsch versunkenen Frucht und reichte sie mir mit einem Lächeln erneut. Schweigend half er mir die restlichen Waren in meinem Korb zu verstauen, ehe er sich mit einem angedeuteten Nicken seines Kopfes verabschiedete. Ich wollte etwas sagen, mich bei ihm für seine Hilfe bedanken, doch ich war so nervös gewesen, dass mir kein einziges Wort über die Lippen gekommen war. Den ganzen Heimweg über malte ich mir in Gedanken aus, was wohl alles passieren hätte können, wenn ich es geschafft hätte etwas zu sagen. Wäre er stehen geblieben? Wäre er dennoch gegangen? Hätte er etwas gesagt oder hätte er einfach nur geschwiegen? Natürlich war er in meiner Vorstellung nicht gegangen und geschwiegen hatte er natürlich auch nicht, sondern – Nun, ihr müsst nicht alles wissen oder?<br />
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In der Siedlung angekommen, machte ich mich sofort daran die Waren auszupacken und an ihren Platz zu bringen, so war ich doch schon später als erwartet zurückgekehrt, als mir etwas ins Auge fiel, was dort eindeutig nicht hingehörte. Es war ein gefalteter Zettel, der sich dort zwischen den Waren befunden hatte und der mir keine Minute zu früh aufgefallen war. Ich hatte ihn gerade noch in meine Tasche stecken können, als auch schon andere Fallanassi in den Raum kamen, um mir zu helfen. So bald sich mir die Gelegenheit bot verschwand ich, um in Ruhe in Erfahrung zu bringen, was es mit dem Zettel auf sich hatte. Doch das einzige, was sich auf ihm befand war ein Ort und eine Uhrzeit, zu welcher ich dort sein sollte. Unterschrieben war er nur mit einem Kürzel das mir unbekannt war. Wie kam diese Nachricht in meinen Korb und war er auch wirklich für mich bestimmt? Ich war mir alles andere als sicher und für eine Weile sogar überzeugt davon, dass er mit mir überhaupt gar nichts zu tun hatte. Dann jedoch siegte die Neugier. Ich schlich mich davon und ging im Weißen Strom getarnt zu dem Ort. Da ich nicht wusste, was mich dort erwarten würde, war Vorsichtig wohl genau das Richtige. Ich hatte wahrlich vieles an diesem Ort erwartet, aber gewiss nicht <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">ihn</span>. Auch wenn ich mich freute ihn dort zu sehen, so blieb ich wachsam, denn so bestand noch immer die Möglichkeit, dass es sich um eine Falle handelte. Doch auch nach ein paar Minuten, war er noch immer alleine und es gab keinerlei Anzeichen, dass ihm andere folgen würde. Verborgen vor seinem Blick trat ich hinter der Illusion hervor und ging zu ihm. Ich war voller Freude, glücklich und doch auch voller Unsicherheit. Warum wollte er sich gerade hier mit mir hier treffen und warum überhaupt ich? In meinem Kopf schwirrten so viele Fragen und nie hätte ich zu diesem Zeitpunkt erwartet, dass er für jede einzelne von ihnen eine Antwort haben würde. Die Nacht hatte sich schon lange über den Planeten gelegt, als ich in unsere Siedlung zurückkehrte. Ich war nicht länger alleine, sondern war eine Bindung zu einem Mann eingegangen. Ein Bündnis, welches er, ebenso wie ich geheim halten würde müssen. Aber ich war bereit dieses Risiko zu tragen, so gab es doch für mich zu diesem Zeitpunkt nichts schöneres, als Zeit mit dem Mann zu verbringen, in dessen Gegenwart ich mich so wohl und vollkommen fühlte. In den darauffolgenden Wochen habe ich mich immer wieder gefragt, ob es richtig war was ich tat. Nicht weil ich als eine der gesuchten Fallanassi mit einem Mitglied des imperialen Militärs eine Bindung pflegte, sondern weil ich ihn belog. So viel Zeit hatten wir schon miteinander verbracht und noch immer glaubte er, ich sei einfach nur eine Bewohnerin des Planeten Lucazec. Einfach nur ein ganz normaler Mensch. Während ich mir überlegte ob und wenn ja wie ich ihm die Wahrheit sagen sollte, wurden in unserer Gemeinschaft ganz andere Gespräche geführt. <br />
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Talsava, ein Fallanassi wie ich, sprach schon seit Tagen auf unsere Dorfälteste Wialu ein. Versuchte sie dazu zu überreden, doch das Gespräch mit den Imperialen zu suchen. Versuchte ihr zu erklären, dass es vielleicht die einzige Möglichkeit für uns wäre, zu überleben. Es waren Gespräche die hinter verschlossenen Türen stattfanden und von denen ich nichts wusste. Ich hatte mich in seiner Gesellschaft befunden, als unsere Dorfälteste General Cassio Tagge aufsuchte, um sich anzuhören, was er zu sagen hatte. Talsava hatte ihren Willen bekommen. Das Angebot des Imperiums lautete, dass wenn wir Imperator Palpatine unsere Treue schworen, wir weiterleben durften. Wenn nicht, würde man uns jagen, so wie sie viele vor uns schon gejagt hatten und uns vernichten. Wialu vertraute dem Weißen Strom, dass er uns auch weiterhin beschützen und verbergen würde und schlug das Angebot des Generals aus. Sie sagte, dass die Fallanassi dem Licht dienten und sich nicht von Imperator Palpatine für seine Zwecke instrumentalisieren lassen würden. Niemand von uns ahnte, welche Folgen diese Ablehnung haben würde. Nicht nur für uns, sondern für alle, die auf diesem Planeten lebten. Häuser und Hütten standen in der Nacht auf einmal lichterloh in Flammen. Das Wasser aus den Brunnen wurde eines Tages ungenießbar und später lagen die Tiere auf den Höfen tot in ihren Ställen. Es waren die Methoden des Imperiums das Dorf gegen uns aufzubringen, so erzählte man ihnen doch, dass die Fallanassi an diesen ganzen Unfällen die Schuld tragen würden. Uns wurde verboten die Siedlung alleine zu verlassen und zugleich plante man die Flucht von Lucazec. Ich jedoch wollte den Planeten nicht verlassen, denn das hätte bedeutet ihn zu verlassen und auch wenn die Lage alles andere als gut war oder aber auch gerade deswegen, wollte ich ihm die Wahrheit sagen. Ihm erzählen wer oder besser gesagt was ich war. Mir war klar, dass diese Offenbarung ein Risiko für mich darstellte, doch ich vertraute ihm und glaubte nicht daran, dass er mich verraten würde. Mein Vertrauen wurde nicht enttäuscht. Er schwor mir, dass er nicht zulassen würde, dass mir ein Leid angetan werden würde. Er hätte schon zu oft gesehen, zu was das Imperium fähig ist. Schon zu oft den Blick abgewendet, wenn das Imperium seine Dominanz über die Machtsensitiven demonstriert hatte. Seine Worte beruhigten mich und tief in meinem Inneren hatte ich den Entschluss gefasst nicht mit den Fallanassi zu ziehen, sondern bei ihm zu bleiben. <br />
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Ich hatte stets darauf geachtet, dass niemand mir folgte, wenn ich die Siedlung verließ. Immer darauf geachtet, dass niemand von meiner Bindung zu diesem Mann erfahren konnte und doch waren meine Bemühungen vergebens gewesen. Man stellte mich nicht nur zur Rede, sondern man verbat mir, diesen Mann noch einmal wieder zu sehen. Man drohte mir sogar Konsequenzen an, wenn ich mich über dieses Verbot hinwegsetzen würde. Ich versuchte ihnen zu erklären, dass er anders war, als die anderen. Dass er nicht das selbe Ziel verfolgen würde und dass ihm nichts daran gelegen sei, uns zu verraten. Doch man glaubte mir nicht. Nachdem unsere Gemeinschaft von Talsava verraten worden war, befürchtete man, ich könnte sie ebenfalls verraten. Doch wieso soll ich meine Familie verraten? Für mich gab es keinen Grund es zu tun. Doch jegliches Flehen, jegliche Versprechen, jegliches Bitten blieb unerhört. Das Verbot blieb. Ich wusste nicht welche Konsequenzen mir drohen würden, wenn ich mich über das Verbot hinwegsetze, doch ich war bereit das Risiko einzugehen. Bereit die Konsequenzen für mein Fehlverhalten zu tragen. Ich schlich mich in der Nacht aus der Siedlung und suchte den Mann auf, an dessen Seite ich sein wollte. Er war überrascht mich zu dieser späten Stunde, an diesem Ort zu sehen, so hatte er doch nie auch nur eine einzige Andeutung in diese Richtung fallen lassen. Aber es war meine eigene Entscheidung gewesen in dieser Nacht den letzten Schritt zu gehen.<br />
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Es war Lärm, der von draußen zu uns hereindrang und uns aus dem Schlaf riss. Ich verbarg mich hinter einer Illusion, als uns klar wurde, dass der Lärm immer näher kam und seine Räumlichkeiten das Ziel waren. Die Türe wurde aufgestoßen und imperiale Soldaten drangen in den Raum und richteten ihre Waffen auf ihn. Sie warfen ihm vor, mit dem Feind kollaboriert zu haben und dem Imperium wichtige Informationen vorenthalten zu haben. Sie nannten ihn einen Verräter, der seine gerechte Strafe erhalten würde. Hilflos musste ich mit ansehen, wie sie ihn weg brachten. Im Hinausgehen gab er mir noch einen Hinweis und dann war er verschwunden. Ich warte, bis ich mir wirklich sicher war, dass niemand mehr kommen würde, ehe ich seinem letzten Hinweis nachging und die kleine verpackte Schatulle fand. In ihr verborgen lag ein Talisman. Ein Geschenk, welches er für mich gekauft hatte und welches er mir nun nicht mehr persönlich überreichen konnte. Ich nahm es an mich und machte mich auf den Weg zu unserer Siedlung. Ich fragte mich, woher die Soldaten gewusst haben konnten, dass er Kontakt zu den Fallanassi hatte, so war diese doch die einzigen gewesen, die davon Kenntnis gehabt hatten. Aber konnte es mein eigener Orden gewesen sein, der dieses Wissen weitergeleitet hatte? Der dafür gesorgt hatten, dass er verhaftet wurde? Ich konnte oder besser gesagt wollte es mir einfach nicht vorstellen. Doch meine Vermutung stellte sich als bittere Wahrheit heraus. Sie waren es gewesen, die uns verraten und ihn damit dem sicheren Tod geweiht hatten. Sie, diejenigen die von Frieden und der Erhaltung des Lebens sprachen, hatten ihn geopfert, um sich selbst zu schützen. Den Mann geopfert, den ich liebte. Doch damit war das Ende noch nicht erreicht. Sie verlangten von mir, dass ich die Tochter der Frau – Talsava – die unsere Gemeinschaft verraten und verkauft hatte, in den Lehren des Weißen Stroms unterrichtete. Eine Demütigung, wie sich sie noch nie zuvor erlebt hatte. Die Strafe für ihren Verrat war das Exil gewesen und meine Strafe war nicht nur den Mann zu verlieren, den ich liebte, sondern nun auch noch dieser Verräterin zu Diensten zu sein? Ja, ich verließ den Planeten, doch nicht weil ich mich dem Wunsch des Ältestenrats beugte, sondern weil es auf dem Planeten nichts mehr gab, was mich dort gehalten hätte.</div>
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<div class="stecktext">Interlude</div><div class="stecktext2">Zu Anfangs dachte ich, dass ich auf Carratos ein wenig Abstand zu den Ereignissen würde gewinnen können, doch entpuppte sich Carratos als meine persönliche Hölle. Es verging kein Tag, an dem Talsava nicht über ihr ja ach so schweres Schicksal jammerte. Wie sie sich darüber beschwerte wie schwer doch ihre Strafe gewesen sei. Wie hart doch die Fallanassi mit ihrem Urteil über sie doch gewesen waren. Was sie ihr doch nicht alles genommen hätten. Sie hatte doch keine Ahnung. Was wusste Talsava schon von Verlust? Sie hatte lediglich einen Planeten verlassen müssen, der ihr zuwider gewesen war. Eine Gemeinschaft, die ihr nicht wichtig gewesen war. Sie hatte nichts verloren und ihre Strafe, war nicht wirklich eine Strafe gewesen. Es war schon beinahe einen Gefallen, den ihr die Fallanassi gemacht hatten. Doch meine Strafe war wahrlich eine Strafe gewesen. Ich hatte mich über ein Verbot hinweg gesetzt und wurde dafür härte bestraft als jemand, der unsere gesamte Gemeinschaft verraten und gefährdet hatte. Man hatte mich gedemütigt und nun erwartete Talsava für ihre Situation auch noch Verständnis von mir? Mit jedem Tag den ich länger auf Carratos verweilte wuchs mein Unmut weiter an, ehe er eines Tages in Wut umschlug. Talsava und ich gerieten in einem heftigen Streit aneinander und weil ich ihr Gejammer nicht weiter ertragen konnte, entschloss ich mich dazu Carratos zu verlassen und zurück nach Lucazec zu kehren. Warum ich gerade nach Lucazec zurückkehrte, wusste ich selbst nicht so genau, aber vermutlich lag es daran, dass ich auf diesem Planeten aufgewachsen war. Ich wusste nicht, ob die Fallanassi noch dort waren, aber vermutlich hatten sie in der Zwischenzeit den Planeten verlassen. Aber gewiss hatten sie Zeichen hinterlassen, in welche Richtung sie aufgebrochen waren, so dass jeder Adept des Weißen Stroms in der Lage war ihren Spuren zu folgen. Aber am naheliegendsten war wohl, dass ich hoffte ihn noch einmal wieder zu sehen.<br />
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Im Nachhinein kann ich nicht mehr genau sagen, was bei meiner Landung auf Lucazec schief gelaufen war. Auf einmal war mein Schiff von imperialen Soldaten umstellt gewesen und am Ende der Rampe wartete man auf mein Erscheinen. Ich hielt es zuerst für ein Missverständnis, denn ich war mir nicht bewusst etwas getan zu haben, was ihre Aufmerksamkeit auf mich gelenkt hätte. Aber für sie war es kein Missverständnis. Sie hatten genau gewusst was sie taten. Sie hatten exakte Befehle denen sie folgten. Es folgten unzählige Fragen die wie Tropfen eines plötzlichen Sommerregens auf mich einprasselten und mir keine Gelegenheit boten, mir meine Antworten zu überlegen. Sie wussten, woher auch immer sie es wussten, dass ich eine derjenigen war, die sie schon seit so langer Zeit versuchten zu fassen. Sie wollten wissen wo die Anderen waren, doch ich wusste es selbst nicht. Ich spürte sie nicht mehr auf Lucazec, also mussten sie den Planeten in der Zwischenzeit verlassen haben. Aber man glaubte mir nicht, dass sie nicht mehr hier waren. Man unterstellte mir, sie zu belügen und sie begannen mir zu drohen. Sie drohten mir mit dem Tod, wenn ich ihnen meine Gemeinschaft nicht ausliefern würde. Doch ich fürchtete den Tod nicht. Für uns Fallanassi war der Tod nichts schlimmes. Für uns stellte er lediglich das Ende einer Reise dar. Für manche endete die Reise früher und anderen ließ das Leben mehr Zeit für ihre Reise. Doch dieses Leben, diese uns zur Verfügung stehende Zeit, war ein Geschenk gewesen. Etwas, das uns nur gegeben worden war, aber nichts, was wir wirklich besaßen. Wenn das Leben wollte, dass meine Reise hier ein Ende finden sollte, dann war es eben so. Ich hatte kein Recht mich dem Leben zu widersetzen. Mein Ende würde der Anfang von etwas Anderem, etwas Neuem sein. <br />
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Als man merkte, dass diese Todesdrohungen ohne Effekt bei mir waren, ließ man mich alleine in dem Raum zurück. Ich ließ meinen Blick schweifen, doch das Einzige was er sah waren nackte, kalte Wände. Tristes Grau das kein Leben mehr zu kennen schien. Ich weiß nicht wie lange man mich alleine gelassen hatte. Es konnten wenige Minuten gewesen sein aber auch Stunden, so konnte man in diesem Raum nur jegliches Zeitgefühl verlieren. Nicht mehr zu wissen wie viel Zeit vergangen war, nicht zu wissen was als nächstes kommen würde – Ich müsste nun lügen, würde ich behaupten, dass es keinen Einfluss auf mich gehabt hatte. Es war eine Unsicherheit die mich ergriffen hatte und mir den Raum noch kleiner vorkommen ließ. Eine bleierne Müdigkeit die mich und meine Gedanken ergriffen hatte. Ich war beinahe froh, als sich die Türe wieder öffnete und ich ein menschliches Wesen zu Gesicht bekam. Doch das Einzige was passierte war, dass man mir schweigend ein Datapad in die Hand drückte. Im ersten Moment verstand ich nicht, was man damit bezwecken wollte, doch kaum hatte ich meinen Blick auf das Display gerichtet fing ich an zu begreifen. Es war sein Gesicht, welches mir auf dem Display entgegen blickte. Das Gesicht des Mannes, dem ich mein Herz geschenkt hatte. Mit dem Finger strich ich langsam über das Display, ehe ich fragend meinen Blick erhob. Woher wussten er es? Woher wussten er, dass ich ihn kannte? Dass ich diejenige gewesen war, mit der er eine Bindung eingegangen war? Ich hatte so viele Fragen. Ich wusste, dass er mir darauf keine Antwort geben würden und doch musste ich ihm die Frage nach dem 'Warum' stellen. Es war ein schmales Lächeln, welches sich auf den Lippen des Mannes vor mir bildete und nur zu deutlich werden ließ, dass er sich über seinen Erfolg freute. Er beantwortete mir nicht eine einzige meiner Fragen. Stattdessen sagte er mir, dass er noch leben würde und dass sein Leben nun in meiner Hand lag. Wenn ich Imperator Palpatine meine Loyalität schwor, wenn ich schwor meine Fähigkeiten in den Dienst des Imperiums zu stellen, wenn ich ihnen helfen würde die Gemeinschaft der Fallanassi zu finden, dann würde er weiter leben und vielleicht würde es sich einrichten lassen, dass wir einander wiedersehen. Doch wenn ich es nicht tun würde, dann würde man ihn umgehend exekutieren. Er sagte, dass er nicht von mir verlangen würde, sofort eine Entscheidung zu treffen, sondern dass er mir freundlicherweise dafür Zeit lassen würde. Er verschwand so plötzlich wie er wieder gekommen war und ließ mich mit dem Datapad alleine, von dem mir noch immer sein Gesicht entgegenblickte. Noch nie hatte ich mich so hilflos gefühlt wie in diesem Moment. Die Entscheidung die von mir verlangt wurde – Wie sollte ich sie je treffen können? Wie konnte man von mir verlangen meine Gemeinschaft zu verraten, die mich 23 Jahre in ihrer Mitte willkommen geheißen hatte? Wie konnte man von mir verlangen, über das Leben eines Mannes zu richten, den ich liebte? Es war eine grausame Entscheidung die man mir abverlangte. Es war vollkommen egal wie ich mich entscheiden würde, ich würde am Ende Menschen verlieren, die mir nahe standen. Die Fallanassi hatten mich alles gelehrt, was ich heute wusste und konnte. Sie hatten mich zu der Person gemacht, die ich heute war. Er hatte mir eine Seite vom Leben gezeigt, die ich bisher nicht gekannt hatte. Er war es gewesen, in dessen Nähe ich mich vollständig gefühlt hatte. In dessen Nähe ich eine nie zuvor gekannte Ruhe empfunden habe. Ich mich dem Leben selbst nie näher gefühlt hatte. Er war es gewesen, der mich zu einer Frau hat werden lassen. Wir stammten aus unterschiedlichen Kulturen, waren auf unterschiedlichen Seiten gestanden und doch wir hatten es geschafft diese Kluft zu überbrücken. Diese Bindung war ein Zeichen dafür gewesen, dass Frieden möglich war. Dass man sich nicht bekämpfen musste, nur weil man unterschiedlichen Seiten stand. Er hatte mich nie vor eine Entscheidung gestellt, mich nie dazu gezwungen mich für eine Seite zu entscheiden. Er hat mir stets diese Freiheit gelassen, während die Fallanassi für mich entschieden hatten. Die mir ihre Entscheidung auf gezwängt hatten. Die stets behauptet hatten in Frieden leben zu wollen, keine Konfrontation zu wollen und doch hatten sie diesen Frieden, meinen Frieden, auf grausame Art und Weise beendet. Sie hatten mich verraten. Sie hatten mich gedemütigt. Sie waren es gewesen, die mich in diese Lage jetzt gebracht hatten. Hätten sie damals nicht egoistisch mir meine Entscheidung abgenommen, dann müsste ich nun nicht diese Entscheidung treffen. Die Fallanassi waren viele, er war nur ein einzelner Mann. Die Fallanassi hatten in dieser schweren Situation einander, doch er hatte einzig und alleine mich. Er hatte mich nicht enttäuscht und ich würde ihn nicht enttäuschen, auch wenn er es vielleicht nie erfahren würde. Als sich die Türe des Raumes wieder öffnete hatte ich meine Entscheidung getroffen.</div>
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<div class="stecktext">a life beyond the dark</div><div class="stecktext2">Man hatte mir nicht gesagt wohin man mich bringen würde und auf eine gewisse Art und Weise war es mir auch egal gewesen. Ich fühlte mich nicht mehr als Mensch, als Person oder Individuum. Ich war nur noch ein Werkzeug um das Leben des Mannes zu bewahren den ich liebte. Ein Werkzeug zu dem mich die Menschen gemacht hatten, die ich einst als Familie bezeichnet habe. Die mir keine andere Wahl gelassen hatten, als den Weg zu gehen, der nun vor mir lag. Es war Wut, die mich auf diesem Weg begleitete. Wut darüber, dass ich zu einer solchen Entscheidung gezwungen gewesen war. Wut darüber, dass ihre Entscheidung damals mir nun jegliche Kontrolle über mein eigenes Leben genommen hat. Wut darüber, dass ich eine Liebe für eine andere hatte opfern müssen. Ich würde dafür sorgen, dass sie nie wieder jemanden in eine solche Situation bringen würden, in die sie mich gebracht hatten. <br />
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Die Wut, die mich wie ein Schatten meiner Selbst auf jedem meiner Schritte begleitete, öffnete mir an dem Ort, zu dem man mich gebracht hatte eine Türe. Eine Türe hinter der so vieles lag, von dem ich nie geahnt hatte, dass es existierte. Es war eine dunkle Welt und doch bot diese Welt alles was ich brauchte, um meine Ziele erreichen zu können. Ich musste einfach nur meine Hand ausstrecken und danach greifen. Mir dieses Wissen aneignen, um an Macht zu gelangen. Macht, mit denen ich sie für alles bezahlen würde lassen können. Macht, mit der es mir vielleicht gelingen würde, zu ihm zu gelangen. Ich lernte und ich tat, was man mir sagte. Was man von mir verlangte, auch wenn es nicht tun wollte. Jedes Mal wenn ich etwas tun musste was mir widerstrebte, nährte es die Wut in mir und öffnete diese Türe zu dieser verborgenen Welt ein Stückchen weiter. Ich verlor und gewann zugleich. Es war eine Balance die mir nur diese Seite bisher hatte bieten können. Es war nicht leicht gewesen von meinem alten Pfad abzuweichen und viele Male zweifelte ich an meinem neuem Weg, doch immer wenn die Zweifel drohten die Kontrolle zu übernehmen, mich auf den alten Pfad zurücklockten, war es der Talisman, der mich daran erinnerte warum ich das alles tat. <br />
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Warum man mich nicht getötet hatte, nachdem ich nicht mehr länger in der Lage war die Spuren der Fallanassi zu verfolgen, weil ich mich zu weit vom Weißen Strom entfernt hatte, weiß ich nicht und ich habe auch nie danach gefragt. Es ist auch nicht wichtig warum, sondern wichtig ist nur, dass ich weiter die Chance habe zu lernen. Es gibt noch so vieles für mich zum lernen. So vieles was ich auf meinem Weg erreichen will. Ich habe ein Ziel und alles was mir hilft dieses Ziel zu erreichen, ist wichtig für mich. Mag sein, dass es ein egoistisches Denken ist, doch das Leben hat mir gezeigt, dass man sich nicht auf Gemeinschaften oder andere Personen verlassen sollte, wenn man nicht vorhatte enttäuscht zu werden. Ich hatte so vieles gegeben und das Leben hatte nur von mir genommen. Es wurde Zeit, dass ich anfing mir zu nehmen, was ich haben wollte. <br />
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Als Imperator Palpatine, welchen ich nie zu Gesicht bekommen habe, starb entstand ein Machtvakuum und alles drohte in sich zusammen zu fallen. Drohte in Stücken zerrissen zu werden und die Quelle des Wissen drohte zu versiegen. Aber es gab einen Mann, der das Potential besaß dieses Vakuum zu stabilisieren und als er die Führung an sich nahm, unterstützte ich ihn. Ich begleite ihn auf seinem Weg, helfe ihm dem Weg zu ebnen und stelle so für mich sicher, dass ich weiterhin Zugang zu dem Wissen habe, welches angefangen hat mein Leben, mein Ich, zu prägen. Nein, meine Unterstützung ist keinesfalls eine selbstlose Tat, auch wenn ich mich hüten werde dies durchscheinen zu lassen. Ich bin nicht mehr so jung und naiv mich völlig einer anderen Person unterzuordnen. Ich weiß wer ich bin und ich weiß was ich will und auf dem Weg zu meinem Ziel nutze ich alles, was mir auf irgendeine erdenkliche Art und Weise dienlich ist.</div>
<img src="http://www.dryadris.de/echoes/06b.png"><br />
<div class="stecktitel">»» Raumschiff ««</div><div class="stecktext">Yacht der Horizont-Klasse</div><div class="stecktext2">Gleich vorweg – Es gehört mir nicht wirklich. Es wurde mir lediglich zur Ausübung meiner Tätigkeiten zur Verfügung gestellt. Vermutlich hat das Imperium diese Yacht bei einer Durchsuchung konfisziert oder wie auch immer dieses Schiff in ihren Besitz gelangt ist. Es besitzt natürlich noch immer seine durchaus luxuriöse Innenausstattung, wenn auch es um diverse Spielzeuge erweitert wurde. Es wäre doch unpraktisch mit einem unbewaffneten Schiff unterwegs zu sein oder seid ihr so leichtsinnig anderer Meinung zu sein?</div>
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<div class="stecktitel">»» Waffen ««</div><div class="stecktext">Lichtschwert</div><div class="stecktext2">Ja, auch ich bin im Besitz eines Lichtschwerts (mit roter Klinge) und auch ich weiß, wie ich es zu nutzen habe. Doch sagen wir, es wird nie meine erste Wahl sein, so bevorzuge ich doch eine wesentlich elegantere, aber nicht minder effektive Methode. Ich bin nicht stärker in der Macht geworden, um mich nun einzig und alleine auf ein Lichtschwert zu verlassen.</div>
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<div class="stecktitel">»» Besonderer Besitz ««</div><div class="stecktext2">Ein Anhänger, der mir einst von jemanden geschenkt wurde, der für mich die Welt bedeutet hatte und der mir von meinem eigenen Volk genommen wurde. Eine Entscheidung, die ich ihnen nie verzeihen werde.</div></div></center>]]></content:encoded>
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